AS Monaco 2012/13
02.07.2012 - 20:30 Uhr
Eröffnungspost
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Shaoqiang am 18.06.2013 um 09:09 Uhr bearbeitet Zeige Ergebnisse 1-7 von 7.
13.01.2013 - 19:48 Uhr
Ja, Monaco schneidet bei einem Wiederverkauf mit. Außerdem wird man nicht 1,5M€ für den Transfer kassieren, sondern 1+1M€, sprich eine Million jetzt und eine Million nächstes Jahr (sonst kann sich wohl Nizza den Transfer nicht leisten).
Es ist natürlich enttäuschend, dass ein Spieler, dem man vor 2 Jahren eine große Zukunft bei Monaco vorausgesagt hat, den Verein verlässt, allerdings hat der gute Valentin mit seinem Verhalten da entscheidend mitgewirkt, für das er ja auch einiges an Kritik von Giuly geerntet hat (damals, als man am Tabellenende der L2 war).
Anscheinend fühlt er sich in Nizza wohler, hat mit Puel einen Trainer, der auch weiß wie er mit ihm umzugehen hat, da sind Simone und auch Ranieri wohl gescheitert. Ärgerlich ist es halt, wenn man sieht was für Spieler seine Position eingenommen haben (Poulsen, Bajrami...).
Zu Barazite und Dirar: beim erstgenannten reicht es sich seine Einsatzzeit anzusehen, um sich eine Meinung zu bilden. Mittlerweile hat ja sogar der eigentlich aussortierte Nimani bessere Chancen, noch einmal in den Kader einberufen zu werden...
Was Dirar anbelangt, er spielt mal besser, mal schlechter, seine letzte Partie gegen Le Mans war von der besseren Sorte, die große Leistungsexplosion, die auch mal die investierten 6M€ rechtfertigt, lässt aber noch auf sich warten.
Ob Touré nächste Saison bleibt oder geht, ist derzeit schwer zu sagen, für mich ist er mit YFC der einzige Top-Player der Mannschaft derzeit, allerdings ist auch mit dem neuen Investor die typische ASM-Tradition, die besten Spieler zum Spottpreis zu verkaufen, nicht verloren gegangen... sein deklariertes Ziel ist ja bekanntlich mal in der PL zu spielen, und bereits heuer haben schon einige gute europäische Vereine angeklopft, also mal sehen was da passiert...
Es ist natürlich enttäuschend, dass ein Spieler, dem man vor 2 Jahren eine große Zukunft bei Monaco vorausgesagt hat, den Verein verlässt, allerdings hat der gute Valentin mit seinem Verhalten da entscheidend mitgewirkt, für das er ja auch einiges an Kritik von Giuly geerntet hat (damals, als man am Tabellenende der L2 war).
Anscheinend fühlt er sich in Nizza wohler, hat mit Puel einen Trainer, der auch weiß wie er mit ihm umzugehen hat, da sind Simone und auch Ranieri wohl gescheitert. Ärgerlich ist es halt, wenn man sieht was für Spieler seine Position eingenommen haben (Poulsen, Bajrami...).
Zu Barazite und Dirar: beim erstgenannten reicht es sich seine Einsatzzeit anzusehen, um sich eine Meinung zu bilden. Mittlerweile hat ja sogar der eigentlich aussortierte Nimani bessere Chancen, noch einmal in den Kader einberufen zu werden...
Was Dirar anbelangt, er spielt mal besser, mal schlechter, seine letzte Partie gegen Le Mans war von der besseren Sorte, die große Leistungsexplosion, die auch mal die investierten 6M€ rechtfertigt, lässt aber noch auf sich warten.
Ob Touré nächste Saison bleibt oder geht, ist derzeit schwer zu sagen, für mich ist er mit YFC der einzige Top-Player der Mannschaft derzeit, allerdings ist auch mit dem neuen Investor die typische ASM-Tradition, die besten Spieler zum Spottpreis zu verkaufen, nicht verloren gegangen... sein deklariertes Ziel ist ja bekanntlich mal in der PL zu spielen, und bereits heuer haben schon einige gute europäische Vereine angeklopft, also mal sehen was da passiert...
18.02.2013 - 23:20 Uhr
Zitat von Turini:
Nach dem Sieg von Guingamp über Nantes heute Nachmittag ist wohl ein Sieg am Montag in Dijon Pflicht um einen halbwegs großen Abstand zum 4. Platz zu wahren
Done. :D
Der 8. Auswärtssieg der Saison, und was für einer!
Defensiv heute eine absolute Weltklasseleistung unserer doch oft etwas unsicheren Abwehr, vor allem Raggi, der uns ja oft mal ein Gegentor gekostet hat (wie beim letzten Spieltag gegen Le Havre) aber heute eine sensationelle Partie gespielt hat. In den Zweikämpfen heute nicht zu besiegen, immer richtig positioniert, eine Freude ihm zuzuschauen. Auch Medjani sehr ordentlich.
Das Mittelfeld hatte es etwas schwerer, denn Dijon hat ein sehr aggressives Pressing praktiziert, hier hatten die Burgunder mit ihrem 3er-Mittelfeld gegen unsere Doppel-6 einen klaren Vorteil. Fortlaufend ging den Jungs vom DFCO allerdings der Saft aus, womit Monaco mehr Raum und auch Zeit gewann, und dann auch seine Konterstärke ausspielen konnte.
Vorne gibt es heute die zwei Men of the Match: Germain, der schon wieder zwei Mal traf, und ein bärenstarkes Match gespielt hat, sehr viel Laufarbeit, und vor allem viel Defensivarbeit, überhaupt heute von allen Spielern, die sich richtig geopfert haben. Der zweite Mann des Spiels ist definitiv Dirar, zwar noch immer ohne Torerfolg und heute auch kein Assist, aber heute mit einem enormen Beitrag sowohl offensiv als auch defensiv, hab zum ersten Mal gesehen, wie pfeilschnell der Kerl ist, richtig beeindruckend... und selbst unmittelbar vor seiner Auswechslung in der 86. Minute hatte der noch immer einen unglaublichen Antritt drauf. Ganz stark.
Was ihre zwei Kollegen angeht, Dingomé und Touré, sie haben viel gegeben, offensiv mit mäßigem Erfolg, doch auch die beiden muss man für ihr sehr konsequentes Pressing loben, dass Dijon schlussendlich gehindert hat, auch nur ansatzweise ihr Spiel aufzuziehen.
Die Beschreibung der Tore spare ich mir jetzt (ist ohnehin schon ein sehr langer Post), für die ca. 2 Leute die es interessiert, ihr könnt es dann sowieso in der Zusammenfassung auf lequipe.fr oder auf der offiziellen HP vom ASM sehen.
Nach 25 Spieltagen hält man nun bei 50 Punkten, 5 mehr als Nantes und Guingamp, 6 mehr als Caen, und der Rest liegt schon 10 Punkte oder mehr zurück. Ein nicht unwesentlicher Schritt in Richtung Aufstieg, den man heute gemacht hat.
Dann noch was für unsere Jugendmannschaft-Interessierten: die U19 feierte dieses Wochenende ihren 14. Saisonerfolg im 18. Spiel (Bilanz: 14 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage), damit haben die Barilaro-Jungs in ihrer Meisterschafts-Gruppe schon 8 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten, die Rivalen aus Nizza, die mit Saint-Etienne punktegleich sind. Dahinter folgt dann Lyon mit schon 12 Zählern Rückstand... scheint eine sehr interessante Generation zu sein, die sich da ankündigt, vielleicht gibt's da ja Chancen, nächstes Jahr die Next-Gen Series zu bestreiten... :D :cool
Nach dem Sieg von Guingamp über Nantes heute Nachmittag ist wohl ein Sieg am Montag in Dijon Pflicht um einen halbwegs großen Abstand zum 4. Platz zu wahren
Done. :D
Der 8. Auswärtssieg der Saison, und was für einer!
Defensiv heute eine absolute Weltklasseleistung unserer doch oft etwas unsicheren Abwehr, vor allem Raggi, der uns ja oft mal ein Gegentor gekostet hat (wie beim letzten Spieltag gegen Le Havre) aber heute eine sensationelle Partie gespielt hat. In den Zweikämpfen heute nicht zu besiegen, immer richtig positioniert, eine Freude ihm zuzuschauen. Auch Medjani sehr ordentlich.
Das Mittelfeld hatte es etwas schwerer, denn Dijon hat ein sehr aggressives Pressing praktiziert, hier hatten die Burgunder mit ihrem 3er-Mittelfeld gegen unsere Doppel-6 einen klaren Vorteil. Fortlaufend ging den Jungs vom DFCO allerdings der Saft aus, womit Monaco mehr Raum und auch Zeit gewann, und dann auch seine Konterstärke ausspielen konnte.
Vorne gibt es heute die zwei Men of the Match: Germain, der schon wieder zwei Mal traf, und ein bärenstarkes Match gespielt hat, sehr viel Laufarbeit, und vor allem viel Defensivarbeit, überhaupt heute von allen Spielern, die sich richtig geopfert haben. Der zweite Mann des Spiels ist definitiv Dirar, zwar noch immer ohne Torerfolg und heute auch kein Assist, aber heute mit einem enormen Beitrag sowohl offensiv als auch defensiv, hab zum ersten Mal gesehen, wie pfeilschnell der Kerl ist, richtig beeindruckend... und selbst unmittelbar vor seiner Auswechslung in der 86. Minute hatte der noch immer einen unglaublichen Antritt drauf. Ganz stark.
Was ihre zwei Kollegen angeht, Dingomé und Touré, sie haben viel gegeben, offensiv mit mäßigem Erfolg, doch auch die beiden muss man für ihr sehr konsequentes Pressing loben, dass Dijon schlussendlich gehindert hat, auch nur ansatzweise ihr Spiel aufzuziehen.
Die Beschreibung der Tore spare ich mir jetzt (ist ohnehin schon ein sehr langer Post), für die ca. 2 Leute die es interessiert, ihr könnt es dann sowieso in der Zusammenfassung auf lequipe.fr oder auf der offiziellen HP vom ASM sehen.
Nach 25 Spieltagen hält man nun bei 50 Punkten, 5 mehr als Nantes und Guingamp, 6 mehr als Caen, und der Rest liegt schon 10 Punkte oder mehr zurück. Ein nicht unwesentlicher Schritt in Richtung Aufstieg, den man heute gemacht hat.
Dann noch was für unsere Jugendmannschaft-Interessierten: die U19 feierte dieses Wochenende ihren 14. Saisonerfolg im 18. Spiel (Bilanz: 14 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage), damit haben die Barilaro-Jungs in ihrer Meisterschafts-Gruppe schon 8 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten, die Rivalen aus Nizza, die mit Saint-Etienne punktegleich sind. Dahinter folgt dann Lyon mit schon 12 Zählern Rückstand... scheint eine sehr interessante Generation zu sein, die sich da ankündigt, vielleicht gibt's da ja Chancen, nächstes Jahr die Next-Gen Series zu bestreiten... :D :cool
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Turini am 18.02.2013 um 23:22 Uhr bearbeitet
05.05.2013 - 22:51 Uhr
Zusätzlich zu dem was Roazhon geschrieben hat (dem ich absolut beipflichte), möchte ich noch ein paar Dinge hinzufügen.
Ich stelle mir die Frage, wo hier wirklich das Interesse der LFP ist, hier etwas von Gleichheit zu faseln finde ich auch ziemlich daneben, wenn man bedenkt, dass die katarischen Investoren auch Steuervorteile in Frankreich genießen die unter Sarkozys Handeln 2011 noch etwas geboostet wurden. Ich möchte hier jetzt die PSG-Fans nicht provozieren und es liegt mir auch absolut fern, den einen Mist mit dem anderen Mist zu entschuldigen, aber Gleichbehandlung (gegenüber den anderen L1-Vereinen) ist das dann auch keine, oder?
Wie es Roazhon auch gesagt hat, Rybolovlev hat sehr wohl die Absicht in der L1 zu investieren und "französisch einzukaufen", weiter auf die Jugendausbildung zu setzen, davon profitiert der ganze französische Fußball. Wenn die französischen Talente und allgemein die Top-Player in der Liga bleiben und man weitere anlocken kann, steigt dadurch die Attraktivität der Liga (und die hat es bitter nötig), man gewinnt wieder mehr Geld durch TV-Verträge etc.
Auch nicht vergessen z.B. dass Monaco letzten Sommer Auxerre den guten Ndinga um 6M€ abgekauft hat, wodurch AJA gerettet wurde, die wären nämlich sonst in ganz großen finanziellen Schwierigkeiten gewesen, die DNCG drohte ihnen schon mit dem Zwangsabstieg... (Im übrigen ein Transfer, der sich für Monaco bislang überhaupt nicht rentiert hat.)
Zuletzt gibt es auch sportliche Interessen, in den nächsten Jahren droht nicht nur Portugal sondern auch Russland mit ihren steinreichen Klubs an Frankreich im UEFA-Ranking vorbeizuziehen, auch das ist nicht im Interesse der L1, hätte man zwei finanzkräftige Vereine, könnte man das eventuell verhindern... neben PSG als internationales Zugpferd hat man derzeit die finanziell maroden Lyon, Marseille, Lille, Bordeaux die dann zusätzlich noch unter der 75% Steuer leiden würden... braucht man wohl kein Experte sein um zu wissen, wie das ausgeht.
Traditionsclub hin oder her, sollte Rybolovlev sich entscheiden das ganze hinzuschmeißen, kann man den ASM gleich begraben, Geld kommt aus dem Fürstentum keines mehr, deswegen wurde der Verein ja erst verkauft... und so wie man in den letzten Wochen behandelt wurde, hat man in Monaco wohl auch keinen Bock mehr drauf, mit diesen minderwertigen Gestalten noch Geschäfte zu machen, der Fußball ist zwar eine Vitrine für das Fürstentum aber man kann sicher darauf verzichten.
Ich stelle mir die Frage, wo hier wirklich das Interesse der LFP ist, hier etwas von Gleichheit zu faseln finde ich auch ziemlich daneben, wenn man bedenkt, dass die katarischen Investoren auch Steuervorteile in Frankreich genießen die unter Sarkozys Handeln 2011 noch etwas geboostet wurden. Ich möchte hier jetzt die PSG-Fans nicht provozieren und es liegt mir auch absolut fern, den einen Mist mit dem anderen Mist zu entschuldigen, aber Gleichbehandlung (gegenüber den anderen L1-Vereinen) ist das dann auch keine, oder?
Wie es Roazhon auch gesagt hat, Rybolovlev hat sehr wohl die Absicht in der L1 zu investieren und "französisch einzukaufen", weiter auf die Jugendausbildung zu setzen, davon profitiert der ganze französische Fußball. Wenn die französischen Talente und allgemein die Top-Player in der Liga bleiben und man weitere anlocken kann, steigt dadurch die Attraktivität der Liga (und die hat es bitter nötig), man gewinnt wieder mehr Geld durch TV-Verträge etc.
Auch nicht vergessen z.B. dass Monaco letzten Sommer Auxerre den guten Ndinga um 6M€ abgekauft hat, wodurch AJA gerettet wurde, die wären nämlich sonst in ganz großen finanziellen Schwierigkeiten gewesen, die DNCG drohte ihnen schon mit dem Zwangsabstieg... (Im übrigen ein Transfer, der sich für Monaco bislang überhaupt nicht rentiert hat.)
Zuletzt gibt es auch sportliche Interessen, in den nächsten Jahren droht nicht nur Portugal sondern auch Russland mit ihren steinreichen Klubs an Frankreich im UEFA-Ranking vorbeizuziehen, auch das ist nicht im Interesse der L1, hätte man zwei finanzkräftige Vereine, könnte man das eventuell verhindern... neben PSG als internationales Zugpferd hat man derzeit die finanziell maroden Lyon, Marseille, Lille, Bordeaux die dann zusätzlich noch unter der 75% Steuer leiden würden... braucht man wohl kein Experte sein um zu wissen, wie das ausgeht.
Traditionsclub hin oder her, sollte Rybolovlev sich entscheiden das ganze hinzuschmeißen, kann man den ASM gleich begraben, Geld kommt aus dem Fürstentum keines mehr, deswegen wurde der Verein ja erst verkauft... und so wie man in den letzten Wochen behandelt wurde, hat man in Monaco wohl auch keinen Bock mehr drauf, mit diesen minderwertigen Gestalten noch Geschäfte zu machen, der Fußball ist zwar eine Vitrine für das Fürstentum aber man kann sicher darauf verzichten.
07.05.2013 - 00:34 Uhr
@steven0904
Ich erlaube mir einmal, etwas weiter auszuholen, um ein bisschen mehr Licht in diese ganze Geschichte zu bringen.
Als die reichen Franzosen Anfang der 60er Jahre nach Monaco auswanderten um sich von der Steuer zu drücken, kam es zu einem schweren Konflikt zwischen Frankreich und dem Fürstentum. Die Grenze zwischen beiden Staaten wurde sogar eine Zeit geschlossen und der ASM wurde mit dem Ausschluss aus dem französischen Sport gedroht. Schon damals gab es erste Unruhen, 1958 wollte man Monaco u.a. im Fall des Titelgewinns nicht als französischen Meister anerkennen, da man den Verein nicht als französischen Klub anerkannte (doch schon damals war der ASM FC an die FFF gebunden, somit also ein französischer Verein.) Mit dem Konflikt der in den 60er Jahren brannte, kam dann auch erstmals die Steuersituation des Fürstentums ins Gespräch.
Doch schließlich einigte man sich auf ein Abkommen, die sogenannten "conventions fiscales" 1963, die festlegten, dass französische Bürger die in Monaco wohnhaft sind ihre Steuern dennoch in Frankreich zahlen müssen.
Soll im Kontext des ASM FC heißen: französische Spieler sind nicht von der Steuer befreit, zahlen ihre Steuern weiterhin in Frankreich (Menton um genau zu sein), der ASM FC hat hier also im Prinzip keine Vorteile, ausländische Spieler zahlen keine Steuern und hier genießt der ASM FC natürlich immense Vorteile gegenüber der Konkurrenz.
Dies wurde insbesondere problematisch mit dem Bosman-Urteil 1995, das es Monaco im Prinzip erlaubt hätte fast beliebig viele Ausländer zu verpflichten und damit die Steuervorteile voll auszunutzen. Doch der damalige Präsident Campora, heute Vize-Präsident des ASM FC, schließt eine Art "gentleman agreement" mit den französischen Vereinen und verspricht, eine Mindestzahl an französischen Spielern zu verpflichten und darüber hinaus die französischen Vereine bei Transfers zu bevorteilen. Sprich, es wird teurer gekauft als nötig und billiger verkauft. Eine Politik die u.a. den ASM FC am Ende der Saison 2002/2003 fast ruiniert, denn der gigantische Schuldenberg den man auch durch Camporas Transferpolitik angehäuft hat, droht zu explodieren und die DNCG droht dem Verein mit dem Zwangsabstieg in die L2.
Ein neuer heimischer Investoren-Pool wird an Bord geholt unter der Führung von Michel Pastor, der mit seinem Einstieg den Zwangsabstieg verhindert und damit den Beginn einer unglaublichen Saison einleitet, in der Monaco das CL-Finale erreicht. (das nur so nebenbei)
Doch auch während dieser Saison sollte es sehr viel Kritik an den Steuervorteilen des ASM FC geben. Als man es schafft, Morientes aus Madrid leihweise für ein Jahr zu holen, empören sich einige Vereinspräsidenten, insbesondere Aulas (Lyon) und Bouchet (Marseille). Der Transfer des angeblich damaligen Spitzenverdieners der L1 (4,5M€ Jahresgehalt laut France Football) ist natürlich hauptsächlich durch Monacos besonderes Steuergesetz möglich gemacht worden. Doch Aulas und Bouchet verfolgen eigentlich ein anderes Ziel, nämlich die französische Regierung dazu zu bewegen, die Steuergesetze etwas zu lockern um die Konkurrenzfähigkeit des französischen Fußballs mit anderen europäischen Ländern zu wahren. Dies gelingt auch, da Ende 2004 schließlich Profi-Sportler in Frankreich gewisse Zugeständnisse bekamen, die einerseits die Disparitäten zwischen den französischen und anderen europäischen Klubs etwas reduzierten und insbesondere im Vergleich zum ASM FC.
Die aktuelle Situation ist natürlich nicht unähnlich, da es wohl auch nicht - wie schon zuvor erläutert - im Interesse der L1 ist, dem monegassischen Projekt viele Steine in den Weg zu legen, in Anbetracht der aktuellen Situation im französischen Fußball.
Ich erlaube mir einmal, etwas weiter auszuholen, um ein bisschen mehr Licht in diese ganze Geschichte zu bringen.
Als die reichen Franzosen Anfang der 60er Jahre nach Monaco auswanderten um sich von der Steuer zu drücken, kam es zu einem schweren Konflikt zwischen Frankreich und dem Fürstentum. Die Grenze zwischen beiden Staaten wurde sogar eine Zeit geschlossen und der ASM wurde mit dem Ausschluss aus dem französischen Sport gedroht. Schon damals gab es erste Unruhen, 1958 wollte man Monaco u.a. im Fall des Titelgewinns nicht als französischen Meister anerkennen, da man den Verein nicht als französischen Klub anerkannte (doch schon damals war der ASM FC an die FFF gebunden, somit also ein französischer Verein.) Mit dem Konflikt der in den 60er Jahren brannte, kam dann auch erstmals die Steuersituation des Fürstentums ins Gespräch.
Doch schließlich einigte man sich auf ein Abkommen, die sogenannten "conventions fiscales" 1963, die festlegten, dass französische Bürger die in Monaco wohnhaft sind ihre Steuern dennoch in Frankreich zahlen müssen.
Soll im Kontext des ASM FC heißen: französische Spieler sind nicht von der Steuer befreit, zahlen ihre Steuern weiterhin in Frankreich (Menton um genau zu sein), der ASM FC hat hier also im Prinzip keine Vorteile, ausländische Spieler zahlen keine Steuern und hier genießt der ASM FC natürlich immense Vorteile gegenüber der Konkurrenz.
Dies wurde insbesondere problematisch mit dem Bosman-Urteil 1995, das es Monaco im Prinzip erlaubt hätte fast beliebig viele Ausländer zu verpflichten und damit die Steuervorteile voll auszunutzen. Doch der damalige Präsident Campora, heute Vize-Präsident des ASM FC, schließt eine Art "gentleman agreement" mit den französischen Vereinen und verspricht, eine Mindestzahl an französischen Spielern zu verpflichten und darüber hinaus die französischen Vereine bei Transfers zu bevorteilen. Sprich, es wird teurer gekauft als nötig und billiger verkauft. Eine Politik die u.a. den ASM FC am Ende der Saison 2002/2003 fast ruiniert, denn der gigantische Schuldenberg den man auch durch Camporas Transferpolitik angehäuft hat, droht zu explodieren und die DNCG droht dem Verein mit dem Zwangsabstieg in die L2.
Ein neuer heimischer Investoren-Pool wird an Bord geholt unter der Führung von Michel Pastor, der mit seinem Einstieg den Zwangsabstieg verhindert und damit den Beginn einer unglaublichen Saison einleitet, in der Monaco das CL-Finale erreicht. (das nur so nebenbei)
Doch auch während dieser Saison sollte es sehr viel Kritik an den Steuervorteilen des ASM FC geben. Als man es schafft, Morientes aus Madrid leihweise für ein Jahr zu holen, empören sich einige Vereinspräsidenten, insbesondere Aulas (Lyon) und Bouchet (Marseille). Der Transfer des angeblich damaligen Spitzenverdieners der L1 (4,5M€ Jahresgehalt laut France Football) ist natürlich hauptsächlich durch Monacos besonderes Steuergesetz möglich gemacht worden. Doch Aulas und Bouchet verfolgen eigentlich ein anderes Ziel, nämlich die französische Regierung dazu zu bewegen, die Steuergesetze etwas zu lockern um die Konkurrenzfähigkeit des französischen Fußballs mit anderen europäischen Ländern zu wahren. Dies gelingt auch, da Ende 2004 schließlich Profi-Sportler in Frankreich gewisse Zugeständnisse bekamen, die einerseits die Disparitäten zwischen den französischen und anderen europäischen Klubs etwas reduzierten und insbesondere im Vergleich zum ASM FC.
Die aktuelle Situation ist natürlich nicht unähnlich, da es wohl auch nicht - wie schon zuvor erläutert - im Interesse der L1 ist, dem monegassischen Projekt viele Steine in den Weg zu legen, in Anbetracht der aktuellen Situation im französischen Fußball.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Turini am 07.05.2013 um 00:39 Uhr bearbeitet
21.05.2013 - 15:10 Uhr
Zitat von Fifanatic:
Monaco ist sicher ein Verein mit langer Geschichte, aber wenn sie sich jetzt auch für unzählige Millionen mit Weltstars vollpumpen dann stirbt für mich wieder etwas im Fußball. Diese Unsummen an Geld die Scheichs bezahlen, wie mans schon bei Paris und Man City gesehen hat, nur um sich schnellstmöglich zu einem großen Verein zu machen. Auf ein System wie in Dortmund zu setzen mit guter Jugendarbeit, gutem Wirtschaften und Geduld ? - No way. Lieber ein weiterer Club, der sich in der Fußballwelt unbeliebt macht und bei dem tolle Spieler möglicherweise ihre Zeit verschwenden. Klar muss man anerkennen, dass Ancelotti und Mancini aus dem "Haufen" an Topstars nach gewisser Zeit ein Team geformt haben, was auch zusammenspielen kann. Wenn man mir 500 Mio. in die Hand drücken würde, würde ich das wahrscheinlich aber auch noch einigermaßen hinbekommen. Ich verstehe nicht, wieso die FIFA keine Regel einführt, damit komplette Übernahmen von Clubs durch Milliardäre verhindert werden. Oder zumindest eine Grenze für die finanzielle Unterstützung pro Transferzeitraum wäre doch denkbar. Ich hoffe mein Beitrag wird hier nicht als Wutrede o.ä. angesehen, aber sowas nimmt mir ein bisschen den Spaß am Fußball.
Und wer das Pech hat kein deutscher Verein in der wohlhabendsten deutschen Stadt zu sein, soll halt selbst zuschauen, wo er bleibt. Es ist nun mal nicht alles fair. Bayern ist nur so stark, weil sie aus München kommen. Das hat nichts mit dem großartigen Wirtschaften der Bayern zu tun, viele Vereine wirtschaften stark, ob Ajax, Porto, Benfica oder CSKA. Nur keiner von ihnen kommt aus dem wohlhabenden Deutschland, keiner kann von dieser jahrzehntelangen politischen und vor allem wirtschaftlichen Stabilität profitieren, wie es der FC Bayern (als Beispiel) in Deutschland tut. Daher wird es nie fair sein, man kann nicht von allen Vereinen verlangen, so zu arbeiten, wie es der FC Bayern tut, denn nicht alle haben solche Voraussetzungen. Wie gesagt, schau dir die portugiesischen Vereine an, jeder von ihnen setzt auf junge Talente, sind sie aber dadurch international erfolgreich? Nein, dafür fehlt einfach die Infrastruktur, die aufgebaut werden muss. Bayern als Beispiel hatte es dagegen deutlich einfacher.
Monaco ist sicher ein Verein mit langer Geschichte, aber wenn sie sich jetzt auch für unzählige Millionen mit Weltstars vollpumpen dann stirbt für mich wieder etwas im Fußball. Diese Unsummen an Geld die Scheichs bezahlen, wie mans schon bei Paris und Man City gesehen hat, nur um sich schnellstmöglich zu einem großen Verein zu machen. Auf ein System wie in Dortmund zu setzen mit guter Jugendarbeit, gutem Wirtschaften und Geduld ? - No way. Lieber ein weiterer Club, der sich in der Fußballwelt unbeliebt macht und bei dem tolle Spieler möglicherweise ihre Zeit verschwenden. Klar muss man anerkennen, dass Ancelotti und Mancini aus dem "Haufen" an Topstars nach gewisser Zeit ein Team geformt haben, was auch zusammenspielen kann. Wenn man mir 500 Mio. in die Hand drücken würde, würde ich das wahrscheinlich aber auch noch einigermaßen hinbekommen. Ich verstehe nicht, wieso die FIFA keine Regel einführt, damit komplette Übernahmen von Clubs durch Milliardäre verhindert werden. Oder zumindest eine Grenze für die finanzielle Unterstützung pro Transferzeitraum wäre doch denkbar. Ich hoffe mein Beitrag wird hier nicht als Wutrede o.ä. angesehen, aber sowas nimmt mir ein bisschen den Spaß am Fußball.
Und wer das Pech hat kein deutscher Verein in der wohlhabendsten deutschen Stadt zu sein, soll halt selbst zuschauen, wo er bleibt. Es ist nun mal nicht alles fair. Bayern ist nur so stark, weil sie aus München kommen. Das hat nichts mit dem großartigen Wirtschaften der Bayern zu tun, viele Vereine wirtschaften stark, ob Ajax, Porto, Benfica oder CSKA. Nur keiner von ihnen kommt aus dem wohlhabenden Deutschland, keiner kann von dieser jahrzehntelangen politischen und vor allem wirtschaftlichen Stabilität profitieren, wie es der FC Bayern (als Beispiel) in Deutschland tut. Daher wird es nie fair sein, man kann nicht von allen Vereinen verlangen, so zu arbeiten, wie es der FC Bayern tut, denn nicht alle haben solche Voraussetzungen. Wie gesagt, schau dir die portugiesischen Vereine an, jeder von ihnen setzt auf junge Talente, sind sie aber dadurch international erfolgreich? Nein, dafür fehlt einfach die Infrastruktur, die aufgebaut werden muss. Bayern als Beispiel hatte es dagegen deutlich einfacher.
21.05.2013 - 17:24 Uhr
@Fifanatic
Da könnte man sicher lange diskutieren aber was eben Monaco von PSG, City und Chelsea unterscheidet, ist die Vorgeschichte zur Übernahme des Vereins: 2011 ist man abgestiegen und neben einem riesigen Budgetdefizit, das den Verein zwang, ca. 25 Spieler abzugeben, blieb die unfähige Monegassen-Clique an der Spitze des Vereins und richtete ihr Unheil weiter an... wochenlang stand der Verein ohne Sportdirektor da, womit man nicht nur am Transfermarkt wichtige Zeit verlor sondern auch die Vorsaison nicht geplant werden konnte (Trainingslager usw.), eine Zeit lang musste unser Trainer alle Aufgaben des TDs übernehmen :ugly
Nach ein paar Monaten L2 fand man sich auch dank der tollen Arbeit dieser Inkompetenzler abgeschlagen am letzten Tabellenplatz wieder, und mit dem drohenden Abstieg in die 3. Division der den Verein dann endgültig begraben hätte, da schon sämtliche Sponsoren mit dem Absprung drohten und auch der Staat das Defizit nicht mehr kompensieren wollte, gab es nur mehr 2 Möglichkeiten: entweder man macht den Laden am Ende der Saison dicht oder man verkauft. Muss man sich also in Monaco dafür entschuldigen, sich für letzteres entschieden zu haben?
Was die Jugendarbeit betrifft, man hat mit dem Abstieg in die 2. Division ganze 3 Generationen an Jugendspielern verloren (88-89-90, mit Ausnahme von Germain), somit wurden dann sämtliche 91er und 92er mit genau null Profierfahrung in die A-Mannschaft geworfen, die dann von den wesentlich erfahrenen L2-Kickern regelmäßig zerlegt wurden... heute muss man mal wieder zur Normalität zurückkehren und eben jenen jungen Spielern, die man damals ins Haifischbecken geworfen hat und die dafür noch nicht bereit waren (und es noch nicht sind), auch diese Zeit geben, an einen L1- oder L2-Verein verleihen, wo sie nicht den selben Leistungsdruck haben...
Ohne den Einstieg der russischen Investoren wäre es wohl auch gar nicht möglich, die besten Jugendspieler zu halten bzw. überhaupt nach Monaco zu holen, die werden heute ja schon mit 18/19 von einem anderen Top-Verein weggekauft (siehe Lens mit Varane, Kondogbia u.a.) und bei den Unsummen, mit denen heute manche wedeln, kann man nicht nein sagen, außer eben man hat selber genug Geld...
Nicht falsch verstehen, auch ich hätte es lieber gesehen, würden wir wieder auf gutes Scouting, Jugendarbeit usw. setzen, nur sind die Ambitionen des Besitzers eben andere, er will gleich nächstes Jahr einen CL-Startplatz erreichen, und ich werde mich jetzt auch nicht massiv beschweren, wenn man wieder richtige Spitzenfußballer dieser Klasse zu sehen bekommt...
Und außerdem: offiziell ist auch noch nix, also bleibt für's Aufregen noch genug Zeit :p
Da könnte man sicher lange diskutieren aber was eben Monaco von PSG, City und Chelsea unterscheidet, ist die Vorgeschichte zur Übernahme des Vereins: 2011 ist man abgestiegen und neben einem riesigen Budgetdefizit, das den Verein zwang, ca. 25 Spieler abzugeben, blieb die unfähige Monegassen-Clique an der Spitze des Vereins und richtete ihr Unheil weiter an... wochenlang stand der Verein ohne Sportdirektor da, womit man nicht nur am Transfermarkt wichtige Zeit verlor sondern auch die Vorsaison nicht geplant werden konnte (Trainingslager usw.), eine Zeit lang musste unser Trainer alle Aufgaben des TDs übernehmen :ugly
Nach ein paar Monaten L2 fand man sich auch dank der tollen Arbeit dieser Inkompetenzler abgeschlagen am letzten Tabellenplatz wieder, und mit dem drohenden Abstieg in die 3. Division der den Verein dann endgültig begraben hätte, da schon sämtliche Sponsoren mit dem Absprung drohten und auch der Staat das Defizit nicht mehr kompensieren wollte, gab es nur mehr 2 Möglichkeiten: entweder man macht den Laden am Ende der Saison dicht oder man verkauft. Muss man sich also in Monaco dafür entschuldigen, sich für letzteres entschieden zu haben?
Was die Jugendarbeit betrifft, man hat mit dem Abstieg in die 2. Division ganze 3 Generationen an Jugendspielern verloren (88-89-90, mit Ausnahme von Germain), somit wurden dann sämtliche 91er und 92er mit genau null Profierfahrung in die A-Mannschaft geworfen, die dann von den wesentlich erfahrenen L2-Kickern regelmäßig zerlegt wurden... heute muss man mal wieder zur Normalität zurückkehren und eben jenen jungen Spielern, die man damals ins Haifischbecken geworfen hat und die dafür noch nicht bereit waren (und es noch nicht sind), auch diese Zeit geben, an einen L1- oder L2-Verein verleihen, wo sie nicht den selben Leistungsdruck haben...
Ohne den Einstieg der russischen Investoren wäre es wohl auch gar nicht möglich, die besten Jugendspieler zu halten bzw. überhaupt nach Monaco zu holen, die werden heute ja schon mit 18/19 von einem anderen Top-Verein weggekauft (siehe Lens mit Varane, Kondogbia u.a.) und bei den Unsummen, mit denen heute manche wedeln, kann man nicht nein sagen, außer eben man hat selber genug Geld...
Nicht falsch verstehen, auch ich hätte es lieber gesehen, würden wir wieder auf gutes Scouting, Jugendarbeit usw. setzen, nur sind die Ambitionen des Besitzers eben andere, er will gleich nächstes Jahr einen CL-Startplatz erreichen, und ich werde mich jetzt auch nicht massiv beschweren, wenn man wieder richtige Spitzenfußballer dieser Klasse zu sehen bekommt...
Und außerdem: offiziell ist auch noch nix, also bleibt für's Aufregen noch genug Zeit :p
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Turini am 21.05.2013 um 17:25 Uhr bearbeitet
26.05.2013 - 11:28 Uhr
Klubs wie Paris und Monaco finde ich unmoralisch.
Jetzt haben traditions Klubs wie Marseille oder der ehemalige Serien Meister Lyon wohl nie wieder eine Chance auf die Meisterschaft. Außer sie verkaufen sich genauso wie die ganzen ehrenlosen Klubs.
Jetzt haben traditions Klubs wie Marseille oder der ehemalige Serien Meister Lyon wohl nie wieder eine Chance auf die Meisterschaft. Außer sie verkaufen sich genauso wie die ganzen ehrenlosen Klubs.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
