#96machenwirbesser
25.02.2019 - 08:39 Uhr
Diesen Thread möchte ich aus einem bestimmten Grund eröffnen, wozu ich erst einmal ein wenig aushole.
am 17.02. war Martin Kind Gast im Doppelpass und wie so häufig wurden Plattitüden abgearbeitet. Beckmann meinte z.B. "Sie können einen Verein wie 96 nicht wie ein Unternehmen führen". Kind konterte mit erreichten Elementen, wie Bundesligazugehörigkeit, NLZ, Stadion ... ... .
Bei der Aussage von Beckmann zuckte es ein wenig in mir. Ist es wirklich so? Funktioniert so ein Verein nicht wie ein Unternehmen? Man sollte wissen, dass ich als freiberuflicher Business Analyst und Programmmanager unterwegs bin und auch so manch ein Unternehmen bereits beraten habe. Als Martin Kind im DoPa noch sagte, dass nicht die Zeit für Analysen gekommen ist, kräuselten sich meine Fußnägel, denn eine solche Analyse ist eben nicht mal eben in zwei Wochen gemacht, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Nicht wenige Führungskräftetrainer bemühen beispielsweise den Fußball dazu, um Strukturen aufzuzeigen - ist halt schön plakativ und an entsprechenden Beispielen leicht aufzuzeigen. Also funktioniert eine Adaption des Fußballs für Unternehmen, aber ich stelle mir die Frage, ob und wie weit es auch umgekehrt funktioniert.
Mein Wunsch ist es viele Ebenen einmal entsprechend zu analysieren. Was machen Unternehmen, um die besten Mitarbeiter zu bekommen? Wie schafft es ein Unternehmen eine Marke zu etablieren (ich weiß, heißes Eisen, aber fragt Euch allein einmal, was einen Menschen zu einem "Fan" macht und wie man erreichen kann mehr "Fans" zu gewinnen)? Was macht Unternehmen erfolgreich und wo genau unterscheidet es sich dann von einem Fußballverein, der eigentlich ebenso professionelle Strukturen benötigt? Wie schafft man Kontinuität? Welche Werte benötigt ein Unternehmen und wie sind diese in einem Verein abbildbar? Die Liste an Fragen könnte ich stundenlang fortsetzen und für die meisten dieser Fragen habe ich im Ansatz auch Antworten. Diese Antworten, vielleicht manches Mal auch nur Vermutungen kann ich natürlich noch nicht belegen. So etwas erfordert eine Menge Recherche und eben auch Analysen.
Im Rahmen meines beruflichen Handelns hatte ich in einem Projekt auch vermehrt mit Sportvorständen (verschiedene Sportarten, u.a. Fußball, Eishockey oder Handball) zu tun und mir fiel auf, dass viele im Vergleich zu Vorständen von anderen Wirtschaftsunternehmen sagen wir mal "naiv" agieren. Ich würde gerne verschiedene Unternehmensstrategien einmal über etwas wie einen Fußballverein legen und versuchen parallelen aufzudecken.
Im Ergebnis könnte ich sagen: "Gebt mir mal ein halbes Jahr Zeit und ich entwickel eine Strategie, um nachhaltig und dauerhaft aus einem Verein ein Unternehmen zu formen, welches auch dem normalen Fan zusagt, Tradition mit Wirtschaftlichkeit verbindet und zukunftsorientiert aufgestellt ist". Klingt gut? Allerdings kommen wir dann zu einem Problem. Von irgendwas muss ich leider auch leben. Hannover 96 wird mir persönlich kein Budget dafür geben und für eine vernünftige Analyse bräuchte ich verschiedene Experten auf einzelnen Gebieten, um eben auch eine tiefe Analyse vornehmen zu können. Dazu kann es eben auch passieren, dass man innerhalb der Analyse einige Tage/Wochen auf das falsche Pferd setzt und das Ergebnis nur insofern brauchbar ist, dass man weiß, wie man es nicht macht. Dafür zahlen Unternehmen (und vor allem Vereine) nicht gerne.
"Leider" bin ich aktuell auch fest in einem Projekt bis zum Jahresende gebucht (Leider aus zeitlicher Sicht, für mich ist das durchaus positiv) und ich habe keine Ahnung, wo ich mir die Zeit nehmen soll, wenn ich das Ganze nebenbei machen möchte. Meine Überlegung an der Stelle geht dahin, dass nicht wenige Fans eben auch Spezialisten und Experten sind. Es gibt Fans, die problemlos diskutieren können, welcher Fußball erfolgsorientiert ist, weitere Fans anlockt, wofür Vereine stehen... ... Andere mögen im Bereich des Marketings aktiv sein und vielleicht belächeln, wie 96 in dem Umfeld agiert, selbst wenn es für den einfachen Fan bereits positiv erscheint.
Es gibt viele Elemente, wo wir als Fans eben unterstützen können. Ab vom Anfeuern im Stadion mittels einer absolut rationalen Analyse - ohne eigentliche Emotion, die natürlich zum Fußball dazugehört.
Gestern habe ich dann auf Twitter das erste Mal den Hashtag #96machenwirbesser gepostet und ich würde gerne unter dem Aspekt ein Projekt aufsetzen, wo wir uns als Fans über den Verein gedanken machen. 50+1 kann und sollte betrachtet werden, aber bitte nicht mittels "KMW", sondern mit einer Betrachtung der Sinnhaftigkeit. Die Ergebnisse sollten wir in Folge dem Verein vorstellen und vielleicht sogar Handlungsempfehlungen aussprechen, um eine Weiterentwicklung in die Wege zu leiten.
Ich habe keine Ahnung, wie Hannover 96 zu einem solchen Vorgehen steht, aber der Hashtag #96machenwirbesser steht für mich einerseits dafür dass wir helfen 96 besser zu machen, aber auch aufzuzeigen, dass 96 mit den aktuellen Strukturen besser geht.
Wenn Ihr nun Interesse daran habt, meldet Euch bitte bei mir oder diskutiert an dieser Stelle über die Sinnhaftigkeit. Ich kann heute noch nicht abschätzen, was in der Folge passiert, ob wir Interesse bei 96 wecken, wie viel Zeit ich wirklich aufbringen kann, welche Personen dieses unterstützen... Eins kann ich allerdings sagen: "Ich habe Bock darauf". Vielleicht endet es in einer Präsentation, vielleicht publizieren wir dieses im Web oder Print. Noch habe ich keine Ahnung, aber vielleicht IHR! (und vielleicht wird dieser Thread von unserem Admin auch gleich wieder gelöscht
)
In dem Sinne: #96machenwirbesser
am 17.02. war Martin Kind Gast im Doppelpass und wie so häufig wurden Plattitüden abgearbeitet. Beckmann meinte z.B. "Sie können einen Verein wie 96 nicht wie ein Unternehmen führen". Kind konterte mit erreichten Elementen, wie Bundesligazugehörigkeit, NLZ, Stadion ... ... .
Bei der Aussage von Beckmann zuckte es ein wenig in mir. Ist es wirklich so? Funktioniert so ein Verein nicht wie ein Unternehmen? Man sollte wissen, dass ich als freiberuflicher Business Analyst und Programmmanager unterwegs bin und auch so manch ein Unternehmen bereits beraten habe. Als Martin Kind im DoPa noch sagte, dass nicht die Zeit für Analysen gekommen ist, kräuselten sich meine Fußnägel, denn eine solche Analyse ist eben nicht mal eben in zwei Wochen gemacht, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Nicht wenige Führungskräftetrainer bemühen beispielsweise den Fußball dazu, um Strukturen aufzuzeigen - ist halt schön plakativ und an entsprechenden Beispielen leicht aufzuzeigen. Also funktioniert eine Adaption des Fußballs für Unternehmen, aber ich stelle mir die Frage, ob und wie weit es auch umgekehrt funktioniert.
Mein Wunsch ist es viele Ebenen einmal entsprechend zu analysieren. Was machen Unternehmen, um die besten Mitarbeiter zu bekommen? Wie schafft es ein Unternehmen eine Marke zu etablieren (ich weiß, heißes Eisen, aber fragt Euch allein einmal, was einen Menschen zu einem "Fan" macht und wie man erreichen kann mehr "Fans" zu gewinnen)? Was macht Unternehmen erfolgreich und wo genau unterscheidet es sich dann von einem Fußballverein, der eigentlich ebenso professionelle Strukturen benötigt? Wie schafft man Kontinuität? Welche Werte benötigt ein Unternehmen und wie sind diese in einem Verein abbildbar? Die Liste an Fragen könnte ich stundenlang fortsetzen und für die meisten dieser Fragen habe ich im Ansatz auch Antworten. Diese Antworten, vielleicht manches Mal auch nur Vermutungen kann ich natürlich noch nicht belegen. So etwas erfordert eine Menge Recherche und eben auch Analysen.
Im Rahmen meines beruflichen Handelns hatte ich in einem Projekt auch vermehrt mit Sportvorständen (verschiedene Sportarten, u.a. Fußball, Eishockey oder Handball) zu tun und mir fiel auf, dass viele im Vergleich zu Vorständen von anderen Wirtschaftsunternehmen sagen wir mal "naiv" agieren. Ich würde gerne verschiedene Unternehmensstrategien einmal über etwas wie einen Fußballverein legen und versuchen parallelen aufzudecken.
Im Ergebnis könnte ich sagen: "Gebt mir mal ein halbes Jahr Zeit und ich entwickel eine Strategie, um nachhaltig und dauerhaft aus einem Verein ein Unternehmen zu formen, welches auch dem normalen Fan zusagt, Tradition mit Wirtschaftlichkeit verbindet und zukunftsorientiert aufgestellt ist". Klingt gut? Allerdings kommen wir dann zu einem Problem. Von irgendwas muss ich leider auch leben. Hannover 96 wird mir persönlich kein Budget dafür geben und für eine vernünftige Analyse bräuchte ich verschiedene Experten auf einzelnen Gebieten, um eben auch eine tiefe Analyse vornehmen zu können. Dazu kann es eben auch passieren, dass man innerhalb der Analyse einige Tage/Wochen auf das falsche Pferd setzt und das Ergebnis nur insofern brauchbar ist, dass man weiß, wie man es nicht macht. Dafür zahlen Unternehmen (und vor allem Vereine) nicht gerne.
"Leider" bin ich aktuell auch fest in einem Projekt bis zum Jahresende gebucht (Leider aus zeitlicher Sicht, für mich ist das durchaus positiv) und ich habe keine Ahnung, wo ich mir die Zeit nehmen soll, wenn ich das Ganze nebenbei machen möchte. Meine Überlegung an der Stelle geht dahin, dass nicht wenige Fans eben auch Spezialisten und Experten sind. Es gibt Fans, die problemlos diskutieren können, welcher Fußball erfolgsorientiert ist, weitere Fans anlockt, wofür Vereine stehen... ... Andere mögen im Bereich des Marketings aktiv sein und vielleicht belächeln, wie 96 in dem Umfeld agiert, selbst wenn es für den einfachen Fan bereits positiv erscheint.
Es gibt viele Elemente, wo wir als Fans eben unterstützen können. Ab vom Anfeuern im Stadion mittels einer absolut rationalen Analyse - ohne eigentliche Emotion, die natürlich zum Fußball dazugehört.
Gestern habe ich dann auf Twitter das erste Mal den Hashtag #96machenwirbesser gepostet und ich würde gerne unter dem Aspekt ein Projekt aufsetzen, wo wir uns als Fans über den Verein gedanken machen. 50+1 kann und sollte betrachtet werden, aber bitte nicht mittels "KMW", sondern mit einer Betrachtung der Sinnhaftigkeit. Die Ergebnisse sollten wir in Folge dem Verein vorstellen und vielleicht sogar Handlungsempfehlungen aussprechen, um eine Weiterentwicklung in die Wege zu leiten.
Ich habe keine Ahnung, wie Hannover 96 zu einem solchen Vorgehen steht, aber der Hashtag #96machenwirbesser steht für mich einerseits dafür dass wir helfen 96 besser zu machen, aber auch aufzuzeigen, dass 96 mit den aktuellen Strukturen besser geht.
Wenn Ihr nun Interesse daran habt, meldet Euch bitte bei mir oder diskutiert an dieser Stelle über die Sinnhaftigkeit. Ich kann heute noch nicht abschätzen, was in der Folge passiert, ob wir Interesse bei 96 wecken, wie viel Zeit ich wirklich aufbringen kann, welche Personen dieses unterstützen... Eins kann ich allerdings sagen: "Ich habe Bock darauf". Vielleicht endet es in einer Präsentation, vielleicht publizieren wir dieses im Web oder Print. Noch habe ich keine Ahnung, aber vielleicht IHR! (und vielleicht wird dieser Thread von unserem Admin auch gleich wieder gelöscht
) In dem Sinne: #96machenwirbesser
25.02.2019 - 09:06 Uhr
Puh, da hast Du Dir ja was vorgenommen! Aber der Ansatz ist durchaus interessant und es ist sicherlich wert sich mal Gedanken zu machen. Als Freiberufler in eigener Praxis habe ich zwar keinen Einblick in die große W Welt der Unternehmensführung, doch grundsätzliche Mechanismen der Marktwirtschaft sollte man natürlich auch in meinem Bereich verinnerlicht haben. Mal sehen was wir so zusammentragen können.
Das wir damit jemals Einfluss in irgendeiner Form auf den Verein oder MK haben könnten wage ich jedoch zu bezweifeln.
Das wir damit jemals Einfluss in irgendeiner Form auf den Verein oder MK haben könnten wage ich jedoch zu bezweifeln.
25.02.2019 - 09:31 Uhr
Zitat von chilene
Puh, da hast Du Dir ja was vorgenommen! Aber der Ansatz ist durchaus interessant und es ist sicherlich wert sich mal Gedanken zu machen. Als Freiberufler in eigener Praxis habe ich zwar keinen Einblick in die große W Welt der Unternehmensführung, doch grundsätzliche Mechanismen der Marktwirtschaft sollte man natürlich auch in meinem Bereich verinnerlicht haben. Mal sehen was wir so zusammentragen können.
Das wir damit jemals Einfluss in irgendeiner Form auf den Verein oder MK haben könnten wage ich jedoch zu bezweifeln.
Puh, da hast Du Dir ja was vorgenommen! Aber der Ansatz ist durchaus interessant und es ist sicherlich wert sich mal Gedanken zu machen. Als Freiberufler in eigener Praxis habe ich zwar keinen Einblick in die große W Welt der Unternehmensführung, doch grundsätzliche Mechanismen der Marktwirtschaft sollte man natürlich auch in meinem Bereich verinnerlicht haben. Mal sehen was wir so zusammentragen können.
Das wir damit jemals Einfluss in irgendeiner Form auf den Verein oder MK haben könnten wage ich jedoch zu bezweifeln.
Ob es wirklich Einfluss hat, kann man noch nicht beurteilen, aber ein kleines Beispiel aus meiner Vergangenheit von einem Mittelständler:
Dort gab es eine Anfrage in Bezug auf die Analyse des Vertriebs. Grundsätzlich ein Thema, mit dem ich vertraut bin, allerdings habe ich in meinem Gespräch mit der Vertriebsleitung komplett andere Probleme aufgezeigt. Der Vertrieb hatte letztlich die Aufgabe ein Produkt zu "verkaufen", welches nicht die notwendige Marktreife hatte und somit konnten natürlich nicht die benötigten Erfolge erzielt werden. Dieses habe ich in meinem ersten Gespräch bereits aufgezeigt und am Ende ist der Vertriebsleiter schon fast beleidigt abgezogen. Mir war eigentlich klar, dass ich das Projekt dort knicken kann oder zumindest dieses nicht zum gewünschten Erfolg führen kann.
Am nächsten Tag hat mich das Thema immer noch gewurmt (ähnlich wie aktuell die Situation bei 96). Ich habe mich hingesetzt und einfach herunterformuliert, was mit innerhalb des Gesprächs und bei wenigen Recherchestunden (naja, eher Minuten) aufgefallen ist. Meinen Text habe ich damit begonnen, dass ich eigentlich das Projekt von meiner Seite absage, da es so nicht erfolgreich sein kann. Geendet hat mein Text mit den Worten: "Wenn Sie es professionell machen wollen, können Sie sich gerne nochmal bei mir melden".
Also eigentlich Thema erledigt, denn warum sollte der Vorstand des Unternehmens darauf reagieren? Schließlich habe ich eine vernichtende Kurzanalyse geschrieben über deren Unternehmen geschrieben. Das Ergebnis war jedoch ein anderes. Zwei Wochen später hatte ich einen Termin eben beim Vorstand. Der Vorstandsvorsitzende meine zu mir, dass er es noch nie erlebt hat, dass jemand der das Unternehmen nur wenige Stunden kennt so klar und deutlich sämtliche Missstände aufzeigen konnte (ok, was waren noch wesentlich mehr, aber die erste Analyse war treffend). Ergebnis war ein Projekt für mich über ca. 1 Jahr, in welchem wir alle Unternehmensbestandteile analysiert haben und auch in vielen Bereichen neue Strukturen aufsetzen konnten. Das Kernprodukt konnte am Ende eine wesentlich bessere Marktreife gewinnen. Aus meiner persönlichen Sicht ist man dort nur den halben Weg gegangen, aber das ist ein anderes Thema.
Letztlich resultiert am Ende vielleicht ein Angebot, bei dem ein Analyst (vielleicht sogar ich) sich des Themas komplett annimmt und man versucht in manchen Bereichen Wege zu gehen, welche heute noch nicht einmal zur Diskussion stehen.
25.02.2019 - 09:36 Uhr
Interessant und schwierig zugleich, mMn.
Ich ordne meinen Stand der Kentnisse so ein, dass ich kaum weiß, wie 96 intern wirklich arbeitet. Das, was man zu lesen bekommt, ist ja nur das, was nach außen dringt bzw. veröffentlicht wird. Und auch da weiß man nie, in welchem Licht es dargestellt werden soll.
Bei meinem Nachbarn werden gerade neue Fenster eingebaut. Da kommt morgens der Metallbauer, packt das Werkzeug aus und legt los. Die Baustelle sieht jetzt, wenn ich an meine Lehrzeit denke, nicht so prickelnd aus. Lose Kabel, Putzreste, Dämmstoffreste, ungepolsterte Böcke... sieht sehr unaufgeräumt und nicht gut ausgestattet aus und jetzt kann ich von dieser Seite der Straße aus mein Urteil über den Laden fällen.
Allerdings weiß ich nicht:
- wie der Vertrieb des Unternehmens funktioniert
- wer die Konstruktion der Fenster gemacht haT
- oder ist alles Standard?
- wie sind die eigentluch gedämmt und gehört der Fenstertausch zu einer energetischen Gesamtmaßnahme?
- kommen die Profile vom Großhändler und wurde nachverhandelt?
- sind die eigentlich einbaufertig oder wurde in der Werkstatt noch Hand angelegt?
- haben die ne Werkstatt?
- hat der Typ auf der Baustelle eigentlich schon ausgelernt? ... ach, der ist der Lehrling und deswegen sieht die Baustelle so aus... und eigentlich können die das besser!
Will sagen, bzw. fragen: kann man sich vornehmen, etwas besser zu machen, wenn man nicht ausreichend darüber weiß?
Kann ich unser Scouting kritisieren? Oder sollte ich das besser lassen, weil mir vielleicht das Wissen fehlt, dass dort gerade eine Abteilung aufgebaut wird und der Prozess absolut im Soll ist?
Also ich sehe hier die Gefahr, dass praktisch Blindleistung erzeugt wird. Weil der Fan einfach nicht genug Einblick in die Details der Prozesse und die Rahmenbedingungen hat und die Ergebnisse von #96machenwirbesser dann ggf. nicht verwertbar sind.
Und das könnte dann wiederum zu enttäuschten Fans führen, die sich engagiert haben, deren Bemühungen dann jedoch wegen Unzweckmäßig nicht verwendet werden können, da sie nicht den nötigen Kenntnissstand hatten.
Und dann war es für die Katz.
Vielleicht sehe ich es auch zu düster. Derzeit kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass dieser # auf diese Weise funktionieren könnte.
Und ein bisschen habe ich auch das Gefühl, dass diese Maßnahme aus der immer weiter sinkenden Hoffnung heraus geboren ist, die wir derzeit alle fühlen. Man will halt irgendwas unternehmen, damit der eigene Verein nicht absäuft.
MMn sollten wir Fans uns auf das besinnen, was "können".
Stimmung, Choreos, Lärm machen, anfeuern. Und wer es drauf hat, kann ja gerne seine Bewerbung zu 96 schicken und dort "richtig" arbeiten. Aber so von außen finde ich das schwer.
Das hat was von dieser "Warum-hat-man-nicht-einfach?!-Mentalität"
Wenn Menschen von außen einen Vorgang beobachten, dessen Komplexität sie gar nicht kennen und von dem sie dennoch meinen, er funktioniert nicht optimal und sie könnten es doch besser machen.
Doch in der Regel ist das ein Irrglaube, denn die wenigsten Dinge sind "einfach" gemacht.
Wer sich daran engagieren will, hat natürlich meinen Segen.
Doch informiert euch zuvor, um was es alles geht. Und auch üner die tatsächliche Ausgangslage(n), die Wechselwirkungen der Themenfelder innerhalb der 96-Struktur, ob eure Bemühungen entgegen der bisherigen Ziele arbeiten etc.
Edit
Frag doch vielleicht mal bei 96, ob es ein Thema gibt, wo man sich die Unterstützung von Fans vorstellen könnte?
Ich weiß, einer unserer Partner fragt derzeit seine "Kunden", was sie sich unter Industrie 4.0 vorstellen und wie weit die Digitalisierung im eigenen Unternehmen gegen darf.
- Ab wann wird es gefährlich mit offener IT?
-:Was kann implementiert werden?
- Was können die Mitarbeiter bedienen?
Etc
Und ab diesen Ergebnissen entwickelt er seine Produkte, damit sie am Ende auch das anbieten, was gewollt ist beim Verbraucher.
Ich ordne meinen Stand der Kentnisse so ein, dass ich kaum weiß, wie 96 intern wirklich arbeitet. Das, was man zu lesen bekommt, ist ja nur das, was nach außen dringt bzw. veröffentlicht wird. Und auch da weiß man nie, in welchem Licht es dargestellt werden soll.
Bei meinem Nachbarn werden gerade neue Fenster eingebaut. Da kommt morgens der Metallbauer, packt das Werkzeug aus und legt los. Die Baustelle sieht jetzt, wenn ich an meine Lehrzeit denke, nicht so prickelnd aus. Lose Kabel, Putzreste, Dämmstoffreste, ungepolsterte Böcke... sieht sehr unaufgeräumt und nicht gut ausgestattet aus und jetzt kann ich von dieser Seite der Straße aus mein Urteil über den Laden fällen.
Allerdings weiß ich nicht:
- wie der Vertrieb des Unternehmens funktioniert
- wer die Konstruktion der Fenster gemacht haT
- oder ist alles Standard?
- wie sind die eigentluch gedämmt und gehört der Fenstertausch zu einer energetischen Gesamtmaßnahme?
- kommen die Profile vom Großhändler und wurde nachverhandelt?
- sind die eigentlich einbaufertig oder wurde in der Werkstatt noch Hand angelegt?
- haben die ne Werkstatt?
- hat der Typ auf der Baustelle eigentlich schon ausgelernt? ... ach, der ist der Lehrling und deswegen sieht die Baustelle so aus... und eigentlich können die das besser!
Will sagen, bzw. fragen: kann man sich vornehmen, etwas besser zu machen, wenn man nicht ausreichend darüber weiß?
Kann ich unser Scouting kritisieren? Oder sollte ich das besser lassen, weil mir vielleicht das Wissen fehlt, dass dort gerade eine Abteilung aufgebaut wird und der Prozess absolut im Soll ist?
Also ich sehe hier die Gefahr, dass praktisch Blindleistung erzeugt wird. Weil der Fan einfach nicht genug Einblick in die Details der Prozesse und die Rahmenbedingungen hat und die Ergebnisse von #96machenwirbesser dann ggf. nicht verwertbar sind.
Und das könnte dann wiederum zu enttäuschten Fans führen, die sich engagiert haben, deren Bemühungen dann jedoch wegen Unzweckmäßig nicht verwendet werden können, da sie nicht den nötigen Kenntnissstand hatten.
Und dann war es für die Katz.
Vielleicht sehe ich es auch zu düster. Derzeit kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass dieser # auf diese Weise funktionieren könnte.
Und ein bisschen habe ich auch das Gefühl, dass diese Maßnahme aus der immer weiter sinkenden Hoffnung heraus geboren ist, die wir derzeit alle fühlen. Man will halt irgendwas unternehmen, damit der eigene Verein nicht absäuft.
MMn sollten wir Fans uns auf das besinnen, was "können".
Stimmung, Choreos, Lärm machen, anfeuern. Und wer es drauf hat, kann ja gerne seine Bewerbung zu 96 schicken und dort "richtig" arbeiten. Aber so von außen finde ich das schwer.
Das hat was von dieser "Warum-hat-man-nicht-einfach?!-Mentalität"
Wenn Menschen von außen einen Vorgang beobachten, dessen Komplexität sie gar nicht kennen und von dem sie dennoch meinen, er funktioniert nicht optimal und sie könnten es doch besser machen.
Doch in der Regel ist das ein Irrglaube, denn die wenigsten Dinge sind "einfach" gemacht.
Wer sich daran engagieren will, hat natürlich meinen Segen.
Doch informiert euch zuvor, um was es alles geht. Und auch üner die tatsächliche Ausgangslage(n), die Wechselwirkungen der Themenfelder innerhalb der 96-Struktur, ob eure Bemühungen entgegen der bisherigen Ziele arbeiten etc.
Edit
Frag doch vielleicht mal bei 96, ob es ein Thema gibt, wo man sich die Unterstützung von Fans vorstellen könnte?
Ich weiß, einer unserer Partner fragt derzeit seine "Kunden", was sie sich unter Industrie 4.0 vorstellen und wie weit die Digitalisierung im eigenen Unternehmen gegen darf.
- Ab wann wird es gefährlich mit offener IT?
-:Was kann implementiert werden?
- Was können die Mitarbeiter bedienen?
Etc
Und ab diesen Ergebnissen entwickelt er seine Produkte, damit sie am Ende auch das anbieten, was gewollt ist beim Verbraucher.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Misiek29328 am 25.02.2019 um 09:55 Uhr bearbeitet
25.02.2019 - 13:25 Uhr
Zitat von Misiek29328
Interessant und schwierig zugleich, mMn.
Ich ordne meinen Stand der Kenntnisse so ein, dass ich kaum weiß, wie 96 intern wirklich arbeitet. Das, was man zu lesen bekommt, ist ja nur das, was nach außen dringt bzw. veröffentlicht wird. Und auch da weiß man nie, in welchem Licht es dargestellt werden soll.
... Will sagen, bzw. fragen: kann man sich vornehmen, etwas besser zu machen, wenn man nicht ausreichend darüber weiß?
Interessant und schwierig zugleich, mMn.
Ich ordne meinen Stand der Kenntnisse so ein, dass ich kaum weiß, wie 96 intern wirklich arbeitet. Das, was man zu lesen bekommt, ist ja nur das, was nach außen dringt bzw. veröffentlicht wird. Und auch da weiß man nie, in welchem Licht es dargestellt werden soll.
... Will sagen, bzw. fragen: kann man sich vornehmen, etwas besser zu machen, wenn man nicht ausreichend darüber weiß?
Ich verstehe Deine Bedenken. Vieles wissen wir nicht und vieles wird auch im Unklaren sein, wenn man sich zunächst damit beschäftigt.
Ich persönlich würde mit einer Grundsatzanalyse beginnen. Wenn man eine solche umfassende Analyse angehen möchte, welche mir vorschwebt, dann kann man auch nicht bei Details beginnen. Die von Dir angesprochene Arbeit kann in der Phase gar nicht genau betrachtet werden, weil eben Informationen fehlen.
Zitat von Misiek29328
Kann ich unser Scouting kritisieren? Oder sollte ich das besser lassen, weil mir vielleicht das Wissen fehlt, dass dort gerade eine Abteilung aufgebaut wird und der Prozess absolut im Soll ist?
Kann ich unser Scouting kritisieren? Oder sollte ich das besser lassen, weil mir vielleicht das Wissen fehlt, dass dort gerade eine Abteilung aufgebaut wird und der Prozess absolut im Soll ist?
Dein Scoutingbeispiel ist gar nicht so schlecht. Aus einer Unternehmenssicht würde ich dieses unter "Personalpolitik" sehen. Ein Scout ist im ersten Schritt nicht viel anders als eine Personalabteilung. Die Frage dahinter ist dann, wie schaffe ich es die bestmöglichen Mitarbeiter zu bekommen? Was tun Unternehmen dafür? Sind es die Werte die ein Unternehmen verkörpert, ist es das beste Gehalt? Was machen eben diese Unternehmen, wenn z.B. die finanziellen Mittel nicht da sind, um einen Topangestellten zu bekommen und wie schaffe ich es aus dem zu rekrutierenden Mitarbeiter die Leistung herauszubekommen, um die Unternehmensziele zu erreichen?
Das sind Grundsatzfragen, ohne in ein Detail zu gehen, wie es 96 aktuell macht. Für unser 96-Beispiel muss es dann Anpassungen geben und ein Vergleich gezogen werden, der eben nicht ohne eine Zustimmung des Vereins geht.
Zitat von Misiek29328
Also ich sehe hier die Gefahr, dass praktisch Blindleistung erzeugt wird. Weil der Fan einfach nicht genug Einblick in die Details der Prozesse und die Rahmenbedingungen hat und die Ergebnisse von #96machenwirbesser dann ggf. nicht verwertbar sind.
Also ich sehe hier die Gefahr, dass praktisch Blindleistung erzeugt wird. Weil der Fan einfach nicht genug Einblick in die Details der Prozesse und die Rahmenbedingungen hat und die Ergebnisse von #96machenwirbesser dann ggf. nicht verwertbar sind.
Natürlich kann es eine Blindleistung werden. Deshalb wäre der Ansatz auch erst einmal absolut High-Level, um zu schauen, wie der Verein darauf reagiert. Wichtig ist dabei eine Neutralität einzunehmen und den Gesamtaufwand zunächst in Grenzen zu halten.
Zitat von Misiek29328
Und das könnte dann wiederum zu enttäuschten Fans führen, die sich engagiert haben, deren Bemühungen dann jedoch wegen Unzweckmäßig nicht verwendet werden können, da sie nicht den nötigen Kenntnissstand hatten.
Und dann war es für die Katz.
Und das könnte dann wiederum zu enttäuschten Fans führen, die sich engagiert haben, deren Bemühungen dann jedoch wegen Unzweckmäßig nicht verwendet werden können, da sie nicht den nötigen Kenntnissstand hatten.
Und dann war es für die Katz.
Die Analyse ist mit nahezu absoluter Sicherheit noch nicht tragfähig, würde aber eben den zweiten Schritt in Zusammenarbeit mit dem Verein nach sich ziehen. Es geht darum Vergleiche aufzuzeigen und eine Ausgangslage zu schaffen, auf welcher man diskutieren könnte.
Zitat von Misiek29328
Vielleicht sehe ich es auch zu düster. Derzeit kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass dieser # auf diese Weise funktionieren könnte.
Und ein bisschen habe ich auch das Gefühl, dass diese Maßnahme aus der immer weiter sinkenden Hoffnung heraus geboren ist, die wir derzeit alle fühlen. Man will halt irgendwas unternehmen, damit der eigene Verein nicht absäuft.
Vielleicht sehe ich es auch zu düster. Derzeit kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass dieser # auf diese Weise funktionieren könnte.
Und ein bisschen habe ich auch das Gefühl, dass diese Maßnahme aus der immer weiter sinkenden Hoffnung heraus geboren ist, die wir derzeit alle fühlen. Man will halt irgendwas unternehmen, damit der eigene Verein nicht absäuft.
Die sinkende Hoffnung ist nicht mein Antrieb an der Stelle. Vielleicht sehe ich mein persönliches Interesse sogar nicht nur auf 96 gemünzt. Das Bestreben mache ich nicht nur aus dem Grund, weil ich eben ein Fan des Vereins bin, sondern weil ich manche Plattitüden wie im Ausgangspost geschrieben so nicht mehr gelten lassen möchte. Deshalb wäre mein Ansatz ungeachtet des Fandaseins.
Zitat von Misiek29328
MMn sollten wir Fans uns auf das besinnen, was "können".
Stimmung, Choreos, Lärm machen, anfeuern. Und wer es drauf hat, kann ja gerne seine Bewerbung zu 96 schicken und dort "richtig" arbeiten. Aber so von außen finde ich das schwer.
MMn sollten wir Fans uns auf das besinnen, was "können".
Stimmung, Choreos, Lärm machen, anfeuern. Und wer es drauf hat, kann ja gerne seine Bewerbung zu 96 schicken und dort "richtig" arbeiten. Aber so von außen finde ich das schwer.
Das mit der Bewerbung halte ich am Ende nicht einmal für ausgeschlossen. Schließlich bin ich Freiberufler. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich ein Projekt für Hannover 96 mache (nicht als Angestellter, sondern als Berater). Ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen glaube ich tatsächlich, dass ich aus solch einer Analyse heraus Handlungsempfehlungen aussprechen kann, um 96 entsprechend zu helfen und sich daraus sogar etwas zukunftsträchtiges entwickelt. Ohne die Vorabanalyse wird man mir aber kaum Glauben schenken (und wahrscheinlich meinen Stundensatz auch nicht so einfach bezahlten).
Hätte ich aktuell kein fester Projekt (ich bin u.a. dafür zuständig, dass alles was mit der BahnCard in Verbindung steht in der Zukunft cloudbasiert funktioniert), würde ich allein das Invest eingehen und die Analyse machen. Highlevel. Aber das funktioniert die nächsten Monate leider nicht.
Zitat von Misiek29328
Das hat was von dieser "Warum-hat-man-nicht-einfach?!-Mentalität"
Wenn Menschen von außen einen Vorgang beobachten, dessen Komplexität sie gar nicht kennen und von dem sie dennoch meinen, er funktioniert nicht optimal und sie könnten es doch besser machen.
Doch in der Regel ist das ein Irrglaube, denn die wenigsten Dinge sind "einfach" gemacht.
Das hat was von dieser "Warum-hat-man-nicht-einfach?!-Mentalität"
Wenn Menschen von außen einen Vorgang beobachten, dessen Komplexität sie gar nicht kennen und von dem sie dennoch meinen, er funktioniert nicht optimal und sie könnten es doch besser machen.
Doch in der Regel ist das ein Irrglaube, denn die wenigsten Dinge sind "einfach" gemacht.
Das ist wie beschrieben korrekt und ich werde es auch in keiner Weise bestreiten. Vielleicht kommt am Ende ein erster Ansatz heraus, in welchem man Elemente der Wirtschaft sich anschaut (siehe Personalpolitik) und erste Ableitungen macht, wie es aussehen könnte. Die eigentliche Arbeit und vor allem die Umsetzung ist dann ein langwieriger Prozess. Das ist dann eben auch nicht mehr eine reine Analyse. Nicht selten benötigt man sogar Jahre, eben auch wegen den von Dir angedeuteten Wechselwirkungen.
Zitat von Misiek29328
Wer sich daran engagieren will, hat natürlich meinen Segen.
Doch informiert euch zuvor, um was es alles geht. Und auch über die tatsächliche Ausgangslage(n), die Wechselwirkungen der Themenfelder innerhalb der 96-Struktur, ob eure Bemühungen entgegen der bisherigen Ziele arbeiten etc.
Wer sich daran engagieren will, hat natürlich meinen Segen.
Doch informiert euch zuvor, um was es alles geht. Und auch über die tatsächliche Ausgangslage(n), die Wechselwirkungen der Themenfelder innerhalb der 96-Struktur, ob eure Bemühungen entgegen der bisherigen Ziele arbeiten etc.
...
Zitat von Misiek29328
Edit
Frag doch vielleicht mal bei 96, ob es ein Thema gibt, wo man sich die Unterstützung von Fans vorstellen könnte?
Ich weiß, einer unserer Partner fragt derzeit seine "Kunden", was sie sich unter Industrie 4.0 vorstellen und wie weit die Digitalisierung im eigenen Unternehmen gegen darf.
- Ab wann wird es gefährlich mit offener IT?
- Was kann implementiert werden?
- Was können die Mitarbeiter bedienen?
Etc
Und ab diesen Ergebnissen entwickelt er seine Produkte, damit sie am Ende auch das anbieten, was gewollt ist beim Verbraucher.
Edit
Frag doch vielleicht mal bei 96, ob es ein Thema gibt, wo man sich die Unterstützung von Fans vorstellen könnte?
Ich weiß, einer unserer Partner fragt derzeit seine "Kunden", was sie sich unter Industrie 4.0 vorstellen und wie weit die Digitalisierung im eigenen Unternehmen gegen darf.
- Ab wann wird es gefährlich mit offener IT?
- Was kann implementiert werden?
- Was können die Mitarbeiter bedienen?
Etc
Und ab diesen Ergebnissen entwickelt er seine Produkte, damit sie am Ende auch das anbieten, was gewollt ist beim Verbraucher.
Der Anbieter macht eben aktuell eine Analyse. Ggf. sogar so, dass er das Endprodukt noch gar nicht kennt. Wenn nun dieser Partner von Euch ein fertiges Produkt hat, welches aber am Ende am Markt vorbeigeht, dann wurden hohe Summen investiert und im schlimmsten Fall ist sogar die Existenz der Unternehmung gefährdet. Im Endeffekt wie in der Softwareentwicklung: Plan - Build - Run
25.02.2019 - 13:37 Uhr
Eine super Idee! Niemand im Profifußball wird je auf die Idee gekommen sein, sich externer Beraterhilfe zu bedienen. Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Unternehmensberater - kennen die alle nicht!
Und wenn man seine Leistungen dann noch so professionell über ein Fanforum andient, kann eigentlich nicht mehr viel schief laufen mit dem dicken Fisch! Du wirst offene Türen einrennen...
Und wenn man seine Leistungen dann noch so professionell über ein Fanforum andient, kann eigentlich nicht mehr viel schief laufen mit dem dicken Fisch! Du wirst offene Türen einrennen...
25.02.2019 - 13:54 Uhr
Zitat von RoyalTS
Eine super Idee! Niemand im Profifußball wird je auf die Idee gekommen sein, sich externer Beraterhilfe zu bedienen. Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Unternehmensberater - kennen die alle nicht!
Und wenn man seine Leistungen dann noch so professionell über ein Fanforum andient, kann eigentlich nicht mehr viel schief laufen mit dem dicken Fisch! Du wirst offene Türen einrennen...
Eine super Idee! Niemand im Profifußball wird je auf die Idee gekommen sein, sich externer Beraterhilfe zu bedienen. Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Unternehmensberater - kennen die alle nicht!
Und wenn man seine Leistungen dann noch so professionell über ein Fanforum andient, kann eigentlich nicht mehr viel schief laufen mit dem dicken Fisch! Du wirst offene Türen einrennen...
Ich nehme an, dass war sehr ketzerisch gemeint?
Also ich finde den Grundgedanken sehr spannend. Und es gibt keinen Grund, ihn nicht zu verfolgen.
Wenn man alles, was am Anfang wie eine untypische oder unkonventionelle Idee aussieht, so bissig abblockt, wären wir heute noch in Kutschen unterwges und hätten den Weg nach Amerika noch nicht gefunden.
Und @24mal4 schreibt ja, dass man erstmal die Idee verarbeiten und Wege auf kleinster Flamme skizzieren will.
Hier will keiner 96 erklären, wie sie die Steuer machen.
Daher finde ich den Gedanken und überhaupt diese Initiative eines Fans für positiv.
Edit
Die Fans sind nunmal ein wesentlicher Teil des Vereins.
Wieso sollte ein Weg, bei dem sich Fans aktiv am Gestalten (wenn die Rahmenbedingungen passen) beteiligen können, dann keine gute Idee sein?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Misiek29328 am 25.02.2019 um 13:57 Uhr bearbeitet
25.02.2019 - 13:59 Uhr
Zitat von RoyalTS
Eine super Idee! Niemand im Profifußball wird je auf die Idee gekommen sein, sich externer Beraterhilfe zu bedienen. Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Unternehmensberater - kennen die alle nicht!
Und wenn man seine Leistungen dann noch so professionell über ein Fanforum andient, kann eigentlich nicht mehr viel schief laufen mit dem dicken Fisch! Du wirst offene Türen einrennen...
Eine super Idee! Niemand im Profifußball wird je auf die Idee gekommen sein, sich externer Beraterhilfe zu bedienen. Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Unternehmensberater - kennen die alle nicht!
Und wenn man seine Leistungen dann noch so professionell über ein Fanforum andient, kann eigentlich nicht mehr viel schief laufen mit dem dicken Fisch! Du wirst offene Türen einrennen...
Danke für Deinen Sarkasmus. Der Weg ist tatsächlich ungewöhnlich und wie s von beschrieben dem Zeitmangel geschuldet. Ich denke, dass durchaus Personen in dem Kreis vorhanden sind, die einen Mehrwert liefern können, auch wenn es um ersten Schritt ungewöhnlich erscheint
25.02.2019 - 14:45 Uhr
Die Idee an sich finde ich klasse. Auch der Grundsatz quasi das Netzwerk aus 96 Fans zu nutzen um Informationen und Ansichten zu sammeln ist spannend.
Auch wenn ich persönlich nicht viel Input liefern kann, bin ich extrem gespannt auf das Ergebnis. In welchem Umfang auch immer.
Auch wenn ich persönlich nicht viel Input liefern kann, bin ich extrem gespannt auf das Ergebnis. In welchem Umfang auch immer.
25.02.2019 - 17:21 Uhr
Ich weiß nicht, ob da am Ende etwas vernünftiges rauskommt. Meine Befürchtung fußt da auf zwei Standbeinen:
a) Viele der Fans haben keine Ahnung vom Geschäft selbst. Ich habe schon einige Berater gesehen, die quasi von Null anfingen und erfahrenen Werkern nichts liefern konnten, was sie eh nicht schon wussten. Allerdings liegt dies häufig auch an meiner zweiten Befürchtung:
b) Selbst jemand mit guten Management- und Projektfähigkeiten, die ich hier niemandem absprechen will, ist hoch abhängig von der Qualität der ihm gelieferten Daten. Und die zu bekommen ist, selbst wenn man den offiziellen Auftrag hat, sehr schwer. Das mag teilweise an den Unternehmensstrukturen und Mitarbeitern liegen. Aber wenn quasi die Öffentlichkeit etwas wissen möchte, dann wird das "Unternehmen" Hannover 96 nie so weit die Hosen herunterlassen, dass da sinnvolle Ansätze rauskommen.
Ich finde die Idee sehr löblich und werde sie verfolgen - allerdings bin ich etwas skeptisch, inwiefern das etwas bringen kann.
a) Viele der Fans haben keine Ahnung vom Geschäft selbst. Ich habe schon einige Berater gesehen, die quasi von Null anfingen und erfahrenen Werkern nichts liefern konnten, was sie eh nicht schon wussten. Allerdings liegt dies häufig auch an meiner zweiten Befürchtung:
b) Selbst jemand mit guten Management- und Projektfähigkeiten, die ich hier niemandem absprechen will, ist hoch abhängig von der Qualität der ihm gelieferten Daten. Und die zu bekommen ist, selbst wenn man den offiziellen Auftrag hat, sehr schwer. Das mag teilweise an den Unternehmensstrukturen und Mitarbeitern liegen. Aber wenn quasi die Öffentlichkeit etwas wissen möchte, dann wird das "Unternehmen" Hannover 96 nie so weit die Hosen herunterlassen, dass da sinnvolle Ansätze rauskommen.
Ich finde die Idee sehr löblich und werde sie verfolgen - allerdings bin ich etwas skeptisch, inwiefern das etwas bringen kann.
04.03.2019 - 14:58 Uhr
Gestern im Stadion und auch noch danach war ich zunächst sehr sauer. 5:1 in Stuttgart verloren und ich habe mich erst gefragt, ob mein #96machenwirbesser überhaupt einen Sinn macht. Dabei habe ich mir angeschaut, wie die Fans reagiert haben oder die Spieler, was Doll zu den Leistungen gesagt hat und und und.
Im Affekt habe ich mir dann die Frage gestellt, wer ist eigentlich an der Situation Schuld? Das ist zwar komplett normal und bei anderen Fans konnte ich hören (oder auch lesen), dass Kind, Heldt oder wer auch immer Schuld an der Situation ist. Ich erlebe in meiner beruflichen Welt auch immer wieder diese Fragen. Wer ist Schuld, dass etwas nicht geklappt hat. Es wird außer Acht gelassen, was dennoch funktioniert. Natürlich war es gestern ein Spiel, bei dem eigentlich gar nichts funktioniert hat, außer dem Umstand, dass der Busfahrer das Stadion gefunden hatte (hätte er wohl besser nicht).
Natürlich gibt es Personen die Verantwortung für eine Situation tragen. Dazu hatte ich ja auch schon mal etwas geschrieben und man sollte durchaus auch aus Fehlern lernen und sie nicht unbedingt vielfach machen.
Hilft es Euch, dem Verein, den Verantwortlichen denn, wenn wir nun einen "Schuldigen" präsentieren und meinetwegen dafür auch Gründe finden? Es gibt vielleicht auch einzelne Personen, die in Summe resultierend aus deren Verantwortung gekündigt werden. Auch das darf man nicht ausschließen. Dennoch ist die Schuldfrage eine Frage der Vergangenheit. Die Zukunft ist doch das eigentlich interessante. Es bringt nichts, wenn die Fans den Spielern das Transparent "Versager" nach einem solchen Spiel zeigen, denn dessen sind sich diese durchaus bewusst. Man muss nun schauen, was funktioniert und was nicht und wie bekommt man es hin, dass die Mängel beseitigt werden. Wenn dieses eine erneute Runde in der 2. Liga (oder auch länger als ein Jahr) zur Folge hat, dann muss man sich dem stellen.
Ich muss mich auch selbst hier und da an die Nase fassen, aber ich versuche in der Zukunft eben nicht mehr in diesem Forum einer Schuldfrage nachzugehen, sondern Wege zu skizzieren, welche eine Besserung herbeiführen.
Im Affekt habe ich mir dann die Frage gestellt, wer ist eigentlich an der Situation Schuld? Das ist zwar komplett normal und bei anderen Fans konnte ich hören (oder auch lesen), dass Kind, Heldt oder wer auch immer Schuld an der Situation ist. Ich erlebe in meiner beruflichen Welt auch immer wieder diese Fragen. Wer ist Schuld, dass etwas nicht geklappt hat. Es wird außer Acht gelassen, was dennoch funktioniert. Natürlich war es gestern ein Spiel, bei dem eigentlich gar nichts funktioniert hat, außer dem Umstand, dass der Busfahrer das Stadion gefunden hatte (hätte er wohl besser nicht).
Natürlich gibt es Personen die Verantwortung für eine Situation tragen. Dazu hatte ich ja auch schon mal etwas geschrieben und man sollte durchaus auch aus Fehlern lernen und sie nicht unbedingt vielfach machen.
Hilft es Euch, dem Verein, den Verantwortlichen denn, wenn wir nun einen "Schuldigen" präsentieren und meinetwegen dafür auch Gründe finden? Es gibt vielleicht auch einzelne Personen, die in Summe resultierend aus deren Verantwortung gekündigt werden. Auch das darf man nicht ausschließen. Dennoch ist die Schuldfrage eine Frage der Vergangenheit. Die Zukunft ist doch das eigentlich interessante. Es bringt nichts, wenn die Fans den Spielern das Transparent "Versager" nach einem solchen Spiel zeigen, denn dessen sind sich diese durchaus bewusst. Man muss nun schauen, was funktioniert und was nicht und wie bekommt man es hin, dass die Mängel beseitigt werden. Wenn dieses eine erneute Runde in der 2. Liga (oder auch länger als ein Jahr) zur Folge hat, dann muss man sich dem stellen.
Ich muss mich auch selbst hier und da an die Nase fassen, aber ich versuche in der Zukunft eben nicht mehr in diesem Forum einer Schuldfrage nachzugehen, sondern Wege zu skizzieren, welche eine Besserung herbeiführen.
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