#96machenwirbesser
25.02.2019 - 08:39 Uhr
04.03.2019 - 15:23 Uhr
Zitat von 24mal4
Gestern im Stadion und auch noch danach war ich zunächst sehr sauer. 5:1 in Stuttgart verloren und ich habe mich erst gefragt, ob mein #96machenwirbesser überhaupt einen Sinn macht. Dabei habe ich mir angeschaut, wie die Fans reagiert haben oder die Spieler, was Doll zu den Leistungen gesagt hat und und und.
Im Affekt habe ich mir dann die Frage gestellt, wer ist eigentlich an der Situation Schuld? Das ist zwar komplett normal und bei anderen Fans konnte ich hören (oder auch lesen), dass Kind, Heldt oder wer auch immer Schuld an der Situation ist. Ich erlebe in meiner beruflichen Welt auch immer wieder diese Fragen. Wer ist Schuld, dass etwas nicht geklappt hat. Es wird außer Acht gelassen, was dennoch funktioniert. Natürlich war es gestern ein Spiel, bei dem eigentlich gar nichts funktioniert hat, außer dem Umstand, dass der Busfahrer das Stadion gefunden hatte (hätte er wohl besser nicht).
Natürlich gibt es Personen die Verantwortung für eine Situation tragen. Dazu hatte ich ja auch schon mal etwas geschrieben und man sollte durchaus auch aus Fehlern lernen und sie nicht unbedingt vielfach machen.
Hilft es Euch, dem Verein, den Verantwortlichen denn, wenn wir nun einen "Schuldigen" präsentieren und meinetwegen dafür auch Gründe finden? Es gibt vielleicht auch einzelne Personen, die in Summe resultierend aus deren Verantwortung gekündigt werden. Auch das darf man nicht ausschließen. Dennoch ist die Schuldfrage eine Frage der Vergangenheit. Die Zukunft ist doch das eigentlich interessante. Es bringt nichts, wenn die Fans den Spielern das Transparent "Versager" nach einem solchen Spiel zeigen, denn dessen sind sich diese durchaus bewusst. Man muss nun schauen, was funktioniert und was nicht und wie bekommt man es hin, dass die Mängel beseitigt werden. Wenn dieses eine erneute Runde in der 2. Liga (oder auch länger als ein Jahr) zur Folge hat, dann muss man sich dem stellen.
Ich muss mich auch selbst hier und da an die Nase fassen, aber ich versuche in der Zukunft eben nicht mehr in diesem Forum einer Schuldfrage nachzugehen, sondern Wege zu skizzieren, welche eine Besserung herbeiführen.
Gestern im Stadion und auch noch danach war ich zunächst sehr sauer. 5:1 in Stuttgart verloren und ich habe mich erst gefragt, ob mein #96machenwirbesser überhaupt einen Sinn macht. Dabei habe ich mir angeschaut, wie die Fans reagiert haben oder die Spieler, was Doll zu den Leistungen gesagt hat und und und.
Im Affekt habe ich mir dann die Frage gestellt, wer ist eigentlich an der Situation Schuld? Das ist zwar komplett normal und bei anderen Fans konnte ich hören (oder auch lesen), dass Kind, Heldt oder wer auch immer Schuld an der Situation ist. Ich erlebe in meiner beruflichen Welt auch immer wieder diese Fragen. Wer ist Schuld, dass etwas nicht geklappt hat. Es wird außer Acht gelassen, was dennoch funktioniert. Natürlich war es gestern ein Spiel, bei dem eigentlich gar nichts funktioniert hat, außer dem Umstand, dass der Busfahrer das Stadion gefunden hatte (hätte er wohl besser nicht).
Natürlich gibt es Personen die Verantwortung für eine Situation tragen. Dazu hatte ich ja auch schon mal etwas geschrieben und man sollte durchaus auch aus Fehlern lernen und sie nicht unbedingt vielfach machen.
Hilft es Euch, dem Verein, den Verantwortlichen denn, wenn wir nun einen "Schuldigen" präsentieren und meinetwegen dafür auch Gründe finden? Es gibt vielleicht auch einzelne Personen, die in Summe resultierend aus deren Verantwortung gekündigt werden. Auch das darf man nicht ausschließen. Dennoch ist die Schuldfrage eine Frage der Vergangenheit. Die Zukunft ist doch das eigentlich interessante. Es bringt nichts, wenn die Fans den Spielern das Transparent "Versager" nach einem solchen Spiel zeigen, denn dessen sind sich diese durchaus bewusst. Man muss nun schauen, was funktioniert und was nicht und wie bekommt man es hin, dass die Mängel beseitigt werden. Wenn dieses eine erneute Runde in der 2. Liga (oder auch länger als ein Jahr) zur Folge hat, dann muss man sich dem stellen.
Ich muss mich auch selbst hier und da an die Nase fassen, aber ich versuche in der Zukunft eben nicht mehr in diesem Forum einer Schuldfrage nachzugehen, sondern Wege zu skizzieren, welche eine Besserung herbeiführen.
100% Zustimmung
Aber um so zu denken, muss man mal durchatmen, analysieren und reflexartige Vorurteile über Bord werfen bzw. zulassen, sich selbst zu korrigieren.
Und das fällt schwer.
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