Alles Part II
04.07.2011 - 00:39 Uhr
20.03.2023 - 19:18 Uhr
Gute Analyse von Darlo zum Thema "NLZ (vs.) Profimannschaft". Entscheidend ist sicher der kondensierte Punkt, dass am Ende die kaufmännische Rechnung aufgehen muss. Wobei da in der Theorie natürlich noch gewisse Stunts denkbar sind, z.B. Haching in ein reines NLZ-Projekt mit angegliederter 5.-Liga-Auffangmannschaft für Sozialfälle. Dazu müsste man natürlich schon die Toptalente aus allen Rohren in die Bundesliga feuern, sonst trägt sich das NLZ nie im Leben. Ich spitz ein bisschen zu, sorry. Aber ihr versteht, was ich meine.
Was Manni Schwabl angeht: Wie gesagt, ich hab keine Zweifel, dass er sein Bestes tut.
Ob das einem stringenden Plan folgt... Mei, Gegenbeispiele sind mehrfach belegt. Wie oft wurde der Jugendkurs ausgerufen und wie oft folgten binnen Wochen Nachverpflichtungsorgien. Spontan: Zu Beginn der letzten RL-Phase (die Ursprungstruppe hatte keinen Nicu, Steinherr, Bigalke, J.P. Müller, Hain), dann um Corona rum (da sollte Zweitligaaufstieg mit Fuchs, Müller und Co. her), dann wieder zu Beginn vergangener Saison, als das Team in Aubstadt hart aufgeschlagen ist und schnell Vungu, Kyere, Stiefler, Pisot auf dem Hof standen.
All diesen Beispielen kann man den Stempel "Harakiri" aufdrücken, wie die Vereinsbilanzen einigermaßen deutlich zeigen. Die Kohle dafür war bei konservativer Geschäftsführung zu keinem Zeitpunkt da. Und in Panik geraten kann man plausiblerweise einmal, nach den Sternen greifen meinetwegen auch nochmal, aber spätestens mit der dritten Aufführung zum Beginn der Ära Wagner hat das Ganze offiziell System.
Das kann man jetzt einerseits als Teil-Wurzel des Problems verdammen (wär das alles nicht passiert, wären wir heute vermutlich auch in der RL, aber mit deutlich weniger Schulden). Andererseits mag einem das ja auch Hoffnung geben: Manni Schwabl ist ganz offensichtlich keiner der sagt, "Ja mei, na fahrmer halt mit der Ersten nach Wasserburg und lassen uns von allen fürs NLZ herzen." Insofern wird er auch jetzt nicht gottergeben in dieses Szenario taumeln.
Problem: Dazu muss er diesmal echt so ne Art Kaninchen aus dem Hut zaubern. Ob das gelingt?
Was Manni Schwabl angeht: Wie gesagt, ich hab keine Zweifel, dass er sein Bestes tut.
Ob das einem stringenden Plan folgt... Mei, Gegenbeispiele sind mehrfach belegt. Wie oft wurde der Jugendkurs ausgerufen und wie oft folgten binnen Wochen Nachverpflichtungsorgien. Spontan: Zu Beginn der letzten RL-Phase (die Ursprungstruppe hatte keinen Nicu, Steinherr, Bigalke, J.P. Müller, Hain), dann um Corona rum (da sollte Zweitligaaufstieg mit Fuchs, Müller und Co. her), dann wieder zu Beginn vergangener Saison, als das Team in Aubstadt hart aufgeschlagen ist und schnell Vungu, Kyere, Stiefler, Pisot auf dem Hof standen.
All diesen Beispielen kann man den Stempel "Harakiri" aufdrücken, wie die Vereinsbilanzen einigermaßen deutlich zeigen. Die Kohle dafür war bei konservativer Geschäftsführung zu keinem Zeitpunkt da. Und in Panik geraten kann man plausiblerweise einmal, nach den Sternen greifen meinetwegen auch nochmal, aber spätestens mit der dritten Aufführung zum Beginn der Ära Wagner hat das Ganze offiziell System.
Das kann man jetzt einerseits als Teil-Wurzel des Problems verdammen (wär das alles nicht passiert, wären wir heute vermutlich auch in der RL, aber mit deutlich weniger Schulden). Andererseits mag einem das ja auch Hoffnung geben: Manni Schwabl ist ganz offensichtlich keiner der sagt, "Ja mei, na fahrmer halt mit der Ersten nach Wasserburg und lassen uns von allen fürs NLZ herzen." Insofern wird er auch jetzt nicht gottergeben in dieses Szenario taumeln.
Problem: Dazu muss er diesmal echt so ne Art Kaninchen aus dem Hut zaubern. Ob das gelingt?
21.03.2023 - 00:26 Uhr
Seid man besser froh, wenn ihr euch das Stadion nicht an die Backe bindet. Ich weiß, bei euch kam der Gedanke auf als die Gemeinde mit den Sanierungen nicht hinterher kam und als Eigentümer kann man das natürlich alles schneller und flexibler handhaben, man muss auch nicht europaweit ausschreiben, wenn man mal 'ne neue Anzeigetafel braucht. Aber unterhalb der zweiten Liga ist ein Stadion einfach nicht wirtschaftlich zu betreiben, es sei man kriegt einen fünfstelligen Zuschauerschnitt hin. Okay, eures ist ein Stückchen kleiner und vor allem moderner als unseres, da sind die laufenden Kosten sicherlich auch niedriger. Aber immer noch viel, viel höher als was ihr jetzt als Stadionmiete zahlt.
Auf den SZ-Artikel würde ich nicht viel geben, das hört sich vom nichtbayrischen Nordpol aus wie Kaffeesatzleserei an, was für ein dämliches Orakeln nach einem Satz vom Trainer oder einem Satz vom Präsi. Oder dass Herr Schwabl nicht sofort zustimmt, das NWZ (oder seine Mutter) zu opfern, damit die Drittligalizenz erreicht wird. Ihr habt ein Relegationsduell zu gewinnen oder zu verlieren, da helfen keine Notverkäufe. Und wenn man da verliert, was hätte es dann gebracht, im Vorfeld öffentlich über die Reduzierung des NWZ-Status zu reden? Es werden doch bestimmt bald wieder Gespräche mit den Eltern begabter Jungkicker geführt, die lesen doch auch Zeitung und kriegen mit, wenn der Präsi die Zukunft der Fußballausbildung öffentlich in Frage stellt! Ne, ne, dit is schon richtig so, in seinen öffentlichen Aussagen keine substanzlosen, negativen Prognosen über das NWZ zu verbreiten, selbst wenn man im Hintergrund vielleicht damit beschäftigt ist. Wenn's was Konkretes zu vermelden gibt über alternative Entscheidungen in der Jugendarbeit, dann kann man das immer noch bekannt geben. Aber solange man intern noch abwägt, nö, lächeln und winken, immer schön winken!
Entscheidend sind die Auflagen oder Bedingungen des DFB. Ohne in meine Glaskugel schauen zu müssen, ihr werdet auf jeden Fall einen Liquiditätsnachweis erbringen müssen bzw. eine gedeckte Bankbürgschaft vorlegen müssen. Beim BFC Dynamo Berlin waren das letzte Saison ~900.000 Euro, aber bei der Festlegung der Summe analysiert der DFB eure Wirtschaftsprüfungsunterlagen und euren Plan-Gewinn- und Verlustrechnung. Und an das Geld kommt ihr vor Ende der Saison nicht ran.
Als Kapitalgesellschaft müsst ihr nachweisen, dass euer gezeichnetes Kapital mindestens 1 Million Euro beträgt (ich weiß den Emissionserlös nicht mehr, aber ihr habt bei eurem Börsengang darüber gelegen).
Außerdem kann der DFB eure Finanzplanung rügen, z.B. wenn ihr mit einem bestimmten Zuschauerschnitt rechnet und aufgrund dieser Grundlage zu einem gewissen Budget kommt, der DFB aber sagt, dass er das für unrealistisch hält und die Rechnung mit 1000 Leuten weniger macht oder was weiß ich.
Bei bilanzieller Überschuldung ist außerdem eine positive Fortführungsprognose zu attestieren - aber das dürfte sich dank Adeyemi ja im Rahmen halten bei euch.
Bei negativem Eigenkapital werden sie euch außerdem Auflagen stellen, die ihr aber im Laufe der Saison erfüllen könnt.
Anyway, als Aktiengesellschaft müsst ihr sowieso recht ausführliche Rechenschaft ablegen, da lässt sich kaum was verheimlichen. Und nehmt um Himmels Willen Abstand vom Stadionkauf, erst recht, wenn ihr noch nicht mal pünktlich Löhne und Gehälter zahlt.
Auf den SZ-Artikel würde ich nicht viel geben, das hört sich vom nichtbayrischen Nordpol aus wie Kaffeesatzleserei an, was für ein dämliches Orakeln nach einem Satz vom Trainer oder einem Satz vom Präsi. Oder dass Herr Schwabl nicht sofort zustimmt, das NWZ (oder seine Mutter) zu opfern, damit die Drittligalizenz erreicht wird. Ihr habt ein Relegationsduell zu gewinnen oder zu verlieren, da helfen keine Notverkäufe. Und wenn man da verliert, was hätte es dann gebracht, im Vorfeld öffentlich über die Reduzierung des NWZ-Status zu reden? Es werden doch bestimmt bald wieder Gespräche mit den Eltern begabter Jungkicker geführt, die lesen doch auch Zeitung und kriegen mit, wenn der Präsi die Zukunft der Fußballausbildung öffentlich in Frage stellt! Ne, ne, dit is schon richtig so, in seinen öffentlichen Aussagen keine substanzlosen, negativen Prognosen über das NWZ zu verbreiten, selbst wenn man im Hintergrund vielleicht damit beschäftigt ist. Wenn's was Konkretes zu vermelden gibt über alternative Entscheidungen in der Jugendarbeit, dann kann man das immer noch bekannt geben. Aber solange man intern noch abwägt, nö, lächeln und winken, immer schön winken!
Entscheidend sind die Auflagen oder Bedingungen des DFB. Ohne in meine Glaskugel schauen zu müssen, ihr werdet auf jeden Fall einen Liquiditätsnachweis erbringen müssen bzw. eine gedeckte Bankbürgschaft vorlegen müssen. Beim BFC Dynamo Berlin waren das letzte Saison ~900.000 Euro, aber bei der Festlegung der Summe analysiert der DFB eure Wirtschaftsprüfungsunterlagen und euren Plan-Gewinn- und Verlustrechnung. Und an das Geld kommt ihr vor Ende der Saison nicht ran.
Als Kapitalgesellschaft müsst ihr nachweisen, dass euer gezeichnetes Kapital mindestens 1 Million Euro beträgt (ich weiß den Emissionserlös nicht mehr, aber ihr habt bei eurem Börsengang darüber gelegen).
Außerdem kann der DFB eure Finanzplanung rügen, z.B. wenn ihr mit einem bestimmten Zuschauerschnitt rechnet und aufgrund dieser Grundlage zu einem gewissen Budget kommt, der DFB aber sagt, dass er das für unrealistisch hält und die Rechnung mit 1000 Leuten weniger macht oder was weiß ich.
Bei bilanzieller Überschuldung ist außerdem eine positive Fortführungsprognose zu attestieren - aber das dürfte sich dank Adeyemi ja im Rahmen halten bei euch.
Bei negativem Eigenkapital werden sie euch außerdem Auflagen stellen, die ihr aber im Laufe der Saison erfüllen könnt.
Anyway, als Aktiengesellschaft müsst ihr sowieso recht ausführliche Rechenschaft ablegen, da lässt sich kaum was verheimlichen. Und nehmt um Himmels Willen Abstand vom Stadionkauf, erst recht, wenn ihr noch nicht mal pünktlich Löhne und Gehälter zahlt.
21.03.2023 - 08:02 Uhr
Danke für die Ausführungen. Wobei der Stadionkauf damit nicht so viel zu tun hätte, da der wiederum in eine eigene Gesellschaft laufen würde.
21.03.2023 - 11:38 Uhr
Zitat von Sepp_Siggi
Danke für die Ausführungen. Wobei der Stadionkauf damit nicht so viel zu tun hätte, da der wiederum in eine eigene Gesellschaft laufen würde.
Danke für die Ausführungen. Wobei der Stadionkauf damit nicht so viel zu tun hätte, da der wiederum in eine eigene Gesellschaft laufen würde.
Ach, das ist doch auch Quatsch, das macht der Schwabl doch nur wegen Steuergründen so. Eure Stadiongesellschaft muss mit dem Stadion auch jährlich 1 Million verdienen, also bekommt sie ständig Zuschüsse von den Gesellschaftern. Und wer sind die? Schwabl, Wagstyl - also schon mal Präsident und Vizepräsident - und euer Chef-Greenkeeper Lindermeyer. Und weil die "Sportpark GmbH" dieselbe Adresse wie die KgAA und das Gründungskapital der GmbH nur 25.000 Euro beträgt, muss man nicht 2 und 2 zusammen zählen, dass die KgAA früher oder später entweder kostendeckende Stadionmieten zahlen muss oder Nachschüsse einzahlen muss. Sonst heißt es Insolvenz und dann kommt derjenige, welcher der GmbH das Darlehen gegeben hat, ist wahrscheinlich eure örtliche Hypovereinsbank oder so (war 'n Spaß).
Auch das mit den Munich Ravens ist vielleicht nicht so doll, wie es sich anhört. Euer Fußballrasen ist ohnehin Flachwurzler und bei Fußballplätzen spart man selbst da an Bodentiefe (wegen der Rasenheizung). Bisher säht ihr euren Rasen so alle zwei Jahre im Sommer aus. Bei American Football könnt ihr das vergessen, und das heißt: Rollrasen. Und zwar jährlich, weil die Belastungen beim Football viel höher sind als mit Fußballschuhen. Inklusive Abtragung und Entsorgung des alten Rasens und Antransport und Verlegung des neuen Rasens sind das 150.000 Euro plus/minus, jedes Jahr. Viel mehr können euch die Ravens als Platzmiete auch nicht zahlen. Letzte Saison hat ein Drittligaaufsteiger bei uns angefragt, ob sie mangels eigenem tauglichen Stadion ihre Spiele gegen eine moderate Mietzahlung bei uns austragen können, der Verein hat mit Blick auf die Rasenproblematik abgesagt. Letztes Jahr hat Bayern in der Allianz-Arena nur ein einziges Football-Match ausgetragen und danach 'nen neuen Rasen verlegt - und das war schon der zweite Rollrasen in der laufenden Spielzeit! In Dresden im Rudolf-Harbig-Stadion wird glaube ich auch Football gespielt - die haben diese Saison auch schon den zweiten Rasen verlegt. Und auch wenn das Dresdener Stadion natürlich größer ist und teurer im Betrieb - die haben einen Zuschauerschnitt von über 20.000, die haben mit den Dresden Monarchs einen zweiten Mieter, die haben ein ausgefüllten Veranstaltungskalender mit Kongressen, Konzerten und was nicht alles - und trotzdem müssen sie von der Stadt Dresden jährlich einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Euro bekommen. (Eigentümer des Stadions ist eine städtische Stadion-GmbH). Und das, obwohl Dynamo Dresden schon in der 2. Liga mit die höchste Stadionmiete zu zahlen hatte. Okay, Äpfel, Birnen, das Dresdener Stadion ist von seinen Dimensionen her ein Bundesligastadion und dementsprechend teuer im Betrieb. Das wird sich bei euch doch deutlich im Rahmen halten, denke ich.
Carl-Zeiss-Jena baut gerade sein neues Stadion. Das alte hat der Stadt gehört. Das neue gehört einer "Stadion GmbH" - der scheidende Investor hat eben jener Stadion-GmbH vor seinem Servus noch einmal 2 Millionen Euro Extra-Kapital als Eigenkapital hinterlassen, damit sie in der Regionalliga noch mindestens zwei Spielzeiten durchhalten kann. Das war Teil des Deals mit dem neuen Investor, dem die Stadion GmbH zu einem Drittel oder so gehört. Die anderen Gesellschafter sind glaube ich die Stadt und die örtliche Sparkasse. Aber selbst in der 3. Liga wird das neue Ernst-Abbe-Sportfeld nur schwer wirtschaftlich zu betreiben sein, denke ich.
Unser eigenes Stadion ist offiziell immer noch 22.500 Zuschauer groß (Realität wahrscheinlich nur noch etwas über 20.000 Plätze genehmigt) und es gehört dem Verein, der jährliche Betriebskosten irgendwo zwischen 1 und 1,5 Millionen Euro damit hat - vor allem, weil es schon in die Jahre kommt, denke ich. Und da mögen vielleicht auch die benachbarten Trainingsplätze dazu gehören. Das ist locker zehn mal mehr, als die aktuelle sportliche Konkurrenz so im Jahr an Stadionmiete zahlt und man kann auch nicht wirklich an der Kostenschraube drehen. Und wenn ihr aufsteigen solltet, dann muss eure Rasenheizung im Winter durchlaufen, denn die 3. Liga besteht darauf. Würde mich nicht wundern, wenn alleine das bei euch 250-350.000 Euro kosten würde. Aber das ist nur geraten, ihr habt ja noch vor kurzem 3. Liga gespielt und könnt das sicher besser einschätzen als ich.
Also, dieses Geflecht aus KgAA, SpVgg e.V., Sportpark GmbH und so weiter ist nur auf dem Papier getrennt, in Wahrheit hängt ihr da genau so mit drin.
21.03.2023 - 11:38 Uhr
Habe nur darauf gewartet, bis das Stichwort Lizenz wieder auftaucht.
Immer wieder werde ich in meiner Entscheidung bestätigt, den Sportpark seit 2 Jahren zu meiden. Die Mannschaft kann nichts dafür, jedoch kann ich diese unsägliche Vereinspolitik einfach nicht mehr ertragen.
Sprüche wie mittelfristig 2. Liga klopfen aber in die 4. Liga absteigen. Allein dafür müsste er schon zurücktreten.
Der beschämende Umgang mit verdienten Spielern (JP Müller, Bigalke) sitzt bei mir immer noch Tief.
Dazu immer wieder diese Parolen, dass für Ihn die Jugend über alles geht und das NLZ Priorität hat.
Dass kann ich durchaus so machen, aber nur wenn ich das Geld dazu habe. Wozu brauche ich aber in der 4. Liga ein NLZ, was ich das zu Lasten der 1. Mannschaft betreibe. Ich vermute mal stark, dass ein Adeyemi auch ohne NLZ bei uns gelandet wäre und wir die ganzen Transfererlöse generiert hätten, denn aus unserer Jugend sind auch in den Jahren davor immer wieder gute talentierte Spiele ohne NLZ hervorgekommen (Broich, Zillner, Gülselam, Niederlechner etc.) Eine Profimannschaft ist überhaupt der Grund, warum man ein NLZ betreibt. Also muss ich zuerst sehen, dass diese wieder den Profistatus erhält und nicht in der 4. Liga versauert.
Ziehen wir doch einfach mal ein Fazit über die Ära Schwabl. Der Verein steht genauso da wie vor Übernahme. Nur eine Liga Tiefer. Einzig das Stadion wurde etwas aufgehüpscht. Sponsorentechnisch genauso mau wie unter Kupka, der Verein wird immer noch durch hauptsächlich durch private Gönner am Leben gehalten. Was hat sich verändert ? Schwabl hat es probiert und ist spätestens jetzt gescheitert.
Immer wieder werde ich in meiner Entscheidung bestätigt, den Sportpark seit 2 Jahren zu meiden. Die Mannschaft kann nichts dafür, jedoch kann ich diese unsägliche Vereinspolitik einfach nicht mehr ertragen.
Sprüche wie mittelfristig 2. Liga klopfen aber in die 4. Liga absteigen. Allein dafür müsste er schon zurücktreten.
Der beschämende Umgang mit verdienten Spielern (JP Müller, Bigalke) sitzt bei mir immer noch Tief.
Dazu immer wieder diese Parolen, dass für Ihn die Jugend über alles geht und das NLZ Priorität hat.
Dass kann ich durchaus so machen, aber nur wenn ich das Geld dazu habe. Wozu brauche ich aber in der 4. Liga ein NLZ, was ich das zu Lasten der 1. Mannschaft betreibe. Ich vermute mal stark, dass ein Adeyemi auch ohne NLZ bei uns gelandet wäre und wir die ganzen Transfererlöse generiert hätten, denn aus unserer Jugend sind auch in den Jahren davor immer wieder gute talentierte Spiele ohne NLZ hervorgekommen (Broich, Zillner, Gülselam, Niederlechner etc.) Eine Profimannschaft ist überhaupt der Grund, warum man ein NLZ betreibt. Also muss ich zuerst sehen, dass diese wieder den Profistatus erhält und nicht in der 4. Liga versauert.
Ziehen wir doch einfach mal ein Fazit über die Ära Schwabl. Der Verein steht genauso da wie vor Übernahme. Nur eine Liga Tiefer. Einzig das Stadion wurde etwas aufgehüpscht. Sponsorentechnisch genauso mau wie unter Kupka, der Verein wird immer noch durch hauptsächlich durch private Gönner am Leben gehalten. Was hat sich verändert ? Schwabl hat es probiert und ist spätestens jetzt gescheitert.
21.03.2023 - 12:21 Uhr
Habe mich seit dem Wochenende stark zurückgehalten. Das Spiel war so unfassbar geil zu erleben und dennoch habe ich seit 3 Tagen das Gefühl, eine Hiobsbotschaft nach der anderen zu lesen und mittendrin in den schwärzesten Stunden des Vereins zu sein, seitdem ich denken kann.
Als Drohung sollte das bitte nicht gelesen werden, aber sollte der Aufstieg sportlich geschafft werden und aufgrund des teueren NLZs nicht stattfinden können und/oder der Sportpark nicht mehr unser zu Hause sein, weiß ich wirklich nicht, ob ich mich damit noch identifizieren kann und will.
Ich habe wirklich überhaupt keine Lust mehr, ausführlich in die Analyse zu gehen. Ich möchte mich aber auch hier anschließen. Die Mannschaft kann absolut nichts dafür, nach der vergangenen Jahren bin ich einfach nur froh, wieder einmal Leidenschaft für unseren geliebten Verein zu spüren.
Um es mal frei nach Sandro Wagner zu sagen: Es wird ein Stein nach dem anderen vor die Füße geworfen. Intern wie extern.
Noch hoffe ich, dass es nicht einer zu viel ist. Meine Vorfreude auf das nächste Spiel hält sich aber arg in Grenzen. Und das ist für mich eigentlich das Schlimme.
Als Drohung sollte das bitte nicht gelesen werden, aber sollte der Aufstieg sportlich geschafft werden und aufgrund des teueren NLZs nicht stattfinden können und/oder der Sportpark nicht mehr unser zu Hause sein, weiß ich wirklich nicht, ob ich mich damit noch identifizieren kann und will.
Ich habe wirklich überhaupt keine Lust mehr, ausführlich in die Analyse zu gehen. Ich möchte mich aber auch hier anschließen. Die Mannschaft kann absolut nichts dafür, nach der vergangenen Jahren bin ich einfach nur froh, wieder einmal Leidenschaft für unseren geliebten Verein zu spüren.
Um es mal frei nach Sandro Wagner zu sagen: Es wird ein Stein nach dem anderen vor die Füße geworfen. Intern wie extern.
Noch hoffe ich, dass es nicht einer zu viel ist. Meine Vorfreude auf das nächste Spiel hält sich aber arg in Grenzen. Und das ist für mich eigentlich das Schlimme.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SB_10 am 21.03.2023 um 12:26 Uhr bearbeitet
21.03.2023 - 12:43 Uhr
Zitat von RossoAzzuro
Habe nur darauf gewartet, bis das Stichwort Lizenz wieder auftaucht.
Immer wieder werde ich in meiner Entscheidung bestätigt, den Sportpark seit 2 Jahren zu meiden. Die Mannschaft kann nichts dafür, jedoch kann ich diese unsägliche Vereinspolitik einfach nicht mehr ertragen.
Sprüche wie mittelfristig 2. Liga klopfen aber in die 4. Liga absteigen. Allein dafür müsste er schon zurücktreten.
Der beschämende Umgang mit verdienten Spielern (JP Müller, Bigalke) sitzt bei mir immer noch Tief.
Dazu immer wieder diese Parolen, dass für Ihn die Jugend über alles geht und das NLZ Priorität hat.
Dass kann ich durchaus so machen, aber nur wenn ich das Geld dazu habe. Wozu brauche ich aber in der 4. Liga ein NLZ, was ich das zu Lasten der 1. Mannschaft betreibe. Ich vermute mal stark, dass ein Adeyemi auch ohne NLZ bei uns gelandet wäre und wir die ganzen Transfererlöse generiert hätten, denn aus unserer Jugend sind auch in den Jahren davor immer wieder gute talentierte Spiele ohne NLZ hervorgekommen (Broich, Zillner, Gülselam, Niederlechner etc.) Eine Profimannschaft ist überhaupt der Grund, warum man ein NLZ betreibt. Also muss ich zuerst sehen, dass diese wieder den Profistatus erhält und nicht in der 4. Liga versauert.
Ziehen wir doch einfach mal ein Fazit über die Ära Schwabl. Der Verein steht genauso da wie vor Übernahme. Nur eine Liga Tiefer. Einzig das Stadion wurde etwas aufgehüpscht. Sponsorentechnisch genauso mau wie unter Kupka, der Verein wird immer noch durch hauptsächlich durch private Gönner am Leben gehalten. Was hat sich verändert ? Schwabl hat es probiert und ist spätestens jetzt gescheitert.
Habe nur darauf gewartet, bis das Stichwort Lizenz wieder auftaucht.
Immer wieder werde ich in meiner Entscheidung bestätigt, den Sportpark seit 2 Jahren zu meiden. Die Mannschaft kann nichts dafür, jedoch kann ich diese unsägliche Vereinspolitik einfach nicht mehr ertragen.
Sprüche wie mittelfristig 2. Liga klopfen aber in die 4. Liga absteigen. Allein dafür müsste er schon zurücktreten.
Der beschämende Umgang mit verdienten Spielern (JP Müller, Bigalke) sitzt bei mir immer noch Tief.
Dazu immer wieder diese Parolen, dass für Ihn die Jugend über alles geht und das NLZ Priorität hat.
Dass kann ich durchaus so machen, aber nur wenn ich das Geld dazu habe. Wozu brauche ich aber in der 4. Liga ein NLZ, was ich das zu Lasten der 1. Mannschaft betreibe. Ich vermute mal stark, dass ein Adeyemi auch ohne NLZ bei uns gelandet wäre und wir die ganzen Transfererlöse generiert hätten, denn aus unserer Jugend sind auch in den Jahren davor immer wieder gute talentierte Spiele ohne NLZ hervorgekommen (Broich, Zillner, Gülselam, Niederlechner etc.) Eine Profimannschaft ist überhaupt der Grund, warum man ein NLZ betreibt. Also muss ich zuerst sehen, dass diese wieder den Profistatus erhält und nicht in der 4. Liga versauert.
Ziehen wir doch einfach mal ein Fazit über die Ära Schwabl. Der Verein steht genauso da wie vor Übernahme. Nur eine Liga Tiefer. Einzig das Stadion wurde etwas aufgehüpscht. Sponsorentechnisch genauso mau wie unter Kupka, der Verein wird immer noch durch hauptsächlich durch private Gönner am Leben gehalten. Was hat sich verändert ? Schwabl hat es probiert und ist spätestens jetzt gescheitert.
Da ist nicht sehr viel hinzuzufügen, außer ... was ist mit Boipelo Mashigo???
21.03.2023 - 12:50 Uhr
Zitat von Aktivist
Ach, das ist doch auch Quatsch, das macht der Schwabl doch nur wegen Steuergründen so. Eure Stadiongesellschaft muss mit dem Stadion auch jährlich 1 Million verdienen, also bekommt sie ständig Zuschüsse von den Gesellschaftern.
...
Also, dieses Geflecht aus KgAA, SpVgg e.V., Sportpark GmbH und so weiter ist nur auf dem Papier getrennt, in Wahrheit hängt ihr da genau so mit drin.
Zitat von Sepp_Siggi
Danke für die Ausführungen. Wobei der Stadionkauf damit nicht so viel zu tun hätte, da der wiederum in eine eigene Gesellschaft laufen würde.
Danke für die Ausführungen. Wobei der Stadionkauf damit nicht so viel zu tun hätte, da der wiederum in eine eigene Gesellschaft laufen würde.
Ach, das ist doch auch Quatsch, das macht der Schwabl doch nur wegen Steuergründen so. Eure Stadiongesellschaft muss mit dem Stadion auch jährlich 1 Million verdienen, also bekommt sie ständig Zuschüsse von den Gesellschaftern.
...
Also, dieses Geflecht aus KgAA, SpVgg e.V., Sportpark GmbH und so weiter ist nur auf dem Papier getrennt, in Wahrheit hängt ihr da genau so mit drin.
Natürlich und natürlich muss das Stadion zum Unterhalt und wenn man dann auch irgendwann damit Geld verdient werden soll brav gefüllt sein. Und auch das geht natürlich nicht in den Ligen 4 und ebenso 3, mit wenigen Ausnahmen.
Bloß ist das nicht der Grund der Übernahme. Denn wenn die Stadion GmbH dahin geht, dann ist es eben so und dann hat der Verein an sich ein ganz anderes Problem, weil er bereits irgendwo weit unten verschwunden ist. Es geht hier rein darum den Verein Hübsch zu machen und somit nicht irgendwann so zu enden wie z.B. Uerdingen, die nun weder Trainingsplatz noch Stadion besitzen und bis auf ein gemietetes Vereinsheim eigentlich rein ein Konstrukt ohne jegliche Nachhaltigkeit sind. Denn nur diese nachhaltige Struktur sorgt dann dafür, wenn der Verein es doch mal schaffen sollte, sich dann auch zu unterhalten.
Daher erst mein Widerspruch, dass es egal ist ob man da was kauft oder nicht. Die Frage ist und bleibt dabei, was passiert mit der AG, wird dadurch der Verein entsprechend gestellt um dann mit all den GmbHs am Ende wirtschaftlich selbstständig zu werden oder nicht.
Und ob wir am Ende eine GmbH mehr oder weniger an die Wand fahren kümmert da nicht, dann kommt eh ein Investor oder die Abrissbirne. Aber eben lieber so, also gleich den Investor rein zu lassen, der nicht wie ein Verein wenigstens noch versucht was für das Gemeinwohl zu erreichen in dem er tätig ist.
@RossoAzzuro: Du hast absolut Recht. Damit müsste man nun aber sagen, dass das Konstrukt Fußballverein, der irgendwann in den Profifußball will, allgemein aber nicht mehr möglich ist an diesem Standort und wir diesen und alle anderen mit dem Anspruch zusperren können. Denn unabhängig davon wer das Ruder in der Hand hat wird es keine Lösung geben.
Traurig, aber es ist so. Nur wer das nicht akzeptieren will macht noch weiter. Und dann muss sich jeder Fragen, ob man da Unterstützung leisten will oder nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sepp_Siggi am 21.03.2023 um 12:54 Uhr bearbeitet
21.03.2023 - 14:40 Uhr
Auch wenn ich jetzt nicht mit jeder Detailformulierung d'accord gehe (nicht jede Kaffeesatzleserei ist "dämlich", als Fan treibt einen sowas halt um), hat Aktivist in den groben inhaltlichen Zügen seiner Posts schon recht.
Ich hatte es hier auch schon mal geschrieben: Ein Stadionkauf ist nicht zwingend eine gute Idee. Als Betriebskosten hat der Merkur mal eine Million Euro jährlich genannt. Dass diese Zahl mit Footballnutzung steigt, ist plausibel. (Rasenheizung muss man evtl. abwarten, wenn die Energiepreise so bleiben, halte ich da Nachjustierungen in den Anforderungen/Erwartungen des DFB für möglich.) Solche oder ähnliche Summen sind keinesfalls mit Hachinger Drittligafußball zu finanzieren.
Und wenn die entsprechende GmbH an die Wand fährt? Um die 25.000 Euro ist's weniger schade, allerdings sind damit halt die Forderungen und laufenden Kosten nicht passé. Dann werden Darlehengeber Geld sehen und wird der Stadionbetrieb weiter aufrechterhalten werden wollen - diese Mittel werden entweder von der SpVgg kommen, oder Stadion und Grund wechseln spätestens dann den Besitzer. (Dass es juristisch heikel ist, ein Unternehmen wie eine GmbH oder eine AG von vorneherein sehenden Auges platzen zu lassen, mal ausgeklammert.)
Also mir ist schon nicht klar, was wir uns als Drittligist mittelfristig vom Kauf versprechen, als Regionalligist ist es - wie geschrieben - noch nebulöser.
Einen Aspekt gibt's allerdings noch: Die SpVgg will ja auch bauen. Das kann natürlich tatsächlich langfristig am Münchner Stadtrand ordentliche Einnahmen generieren. Ich muss aber zugeben, dass ich da an einem entscheidenden Punkt nicht im Bilde bin: Umfasst der Stadionkauf an bebautem/bebaubarem Grund nur das Vereinsheim/die Wirtschaft oder auch weitere Grundstücke? Ich meine Ersteres. In dem Fall sähe ich diese Option auch nur als Mittel gegen das Ausbluten für die Stadionkosten. Wobei die Darlehen für Kauf und Bau auch erstmal abgestottert werden müssen und die Ausgaben-Probleme zunächst mal weiter verschärfen.
Natürlich möglich, dass ich wichtige Teile des Masterplans nicht kenne (oder verstehe).
Nach Lage der Dinge müsste ein Kauf durch die Ravens aber _finanziell_ nicht das Schlechteste sein. Ideell würde das natürlich schmerzen; auf rot-blaue Tribünen müssen wir da nicht setzen. Denkbar wär hingegen, dass so Projekte wie eine Überdachung wesentlich schneller vorankommen.
Voraussetzung wäre, dass die Gemeinde - unter dem jetzt entstehenden Druck - sehr strikte und sehr langfristige Vorgaben in den Vertrag schreibt: Mehr oder minder unbegrenzte Pacht an die SpVgg zu verträglichen, festgeschriebenen Konditionen, Recht mindestens auf die Nutzung für alle verbandlichen Pflichtspiele jedweder Art vor allem. Evtl. auch Pacht der Wirtschaft durch die SpVgg und Repräsentation beider Mannschaften im Stadionbild (wobei das natürlich nüchtern betrachtet eher zweitrangig; für die Identifikation wär's halt sehr wichtig).
Wobei ich nochmal unterstreichen will: Ich hab nie wirklich kapiert, wo das mit dem Stadion hinlaufen soll - ich kann aber auch fast nicht glauben, dass sich ein ganzes Präsidium aus durchaus schlauen Menschen sehenden Auges ein Millionen-Grab ans Bein heftet. Womöglich gibt es also auch irgendwo einen Kniff. Ich seh ihn aber (auch) nicht.
Ich hatte es hier auch schon mal geschrieben: Ein Stadionkauf ist nicht zwingend eine gute Idee. Als Betriebskosten hat der Merkur mal eine Million Euro jährlich genannt. Dass diese Zahl mit Footballnutzung steigt, ist plausibel. (Rasenheizung muss man evtl. abwarten, wenn die Energiepreise so bleiben, halte ich da Nachjustierungen in den Anforderungen/Erwartungen des DFB für möglich.) Solche oder ähnliche Summen sind keinesfalls mit Hachinger Drittligafußball zu finanzieren.
Und wenn die entsprechende GmbH an die Wand fährt? Um die 25.000 Euro ist's weniger schade, allerdings sind damit halt die Forderungen und laufenden Kosten nicht passé. Dann werden Darlehengeber Geld sehen und wird der Stadionbetrieb weiter aufrechterhalten werden wollen - diese Mittel werden entweder von der SpVgg kommen, oder Stadion und Grund wechseln spätestens dann den Besitzer. (Dass es juristisch heikel ist, ein Unternehmen wie eine GmbH oder eine AG von vorneherein sehenden Auges platzen zu lassen, mal ausgeklammert.)
Also mir ist schon nicht klar, was wir uns als Drittligist mittelfristig vom Kauf versprechen, als Regionalligist ist es - wie geschrieben - noch nebulöser.
Einen Aspekt gibt's allerdings noch: Die SpVgg will ja auch bauen. Das kann natürlich tatsächlich langfristig am Münchner Stadtrand ordentliche Einnahmen generieren. Ich muss aber zugeben, dass ich da an einem entscheidenden Punkt nicht im Bilde bin: Umfasst der Stadionkauf an bebautem/bebaubarem Grund nur das Vereinsheim/die Wirtschaft oder auch weitere Grundstücke? Ich meine Ersteres. In dem Fall sähe ich diese Option auch nur als Mittel gegen das Ausbluten für die Stadionkosten. Wobei die Darlehen für Kauf und Bau auch erstmal abgestottert werden müssen und die Ausgaben-Probleme zunächst mal weiter verschärfen.
Natürlich möglich, dass ich wichtige Teile des Masterplans nicht kenne (oder verstehe).
Nach Lage der Dinge müsste ein Kauf durch die Ravens aber _finanziell_ nicht das Schlechteste sein. Ideell würde das natürlich schmerzen; auf rot-blaue Tribünen müssen wir da nicht setzen. Denkbar wär hingegen, dass so Projekte wie eine Überdachung wesentlich schneller vorankommen.
Voraussetzung wäre, dass die Gemeinde - unter dem jetzt entstehenden Druck - sehr strikte und sehr langfristige Vorgaben in den Vertrag schreibt: Mehr oder minder unbegrenzte Pacht an die SpVgg zu verträglichen, festgeschriebenen Konditionen, Recht mindestens auf die Nutzung für alle verbandlichen Pflichtspiele jedweder Art vor allem. Evtl. auch Pacht der Wirtschaft durch die SpVgg und Repräsentation beider Mannschaften im Stadionbild (wobei das natürlich nüchtern betrachtet eher zweitrangig; für die Identifikation wär's halt sehr wichtig).
Wobei ich nochmal unterstreichen will: Ich hab nie wirklich kapiert, wo das mit dem Stadion hinlaufen soll - ich kann aber auch fast nicht glauben, dass sich ein ganzes Präsidium aus durchaus schlauen Menschen sehenden Auges ein Millionen-Grab ans Bein heftet. Womöglich gibt es also auch irgendwo einen Kniff. Ich seh ihn aber (auch) nicht.
21.03.2023 - 15:29 Uhr
Naja, egal wie es kommt für den Falle, dass wir es nicht kaufen können: Die Kosten werden wir früher oder später so oder so haben:
- Wenn ein Investor der Ravens es kauft und an uns vermietet: Da werden wir mindestens genau das bezahlen, was es kostet
- Wenn die Gemeinde es behält und irgendwann unser Mietvertrag neu verhandelt wird: Dann werden die Kosten genau auf die Nutzer umgelegt werden als Miete und dann wird es auch teuer.
Wie wir es drehen oder wenden, auf den ein oder anderen Weg werden wir am Ende immer die Million irgendwo stehen haben, mit Mietern etwas weniger. Denn wie Schwabl ja mal sagte, ist es nicht Auftrag der Gemeinde Profifußball zu unterhalten mit einem Stadion.
Und daher bleibe ich dabei: Dann lieber die schönere Braut sein mit einem Immobilienbesitz an sich als Bittsteller an einen Investor mit Gewinnabsicht oder einer Gemeinde, die zum Teil ja aktuell auf Krawall aus ist wenn es um Sport und Fußball geht.
- Wenn ein Investor der Ravens es kauft und an uns vermietet: Da werden wir mindestens genau das bezahlen, was es kostet
- Wenn die Gemeinde es behält und irgendwann unser Mietvertrag neu verhandelt wird: Dann werden die Kosten genau auf die Nutzer umgelegt werden als Miete und dann wird es auch teuer.
Wie wir es drehen oder wenden, auf den ein oder anderen Weg werden wir am Ende immer die Million irgendwo stehen haben, mit Mietern etwas weniger. Denn wie Schwabl ja mal sagte, ist es nicht Auftrag der Gemeinde Profifußball zu unterhalten mit einem Stadion.
Und daher bleibe ich dabei: Dann lieber die schönere Braut sein mit einem Immobilienbesitz an sich als Bittsteller an einen Investor mit Gewinnabsicht oder einer Gemeinde, die zum Teil ja aktuell auf Krawall aus ist wenn es um Sport und Fußball geht.
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