Blick über den Tellerrand...
27.10.2010 - 16:09 Uhr
10.08.2011 - 15:38 Uhr
Zitat von VolkerPut:
http://www.transfermarkt.de/de/anzhi-bietet-angeblich-60-millionen-fuer-inter-star-etoo-/news/anzeigen_69662.html
:rolleyes
Wenn's so weiter geht, wende ich mich irgendwann ab vom Fußball. So langsam macht es echt keinen Spaß mehr, wenn plötzlich auch Paris, Malaga und die vielen, bisher recht kleinen osteuropäischen Teams Millionensummen bieten und oben mitmischen wollen. Das verliert man als "Traditionsfan" echt sein Herz...
http://www.transfermarkt.de/de/anzhi-bietet-angeblich-60-millionen-fuer-inter-star-etoo-/news/anzeigen_69662.html
:rolleyes
Wenn's so weiter geht, wende ich mich irgendwann ab vom Fußball. So langsam macht es echt keinen Spaß mehr, wenn plötzlich auch Paris, Malaga und die vielen, bisher recht kleinen osteuropäischen Teams Millionensummen bieten und oben mitmischen wollen. Das verliert man als "Traditionsfan" echt sein Herz...
10.08.2011 - 16:29 Uhr
Lass sie doch...
Ich bin mittlerweile der Meinung, dass wir unsere Bundesliga pflegen sollten und eben (wie in der Vergangenheit auch) nicht am internationalen Wettbieten mitmachen. Dann spielen vielleicht die besten deutschen Spieler im Ausland und wir verlieren schlimmstenfalls auch im Europapokal und der 5 Jahreswertung wieder etwas an Boden. Wenn wir uns dadurch aber die Fankultur bewahren, kann man denke ich darüber hinwegsehen.
Wenn man sieht, dass in Italien Erstligaspiele vor 10.000 Zuschauern stattfinden, dass sich in England die alteingesessenen Fans in Scharen vom Kommerz-Fußball abwenden, dass in Spanien mit Ausnahme der Topspielen auch nicht viel in den Stadien los ist, dann kann man stolz auf unseren Fußball hier sein. Leider geht die Entwicklung auch bei uns auch immer mehr Richtung Kommerz. Da sind dann die Traditionsvereine gefragt, die ganz klar dagegen Stellung beziehen sollten.
Ich bin mittlerweile der Meinung, dass wir unsere Bundesliga pflegen sollten und eben (wie in der Vergangenheit auch) nicht am internationalen Wettbieten mitmachen. Dann spielen vielleicht die besten deutschen Spieler im Ausland und wir verlieren schlimmstenfalls auch im Europapokal und der 5 Jahreswertung wieder etwas an Boden. Wenn wir uns dadurch aber die Fankultur bewahren, kann man denke ich darüber hinwegsehen.
Wenn man sieht, dass in Italien Erstligaspiele vor 10.000 Zuschauern stattfinden, dass sich in England die alteingesessenen Fans in Scharen vom Kommerz-Fußball abwenden, dass in Spanien mit Ausnahme der Topspielen auch nicht viel in den Stadien los ist, dann kann man stolz auf unseren Fußball hier sein. Leider geht die Entwicklung auch bei uns auch immer mehr Richtung Kommerz. Da sind dann die Traditionsvereine gefragt, die ganz klar dagegen Stellung beziehen sollten.
10.08.2011 - 16:41 Uhr
Zitat von paddelboot:
Wenn man sieht, dass in Italien Erstligaspiele vor 10.000 Zuschauern stattfinden, dass sich in England die alteingesessenen Fans in Scharen vom Kommerz-Fußball abwenden, dass in Spanien mit Ausnahme der Topspielen auch nicht viel in den Stadien los ist, dann kann man stolz auf unseren Fußball hier sein. Leider geht die Entwicklung auch bei uns auch immer mehr Richtung Kommerz. Da sind dann die Traditionsvereine gefragt, die ganz klar dagegen Stellung beziehen sollten.
Das ist wahr. Die Bundesliga kann in einigen Dingen trumpfen - volle Stadion, tolle Atmosphäre, großer Zuschauerzuspruch, ausgeglichener Wettbewerb, halbwegs faire Preise. Aber auch das wird mittelfristig leiden, wenn es nicht vorwärts geht. Ich möchte keineswegs darauf hinaus, dass auch hier wieder Millioneninvestitionen getätigt werden. Es ist gut, dass die meisten Vereine auf Talente und Potenziale bauen, statt sich nur Namen zu verpflichten.
Ich kritisiere ja eher, dass der Fußball außerhalb Deutschlands sein Gesicht verliert. Es ist zwar gut, dass nicht immer nur englische, spanische, deutsche und italienische Vereine in den internationalen Wettbewerben weit kommen, andererseits aber finde ich es arg kritigwürdig, dass sich ukrainische oder sonstige osteuropäische Vereine diese Erfolge unter allen Umständen erkaufen möchten. Das hat nichts mehr mit sportlichem Wettbewerb zu tun.
Wenn man sieht, dass in Italien Erstligaspiele vor 10.000 Zuschauern stattfinden, dass sich in England die alteingesessenen Fans in Scharen vom Kommerz-Fußball abwenden, dass in Spanien mit Ausnahme der Topspielen auch nicht viel in den Stadien los ist, dann kann man stolz auf unseren Fußball hier sein. Leider geht die Entwicklung auch bei uns auch immer mehr Richtung Kommerz. Da sind dann die Traditionsvereine gefragt, die ganz klar dagegen Stellung beziehen sollten.
Das ist wahr. Die Bundesliga kann in einigen Dingen trumpfen - volle Stadion, tolle Atmosphäre, großer Zuschauerzuspruch, ausgeglichener Wettbewerb, halbwegs faire Preise. Aber auch das wird mittelfristig leiden, wenn es nicht vorwärts geht. Ich möchte keineswegs darauf hinaus, dass auch hier wieder Millioneninvestitionen getätigt werden. Es ist gut, dass die meisten Vereine auf Talente und Potenziale bauen, statt sich nur Namen zu verpflichten.
Ich kritisiere ja eher, dass der Fußball außerhalb Deutschlands sein Gesicht verliert. Es ist zwar gut, dass nicht immer nur englische, spanische, deutsche und italienische Vereine in den internationalen Wettbewerben weit kommen, andererseits aber finde ich es arg kritigwürdig, dass sich ukrainische oder sonstige osteuropäische Vereine diese Erfolge unter allen Umständen erkaufen möchten. Das hat nichts mehr mit sportlichem Wettbewerb zu tun.
10.08.2011 - 17:01 Uhr
Genau deshalb finde ich es ja so wichtig, dass sich unsere Traditionsvereine dagegen stellen sollten. Wenn die sich geschlossen hinstellen würden und sagen:
> Unsere Fans sind unser höchstes Gut, wir machen diese Kommerzialisierung nicht mit.
Im selben Atemzug könnte man 50+1 verschärfen und 'Projekte' wie den Rasenballsport verbieten, denn das, was die treiben hat nichts mit Vereinspolitik zu tun. In Hoffenheim ist das ähnlich, jedoch etwas weniger extrem. Durch 50+1 sollte ja verhindert werden, dass einzelne Personen in den Vereinen diktatorisch das Sagen haben. Bei RB und der TSG ist das zwar formal nicht so, die sind aber so abhängig von diesen Einzelpersonen, dass es faktisch eben doch so ist. Durch diese Vorbilder wird der Weg aber auch für ausländische 'Investoren' geebnet (1860) und genau das ist das, was in der Bundesliga nicht passieren sollte.
Mal sehen, wie sich das alles weiter entwickelt. Zur Not kucke ich halt nur noch Verbandsliga abwärts. Da wird zum Teil auch schon guter Fußball gespielt.
> Unsere Fans sind unser höchstes Gut, wir machen diese Kommerzialisierung nicht mit.
Im selben Atemzug könnte man 50+1 verschärfen und 'Projekte' wie den Rasenballsport verbieten, denn das, was die treiben hat nichts mit Vereinspolitik zu tun. In Hoffenheim ist das ähnlich, jedoch etwas weniger extrem. Durch 50+1 sollte ja verhindert werden, dass einzelne Personen in den Vereinen diktatorisch das Sagen haben. Bei RB und der TSG ist das zwar formal nicht so, die sind aber so abhängig von diesen Einzelpersonen, dass es faktisch eben doch so ist. Durch diese Vorbilder wird der Weg aber auch für ausländische 'Investoren' geebnet (1860) und genau das ist das, was in der Bundesliga nicht passieren sollte.
Mal sehen, wie sich das alles weiter entwickelt. Zur Not kucke ich halt nur noch Verbandsliga abwärts. Da wird zum Teil auch schon guter Fußball gespielt.
10.08.2011 - 17:07 Uhr
Zitat von paddelboot:
Genau deshalb finde ich es ja so wichtig, dass sich unsere Traditionsvereine dagegen stellen sollten. Wenn die sich geschlossen hinstellen würden und sagen:
> Unsere Fans sind unser höchstes Gut, wir machen diese Kommerzialisierung nicht mit.
Soweit müssen wir aber auch erstmal kommen. Und mittelfristig würde wohl jeder Verein, der dies tut, auf weitere Einnahmen verzichten müssen, da der Fußball nun einmal kommerziell geworden ist.
Zitat von paddelboot:
Im selben Atemzug könnte man 50+1 verschärfen und 'Projekte' wie den Rasenballsport verbieten, denn das, was die treiben hat nichts mit Vereinspolitik zu tun. In Hoffenheim ist das ähnlich, jedoch etwas weniger extrem. Durch 50+1 sollte ja verhindert werden, dass einzelne Personen in den Vereinen diktatorisch das Sagen haben. Bei RB und der TSG ist das zwar formal nicht so, die sind aber so abhängig von diesen Einzelpersonen, dass es faktisch eben doch so ist. Durch diese Vorbilder wird der Weg aber auch für ausländische 'Investoren' geebnet (1860) und genau das ist das, was in der Bundesliga nicht passieren sollte.
Ob das was bringen würde, ist die andere Frage. Verboten waren diese Beteiligungen schon früher, für Bayer beispielsweise wurde da eine Ausnahme gemacht. Auch Konzernnamen dürfen eigentlich nicht mit in den Vereinsnamen aufgenommen werden. Auch hier wurden Ausnahmen gemacht, für Leverkusen, Ahlen (mittlerweile wieder RW), Burghausen, Jena...
Wenn man etwas wirklich durchsetzen möchte, muss man auch ohne Ausnahmen auskommen. Und meinetwegen die 50+1-Regelung soweit ausbauen, bis ein Einwirken von Außen grundsätzlich nicht mehr möglich ist. Soll 1860 doch absteigen, wenn die es selber nicht gebacken kriegen, ihre Finanzen zu regeln, sind sie es auch selber Schuld.
Zitat von paddelboot:
Mal sehen, wie sich das alles weiter entwickelt. Zur Not kucke ich halt nur noch Verbandsliga abwärts. Da wird zum Teil auch schon guter Fußball gespielt.
Wenn es wirklich hart auf hart kommt, würde ich mich da lieber völlig abwenden. Handball ist auch schön. Oder eben, wie in deinem Fall, Amateurfußballspiele bevorzugen.
Genau deshalb finde ich es ja so wichtig, dass sich unsere Traditionsvereine dagegen stellen sollten. Wenn die sich geschlossen hinstellen würden und sagen:
> Unsere Fans sind unser höchstes Gut, wir machen diese Kommerzialisierung nicht mit.
Soweit müssen wir aber auch erstmal kommen. Und mittelfristig würde wohl jeder Verein, der dies tut, auf weitere Einnahmen verzichten müssen, da der Fußball nun einmal kommerziell geworden ist.
Zitat von paddelboot:
Im selben Atemzug könnte man 50+1 verschärfen und 'Projekte' wie den Rasenballsport verbieten, denn das, was die treiben hat nichts mit Vereinspolitik zu tun. In Hoffenheim ist das ähnlich, jedoch etwas weniger extrem. Durch 50+1 sollte ja verhindert werden, dass einzelne Personen in den Vereinen diktatorisch das Sagen haben. Bei RB und der TSG ist das zwar formal nicht so, die sind aber so abhängig von diesen Einzelpersonen, dass es faktisch eben doch so ist. Durch diese Vorbilder wird der Weg aber auch für ausländische 'Investoren' geebnet (1860) und genau das ist das, was in der Bundesliga nicht passieren sollte.
Ob das was bringen würde, ist die andere Frage. Verboten waren diese Beteiligungen schon früher, für Bayer beispielsweise wurde da eine Ausnahme gemacht. Auch Konzernnamen dürfen eigentlich nicht mit in den Vereinsnamen aufgenommen werden. Auch hier wurden Ausnahmen gemacht, für Leverkusen, Ahlen (mittlerweile wieder RW), Burghausen, Jena...
Wenn man etwas wirklich durchsetzen möchte, muss man auch ohne Ausnahmen auskommen. Und meinetwegen die 50+1-Regelung soweit ausbauen, bis ein Einwirken von Außen grundsätzlich nicht mehr möglich ist. Soll 1860 doch absteigen, wenn die es selber nicht gebacken kriegen, ihre Finanzen zu regeln, sind sie es auch selber Schuld.
Zitat von paddelboot:
Mal sehen, wie sich das alles weiter entwickelt. Zur Not kucke ich halt nur noch Verbandsliga abwärts. Da wird zum Teil auch schon guter Fußball gespielt.
Wenn es wirklich hart auf hart kommt, würde ich mich da lieber völlig abwenden. Handball ist auch schön. Oder eben, wie in deinem Fall, Amateurfußballspiele bevorzugen.
25.08.2011 - 18:43 Uhr
Die CL-Gruppen der deutschen Teams sind alle durchaus machbar.
26.08.2011 - 15:38 Uhr
Zitat von MilanFan90:
Die CL-Gruppen der deutschen Teams sind alle durchaus machbar.
In der EL kann man bzgl der bisher gezeigten Leistungen auch zuversichtlich sein. Vor allem vor Hannover ziehe ich den Hut, die haben zwei starke Spiele gegen Sevilla gezeigt.
Die CL-Gruppen der deutschen Teams sind alle durchaus machbar.
In der EL kann man bzgl der bisher gezeigten Leistungen auch zuversichtlich sein. Vor allem vor Hannover ziehe ich den Hut, die haben zwei starke Spiele gegen Sevilla gezeigt.
27.08.2011 - 22:31 Uhr
Zitat von Highway:
Zitat von MilanFan90:
Die CL-Gruppen der deutschen Teams sind alle durchaus machbar.
In der EL kann man bzgl der bisher gezeigten Leistungen auch zuversichtlich sein. Vor allem vor Hannover ziehe ich den Hut, die haben zwei starke Spiele gegen Sevilla gezeigt.
Hannover hat mich auch äußerst positiv überrascht, muss ich zugeben. Da hätte ich vor den Spielen aus dem Bauch heraus eher auf Sevilla getippt.
Zitat von MilanFan90:
Die CL-Gruppen der deutschen Teams sind alle durchaus machbar.
In der EL kann man bzgl der bisher gezeigten Leistungen auch zuversichtlich sein. Vor allem vor Hannover ziehe ich den Hut, die haben zwei starke Spiele gegen Sevilla gezeigt.
Hannover hat mich auch äußerst positiv überrascht, muss ich zugeben. Da hätte ich vor den Spielen aus dem Bauch heraus eher auf Sevilla getippt.
28.08.2011 - 20:36 Uhr
Man Utd siegt 8:2 gegen Arsenal... oO
28.08.2011 - 21:57 Uhr
Zitat von MilanFan90:
Man Utd siegt 8:2 gegen Arsenal... oO
Für Arsenal dürfte das eine harte Saison werden...
Man Utd siegt 8:2 gegen Arsenal... oO
Für Arsenal dürfte das eine harte Saison werden...
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