BVB - Taktik-Thread
20.01.2006 - 12:09 Uhr
28.09.2020 - 21:46 Uhr
Zitat von QuincyMelone
Genau das gleiche meinte ich mit verschiedenen Aussagen zuletzt auch. Mir geht es da noch nichtmal um direkt Torvorbereitung oder -einleitung.
Wir definieren unser Spiel ja jetzt schon länger über hohe Ballbesitzanteile. Seitenverlagerungen gehen bei uns aber zu 99% über mindestens 3-4 Stationen. Das ist dann einfach relativ leicht zu verteidigen bzw. ist es für uns schwer so Lücken zu reißen.
Bei Bayern sieht man es extrem häufig, dass von einem IV/DM ein langer hoher Diagonalball auf die andere Seite gespielt wird. Ist dort bereits genug Platz geht es mit Zug zum Tor. Ist es das nicht, wird der Ball häufig schnell eine Position zurückgespielt und von dort genauso auf die andere Seite gespielt.
Dadurch muss der Gegner ständig in hohem Tempo verschieben um die Räume zu schließen und es entstehen sehr oft eben früher oder später Lücken.
Mir fällt es so oft auf, dass bei uns auf einer Seite extrem viel Platz und ein freier Spieler steht, es sich aber so gut wie keiner traut (ob auf Anweisung oder nicht) den direkten Ball dorthin zu spielen.
Stattdessen wird dann sehr oft über 2 IV (auch das dann ohne viel Tempo) die Seite verlagert.
Meiner Meinung ist das eigentlich eine sehr gute Möglichkeit so Spiele wie gegen Augsburg anders zu gestalten.
Genau das gleiche meinte ich mit verschiedenen Aussagen zuletzt auch. Mir geht es da noch nichtmal um direkt Torvorbereitung oder -einleitung.
Wir definieren unser Spiel ja jetzt schon länger über hohe Ballbesitzanteile. Seitenverlagerungen gehen bei uns aber zu 99% über mindestens 3-4 Stationen. Das ist dann einfach relativ leicht zu verteidigen bzw. ist es für uns schwer so Lücken zu reißen.
Bei Bayern sieht man es extrem häufig, dass von einem IV/DM ein langer hoher Diagonalball auf die andere Seite gespielt wird. Ist dort bereits genug Platz geht es mit Zug zum Tor. Ist es das nicht, wird der Ball häufig schnell eine Position zurückgespielt und von dort genauso auf die andere Seite gespielt.
Dadurch muss der Gegner ständig in hohem Tempo verschieben um die Räume zu schließen und es entstehen sehr oft eben früher oder später Lücken.
Mir fällt es so oft auf, dass bei uns auf einer Seite extrem viel Platz und ein freier Spieler steht, es sich aber so gut wie keiner traut (ob auf Anweisung oder nicht) den direkten Ball dorthin zu spielen.
Stattdessen wird dann sehr oft über 2 IV (auch das dann ohne viel Tempo) die Seite verlagert.
Meiner Meinung ist das eigentlich eine sehr gute Möglichkeit so Spiele wie gegen Augsburg anders zu gestalten.
Das ist auch etwas was ich schon angesprochen habe. Die Seitenverlagerungen laufen bei uns einfach zu langsam ab. Wenn wir den Ball auf dem linken Flügel haben, nehmen wir gefühlt jede Station mit um den Ball dann mal nach rechts zu treiben, auch dann wenn eine schnellere Verlagerung möglich wäre indem man einige Stationen direkt überspielt oder gar einen hohen Ball schlägt. Der Gegner legt in beiden Fällen zwar den gleichen Weg zurück aber die Intensität der Läufe ist eine erheblich andere wodurch die Gegner schneller ermüden sollten.
28.09.2020 - 21:57 Uhr
Zitat von Diama
Das ist auch etwas was ich schon angesprochen habe. Die Seitenverlagerungen laufen bei uns einfach zu langsam ab. Wenn wir den Ball auf dem linken Flügel haben, nehmen wir gefühlt jede Station mit um den Ball dann mal nach rechts zu treiben, auch dann wenn eine schnellere Verlagerung möglich wäre indem man einige Stationen direkt überspielt oder gar einen hohen Ball schlägt. Der Gegner legt in beiden Fällen zwar den gleichen Weg zurück aber die Intensität der Läufe ist eine erheblich andere wodurch die Gegner schneller ermüden sollten.
Zitat von QuincyMelone
Genau das gleiche meinte ich mit verschiedenen Aussagen zuletzt auch. Mir geht es da noch nichtmal um direkt Torvorbereitung oder -einleitung.
Wir definieren unser Spiel ja jetzt schon länger über hohe Ballbesitzanteile. Seitenverlagerungen gehen bei uns aber zu 99% über mindestens 3-4 Stationen. Das ist dann einfach relativ leicht zu verteidigen bzw. ist es für uns schwer so Lücken zu reißen.
Bei Bayern sieht man es extrem häufig, dass von einem IV/DM ein langer hoher Diagonalball auf die andere Seite gespielt wird. Ist dort bereits genug Platz geht es mit Zug zum Tor. Ist es das nicht, wird der Ball häufig schnell eine Position zurückgespielt und von dort genauso auf die andere Seite gespielt.
Dadurch muss der Gegner ständig in hohem Tempo verschieben um die Räume zu schließen und es entstehen sehr oft eben früher oder später Lücken.
Mir fällt es so oft auf, dass bei uns auf einer Seite extrem viel Platz und ein freier Spieler steht, es sich aber so gut wie keiner traut (ob auf Anweisung oder nicht) den direkten Ball dorthin zu spielen.
Stattdessen wird dann sehr oft über 2 IV (auch das dann ohne viel Tempo) die Seite verlagert.
Meiner Meinung ist das eigentlich eine sehr gute Möglichkeit so Spiele wie gegen Augsburg anders zu gestalten.
Genau das gleiche meinte ich mit verschiedenen Aussagen zuletzt auch. Mir geht es da noch nichtmal um direkt Torvorbereitung oder -einleitung.
Wir definieren unser Spiel ja jetzt schon länger über hohe Ballbesitzanteile. Seitenverlagerungen gehen bei uns aber zu 99% über mindestens 3-4 Stationen. Das ist dann einfach relativ leicht zu verteidigen bzw. ist es für uns schwer so Lücken zu reißen.
Bei Bayern sieht man es extrem häufig, dass von einem IV/DM ein langer hoher Diagonalball auf die andere Seite gespielt wird. Ist dort bereits genug Platz geht es mit Zug zum Tor. Ist es das nicht, wird der Ball häufig schnell eine Position zurückgespielt und von dort genauso auf die andere Seite gespielt.
Dadurch muss der Gegner ständig in hohem Tempo verschieben um die Räume zu schließen und es entstehen sehr oft eben früher oder später Lücken.
Mir fällt es so oft auf, dass bei uns auf einer Seite extrem viel Platz und ein freier Spieler steht, es sich aber so gut wie keiner traut (ob auf Anweisung oder nicht) den direkten Ball dorthin zu spielen.
Stattdessen wird dann sehr oft über 2 IV (auch das dann ohne viel Tempo) die Seite verlagert.
Meiner Meinung ist das eigentlich eine sehr gute Möglichkeit so Spiele wie gegen Augsburg anders zu gestalten.
Das ist auch etwas was ich schon angesprochen habe. Die Seitenverlagerungen laufen bei uns einfach zu langsam ab. Wenn wir den Ball auf dem linken Flügel haben, nehmen wir gefühlt jede Station mit um den Ball dann mal nach rechts zu treiben, auch dann wenn eine schnellere Verlagerung möglich wäre indem man einige Stationen direkt überspielt oder gar einen hohen Ball schlägt. Der Gegner legt in beiden Fällen zwar den gleichen Weg zurück aber die Intensität der Läufe ist eine erheblich andere wodurch die Gegner schneller ermüden sollten.
Ganz genau, das ist für mich ein Riesen Punkt.
Vor allem, weil jeder einzelne Spieler den Ball dann auch noch 3-4 Kontakte hält.
Ich hab da oft den Eindruck, dass es eben deshalb schwächeren Teams öfter und leichter gelingt uns mit Aggressivität aus dem Spiel zu bringen.
Das passiert den Bayern zumindest seltener, weil sie oft so schnell weiterspielen, dass die Gegenspieler häufig gar nicht schnell genug in den Zweikampf kommen.
Ich will den Bayernvergleich da eigentlich gar nicht ziehen, da man eben auch sagen kann, dass dort dann nochmal höhere Qualität vorhanden ist.
Die Situationen die ich meine, liegen aber nicht an mangelnder Qualität unserer Spieler. Ich habe den Eindruck, dass viel zu häufig bewusst verzögert wird bis der Gegenspieler da ist.
29.09.2020 - 13:46 Uhr
Zitat von MichaelZorc
Ich sehe es mittlerweile als das Hauptproblem an. Die Seitenverlagerungen so extrem langsam, dass die Gegner in langsamstem Tempo verschieben können.
In welchem Tempo Akanji und Can da gegen Augsburg die Bälle weitergeleitet haben, war schon grausam anzugucken.
Die Aktionen finden im gemütlich maximal Joggtempo statt, Suche nach freiem Mitspieler findet erst nach Ballannahme statt, und dann wird der Pass so extrem langsam gespielt, dass der Passempfänger praktisch schon tot ist, oder eine relativ risikobehaftete Aktion machen muss.
Zitat von QuincyMelone
Ganz genau, das ist für mich ein Riesen Punkt.
Vor allem, weil jeder einzelne Spieler den Ball dann auch noch 3-4 Kontakte hält.
Ich hab da oft den Eindruck, dass es eben deshalb schwächeren Teams öfter und leichter gelingt uns mit Aggressivität aus dem Spiel zu bringen.
Das passiert den Bayern zumindest seltener, weil sie oft so schnell weiterspielen, dass die Gegenspieler häufig gar nicht schnell genug in den Zweikampf kommen.
Ich will den Bayernvergleich da eigentlich gar nicht ziehen, da man eben auch sagen kann, dass dort dann nochmal höhere Qualität vorhanden ist.
Die Situationen die ich meine, liegen aber nicht an mangelnder Qualität unserer Spieler. Ich habe den Eindruck, dass viel zu häufig bewusst verzögert wird bis der Gegenspieler da ist.
Zitat von Diama
Das ist auch etwas was ich schon angesprochen habe. Die Seitenverlagerungen laufen bei uns einfach zu langsam ab. Wenn wir den Ball auf dem linken Flügel haben, nehmen wir gefühlt jede Station mit um den Ball dann mal nach rechts zu treiben, auch dann wenn eine schnellere Verlagerung möglich wäre indem man einige Stationen direkt überspielt oder gar einen hohen Ball schlägt. Der Gegner legt in beiden Fällen zwar den gleichen Weg zurück aber die Intensität der Läufe ist eine erheblich andere wodurch die Gegner schneller ermüden sollten.
Zitat von QuincyMelone
Genau das gleiche meinte ich mit verschiedenen Aussagen zuletzt auch. Mir geht es da noch nichtmal um direkt Torvorbereitung oder -einleitung.
Wir definieren unser Spiel ja jetzt schon länger über hohe Ballbesitzanteile. Seitenverlagerungen gehen bei uns aber zu 99% über mindestens 3-4 Stationen. Das ist dann einfach relativ leicht zu verteidigen bzw. ist es für uns schwer so Lücken zu reißen.
Bei Bayern sieht man es extrem häufig, dass von einem IV/DM ein langer hoher Diagonalball auf die andere Seite gespielt wird. Ist dort bereits genug Platz geht es mit Zug zum Tor. Ist es das nicht, wird der Ball häufig schnell eine Position zurückgespielt und von dort genauso auf die andere Seite gespielt.
Dadurch muss der Gegner ständig in hohem Tempo verschieben um die Räume zu schließen und es entstehen sehr oft eben früher oder später Lücken.
Mir fällt es so oft auf, dass bei uns auf einer Seite extrem viel Platz und ein freier Spieler steht, es sich aber so gut wie keiner traut (ob auf Anweisung oder nicht) den direkten Ball dorthin zu spielen.
Stattdessen wird dann sehr oft über 2 IV (auch das dann ohne viel Tempo) die Seite verlagert.
Meiner Meinung ist das eigentlich eine sehr gute Möglichkeit so Spiele wie gegen Augsburg anders zu gestalten.
Genau das gleiche meinte ich mit verschiedenen Aussagen zuletzt auch. Mir geht es da noch nichtmal um direkt Torvorbereitung oder -einleitung.
Wir definieren unser Spiel ja jetzt schon länger über hohe Ballbesitzanteile. Seitenverlagerungen gehen bei uns aber zu 99% über mindestens 3-4 Stationen. Das ist dann einfach relativ leicht zu verteidigen bzw. ist es für uns schwer so Lücken zu reißen.
Bei Bayern sieht man es extrem häufig, dass von einem IV/DM ein langer hoher Diagonalball auf die andere Seite gespielt wird. Ist dort bereits genug Platz geht es mit Zug zum Tor. Ist es das nicht, wird der Ball häufig schnell eine Position zurückgespielt und von dort genauso auf die andere Seite gespielt.
Dadurch muss der Gegner ständig in hohem Tempo verschieben um die Räume zu schließen und es entstehen sehr oft eben früher oder später Lücken.
Mir fällt es so oft auf, dass bei uns auf einer Seite extrem viel Platz und ein freier Spieler steht, es sich aber so gut wie keiner traut (ob auf Anweisung oder nicht) den direkten Ball dorthin zu spielen.
Stattdessen wird dann sehr oft über 2 IV (auch das dann ohne viel Tempo) die Seite verlagert.
Meiner Meinung ist das eigentlich eine sehr gute Möglichkeit so Spiele wie gegen Augsburg anders zu gestalten.
Das ist auch etwas was ich schon angesprochen habe. Die Seitenverlagerungen laufen bei uns einfach zu langsam ab. Wenn wir den Ball auf dem linken Flügel haben, nehmen wir gefühlt jede Station mit um den Ball dann mal nach rechts zu treiben, auch dann wenn eine schnellere Verlagerung möglich wäre indem man einige Stationen direkt überspielt oder gar einen hohen Ball schlägt. Der Gegner legt in beiden Fällen zwar den gleichen Weg zurück aber die Intensität der Läufe ist eine erheblich andere wodurch die Gegner schneller ermüden sollten.
Ganz genau, das ist für mich ein Riesen Punkt.
Vor allem, weil jeder einzelne Spieler den Ball dann auch noch 3-4 Kontakte hält.
Ich hab da oft den Eindruck, dass es eben deshalb schwächeren Teams öfter und leichter gelingt uns mit Aggressivität aus dem Spiel zu bringen.
Das passiert den Bayern zumindest seltener, weil sie oft so schnell weiterspielen, dass die Gegenspieler häufig gar nicht schnell genug in den Zweikampf kommen.
Ich will den Bayernvergleich da eigentlich gar nicht ziehen, da man eben auch sagen kann, dass dort dann nochmal höhere Qualität vorhanden ist.
Die Situationen die ich meine, liegen aber nicht an mangelnder Qualität unserer Spieler. Ich habe den Eindruck, dass viel zu häufig bewusst verzögert wird bis der Gegenspieler da ist.
Ich sehe es mittlerweile als das Hauptproblem an. Die Seitenverlagerungen so extrem langsam, dass die Gegner in langsamstem Tempo verschieben können.
In welchem Tempo Akanji und Can da gegen Augsburg die Bälle weitergeleitet haben, war schon grausam anzugucken.
Die Aktionen finden im gemütlich maximal Joggtempo statt, Suche nach freiem Mitspieler findet erst nach Ballannahme statt, und dann wird der Pass so extrem langsam gespielt, dass der Passempfänger praktisch schon tot ist, oder eine relativ risikobehaftete Aktion machen muss.
Sehe ich genauso...
Dazu fällt mir eben oft noch auf, dass teilweise scheinbar bewusst ein Gegenspieler gezogen wird, als nach Annahme gewartet wird bis der Gegenspieler im Rücken ist.
Das macht bei Pässen von IV auf DM ja durchaus öfter mal Sinn, wenn keine Anspielstationen frei sind, der DM wartet bis der Gegenspieler da ist um dann eine andere Anspielstation freigespielt zu haben.
Aber bei Seitenverlagerungen macht es einfach keinen Sinn.
29.09.2020 - 14:22 Uhr
Ich hab mir mal eine Überlegung gemacht, wie wir unsere Probleme mit der Viererkette lösen könnten.
Zunächst einmal die Aufstellung
____________Haaland
Hazard _______Reus_______Sancho
______Witsel______Bellingham
Guerreiro __Akanji__Hummels__Meunier
Zuerst einmal fällt denke ich sofort auf, dass Akanji und Hummels die Seiten getauscht haben. Dies hat den Grund, weil Akanji mit seinem Tempo den Rücken von dem meist offensiveren (defensivschwächeren) Guerreiro decken kann und auch tief gespielte Bälle ablaufen kann, worin Hummels tendenziell eher Probleme hätte. Auf der rechten Seite hätte man mit Meunier einen eher defensivstarken Außenverteidiger, der dennoch über genug Tempo verfügt, sodass der Raum hinter Meunier und Hummels noch entsprechend gut abgedeckt wäre. Im Spielaufbau denke ich dass es keine großen Probleme darstellen sollte wenn Akanji und Hummels die Seiten tauschen würden, das dürfte sich relativ schnell einspielen.
Im Spielaufbau würde ich Witsel zunächst zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen. Während die Außenverteidiger das Spiel komplett breit machen und Reus als auch Bellingham als Anspielstationen dienen. Favre hingegen hat oftmals das Spiel über die Vierekette allein aufbauen lassen, so dass wir nicht selten in Bredouille kamen sobald unsere Außenverteidiger vom Gegner eher simpel isoliert wurden und sich lediglich mit Risikopässen helfen konnten. Als Beispiel fällt mir die Szene gegen Tottenham in der CL ein, ab Minute 1:00
https://youtu.be/QUCZigp6ZMA
Solche Situationen hatten wir mit der Viererkette häufiger, wo Hakimi es noch passabel gelöst hat aber bspw Diallo auf der linken Seite größere Probleme hatte. Deshalb folgende Formation im Spielaufbau
Hazard_________________Sancho
____________Haaland
Guerreiro _ Reus___Bellingham_Meunier
X
____Akanji___Witsel____Hummels
Sancho und Hazard würde ich vorne breit aufstellen, damit diese die gegnerischen Außenverteidiger binden und wir leichter über die Außenverteidiger aufbauen können, Witsel als zurückgezogen Sechser bietet dazu eine weitere Anspielstation. Haaland hingen lässt sich etwas fallen um tendenziell für lange Bälle zur Verfügung zu stehen, da ich ihm durchaus zutraue als Wandspieler zu fungieren, auch wenn er dies zuletzt eher selten zeigen konnte.
Nun kommen wir zum Angriff. Ich denke allen ist bekannt, dass Favre die beiden Ausverteidiger sehr weit aufrücken lässt. So dass man offensiv quasi eine 5er Kette im Angriff hat die entsprechend so aussehen würde.
Guerreiro _ Hazard _ Haaland _ Sancho _ Meunier
__________Reus____________Bellingham_____
__________________Witsel
Natürlich findet auch eine Rotation auf den Positionen statt. Das Problem das ich allerdings sehe war bzw ist, dass wir durch diese Formation und die sehr hochstehenden Außenverteidiger enorme Probleme hatten was die Absicherung angeht. Bei einem Ballverlust standen wir entsprechend hoch und boten den Gegnern sehr viel Raum, den diese durch Konter und vertikale Pässe leicht attackieren konnten. Dort kam dann auch öfter unser Tempodefizit in der Verteidigung zum Tragen, weil weder Guerreiro noch Witsel oder Hummels das Tempo besaßen schnell zurück zu marschieren.
Deshalb wäre meine Überlegung dass wir nur den ballnahen Außenverteidiger weit aufrücken lassen und den ballfernen eher zurück fallen lassen bzw ihn ins Mittelfeld ziehen. Ich denke dass sowohl Guerreiro als auch Meunier aus der Mitte heraus agieren können. So hätte man immer noch genügend Anspielstationen und wäre vorne nicht dauernd in Unterzahl wie mit der Dreierkette. Nach hinten hätte man mit Meunier nun eine weitere Absicherung gegen Konter geschaffen
Also in etwa so: (Das "X" soll den Ball darstellen)
Guerreiro _Hazard_Haaland_Sancho
X
____Reus___Bellingham
_____________________Meunier
_______Witsel
__Akanji _____Hummels
Wäre der Ball auf der anderen Seite, würde sich die Formation spiegeln.
Auch wenn es nicht zur Favres taktischen Ideen passt würde ich mir wünschen dass man mehr mit langen und auch mit hohen Bällen arbeitet. Wenn wir den Ball also auf dem einen Flügel haben, dass wir nicht jede einzelne Station mitnehmen um das Spiel zu verlagern, sondern auch mal direkte Diagonalbälle spielen wenn diese denn möglich sind. Oder zumindest mit 2 Kontakten den Ball weiterleiten. Ansonsten ist es für den Gegner nämlich kein schwerers Unterfangen langsam zu verschieben um die Räume zu verdichten.
Natürlich sind das jetzt nur grobe Skizzen und Ideen, dennoch glaube ich dass dies eine Möglichkeit wäre wie man wieder zur Viererkette zurückkehren könnte. Ich hätte auch grundsätzlich andere Ideen als Favre was die allgemeine Ausrichtung bzw Herangehensweise angeht, sprich im Angriffspressing als auch in der Angriffsvariabiltät mit Flanken. Aber da dies nicht in Favres Konzept passt, macht es wenig Sinn darüber zu philosophieren.
Im Fokus steht für mich eigentlich dass wir unsere Absicherung bei der Viererkette verbessern, denn dort sehe ich unser Hauptproblem in diesem System.
Zunächst einmal die Aufstellung
____________Haaland
Hazard _______Reus_______Sancho
______Witsel______Bellingham
Guerreiro __Akanji__Hummels__Meunier
Zuerst einmal fällt denke ich sofort auf, dass Akanji und Hummels die Seiten getauscht haben. Dies hat den Grund, weil Akanji mit seinem Tempo den Rücken von dem meist offensiveren (defensivschwächeren) Guerreiro decken kann und auch tief gespielte Bälle ablaufen kann, worin Hummels tendenziell eher Probleme hätte. Auf der rechten Seite hätte man mit Meunier einen eher defensivstarken Außenverteidiger, der dennoch über genug Tempo verfügt, sodass der Raum hinter Meunier und Hummels noch entsprechend gut abgedeckt wäre. Im Spielaufbau denke ich dass es keine großen Probleme darstellen sollte wenn Akanji und Hummels die Seiten tauschen würden, das dürfte sich relativ schnell einspielen.
Im Spielaufbau würde ich Witsel zunächst zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen. Während die Außenverteidiger das Spiel komplett breit machen und Reus als auch Bellingham als Anspielstationen dienen. Favre hingegen hat oftmals das Spiel über die Vierekette allein aufbauen lassen, so dass wir nicht selten in Bredouille kamen sobald unsere Außenverteidiger vom Gegner eher simpel isoliert wurden und sich lediglich mit Risikopässen helfen konnten. Als Beispiel fällt mir die Szene gegen Tottenham in der CL ein, ab Minute 1:00
https://youtu.be/QUCZigp6ZMA
Solche Situationen hatten wir mit der Viererkette häufiger, wo Hakimi es noch passabel gelöst hat aber bspw Diallo auf der linken Seite größere Probleme hatte. Deshalb folgende Formation im Spielaufbau
Hazard_________________Sancho
____________Haaland
Guerreiro _ Reus___Bellingham_Meunier
X
____Akanji___Witsel____Hummels
Sancho und Hazard würde ich vorne breit aufstellen, damit diese die gegnerischen Außenverteidiger binden und wir leichter über die Außenverteidiger aufbauen können, Witsel als zurückgezogen Sechser bietet dazu eine weitere Anspielstation. Haaland hingen lässt sich etwas fallen um tendenziell für lange Bälle zur Verfügung zu stehen, da ich ihm durchaus zutraue als Wandspieler zu fungieren, auch wenn er dies zuletzt eher selten zeigen konnte.
Nun kommen wir zum Angriff. Ich denke allen ist bekannt, dass Favre die beiden Ausverteidiger sehr weit aufrücken lässt. So dass man offensiv quasi eine 5er Kette im Angriff hat die entsprechend so aussehen würde.
Guerreiro _ Hazard _ Haaland _ Sancho _ Meunier
__________Reus____________Bellingham_____
__________________Witsel
Natürlich findet auch eine Rotation auf den Positionen statt. Das Problem das ich allerdings sehe war bzw ist, dass wir durch diese Formation und die sehr hochstehenden Außenverteidiger enorme Probleme hatten was die Absicherung angeht. Bei einem Ballverlust standen wir entsprechend hoch und boten den Gegnern sehr viel Raum, den diese durch Konter und vertikale Pässe leicht attackieren konnten. Dort kam dann auch öfter unser Tempodefizit in der Verteidigung zum Tragen, weil weder Guerreiro noch Witsel oder Hummels das Tempo besaßen schnell zurück zu marschieren.
Deshalb wäre meine Überlegung dass wir nur den ballnahen Außenverteidiger weit aufrücken lassen und den ballfernen eher zurück fallen lassen bzw ihn ins Mittelfeld ziehen. Ich denke dass sowohl Guerreiro als auch Meunier aus der Mitte heraus agieren können. So hätte man immer noch genügend Anspielstationen und wäre vorne nicht dauernd in Unterzahl wie mit der Dreierkette. Nach hinten hätte man mit Meunier nun eine weitere Absicherung gegen Konter geschaffen
Also in etwa so: (Das "X" soll den Ball darstellen)
Guerreiro _Hazard_Haaland_Sancho
X
____Reus___Bellingham
_____________________Meunier
_______Witsel
__Akanji _____Hummels
Wäre der Ball auf der anderen Seite, würde sich die Formation spiegeln.
Auch wenn es nicht zur Favres taktischen Ideen passt würde ich mir wünschen dass man mehr mit langen und auch mit hohen Bällen arbeitet. Wenn wir den Ball also auf dem einen Flügel haben, dass wir nicht jede einzelne Station mitnehmen um das Spiel zu verlagern, sondern auch mal direkte Diagonalbälle spielen wenn diese denn möglich sind. Oder zumindest mit 2 Kontakten den Ball weiterleiten. Ansonsten ist es für den Gegner nämlich kein schwerers Unterfangen langsam zu verschieben um die Räume zu verdichten.
Natürlich sind das jetzt nur grobe Skizzen und Ideen, dennoch glaube ich dass dies eine Möglichkeit wäre wie man wieder zur Viererkette zurückkehren könnte. Ich hätte auch grundsätzlich andere Ideen als Favre was die allgemeine Ausrichtung bzw Herangehensweise angeht, sprich im Angriffspressing als auch in der Angriffsvariabiltät mit Flanken. Aber da dies nicht in Favres Konzept passt, macht es wenig Sinn darüber zu philosophieren.
Im Fokus steht für mich eigentlich dass wir unsere Absicherung bei der Viererkette verbessern, denn dort sehe ich unser Hauptproblem in diesem System.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Diama am 29.09.2020 um 14:24 Uhr bearbeitet
29.09.2020 - 14:44 Uhr
Zitat von Diama
Ich hab mir mal eine Überlegung gemacht, wie wir unsere Probleme mit der Viererkette lösen könnten.
Zunächst einmal die Aufstellung
____________Haaland
Hazard _______Reus_______Sancho
______Witsel______Bellingham
Guerreiro __Akanji__Hummels__Meunier
Zuerst einmal fällt denke ich sofort auf, dass Akanji und Hummels die Seiten getauscht haben. Dies hat den Grund, weil Akanji mit seinem Tempo den Rücken von dem meist offensiveren (defensivschwächeren) Guerreiro decken kann und auch tief gespielte Bälle ablaufen kann, worin Hummels tendenziell eher Probleme hätte. Auf der rechten Seite hätte man mit Meunier einen eher defensivstarken Außenverteidiger, der dennoch über genug Tempo verfügt, sodass der Raum hinter Meunier und Hummels noch entsprechend gut abgedeckt wäre. Im Spielaufbau denke ich dass es keine großen Probleme darstellen sollte wenn Akanji und Hummels die Seiten tauschen würden, das dürfte sich relativ schnell einspielen.
Im Spielaufbau würde ich Witsel zunächst zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen. Während die Außenverteidiger das Spiel komplett breit machen und Reus als auch Bellingham als Anspielstationen dienen. Favre hingegen hat oftmals das Spiel über die Vierekette allein aufbauen lassen, so dass wir nicht selten in Bredouille kamen sobald unsere Außenverteidiger vom Gegner eher simpel isoliert wurden und sich lediglich mit Risikopässen helfen konnten. Als Beispiel fällt mir die Szene gegen Tottenham in der CL ein, ab Minute 1:00
https://youtu.be/QUCZigp6ZMA
Solche Situationen hatten wir mit der Viererkette häufiger, wo Hakimi es noch passabel gelöst hat aber bspw Diallo auf der linken Seite größere Probleme hatte. Deshalb folgende Formation im Spielaufbau
Hazard_________________Sancho
____________Haaland
Guerreiro _ Reus___Bellingham_Meunier
X
____Akanji___Witsel____Hummels
Sancho und Hazard würde ich vorne breit aufstellen, damit diese die gegnerischen Außenverteidiger binden und wir leichter über die Außenverteidiger aufbauen können, Witsel als zurückgezogen Sechser bietet dazu eine weitere Anspielstation. Haaland hingen lässt sich etwas fallen um tendenziell für lange Bälle zur Verfügung zu stehen, da ich ihm durchaus zutraue als Wandspieler zu fungieren, auch wenn er dies zuletzt eher selten zeigen konnte.
Nun kommen wir zum Angriff. Ich denke allen ist bekannt, dass Favre die beiden Ausverteidiger sehr weit aufrücken lässt. So dass man offensiv quasi eine 5er Kette im Angriff hat die entsprechend so aussehen würde.
Guerreiro _ Hazard _ Haaland _ Sancho _ Meunier
__________Reus____________Bellingham_____
__________________Witsel
Natürlich findet auch eine Rotation auf den Positionen statt. Das Problem das ich allerdings sehe war bzw ist, dass wir durch diese Formation und die sehr hochstehenden Außenverteidiger enorme Probleme hatten was die Absicherung angeht. Bei einem Ballverlust standen wir entsprechend hoch und boten den Gegnern sehr viel Raum, den diese durch Konter und vertikale Pässe leicht attackieren konnten. Dort kam dann auch öfter unser Tempodefizit in der Verteidigung zum Tragen, weil weder Guerreiro noch Witsel oder Hummels das Tempo besaßen schnell zurück zu marschieren.
Deshalb wäre meine Überlegung dass wir nur den ballnahen Außenverteidiger weit aufrücken lassen und den ballfernen eher zurück fallen lassen bzw ihn ins Mittelfeld ziehen. Ich denke dass sowohl Guerreiro als auch Meunier aus der Mitte heraus agieren können. So hätte man immer noch genügend Anspielstationen und wäre vorne nicht dauernd in Unterzahl wie mit der Dreierkette. Nach hinten hätte man mit Meunier nun eine weitere Absicherung gegen Konter geschaffen
Also in etwa so: (Das "X" soll den Ball darstellen)
Guerreiro _Hazard_Haaland_Sancho
X
____Reus___Bellingham
_____________________Meunier
_______Witsel
__Akanji _____Hummels
Wäre der Ball auf der anderen Seite, würde sich die Formation spiegeln.
Auch wenn es nicht zur Favres taktischen Ideen passt würde ich mir wünschen dass man mehr mit langen und auch mit hohen Bällen arbeitet. Wenn wir den Ball also auf dem einen Flügel haben, dass wir nicht jede einzelne Station mitnehmen um das Spiel zu verlagern, sondern auch mal direkte Diagonalbälle spielen wenn diese denn möglich sind. Oder zumindest mit 2 Kontakten den Ball weiterleiten. Ansonsten ist es für den Gegner nämlich kein schwerers Unterfangen langsam zu verschieben um die Räume zu verdichten.
Natürlich sind das jetzt nur grobe Skizzen und Ideen, dennoch glaube ich dass dies eine Möglichkeit wäre wie man wieder zur Viererkette zurückkehren könnte. Ich hätte auch grundsätzlich andere Ideen als Favre was die allgemeine Ausrichtung bzw Herangehensweise angeht, sprich im Angriffspressing als auch in der Angriffsvariabiltät mit Flanken. Aber da dies nicht in Favres Konzept passt, macht es wenig Sinn darüber zu philosophieren.
Im Fokus steht für mich eigentlich dass wir unsere Absicherung bei der Viererkette verbessern, denn dort sehe ich unser Hauptproblem in diesem System.
Ich hab mir mal eine Überlegung gemacht, wie wir unsere Probleme mit der Viererkette lösen könnten.
Zunächst einmal die Aufstellung
____________Haaland
Hazard _______Reus_______Sancho
______Witsel______Bellingham
Guerreiro __Akanji__Hummels__Meunier
Zuerst einmal fällt denke ich sofort auf, dass Akanji und Hummels die Seiten getauscht haben. Dies hat den Grund, weil Akanji mit seinem Tempo den Rücken von dem meist offensiveren (defensivschwächeren) Guerreiro decken kann und auch tief gespielte Bälle ablaufen kann, worin Hummels tendenziell eher Probleme hätte. Auf der rechten Seite hätte man mit Meunier einen eher defensivstarken Außenverteidiger, der dennoch über genug Tempo verfügt, sodass der Raum hinter Meunier und Hummels noch entsprechend gut abgedeckt wäre. Im Spielaufbau denke ich dass es keine großen Probleme darstellen sollte wenn Akanji und Hummels die Seiten tauschen würden, das dürfte sich relativ schnell einspielen.
Im Spielaufbau würde ich Witsel zunächst zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen. Während die Außenverteidiger das Spiel komplett breit machen und Reus als auch Bellingham als Anspielstationen dienen. Favre hingegen hat oftmals das Spiel über die Vierekette allein aufbauen lassen, so dass wir nicht selten in Bredouille kamen sobald unsere Außenverteidiger vom Gegner eher simpel isoliert wurden und sich lediglich mit Risikopässen helfen konnten. Als Beispiel fällt mir die Szene gegen Tottenham in der CL ein, ab Minute 1:00
https://youtu.be/QUCZigp6ZMA
Solche Situationen hatten wir mit der Viererkette häufiger, wo Hakimi es noch passabel gelöst hat aber bspw Diallo auf der linken Seite größere Probleme hatte. Deshalb folgende Formation im Spielaufbau
Hazard_________________Sancho
____________Haaland
Guerreiro _ Reus___Bellingham_Meunier
X
____Akanji___Witsel____Hummels
Sancho und Hazard würde ich vorne breit aufstellen, damit diese die gegnerischen Außenverteidiger binden und wir leichter über die Außenverteidiger aufbauen können, Witsel als zurückgezogen Sechser bietet dazu eine weitere Anspielstation. Haaland hingen lässt sich etwas fallen um tendenziell für lange Bälle zur Verfügung zu stehen, da ich ihm durchaus zutraue als Wandspieler zu fungieren, auch wenn er dies zuletzt eher selten zeigen konnte.
Nun kommen wir zum Angriff. Ich denke allen ist bekannt, dass Favre die beiden Ausverteidiger sehr weit aufrücken lässt. So dass man offensiv quasi eine 5er Kette im Angriff hat die entsprechend so aussehen würde.
Guerreiro _ Hazard _ Haaland _ Sancho _ Meunier
__________Reus____________Bellingham_____
__________________Witsel
Natürlich findet auch eine Rotation auf den Positionen statt. Das Problem das ich allerdings sehe war bzw ist, dass wir durch diese Formation und die sehr hochstehenden Außenverteidiger enorme Probleme hatten was die Absicherung angeht. Bei einem Ballverlust standen wir entsprechend hoch und boten den Gegnern sehr viel Raum, den diese durch Konter und vertikale Pässe leicht attackieren konnten. Dort kam dann auch öfter unser Tempodefizit in der Verteidigung zum Tragen, weil weder Guerreiro noch Witsel oder Hummels das Tempo besaßen schnell zurück zu marschieren.
Deshalb wäre meine Überlegung dass wir nur den ballnahen Außenverteidiger weit aufrücken lassen und den ballfernen eher zurück fallen lassen bzw ihn ins Mittelfeld ziehen. Ich denke dass sowohl Guerreiro als auch Meunier aus der Mitte heraus agieren können. So hätte man immer noch genügend Anspielstationen und wäre vorne nicht dauernd in Unterzahl wie mit der Dreierkette. Nach hinten hätte man mit Meunier nun eine weitere Absicherung gegen Konter geschaffen
Also in etwa so: (Das "X" soll den Ball darstellen)
Guerreiro _Hazard_Haaland_Sancho
X
____Reus___Bellingham
_____________________Meunier
_______Witsel
__Akanji _____Hummels
Wäre der Ball auf der anderen Seite, würde sich die Formation spiegeln.
Auch wenn es nicht zur Favres taktischen Ideen passt würde ich mir wünschen dass man mehr mit langen und auch mit hohen Bällen arbeitet. Wenn wir den Ball also auf dem einen Flügel haben, dass wir nicht jede einzelne Station mitnehmen um das Spiel zu verlagern, sondern auch mal direkte Diagonalbälle spielen wenn diese denn möglich sind. Oder zumindest mit 2 Kontakten den Ball weiterleiten. Ansonsten ist es für den Gegner nämlich kein schwerers Unterfangen langsam zu verschieben um die Räume zu verdichten.
Natürlich sind das jetzt nur grobe Skizzen und Ideen, dennoch glaube ich dass dies eine Möglichkeit wäre wie man wieder zur Viererkette zurückkehren könnte. Ich hätte auch grundsätzlich andere Ideen als Favre was die allgemeine Ausrichtung bzw Herangehensweise angeht, sprich im Angriffspressing als auch in der Angriffsvariabiltät mit Flanken. Aber da dies nicht in Favres Konzept passt, macht es wenig Sinn darüber zu philosophieren.
Im Fokus steht für mich eigentlich dass wir unsere Absicherung bei der Viererkette verbessern, denn dort sehe ich unser Hauptproblem in diesem System.
Denke gerade an deiner letzten Aufstellung muss man ansetzen - und hier würde ich Witsel noch weiter zurückziehen. Diese Position muss dann in die Kette zurückrutschen. Vielleicht ist das dann nicht Witsel, sondern auch Can? Den könnte ich mir da sehr gut vorstellen.
Oder Meunier macht das Ganze zur Dreierkette.
Für mich ist das große Problem - egal ob bei Dreier- oder Viererkette das Thema Gegenpressing. Das muss besser greifen. Wenn der Ball verloren geht, gibt es nur drei Optionen:
1. Wiederholen
2. So den Gegner blocken, damit er zu lange braucht, um alle hinter den Ball zu bringen
3. Foul
Dann ist es auch egal ob du vier Mann oder drei hinten hast.
Ich halte die Viererkette mit Meunier und Guerreiro doch machbar - vor allem weil man eine weitere Person vorne hat.
29.09.2020 - 14:55 Uhr
Zitat von Diama
Ich hab mir mal eine Überlegung gemacht, wie wir unsere Probleme mit der Viererkette lösen könnten.
Zunächst einmal die Aufstellung
____________Haaland
Hazard _______Reus_______Sancho
______Witsel______Bellingham
Guerreiro __Akanji__Hummels__Meunier
Zuerst einmal fällt denke ich sofort auf, dass Akanji und Hummels die Seiten getauscht haben. Dies hat den Grund, weil Akanji mit seinem Tempo den Rücken von dem meist offensiveren (defensivschwächeren) Guerreiro decken kann und auch tief gespielte Bälle ablaufen kann, worin Hummels tendenziell eher Probleme hätte. Auf der rechten Seite hätte man mit Meunier einen eher defensivstarken Außenverteidiger, der dennoch über genug Tempo verfügt, sodass der Raum hinter Meunier und Hummels noch entsprechend gut abgedeckt wäre. Im Spielaufbau denke ich dass es keine großen Probleme darstellen sollte wenn Akanji und Hummels die Seiten tauschen würden, das dürfte sich relativ schnell einspielen.
Im Spielaufbau würde ich Witsel zunächst zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen. Während die Außenverteidiger das Spiel komplett breit machen und Reus als auch Bellingham als Anspielstationen dienen. Favre hingegen hat oftmals das Spiel über die Vierekette allein aufbauen lassen, so dass wir nicht selten in Bredouille kamen sobald unsere Außenverteidiger vom Gegner eher simpel isoliert wurden und sich lediglich mit Risikopässen helfen konnten. Als Beispiel fällt mir die Szene gegen Tottenham in der CL ein, ab Minute 1:00
https://youtu.be/QUCZigp6ZMA
Solche Situationen hatten wir mit der Viererkette häufiger, wo Hakimi es noch passabel gelöst hat aber bspw Diallo auf der linken Seite größere Probleme hatte. Deshalb folgende Formation im Spielaufbau
Hazard_________________Sancho
____________Haaland
Guerreiro _ Reus___Bellingham_Meunier
X
____Akanji___Witsel____Hummels
Sancho und Hazard würde ich vorne breit aufstellen, damit diese die gegnerischen Außenverteidiger binden und wir leichter über die Außenverteidiger aufbauen können, Witsel als zurückgezogen Sechser bietet dazu eine weitere Anspielstation. Haaland hingen lässt sich etwas fallen um tendenziell für lange Bälle zur Verfügung zu stehen, da ich ihm durchaus zutraue als Wandspieler zu fungieren, auch wenn er dies zuletzt eher selten zeigen konnte.
Nun kommen wir zum Angriff. Ich denke allen ist bekannt, dass Favre die beiden Ausverteidiger sehr weit aufrücken lässt. So dass man offensiv quasi eine 5er Kette im Angriff hat die entsprechend so aussehen würde.
Guerreiro _ Hazard _ Haaland _ Sancho _ Meunier
__________Reus____________Bellingham_____
__________________Witsel
Natürlich findet auch eine Rotation auf den Positionen statt. Das Problem das ich allerdings sehe war bzw ist, dass wir durch diese Formation und die sehr hochstehenden Außenverteidiger enorme Probleme hatten was die Absicherung angeht. Bei einem Ballverlust standen wir entsprechend hoch und boten den Gegnern sehr viel Raum, den diese durch Konter und vertikale Pässe leicht attackieren konnten. Dort kam dann auch öfter unser Tempodefizit in der Verteidigung zum Tragen, weil weder Guerreiro noch Witsel oder Hummels das Tempo besaßen schnell zurück zu marschieren.
Deshalb wäre meine Überlegung dass wir nur den ballnahen Außenverteidiger weit aufrücken lassen und den ballfernen eher zurück fallen lassen bzw ihn ins Mittelfeld ziehen. Ich denke dass sowohl Guerreiro als auch Meunier aus der Mitte heraus agieren können. So hätte man immer noch genügend Anspielstationen und wäre vorne nicht dauernd in Unterzahl wie mit der Dreierkette. Nach hinten hätte man mit Meunier nun eine weitere Absicherung gegen Konter geschaffen
Also in etwa so: (Das "X" soll den Ball darstellen)
Guerreiro _Hazard_Haaland_Sancho
X
____Reus___Bellingham
_____________________Meunier
_______Witsel
__Akanji _____Hummels
Wäre der Ball auf der anderen Seite, würde sich die Formation spiegeln.
Auch wenn es nicht zur Favres taktischen Ideen passt würde ich mir wünschen dass man mehr mit langen und auch mit hohen Bällen arbeitet. Wenn wir den Ball also auf dem einen Flügel haben, dass wir nicht jede einzelne Station mitnehmen um das Spiel zu verlagern, sondern auch mal direkte Diagonalbälle spielen wenn diese denn möglich sind. Oder zumindest mit 2 Kontakten den Ball weiterleiten. Ansonsten ist es für den Gegner nämlich kein schwerers Unterfangen langsam zu verschieben um die Räume zu verdichten.
Natürlich sind das jetzt nur grobe Skizzen und Ideen, dennoch glaube ich dass dies eine Möglichkeit wäre wie man wieder zur Viererkette zurückkehren könnte. Ich hätte auch grundsätzlich andere Ideen als Favre was die allgemeine Ausrichtung bzw Herangehensweise angeht, sprich im Angriffspressing als auch in der Angriffsvariabiltät mit Flanken. Aber da dies nicht in Favres Konzept passt, macht es wenig Sinn darüber zu philosophieren.
Im Fokus steht für mich eigentlich dass wir unsere Absicherung bei der Viererkette verbessern, denn dort sehe ich unser Hauptproblem in diesem System.
Ich hab mir mal eine Überlegung gemacht, wie wir unsere Probleme mit der Viererkette lösen könnten.
Zunächst einmal die Aufstellung
____________Haaland
Hazard _______Reus_______Sancho
______Witsel______Bellingham
Guerreiro __Akanji__Hummels__Meunier
Zuerst einmal fällt denke ich sofort auf, dass Akanji und Hummels die Seiten getauscht haben. Dies hat den Grund, weil Akanji mit seinem Tempo den Rücken von dem meist offensiveren (defensivschwächeren) Guerreiro decken kann und auch tief gespielte Bälle ablaufen kann, worin Hummels tendenziell eher Probleme hätte. Auf der rechten Seite hätte man mit Meunier einen eher defensivstarken Außenverteidiger, der dennoch über genug Tempo verfügt, sodass der Raum hinter Meunier und Hummels noch entsprechend gut abgedeckt wäre. Im Spielaufbau denke ich dass es keine großen Probleme darstellen sollte wenn Akanji und Hummels die Seiten tauschen würden, das dürfte sich relativ schnell einspielen.
Im Spielaufbau würde ich Witsel zunächst zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen. Während die Außenverteidiger das Spiel komplett breit machen und Reus als auch Bellingham als Anspielstationen dienen. Favre hingegen hat oftmals das Spiel über die Vierekette allein aufbauen lassen, so dass wir nicht selten in Bredouille kamen sobald unsere Außenverteidiger vom Gegner eher simpel isoliert wurden und sich lediglich mit Risikopässen helfen konnten. Als Beispiel fällt mir die Szene gegen Tottenham in der CL ein, ab Minute 1:00
https://youtu.be/QUCZigp6ZMA
Solche Situationen hatten wir mit der Viererkette häufiger, wo Hakimi es noch passabel gelöst hat aber bspw Diallo auf der linken Seite größere Probleme hatte. Deshalb folgende Formation im Spielaufbau
Hazard_________________Sancho
____________Haaland
Guerreiro _ Reus___Bellingham_Meunier
X
____Akanji___Witsel____Hummels
Sancho und Hazard würde ich vorne breit aufstellen, damit diese die gegnerischen Außenverteidiger binden und wir leichter über die Außenverteidiger aufbauen können, Witsel als zurückgezogen Sechser bietet dazu eine weitere Anspielstation. Haaland hingen lässt sich etwas fallen um tendenziell für lange Bälle zur Verfügung zu stehen, da ich ihm durchaus zutraue als Wandspieler zu fungieren, auch wenn er dies zuletzt eher selten zeigen konnte.
Nun kommen wir zum Angriff. Ich denke allen ist bekannt, dass Favre die beiden Ausverteidiger sehr weit aufrücken lässt. So dass man offensiv quasi eine 5er Kette im Angriff hat die entsprechend so aussehen würde.
Guerreiro _ Hazard _ Haaland _ Sancho _ Meunier
__________Reus____________Bellingham_____
__________________Witsel
Natürlich findet auch eine Rotation auf den Positionen statt. Das Problem das ich allerdings sehe war bzw ist, dass wir durch diese Formation und die sehr hochstehenden Außenverteidiger enorme Probleme hatten was die Absicherung angeht. Bei einem Ballverlust standen wir entsprechend hoch und boten den Gegnern sehr viel Raum, den diese durch Konter und vertikale Pässe leicht attackieren konnten. Dort kam dann auch öfter unser Tempodefizit in der Verteidigung zum Tragen, weil weder Guerreiro noch Witsel oder Hummels das Tempo besaßen schnell zurück zu marschieren.
Deshalb wäre meine Überlegung dass wir nur den ballnahen Außenverteidiger weit aufrücken lassen und den ballfernen eher zurück fallen lassen bzw ihn ins Mittelfeld ziehen. Ich denke dass sowohl Guerreiro als auch Meunier aus der Mitte heraus agieren können. So hätte man immer noch genügend Anspielstationen und wäre vorne nicht dauernd in Unterzahl wie mit der Dreierkette. Nach hinten hätte man mit Meunier nun eine weitere Absicherung gegen Konter geschaffen
Also in etwa so: (Das "X" soll den Ball darstellen)
Guerreiro _Hazard_Haaland_Sancho
X
____Reus___Bellingham
_____________________Meunier
_______Witsel
__Akanji _____Hummels
Wäre der Ball auf der anderen Seite, würde sich die Formation spiegeln.
Auch wenn es nicht zur Favres taktischen Ideen passt würde ich mir wünschen dass man mehr mit langen und auch mit hohen Bällen arbeitet. Wenn wir den Ball also auf dem einen Flügel haben, dass wir nicht jede einzelne Station mitnehmen um das Spiel zu verlagern, sondern auch mal direkte Diagonalbälle spielen wenn diese denn möglich sind. Oder zumindest mit 2 Kontakten den Ball weiterleiten. Ansonsten ist es für den Gegner nämlich kein schwerers Unterfangen langsam zu verschieben um die Räume zu verdichten.
Natürlich sind das jetzt nur grobe Skizzen und Ideen, dennoch glaube ich dass dies eine Möglichkeit wäre wie man wieder zur Viererkette zurückkehren könnte. Ich hätte auch grundsätzlich andere Ideen als Favre was die allgemeine Ausrichtung bzw Herangehensweise angeht, sprich im Angriffspressing als auch in der Angriffsvariabiltät mit Flanken. Aber da dies nicht in Favres Konzept passt, macht es wenig Sinn darüber zu philosophieren.
Im Fokus steht für mich eigentlich dass wir unsere Absicherung bei der Viererkette verbessern, denn dort sehe ich unser Hauptproblem in diesem System.
Ich würde Witsel komplett aus der Mannschaft nehmen und statt dessen Can spielen lassen.
Das ist aber nur eine persönliche Meinung. Witsel ist mir nicht körperlich genug und schlicht zu langsam.
29.09.2020 - 15:27 Uhr
Zitat von Diama
Ich hab mir mal eine Überlegung gemacht, wie wir unsere Probleme mit der Viererkette lösen könnten.
Zunächst einmal die Aufstellung
____________Haaland
Hazard _______Reus_______Sancho
______Witsel______Bellingham
Guerreiro __Akanji__Hummels__Meunier
Zuerst einmal fällt denke ich sofort auf, dass Akanji und Hummels die Seiten getauscht haben. Dies hat den Grund, weil Akanji mit seinem Tempo den Rücken von dem meist offensiveren (defensivschwächeren) Guerreiro decken kann und auch tief gespielte Bälle ablaufen kann, worin Hummels tendenziell eher Probleme hätte. Auf der rechten Seite hätte man mit Meunier einen eher defensivstarken Außenverteidiger, der dennoch über genug Tempo verfügt, sodass der Raum hinter Meunier und Hummels noch entsprechend gut abgedeckt wäre. Im Spielaufbau denke ich dass es keine großen Probleme darstellen sollte wenn Akanji und Hummels die Seiten tauschen würden, das dürfte sich relativ schnell einspielen.
Im Spielaufbau würde ich Witsel zunächst zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen. Während die Außenverteidiger das Spiel komplett breit machen und Reus als auch Bellingham als Anspielstationen dienen. Favre hingegen hat oftmals das Spiel über die Vierekette allein aufbauen lassen, so dass wir nicht selten in Bredouille kamen sobald unsere Außenverteidiger vom Gegner eher simpel isoliert wurden und sich lediglich mit Risikopässen helfen konnten. Als Beispiel fällt mir die Szene gegen Tottenham in der CL ein, ab Minute 1:00
https://youtu.be/QUCZigp6ZMA
Solche Situationen hatten wir mit der Viererkette häufiger, wo Hakimi es noch passabel gelöst hat aber bspw Diallo auf der linken Seite größere Probleme hatte. Deshalb folgende Formation im Spielaufbau
Hazard_________________Sancho
____________Haaland
Guerreiro _ Reus___Bellingham_Meunier
X
____Akanji___Witsel____Hummels
Sancho und Hazard würde ich vorne breit aufstellen, damit diese die gegnerischen Außenverteidiger binden und wir leichter über die Außenverteidiger aufbauen können, Witsel als zurückgezogen Sechser bietet dazu eine weitere Anspielstation. Haaland hingen lässt sich etwas fallen um tendenziell für lange Bälle zur Verfügung zu stehen, da ich ihm durchaus zutraue als Wandspieler zu fungieren, auch wenn er dies zuletzt eher selten zeigen konnte.
Nun kommen wir zum Angriff. Ich denke allen ist bekannt, dass Favre die beiden Ausverteidiger sehr weit aufrücken lässt. So dass man offensiv quasi eine 5er Kette im Angriff hat die entsprechend so aussehen würde.
Guerreiro _ Hazard _ Haaland _ Sancho _ Meunier
__________Reus____________Bellingham_____
__________________Witsel
Natürlich findet auch eine Rotation auf den Positionen statt. Das Problem das ich allerdings sehe war bzw ist, dass wir durch diese Formation und die sehr hochstehenden Außenverteidiger enorme Probleme hatten was die Absicherung angeht. Bei einem Ballverlust standen wir entsprechend hoch und boten den Gegnern sehr viel Raum, den diese durch Konter und vertikale Pässe leicht attackieren konnten. Dort kam dann auch öfter unser Tempodefizit in der Verteidigung zum Tragen, weil weder Guerreiro noch Witsel oder Hummels das Tempo besaßen schnell zurück zu marschieren.
Deshalb wäre meine Überlegung dass wir nur den ballnahen Außenverteidiger weit aufrücken lassen und den ballfernen eher zurück fallen lassen bzw ihn ins Mittelfeld ziehen. Ich denke dass sowohl Guerreiro als auch Meunier aus der Mitte heraus agieren können. So hätte man immer noch genügend Anspielstationen und wäre vorne nicht dauernd in Unterzahl wie mit der Dreierkette. Nach hinten hätte man mit Meunier nun eine weitere Absicherung gegen Konter geschaffen
Also in etwa so: (Das "X" soll den Ball darstellen)
Guerreiro _Hazard_Haaland_Sancho
X
____Reus___Bellingham
_____________________Meunier
_______Witsel
__Akanji _____Hummels
Wäre der Ball auf der anderen Seite, würde sich die Formation spiegeln.
Auch wenn es nicht zur Favres taktischen Ideen passt würde ich mir wünschen dass man mehr mit langen und auch mit hohen Bällen arbeitet. Wenn wir den Ball also auf dem einen Flügel haben, dass wir nicht jede einzelne Station mitnehmen um das Spiel zu verlagern, sondern auch mal direkte Diagonalbälle spielen wenn diese denn möglich sind. Oder zumindest mit 2 Kontakten den Ball weiterleiten. Ansonsten ist es für den Gegner nämlich kein schwerers Unterfangen langsam zu verschieben um die Räume zu verdichten.
Natürlich sind das jetzt nur grobe Skizzen und Ideen, dennoch glaube ich dass dies eine Möglichkeit wäre wie man wieder zur Viererkette zurückkehren könnte. Ich hätte auch grundsätzlich andere Ideen als Favre was die allgemeine Ausrichtung bzw Herangehensweise angeht, sprich im Angriffspressing als auch in der Angriffsvariabiltät mit Flanken. Aber da dies nicht in Favres Konzept passt, macht es wenig Sinn darüber zu philosophieren.
Im Fokus steht für mich eigentlich dass wir unsere Absicherung bei der Viererkette verbessern, denn dort sehe ich unser Hauptproblem in diesem System.
Ich hab mir mal eine Überlegung gemacht, wie wir unsere Probleme mit der Viererkette lösen könnten.
Zunächst einmal die Aufstellung
____________Haaland
Hazard _______Reus_______Sancho
______Witsel______Bellingham
Guerreiro __Akanji__Hummels__Meunier
Zuerst einmal fällt denke ich sofort auf, dass Akanji und Hummels die Seiten getauscht haben. Dies hat den Grund, weil Akanji mit seinem Tempo den Rücken von dem meist offensiveren (defensivschwächeren) Guerreiro decken kann und auch tief gespielte Bälle ablaufen kann, worin Hummels tendenziell eher Probleme hätte. Auf der rechten Seite hätte man mit Meunier einen eher defensivstarken Außenverteidiger, der dennoch über genug Tempo verfügt, sodass der Raum hinter Meunier und Hummels noch entsprechend gut abgedeckt wäre. Im Spielaufbau denke ich dass es keine großen Probleme darstellen sollte wenn Akanji und Hummels die Seiten tauschen würden, das dürfte sich relativ schnell einspielen.
Im Spielaufbau würde ich Witsel zunächst zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen. Während die Außenverteidiger das Spiel komplett breit machen und Reus als auch Bellingham als Anspielstationen dienen. Favre hingegen hat oftmals das Spiel über die Vierekette allein aufbauen lassen, so dass wir nicht selten in Bredouille kamen sobald unsere Außenverteidiger vom Gegner eher simpel isoliert wurden und sich lediglich mit Risikopässen helfen konnten. Als Beispiel fällt mir die Szene gegen Tottenham in der CL ein, ab Minute 1:00
https://youtu.be/QUCZigp6ZMA
Solche Situationen hatten wir mit der Viererkette häufiger, wo Hakimi es noch passabel gelöst hat aber bspw Diallo auf der linken Seite größere Probleme hatte. Deshalb folgende Formation im Spielaufbau
Hazard_________________Sancho
____________Haaland
Guerreiro _ Reus___Bellingham_Meunier
X
____Akanji___Witsel____Hummels
Sancho und Hazard würde ich vorne breit aufstellen, damit diese die gegnerischen Außenverteidiger binden und wir leichter über die Außenverteidiger aufbauen können, Witsel als zurückgezogen Sechser bietet dazu eine weitere Anspielstation. Haaland hingen lässt sich etwas fallen um tendenziell für lange Bälle zur Verfügung zu stehen, da ich ihm durchaus zutraue als Wandspieler zu fungieren, auch wenn er dies zuletzt eher selten zeigen konnte.
Nun kommen wir zum Angriff. Ich denke allen ist bekannt, dass Favre die beiden Ausverteidiger sehr weit aufrücken lässt. So dass man offensiv quasi eine 5er Kette im Angriff hat die entsprechend so aussehen würde.
Guerreiro _ Hazard _ Haaland _ Sancho _ Meunier
__________Reus____________Bellingham_____
__________________Witsel
Natürlich findet auch eine Rotation auf den Positionen statt. Das Problem das ich allerdings sehe war bzw ist, dass wir durch diese Formation und die sehr hochstehenden Außenverteidiger enorme Probleme hatten was die Absicherung angeht. Bei einem Ballverlust standen wir entsprechend hoch und boten den Gegnern sehr viel Raum, den diese durch Konter und vertikale Pässe leicht attackieren konnten. Dort kam dann auch öfter unser Tempodefizit in der Verteidigung zum Tragen, weil weder Guerreiro noch Witsel oder Hummels das Tempo besaßen schnell zurück zu marschieren.
Deshalb wäre meine Überlegung dass wir nur den ballnahen Außenverteidiger weit aufrücken lassen und den ballfernen eher zurück fallen lassen bzw ihn ins Mittelfeld ziehen. Ich denke dass sowohl Guerreiro als auch Meunier aus der Mitte heraus agieren können. So hätte man immer noch genügend Anspielstationen und wäre vorne nicht dauernd in Unterzahl wie mit der Dreierkette. Nach hinten hätte man mit Meunier nun eine weitere Absicherung gegen Konter geschaffen
Also in etwa so: (Das "X" soll den Ball darstellen)
Guerreiro _Hazard_Haaland_Sancho
X
____Reus___Bellingham
_____________________Meunier
_______Witsel
__Akanji _____Hummels
Wäre der Ball auf der anderen Seite, würde sich die Formation spiegeln.
Auch wenn es nicht zur Favres taktischen Ideen passt würde ich mir wünschen dass man mehr mit langen und auch mit hohen Bällen arbeitet. Wenn wir den Ball also auf dem einen Flügel haben, dass wir nicht jede einzelne Station mitnehmen um das Spiel zu verlagern, sondern auch mal direkte Diagonalbälle spielen wenn diese denn möglich sind. Oder zumindest mit 2 Kontakten den Ball weiterleiten. Ansonsten ist es für den Gegner nämlich kein schwerers Unterfangen langsam zu verschieben um die Räume zu verdichten.
Natürlich sind das jetzt nur grobe Skizzen und Ideen, dennoch glaube ich dass dies eine Möglichkeit wäre wie man wieder zur Viererkette zurückkehren könnte. Ich hätte auch grundsätzlich andere Ideen als Favre was die allgemeine Ausrichtung bzw Herangehensweise angeht, sprich im Angriffspressing als auch in der Angriffsvariabiltät mit Flanken. Aber da dies nicht in Favres Konzept passt, macht es wenig Sinn darüber zu philosophieren.
Im Fokus steht für mich eigentlich dass wir unsere Absicherung bei der Viererkette verbessern, denn dort sehe ich unser Hauptproblem in diesem System.
Allein für deine Mühe schonmal ein lesenswert. Auch inhaltlich bin ich da bei dir.
Ich bin auch absolut der Meinung, dass eine Viererkette funktionieren kann/muss.
Ob da dann Witsel/Can/Delaney neben Bellingham steht, könnte man je nach Gegner entsprechend ausrichten.
Wie schon jemand sagt, ist die größte Voraussetzung aber hauptsächlich das Gegenpressing. Das muss dann besser funktionieren.
In Ballbesitz würde auch eine nominelle Viererkette häufig zu einer Dreierkette werden, wenn (hauptsächlich) Guerreiro seine Rolle offensiver auslegt.
Ich denke aber, dass wir dann eben noch deutlich mehr Durchschlagskraft hätten durch einen weiteren offensiveren/kreativeren Spieler als den dritten IV.
29.09.2020 - 16:24 Uhr
Zitat von QuincyMelone
Allein für deine Mühe schonmal ein lesenswert. Auch inhaltlich bin ich da bei dir.
Ich bin auch absolut der Meinung, dass eine Viererkette funktionieren kann/muss.
Ob da dann Witsel/Can/Delaney neben Bellingham steht, könnte man je nach Gegner entsprechend ausrichten.
Wie schon jemand sagt, ist die größte Voraussetzung aber hauptsächlich das Gegenpressing. Das muss dann besser funktionieren.
In Ballbesitz würde auch eine nominelle Viererkette häufig zu einer Dreierkette werden, wenn (hauptsächlich) Guerreiro seine Rolle offensiver auslegt.
Ich denke aber, dass wir dann eben noch deutlich mehr Durchschlagskraft hätten durch einen weiteren offensiveren/kreativeren Spieler als den dritten IV.
Zitat von Diama
Ich hab mir mal eine Überlegung gemacht, wie wir unsere Probleme mit der Viererkette lösen könnten.
Zunächst einmal die Aufstellung
____________Haaland
Hazard _______Reus_______Sancho
______Witsel______Bellingham
Guerreiro __Akanji__Hummels__Meunier
Zuerst einmal fällt denke ich sofort auf, dass Akanji und Hummels die Seiten getauscht haben. Dies hat den Grund, weil Akanji mit seinem Tempo den Rücken von dem meist offensiveren (defensivschwächeren) Guerreiro decken kann und auch tief gespielte Bälle ablaufen kann, worin Hummels tendenziell eher Probleme hätte. Auf der rechten Seite hätte man mit Meunier einen eher defensivstarken Außenverteidiger, der dennoch über genug Tempo verfügt, sodass der Raum hinter Meunier und Hummels noch entsprechend gut abgedeckt wäre. Im Spielaufbau denke ich dass es keine großen Probleme darstellen sollte wenn Akanji und Hummels die Seiten tauschen würden, das dürfte sich relativ schnell einspielen.
Im Spielaufbau würde ich Witsel zunächst zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen. Während die Außenverteidiger das Spiel komplett breit machen und Reus als auch Bellingham als Anspielstationen dienen. Favre hingegen hat oftmals das Spiel über die Vierekette allein aufbauen lassen, so dass wir nicht selten in Bredouille kamen sobald unsere Außenverteidiger vom Gegner eher simpel isoliert wurden und sich lediglich mit Risikopässen helfen konnten. Als Beispiel fällt mir die Szene gegen Tottenham in der CL ein, ab Minute 1:00
https://youtu.be/QUCZigp6ZMA
Solche Situationen hatten wir mit der Viererkette häufiger, wo Hakimi es noch passabel gelöst hat aber bspw Diallo auf der linken Seite größere Probleme hatte. Deshalb folgende Formation im Spielaufbau
Hazard_________________Sancho
____________Haaland
Guerreiro _ Reus___Bellingham_Meunier
X
____Akanji___Witsel____Hummels
Sancho und Hazard würde ich vorne breit aufstellen, damit diese die gegnerischen Außenverteidiger binden und wir leichter über die Außenverteidiger aufbauen können, Witsel als zurückgezogen Sechser bietet dazu eine weitere Anspielstation. Haaland hingen lässt sich etwas fallen um tendenziell für lange Bälle zur Verfügung zu stehen, da ich ihm durchaus zutraue als Wandspieler zu fungieren, auch wenn er dies zuletzt eher selten zeigen konnte.
Nun kommen wir zum Angriff. Ich denke allen ist bekannt, dass Favre die beiden Ausverteidiger sehr weit aufrücken lässt. So dass man offensiv quasi eine 5er Kette im Angriff hat die entsprechend so aussehen würde.
Guerreiro _ Hazard _ Haaland _ Sancho _ Meunier
__________Reus____________Bellingham_____
__________________Witsel
Natürlich findet auch eine Rotation auf den Positionen statt. Das Problem das ich allerdings sehe war bzw ist, dass wir durch diese Formation und die sehr hochstehenden Außenverteidiger enorme Probleme hatten was die Absicherung angeht. Bei einem Ballverlust standen wir entsprechend hoch und boten den Gegnern sehr viel Raum, den diese durch Konter und vertikale Pässe leicht attackieren konnten. Dort kam dann auch öfter unser Tempodefizit in der Verteidigung zum Tragen, weil weder Guerreiro noch Witsel oder Hummels das Tempo besaßen schnell zurück zu marschieren.
Deshalb wäre meine Überlegung dass wir nur den ballnahen Außenverteidiger weit aufrücken lassen und den ballfernen eher zurück fallen lassen bzw ihn ins Mittelfeld ziehen. Ich denke dass sowohl Guerreiro als auch Meunier aus der Mitte heraus agieren können. So hätte man immer noch genügend Anspielstationen und wäre vorne nicht dauernd in Unterzahl wie mit der Dreierkette. Nach hinten hätte man mit Meunier nun eine weitere Absicherung gegen Konter geschaffen
Also in etwa so: (Das "X" soll den Ball darstellen)
Guerreiro _Hazard_Haaland_Sancho
X
____Reus___Bellingham
_____________________Meunier
_______Witsel
__Akanji _____Hummels
Wäre der Ball auf der anderen Seite, würde sich die Formation spiegeln.
Auch wenn es nicht zur Favres taktischen Ideen passt würde ich mir wünschen dass man mehr mit langen und auch mit hohen Bällen arbeitet. Wenn wir den Ball also auf dem einen Flügel haben, dass wir nicht jede einzelne Station mitnehmen um das Spiel zu verlagern, sondern auch mal direkte Diagonalbälle spielen wenn diese denn möglich sind. Oder zumindest mit 2 Kontakten den Ball weiterleiten. Ansonsten ist es für den Gegner nämlich kein schwerers Unterfangen langsam zu verschieben um die Räume zu verdichten.
Natürlich sind das jetzt nur grobe Skizzen und Ideen, dennoch glaube ich dass dies eine Möglichkeit wäre wie man wieder zur Viererkette zurückkehren könnte. Ich hätte auch grundsätzlich andere Ideen als Favre was die allgemeine Ausrichtung bzw Herangehensweise angeht, sprich im Angriffspressing als auch in der Angriffsvariabiltät mit Flanken. Aber da dies nicht in Favres Konzept passt, macht es wenig Sinn darüber zu philosophieren.
Im Fokus steht für mich eigentlich dass wir unsere Absicherung bei der Viererkette verbessern, denn dort sehe ich unser Hauptproblem in diesem System.
Ich hab mir mal eine Überlegung gemacht, wie wir unsere Probleme mit der Viererkette lösen könnten.
Zunächst einmal die Aufstellung
____________Haaland
Hazard _______Reus_______Sancho
______Witsel______Bellingham
Guerreiro __Akanji__Hummels__Meunier
Zuerst einmal fällt denke ich sofort auf, dass Akanji und Hummels die Seiten getauscht haben. Dies hat den Grund, weil Akanji mit seinem Tempo den Rücken von dem meist offensiveren (defensivschwächeren) Guerreiro decken kann und auch tief gespielte Bälle ablaufen kann, worin Hummels tendenziell eher Probleme hätte. Auf der rechten Seite hätte man mit Meunier einen eher defensivstarken Außenverteidiger, der dennoch über genug Tempo verfügt, sodass der Raum hinter Meunier und Hummels noch entsprechend gut abgedeckt wäre. Im Spielaufbau denke ich dass es keine großen Probleme darstellen sollte wenn Akanji und Hummels die Seiten tauschen würden, das dürfte sich relativ schnell einspielen.
Im Spielaufbau würde ich Witsel zunächst zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen. Während die Außenverteidiger das Spiel komplett breit machen und Reus als auch Bellingham als Anspielstationen dienen. Favre hingegen hat oftmals das Spiel über die Vierekette allein aufbauen lassen, so dass wir nicht selten in Bredouille kamen sobald unsere Außenverteidiger vom Gegner eher simpel isoliert wurden und sich lediglich mit Risikopässen helfen konnten. Als Beispiel fällt mir die Szene gegen Tottenham in der CL ein, ab Minute 1:00
https://youtu.be/QUCZigp6ZMA
Solche Situationen hatten wir mit der Viererkette häufiger, wo Hakimi es noch passabel gelöst hat aber bspw Diallo auf der linken Seite größere Probleme hatte. Deshalb folgende Formation im Spielaufbau
Hazard_________________Sancho
____________Haaland
Guerreiro _ Reus___Bellingham_Meunier
X
____Akanji___Witsel____Hummels
Sancho und Hazard würde ich vorne breit aufstellen, damit diese die gegnerischen Außenverteidiger binden und wir leichter über die Außenverteidiger aufbauen können, Witsel als zurückgezogen Sechser bietet dazu eine weitere Anspielstation. Haaland hingen lässt sich etwas fallen um tendenziell für lange Bälle zur Verfügung zu stehen, da ich ihm durchaus zutraue als Wandspieler zu fungieren, auch wenn er dies zuletzt eher selten zeigen konnte.
Nun kommen wir zum Angriff. Ich denke allen ist bekannt, dass Favre die beiden Ausverteidiger sehr weit aufrücken lässt. So dass man offensiv quasi eine 5er Kette im Angriff hat die entsprechend so aussehen würde.
Guerreiro _ Hazard _ Haaland _ Sancho _ Meunier
__________Reus____________Bellingham_____
__________________Witsel
Natürlich findet auch eine Rotation auf den Positionen statt. Das Problem das ich allerdings sehe war bzw ist, dass wir durch diese Formation und die sehr hochstehenden Außenverteidiger enorme Probleme hatten was die Absicherung angeht. Bei einem Ballverlust standen wir entsprechend hoch und boten den Gegnern sehr viel Raum, den diese durch Konter und vertikale Pässe leicht attackieren konnten. Dort kam dann auch öfter unser Tempodefizit in der Verteidigung zum Tragen, weil weder Guerreiro noch Witsel oder Hummels das Tempo besaßen schnell zurück zu marschieren.
Deshalb wäre meine Überlegung dass wir nur den ballnahen Außenverteidiger weit aufrücken lassen und den ballfernen eher zurück fallen lassen bzw ihn ins Mittelfeld ziehen. Ich denke dass sowohl Guerreiro als auch Meunier aus der Mitte heraus agieren können. So hätte man immer noch genügend Anspielstationen und wäre vorne nicht dauernd in Unterzahl wie mit der Dreierkette. Nach hinten hätte man mit Meunier nun eine weitere Absicherung gegen Konter geschaffen
Also in etwa so: (Das "X" soll den Ball darstellen)
Guerreiro _Hazard_Haaland_Sancho
X
____Reus___Bellingham
_____________________Meunier
_______Witsel
__Akanji _____Hummels
Wäre der Ball auf der anderen Seite, würde sich die Formation spiegeln.
Auch wenn es nicht zur Favres taktischen Ideen passt würde ich mir wünschen dass man mehr mit langen und auch mit hohen Bällen arbeitet. Wenn wir den Ball also auf dem einen Flügel haben, dass wir nicht jede einzelne Station mitnehmen um das Spiel zu verlagern, sondern auch mal direkte Diagonalbälle spielen wenn diese denn möglich sind. Oder zumindest mit 2 Kontakten den Ball weiterleiten. Ansonsten ist es für den Gegner nämlich kein schwerers Unterfangen langsam zu verschieben um die Räume zu verdichten.
Natürlich sind das jetzt nur grobe Skizzen und Ideen, dennoch glaube ich dass dies eine Möglichkeit wäre wie man wieder zur Viererkette zurückkehren könnte. Ich hätte auch grundsätzlich andere Ideen als Favre was die allgemeine Ausrichtung bzw Herangehensweise angeht, sprich im Angriffspressing als auch in der Angriffsvariabiltät mit Flanken. Aber da dies nicht in Favres Konzept passt, macht es wenig Sinn darüber zu philosophieren.
Im Fokus steht für mich eigentlich dass wir unsere Absicherung bei der Viererkette verbessern, denn dort sehe ich unser Hauptproblem in diesem System.
Allein für deine Mühe schonmal ein lesenswert. Auch inhaltlich bin ich da bei dir.
Ich bin auch absolut der Meinung, dass eine Viererkette funktionieren kann/muss.
Ob da dann Witsel/Can/Delaney neben Bellingham steht, könnte man je nach Gegner entsprechend ausrichten.
Wie schon jemand sagt, ist die größte Voraussetzung aber hauptsächlich das Gegenpressing. Das muss dann besser funktionieren.
In Ballbesitz würde auch eine nominelle Viererkette häufig zu einer Dreierkette werden, wenn (hauptsächlich) Guerreiro seine Rolle offensiver auslegt.
Ich denke aber, dass wir dann eben noch deutlich mehr Durchschlagskraft hätten durch einen weiteren offensiveren/kreativeren Spieler als den dritten IV.
Ich verstehe das auch gar nicht - die Stärke des Kaders liegt im Zentrum des Mittelfelds. Can, Witsel, Dahoud, Delaney, Bellingham, Reyna, Brandt, Reus. Das sind ACHT Spieler mit Stammelfanspruch in der Bundesliga - und auch beim BVB. Mit einer Viererkette kannst du eben auch 3 aufstellen - und nicht nur zwei davon.
18.10.2020 - 11:35 Uhr
Ich habe mal ein Anliegen.
Im aktuellen System was wir spielen 3-5-2 würde ich es fast nennen, wobei natürlich vorne immer rotiert wird, hast du als Trainer grundsätzlich nur 3 Richtige Offensivspieler. Natürlich kannst du die außen Spieler dazu zählen, aber die sind sagen Hybrid und relativ konkurrenzlos mit rapha und meunier.
Die richtige Spitze wird normalerweise und keiner geschont wird von haaland ausgeführt weil wir eben sonst keinen haben, genauso werden die 2 zms wohl immer aus witsel, Delaney, dahoud und bellingham bestehen.
Jetzt kommen wir zu meinem Problem aufgrund des Systems.
Jetzt haben wir mit sancho, Reus, reyna, Brandt genau noch 4 Spieler für 2 Positionen, alle mit Stammanspruch und wohl alle 4 Spieler gehören zu den top 5 beim Bvb wenn’s rein ums fußballerische geht. Das ärgert mich ein wenig, da ich mir sicher bin dass mit diesen Spielern viel mehr möglich wäre. Wir spielen mit 3 reinen Offensivspielen, aber vor allem bei dem SpielerMaterial finde ich das zu wenig. Stattdessen füllst du mind. ein Platz mit einem Durchschnittskicker auf und einer der 4 muss eben sitzen.
Bin gespannt ob und wann wir das erste mal 3 aus 4 von denen sehen + haaland, und weil wenn dann sancho, Reus, Brandt wieder den Stürmer geben müssen, hat das keinen Sinn weil keiner in die Tiefe geht...
Im aktuellen System was wir spielen 3-5-2 würde ich es fast nennen, wobei natürlich vorne immer rotiert wird, hast du als Trainer grundsätzlich nur 3 Richtige Offensivspieler. Natürlich kannst du die außen Spieler dazu zählen, aber die sind sagen Hybrid und relativ konkurrenzlos mit rapha und meunier.
Die richtige Spitze wird normalerweise und keiner geschont wird von haaland ausgeführt weil wir eben sonst keinen haben, genauso werden die 2 zms wohl immer aus witsel, Delaney, dahoud und bellingham bestehen.
Jetzt kommen wir zu meinem Problem aufgrund des Systems.
Jetzt haben wir mit sancho, Reus, reyna, Brandt genau noch 4 Spieler für 2 Positionen, alle mit Stammanspruch und wohl alle 4 Spieler gehören zu den top 5 beim Bvb wenn’s rein ums fußballerische geht. Das ärgert mich ein wenig, da ich mir sicher bin dass mit diesen Spielern viel mehr möglich wäre. Wir spielen mit 3 reinen Offensivspielen, aber vor allem bei dem SpielerMaterial finde ich das zu wenig. Stattdessen füllst du mind. ein Platz mit einem Durchschnittskicker auf und einer der 4 muss eben sitzen.
Bin gespannt ob und wann wir das erste mal 3 aus 4 von denen sehen + haaland, und weil wenn dann sancho, Reus, Brandt wieder den Stürmer geben müssen, hat das keinen Sinn weil keiner in die Tiefe geht...
18.10.2020 - 12:47 Uhr
Zitat von __RQ7Style__
Ich habe mal ein Anliegen.
Im aktuellen System was wir spielen 3-5-2 würde ich es fast nennen, wobei natürlich vorne immer rotiert wird, hast du als Trainer grundsätzlich nur 3 Richtige Offensivspieler. Natürlich kannst du die außen Spieler dazu zählen, aber die sind sagen Hybrid und relativ konkurrenzlos mit rapha und meunier.
Die richtige Spitze wird normalerweise und keiner geschont wird von haaland ausgeführt weil wir eben sonst keinen haben, genauso werden die 2 zms wohl immer aus witsel, Delaney, dahoud und bellingham bestehen.
Jetzt kommen wir zu meinem Problem aufgrund des Systems.
Jetzt haben wir mit sancho, Reus, reyna, Brandt genau noch 4 Spieler für 2 Positionen, alle mit Stammanspruch und wohl alle 4 Spieler gehören zu den top 5 beim Bvb wenn’s rein ums fußballerische geht. Das ärgert mich ein wenig, da ich mir sicher bin dass mit diesen Spielern viel mehr möglich wäre. Wir spielen mit 3 reinen Offensivspielen, aber vor allem bei dem SpielerMaterial finde ich das zu wenig. Stattdessen füllst du mind. ein Platz mit einem Durchschnittskicker auf und einer der 4 muss eben sitzen.
Bin gespannt ob und wann wir das erste mal 3 aus 4 von denen sehen + haaland, und weil wenn dann sancho, Reus, Brandt wieder den Stürmer geben müssen, hat das keinen Sinn weil keiner in die Tiefe geht...
Ich habe mal ein Anliegen.
Im aktuellen System was wir spielen 3-5-2 würde ich es fast nennen, wobei natürlich vorne immer rotiert wird, hast du als Trainer grundsätzlich nur 3 Richtige Offensivspieler. Natürlich kannst du die außen Spieler dazu zählen, aber die sind sagen Hybrid und relativ konkurrenzlos mit rapha und meunier.
Die richtige Spitze wird normalerweise und keiner geschont wird von haaland ausgeführt weil wir eben sonst keinen haben, genauso werden die 2 zms wohl immer aus witsel, Delaney, dahoud und bellingham bestehen.
Jetzt kommen wir zu meinem Problem aufgrund des Systems.
Jetzt haben wir mit sancho, Reus, reyna, Brandt genau noch 4 Spieler für 2 Positionen, alle mit Stammanspruch und wohl alle 4 Spieler gehören zu den top 5 beim Bvb wenn’s rein ums fußballerische geht. Das ärgert mich ein wenig, da ich mir sicher bin dass mit diesen Spielern viel mehr möglich wäre. Wir spielen mit 3 reinen Offensivspielen, aber vor allem bei dem SpielerMaterial finde ich das zu wenig. Stattdessen füllst du mind. ein Platz mit einem Durchschnittskicker auf und einer der 4 muss eben sitzen.
Bin gespannt ob und wann wir das erste mal 3 aus 4 von denen sehen + haaland, und weil wenn dann sancho, Reus, Brandt wieder den Stürmer geben müssen, hat das keinen Sinn weil keiner in die Tiefe geht...
Sowohl Sancho (zwar im nur 3-4-2-1 theo. könnte er es im 3-2-3-2) als auch Reyna spielten auch auf der 8 dann kannst du einen unterbringen.Hazard ist quasi 1. BU für Guerreiro auf links und danach kommt Passlack sowohl links und ich denke als 1. BU rechts.Reus besetzt den zweiten Neun Slot (ähnlich wie Hazard) und dann kommen wir auch schon zum Problem Haaland und einen 18-jährigen Reinier, der sehr spät zu uns kam ohne quasi gar nichts und längerer Verletzung+Coronapause in der Castilla U23.Also nicht wirklich planbar mit ihm nehme ihn mal als Haaland BU.
Man mag fehlende Tiefe haben aber dafür spielen wir auch viel flüssiger und unerwarteter dennoch muss jeder sich auf jeder Position adaptieren können-das Problem z.B. Julian ist kein großer Fan davon.
Zusätzlich ist die Situation derzeit eh gegeben zu rotieren bei, wenn die "englische" Saison anfängt dementsprechend ist es auch nicht so schlimm, wenn einer von den 4 auf der Bank sitzt bei 5 Wechseln.Sowohl Reus und auch Hazard sind nicht bei 100% dann stellt sich erstmal die Frage für Unzufriedenheit nicht.
Rein von der 1. S11 würde ich davon ausgehen
-------------------Haaland/Hazard/Brandt(?)----Sancho/Reus/Hazard
--------------------------Reyna-----Bellingham--
Guerreiro----------------------Witsel----------------Meunier
---------------LHB--------------Hummels------RHB--------
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