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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#101
20.02.2015 - 17:06 Uhr
Zitat von theflashh
Zitat von QuickBen
Zitat von theflashh
Zitat von QuickBen
Zitat von theflashh
Zitat von QuickBen
Zitat von 29forever
Zitat von CorvusCorax
Wenn man in ersetzen und gleichzeitig ein Update will, dann muss man vor allem berücksichtigen, dass Miki unser 10er werden sollte. Auf dieser Position ist er allerdings wirklich komplett gescheitert und wurde von Kloppo nach viel zu langer Quälerei auf die Außenbahn beordert, wo es zweitweise ganz passabel lief. Das Miki-Loch ist aber auf der 10 zu verorten. Obschon inzwischen Kagawa zurück ist, haben wir Bedarf für einen zweiten hochwertigen 10er, weil man rotieren können muss und auch Verletzungen möglich sind.


Finde nicht, dass wir einen weiteren 10er brauchen. Der eigentliche dominante Offensivspielmacher beim BVB ist sowieso Marco Reus, nicht Shinji Kagawa. Da darf man sich auch von Reus Position auf dem Papier als LA nicht täuschen lassen. Reus ist der Mann, der die klugen Key-Pässe spielt und das Offensivspiel mit Präzision & Ideenreichtum ankurbelt.
Wenn Kagawa mal nicht in der Startelf im OM spielt, hat der BVB-Kader genug Alternativen. Man kann in einer Art 4-3-3 mit Gündogan im offensiven Zentrum spielen, der diese Position extrem stark spielen kann. Oder man kann Reus zentral aufstellen, wo er eh am stärksten ist (dann z.B. mit Kuba und Kampl auf dem Flügel).

Selbst wenn Kagawa also nicht zur Verfügung steht, hat man keinen Engpass im OM. Da sehe ich keinen Bedarf für einen weiteren hochwertigen, reinen 10er.


Kagawa ist auch kein reiner 10er sondern viel mehr eine art hängende spitze mit pressingauftrag. Wir haben keinen reinen 10er im Team, weil wir keinen reinen 10er brauchen. Unser Spielmacher ist das Dreieck Hummels-Sahin-Gündogan.
Wenn wir einen weiteren Spieler brauchen, dann den Ersatz für Gündogan, weil Jojic anscheinend ausgebootet ist oder für Sahin falls Kirch nicht mehr die Leistung bringen kann ab nächster Saison.
Für die Position hinter der Spitze haben wir mit Reus, Kagawa, Miki und Gündogan genug Potential, wahrscheinlich könnte da sogar Kampl spielen. Zudem ist es auch Unsinn einen weiteren Spieler vom Typen Kagawa zu verplfichten, weil es unser System unflexibel macht. Einen Kagawa kann man in einem 4-3-3 beispielsweise nicht oder nur mit großen Bauchschmerzen aufstellen.


Das liegt an der Interpretation eines 10er, für mich brauchen wir ihn zu 100% und zwar genau so wie ihn Kagawa gibt.

Warum du den Pressingauftrag jetzt bei Kagawa besonderst siehst verstehe ich nicht wirklich, Miki hat es genau so gemacht, dieser Pressingauftrag hat für mich nichts mit der Position, sondern mit der Idee von Klopp zu tun.

Interessant wird es bei eigenem Ballbesitz, erst dann werden die Elemente eines 10ers ersichtlich.Er bildet die Schaltzentrale in der Spitze. Er ist der Spieler der den Ball halten kann, 2 Spieler auf sich zeiht und für die Außenspieler die Räume schafft.
Hummels und seine Spieleröffnung, ein Märchen, welches bereits zu Ende erzählt wurde. In den vergangen 1,5 Jahren war von dieser ominösen Spieleröffnung nur noch sehr wenig zu sehen. Der Spieler selber scheint jedoch zu glauben, das er es einbringen muss, verlässt dafür die defensive Ordnung, was zu Problem führen kann.
Hummels sollte sich auf die defensive konzentrieren, wenn er dort wieder sicher steht, darf er gerne dosiert zum Spielaufbau beitragen.

Ein 4-3-3- mit Kagawa wäre sogar ein absoluter Genuss.

Reus-Kagaw-Kampl
Miki-GÜndogan--Sahin


Für jeden neuen Spieler, müssen wir uns im Sommer mindestens von einem trennen. Unser Kader ist viel zu groß, die Qualität stimmt nur bedingt. Ich denke viele der User wünschen sich auch keine Kagawa Kopie, sondern einen Spieler der ähnliche technische Fähigkeiten mitbringt. Und genau das werden wir in Zukunft brauchen. Die Tempo/Dynamik Spieler haben wir nach wie vor, jetzt muss man nur schauen was man mit Spielern wir Miki,Kuba,KG,Jojic macht. Selbst für Hofmann muss platz geschaffen werden, von dem ich positiv überrascht bin, stellt für mich eine Option für die nächste Saison dar, mehr als nur Reservist.


Ein 4-3-3 mit Kagawa ist einfach nicht machbar. Im 4-3-3 kannst du nicht einfach einen Hänfling wie Kagawa in die Spitze stellen, v.a. wenn er in seiner Spielanlage nicht breit genug spielt. Gleiches gilt im übrigen eine Reihe dahinter. Kagawa ist ein Nadelspieler und funktioniert eigentlich nur hinter einer Spitze, die ihm zuarbeitet.


Die spitze spielt auf den Außen, in Form von Reus und Kampl/Auba. Da Kagawa genau der Spieler ist der diese Pässe bringen kann. Reus/Auba und auch Miki könnten in so einer Formation immer in die Mitte ziehen was bereits jetzt oftmals der Fall ist.


Das Argument Hänfling zählt überhaupt nicht und hat nicht einmal im Ansatz etwas mit Fußball zu tun, wie Kampl, Reus und auch Auba sehr schön zeigen. Diese Spieler sind im Vergleich zu Defensive Brecher, wie IV und 6er nicht viel mehr als ein Strich und dennoch schaffen sie es sich durchzusetzen. Der Körperliche Zweikampf stellt natürlich kein Lösung dar.


Natürlich hat das was mit Fußball zu tun. Reus und Kampl sind physisch deutlich weiter als kagawa und spielen auf den flügeln. Aubame mag nicht so kräftig wie Lewandowski sein, ist aber durchsetzungsstark genug um einen Ball gegen Innenverteidiger zu halten. Wie stellst du dir das denn in einem 4-3-3 vor, wenn die wahren Stürmer auf den Außen spielen? Effektiv heißt das, dass der Strafraum konstant unbesetzt bleibt, da Kagawa ja der Passgeber ist, aber zentral steht. Das funktioniert einfach nicht. Genau diese Passgeber spielen eine Reihe weiter hinten, genau deshalb ist das Mittelfeld im 4-3-3 ja auch so "überladen". Kagawa passt einfach von der Spielanlage null in ein 4-3-3. Und erst recht nicht als stürmer.


Der Strafraum ist auch jetzt nie besetzt, es läuft alles über das Umschaltspiel, Reus/Auba/Kampl/Miki/Kagawa wäre in so einem 4-3-3 jederzeit dazu in der Lage in die Mitte zu ziehen. Wo Kampl physisch stärker ist als Kagawa müsstest du mir noch mal zeigen, sehe die beiden auf einem ähnlichem Level, das hat auch das Spiel gegen Bayern gezeigt, wo er Alonso völlig aus dem Spiel genommen hat, dass was ihm physisch fehlt macht er durch sein Stellungsspiel wett.

4-3-3 wird gespielt, da es keine Stürmer braucht. Da die gesamte offensive 3er Reihe in der Lage ist die letze Aktionen ein bzw abzuschließen.
Was gegen tiefstehende Gegner sehr wünschenswert ist.

Es funktioniert "einfach" nicht ist im übrigen keine Begründung, sondern einfach überflüssig.

So zweiter Versuch:
Der Strafraum ist im aktuellen System ab und an unterbesetzt aber nicht unbesetzt. In einem 4-2-3-1 oder 4-1-4-1 stehen im und um den Strafraum einfach mehr Spieler für Kombinationen bereit, als in einem 4-3-3, weswegen der Stürmer dort entweder die Rolle eines breitspielenden Ballverteilers einnehmen muss oder eben selbst Abschlussspieler ist, der den Strafraum konstant alleine ansteuern kann und dort auch Kopfbälle unter Druck oder schwierige Pässe verarbeiten kann. Diese Rolle traue ich nicht mal dem physisch deutlich stärkeren Mkhitaryan zu.
In dieser Position hilft Kagawa sein Stellungsspiel herzlich wenig, im Zweifelsfalle steht er allein gegen 2 IVs oder einen IV und einen Sechser. Kagawa hat im übrigen Alonso in erster Linie durch sein Pressing aus dem Spiel genommen und da stark davon profitiert, dass er eben nicht alleinige Spitze war, sondern ein Stürmer vor ihm die Passwege abschneiden konnte.
Wenn alle Offensivspieler fähig sind abzuschließen, wer reißt dann die Lücken? Kampl und Reus sind beides Halbraumspieler. Beide keine klaren Außenstürmer. Gleiches gilt für Miki und Kuba. Der Spieler in der Mitte muss viel mehr dazu tendieren Bälle anzunehmen, halten und weiterverteilen zu können. Dazu reißt er mit einem 8er zusammen den 6er Block außeinander und zieht die IVs an die Strafraumkanten.
Dass Klopp das präferiert ist offensichtlich. Es ist genau das worauf er Ciro in der gesamten Wintervorbereitung hat hintrainieren lassen.

•     •     •

"Doch diesmal wird‘s zum Geduldsspiel. Der Brasilianer Bernard (20/Atletico Mineiro) kostet plötzlich 20 Mio Ablöse, obwohl er laut „Transfermarkt“ nur die Hälfte wert ist."
BVB - Transferpolitik |#102
20.02.2015 - 17:28 Uhr
Zitat von QuickBen
Zitat von theflashh
Zitat von QuickBen
Zitat von theflashh
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Zitat von QuickBen
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Zitat von CorvusCorax
Wenn man in ersetzen und gleichzeitig ein Update will, dann muss man vor allem berücksichtigen, dass Miki unser 10er werden sollte. Auf dieser Position ist er allerdings wirklich komplett gescheitert und wurde von Kloppo nach viel zu langer Quälerei auf die Außenbahn beordert, wo es zweitweise ganz passabel lief. Das Miki-Loch ist aber auf der 10 zu verorten. Obschon inzwischen Kagawa zurück ist, haben wir Bedarf für einen zweiten hochwertigen 10er, weil man rotieren können muss und auch Verletzungen möglich sind.


Finde nicht, dass wir einen weiteren 10er brauchen. Der eigentliche dominante Offensivspielmacher beim BVB ist sowieso Marco Reus, nicht Shinji Kagawa. Da darf man sich auch von Reus Position auf dem Papier als LA nicht täuschen lassen. Reus ist der Mann, der die klugen Key-Pässe spielt und das Offensivspiel mit Präzision & Ideenreichtum ankurbelt.
Wenn Kagawa mal nicht in der Startelf im OM spielt, hat der BVB-Kader genug Alternativen. Man kann in einer Art 4-3-3 mit Gündogan im offensiven Zentrum spielen, der diese Position extrem stark spielen kann. Oder man kann Reus zentral aufstellen, wo er eh am stärksten ist (dann z.B. mit Kuba und Kampl auf dem Flügel).

Selbst wenn Kagawa also nicht zur Verfügung steht, hat man keinen Engpass im OM. Da sehe ich keinen Bedarf für einen weiteren hochwertigen, reinen 10er.


Kagawa ist auch kein reiner 10er sondern viel mehr eine art hängende spitze mit pressingauftrag. Wir haben keinen reinen 10er im Team, weil wir keinen reinen 10er brauchen. Unser Spielmacher ist das Dreieck Hummels-Sahin-Gündogan.
Wenn wir einen weiteren Spieler brauchen, dann den Ersatz für Gündogan, weil Jojic anscheinend ausgebootet ist oder für Sahin falls Kirch nicht mehr die Leistung bringen kann ab nächster Saison.
Für die Position hinter der Spitze haben wir mit Reus, Kagawa, Miki und Gündogan genug Potential, wahrscheinlich könnte da sogar Kampl spielen. Zudem ist es auch Unsinn einen weiteren Spieler vom Typen Kagawa zu verplfichten, weil es unser System unflexibel macht. Einen Kagawa kann man in einem 4-3-3 beispielsweise nicht oder nur mit großen Bauchschmerzen aufstellen.


Das liegt an der Interpretation eines 10er, für mich brauchen wir ihn zu 100% und zwar genau so wie ihn Kagawa gibt.

Warum du den Pressingauftrag jetzt bei Kagawa besonderst siehst verstehe ich nicht wirklich, Miki hat es genau so gemacht, dieser Pressingauftrag hat für mich nichts mit der Position, sondern mit der Idee von Klopp zu tun.

Interessant wird es bei eigenem Ballbesitz, erst dann werden die Elemente eines 10ers ersichtlich.Er bildet die Schaltzentrale in der Spitze. Er ist der Spieler der den Ball halten kann, 2 Spieler auf sich zeiht und für die Außenspieler die Räume schafft.
Hummels und seine Spieleröffnung, ein Märchen, welches bereits zu Ende erzählt wurde. In den vergangen 1,5 Jahren war von dieser ominösen Spieleröffnung nur noch sehr wenig zu sehen. Der Spieler selber scheint jedoch zu glauben, das er es einbringen muss, verlässt dafür die defensive Ordnung, was zu Problem führen kann.
Hummels sollte sich auf die defensive konzentrieren, wenn er dort wieder sicher steht, darf er gerne dosiert zum Spielaufbau beitragen.

Ein 4-3-3- mit Kagawa wäre sogar ein absoluter Genuss.

Reus-Kagaw-Kampl
Miki-GÜndogan--Sahin


Für jeden neuen Spieler, müssen wir uns im Sommer mindestens von einem trennen. Unser Kader ist viel zu groß, die Qualität stimmt nur bedingt. Ich denke viele der User wünschen sich auch keine Kagawa Kopie, sondern einen Spieler der ähnliche technische Fähigkeiten mitbringt. Und genau das werden wir in Zukunft brauchen. Die Tempo/Dynamik Spieler haben wir nach wie vor, jetzt muss man nur schauen was man mit Spielern wir Miki,Kuba,KG,Jojic macht. Selbst für Hofmann muss platz geschaffen werden, von dem ich positiv überrascht bin, stellt für mich eine Option für die nächste Saison dar, mehr als nur Reservist.


Ein 4-3-3 mit Kagawa ist einfach nicht machbar. Im 4-3-3 kannst du nicht einfach einen Hänfling wie Kagawa in die Spitze stellen, v.a. wenn er in seiner Spielanlage nicht breit genug spielt. Gleiches gilt im übrigen eine Reihe dahinter. Kagawa ist ein Nadelspieler und funktioniert eigentlich nur hinter einer Spitze, die ihm zuarbeitet.


Die spitze spielt auf den Außen, in Form von Reus und Kampl/Auba. Da Kagawa genau der Spieler ist der diese Pässe bringen kann. Reus/Auba und auch Miki könnten in so einer Formation immer in die Mitte ziehen was bereits jetzt oftmals der Fall ist.


Das Argument Hänfling zählt überhaupt nicht und hat nicht einmal im Ansatz etwas mit Fußball zu tun, wie Kampl, Reus und auch Auba sehr schön zeigen. Diese Spieler sind im Vergleich zu Defensive Brecher, wie IV und 6er nicht viel mehr als ein Strich und dennoch schaffen sie es sich durchzusetzen. Der Körperliche Zweikampf stellt natürlich kein Lösung dar.


Natürlich hat das was mit Fußball zu tun. Reus und Kampl sind physisch deutlich weiter als kagawa und spielen auf den flügeln. Aubame mag nicht so kräftig wie Lewandowski sein, ist aber durchsetzungsstark genug um einen Ball gegen Innenverteidiger zu halten. Wie stellst du dir das denn in einem 4-3-3 vor, wenn die wahren Stürmer auf den Außen spielen? Effektiv heißt das, dass der Strafraum konstant unbesetzt bleibt, da Kagawa ja der Passgeber ist, aber zentral steht. Das funktioniert einfach nicht. Genau diese Passgeber spielen eine Reihe weiter hinten, genau deshalb ist das Mittelfeld im 4-3-3 ja auch so "überladen". Kagawa passt einfach von der Spielanlage null in ein 4-3-3. Und erst recht nicht als stürmer.


Der Strafraum ist auch jetzt nie besetzt, es läuft alles über das Umschaltspiel, Reus/Auba/Kampl/Miki/Kagawa wäre in so einem 4-3-3 jederzeit dazu in der Lage in die Mitte zu ziehen. Wo Kampl physisch stärker ist als Kagawa müsstest du mir noch mal zeigen, sehe die beiden auf einem ähnlichem Level, das hat auch das Spiel gegen Bayern gezeigt, wo er Alonso völlig aus dem Spiel genommen hat, dass was ihm physisch fehlt macht er durch sein Stellungsspiel wett.

4-3-3 wird gespielt, da es keine Stürmer braucht. Da die gesamte offensive 3er Reihe in der Lage ist die letze Aktionen ein bzw abzuschließen.
Was gegen tiefstehende Gegner sehr wünschenswert ist.

Es funktioniert "einfach" nicht ist im übrigen keine Begründung, sondern einfach überflüssig.

So zweiter Versuch:
Der Strafraum ist im aktuellen System ab und an unterbesetzt aber nicht unbesetzt. In einem 4-2-3-1 oder 4-1-4-1 stehen im und um den Strafraum einfach mehr Spieler für Kombinationen bereit, als in einem 4-3-3, weswegen der Stürmer dort entweder die Rolle eines breitspielenden Ballverteilers einnehmen muss oder eben selbst Abschlussspieler ist, der den Strafraum konstant alleine ansteuern kann und dort auch Kopfbälle unter Druck oder schwierige Pässe verarbeiten kann. Diese Rolle traue ich nicht mal dem physisch deutlich stärkeren Mkhitaryan zu.
In dieser Position hilft Kagawa sein Stellungsspiel herzlich wenig, im Zweifelsfalle steht er allein gegen 2 IVs oder einen IV und einen Sechser. Kagawa hat im übrigen Alonso in erster Linie durch sein Pressing aus dem Spiel genommen und da stark davon profitiert, dass er eben nicht alleinige Spitze war, sondern ein Stürmer vor ihm die Passwege abschneiden konnte.
Wenn alle Offensivspieler fähig sind abzuschließen, wer reißt dann die Lücken? Kampl und Reus sind beides Halbraumspieler. Beide keine klaren Außenstürmer. Gleiches gilt für Miki und Kuba. Der Spieler in der Mitte muss viel mehr dazu tendieren Bälle anzunehmen, halten und weiterverteilen zu können. Dazu reißt er mit einem 8er zusammen den 6er Block außeinander und zieht die IVs an die Strafraumkanten.
Dass Klopp das präferiert ist offensichtlich. Es ist genau das worauf er Ciro in der gesamten Wintervorbereitung hat hintrainieren lassen.


Wer reißt die Lücken, was machen den Spieler wie Reus, Auba, Miki, Kampl, Kubausw. All diese Spieler reisen Lücken. Ich habe nie gesagt das es Außenstürmer sind, es sind Flügelspieler, die in fast allen Aktionen in die Mitte ziehen. Kuba/Auba auch hin und wieder zur Grundlinie.

Was passiert wenn der Ballführende Spieler in die Mitte zeiht? es kommt zu neuen Räumen auf den auf den Außen. Man kann schließlich nicht auf dem ganzen Feld für eine überzahl Situation sorgen.

Du sagst es selber Bälle annehmen, halten und verteilen, wer wenn nicht Kagawa ist für die Art von Fußball gemacht? Natürlich dürfen das keine dümmlichen langen Bälle wie auf Lewy sein, wird durch die spielerische Klasse im Mittelfeld aber auch nicht nötig.

Immobile, herrlich wie das geklappt hat konnte man im Spiel gegen Bayer und Augsburg sehr schön sehen. Man hätte genau so gut ohne Stümer spielen können, mit den langen Bällen könnte er nichts anfangen, weder annehmen, weiterleite noch selber verarbeiten. Das einzig was in dem Spiel ok war, war sein Spiel ohne Ball, sein Pressing. Leider schießt man ohne Ball keine Tore.

Wie diese Vorbereitung ausgesehen hat ist dir bewusst richtig? Sein Gegenspieler war der 53 jährige Dolmetscher, nicht zu vergleichen mit den 1,90m großen IV aus der Bundesliga und genau das könnte man auch erkennen. Selbst Immobile konnte es erkenne und hat reagiert. Wie hat er reagiert? er hat sich ins Mittelfeld fallen lassen, sich die Bälle geholt, nur wurde nicht bedachte das seine spielerische Klasse für diesen Art von Fußball nicht ausreicht.

Du hast recht, er hat die IV/6er auf sich gezogen und nahezu jeden langen Ball an diese übergeben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von theflashh am 20.02.2015 um 17:33 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#103
20.02.2015 - 17:35 Uhr
Zitat von theflashh
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Zitat von CorvusCorax
Wenn man in ersetzen und gleichzeitig ein Update will, dann muss man vor allem berücksichtigen, dass Miki unser 10er werden sollte. Auf dieser Position ist er allerdings wirklich komplett gescheitert und wurde von Kloppo nach viel zu langer Quälerei auf die Außenbahn beordert, wo es zweitweise ganz passabel lief. Das Miki-Loch ist aber auf der 10 zu verorten. Obschon inzwischen Kagawa zurück ist, haben wir Bedarf für einen zweiten hochwertigen 10er, weil man rotieren können muss und auch Verletzungen möglich sind.


Finde nicht, dass wir einen weiteren 10er brauchen. Der eigentliche dominante Offensivspielmacher beim BVB ist sowieso Marco Reus, nicht Shinji Kagawa. Da darf man sich auch von Reus Position auf dem Papier als LA nicht täuschen lassen. Reus ist der Mann, der die klugen Key-Pässe spielt und das Offensivspiel mit Präzision & Ideenreichtum ankurbelt.
Wenn Kagawa mal nicht in der Startelf im OM spielt, hat der BVB-Kader genug Alternativen. Man kann in einer Art 4-3-3 mit Gündogan im offensiven Zentrum spielen, der diese Position extrem stark spielen kann. Oder man kann Reus zentral aufstellen, wo er eh am stärksten ist (dann z.B. mit Kuba und Kampl auf dem Flügel).

Selbst wenn Kagawa also nicht zur Verfügung steht, hat man keinen Engpass im OM. Da sehe ich keinen Bedarf für einen weiteren hochwertigen, reinen 10er.


Kagawa ist auch kein reiner 10er sondern viel mehr eine art hängende spitze mit pressingauftrag. Wir haben keinen reinen 10er im Team, weil wir keinen reinen 10er brauchen. Unser Spielmacher ist das Dreieck Hummels-Sahin-Gündogan.
Wenn wir einen weiteren Spieler brauchen, dann den Ersatz für Gündogan, weil Jojic anscheinend ausgebootet ist oder für Sahin falls Kirch nicht mehr die Leistung bringen kann ab nächster Saison.
Für die Position hinter der Spitze haben wir mit Reus, Kagawa, Miki und Gündogan genug Potential, wahrscheinlich könnte da sogar Kampl spielen. Zudem ist es auch Unsinn einen weiteren Spieler vom Typen Kagawa zu verplfichten, weil es unser System unflexibel macht. Einen Kagawa kann man in einem 4-3-3 beispielsweise nicht oder nur mit großen Bauchschmerzen aufstellen.


Das liegt an der Interpretation eines 10er, für mich brauchen wir ihn zu 100% und zwar genau so wie ihn Kagawa gibt.

Warum du den Pressingauftrag jetzt bei Kagawa besonderst siehst verstehe ich nicht wirklich, Miki hat es genau so gemacht, dieser Pressingauftrag hat für mich nichts mit der Position, sondern mit der Idee von Klopp zu tun.

Interessant wird es bei eigenem Ballbesitz, erst dann werden die Elemente eines 10ers ersichtlich.Er bildet die Schaltzentrale in der Spitze. Er ist der Spieler der den Ball halten kann, 2 Spieler auf sich zeiht und für die Außenspieler die Räume schafft.
Hummels und seine Spieleröffnung, ein Märchen, welches bereits zu Ende erzählt wurde. In den vergangen 1,5 Jahren war von dieser ominösen Spieleröffnung nur noch sehr wenig zu sehen. Der Spieler selber scheint jedoch zu glauben, das er es einbringen muss, verlässt dafür die defensive Ordnung, was zu Problem führen kann.
Hummels sollte sich auf die defensive konzentrieren, wenn er dort wieder sicher steht, darf er gerne dosiert zum Spielaufbau beitragen.

Ein 4-3-3- mit Kagawa wäre sogar ein absoluter Genuss.

Reus-Kagaw-Kampl
Miki-GÜndogan--Sahin


Für jeden neuen Spieler, müssen wir uns im Sommer mindestens von einem trennen. Unser Kader ist viel zu groß, die Qualität stimmt nur bedingt. Ich denke viele der User wünschen sich auch keine Kagawa Kopie, sondern einen Spieler der ähnliche technische Fähigkeiten mitbringt. Und genau das werden wir in Zukunft brauchen. Die Tempo/Dynamik Spieler haben wir nach wie vor, jetzt muss man nur schauen was man mit Spielern wir Miki,Kuba,KG,Jojic macht. Selbst für Hofmann muss platz geschaffen werden, von dem ich positiv überrascht bin, stellt für mich eine Option für die nächste Saison dar, mehr als nur Reservist.


Ein 4-3-3 mit Kagawa ist einfach nicht machbar. Im 4-3-3 kannst du nicht einfach einen Hänfling wie Kagawa in die Spitze stellen, v.a. wenn er in seiner Spielanlage nicht breit genug spielt. Gleiches gilt im übrigen eine Reihe dahinter. Kagawa ist ein Nadelspieler und funktioniert eigentlich nur hinter einer Spitze, die ihm zuarbeitet.


Die spitze spielt auf den Außen, in Form von Reus und Kampl/Auba. Da Kagawa genau der Spieler ist der diese Pässe bringen kann. Reus/Auba und auch Miki könnten in so einer Formation immer in die Mitte ziehen was bereits jetzt oftmals der Fall ist.


Das Argument Hänfling zählt überhaupt nicht und hat nicht einmal im Ansatz etwas mit Fußball zu tun, wie Kampl, Reus und auch Auba sehr schön zeigen. Diese Spieler sind im Vergleich zu Defensive Brecher, wie IV und 6er nicht viel mehr als ein Strich und dennoch schaffen sie es sich durchzusetzen. Der Körperliche Zweikampf stellt natürlich kein Lösung dar.


Natürlich hat das was mit Fußball zu tun. Reus und Kampl sind physisch deutlich weiter als kagawa und spielen auf den flügeln. Aubame mag nicht so kräftig wie Lewandowski sein, ist aber durchsetzungsstark genug um einen Ball gegen Innenverteidiger zu halten. Wie stellst du dir das denn in einem 4-3-3 vor, wenn die wahren Stürmer auf den Außen spielen? Effektiv heißt das, dass der Strafraum konstant unbesetzt bleibt, da Kagawa ja der Passgeber ist, aber zentral steht. Das funktioniert einfach nicht. Genau diese Passgeber spielen eine Reihe weiter hinten, genau deshalb ist das Mittelfeld im 4-3-3 ja auch so "überladen". Kagawa passt einfach von der Spielanlage null in ein 4-3-3. Und erst recht nicht als stürmer.


Der Strafraum ist auch jetzt nie besetzt, es läuft alles über das Umschaltspiel, Reus/Auba/Kampl/Miki/Kagawa wäre in so einem 4-3-3 jederzeit dazu in der Lage in die Mitte zu ziehen. Wo Kampl physisch stärker ist als Kagawa müsstest du mir noch mal zeigen, sehe die beiden auf einem ähnlichem Level, das hat auch das Spiel gegen Bayern gezeigt, wo er Alonso völlig aus dem Spiel genommen hat, dass was ihm physisch fehlt macht er durch sein Stellungsspiel wett.

4-3-3 wird gespielt, da es keine Stürmer braucht. Da die gesamte offensive 3er Reihe in der Lage ist die letze Aktionen ein bzw abzuschließen.
Was gegen tiefstehende Gegner sehr wünschenswert ist.

Es funktioniert "einfach" nicht ist im übrigen keine Begründung, sondern einfach überflüssig.

So zweiter Versuch:
Der Strafraum ist im aktuellen System ab und an unterbesetzt aber nicht unbesetzt. In einem 4-2-3-1 oder 4-1-4-1 stehen im und um den Strafraum einfach mehr Spieler für Kombinationen bereit, als in einem 4-3-3, weswegen der Stürmer dort entweder die Rolle eines breitspielenden Ballverteilers einnehmen muss oder eben selbst Abschlussspieler ist, der den Strafraum konstant alleine ansteuern kann und dort auch Kopfbälle unter Druck oder schwierige Pässe verarbeiten kann. Diese Rolle traue ich nicht mal dem physisch deutlich stärkeren Mkhitaryan zu.
In dieser Position hilft Kagawa sein Stellungsspiel herzlich wenig, im Zweifelsfalle steht er allein gegen 2 IVs oder einen IV und einen Sechser. Kagawa hat im übrigen Alonso in erster Linie durch sein Pressing aus dem Spiel genommen und da stark davon profitiert, dass er eben nicht alleinige Spitze war, sondern ein Stürmer vor ihm die Passwege abschneiden konnte.
Wenn alle Offensivspieler fähig sind abzuschließen, wer reißt dann die Lücken? Kampl und Reus sind beides Halbraumspieler. Beide keine klaren Außenstürmer. Gleiches gilt für Miki und Kuba. Der Spieler in der Mitte muss viel mehr dazu tendieren Bälle anzunehmen, halten und weiterverteilen zu können. Dazu reißt er mit einem 8er zusammen den 6er Block außeinander und zieht die IVs an die Strafraumkanten.
Dass Klopp das präferiert ist offensichtlich. Es ist genau das worauf er Ciro in der gesamten Wintervorbereitung hat hintrainieren lassen.


Wer reißt die Lücken, was machen den Spieler wie Reus, Auba, Miki, Kampl, Kubausw. All diese Spieler reisen Lücken. Ich habe nie gesagt das es Außenstürmer sind, es sind Flügelspieler, die in allen Aktionen in die Mitte ziehen. Kuba/Auba auch hin und wieder zur Grundlinie.

Was passiert wenn der Ballführende Spieler in die Mitte zeiht? es kommt zu neuen Räumen auf den auf den Außen. Man kann schließlich nicht auf dem ganzen Feld für eine überzahl Situation sorgen.

Du sagst es selber Bälle annehmen, halten und verteilen, wer wenn nicht Kagawa ist für die Art von Fußball gemacht? Natürlich dürfen das keine dümmlichen langen Bälle wie auf Lewy sein, wird durch die spielerische Klasse im Mittelfeld aber auch nicht nötig.

Immobile, herrlich wie das geklappt hat konnte man im Spiel gegen Bayer und Augsburg sehr schön sehen. Man hätte genau so gut ohne Stümer spielen können, mit den langen Bällen könnte er nichts anfangen, weder annehmen, weiterleite noch selber verarbeiten. Das einzig was in dem Spiel ok war, war sein Spiel ohne Ball, sein Pressing. Leider schießt man ohne Ball keine Tore.

Wie diese Vorbereitung ausgesehen hat ist dir bewusst richtig? Sein Gegenspieler war der 53 jährige Dolmetscher, nicht zu vergleichen mit den 1,90m großen IV aus der Bundesliga und genau das könnte man auch erkennen. Selbst Immobile konnte es erkenne und hat reagiert. Wie hat er reagiert? er hat sich ins Mittelfeld fallen lassen, sich die Bälle geholt, nur wurde nicht bedachte das seine spielerische Klasse für diesen Art von Fußball nicht ausreicht.

Du hast recht, er hat die IV/6er auf sich gezogen und nahezu jeden langen Ball an diese übergeben.


sein 53 jähriger dolmetscher ist übrigens ehemaliger verteidiger. aber das nur am rande.
Nein Kagawa ist kein Spieler, der das Spiel breit machen könnte. Selbst in seinen Hochzeiten hier, war seine Spielweise durch Kurzpassspiel und Doppelpässe kleine Lücken in der gegnerischen Formation auszunutzen und sich selbst dort in scorerposition zu bringen. Götze ist ein Spieler der das Spiel viel breiter gemacht hat, lewandowski, Gündogan das sind Spieler die dem Ansatz breite geben.
Wenn du mir sagst, dass Spieler die von Außen den Ball führen neue Räume auf den Flügeln kreieren, wer besetzt diese Räume dann? Mit den zwei 8ern hat man bereits einen absoluten Zentrumsfokus. Dazu zwei Halbraumspieler auf den Flügeln. Und dann stellt man noch den mit Abstand am zentralsten Spielenden Mittelfeldspieler im Team in Gestalt von Kagawa auf? Als Stürmer?
Wenn du Aubame heute mal beobachtest, achte mal darauf, wie oft Aubame auf den Flügeln steht. Gleiches gilt für Ciro und Ramos. Das ist etwas was explizit vom Trainer gefordert wird, selbst in einem 4-1-4-1 und in einem 4-3-3 viel mehr. Entweder der Spieler kann konsequent die Mitte halten und wir spielen mit stärkerem Außenbahnfokus auf den Flügeln, oder der Stürmer selbst gibt dem Spiel die breite und wir spielen mit Halbraumspielern auf den Flügeln. Wir werden aber niemals mit Halbraumspielern auf den Flügeln UND der Spitze spielen. Einfacher kann man sich selbst nicht aus dem Spiel nehmen.

•     •     •

"Doch diesmal wird‘s zum Geduldsspiel. Der Brasilianer Bernard (20/Atletico Mineiro) kostet plötzlich 20 Mio Ablöse, obwohl er laut „Transfermarkt“ nur die Hälfte wert ist."
BVB - Transferpolitik |#104
20.02.2015 - 17:57 Uhr
Zitat von QuickBen
Zitat von theflashh
Zitat von QuickBen
Zitat von theflashh
Zitat von QuickBen
Zitat von theflashh
Zitat von QuickBen
Zitat von theflashh
Zitat von QuickBen
Zitat von 29forever
Zitat von CorvusCorax
Wenn man in ersetzen und gleichzeitig ein Update will, dann muss man vor allem berücksichtigen, dass Miki unser 10er werden sollte. Auf dieser Position ist er allerdings wirklich komplett gescheitert und wurde von Kloppo nach viel zu langer Quälerei auf die Außenbahn beordert, wo es zweitweise ganz passabel lief. Das Miki-Loch ist aber auf der 10 zu verorten. Obschon inzwischen Kagawa zurück ist, haben wir Bedarf für einen zweiten hochwertigen 10er, weil man rotieren können muss und auch Verletzungen möglich sind.


Finde nicht, dass wir einen weiteren 10er brauchen. Der eigentliche dominante Offensivspielmacher beim BVB ist sowieso Marco Reus, nicht Shinji Kagawa. Da darf man sich auch von Reus Position auf dem Papier als LA nicht täuschen lassen. Reus ist der Mann, der die klugen Key-Pässe spielt und das Offensivspiel mit Präzision & Ideenreichtum ankurbelt.
Wenn Kagawa mal nicht in der Startelf im OM spielt, hat der BVB-Kader genug Alternativen. Man kann in einer Art 4-3-3 mit Gündogan im offensiven Zentrum spielen, der diese Position extrem stark spielen kann. Oder man kann Reus zentral aufstellen, wo er eh am stärksten ist (dann z.B. mit Kuba und Kampl auf dem Flügel).

Selbst wenn Kagawa also nicht zur Verfügung steht, hat man keinen Engpass im OM. Da sehe ich keinen Bedarf für einen weiteren hochwertigen, reinen 10er.


Kagawa ist auch kein reiner 10er sondern viel mehr eine art hängende spitze mit pressingauftrag. Wir haben keinen reinen 10er im Team, weil wir keinen reinen 10er brauchen. Unser Spielmacher ist das Dreieck Hummels-Sahin-Gündogan.
Wenn wir einen weiteren Spieler brauchen, dann den Ersatz für Gündogan, weil Jojic anscheinend ausgebootet ist oder für Sahin falls Kirch nicht mehr die Leistung bringen kann ab nächster Saison.
Für die Position hinter der Spitze haben wir mit Reus, Kagawa, Miki und Gündogan genug Potential, wahrscheinlich könnte da sogar Kampl spielen. Zudem ist es auch Unsinn einen weiteren Spieler vom Typen Kagawa zu verplfichten, weil es unser System unflexibel macht. Einen Kagawa kann man in einem 4-3-3 beispielsweise nicht oder nur mit großen Bauchschmerzen aufstellen.


Das liegt an der Interpretation eines 10er, für mich brauchen wir ihn zu 100% und zwar genau so wie ihn Kagawa gibt.

Warum du den Pressingauftrag jetzt bei Kagawa besonderst siehst verstehe ich nicht wirklich, Miki hat es genau so gemacht, dieser Pressingauftrag hat für mich nichts mit der Position, sondern mit der Idee von Klopp zu tun.

Interessant wird es bei eigenem Ballbesitz, erst dann werden die Elemente eines 10ers ersichtlich.Er bildet die Schaltzentrale in der Spitze. Er ist der Spieler der den Ball halten kann, 2 Spieler auf sich zeiht und für die Außenspieler die Räume schafft.
Hummels und seine Spieleröffnung, ein Märchen, welches bereits zu Ende erzählt wurde. In den vergangen 1,5 Jahren war von dieser ominösen Spieleröffnung nur noch sehr wenig zu sehen. Der Spieler selber scheint jedoch zu glauben, das er es einbringen muss, verlässt dafür die defensive Ordnung, was zu Problem führen kann.
Hummels sollte sich auf die defensive konzentrieren, wenn er dort wieder sicher steht, darf er gerne dosiert zum Spielaufbau beitragen.

Ein 4-3-3- mit Kagawa wäre sogar ein absoluter Genuss.

Reus-Kagaw-Kampl
Miki-GÜndogan--Sahin


Für jeden neuen Spieler, müssen wir uns im Sommer mindestens von einem trennen. Unser Kader ist viel zu groß, die Qualität stimmt nur bedingt. Ich denke viele der User wünschen sich auch keine Kagawa Kopie, sondern einen Spieler der ähnliche technische Fähigkeiten mitbringt. Und genau das werden wir in Zukunft brauchen. Die Tempo/Dynamik Spieler haben wir nach wie vor, jetzt muss man nur schauen was man mit Spielern wir Miki,Kuba,KG,Jojic macht. Selbst für Hofmann muss platz geschaffen werden, von dem ich positiv überrascht bin, stellt für mich eine Option für die nächste Saison dar, mehr als nur Reservist.


Ein 4-3-3 mit Kagawa ist einfach nicht machbar. Im 4-3-3 kannst du nicht einfach einen Hänfling wie Kagawa in die Spitze stellen, v.a. wenn er in seiner Spielanlage nicht breit genug spielt. Gleiches gilt im übrigen eine Reihe dahinter. Kagawa ist ein Nadelspieler und funktioniert eigentlich nur hinter einer Spitze, die ihm zuarbeitet.


Die spitze spielt auf den Außen, in Form von Reus und Kampl/Auba. Da Kagawa genau der Spieler ist der diese Pässe bringen kann. Reus/Auba und auch Miki könnten in so einer Formation immer in die Mitte ziehen was bereits jetzt oftmals der Fall ist.


Das Argument Hänfling zählt überhaupt nicht und hat nicht einmal im Ansatz etwas mit Fußball zu tun, wie Kampl, Reus und auch Auba sehr schön zeigen. Diese Spieler sind im Vergleich zu Defensive Brecher, wie IV und 6er nicht viel mehr als ein Strich und dennoch schaffen sie es sich durchzusetzen. Der Körperliche Zweikampf stellt natürlich kein Lösung dar.


Natürlich hat das was mit Fußball zu tun. Reus und Kampl sind physisch deutlich weiter als kagawa und spielen auf den flügeln. Aubame mag nicht so kräftig wie Lewandowski sein, ist aber durchsetzungsstark genug um einen Ball gegen Innenverteidiger zu halten. Wie stellst du dir das denn in einem 4-3-3 vor, wenn die wahren Stürmer auf den Außen spielen? Effektiv heißt das, dass der Strafraum konstant unbesetzt bleibt, da Kagawa ja der Passgeber ist, aber zentral steht. Das funktioniert einfach nicht. Genau diese Passgeber spielen eine Reihe weiter hinten, genau deshalb ist das Mittelfeld im 4-3-3 ja auch so "überladen". Kagawa passt einfach von der Spielanlage null in ein 4-3-3. Und erst recht nicht als stürmer.


Der Strafraum ist auch jetzt nie besetzt, es läuft alles über das Umschaltspiel, Reus/Auba/Kampl/Miki/Kagawa wäre in so einem 4-3-3 jederzeit dazu in der Lage in die Mitte zu ziehen. Wo Kampl physisch stärker ist als Kagawa müsstest du mir noch mal zeigen, sehe die beiden auf einem ähnlichem Level, das hat auch das Spiel gegen Bayern gezeigt, wo er Alonso völlig aus dem Spiel genommen hat, dass was ihm physisch fehlt macht er durch sein Stellungsspiel wett.

4-3-3 wird gespielt, da es keine Stürmer braucht. Da die gesamte offensive 3er Reihe in der Lage ist die letze Aktionen ein bzw abzuschließen.
Was gegen tiefstehende Gegner sehr wünschenswert ist.

Es funktioniert "einfach" nicht ist im übrigen keine Begründung, sondern einfach überflüssig.

So zweiter Versuch:
Der Strafraum ist im aktuellen System ab und an unterbesetzt aber nicht unbesetzt. In einem 4-2-3-1 oder 4-1-4-1 stehen im und um den Strafraum einfach mehr Spieler für Kombinationen bereit, als in einem 4-3-3, weswegen der Stürmer dort entweder die Rolle eines breitspielenden Ballverteilers einnehmen muss oder eben selbst Abschlussspieler ist, der den Strafraum konstant alleine ansteuern kann und dort auch Kopfbälle unter Druck oder schwierige Pässe verarbeiten kann. Diese Rolle traue ich nicht mal dem physisch deutlich stärkeren Mkhitaryan zu.
In dieser Position hilft Kagawa sein Stellungsspiel herzlich wenig, im Zweifelsfalle steht er allein gegen 2 IVs oder einen IV und einen Sechser. Kagawa hat im übrigen Alonso in erster Linie durch sein Pressing aus dem Spiel genommen und da stark davon profitiert, dass er eben nicht alleinige Spitze war, sondern ein Stürmer vor ihm die Passwege abschneiden konnte.
Wenn alle Offensivspieler fähig sind abzuschließen, wer reißt dann die Lücken? Kampl und Reus sind beides Halbraumspieler. Beide keine klaren Außenstürmer. Gleiches gilt für Miki und Kuba. Der Spieler in der Mitte muss viel mehr dazu tendieren Bälle anzunehmen, halten und weiterverteilen zu können. Dazu reißt er mit einem 8er zusammen den 6er Block außeinander und zieht die IVs an die Strafraumkanten.
Dass Klopp das präferiert ist offensichtlich. Es ist genau das worauf er Ciro in der gesamten Wintervorbereitung hat hintrainieren lassen.


Wer reißt die Lücken, was machen den Spieler wie Reus, Auba, Miki, Kampl, Kubausw. All diese Spieler reisen Lücken. Ich habe nie gesagt das es Außenstürmer sind, es sind Flügelspieler, die in allen Aktionen in die Mitte ziehen. Kuba/Auba auch hin und wieder zur Grundlinie.

Was passiert wenn der Ballführende Spieler in die Mitte zeiht? es kommt zu neuen Räumen auf den auf den Außen. Man kann schließlich nicht auf dem ganzen Feld für eine überzahl Situation sorgen.

Du sagst es selber Bälle annehmen, halten und verteilen, wer wenn nicht Kagawa ist für die Art von Fußball gemacht? Natürlich dürfen das keine dümmlichen langen Bälle wie auf Lewy sein, wird durch die spielerische Klasse im Mittelfeld aber auch nicht nötig.

Immobile, herrlich wie das geklappt hat konnte man im Spiel gegen Bayer und Augsburg sehr schön sehen. Man hätte genau so gut ohne Stümer spielen können, mit den langen Bällen könnte er nichts anfangen, weder annehmen, weiterleite noch selber verarbeiten. Das einzig was in dem Spiel ok war, war sein Spiel ohne Ball, sein Pressing. Leider schießt man ohne Ball keine Tore.

Wie diese Vorbereitung ausgesehen hat ist dir bewusst richtig? Sein Gegenspieler war der 53 jährige Dolmetscher, nicht zu vergleichen mit den 1,90m großen IV aus der Bundesliga und genau das könnte man auch erkennen. Selbst Immobile konnte es erkenne und hat reagiert. Wie hat er reagiert? er hat sich ins Mittelfeld fallen lassen, sich die Bälle geholt, nur wurde nicht bedachte das seine spielerische Klasse für diesen Art von Fußball nicht ausreicht.

Du hast recht, er hat die IV/6er auf sich gezogen und nahezu jeden langen Ball an diese übergeben.


sein 53 jähriger dolmetscher ist übrigens ehemaliger verteidiger. aber das nur am rande.
Nein Kagawa ist kein Spieler, der das Spiel breit machen könnte. Selbst in seinen Hochzeiten hier, war seine Spielweise durch Kurzpassspiel und Doppelpässe kleine Lücken in der gegnerischen Formation auszunutzen und sich selbst dort in scorerposition zu bringen. Götze ist ein Spieler der das Spiel viel breiter gemacht hat, lewandowski, Gündogan das sind Spieler die dem Ansatz breite geben.
Wenn du mir sagst, dass Spieler die von Außen den Ball führen neue Räume auf den Flügeln kreieren, wer besetzt diese Räume dann? Mit den zwei 8ern hat man bereits einen absoluten Zentrumsfokus. Dazu zwei Halbraumspieler auf den Flügeln. Und dann stellt man noch den mit Abstand am zentralsten Spielenden Mittelfeldspieler im Team in Gestalt von Kagawa auf? Als Stürmer?
Wenn du Aubame heute mal beobachtest, achte mal darauf, wie oft Aubame auf den Flügeln steht. Gleiches gilt für Ciro und Ramos. Das ist etwas was explizit vom Trainer gefordert wird, selbst in einem 4-1-4-1 und in einem 4-3-3 viel mehr. Entweder der Spieler kann konsequent die Mitte halten und wir spielen mit stärkerem Außenbahnfokus auf den Flügeln, oder der Stürmer selbst gibt dem Spiel die breite und wir spielen mit Halbraumspielern auf den Flügeln. Wir werden aber niemals mit Halbraumspielern auf den Flügeln UND der Spitze spielen. Einfacher kann man sich selbst nicht aus dem Spiel nehmen.


Selbst wenn er Ex- Weltfußballer wäre, im alter von 53 Jahren, wird er nicht mehr das Niveau eine eines aktiven Bundesligaspielers haben. (das nur am Rande)

Wenn ich sage, dass Kagawa den Ball annimmt, 2 Spieler auf sich zieht und in den Raum auf die Außen spielt, spreche ich nicht von 30m langen Diagonal Bällen. Diese Situation spielen sich doch gegen 90% der Gegner schon in Strafraum nähe ab, spielt er den Ball in den freien Raum, sind das in meinen Gedanken schon pre Assist, die einen Abschluss einleiten. Der Spieler von den Flügen, bzw der Mittelfeldspieler der nun einmal auf den Außen startet, zieht in diesen Raum und wird angespielt.

Und warum stehen sie auf den Flügeln um den Raum im Zentrum zu schaffen, dass Spiel wird auf die Außen verlagert, die Gegenspieler rücken raus. Wer steht im Zentrum unsere Hänfling Arme.

Ein Anspiel auf einen zentralen Kagawa, der die IV anlockt den Ball dann wieder nach aus dem Zentrum herauspielt, schafft eine ähnliche Situation. Es wird rausgelockt, dann auf die Außen verlagert und wieder ins Zentrum gespielt oder selber abgeschlossen, je nach Spielsituation.

Ich sehe ein 4-3-3 mit Kagawa als weitere Möglichkeit und alles andere als unmöglich.

Solange ein 4-2-3-1 aber so funktioniert wie im Moment, dass auch gegen tiefstehende Gegner, braucht es diesen Versuch zum Glück nicht.
BVB - Transferpolitik |#105
21.02.2015 - 10:19 Uhr
sollten micky und immobilie bis zum sommer keine leistungsexplosion zeigen, dann sollte zorc auch gehen und kehl seinen posten übernehmen. dazu noch der ramos flopp für 10 mio euro, das ist zu viel wenn man das alles addiert kommt man auf 50 mio euro die verbrannt wurden. in jedem wirtschaftsunternehmen fliegen köpfe bei so einer misswirtschaft

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Iceblock: ,,Ich nehme Spieler, die irgendwann mal das Potenzial für Real oder Barca haben, lieber als Spieler, die uns als absolutes Maximum ansehen und die uns sportlich kein Stück weiterbringen. (Castro, Toljan, usw.) Dann verkaufe ich ihn lieber nach 2-3 Jahren für 60 Mio anstatt jahrelang auf Spielern festzusitzen, die man kaum wieder los wird.''
BVB - Transferpolitik |#106
21.02.2015 - 10:30 Uhr
Zitat von bvb_since_98
sollten micky und immobilie bis zum sommer keine leistungsexplosion zeigen, dann sollte zorc auch gehen und kehl seinen posten übernehmen. dazu noch der ramos flopp für 10 mio euro, das ist zu viel wenn man das alles addiert kommt man auf 50 mio euro die verbrannt wurden. in jedem wirtschaftsunternehmen fliegen köpfe bei so einer misswirtschaft


Hört sich sehr vernünftig an. Wir schmeißen einen erfahrenen und relativ erfolgreichen Sportdirektor raus um einen Exprofi ohne jegliche Erfahrung in die Position zu hiefen und das weil Transfers die Watzke, Zorc und Klopp einstimmig beschlossen haben nicht funktionieren.
Ganz abgesehen davon, dass diese Spieler ja jetzt nicht 0 wert sind und somit auch nicht 50 Millionen in den Sand gesetzt wurden.

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BVB - Transferpolitik |#107
21.02.2015 - 11:04 Uhr
Zitat von bvb_since_98
sollten micky und immobilie bis zum sommer keine leistungsexplosion zeigen, dann sollte zorc auch gehen und kehl seinen posten übernehmen. dazu noch der ramos flopp für 10 mio euro, das ist zu viel wenn man das alles addiert kommt man auf 50 mio euro die verbrannt wurden. in jedem wirtschaftsunternehmen fliegen köpfe bei so einer misswirtschaft


Man kann zwar nach wie vor darüber diskutieren und spekulieren, wieso man damals nicht bspw. Eriksen - der auf gepackten Koffern saß und zu uns wollte - verpflichtet hat bzw. wer aus unserer Troika gegen diesen Transfer war, dennoch ist allgemein bekannt, unter welchen Umständen damals ein OM verpflichtet werden musste (wir mussten ohne Vorwarnung plötzlich GÖTZE ersetzen, es wurden Mondpreise aufgerufen , Mourinho hat uns KdB nicht gegeben usw. usf.). Wäre statt Miki eine "kostengünstige" Lösung gekommen und der Erfolg wäre ebenso ausgeblieben, wäre das Geschrei doch genauso groß - nur dass man es dann nicht so sehr auf "Misswirtschaft" schieben kann.

Dass bei Ausbleiben einer Leistungssteigerung Mikis man im Sommer entsprechend die Reißlinie ziehen kann wäre absolut legitim, da er zwei Jahre Zeit hatte. Er konnte weder als 10er überzeugen, noch tut er das auf den Außen, was aber eigentlich auch nicht seine Position ist. In einem ursprünglich geplanten 4-4-2 System hätte er als HS/Satellit um den Stürmer herum agieren können, wie einst in Donezk. Dazu ist es nicht gekommen, seine aktuelle Körpersprache verbietet aber auch jegliches Wunschdenken, dies für eine kommende Saison noch auszuprobieren.

Auba hingegen beweist im Kontrast zu Miki wieder einmal(!), dass ein Spieler in der zweiten Saison seinen Transfer mehr als rechtfertigen kann - und man diese zweite Saison einem Spieler immer zugestehen sollte. Wie man also Stand jetzt eine "Leistungsexplosion" bei Ciro zwingend fordern kann...?! Nachdem in unserer gesamten Hinrunde unsere offensive Dreierreihe so torgefährlich war wie ein Gänseblümchen (was unser eigentliches Problem nach vorn war und nicht unsere Stürmer wie Klopp auch immer wieder betont), scheinen wir jetzt langsam wieder in einer "normalen" Situation zu sein, in welcher diese Tore schießt und vorbereitet und wir in der Spitze einen etablierten(!) Spieler haben, in dessen Rücken die Neuzugänge sich herantasten können.

Wenn überhaupt sollte man kritisieren, wieso man dieses Vakuum im Sturm überhaupt erst hat entstehen lassen, sodass man im Sommer zumindest formal alle beiden Sturmpositionen neu besetzen musste. Ich gehe aber insbesondere bei Ramos mit dir mit - das Geld ist verschenkt und - was noch viel viel schlimmer ist - es ist ob seines Alters und seiner Leistung vermutlich für immer weg. Wenn du aber explizit Zorcs Kopf dafür forderst, so denke bitte daran, dass er zwar am Ende das ganze abwickelt, die Entscheidung für/gegen die Spieler aber er nicht allein getroffen hat. Zorc hat oft genug bewiesen, dass er gutes Transfers eintüten kann. Wo es augenscheinlich hapert, ist bei den "großen" Transfers, dafür braucht man heutzutage aber auch gute Netzwerke, da sind wir offensichtlich gegenüber anderen Vereinen im Nachteil. Inwiefern aber Kehl da eine Verbesserung darstellen soll... VerlegenZwinkernd

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Hallo :)
BVB - Transferpolitik |#108
21.02.2015 - 14:59 Uhr
Die Transferpolitik im kommenden Sommer hängt von Faktoren ab, die man jetzt (und das schließt Zorc ein) noch gar nicht so genau bewerten kann. Insofern ist es auch wenig sinnvoll, einzelne Namen bis ins Detail zu diskutieren. Klar ist, dass im Sommer ein kleiner Umbruch kommen MUSS. Diese Negativ-Spirale muss man wahrscheinlich in erster Linie auf andere Faktoren zurückführen, aber eben AUCH auf die Qualität einzelner Spieler. Dementsprechend ist ein wenig ausmisten und frischen Wind rein bringen angesagt. Das Geld dafür sollte (in vernünftigen Maßen) da sein, auch wenn man nicht international spielen sollte.

Was zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar ist:

1. Spielen wir nächste Saison international oder nicht?

Klar, CL wird es nicht mehr, EL ist aber noch realistisch (durch Buli und DFB Pokal). Es macht einen großen Unterschied bei der Kaderplanung, ob wir nächste Saison Dreifachbelastung haben werden oder nicht.

2. Wem traut die sportliche Leitung auch in der nächsten Saison zu, helfen zu können?

Mit Sicherheit haben Klopp und Co schon eine Idee, wer im Sommer aussortiert werden soll und wer nicht. Dass es sich dabei nicht um Reus und Auba handelt ist auch klar. Ramos und Micki sind definitiv Kandidaten, Jojic, Schmelzer, Kirch, Leitner, Ducksch und Immobile gehören wahrscheinlich auch in der erweiterten Kreis. Letztendlich wissen wir (und Klopp auch nicht endgültig) aber nicht, wer wirklich abgegeben werden soll. Vielleicht traut man Immobile im zweiten Jahr zu durchzustarten? Vielleicht macht er jetzt noch ein paar Buden in den Rückrunde? Oder man schiebt Immobile ab und behält Ramos als Backup für Auba, den man jetzt endgültig NUR für ganz vorne drin einplant?

3. Für wen finden wir einen Abnehmer?

Micki und Immo haben so viel Geld gekostet, dass sie auch wieder was rein bringen müssen, sonst macht es keinen Sinn. Da bleibt dann aber die Frage, wer Millionen für solche Spieler in die Hand nehmen will.

4. Gibt es ungewollte Abgänge?

Auch wenn es derzeit nicht danach aussieht, aber Hummels und Gündogan könnten wechseln wollen.

5. Will Klopp im Sommer ein neues System entwickeln?

Vielleicht eins, in das z.B. ein Immobile besser rein passt?

6. Wer will nach der Saison zu uns kommen? Wer ist auf dem Markt?

Es wird schwieriger sein als ich Vorjahr, große Namen zu verpflichten (Khedira, Lukaku, Dzeko etc.). Will z.B. ein Volland überhaupt den Verein wechseln?


Es gibt also eine Reihe von Faktoren, die man jetzt noch nicht genau einschätzen kann. Aber spekulieren lässt sich natürlich trotzdem.

Vorausgesetzt wir spielen international: dann muss der Kader nicht sehr ausgedünnt werden. Und man könnte eher nach teuren (Gehalt) Spielern wie Khedira schauen. Sollten wir NICHT international spielen, können es 2-3 Spieler weniger sein und man könnte versuchen mehr junge Spieler einzusetzen.

Ich denke letztes wird ohnehin passieren. Ein Hofmann kommt zurück und in der Jugend haben wir ohnehin einige vielversprechende Talente (Passlack, Burnic, Sauerland), die mal Bundesliga Luft schnuppern werden.

Darüber hinaus wird es sinnvoll sein, um die Achse (sofern alle bleiben) Hummels-Gündogan-Reus-Auba ein schlagfertiges Team aufzubauen. Und da wäre es mir am liebsten, wenn wir wieder vermehrt auf junge, hungrige, talentierte und gerne auch deutsche Jungs setzen. Für die 6er Position einen Johannes Geis, der überragende Qualitäten hat. Für den offensiven Bereich einen Praet oder einen Volland. Tielemans ist natürlich eine Option.

Ich denke, man wird so oder so in der Lage sein Geld in die Hand zu nehmen. Das muss auch passieren, allerdings halte ich es für sinnvoll, mehr auf junge Spieler zu setzen als auf große ausländische Namen. Das hat zuletzt nicht funktioniert, muss für die nächste Saison ohne Dreifachbelastung nicht sein und außerdem scheint der BVB die großen Namen, die noch in unseren Reihen sind, halten zu können.
BVB - Transferpolitik |#109
21.02.2015 - 19:09 Uhr
• NUR NOCH DEUTSCHSPRACHIGE SPIELER

Der Kader ist durchzogen von nicht-deutschsprachigen Spielern. Und dann geschieht genau das, was Immobile nun anprangert. Wenig Zusammengehörigkeit aufgrund der Sprachbarriere. Ein oder zwei fremde sprachen verträgt ein Kader. Aber das was im Moment los ist, führt dazu, dass nur noch Legionäre mit ihren Dolmetschern durch die Gegend laufen. Vorbei die Zeit wo die Spieler auch privat viel miteinander unternommen haben und auch viel mehr auf dem Platz für einander gekämpft wurde.
Vor ein paar Jahren bestand der Hauptteil des Teams aus deutschen Nachwuchstalenten und einem Polen-Block. Jetzt sind es viel mehr. Und alle laufen isoliert in Dortmund rum. Fühlen sich nicht wohl und heimisch und spielen auch entsprechend...
Dann lieber einen leicht schlechteren deutschsprachigen oder ein, zwei Millionen mehr für einen vergleichbaren deutschsprachigen Spieler bezahlen, als dass man die Multi-Kulti-Truppe noch mehr internationalisiert. Sobald das man wieder ein homogäner ist, kann man auch wieder fremdsprachige Spieler verpflichten. Die nächsten Jahre aber nicht...
Argumente wie "sprechen alle englisch" oder "es gibt nur gute Fussballer" lasse ich nicht gelten. Das funktioniert nicht.


• JUGENDARBEIT AUSBAUEN

Da kommt mir zu wenig. Das man einzelne glänzen ist ja ganz nett. Aber in meiner Vorstellung müssen sich jedes Jahr 3 oder 4 Spieler aufdrängen. Wenn nicht in Dortmund, sollten diese zumindest das Zeug für eine mittelmäßige Bundesligamannschaft haben. Die Regionalligamannschaft ist aber nur Mittelmaß. Lieber mal hier 30-40 Mio. EUR in die Hand nehmen und etwas schaffen, was in der Liga einmalig ist. Entsprechende Internate, und Trainigsplätze bauen. Den Trainerbestand erhöhen und namhafte Gasttrainer kommen lassen.
BVB - Transferpolitik |#110
21.02.2015 - 19:17 Uhr
Zitat von robstar
• NUR NOCH DEUTSCHSPRACHIGE SPIELER
Der Kader ist durchzogen von nicht-deutschsprachigen Spielern. Und dann geschieht genau das, was Immobile nun anprangert. Wenig Zusammengehörigkeit aufgrund der Sprachbarriere. Ein oder zwei fremde sprachen verträgt ein Kader. Aber das was im Moment los ist, führt dazu, dass nur noch Legionäre mit ihren Dolmetschern durch die Gegend laufen. Vorbei die Zeit wo die Spieler auch privat viel miteinander unternommen haben und auch viel mehr auf dem Platz für einander gekämpft wurde.
Vor ein paar Jahren bestand der Hauptteil des Teams aus deutschen Nachwuchstalenten und einem Polen-Block. Jetzt sind es viel mehr. Und alle laufen isoliert in Dortmund rum. Fühlen sich nicht wohl und heimisch und spielen auch entsprechend...
Dann lieber einen leicht schlechteren deutschsprachigen oder ein, zwei Millionen mehr für einen vergleichbaren deutschsprachigen Spieler bezahlen, als dass man die Multi-Kulti-Truppe noch mehr internationalisiert. Sobald das man wieder ein homogäner ist, kann man auch wieder fremdsprachige Spieler verpflichten. Die nächsten Jahre aber nicht...
Argumente wie "sprechen alle englisch" oder "es gibt nur gute Fussballer" lasse ich nicht gelten. Das funktioniert nicht.
• JUGENDARBEIT AUSBAUEN
Da kommt mir zu wenig. Das man einzelne glänzen ist ja ganz nett. Aber in meiner Vorstellung müssen sich jedes Jahr 3 oder 4 Spieler aufdrängen. Wenn nicht in Dortmund, sollten diese zumindest das Zeug für eine mittelmäßige Bundesligamannschaft haben. Die Regionalligamannschaft ist aber nur Mittelmaß. Lieber mal hier 30-40 Mio. EUR in die Hand nehmen und etwas schaffen, was in der Liga einmalig ist. Entsprechende Internate, und Trainigsplätze bauen. Den Trainerbestand erhöhen und namhafte Gasttrainer kommen lassen.


Der Ausbau der Jugendarbeit wurde doch vollzogen. Es dauert allerdings seine Zeit bis das früchte
trägt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Larsino_14 am 21.02.2015 um 19:17 Uhr bearbeitet
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