Hertha BSC Hertha BSC
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Ehemaligen - Thread

06.09.2004 - 20:12 Uhr
Ehemaligen - Thread |#11
26.11.2004 - 22:39 Uhr
kennt von euch noch jemand ernst ogris?

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Die Welt ist rund, Fußball ist die Welt. Also ist auch der Fußball rund.
Ehemaligen - Thread |#12
23.12.2004 - 12:22 Uhr
Näheres weiß der Kicker:

Bielefeld: Kooperation mit Real geplant - 23.12.2004 10:20
Rapolder: Interesse an Flügelflitzer Pinto

(...)
Vor dem Abflug nach Madrid fädelte Rapolder einen weiteren Deal ein. Am Stuttgarter Flughafen traf sich der Trainer mit dem ehemaligen Herthaner Roberto Pinto (26), an dem die Arminia bereits vor der Saison interessiert war. Pinto, seit Sommer arbeitslos, "ist schnell, ein typischer Rechtsaußen. Er hat zwar wenig Tore geschossen, aber das war bei Buckley auch so", urteilt Rapolder. Pinto (86 Bundesligaspiele/4 Tore für Berlin und Stuttgart) könnte zum Trainingsauftakt am 3. Januar kommen. Der Portugiese wäre eine Alternative zu Nationalspieler Patrick Owomoyela, der den DSC wohl im Sommer Richtung Schalke verlassen wird, auch wenn dieser nach Rapolders Unterschrift ankündigte: "Ich werde auch mit Arminia sprechen."
(...)

Quelle:
http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=3100&object=308727&liga=1&saison=2004/05&spieltag=17
Ehemaligen - Thread |#13
23.12.2004 - 19:36 Uhr
>Vielleicht legt alex ja ein gutes wort für Hertha bei
>ihm ein !!!


bin mir sicher, daß a. alves kein gutes wort über unseren verein verlieren wird.

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Ehemaligen - Thread |#14
24.12.2004 - 10:35 Uhr
Arbeitsamt statt Olympiastadion
Wenn der Vertrag ausläuft: Seit sieben Monaten wohnt der Ex-Herthaner Roberto Pinto wieder zu Hause und hofft auf Angebote


Nach sechs Jahren Profi-Fußball hält sich Roberto Pinto seit dem Sommer beim Oberligisten SSV Reutlingen fit

Foto: dpa
Von Jörg Runde

Verändert hat sich Roberto Pinto (26) kaum. Freundlich lächelt der Portugiese und nippt an einer Apfelsaftschorle. Er erzählt locker von Nachmittagen beim Shoppen und im Café mit Freunden. Es klingt, als sei alles in Ordnung. Nichts ist zu spüren, daß Pintos Welt eigentlich gar nicht mehr so heil ist. Seit jenem Tag Ende Mai, als Manager Dieter Hoeneß dem Fußball-Profi mitteilte, daß dessen Zeit bei Hertha BSC zu Ende sei, ist er arbeitslos. Für einen, der die WM 2006 im Team Portugals als Ziel nennt, ist das die Höchststrafe. "Als ich das mitgeteilt bekam, habe ich mich hundeelend gefühlt."

Zuvor meinte er Signale für eine Vertragsverlängerung wahrgenommen zu haben. Aber die kamen nicht von der entscheidenden Person. "Dieter Hoeneß sagte mir, daß Falko Götz nicht mit mir plane", erzählt Pinto. Den Grund kennt er: "Das war mir klar, weil ich unter ihm einmal einen Einsatz bei den Amateuren abgelehnt hatte."

Dann ging es schnell. Sachen packen, Teamkollegen verabschieden und zurück in die Heimat. Nur mit einem neuen Arbeitgeber wollte es nicht klappen. Angebote aus Italien, Spanien, Österreich und den Niederlanden zerschlugen sich. Aus der Bundesliga kam nichts.

So wohnt er nun mit Freundin Sandra mietfrei in einer Einlieger-Wohnung im elterlichen Haus in Stuttgart und wartet. Auf ein neues Angebot und das Ende der Leidenszeit. "Wir haben einen eigenen Wohnbereich und fühlen uns sehr wohl", sagt Pinto schnell. Das Bild vom Profi, der wieder bei Mutti wohnt, will er vermeiden. "Ich will wieder meinen Beruf ausüben."

Fit ist Pinto. Das bescheinigen ihm die Trainingskollegen vom SSV Reutlingen. Er trainiert täglich beim baden-württembergischen Oberligisten. "Da stimmt alles", sagt er, "was fehlt, ist Spielpraxis."

Damit es damit klappt, hat Pinto Spielerberater Gerrit Hartung in die Spur geschickt. Er soll ihn im Winter bei einem Bundesligisten oder einem ambitionierten Zweitligisten unterbringen. Pinto: "Kontakte gab es. Ich bin optimistisch."

Aus der Bundesliga sind Borussia Mönchengladbach und Hansa Rostock interessiert, ebenso wie Zweitligist Eintracht Frankfurt. Mitte der Woche gab es am Frankfurter Flughafen ein Treffen mit Uwe Rapolder. Der Trainer von Arminia Bielefeld sucht eine Alternative auf der rechten Seite, da Jung-Nationalspieler Patrick Owomoyela im Sommer 2005 wohl nicht mehr zu halten ist.

Pinto aber würde am liebsten in der Region bleiben. Seine Freundin ist im siebten Monat schwanger, zudem gefällt es ihm im Schoß von Familie und Freunden. "Aber aussuchen kann ich mir das im Moment nicht." Dann ist da noch der SC Freiburg, der Profis mit Erfahrung im Abstiegskampf sucht. Pinto hat die. Unter Trainer Hans Meyer war der offensive Mittelfeldspieler im Mittelfeld gesetzt. Meyer lobte stets das Engagement und den Teamgeist Pintos. Auch wenn ihm im Abschluß die Effektivität fehlte. In Zahlen gesagt: In 86 Bundesliga-Spielen für den VfB Stuttgart und Hertha BSC erzielte Pinto gerade einmal vier Tore. Eine Schwäche, die sich herumgesprochen hat. Doch Rapolder läßt sich nicht schrecken: "Pinto ist ein typischer Rechtsaußen. Er hat zwar wenig Tore geschossen, aber das war bei Delron Buckley auch so." Bekanntlich hat der Südafrikaner für Bielefeld bereits zehn Saisontore erzielt.

Trotzdem gibt es keine Garantie, daß es für Pinto bis zum 31. Januar, wenn die Transferliste schließt, klappt. "In die Regionalliga gehe ich nicht, das ist mir zu niedrig." Der Glaube an seine Erstliga-Tauglichkeit ist auch in den Monaten ohne Job geblieben.

Er kann sich das im Gegensatz zu den meisten der rund 4,3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland finanziell leisten. Bei Hertha hat er gut verdient (rund eine Million Euro pro Jahr), die Bundesagentur für Arbeit zahlt auch bald. "Das dauert bei mir irgendwie länger." Warum, weiß Pinto nicht. Daß die fetten Jahre vorbei sind, ist ihm bewußt. "Ich nehme in Zukunft finanzielle Abstriche in Kauf", sagt er und lacht. Es ist immer noch alles ganz locker in Roberto Pintos Welt.

Quelle: http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/24/sport/724766.html
Ehemaligen - Thread |#15
24.12.2004 - 10:36 Uhr
Frohe Festtage im Tor
Torhüter Gabor Kiraly über Crystal Palace, Abstiegskampf in England und eine ungarische Tanne in London
Von Jörg Runde

Vor einem Jahr durchlebte Gabor Kiraly (28) die tiefste Krise seiner Laufbahn. Der Fußball-Torhüter steckte mit Hertha BSC im Abstiegskampf und litt an Depressionen. Heute ist er glücklich. Zwar kämpft er mit seinem neuen Klub, Aufsteiger Crystal Palace, in der Premier League um den Klassenerhalt, seinen Traum vom englischen Fußball hat er sich aber erfüllt. Nicht einmal ein Pflichtspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag kann ihm die Laune verderben. Die Berliner Morgenpost sprach mit Kiraly über Fußball am Feiertag und sein Leben auf der Insel.

Berliner Morgenpost: Herr Kiraly, freuen Sie sich auf Weihnachten?

Klar, warum fragen Sie?

Gabor Kiraly: Weil Ihre Bundesliga-Kollegen in den Weihnachtstagen die Füße hochlegen, während Sie mit Ihrem Klub gegen den FC Portsmouth antreten.

Das ist doch kein Problem. Mir macht jedes Spiel Spaß, auch an Weihnachten. Es gibt genug Leute, die Heiligabend arbeiten müssen. Die können sich am zweiten Weihnachtstag vor den Fernseher legen und Premier League schauen.

Von Sehnsucht nach ungarischer Weihnachtstradition keine Spur?

Nein, weil meine Eltern und Schwiegereltern in unser Haus nach Bromley kommen. Das ist ein kleiner idyllischer Stadtteil. Wir feiern gemeinsam, essen Braten und Fisch. Und der Baum kommt aus Ungarn.

Der Baum kommt aus Ungarn?

Wir haben hier viele Landsleute kennen gelernt. Einer ist Spediteur, der läßt einen Container kommen, mit unserem Weihnachtsbaum und ein paar anderen Dingen.

Sie werden den nicht oft sehen. Sie spielen am 26. und 28. Dezember und am Neujahrstag.

Vor Heimspielen treffen wir uns zwei Stunden vor dem Anpfiff. Am 26. ist das nicht anders, ich bin also am ersten Weihnachtstag zu Hause und am zweiten abends wieder da.

In Deutschland wäre das völlig undenkbar.

Hier ist alles viel lockerer, nicht so eingerichtet wie in der Bundesliga. Aber konzentriert geht es dennoch zu, die Verantwortung jedes einzelnen für sich selbst ist größer.

Sich zwei Stunden vor der Partie zu treffen, ist schon knapp.

Warum? Das Gute ist, alle Spieler des Kaders kommen zum Treffpunkt. Dort sagt der Coach, wer spielt, wer auf der Bank sitzt und wer auf der Tribüne. Jeder bereitet sich so vor, als würde er spielen.

Wie war das in Deutschland?

Wer nicht im Kader war, hatte frei. Hier gibt es keine Stamm- und Ersatzspieler. Hier gibt es nur Spieler. Ich finde das menschlicher.

Sie stecken im Abstiegskampf. Ist der Druck vergleichbar mit dem mit Hertha im Vorjahr?

Nein, wir sind in akuter Abstiegsnot, Hektik kommt hier aber nicht auf, es wird in Ruhe gearbeitet.

Anders als in Berlin?

Die Situationen sind verschieden. So ein Jahr wie vergangene Saison in Berlin gibt es nicht oft. Aber auch andere große Klubs wie Dortmund, Stuttgart und Hamburg haben das erlebt. Hier ist der Existenzkampf fast schon alltäglich.

Sie klingen, als wären Sie froh, in England zu spielen?

Stimmt, das war mein Traum. Von der Atmosphäre in den Stadien bekomme ich zwar nicht viel mit, weil ich während des Spiels voll konzentriert bin. Als ich anfangs auf der Bank saß, habe ich diese Stimmung aber sehr genossen. Genau wie bei meinem letzten Spiel in Berlin.

Was meinen Sie da?

Bevor ich gegen Köln eingewechselt wurde, habe ich das ganze Drumherum mitbekommen. Wie die Fans meinen Namen riefen, die Transparente ausgerollt wurden. Das war geil, Gänsehaut pur.

Apropos Konzentration: Ist der Torwart in England mehr gefordert als in Deutschland?

Es passiert mehr, das Spiel ist schneller als in der Bundesliga. Dadurch hat man als Torhüter auch mehr Aktionen. Ich mag das und lerne jeden Tag dazu.


Quelle: http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/24/sport/724768.html
Ehemaligen - Thread |#16
27.12.2004 - 20:06 Uhr
Rekdal: In drei Monaten bin ich wieder bei Hertha
OLIVER KNAACK
Hoch über den Dächern Oslos lebt Rekdal mit Frau Reidun und den beiden Kindern Sufie und Niklas
Foto: Ralf Lutter

Oslo - Ein kurzer, kräftiger Händedruck, ein freundliches "Hallo und herzlich Willkommen in Oslo".

Kjetil Rekdal begrüßt uns wie gute alte Freunde. Norwegische Gastfreundschaft. Der Abwehr-Recke, der nach seiner großen Zeit in Berlin seit knapp vier Jahren bei Valerenga Oslo spielt, hat sich kaum verändert. Gut, da sind ein, zwei Fältchen um die Augen mehr. Doch ansonsten freundlich und direkt - wie auch damals schon.
In seinem weißen Holzhaus im norwegischen Fischer-Stil empfängt der Ex-Herthaner auf gewohnt freundliche Art die BZ. Seit er im März 2000 in sein Heimatland zurückgekehrt ist, kämpft er als Spielertrainer von Valerenga Oslo um die Meisterschaft
Foto: Ralf Lutter

Der Ex-Herthaner ist allen Berlinern noch in bester Erinnerung - kein Wunder, nach 64 Spielen und 4 Toren. Er war Kapitän im ersten Bundesliga-Jahr nach dem Wiederaufstieg 1997, führte Hertha als Abwehrchef in die Champions League. Auf ihn hörten alle - vor allem seine Mitspieler. Rekdal: "Ich war schon als Spieler ein halber Trainer."

Es soll sogar vorgekommen sein, daß Trainer Jürgen Röber sich den Mund fusselig redete und Rekdal dann auf dem Platz die Taktik kurzerhand änderte. Bestes Beispiel: Das Auswärtsspiel in Hamburg im Dezember 1998. Rekdal schmunzelt: "Wir haben die ganze Woche Manndeckung für die Hamburger Stürmer trainiert. Doch nichts klappte. Als das Spiel angepfiffen wurde, habe ich umgestellt." Und das Ergebnis? "Wir haben 4:0 gewonnen", lacht er.

Klar, daß er sich damit bei Röber nicht beliebter machte. Der nutzte die Gelegenheit, seinen Verteidiger loszuwerden, gut ein Jahr später. Der Vertrag lief aus, mit dem jüngeren Dick van Burik hatte Röber den Rekdal-Nachfolger bereits auserkoren. Trotzdem sprach der Trainer nicht Klartext mit dem Norweger. "Irgendwann kommt der Tag, an dem du ausgemustert wirst, das muß man akzeptieren", gibt Rekdal zu. "Nur die Art und Weise, wie es damals abgelaufen ist, die war schlecht." Monatelang hing Rekdal in der Luft, wußte nicht, woran er war. Also ging er im März 2000 direkt zu Röber, wollte endlich Antworten: "Dann war alles in zehn Minuten geklärt." Rekdal löste seinen Vertrag auf und ging zu Valerenga. Dort ist er noch immer - als Spieler und Trainer.

Doch die drei Einsätze in dieser Saison waren definitiv die letzten. "Jetzt ist endgültig Schluß. Mit 36 Jahren ist es Zeit, aufzuhören." Trotzdem fällt es ihm nicht leicht, auf Trikot und Töppen zu verzichten. "Klar ist schon ein wenig Wehmut da." Und dann mit einem leichten Grinsen: "Aber wenigstens kommt hier kein Trainer und sagt: "Du spielst heute nicht". Das ist immer noch meine Entscheidung gewesen."

Den bittersten Moment seiner gesamten Karriere erlebte er deshalb auch an der Seitenauslinie. 20. Oktober 2004, letzter Spieltag in der 1. norwegischen Liga. Valerenga und Trondheim liegen punkt- und torgleich an der Tabellenspitze. Mit einem 3:0 gegen Stabaek schiebt sich Rekdals Klub an Rosenborg vorbei. Der große Konkurrent führt gegen Lyn Oslo nur 3:1. Doch in der 89. Minute fällt in Trondheim das 4:1 - und Valerenga ist nur Vize-Meister.
Mit BZ-Reporter Cnaack plauscht Rekdal im heimischen Wohnzimmer
Foto: Ralf Lutter

"Das war sehr schmerzhaft", stöhnt Rekdal. "Aber uns gehört die Zukunft. Rosenborg ist im Umbruch. Die überholen wir in der nächsten Saison." Mit Blick auf Rosenborgs 1:5-Debakel bei Arsenal in der Champions League: "So hätten wir uns nie abschlachten lassen." Typisch Kämpfer Rekdal. Ob mit oder ohne ihn, das läßt er offen: "Als Trainer kann man nie lange planen. Und ich möchte auch als Trainer einmal im Ausland arbeiten." Bei Hertha? "Warum nicht. Die haben aber derzeit einen guten Trainer."

Trotzdem - in knapp drei Monaten wird er wieder auf dem Hertha-Gelände auftauchen. "Wir planen innerhalb unseres Trainingslagers auch ein Testspiel im März bei Hertha."

Quelle: http://bz.berlin1.de/aktuell/hert`a/041228/hertha.html
Ehemaligen - Thread |#17
01.01.2005 - 22:29 Uhr
Unser Gabor !

KIRALY - DIE KÖNIGLICHE TOR-WACHE
Der Ex-Herthaner ist der neue Liebling von London. Nach Berlin kommt der Torwart nur noch zu Besuch
SVEN FLOHR und MATHIAS ROGMANS (Fotos)

Der Ungar fühlt sich in London pudelwohl
Foto: ROGMANS

Gabor Kiraly lachte, machte Witze, zog Grimassen - es half alles nichts. Die Wache vor dem St. James-Palace blieb regungslos
Foto: ROGMANSLondon - Er kam als Nobody nach Berlin. Er ging als Held. Als einer der beliebtesten Spieler, die in der 112jährigen Klub-Geschichte das Trikot von Hertha BSC trugen. Am 22. Mai 2004 stand Gabor Kiraly beim 3:1 gegen Köln zum letzten Mal zwischen den Pfosten des Hertha-Tors. Er wurde 13 Minuten vor Schluß unter dem Jubel der Fans eingewechselt. Nach dem Abpfiff rollten im weiten Rund die Tränen.

Nach 7 Jahren und 184 Bundesliga-, sowie 25 Europapokal-Spielen ging da unten einer, der ein echter Typ war. Verrückt, aber liebenswert. Und von dieser Sorte gab's bei Hertha zuletzt ja nun wirklich nicht besonders viele.

"Ich kriege immer noch Gänsehaut, wenn ich an dieses Spiel denke", sagt Kiraly heute, "die Fans hatten in der Kurve ein riesiges Transparent, auf dem auf ungarisch stand: ,Sieben Jahre unser König." Das hat mich unheimlich berührt. Einfach Großartig!" Kiraly hat leuchtende Augen, als er sich an die Berliner Zeiten erinnert. Wir sitzen uns in einem schwarzen Taxi gegenüber, werden gerade von der Tower Bridge zum Big Ben gefahren. London - nach Berlin hat es den Ungarn erneut in die große Stadt gezogen. Seit Saison-Beginn spielt Kiraly für den Aufsteiger Crystal Palace, ein Bezirk ganz im Süden der Stadt, wo er mit seiner Frau Janett, Tochter Viktoria, 3, und dem sechs Monate alten Sohn Matyas lebt.

Gabor fühlt sich dort sichtlich wohl: "In London selber ist alles noch ein bißchen größer als in Berlin. Beim Klub ist dagegen alles noch ein bißchen kleiner als bei Hertha. Die Situation erinnert mich aber sehr an die Zeit, als wir mit Hertha unser erstes Jahr in der Bundesliga hatten." Damals begann der Aufstieg Kiralys, als er am 8. Spieltag Christian Fiedler im Tor ablöste. Hertha gewann prompt 1:0 gegen Köln und der Verrückte mit der grauen Schlabberhose war ab sofort Stammkeeper. Immer gut für einen dicken Klops, ein schönes Dribbling oder eine einhändig gefangene Flanke.

Im letzten Winter dann der Abschied: Manager Hoeneß ließ die Vertrags-Option verstreichen, Kiraly mußte für Fiedler weichen und beschloß, zu gehen: "Das war meine Entscheidung, nicht die von Hertha." Doch auch in London war der Anfang nicht leicht: In den ersten sechs Spielen saß Gabor nur auf der Bank, doch dann verdrängte er den Italiener Speroni aus dem Kasten. Seitdem ist Kiraly im harten Kampf gegen den Abstieg gesetzt.

"Ich fühle mich unheimlich wohl in England", sagt Gabor, als wir die regungslosen Wachen vor dem St. James-Palace bewundern, "ich habe Vertrag bis 2006. Doch wir wollen uns schon bald zusammen setzen und den Vertrag verlängern. Die Mannschaft ist fast wie eine Familie. Wir essen oft gemeinsam zu Mittag und machen viele Mannschaftsabende, bei denen wir lustige Spiele spielen und unheimlich viel Spaß haben."

Hertha und Berlin vermißt Gabor kaum. Klar: Er hat noch Kontakt zu vielen Spielern wie Arne Friedrich, seinem Landsmann Pal Dardai oder Torwart-Trainer Enver Maric. Herthas Spiele verfolgt er im Internet, er bekommt immer noch viel Fanpost, und auch mit Dieter Hoeneß telefoniert er ab und zu. Doch auf dessen Angebot, daß die Tür bei Hertha für ihn immer offen steht, wird Kiraly niemals zurück kommen: "Das war eine tolle Zeit, doch dieses Kapitel ist in meinem Herzen für immer geschlossen. Ich werde Berlin bestimmt wieder mal besuchen, doch für Hertha werde ich nie wieder spielen."

Seine vielen Berliner Fans werden ihn aber trotzdem weiter im Herzen tragen. Sieben Jahre unser König...

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Unser verrückter Kiraly, tja was soll ich sagen ?

Drücke die Daumen das Crystal Palace die Klasse hält & Gabor noch mehrere Glanzparaden macht und sich einen Namen macht in England

Nochmal, Danke Kiraly für Alles ein klasse Typ !

Ehemaligen - Thread |#18
03.01.2005 - 21:00 Uhr
wieso ist eigentlich tretschok aufeinmal zu babelsberg gewechselt ?

hat er nicht gesagt, daß er schon zu müde ist und kürzer treten will....und dann wechselt er zum aufstiegsaspiranten der oberliga. will er nur abtrainieren oder was ?
hätte auch seinen vertrag bis zum saisonende bei uns erfüllen können.

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Ehemaligen - Thread |#19
16.05.2005 - 17:15 Uhr
Unsere beiden Ex Keeper in der Premier League

Gabor Kiraly ist leider mit Crystal Palace am Wochenende abgestiegen, er war seit dem 12 Spieltag Stamm und hielt weitesgehend solide

Licht und Schatten sollen sich wöchentlich wohl abgewechselt haben, er wird dem Verein wohl in der 2 Liga erhalten bleiben

Tomasz Kusczaak dagegen hat den Klassenerhalt geschafft mit West Bromwich

Er hat genau 2 mal gespielt, letzte Woche und am letzten ST und beide male zu 0 !

Bei ManU kam er nach einer Verletzung des Stammkeepers Hoult zum Einsatz( 22 Min) und soll phänomenal Uniteds Angriffe abgewehrt haben

Hätte Gabor mit Crystal gewonnen und nich 2:2 gespielt, wäre er drin geblieben so freut sich Toamsz über weitere Premier League Einsätze, die er nach zwei zu 0 Spiele sicher hat !

Das mit Tomasz ist unglaublich, wie ein Märchen kenne ihn ja ein bißchen ich wusste das er gut ist aber diese Geschichte schreibt nur der Fußball !
Ehemaligen - Thread |#20
16.05.2005 - 18:28 Uhr
ich habe echt nie verstanden, warum wir kusczak abgegeben haben. dumme sache von heoneß, aber für sowas ist er ja bekannt. jetzt hat er sogar noch mit temmel verlängert....unglaublicher dilettantismus.

zu kiraly: kann mir nicht vorstellen, daß er in die premier division mitgeht. der wird wohl zu einem anderen premier league-verein wechseln. der will doch auch weiterhin in der ungar. nm spielen und matthäus wird ihm sicherlich einen wechsel nahlegen.

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