Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von tLK1990
Ich vertrete das Weltbild, dass Fußballspieler nicht über allem stehen und genau so Arbeitnehmer sind wie alle anderen. Das sind keine Stars, denen ich hinterher rennen muss und sie anhimmel, nur weil sie Fußball spielen. Wenn mein Kollege so eine Leistung bringt sage ich ihm auch er soll seine Arbeit niederlegen. Symbolisch könnte ich ihm dann sagen er soll den Hammer, die Zange, den Kugelschreiber oder was auch immer niederlegen, weil er eine Schande für alle Handwerker, Büroleute oder sonst was ist. Wo ist das Problem?
Als Führungskraft verletze ich wöchentlich Menschen seelisch. Ich bringe jeden Monat Leute zum weinen, dafür braucht es mitunter nicht viel, bei einigen Kollegen reicht es schon wenn man sie kritisiert. Mir kamen sogar selber mal die Tränen als mein Chef mich rund machte. Nahm da einer Rücksicht und sagte:"Halt stop, wir sind alle Menschen und dürfen scheiße bauen ohne Ende und ohne Konsequenz."?
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und Fußballer betrifft das mehr als alle anderen. Wer da nicht verkraften kann von Fans ausgepfiffen zu werden oder sein Trikot niederzulegen, der sollte auswandern und irgendwo im Wald mit Huhn, Schwein und Kornfeld sein Ding machen.
Wie gesagt verachte ich Gewalt, auch verbaler Natur. Würde aber mein Sohn oder meine Tochter zu mir kommen und mir sagen er hat ein Haus zum Einsturz gebracht und sein Chef hat ihn deshalb zur Sau gemacht, dann wäre ich nicht schockiert, so lange er nicht ausfallend wurde.
Aber wenn ich mir die neuen Generationen so angucke und die allgemeine Meinung hier, dann wundert mich nicht mehr wieso die Azubis nach einem lauten Gespräch kündigen. Auf der Welt fühlt sich doch direkt jeder angegangen wenn man nur schief guckt oder nicht korrekt gendert.
Ich betone zuletzt nochmal, ich heisse das gestern nicht gut, weil es über die Grenzen gegangen ist und ich glaube da sind auch Worte gefallen, die nicht gehen. ABER: Wenn ich als treuer Anhänger, der viel Geld ausgibt und Zeit investiert für den Verein, 20 Jahre dabei ist und nie negativ auffiel, den Jungs unten sage sie tragen das Trikot anscheinend nicht mit Stolz und Leidenschaft und sie sollen das besser ausziehen, dann ist das doch nachvollziehbar. Das würde ich schlieslich auch tun wenn jemand mit Herthatrikot bei jedem Union Tor jubelt wie ein Irrer.
Edit: Wisst ihr übrigens was wirklich deeskalierend wirken würde? Was die Fans wirklich milde stimmen würde und das Ruder emotional rumgerissen hätte?
Wenn sich die Spieler vor die Kurbe gestellt hätte, einer das Mikro nimmt und folgendes verkündet:"Es tut uns Leid. Wir wissen wir enttäuschen euch seit Monaten, aber wir werden alles geben das Ruder rumzureissen. Es wird schwierig und vielleicht gehen wir runter in Liga 2, aber selbst dann stehen wir zusammen und werden alles geben wieder stärker zurück zu kommen." Ein paar Sätze und ich wette das würde Schlagzeilen machen und die Leute zusammen bringen. Wenn aber der Kapitän erneut nach Abpfiff in die Kabine verschwindet frage ich mich ist das nicht das schlimmere Signal verglichen mit der Forderung ein Trikot abzulegen?
Zitat von Pottinho
Also zu diesem Weltbild fällt mir gar nichts mehr ein. Die Fans ärgern sich über einen Boyata, weil er nicht in die Kurve geht, "zwingen" aber die Spieler, die in die Kurve gehen dazu ihre Trikots auszuziehen? Und das ist nicht so schlimm?
In 100 Jahren hätte ich mein Trikot in dieser Situation nicht ausgezogen. Und als junger Spieler wie Gechter würde ich mich in dieser Situation auch fragen, ob es noch Sinn macht, meine Karriere bei diesem Verein fortzusetzen, der mich zwingt auszuziehen.
Du sagst, man darf Spieler nicht körperlich und verbal verletzten. Richtig, aber was ist mit seelisch? Das war demütigend und hätte in mir als Spieler etwas zum negativen bewegt. Zumindest würde ich auch nicht mehr in die Kurve gehen für den Rest der Saison.
Und ja die verdienen Mios und wir nicht. Kann man da Einsatz erwarten? Ja. Bist du selbst schuld und ist es intelligent dein sauer verdientes Geld in einen erfolglosen Verein zu stecken (No Offence, als Schalker geht es mir nicht anders)?Kannst du selbst beantworten.
Nein der Verein gehört weder den Fans noch den Ultras. Nur führen die sich so auf als würde ihnen die Welt gehören.
Ab jetzt würde ich als Spieler gar nicht mehr in die Kurve gehen, sollen sie doch rumnörgeln. Aber so viel Stolz sollten die Spieler haben, sich aus diesen Gründen nicht auszuziehen.
Zitat von tLK1990
Ich verstehe echt nicht was an dieser Aktion so schlimm sein soll?
Ein Fußballtrikot ist nun mal etwas, was man mit Stolz trägt. Es repräsentiert etwas. So lange da gestern nicht Gewalt angewandt wurde oder man verbal übertrieben hat sehe ich da überhaupt kein Problem.
Sich dann als Bobic hinzustellen und das auch noch zu kritisieren finde ich sogar echt arm.
Ich hätte es sogar toll gefunden und es hätte mich einen Stück versöhnt mit der Leistung gestern, wenn die Spieler das Trikot von sich aus abgelegt hätten mit der Überschrift:"Wir haben das Trikot nicht verdient, aber wir geben in den letzten Spielen alles um es uns wieder zu verdienen.".
Denn ganz plump gesagt, auch wenn man es tausend mal schon gehört hat....die Spieler verdienen nun mal Millionen! Die haben nach ihrer Karriere ausgesorgt, während wir bis zum Tode ackern. Wir sind aber die, die bei Wind und Wetter selbst in Liga 4 da stehen, während ein Tousart sein Goldsteak isst und gar nicht mehr weiß was Hertha ist. Sind wir menschlich deshalb was besseres? Nein. Darf man deshalb andere Menschen verletzen? Nein, weder körperlich noch verbal. ABER man darf gewisse Werte vertreten und diese auch durch solche Aktionen zum Ausdruck bringen.
Ich denke zwar auch, dass die Aktion die Spieler weiter verunsichert, aber mir ist das persönlich ziemlich egal. Ich habe mit der Mannschaft und den Verantwortlichen abgeschlossen. Der Abstieg ist für mich sicher, denn selbst die Relegation würde eben diesen bedeuten, weil Hertha große Spiele nicht drauf hat, das wäre nur unnötige Hoffnung und am Ende größerer Schmerz.
Sinnbildlich waren gestern mein Sohn und sein Cousin im Stadion. Der eine schlief in der ersten Halbzeit ein, der andere fragte wieso Hertha immer verliert und ob wir nicht lieber zu Union gehen können.
Zitat von Vino_Vegeta
Um das geht es doch gar nicht, was das Ganze jetzt mit mir zu tun hat erschließt sich mir auch nicht unbedingt.
Durch die Aktion dürfte das Team wirklich maximal verunsichert sein. Sowas darf ein Verein mMn nicht zulassen. Verstehe auch nicht wo die Security bzw. Polizei da war. Mir hat der Spieler welcher anschließend das Interview dazu gegeben hat wirklich leid getan.
Zitat von TheSinner
Natürlich würdest du Ihn auslachen. Ultras kommen ja auch immer alleine und nie zu Hunderten, außerdem sind sie absolut ungefährlich, siehe Schalke, Sporting Lissabon oder Marseillle.
Die Spieler sind Menschen und kennen denke ich, den ein oder anderen Vorfall aus der Fußballwelt und bevor meine Gesundheit und Familie gefährdet wird, würde ich in diesem Moment auch deeskalierend wirken, statt den harten zu markieren. Aber hier anonym im Forum, natürlich absolut glaubwürdig und einfach zu sagen von dir.
Zitat von Vino_Vegeta
Was ne lächerliche Aktion, auch einfach unglaublich dass sich die Spieler darauf einlassen.
Da steht so eine Fettwampst vor dir der kaum den Weg von der Couch zum Kühlschrank schafft und dir sagt dass du dir nicht den Hintern aufreisst und es nicht wert bist das Trikot zu tragen. Den würde ich auslachen.
Was ne lächerliche Aktion, auch einfach unglaublich dass sich die Spieler darauf einlassen.
Da steht so eine Fettwampst vor dir der kaum den Weg von der Couch zum Kühlschrank schafft und dir sagt dass du dir nicht den Hintern aufreisst und es nicht wert bist das Trikot zu tragen. Den würde ich auslachen.
Natürlich würdest du Ihn auslachen. Ultras kommen ja auch immer alleine und nie zu Hunderten, außerdem sind sie absolut ungefährlich, siehe Schalke, Sporting Lissabon oder Marseillle.
Die Spieler sind Menschen und kennen denke ich, den ein oder anderen Vorfall aus der Fußballwelt und bevor meine Gesundheit und Familie gefährdet wird, würde ich in diesem Moment auch deeskalierend wirken, statt den harten zu markieren. Aber hier anonym im Forum, natürlich absolut glaubwürdig und einfach zu sagen von dir.
Um das geht es doch gar nicht, was das Ganze jetzt mit mir zu tun hat erschließt sich mir auch nicht unbedingt.
Durch die Aktion dürfte das Team wirklich maximal verunsichert sein. Sowas darf ein Verein mMn nicht zulassen. Verstehe auch nicht wo die Security bzw. Polizei da war. Mir hat der Spieler welcher anschließend das Interview dazu gegeben hat wirklich leid getan.
Ich verstehe echt nicht was an dieser Aktion so schlimm sein soll?
Ein Fußballtrikot ist nun mal etwas, was man mit Stolz trägt. Es repräsentiert etwas. So lange da gestern nicht Gewalt angewandt wurde oder man verbal übertrieben hat sehe ich da überhaupt kein Problem.
Sich dann als Bobic hinzustellen und das auch noch zu kritisieren finde ich sogar echt arm.
Ich hätte es sogar toll gefunden und es hätte mich einen Stück versöhnt mit der Leistung gestern, wenn die Spieler das Trikot von sich aus abgelegt hätten mit der Überschrift:"Wir haben das Trikot nicht verdient, aber wir geben in den letzten Spielen alles um es uns wieder zu verdienen.".
Denn ganz plump gesagt, auch wenn man es tausend mal schon gehört hat....die Spieler verdienen nun mal Millionen! Die haben nach ihrer Karriere ausgesorgt, während wir bis zum Tode ackern. Wir sind aber die, die bei Wind und Wetter selbst in Liga 4 da stehen, während ein Tousart sein Goldsteak isst und gar nicht mehr weiß was Hertha ist. Sind wir menschlich deshalb was besseres? Nein. Darf man deshalb andere Menschen verletzen? Nein, weder körperlich noch verbal. ABER man darf gewisse Werte vertreten und diese auch durch solche Aktionen zum Ausdruck bringen.
Ich denke zwar auch, dass die Aktion die Spieler weiter verunsichert, aber mir ist das persönlich ziemlich egal. Ich habe mit der Mannschaft und den Verantwortlichen abgeschlossen. Der Abstieg ist für mich sicher, denn selbst die Relegation würde eben diesen bedeuten, weil Hertha große Spiele nicht drauf hat, das wäre nur unnötige Hoffnung und am Ende größerer Schmerz.
Sinnbildlich waren gestern mein Sohn und sein Cousin im Stadion. Der eine schlief in der ersten Halbzeit ein, der andere fragte wieso Hertha immer verliert und ob wir nicht lieber zu Union gehen können.
Also zu diesem Weltbild fällt mir gar nichts mehr ein. Die Fans ärgern sich über einen Boyata, weil er nicht in die Kurve geht, "zwingen" aber die Spieler, die in die Kurve gehen dazu ihre Trikots auszuziehen? Und das ist nicht so schlimm?
In 100 Jahren hätte ich mein Trikot in dieser Situation nicht ausgezogen. Und als junger Spieler wie Gechter würde ich mich in dieser Situation auch fragen, ob es noch Sinn macht, meine Karriere bei diesem Verein fortzusetzen, der mich zwingt auszuziehen.
Du sagst, man darf Spieler nicht körperlich und verbal verletzten. Richtig, aber was ist mit seelisch? Das war demütigend und hätte in mir als Spieler etwas zum negativen bewegt. Zumindest würde ich auch nicht mehr in die Kurve gehen für den Rest der Saison.
Und ja die verdienen Mios und wir nicht. Kann man da Einsatz erwarten? Ja. Bist du selbst schuld und ist es intelligent dein sauer verdientes Geld in einen erfolglosen Verein zu stecken (No Offence, als Schalker geht es mir nicht anders)?Kannst du selbst beantworten.
Nein der Verein gehört weder den Fans noch den Ultras. Nur führen die sich so auf als würde ihnen die Welt gehören.
Ab jetzt würde ich als Spieler gar nicht mehr in die Kurve gehen, sollen sie doch rumnörgeln. Aber so viel Stolz sollten die Spieler haben, sich aus diesen Gründen nicht auszuziehen.
Ich vertrete das Weltbild, dass Fußballspieler nicht über allem stehen und genau so Arbeitnehmer sind wie alle anderen. Das sind keine Stars, denen ich hinterher rennen muss und sie anhimmel, nur weil sie Fußball spielen. Wenn mein Kollege so eine Leistung bringt sage ich ihm auch er soll seine Arbeit niederlegen. Symbolisch könnte ich ihm dann sagen er soll den Hammer, die Zange, den Kugelschreiber oder was auch immer niederlegen, weil er eine Schande für alle Handwerker, Büroleute oder sonst was ist. Wo ist das Problem?
Als Führungskraft verletze ich wöchentlich Menschen seelisch. Ich bringe jeden Monat Leute zum weinen, dafür braucht es mitunter nicht viel, bei einigen Kollegen reicht es schon wenn man sie kritisiert. Mir kamen sogar selber mal die Tränen als mein Chef mich rund machte. Nahm da einer Rücksicht und sagte:"Halt stop, wir sind alle Menschen und dürfen scheiße bauen ohne Ende und ohne Konsequenz."?
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und Fußballer betrifft das mehr als alle anderen. Wer da nicht verkraften kann von Fans ausgepfiffen zu werden oder sein Trikot niederzulegen, der sollte auswandern und irgendwo im Wald mit Huhn, Schwein und Kornfeld sein Ding machen.
Wie gesagt verachte ich Gewalt, auch verbaler Natur. Würde aber mein Sohn oder meine Tochter zu mir kommen und mir sagen er hat ein Haus zum Einsturz gebracht und sein Chef hat ihn deshalb zur Sau gemacht, dann wäre ich nicht schockiert, so lange er nicht ausfallend wurde.
Aber wenn ich mir die neuen Generationen so angucke und die allgemeine Meinung hier, dann wundert mich nicht mehr wieso die Azubis nach einem lauten Gespräch kündigen. Auf der Welt fühlt sich doch direkt jeder angegangen wenn man nur schief guckt oder nicht korrekt gendert.
Ich betone zuletzt nochmal, ich heisse das gestern nicht gut, weil es über die Grenzen gegangen ist und ich glaube da sind auch Worte gefallen, die nicht gehen. ABER: Wenn ich als treuer Anhänger, der viel Geld ausgibt und Zeit investiert für den Verein, 20 Jahre dabei ist und nie negativ auffiel, den Jungs unten sage sie tragen das Trikot anscheinend nicht mit Stolz und Leidenschaft und sie sollen das besser ausziehen, dann ist das doch nachvollziehbar. Das würde ich schlieslich auch tun wenn jemand mit Herthatrikot bei jedem Union Tor jubelt wie ein Irrer.
Edit: Wisst ihr übrigens was wirklich deeskalierend wirken würde? Was die Fans wirklich milde stimmen würde und das Ruder emotional rumgerissen hätte?
Wenn sich die Spieler vor die Kurbe gestellt hätte, einer das Mikro nimmt und folgendes verkündet:"Es tut uns Leid. Wir wissen wir enttäuschen euch seit Monaten, aber wir werden alles geben das Ruder rumzureissen. Es wird schwierig und vielleicht gehen wir runter in Liga 2, aber selbst dann stehen wir zusammen und werden alles geben wieder stärker zurück zu kommen." Ein paar Sätze und ich wette das würde Schlagzeilen machen und die Leute zusammen bringen. Wenn aber der Kapitän erneut nach Abpfiff in die Kabine verschwindet frage ich mich ist das nicht das schlimmere Signal verglichen mit der Forderung ein Trikot abzulegen?
Sorry, aber du schreibst bei diesem Thema einen Schwachsinn, wie auch schon beim Trainings"besuch" der Ultras.
Du bringst Vergleiche aus einem klaren hierarchischen Überordnungsverhältnis. Also entweder vergleichst du Äpfel mit Birnen oder siehst die Ultras als Vorgesetzte der Spieler.
Und wenn du einem Kollegen sagst, er soll die Arbeit niederlegen, rollt dieser vermutlich auch nur mit den Augen, weil du dem nichts zu sagen hast. Mit der Einstellung will wohl kaum jemand dich als Kollege oder Vorgesetzten haben. Wenn du ernsthaft wöchentlich Leute seelisch verletzt und monatlich zum weinen bringst, solltest du deine Autorität mal hinterfragen. Gute Vorgesetzte müssen eigentlich nie lauter werden. Passend dazu sagte letzte Woche ein Dozent bei einer Fortbildung, dass ein Vorsitzender eines Bauverbandes meinte, dass junge Leute erstmal "Scheiße fressen müssen". Das ist sicherlich ganz in deinem Sinne, aber es führt in der Konsequenz dazu, dass es einen Fachkräftemangel gibt. Welcher junge Arbeitnehmer tut sich das an, wenn sich andere Branchen alle Finger nach guten Leuten lecken? Gute Arbeitnehmer tun sich auf Dauer keine schlechten Arbeitgeber und Vorgesetzte an. Da sollte man sich bei Problemen mal eher selbst hinterfragen, weshalb die Leute etwas nicht auf die Kette bekommen, aber das ist wohl eher was für "Talk".
Ich vertrete das Weltbild, dass Ultras nicht über den Dingen (Gesetz, andere Fans, Verein, Mannschaft etc.) stehen. Und gerade jetzt, muss man zusammenhalten bis zum Ende der Saison. Jetzt kommen die wichtigen Wochen, wo wir punkten müssen. Wer seinen Frust über Niederlagen nicht verkraften kann, der sollten einen Fußballstadion eben fern bleiben. Solche Erfolgsfans braucht keiner, die toll feiern, wenn man gewinnt und durchdrehen, wenn man verliert.
Im "Derby der Fans" haben die gleichen Leute übrigens mindestens genauso kläglich versagt, wie die Spieler.
Es zeigt sich jetzt wieder alles, was man die letzten beiden Jahre im Fußball nie vermisst hat. "Es war nicht alles schlecht" während der Pandemie...
Zitat von tLK1990
Ich vertrete das Weltbild, dass Fußballspieler nicht über allem stehen und genau so Arbeitnehmer sind wie alle anderen. Das sind keine Stars, denen ich hinterher rennen muss und sie anhimmel, nur weil sie Fußball spielen. Wenn mein Kollege so eine Leistung bringt sage ich ihm auch er soll seine Arbeit niederlegen. Symbolisch könnte ich ihm dann sagen er soll den Hammer, die Zange, den Kugelschreiber oder was auch immer niederlegen, weil er eine Schande für alle Handwerker, Büroleute oder sonst was ist. Wo ist das Problem?
Als Führungskraft verletze ich wöchentlich Menschen seelisch. Ich bringe jeden Monat Leute zum weinen, dafür braucht es mitunter nicht viel, bei einigen Kollegen reicht es schon wenn man sie kritisiert. Mir kamen sogar selber mal die Tränen als mein Chef mich rund machte. Nahm da einer Rücksicht und sagte:"Halt stop, wir sind alle Menschen und dürfen scheiße bauen ohne Ende und ohne Konsequenz."?
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und Fußballer betrifft das mehr als alle anderen. Wer da nicht verkraften kann von Fans ausgepfiffen zu werden oder sein Trikot niederzulegen, der sollte auswandern und irgendwo im Wald mit Huhn, Schwein und Kornfeld sein Ding machen.
Wie gesagt verachte ich Gewalt, auch verbaler Natur. Würde aber mein Sohn oder meine Tochter zu mir kommen und mir sagen er hat ein Haus zum Einsturz gebracht und sein Chef hat ihn deshalb zur Sau gemacht, dann wäre ich nicht schockiert, so lange er nicht ausfallend wurde.
Aber wenn ich mir die neuen Generationen so angucke und die allgemeine Meinung hier, dann wundert mich nicht mehr wieso die Azubis nach einem lauten Gespräch kündigen. Auf der Welt fühlt sich doch direkt jeder angegangen wenn man nur schief guckt oder nicht korrekt gendert.
Ich betone zuletzt nochmal, ich heisse das gestern nicht gut, weil es über die Grenzen gegangen ist und ich glaube da sind auch Worte gefallen, die nicht gehen. ABER: Wenn ich als treuer Anhänger, der viel Geld ausgibt und Zeit investiert für den Verein, 20 Jahre dabei ist und nie negativ auffiel, den Jungs unten sage sie tragen das Trikot anscheinend nicht mit Stolz und Leidenschaft und sie sollen das besser ausziehen, dann ist das doch nachvollziehbar. Das würde ich schlieslich auch tun wenn jemand mit Herthatrikot bei jedem Union Tor jubelt wie ein Irrer.
Edit: Wisst ihr übrigens was wirklich deeskalierend wirken würde? Was die Fans wirklich milde stimmen würde und das Ruder emotional rumgerissen hätte?
Wenn sich die Spieler vor die Kurbe gestellt hätte, einer das Mikro nimmt und folgendes verkündet:"Es tut uns Leid. Wir wissen wir enttäuschen euch seit Monaten, aber wir werden alles geben das Ruder rumzureissen. Es wird schwierig und vielleicht gehen wir runter in Liga 2, aber selbst dann stehen wir zusammen und werden alles geben wieder stärker zurück zu kommen." Ein paar Sätze und ich wette das würde Schlagzeilen machen und die Leute zusammen bringen. Wenn aber der Kapitän erneut nach Abpfiff in die Kabine verschwindet frage ich mich ist das nicht das schlimmere Signal verglichen mit der Forderung ein Trikot abzulegen?
Ich vertrete das Weltbild, dass Fußballspieler nicht über allem stehen und genau so Arbeitnehmer sind wie alle anderen. Das sind keine Stars, denen ich hinterher rennen muss und sie anhimmel, nur weil sie Fußball spielen. Wenn mein Kollege so eine Leistung bringt sage ich ihm auch er soll seine Arbeit niederlegen. Symbolisch könnte ich ihm dann sagen er soll den Hammer, die Zange, den Kugelschreiber oder was auch immer niederlegen, weil er eine Schande für alle Handwerker, Büroleute oder sonst was ist. Wo ist das Problem?
Als Führungskraft verletze ich wöchentlich Menschen seelisch. Ich bringe jeden Monat Leute zum weinen, dafür braucht es mitunter nicht viel, bei einigen Kollegen reicht es schon wenn man sie kritisiert. Mir kamen sogar selber mal die Tränen als mein Chef mich rund machte. Nahm da einer Rücksicht und sagte:"Halt stop, wir sind alle Menschen und dürfen scheiße bauen ohne Ende und ohne Konsequenz."?
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und Fußballer betrifft das mehr als alle anderen. Wer da nicht verkraften kann von Fans ausgepfiffen zu werden oder sein Trikot niederzulegen, der sollte auswandern und irgendwo im Wald mit Huhn, Schwein und Kornfeld sein Ding machen.
Wie gesagt verachte ich Gewalt, auch verbaler Natur. Würde aber mein Sohn oder meine Tochter zu mir kommen und mir sagen er hat ein Haus zum Einsturz gebracht und sein Chef hat ihn deshalb zur Sau gemacht, dann wäre ich nicht schockiert, so lange er nicht ausfallend wurde.
Aber wenn ich mir die neuen Generationen so angucke und die allgemeine Meinung hier, dann wundert mich nicht mehr wieso die Azubis nach einem lauten Gespräch kündigen. Auf der Welt fühlt sich doch direkt jeder angegangen wenn man nur schief guckt oder nicht korrekt gendert.
Ich betone zuletzt nochmal, ich heisse das gestern nicht gut, weil es über die Grenzen gegangen ist und ich glaube da sind auch Worte gefallen, die nicht gehen. ABER: Wenn ich als treuer Anhänger, der viel Geld ausgibt und Zeit investiert für den Verein, 20 Jahre dabei ist und nie negativ auffiel, den Jungs unten sage sie tragen das Trikot anscheinend nicht mit Stolz und Leidenschaft und sie sollen das besser ausziehen, dann ist das doch nachvollziehbar. Das würde ich schlieslich auch tun wenn jemand mit Herthatrikot bei jedem Union Tor jubelt wie ein Irrer.
Edit: Wisst ihr übrigens was wirklich deeskalierend wirken würde? Was die Fans wirklich milde stimmen würde und das Ruder emotional rumgerissen hätte?
Wenn sich die Spieler vor die Kurbe gestellt hätte, einer das Mikro nimmt und folgendes verkündet:"Es tut uns Leid. Wir wissen wir enttäuschen euch seit Monaten, aber wir werden alles geben das Ruder rumzureissen. Es wird schwierig und vielleicht gehen wir runter in Liga 2, aber selbst dann stehen wir zusammen und werden alles geben wieder stärker zurück zu kommen." Ein paar Sätze und ich wette das würde Schlagzeilen machen und die Leute zusammen bringen. Wenn aber der Kapitän erneut nach Abpfiff in die Kabine verschwindet frage ich mich ist das nicht das schlimmere Signal verglichen mit der Forderung ein Trikot abzulegen?
Bei uns hat aber in erster Linie die "Führungskraft" versagt, wie das meistens in größeren Unternehmen der Fall ist und nicht die einzelne Bürokraft oder der Handwerker.
Natürlich kann man seinen Hass dann auf die Spieler projizieren, aber dann verschließt man die Augen davor, dass hier die Führungsebene komplett gescheitert ist.
Wenn ich meine besten Arbeitnehmer ziehen lasse, manche Abteilungen komplett unterbesetzt lasse (Rechtsverteidiger, Außenstürmer etc.), dann macht es keinen Sinn auf die Arbeitnehmer zu schimpfen, die mit der Arbeit nicht klar kommen. Wenn jetzt die Azubis (Gechter, Marton, Eitschberger) den Laden schmeißen müssen und es nicht schaffen, dann hat der Chef versagt und nicht die Azubis.
Btw. wenn du regelmäßig Leute zum weinen bringst, würde ich vielleicht auch mal überdenken, wie ich meine Kritik an den Angestellten äußere.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SirHammerlock am 10.04.2022 um 12:18 Uhr bearbeitet Zitat von Prince_2013
Wid sich hier echt darüber aufgeregt, dass die Fans die Spieler aufgefordert haben die Trikots auszuziehen ? Meiner Meinung nach wird das Ganze ziemlich aufgebarscht, denn auch die Fans haben solange es keine wüsten Pöblereien und Gewalt gibt, das Recht ihren Unmut zu äußern und darzustellen und nach diesem so bedeutenden Spiel und dem jetzt immer wahrscheinlicher werdenden Abstieg hat dieses „Trikotausziehen“ symbolischen Charakter, find da jetzt nix verwerfliches dran zumal man eh den Eindruck hat, dass gefühlt 90 % des Teams die Zukunft des Vereins am Hintern vorbeigeht, auf die Fans eh kein Cent gibt, und nach Hertha eh wieder ein neuer zahlungskräftiger Arbeitgeber kommt. Insofern wäre es doch viel und weitaus schlimmer gewesen, käme die Aufforderung die sollen auch ihre Hosen und Stutzen und in Boxershorts in die Kabine gehen, da würde ich bei einer Bloßstellung/Demütigung mitgehen, so aber nicht.
Wid sich hier echt darüber aufgeregt, dass die Fans die Spieler aufgefordert haben die Trikots auszuziehen ? Meiner Meinung nach wird das Ganze ziemlich aufgebarscht, denn auch die Fans haben solange es keine wüsten Pöblereien und Gewalt gibt, das Recht ihren Unmut zu äußern und darzustellen und nach diesem so bedeutenden Spiel und dem jetzt immer wahrscheinlicher werdenden Abstieg hat dieses „Trikotausziehen“ symbolischen Charakter, find da jetzt nix verwerfliches dran zumal man eh den Eindruck hat, dass gefühlt 90 % des Teams die Zukunft des Vereins am Hintern vorbeigeht, auf die Fans eh kein Cent gibt, und nach Hertha eh wieder ein neuer zahlungskräftiger Arbeitgeber kommt. Insofern wäre es doch viel und weitaus schlimmer gewesen, käme die Aufforderung die sollen auch ihre Hosen und Stutzen und in Boxershorts in die Kabine gehen, da würde ich bei einer Bloßstellung/Demütigung mitgehen, so aber nicht.
Kann da nicht mitgehen. Ich als Fan darf sehr wohl meinen Unmut äußern. Das ist absolut nicht das Thema. Wer bin ich, dass ich es mir rausnehme und jemanden auffordere sich seiner Arbeitskleidung zu entledigen.
Das geht nicht, dass ist zwischenmenschlich das schlechtmöglichste Zeichen welches du deinem Gegenüber senden kannst. Was ist den das für ein Zeichen für die Jüngsten, wie erkläre ich das denn einen zehnjährigen Jungen oder Mädchen, dass dies ein gerechtes handeln ist
Ey es geht hier um Sport und diese Zeichen sind eine Katastrophe und da muss ich mir auch mal Gedanken machen, welche Auswirkung das auf die Jüngsten haben kann. Wer sagt denn das in Schule XY jetzt nicht auch die Schüler von ihrem Klassenkamerad verlangen sein Trikot oder seine Hose auszuziehen weil sie wegen ihm verloren haben. Das hört sich plakativ an aber der Fußball bleibt eine große Bühne für die Jüngsten und dem muss ich mir einfach mal bewusst sein. Hier geht es nicht um uns und wir stehen als Fan auch nicht über dem Spieler das ist ein Trugschluss und wirkt auf mich so als ob sich jeder Einzelne mal hinterfragen sollte der der Meinung ist ich darf das , ich darf fordern weil ich ... Ne das geht zu weit sorry wir sind alles Menschen und brauchen auch keine weiteren Enke Entscheidungen. Drucksituationen wird es immer geben aber wir sollten uns gegenseitig wertschätzen und gesund supporten.
Die Kleinsten sind genauso seit zwei Jahren in dieser Phase und müssen auch etliches entbehren. Die kennen teilweise nur noch das Internet und dann sehen sie sowas im Stadion, sehen Krieg, Flucht uvm.
Ich würde mir daher gerade für uns und unsere Gesellschaft einfach mal wünschen, dass wir auch wenn es noch so schwer ist und wir alle unter der Situation bei Hertha leiden, dass wir uns immer noch an gewisse Werte halten sollten.
Ich bin wie gesagt auch Fan aber auch Mensch und mir steht es einfach nicht zu sich so zu verhalten. Geschweige denn, dass dies in der jetzigen Phase einfach einfach bestimmt alles andere als optimal ist. Emotionen hin oder her wir haben uns alle an Grenzen zu halten und wenn wir uns an diese nicht halten sollten wir uns nicht wundern wenn am Ende alles zusammenbricht und das auch über dem Tellerrand des Sports hinaus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gruenschnabel am 10.04.2022 um 12:34 Uhr bearbeitet Zitat von HaHoHertha
Am besten gleich den Spielbetrieb einstellen bevor einer der Spieler das Trikot wieder anzieht
Den Spielern ist nichts vorzuwerfen. Der Kader wurde scheiße zusammengestellt und die Aufstellung gestern war Katastrophe mit Ansage.
Zitat von Prince_2013
Wid sich hier echt darüber aufgeregt, dass die Fans die Spieler aufgefordert haben die Trikots auszuziehen ? Meiner Meinung nach wird das Ganze ziemlich aufgebarscht, denn auch die Fans haben solange es keine wüsten Pöblereien und Gewalt gibt, das Recht ihren Unmut zu äußern und darzustellen und nach diesem so bedeutenden Spiel und dem jetzt immer wahrscheinlicher werdenden Abstieg hat dieses „Trikotausziehen“ symbolischen Charakter, find da jetzt nix verwerfliches dran zumal man eh den Eindruck hat, dass gefühlt 90 % des Teams die Zukunft des Vereins am Hintern vorbeigeht, auf die Fans eh kein Cent gibt, und nach Hertha eh wieder ein neuer zahlungskräftiger Arbeitgeber kommt. Insofern wäre es doch viel und weitaus schlimmer gewesen, käme die Aufforderung die sollen auch ihre Hosen und Stutzen und in Boxershorts in die Kabine gehen, da würde ich bei einer Bloßstellung/Demütigung mitgehen, so aber nicht.
Wid sich hier echt darüber aufgeregt, dass die Fans die Spieler aufgefordert haben die Trikots auszuziehen ? Meiner Meinung nach wird das Ganze ziemlich aufgebarscht, denn auch die Fans haben solange es keine wüsten Pöblereien und Gewalt gibt, das Recht ihren Unmut zu äußern und darzustellen und nach diesem so bedeutenden Spiel und dem jetzt immer wahrscheinlicher werdenden Abstieg hat dieses „Trikotausziehen“ symbolischen Charakter, find da jetzt nix verwerfliches dran zumal man eh den Eindruck hat, dass gefühlt 90 % des Teams die Zukunft des Vereins am Hintern vorbeigeht, auf die Fans eh kein Cent gibt, und nach Hertha eh wieder ein neuer zahlungskräftiger Arbeitgeber kommt. Insofern wäre es doch viel und weitaus schlimmer gewesen, käme die Aufforderung die sollen auch ihre Hosen und Stutzen und in Boxershorts in die Kabine gehen, da würde ich bei einer Bloßstellung/Demütigung mitgehen, so aber nicht.
Am besten gleich den Spielbetrieb einstellen bevor einer der Spieler das Trikot wieder anzieht
Den Spielern ist nichts vorzuwerfen. Der Kader wurde scheiße zusammengestellt und die Aufstellung gestern war Katastrophe mit Ansage.
Really?
Also ja, der Kader ist schlecht zusammengestellt, die Aufstellung war eine Katastrophe und ja, die Fans verhalten sich auch nicht immer einwandfrei.
Aber dass den Spielern nichts vorzuwerfen ist, sehe ich dann doch anders.
Man muss die Trikotaktion nicht gut heißen, tu ich auch nicht, aber mir wird das Ganze ein bisschen zu sehr jetzt hochgebauscht.
Wenn das die Demütigung für ein Spieler darstellen soll, dann ist eh Hopfen und Malz verloren, denn die Demütigung findet auf dem Platz statt. Wir haben drei Derbys verloren und zum siebten Mal (!) vier oder mehr Gegentreffer kassiert.
Da demütigt man sich als Spieler.
Leider hat es am Ende die absolut falschen getroffen, während der Rest seine "leck-mich-da-wo-die-Sonne-nicht-scheint-Haltung" unter Beweis gestellt hat.
Für die Jungs tut es mir auch leid und die haben auch noch meine Sympathien.
Mit dem Rest hab ich größtenteils längst gebrochen und da habe ich auch kein Mitleid solange sie nicht körperlich oder übertrieben verbal angegangen werden.
Zitat von HaHoHertha
Am besten gleich den Spielbetrieb einstellen bevor einer der Spieler das Trikot wieder anzieht
Den Spielern ist nichts vorzuwerfen. Der Kader wurde scheiße zusammengestellt und die Aufstellung gestern war Katastrophe mit Ansage.
Zitat von Prince_2013
Wid sich hier echt darüber aufgeregt, dass die Fans die Spieler aufgefordert haben die Trikots auszuziehen ? Meiner Meinung nach wird das Ganze ziemlich aufgebarscht, denn auch die Fans haben solange es keine wüsten Pöblereien und Gewalt gibt, das Recht ihren Unmut zu äußern und darzustellen und nach diesem so bedeutenden Spiel und dem jetzt immer wahrscheinlicher werdenden Abstieg hat dieses „Trikotausziehen“ symbolischen Charakter, find da jetzt nix verwerfliches dran zumal man eh den Eindruck hat, dass gefühlt 90 % des Teams die Zukunft des Vereins am Hintern vorbeigeht, auf die Fans eh kein Cent gibt, und nach Hertha eh wieder ein neuer zahlungskräftiger Arbeitgeber kommt. Insofern wäre es doch viel und weitaus schlimmer gewesen, käme die Aufforderung die sollen auch ihre Hosen und Stutzen und in Boxershorts in die Kabine gehen, da würde ich bei einer Bloßstellung/Demütigung mitgehen, so aber nicht.
Wid sich hier echt darüber aufgeregt, dass die Fans die Spieler aufgefordert haben die Trikots auszuziehen ? Meiner Meinung nach wird das Ganze ziemlich aufgebarscht, denn auch die Fans haben solange es keine wüsten Pöblereien und Gewalt gibt, das Recht ihren Unmut zu äußern und darzustellen und nach diesem so bedeutenden Spiel und dem jetzt immer wahrscheinlicher werdenden Abstieg hat dieses „Trikotausziehen“ symbolischen Charakter, find da jetzt nix verwerfliches dran zumal man eh den Eindruck hat, dass gefühlt 90 % des Teams die Zukunft des Vereins am Hintern vorbeigeht, auf die Fans eh kein Cent gibt, und nach Hertha eh wieder ein neuer zahlungskräftiger Arbeitgeber kommt. Insofern wäre es doch viel und weitaus schlimmer gewesen, käme die Aufforderung die sollen auch ihre Hosen und Stutzen und in Boxershorts in die Kabine gehen, da würde ich bei einer Bloßstellung/Demütigung mitgehen, so aber nicht.
Am besten gleich den Spielbetrieb einstellen bevor einer der Spieler das Trikot wieder anzieht
Den Spielern ist nichts vorzuwerfen. Der Kader wurde scheiße zusammengestellt und die Aufstellung gestern war Katastrophe mit Ansage.
Really?
Also ja, der Kader ist schlecht zusammengestellt, die Aufstellung war eine Katastrophe und ja, die Fans verhalten sich auch nicht immer einwandfrei.
Aber dass den Spielern nichts vorzuwerfen ist, sehe ich dann doch anders.
Man muss die Trikotaktion nicht gut heißen, tu ich auch nicht, aber mir wird das Ganze ein bisschen zu sehr jetzt hochgebauscht.
Wenn das die Demütigung für ein Spieler darstellen soll, dann ist eh Hopfen und Malz verloren, denn die Demütigung findet auf dem Platz statt. Wir haben drei Derbys verloren und zum siebten Mal (!) vier oder mehr Gegentreffer kassiert.
Da demütigt man sich als Spieler.
Leider hat es am Ende die absolut falschen getroffen, während der Rest seine "leck-mich-da-wo-die-Sonne-nicht-scheint-Haltung" unter Beweis gestellt hat.
Für die Jungs tut es mir auch leid und die haben auch noch meine Sympathien.
Mit dem Rest hab ich größtenteils längst gebrochen und da habe ich auch kein Mitleid solange sie nicht körperlich oder übertrieben verbal angegangen werden.
Zitat von StephanK
.............
Und gerade jetzt, muss man zusammenhalten bis zum Ende der Saison. Jetzt kommen die wichtigen Wochen, wo wir punkten müssen. Wer seinen Frust über Niederlagen nicht verkraften kann, der sollten einen Fußballstadion eben fern bleiben. Solche Erfolgsfans braucht keiner, die toll feiern, wenn man gewinnt und durchdrehen, wenn man verliert.
Im "Derby der Fans" haben die gleichen Leute übrigens mindestens genauso kläglich versagt, wie die Spieler.
Es zeigt sich jetzt wieder alles, was man die letzten beiden Jahre im Fußball nie vermisst hat. "Es war nicht alles schlecht" während der Pandemie...
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Und gerade jetzt, muss man zusammenhalten bis zum Ende der Saison. Jetzt kommen die wichtigen Wochen, wo wir punkten müssen. Wer seinen Frust über Niederlagen nicht verkraften kann, der sollten einen Fußballstadion eben fern bleiben. Solche Erfolgsfans braucht keiner, die toll feiern, wenn man gewinnt und durchdrehen, wenn man verliert.
Im "Derby der Fans" haben die gleichen Leute übrigens mindestens genauso kläglich versagt, wie die Spieler.
Es zeigt sich jetzt wieder alles, was man die letzten beiden Jahre im Fußball nie vermisst hat. "Es war nicht alles schlecht" während der Pandemie...
Die Aufforderung das Trikot auszuziehen, ist symbolisch zu verstehen. In diesen Moment hatten die Spieler es nicht verdient, dass Trikot zu tragen. Im nächsten Spiel können sie gern beweisen, dass sie es verdient tragen. Fans die ihren Unmut emotional kundtun sind keine Erfolgsfans, sondern tendenziell eher welche die mit Herz und Leidenschaft für den Verein leben. Fans die es übertreiben, gibt es aber natürlich auch.
Die "gleichen Leute" haben die ganze Zeit gesungen und versucht die Mannschaft nach vorn zu peitschen. Versagt hat mal wieder ein Großteil des Herthaner Publikums drumherum, dass nur singt wenn es gut läuft und zum Teil nur zum Stadion bei interessanten spielen kommt. Dort findest du deine Erfolgsfans.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Xron85 am 10.04.2022 um 12:50 Uhr bearbeitet
Ohne Ultras ist das Stadionerlebnis um Längen besser. Ich kann auf dieses ganze Rumgeprolle, das Beschimpfen und Demütigen der Mannschaft verzichten. Die Ultras feiern doch nur sich selbst. Das kannst Du auch TeBe auflaufen lassen und die merken den Unterschied nicht, weil sie nur wegen sich selbst überhaupt ins Stadion gehen. Furchtbar. Von mir aus können die gerne noch hundert Jahre boykottieren!!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Panik1892 am 10.04.2022 um 12:46 Uhr bearbeitet Zitat von Xron85
Die Aufforderung das Trikot auszuziehen, ist symbolisch zu verstehen. In diesen Moment hatten die Spieler es nicht verdient, dass Trikot zu tragen. Im nächsten Spiel können sie gern beweisen, dass sie es verdient tragen. Fans die ihren Unmut emotional kundtun sind keine Erfolgsfans, sondern tendenziell eher welche die mit Herz und Leidenschaft für den Verein leben. Fans die es übertreiben, gibt es aber natürlich auch.
Die "gleichen Leute" haben die ganze Zeit gesungen und versucht die Mannschaft nach vorn zu peitschen. Versagt hat mal wieder ein Großteil des Herthaner Publikums drumherum, dass nur singt wenn es gut läuft und zum Teil nur zum Stadion bei interessanten spielen kommt. Dort findest du deine Erfolgsfans. Solche die dann so einen undifferenzierten Unsinn niederschreiben, wie du hier gerade.
Zitat von StephanK
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Und gerade jetzt, muss man zusammenhalten bis zum Ende der Saison. Jetzt kommen die wichtigen Wochen, wo wir punkten müssen. Wer seinen Frust über Niederlagen nicht verkraften kann, der sollten einen Fußballstadion eben fern bleiben. Solche Erfolgsfans braucht keiner, die toll feiern, wenn man gewinnt und durchdrehen, wenn man verliert.
Im "Derby der Fans" haben die gleichen Leute übrigens mindestens genauso kläglich versagt, wie die Spieler.
Es zeigt sich jetzt wieder alles, was man die letzten beiden Jahre im Fußball nie vermisst hat. "Es war nicht alles schlecht" während der Pandemie...
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Und gerade jetzt, muss man zusammenhalten bis zum Ende der Saison. Jetzt kommen die wichtigen Wochen, wo wir punkten müssen. Wer seinen Frust über Niederlagen nicht verkraften kann, der sollten einen Fußballstadion eben fern bleiben. Solche Erfolgsfans braucht keiner, die toll feiern, wenn man gewinnt und durchdrehen, wenn man verliert.
Im "Derby der Fans" haben die gleichen Leute übrigens mindestens genauso kläglich versagt, wie die Spieler.
Es zeigt sich jetzt wieder alles, was man die letzten beiden Jahre im Fußball nie vermisst hat. "Es war nicht alles schlecht" während der Pandemie...
Die Aufforderung das Trikot auszuziehen, ist symbolisch zu verstehen. In diesen Moment hatten die Spieler es nicht verdient, dass Trikot zu tragen. Im nächsten Spiel können sie gern beweisen, dass sie es verdient tragen. Fans die ihren Unmut emotional kundtun sind keine Erfolgsfans, sondern tendenziell eher welche die mit Herz und Leidenschaft für den Verein leben. Fans die es übertreiben, gibt es aber natürlich auch.
Die "gleichen Leute" haben die ganze Zeit gesungen und versucht die Mannschaft nach vorn zu peitschen. Versagt hat mal wieder ein Großteil des Herthaner Publikums drumherum, dass nur singt wenn es gut läuft und zum Teil nur zum Stadion bei interessanten spielen kommt. Dort findest du deine Erfolgsfans. Solche die dann so einen undifferenzierten Unsinn niederschreiben, wie du hier gerade.
Ob jemand es verdient hat das Hertha-Trikot zu trageb hat, haben sicherlich nicht diese Leute zu entscheiden. Das ist komplett anmaßend.
Und wer so durchdreht bei einer Niederlage, ist für mich ein Erfolgsfan. Wie der Name es sagt, machen sie die eigene Reaktion vom Erfolg der Mannschaft abhängig.
Und reden wir von den "Fans", die bis zuletzt auf einen Stadionbesuch verzichtet haben? Da stehen die eigenen Regeln über dem Verein.
Die ganze Zeit singen, hat nicht zwingend etwas mit dem Versuch die Mannschaft nach vorne peitschen zu tun.
Zitat von Xron85
Die Aufforderung das Trikot auszuziehen, ist symbolisch zu verstehen. In diesen Moment hatten die Spieler es nicht verdient, dass Trikot zu tragen. Im nächsten Spiel können sie gern beweisen, dass sie es verdient tragen. Fans die ihren Unmut emotional kundtun sind keine Erfolgsfans, sondern tendenziell eher welche die mit Herz und Leidenschaft für den Verein leben. Fans die es übertreiben, gibt es aber natürlich auch.
Die "gleichen Leute" haben die ganze Zeit gesungen und versucht die Mannschaft nach vorn zu peitschen. Versagt hat mal wieder ein Großteil des Herthaner Publikums drumherum, dass nur singt wenn es gut läuft und zum Teil nur zum Stadion bei interessanten spielen kommt. Dort findest du deine Erfolgsfans.
Zitat von StephanK
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Und gerade jetzt, muss man zusammenhalten bis zum Ende der Saison. Jetzt kommen die wichtigen Wochen, wo wir punkten müssen. Wer seinen Frust über Niederlagen nicht verkraften kann, der sollten einen Fußballstadion eben fern bleiben. Solche Erfolgsfans braucht keiner, die toll feiern, wenn man gewinnt und durchdrehen, wenn man verliert.
Im "Derby der Fans" haben die gleichen Leute übrigens mindestens genauso kläglich versagt, wie die Spieler.
Es zeigt sich jetzt wieder alles, was man die letzten beiden Jahre im Fußball nie vermisst hat. "Es war nicht alles schlecht" während der Pandemie...
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Und gerade jetzt, muss man zusammenhalten bis zum Ende der Saison. Jetzt kommen die wichtigen Wochen, wo wir punkten müssen. Wer seinen Frust über Niederlagen nicht verkraften kann, der sollten einen Fußballstadion eben fern bleiben. Solche Erfolgsfans braucht keiner, die toll feiern, wenn man gewinnt und durchdrehen, wenn man verliert.
Im "Derby der Fans" haben die gleichen Leute übrigens mindestens genauso kläglich versagt, wie die Spieler.
Es zeigt sich jetzt wieder alles, was man die letzten beiden Jahre im Fußball nie vermisst hat. "Es war nicht alles schlecht" während der Pandemie...
Die Aufforderung das Trikot auszuziehen, ist symbolisch zu verstehen. In diesen Moment hatten die Spieler es nicht verdient, dass Trikot zu tragen. Im nächsten Spiel können sie gern beweisen, dass sie es verdient tragen. Fans die ihren Unmut emotional kundtun sind keine Erfolgsfans, sondern tendenziell eher welche die mit Herz und Leidenschaft für den Verein leben. Fans die es übertreiben, gibt es aber natürlich auch.
Die "gleichen Leute" haben die ganze Zeit gesungen und versucht die Mannschaft nach vorn zu peitschen. Versagt hat mal wieder ein Großteil des Herthaner Publikums drumherum, dass nur singt wenn es gut läuft und zum Teil nur zum Stadion bei interessanten spielen kommt. Dort findest du deine Erfolgsfans.
Absolut bescheuert das von den Spielern zu vordern!
Ich wette die Mannschaft ist dadurch in den nächsten 3 wichtigen Spielen, die man gewinnen sollte mehr gehemmt. Gegen Union zu verlieren ist ärgerlich aber selbst Bayern Dortmund usw haben gegen Union ihre Probleme bekommen. Die machen das leider als Team wirklich gut. Da halten alle zusammen auch die Fans
Danke an die super Hertha ultras die die Mannschaft im guten und schlechten beistehen.
Ich hoffe die Mannschaft ist Profi genug um darüber zu stehen und ohne Angst vor Fehlern in die nächsten Spiele zu gehen.
Die Ultras sind einfach Fans eines Vereins und eines Fusballs der so seit den 90ern nicht mehr existiert. Es wurden gestern teilweise Spieler aufgefordert den Verein sofort zu verlassen. Sorry Leute aber geht am besten in die Bezirksliga zum zuschauen da könnt ihr noch „Kampf und Leidenschaft für den Verein“ sehen. Wie weit diese „Fans“ an der Realität des Profifußballs vorbei leben ist echt Wahnsinn.
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