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Fanszene

31.01.2011 - 16:49 Uhr
Fanszene |#971
05.11.2018 - 16:34 Uhr
Zitat von ColeWorld
Das ganze erinnert mich an zwei Geschwister, die beide Fehler gebaut haben, aber diese aus Stolz nicht eingestehen wollen, um als Sieger aus diesem "Machtkampf" hervorzugehen. Kindergarten. Von beiden Seiten.

Aber eins verstehe ich: Dass die Ultras langsam keine Lust mehr darauf haben, mit dem Verein zu sprechen. Die Aktion mit dem 125 jährigen Jubiläum war nämlich so ziemlich die asozialste Aktion des Vereins, an die ich Denken kann. Dass der Verein jetzt sogar Bedingungen stellt, unter denen ein Gespräch stattfinden soll, schießt dem ganzen nochmal den Vogel ab. Der Verein macht den Eindruck, dass man an gar keiner Aussprache interessiert sei.


Ohne eine öffentliche Distanzierung von den Gewalttaten und Vandalismus in Dortmund sehe ich auch keine Vorraussetzung für Gespräche. Bei den "Richtigstellungen" war man irgendwie deutlich schneller.

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18.05.2013: An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit
Fanszene |#972
05.11.2018 - 16:41 Uhr
Zitat von Nosebear
Zitat von ColeWorld

Das ganze erinnert mich an zwei Geschwister, die beide Fehler gebaut haben, aber diese aus Stolz nicht eingestehen wollen, um als Sieger aus diesem "Machtkampf" hervorzugehen. Kindergarten. Von beiden Seiten.

Aber eins verstehe ich: Dass die Ultras langsam keine Lust mehr darauf haben, mit dem Verein zu sprechen. Die Aktion mit dem 125 jährigen Jubiläum war nämlich so ziemlich die asozialste Aktion des Vereins, an die ich Denken kann. Dass der Verein jetzt sogar Bedingungen stellt, unter denen ein Gespräch stattfinden soll, schießt dem ganzen nochmal den Vogel ab. Der Verein macht den Eindruck, dass man an gar keiner Aussprache interessiert sei.


Ohne eine öffentliche Distanzierung von den Gewalttaten und Vandalismus in Dortmund sehe ich auch keine Vorraussetzung für Gespräche. Bei den "Richtigstellungen" war man irgendwie deutlich schneller.

Das sie sich davon klar distanzieren sollen, sehe ich auch so. Dieses dauernde mimimi nur die Polizei sei Schuld, wir sind unschuldige Opfer, geht mir auch auf die Eier. Dennoch kann man sich auch so zu Gesprächen zusammensetzen, denn genau das zähle ich auch zu dem Kindergarten. Dann kann man das auch klären.
Fanszene |#973
05.11.2018 - 16:46 Uhr
Zitat von ColeWorld
Das ganze erinnert mich an zwei Geschwister, die beide Fehler gebaut haben, aber diese aus Stolz nicht eingestehen wollen, um als Sieger aus diesem "Machtkampf" hervorzugehen. Kindergarten. Von beiden Seiten.

Aber eins verstehe ich: Dass die Ultras langsam keine Lust mehr darauf haben, mit dem Verein zu sprechen. Die Aktion mit dem 125 jährigen Jubiläum war nämlich so ziemlich die asozialste Aktion des Vereins, an die ich Denken kann. Dass der Verein jetzt sogar Bedingungen stellt, unter denen ein Gespräch stattfinden soll, schießt dem ganzen nochmal den Vogel ab. Der Verein macht den Eindruck, dass man an gar keiner Aussprache interessiert sei.


Hier wird leider gern vergessen, dass Keuter und seiner Familie persönlich von diesen Ultras oder Ultras nahe stehenden Personen bedroht wird. Schaut man sich die Graffiti auf der Wand und die Spruchbänder in der OST an, ist da eine verblüffende Ähnlichkeit zu erkennen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das eines der Themen ist, die in einem Vorgespräch erörtert werden sollten.

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"Der Ball ist rund. Wäre er eckig, wäre es ja ein Würfel." - Gyula Lorant
Fanszene |#974
05.11.2018 - 16:54 Uhr
Ich will mich eigentlich nicht noch weiter einmischen, damit langsam hier Ruhe einkehrt. Solange es nicht bewiesen ist, das die Schmierereien an Keuter's Wohnung auch wirklich Ultras waren, sollte man vorsichtig mit solchen Äußerungen machen. Es gibt genug Leute außerhalb der Ultras die sowas auch machen würden. Niemand weiß erstmal überhaupt ob es Herthaner waren, auch wenn die Vermutung natürlich sehr Nahe liegt.

Mutmaßung von meiner Seite aus:
Das mit den Vorgespräch würde ich so fassen: Hertha will den Ultras was sagen, was keiner mitbekommen soll. Wo keine Zeugen sind, so auch keine Beweise. Kann mir vorstellen das Hertha den Ultras dann richtig "gedroht" hätte und das keiner mitbekommen sollte. Dementsprechend wäre es dann Aussage gegen Aussage. Das wäre aber wieder mal ein Eigentor gewesen, weil sowas nichts bringt. Über Preetz bin ich wirklich enttäuscht. Ich erwarte ja nicht viel, aber wie Hertha-Fans also auch Ultras ticken, sollte er langsam wissen und sowas erwarte ich auch. Hab Gefühl er wurde einer Gehirnwäsche unterzogen.


Und das mit den 125 Jahren sehe ich ähnlich wie einer meiner Vorredner. Das war letztes Jahr! Da war noch nichts mit Keuter Graffiti oder sonstiges. Das war sogar noch vor dem Rostock Spiel. Bei einer 125 Jahre Feier arbeitet man mit Fans Hand in Hand. Ich wollte mich sogar da auch einbringen! So war es eigentlich geplant, das jeder seine Ideen sagen konnte. Bei mir hat das mit der Hymne zum überlaufen gebracht, da hätte ich fast meine Mitgliedschaft gekündigt. Gerade noch so die Kurve bekommen!

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Herz: Hertha BSC


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cup-of-Tea am 05.11.2018 um 16:57 Uhr bearbeitet
Fanszene |#975
05.11.2018 - 16:57 Uhr
Zitat von ColeWorld
Zitat von Nosebear

Zitat von ColeWorld

Das ganze erinnert mich an zwei Geschwister, die beide Fehler gebaut haben, aber diese aus Stolz nicht eingestehen wollen, um als Sieger aus diesem "Machtkampf" hervorzugehen. Kindergarten. Von beiden Seiten.

Aber eins verstehe ich: Dass die Ultras langsam keine Lust mehr darauf haben, mit dem Verein zu sprechen. Die Aktion mit dem 125 jährigen Jubiläum war nämlich so ziemlich die asozialste Aktion des Vereins, an die ich Denken kann. Dass der Verein jetzt sogar Bedingungen stellt, unter denen ein Gespräch stattfinden soll, schießt dem ganzen nochmal den Vogel ab. Der Verein macht den Eindruck, dass man an gar keiner Aussprache interessiert sei.


Ohne eine öffentliche Distanzierung von den Gewalttaten und Vandalismus in Dortmund sehe ich auch keine Vorraussetzung für Gespräche. Bei den "Richtigstellungen" war man irgendwie deutlich schneller.

Das sie sich davon klar distanzieren sollen, sehe ich auch so. Dieses dauernde mimimi nur die Polizei sei Schuld, wir sind unschuldige Opfer, geht mir auch auf die Eier. Dennoch kann man sich auch so zu Gesprächen zusammensetzen, denn genau das zähle ich auch zu dem Kindergarten. Dann kann man das auch klären.


Aus meiner Sicht ist eine Erklärung Vorraussetzung vor allen Gesprächen. Ansonsten ist das ein Tritt auf die Werte von Hertha. Und sowas kann man nicht tolerieren.

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18.05.2013: An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit
Fanszene |#976
05.11.2018 - 17:59 Uhr
Zitat von Hertha1977
Na genau das könnte doch der springende Punkt sein, so wie Du es beschreibst (habe den Text auf der Harlekin-Seite nicht gelesen). Den Ultras erzählt man tagein tagaus, dass Pyrotechnik verboten ist und im Stadion nix zu suchen hat, aber bei Sponsoren führt man diese Haltung ad absurdum. Es ist natürlich ein Problem, dass der DFB/die DFL die Pyrotechnik im Stadion untersagt und Hertha da wohl Probleme hätte auszuscheren, selbst wenn man es wollte. Keine Ahnung, wie die rechtlichen Bestimmungen sind, wobei der KSC am vergangenen Wochenende auch eine genehmigte Pyroshow durchgeführt hat.

In meinen Augen werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Bei den Sponsoren werden Experten eingesetzt. Außerdem wird die Pyrotechnick nicht in Menschenmengen angewendet. Das wollen aber anscheinend die Gruppierungen. Und selbst wenn jemals Pyrotechnick gestattet werden sollte, wird man dies nicht der Hand von Laien überlassen. Hoffe ich!
Zitat von Hertha1977

Zitat von ber-olymp

Zum Dialog: nach und nach glaube ich, dass die Ultras den Dialog verweigern, weil sie einfach keine Argumente haben. Zu oft ist ihnen der Verein nun in ihren Forderungen entgegen gekommen.


Ich frage mich allerdings auch, warum Hertha die Teilnahme der Ultras am Runden Tisch an Bedingungen knüpft. Nämlich ein Treffen NUR zwischen GF und Ultras. Ich dachte eigentlich, Hertha möchte mit den Ultras reden und bemüht sich nach eigener Aussage seit Monaten darum, den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen. Jetzt wären die Ultras für den Runden Tisch bereit gewesen und die GF stellt Bedingungen. Die Dinge, die man im Vorgespräch unbedingt klären will, kann man auch am Runden Tisch klären und alles andere, was mit den Vorfällen in Dortmund zu tun hat, klären Polizei und Staatsanwaltschaft. Für mich sieht es so aus, dass Hertha die Ultras öffentlich als diejenigen hinstellen will, die nicht reden wollen, um weiter negative Stimmung gegen die Ultras zu schüren.

Ich würde Hertha dringend raten, die Chance zu nutzen und die Ultras zum Runden Tisch am Donnerstag zuzulassen. Allein schon vor dem Hintergrund, dass wir Samstag in Düsseldorf antreten werden und dieses Spiel aufgrund der Vorfälle 2013 eine gewisse Brisanz hat. Was ist, wenn sich einige Ultras zu einem weiteren Protest aufgerufen fühlen. Aber nicht durch Schweigen, sondern durch massives Zündeln. Genau DAS will wohl keiner.

Mit den anderen Gruppierungen scheint der Dialog möglich. Die Ultras nahmen sich das Recht heraus an diesen Dialogen nicht teilzunehmen. Trotz mehrfacher Aufforderung. Sie wollten eine Sonderstellung und nun genießen sie diese. Meiner Meinung nach war ihr Verhalten auch ein Ausdruck von "nur nach unseren Bedingungen und nur wenn wir das wollen". Soviel zum Thema "Gespräche auf Augenhöhe" das im Forum bereits angeschnitten wurde. Und den Schwarzen Peter haben sie ganz allein gezogen. Für den "guten Ruf" ihrer Gruppe tun sie ausreichend selbst. Ihr Verhalten hat mit den Werten des Vereins herzlichst wenig zutun. Das eine gewisse Distanzierung auch von Seiten des Vereins ausgedrückt wird erscheint mir logisch. Nur Kuschelkurs zu fahren, weil die Ultras nur mit Samthandschuhen angefasst werden dürfen, scheint auch nichts zu bringen. Die Sonderstellung im Verein wurde hart erarbeitet.

@Gehirnwäsche
Preetz denkt wohl eher ziemlich klar.
Vorallem in diesem Zusammenhang, ist das in meinen Augen eine sehr fragwürdige Vermutung. Es sind eher die Ultras welche negativ auf junge Menschen abfärben.
Drohungen wurden bislang nur von Seiten einiger Gruppierungen auf Bannern nieder geschrieben. Der Verein hat diebezüglich noch keine Tendenzen gezeigt. Daher ist das auch eine komische Vermutung.

Verhärtete Fronten - ich hoffe der Verein bleibt standhaft und knickt nicht ein. Das wäre ein fatales Signal an alle restlichen Ultra- Gruppierungen.
Fanszene |#977
05.11.2018 - 18:37 Uhr
Zitat von ber-olymp

Zitat von Hertha1977

Na genau das könnte doch der springende Punkt sein, so wie Du es beschreibst (habe den Text auf der Harlekin-Seite nicht gelesen). Den Ultras erzählt man tagein tagaus, dass Pyrotechnik verboten ist und im Stadion nix zu suchen hat, aber bei Sponsoren führt man diese Haltung ad absurdum. Es ist natürlich ein Problem, dass der DFB/die DFL die Pyrotechnik im Stadion untersagt und Hertha da wohl Probleme hätte auszuscheren, selbst wenn man es wollte. Keine Ahnung, wie die rechtlichen Bestimmungen sind, wobei der KSC am vergangenen Wochenende auch eine genehmigte Pyroshow durchgeführt hat.

In meinen Augen werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Bei den Sponsoren werden Experten eingesetzt. Außerdem wird die Pyrotechnick nicht in Menschenmengen angewendet. Das wollen aber anscheinend die Gruppierungen. Und selbst wenn jemals Pyrotechnick gestattet werden sollte, wird man dies nicht der Hand von Laien überlassen. Hoffe ich!


Da gebe ich Dir ja vollkommen Recht. Es geht den Ultras u.a. aber eben darum, Pyrotechnik im Stadion zu legalisieren. Darüber wurde mit dem DFB/der DFL gesprochen, bevor diese die Gespräche plötzlich beendeten. Selbstverständlich müßte das Ergebnis bei einer Legalisierung sein, dass, neben weiteren Auflagen, speziell geschulte Mitglieder der Ultraszene die Dinger abbrennen dürfen. Sollen 20 Mann ne Schulung auf eigene Kosten machen und gut ist. Selbst wenn man das Angebot dafür machen würde, glaube ich kaum, dass es da einen Weg geben würde.

Es sieht nur halt blöd aus, wenn man einerseits kategorisch Pyrotechnik ausschließt und es dann für die feinen Sponsoren möglich macht. Das ist genauso wie in anderen Dingen. Da wird 50+1 ganz groß propagiert und für Konstrukte wie RB werden die Regeln gebogen, dass sich die Balken biegen.

Zitat von Hertha1977

Zitat von ber-olymp

Zum Dialog: nach und nach glaube ich, dass die Ultras den Dialog verweigern, weil sie einfach keine Argumente haben. Zu oft ist ihnen der Verein nun in ihren Forderungen entgegen gekommen.


Ich frage mich allerdings auch, warum Hertha die Teilnahme der Ultras am Runden Tisch an Bedingungen knüpft. Nämlich ein Treffen NUR zwischen GF und Ultras. Ich dachte eigentlich, Hertha möchte mit den Ultras reden und bemüht sich nach eigener Aussage seit Monaten darum, den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen. Jetzt wären die Ultras für den Runden Tisch bereit gewesen und die GF stellt Bedingungen. Die Dinge, die man im Vorgespräch unbedingt klären will, kann man auch am Runden Tisch klären und alles andere, was mit den Vorfällen in Dortmund zu tun hat, klären Polizei und Staatsanwaltschaft. Für mich sieht es so aus, dass Hertha die Ultras öffentlich als diejenigen hinstellen will, die nicht reden wollen, um weiter negative Stimmung gegen die Ultras zu schüren.

Ich würde Hertha dringend raten, die Chance zu nutzen und die Ultras zum Runden Tisch am Donnerstag zuzulassen. Allein schon vor dem Hintergrund, dass wir Samstag in Düsseldorf antreten werden und dieses Spiel aufgrund der Vorfälle 2013 eine gewisse Brisanz hat. Was ist, wenn sich einige Ultras zu einem weiteren Protest aufgerufen fühlen. Aber nicht durch Schweigen, sondern durch massives Zündeln. Genau DAS will wohl keiner.

Mit den anderen Gruppierungen scheint der Dialog möglich. Die Ultras nahmen sich das Recht heraus an diesen Dialogen nicht teilzunehmen. Trotz mehrfacher Aufforderung. Sie wollten eine Sonderstellung und nun genießen sie diese. Meiner Meinung nach war ihr Verhalten auch ein Ausdruck von "nur nach unseren Bedingungen und nur wenn wir das wollen". Soviel zum Thema "Gespräche auf Augenhöhe" das im Forum bereits angeschnitten wurde. Und den Schwarzen Peter haben sie ganz allein gezogen. Für den "guten Ruf" ihrer Gruppe tun sie ausreichend selbst. Ihr Verhalten hat mit den Werten des Vereins herzlichst wenig zutun. Das eine gewisse Distanzierung auch von Seiten des Vereins ausgedrückt wird erscheint mir logisch. Nur Kuschelkurs zu fahren, weil die Ultras nur mit Samthandschuhen angefasst werden dürfen, scheint auch nichts zu bringen. Die Sonderstellung im Verein wurde hart erarbeitet.

@Gehirnwäsche
Preetz denkt wohl eher ziemlich klar.
Vorallem in diesem Zusammenhang, ist das in meinen Augen eine sehr fragwürdige Vermutung. Es sind eher die Ultras welche negativ auf junge Menschen abfärben.
Drohungen wurden bislang nur von Seiten einiger Gruppierungen auf Bannern nieder geschrieben. Der Verein hat diebezüglich noch keine Tendenzen gezeigt. Daher ist das auch eine komische Vermutung.

Verhärtete Fronten - ich hoffe der Verein bleibt standhaft und knickt nicht ein. Das wäre ein fatales Signal an alle restlichen Ultra- Gruppierungen.

Und was bringt es, wenn Hertha nicht einknickt??? Meine Eltern haben mir immer gesagt "Der Klügere gibt nach." Die Ultras sind bereit, am Runden Tisch teilzunehmen. Warum diese Chance verstreichen lassen, nur um auf einer dämlichen Vorbedingung zu verharren? Wie gesagt, die Vorkommnisse in Dortmund gehört in die Hände der Justiz und wer überführt wird, ist sowieso raus (Stadionverbot). Da muss man nicht noch alle anderen mit bestrafen, indem man sie von Gesprächen ausschließt. Wäre es besser, wenn jetzt die Ultras ihren Protest vielleicht durch noch mehr Pyro-Aktionen zum Ausdruck bringen? Von weiteren Friedhofs-Atmosphären in Heimspielen rede ich mal garnicht. Zur Not kann man das nach ein paar Wochen vielleicht kompensieren. Einer hat es ja am Wochenende schon vorgemacht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hertha1977 am 05.11.2018 um 18:44 Uhr bearbeitet
Fanszene |#978
05.11.2018 - 19:06 Uhr
Zitat von Hertha1977
Und was bringt es, wenn Hertha nicht einknickt??? Meine Eltern haben mir immer gesagt "Der Klügere gibt nach." Die Ultras sind bereit, am Runden Tisch teilzunehmen. Warum diese Chance verstreichen lassen, nur um auf einer dämlichen Vorbedingung zu verharren? Wäre es besser, wenn jetzt die Ultras ihren Protest vielleicht durch noch mehr Pyro-Aktionen zum Ausdruck bringen? Von weiteren Friedhofs-Atmosphäre n in Heimspielen rede ich mal garnicht.

Dieses Zitat : "Der Klügere gibt nach" habe ich auch zuletzt genutzt. Allerdings mit dem Anhang "Bis er der Dumme ist".
Der Verein zeigt sich auch gesprächsbereit. Sie fordern zu einer Vorbesprechung und die Argumentation dagegen ist der Vorwurf fehlender Dialogbereitschaft. Das erschließt sich mir nicht.
Hoffentlich wird keine weitere Pyroaktionen folgen. Wenn das die Antwort sein sollte, dann sind sie vielleicht wirklich nicht für den Dialog fähig.
Wenn der Verein einknickt wäre es nur eine Machtdemonstration von Seiten der Ultras. Der Verein muss Herr der lage bleiben und darf das Feld nicht den Ultras überlassen. Und wenn sie die Bedingungen zum Dialog nicht akzeptieren zeigen sie nur das sie nicht wirklich an diesem interessiert sind. Auch würden andere Ultras dann vermehrt ähnliche Mittel nutzen um gegen andere Vereine so vorzugehen. Ich denke es geht in diesem Fall sogar um mehr als nur der Hertha. Zu viele, auch von anderen Vereinen, solidarisieren sich mit ihnen.
Fanszene |#979
05.11.2018 - 19:21 Uhr
Zitat von ber-olymp


Der Verein zeigt sich auch gesprächsbereit. Sie fordern zu einer Vorbesprechung und die Argumentation dagegen ist der Vorwurf fehlender Dialogbereitschaft. Das erschließt sich mir nicht.
Hoffentlich wird keine weitere Pyroaktionen folgen. Wenn das die Antwort sein sollte, dann sind sie vielleicht wirklich nicht für den Dialog fähig.
Wenn der Verein einknickt wäre es nur eine Machtdemonstration von Seiten der Ultras. Der Verein muss Herr der lage bleiben und darf das Feld nicht den Ultras überlassen. Und wenn sie die Bedingungen zum Dialog nicht akzeptieren zeigen sie nur das sie nicht wirklich an diesem interessiert sind. Auch würden andere Ultras dann vermehrt ähnliche Mittel nutzen um gegen andere Vereine so vorzugehen. Ich denke es geht in diesem Fall sogar um mehr als nur der Hertha. Zu viele, auch von anderen Vereinen, solidarisieren sich mit ihnen.


Die Frage ist, was Hertha in dieser Vorbesprechung genau will. Ich bin der Meinung, alles, was man mit den Ultras besprechen will, kann man am Runden Tisch genauso machen. Wenn Hertha sich monatelang so sehr darum bemüht hat, den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen, dann sollten sie die Ultras dorthin einladen, wenn sie dazu schon grundsätzlich bereit sind.

Knallhart zu bleiben würde voraussetzen, dass man eine Alternative hat, nämlich das man es schafft, sie aus dem Stadion zu bekommen. Genau das hat bisher zumindest mit den Pyromanen nicht funktioniert und wird weiterhin nicht funktionieren. Es bleibt also nur, miteinander so schnell wie möglich zu sprechen. Ansonsten wird es immer auf Hertha zurück fallen, weil es sich auf die Mannschaft auswirken wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hertha1977 am 05.11.2018 um 19:23 Uhr bearbeitet
Fanszene |#980
05.11.2018 - 19:21 Uhr
Ob sowas möglich wäre bei Hertha? https://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=FC-St-Pauli-prueft-rechtliche-Schritte-gegen-die-Polizei&folder=sites&site=news_detail&news_id=19263

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