Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Dazu gibt es nun noch einen aktuellen, sehr passenden Kommentar der Sueddeutschen Zeitung (bekanntlich eine der größten und prägendsten Zeitungen des Landes, die einen entsprechend hohen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung besitzt).
Unter dem Titel "Eine Anmaßung der Selbstdarsteller" wird die "Trikot-Demütigung" als ein "einmaliger Vorgang" bezeichnet, der zeige dass Ultras teilweise eher "ultraverblendet" seien. Der Fußball interessiere "einen nicht unerheblichen Teil" ohnehin nur am Rande, ihre eigene Choreographie dafür umso mehr. Sie würden das Erscheinungsbild dominieren und das sehe oft auch ganz nett aus. Dafür würden sie sich aber eben auch "totalitaristische Deutungshoheit" über ihren Verein anmaßen. Im konkreten Berliner Fall zeige sich eine "strukturelle Nähe" zur Spieler-Jagd auf Schalke. Bei allem, was Hertha als Verein wohl tatsächlich falsch gemacht habe, könne es dafür "nicht ansatzweise eine Rechtfertigung" geben. Selbst in Südamerika singe man lediglich spöttisch, die Spieler sollten sich die Trikots ausziehen und den Fans geben. Was die Berliner Ultras demonstriert haben, zeige vor allem, dass sie zu verblendet seien, um die möglichen Folgen ihres Tuns auf die Spieler und den Abstiegskampf einzusehen.
Hier ein paar Auszüge, der Artikel ist aber insgesamt sehr lesenswert.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/sport/hertha-bsc-derby-ultras-union-berlin-1.5564433
Unter dem Titel "Eine Anmaßung der Selbstdarsteller" wird die "Trikot-Demütigung" als ein "einmaliger Vorgang" bezeichnet, der zeige dass Ultras teilweise eher "ultraverblendet" seien. Der Fußball interessiere "einen nicht unerheblichen Teil" ohnehin nur am Rande, ihre eigene Choreographie dafür umso mehr. Sie würden das Erscheinungsbild dominieren und das sehe oft auch ganz nett aus. Dafür würden sie sich aber eben auch "totalitaristische Deutungshoheit" über ihren Verein anmaßen. Im konkreten Berliner Fall zeige sich eine "strukturelle Nähe" zur Spieler-Jagd auf Schalke. Bei allem, was Hertha als Verein wohl tatsächlich falsch gemacht habe, könne es dafür "nicht ansatzweise eine Rechtfertigung" geben. Selbst in Südamerika singe man lediglich spöttisch, die Spieler sollten sich die Trikots ausziehen und den Fans geben. Was die Berliner Ultras demonstriert haben, zeige vor allem, dass sie zu verblendet seien, um die möglichen Folgen ihres Tuns auf die Spieler und den Abstiegskampf einzusehen.
Hier ein paar Auszüge, der Artikel ist aber insgesamt sehr lesenswert.
Quelle: Sueddeutsche Zeitung
Tatort Berliner Olympiastadion: Ein Teil der dortigen Ultra-Szene meint, darüber zu bestimmen, wer würdig ist, das Hertha-Trikot zu tragen, und wer nicht.
Die Aktion setzt auf die Drohung auf, die seit der nun vorletzten Derbyniederlage im Raum steht. Im Januar statteten Dutzende Hertha-Extremisten der Mannschaft einen sogenannten Trainingsbesuch ab und drohten, "die nächste Stufe" zu zünden, wenn sich die Mannschaft nicht "am Riemen" reiße. In der Summe weisen diese Geschehnisse eine enge strukturelle Nähe zur Hatz auf Spieler auf, die radikale Schalker Fans im Abstiegsjahr 2020/21 zur Aufführung brachten.
Was Herthas Manager Fredi Bobic zu Recht als das Überschreiten einer "roten Linie" bezeichnete: einen mit Gewaltandrohung gepaarten Akt der Exkommunikation.
Dass sich aber die demonstrative Verstoßung der Profis mitten im Abstiegskampf vollzieht, untermauert den Gedanken, dass es Teile der Szene gibt, für die der Fußball nur Beiwerk zur Selbstinszenierung ist. Spielern der eigenen Mannschaft im Abstiegskampf zusätzliche Angst einjagen zu wollen, sie mit Gewalt zu bedrohen, darauf kann man nur kommen, wenn man ultraverblendet ist.
Die Aktion setzt auf die Drohung auf, die seit der nun vorletzten Derbyniederlage im Raum steht. Im Januar statteten Dutzende Hertha-Extremisten der Mannschaft einen sogenannten Trainingsbesuch ab und drohten, "die nächste Stufe" zu zünden, wenn sich die Mannschaft nicht "am Riemen" reiße. In der Summe weisen diese Geschehnisse eine enge strukturelle Nähe zur Hatz auf Spieler auf, die radikale Schalker Fans im Abstiegsjahr 2020/21 zur Aufführung brachten.
Was Herthas Manager Fredi Bobic zu Recht als das Überschreiten einer "roten Linie" bezeichnete: einen mit Gewaltandrohung gepaarten Akt der Exkommunikation.
Dass sich aber die demonstrative Verstoßung der Profis mitten im Abstiegskampf vollzieht, untermauert den Gedanken, dass es Teile der Szene gibt, für die der Fußball nur Beiwerk zur Selbstinszenierung ist. Spielern der eigenen Mannschaft im Abstiegskampf zusätzliche Angst einjagen zu wollen, sie mit Gewalt zu bedrohen, darauf kann man nur kommen, wenn man ultraverblendet ist.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/sport/hertha-bsc-derby-ultras-union-berlin-1.5564433
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spreedampfer92 am 28.04.2022 um 02:22 Uhr bearbeitet
Aktuell geht es mir so, dass ich solange es keine Entschuldigung oder Einsicht seitens der Ultras gibt, auch keinen Zentimeter Annäherung meinerseits an die Ultras gibt.
Ich hatte nach der Trainingsplatz Aktion schon schriftlich bei Hertha harte Konsequenzen für diese Personen gefordert. Das werde ich als Mitglied auch weiterhin immer wieder tun, wenn aus meiner Sicht eine rote Linie überschritten wurde.
Es ist, ich wiederhole mich gern, Zeit den Laden auf links zu drehen. Dazu gehört auch ganz sicher der untere Teil der Ostkurve .
Bei allen Widrigkeiten war Hertha trotz allem lange nicht mehr in einer so guten Ausgangslage, langjährig bekannte Unruhestifter und Straftäter dauerhaft aus dem Stadion und Verein zu entfernen. Der Rückhalt der breiten Masse ist ganz offensichtlich da. Also Hertha, trau dich!
Und nimm einigen mal mehr als nur das Megaphon weg.
Ich hatte nach der Trainingsplatz Aktion schon schriftlich bei Hertha harte Konsequenzen für diese Personen gefordert. Das werde ich als Mitglied auch weiterhin immer wieder tun, wenn aus meiner Sicht eine rote Linie überschritten wurde.
Es ist, ich wiederhole mich gern, Zeit den Laden auf links zu drehen. Dazu gehört auch ganz sicher der untere Teil der Ostkurve .
Bei allen Widrigkeiten war Hertha trotz allem lange nicht mehr in einer so guten Ausgangslage, langjährig bekannte Unruhestifter und Straftäter dauerhaft aus dem Stadion und Verein zu entfernen. Der Rückhalt der breiten Masse ist ganz offensichtlich da. Also Hertha, trau dich!
Und nimm einigen mal mehr als nur das Megaphon weg.
Zitat von Basti77
Aktuell geht es mir so, dass ich solange es keine Entschuldigung oder Einsicht seitens der Ultras gibt, auch keinen Zentimeter Annäherung meinerseits an die Ultras gibt.
Ich hatte nach der Trainingsplatz Aktion schon schriftlich bei Hertha harte Konsequenzen für diese Personen gefordert. Das werde ich als Mitglied auch weiterhin immer wieder tun, wenn aus meiner Sicht eine rote Linie überschritten wurde.
Es ist, ich wiederhole mich gern, Zeit den Laden auf links zu drehen. Dazu gehört auch ganz sicher der untere Teil der Ostkurve .
Bei allen Widrigkeiten war Hertha trotz allem lange nicht mehr in einer so guten Ausgangslage, langjährig bekannte Unruhestifter und Straftäter dauerhaft aus dem Stadion und Verein zu entfernen. Der Rückhalt der breiten Masse ist ganz offensichtlich da. Also Hertha, trau dich!
Und nimm einigen mal mehr als nur das Megaphon weg.
Aktuell geht es mir so, dass ich solange es keine Entschuldigung oder Einsicht seitens der Ultras gibt, auch keinen Zentimeter Annäherung meinerseits an die Ultras gibt.
Ich hatte nach der Trainingsplatz Aktion schon schriftlich bei Hertha harte Konsequenzen für diese Personen gefordert. Das werde ich als Mitglied auch weiterhin immer wieder tun, wenn aus meiner Sicht eine rote Linie überschritten wurde.
Es ist, ich wiederhole mich gern, Zeit den Laden auf links zu drehen. Dazu gehört auch ganz sicher der untere Teil der Ostkurve .
Bei allen Widrigkeiten war Hertha trotz allem lange nicht mehr in einer so guten Ausgangslage, langjährig bekannte Unruhestifter und Straftäter dauerhaft aus dem Stadion und Verein zu entfernen. Der Rückhalt der breiten Masse ist ganz offensichtlich da. Also Hertha, trau dich!
Und nimm einigen mal mehr als nur das Megaphon weg.
... Stichwort Megaphon, bei den Spielen unter Corona Bedigungen ohne die Ulras, hatte jemand bekanntes aus meinem Umfeld die Idee, ein Megaphon mit ins Stadion zu bringen um die Unterstützung der Anwesenden Fans zu koordinieren - was glaube ich schon sehr cool gewesen wäre.
Die Antwort des Vereins auf die Nachfrage das tun zu dürfen:
Man wolle die Ultras mit einer Zustimmung nicht unnötig provozieren.
....???
Zitat von NOMHertha
... Stichwort Megaphon, bei den Spielen unter Corona Bedigungen ohne die Ulras, hatte jemand bekanntes aus meinem Umfeld die Idee, ein Megaphon mit ins Stadion zu bringen um die Unterstützung der Anwesenden Fans zu koordinieren - was glaube ich schon sehr cool gewesen wäre.
Die Antwort des Vereins auf die Nachfrage das tun zu dürfen:
Man wolle die Ultras mit einer Zustimmung nicht unnötig provozieren.
....???
Zitat von Basti77
Aktuell geht es mir so, dass ich solange es keine Entschuldigung oder Einsicht seitens der Ultras gibt, auch keinen Zentimeter Annäherung meinerseits an die Ultras gibt.
Ich hatte nach der Trainingsplatz Aktion schon schriftlich bei Hertha harte Konsequenzen für diese Personen gefordert. Das werde ich als Mitglied auch weiterhin immer wieder tun, wenn aus meiner Sicht eine rote Linie überschritten wurde.
Es ist, ich wiederhole mich gern, Zeit den Laden auf links zu drehen. Dazu gehört auch ganz sicher der untere Teil der Ostkurve .
Bei allen Widrigkeiten war Hertha trotz allem lange nicht mehr in einer so guten Ausgangslage, langjährig bekannte Unruhestifter und Straftäter dauerhaft aus dem Stadion und Verein zu entfernen. Der Rückhalt der breiten Masse ist ganz offensichtlich da. Also Hertha, trau dich!
Und nimm einigen mal mehr als nur das Megaphon weg.
Aktuell geht es mir so, dass ich solange es keine Entschuldigung oder Einsicht seitens der Ultras gibt, auch keinen Zentimeter Annäherung meinerseits an die Ultras gibt.
Ich hatte nach der Trainingsplatz Aktion schon schriftlich bei Hertha harte Konsequenzen für diese Personen gefordert. Das werde ich als Mitglied auch weiterhin immer wieder tun, wenn aus meiner Sicht eine rote Linie überschritten wurde.
Es ist, ich wiederhole mich gern, Zeit den Laden auf links zu drehen. Dazu gehört auch ganz sicher der untere Teil der Ostkurve .
Bei allen Widrigkeiten war Hertha trotz allem lange nicht mehr in einer so guten Ausgangslage, langjährig bekannte Unruhestifter und Straftäter dauerhaft aus dem Stadion und Verein zu entfernen. Der Rückhalt der breiten Masse ist ganz offensichtlich da. Also Hertha, trau dich!
Und nimm einigen mal mehr als nur das Megaphon weg.
... Stichwort Megaphon, bei den Spielen unter Corona Bedigungen ohne die Ulras, hatte jemand bekanntes aus meinem Umfeld die Idee, ein Megaphon mit ins Stadion zu bringen um die Unterstützung der Anwesenden Fans zu koordinieren - was glaube ich schon sehr cool gewesen wäre.
Die Antwort des Vereins auf die Nachfrage das tun zu dürfen:
Man wolle die Ultras mit einer Zustimmung nicht unnötig provozieren.
....???
Da fehlen mir echt die Worte... Plätze absperren und auch noch Fans bei der Koordinierung Lautstarker Unterstützung des Teams hindern. Kein Wunder das diese Selbstdarsteller meine, alles tun zu dürfen wozu sie Lust haben.
Zitat von Kevin_Prince_17
Da fehlen mir echt die Worte... Plätze absperren und auch noch Fans bei der Koordinierung Lautstarker Unterstützung des Teams hindern. Kein Wunder das diese Selbstdarsteller meine, alles tun zu dürfen wozu sie Lust haben.
Zitat von NOMHertha
... Stichwort Megaphon, bei den Spielen unter Corona Bedigungen ohne die Ulras, hatte jemand bekanntes aus meinem Umfeld die Idee, ein Megaphon mit ins Stadion zu bringen um die Unterstützung der Anwesenden Fans zu koordinieren - was glaube ich schon sehr cool gewesen wäre.
Die Antwort des Vereins auf die Nachfrage das tun zu dürfen:
Man wolle die Ultras mit einer Zustimmung nicht unnötig provozieren.
....???
Zitat von Basti77
Aktuell geht es mir so, dass ich solange es keine Entschuldigung oder Einsicht seitens der Ultras gibt, auch keinen Zentimeter Annäherung meinerseits an die Ultras gibt.
Ich hatte nach der Trainingsplatz Aktion schon schriftlich bei Hertha harte Konsequenzen für diese Personen gefordert. Das werde ich als Mitglied auch weiterhin immer wieder tun, wenn aus meiner Sicht eine rote Linie überschritten wurde.
Es ist, ich wiederhole mich gern, Zeit den Laden auf links zu drehen. Dazu gehört auch ganz sicher der untere Teil der Ostkurve .
Bei allen Widrigkeiten war Hertha trotz allem lange nicht mehr in einer so guten Ausgangslage, langjährig bekannte Unruhestifter und Straftäter dauerhaft aus dem Stadion und Verein zu entfernen. Der Rückhalt der breiten Masse ist ganz offensichtlich da. Also Hertha, trau dich!
Und nimm einigen mal mehr als nur das Megaphon weg.
Aktuell geht es mir so, dass ich solange es keine Entschuldigung oder Einsicht seitens der Ultras gibt, auch keinen Zentimeter Annäherung meinerseits an die Ultras gibt.
Ich hatte nach der Trainingsplatz Aktion schon schriftlich bei Hertha harte Konsequenzen für diese Personen gefordert. Das werde ich als Mitglied auch weiterhin immer wieder tun, wenn aus meiner Sicht eine rote Linie überschritten wurde.
Es ist, ich wiederhole mich gern, Zeit den Laden auf links zu drehen. Dazu gehört auch ganz sicher der untere Teil der Ostkurve .
Bei allen Widrigkeiten war Hertha trotz allem lange nicht mehr in einer so guten Ausgangslage, langjährig bekannte Unruhestifter und Straftäter dauerhaft aus dem Stadion und Verein zu entfernen. Der Rückhalt der breiten Masse ist ganz offensichtlich da. Also Hertha, trau dich!
Und nimm einigen mal mehr als nur das Megaphon weg.
... Stichwort Megaphon, bei den Spielen unter Corona Bedigungen ohne die Ulras, hatte jemand bekanntes aus meinem Umfeld die Idee, ein Megaphon mit ins Stadion zu bringen um die Unterstützung der Anwesenden Fans zu koordinieren - was glaube ich schon sehr cool gewesen wäre.
Die Antwort des Vereins auf die Nachfrage das tun zu dürfen:
Man wolle die Ultras mit einer Zustimmung nicht unnötig provozieren.
....???
Da fehlen mir echt die Worte... Plätze absperren und auch noch Fans bei der Koordinierung Lautstarker Unterstützung des Teams hindern. Kein Wunder das diese Selbstdarsteller meine, alles tun zu dürfen wozu sie Lust haben.

Das klingt abermals nach einem Einknicken. Unglaublich.
Was ich mich hier aber frage: Einige Ultras konnten doch bei der Trikotaktion klar identifiziert werden, weil sie sich aktiv daran beteiligt haben. Bekommen die jetzt ein Stadionverbot oder eine andere Bestrafung seitens des Vereins? Falls nicht, fände ich das schon sehr lächerlich.
Zitat von Kevin_Prince_17
Da fehlen mir echt die Worte... Plätze absperren und auch noch Fans bei der Koordinierung Lautstarker Unterstützung des Teams hindern. Kein Wunder das diese Selbstdarsteller meine, alles tun zu dürfen wozu sie Lust haben.
Zitat von NOMHertha
... Stichwort Megaphon, bei den Spielen unter Corona Bedigungen ohne die Ulras, hatte jemand bekanntes aus meinem Umfeld die Idee, ein Megaphon mit ins Stadion zu bringen um die Unterstützung der Anwesenden Fans zu koordinieren - was glaube ich schon sehr cool gewesen wäre.
Die Antwort des Vereins auf die Nachfrage das tun zu dürfen:
Man wolle die Ultras mit einer Zustimmung nicht unnötig provozieren.
....???
Zitat von Basti77
Aktuell geht es mir so, dass ich solange es keine Entschuldigung oder Einsicht seitens der Ultras gibt, auch keinen Zentimeter Annäherung meinerseits an die Ultras gibt.
Ich hatte nach der Trainingsplatz Aktion schon schriftlich bei Hertha harte Konsequenzen für diese Personen gefordert. Das werde ich als Mitglied auch weiterhin immer wieder tun, wenn aus meiner Sicht eine rote Linie überschritten wurde.
Es ist, ich wiederhole mich gern, Zeit den Laden auf links zu drehen. Dazu gehört auch ganz sicher der untere Teil der Ostkurve .
Bei allen Widrigkeiten war Hertha trotz allem lange nicht mehr in einer so guten Ausgangslage, langjährig bekannte Unruhestifter und Straftäter dauerhaft aus dem Stadion und Verein zu entfernen. Der Rückhalt der breiten Masse ist ganz offensichtlich da. Also Hertha, trau dich!
Und nimm einigen mal mehr als nur das Megaphon weg.
Aktuell geht es mir so, dass ich solange es keine Entschuldigung oder Einsicht seitens der Ultras gibt, auch keinen Zentimeter Annäherung meinerseits an die Ultras gibt.
Ich hatte nach der Trainingsplatz Aktion schon schriftlich bei Hertha harte Konsequenzen für diese Personen gefordert. Das werde ich als Mitglied auch weiterhin immer wieder tun, wenn aus meiner Sicht eine rote Linie überschritten wurde.
Es ist, ich wiederhole mich gern, Zeit den Laden auf links zu drehen. Dazu gehört auch ganz sicher der untere Teil der Ostkurve .
Bei allen Widrigkeiten war Hertha trotz allem lange nicht mehr in einer so guten Ausgangslage, langjährig bekannte Unruhestifter und Straftäter dauerhaft aus dem Stadion und Verein zu entfernen. Der Rückhalt der breiten Masse ist ganz offensichtlich da. Also Hertha, trau dich!
Und nimm einigen mal mehr als nur das Megaphon weg.
... Stichwort Megaphon, bei den Spielen unter Corona Bedigungen ohne die Ulras, hatte jemand bekanntes aus meinem Umfeld die Idee, ein Megaphon mit ins Stadion zu bringen um die Unterstützung der Anwesenden Fans zu koordinieren - was glaube ich schon sehr cool gewesen wäre.
Die Antwort des Vereins auf die Nachfrage das tun zu dürfen:
Man wolle die Ultras mit einer Zustimmung nicht unnötig provozieren.
....???
Da fehlen mir echt die Worte... Plätze absperren und auch noch Fans bei der Koordinierung Lautstarker Unterstützung des Teams hindern. Kein Wunder das diese Selbstdarsteller meine, alles tun zu dürfen wozu sie Lust haben.

Ich sehe hier das Bemühen von Hertha eine Brücke zu bauen, den Weg zurück offen zu halten. Dass dies von den Ultras nicht honoriert wird, traurig. Ich hoffe, es laufen noch Gespräche und es kommt noch eine Entschuldigung der Ultras.
Diejenigen, auf den Bildern zu sehen sind und den Spielern handgreiflich an die Wäsche gehen, die sollte man aber aus dem Stadion für eine längere Zeit verbannen.
Also wer nicht mal (öffentlich?) gegen die bekannten Menschen vorgeht, die auf dem Trainingsgelände die Mannschaft bedrohen, der wird wohl kaum bei der Aktion nach dem Unionspiel was machen.
Und das regt mich als Mitglied dieses Vereins unendlich auf, dass die sich im Endeffekt wirklich alles erlauben können, ohne mal Konsequenzen zu spüren.
Und das regt mich als Mitglied dieses Vereins unendlich auf, dass die sich im Endeffekt wirklich alles erlauben können, ohne mal Konsequenzen zu spüren.
Spannend: Sowohl Magath als auch Frank Zander haben sich für eine Versöhnung zwischen Mannschaft und Fans ausgesprochen. Bislang gab es mW aber wohl noch keine direkte Kommunikation.
Hier die Ansicht von Frank Zander:
Bei Magath kann man wegen der Bezahlschranke nur die Einleitung lesen:
Mal sehen, ob es passend zum letzten Heimspiel tatsächlich noch zu einer Aussöhnung kommt. Es wäre natürlich besser, als das auch noch als Hypothek mit in die nächste Saison zu nehmen. Da haben wir wahrlich schon genügend eigene Baustellen. Allerdings wird es neben der Mannschaft vor allem auch auf die Ultras selbst ankommen. Eigentlich hatte die Mannschaft ja parallel zum "Kurvenboykott" auch schon direkt entsprechende Signale gesendet, es ist zumindest bislang aber nichts (Gutes) zurückgekommen. Wenn die Ultras auch jetzt weiter stur darauf beharren, dass die Jungs es nicht wert sind, das Trikot zu tragen, wird man mE nicht zueinander kommen. Aber auch dann wird man mE mit der Situation umgehen müssen, nur entsprechend womöglich etwas deutlicher und konsequenter. Die Frage wäre dann halt, wer das anpacken will, ohne Angst sich selbst die Finger zu verbrennen. Ich schätze Bobic so ein, dass ihm das zu riskant ist. Und ein möglicher Vermittler mit größerer Fan- und Vereinsnähe sowie authentischer Kommunikation wie Dárdai ist im Augenblick nicht in Sicht.
Hier die Ansicht von Frank Zander:
Quelle: B.Z.
„Jetzt haben beide Seiten die Ellenbogen gezeigt und sich vor das Schienbein getreten. Aber das reicht jetzt! Beide müssen wieder gemeinsam auftreten, nur als Einheit kann man den Abstieg verhindern.
Ich war gegen Union zuletzt auch in der Ostkurve, das Spiel und das Ergebnis taten weh, es hat sich nach dem Tiefpunkt der Saison und fast schon nach Abstieg angefühlt. Doch Hertha hat noch mal die Kurve gekriegt.
Im letzten Heimspiel gegen Mainz würde ich gerne zwischen Kurve und Hertha-Team auftreten – mit unserer Hymne zwischen beiden Seiten wieder eine Verbindung herstellen.“
Ich war gegen Union zuletzt auch in der Ostkurve, das Spiel und das Ergebnis taten weh, es hat sich nach dem Tiefpunkt der Saison und fast schon nach Abstieg angefühlt. Doch Hertha hat noch mal die Kurve gekriegt.
Im letzten Heimspiel gegen Mainz würde ich gerne zwischen Kurve und Hertha-Team auftreten – mit unserer Hymne zwischen beiden Seiten wieder eine Verbindung herstellen.“
Bei Magath kann man wegen der Bezahlschranke nur die Einleitung lesen:
Quelle: Bild
Herthas Profis weigern sich seit drei Spielen, nach Abpfiff zu ihren Fans in die Kurve zu gehen. Grund: Die Übergriffe nach dem Derby Anfang April, als Ultras forderten, die Hertha-Spieler müssten ihre Trikots ausziehen.
Nun fordert Hertha-Trainer Felix Magath, dass der Boykott der Spieler gegen die Fans enden muss. Nur: Der Trainer kann das nicht allein entscheiden.
Nun fordert Hertha-Trainer Felix Magath, dass der Boykott der Spieler gegen die Fans enden muss. Nur: Der Trainer kann das nicht allein entscheiden.
Mal sehen, ob es passend zum letzten Heimspiel tatsächlich noch zu einer Aussöhnung kommt. Es wäre natürlich besser, als das auch noch als Hypothek mit in die nächste Saison zu nehmen. Da haben wir wahrlich schon genügend eigene Baustellen. Allerdings wird es neben der Mannschaft vor allem auch auf die Ultras selbst ankommen. Eigentlich hatte die Mannschaft ja parallel zum "Kurvenboykott" auch schon direkt entsprechende Signale gesendet, es ist zumindest bislang aber nichts (Gutes) zurückgekommen. Wenn die Ultras auch jetzt weiter stur darauf beharren, dass die Jungs es nicht wert sind, das Trikot zu tragen, wird man mE nicht zueinander kommen. Aber auch dann wird man mE mit der Situation umgehen müssen, nur entsprechend womöglich etwas deutlicher und konsequenter. Die Frage wäre dann halt, wer das anpacken will, ohne Angst sich selbst die Finger zu verbrennen. Ich schätze Bobic so ein, dass ihm das zu riskant ist. Und ein möglicher Vermittler mit größerer Fan- und Vereinsnähe sowie authentischer Kommunikation wie Dárdai ist im Augenblick nicht in Sicht.
Ohne Entschuldigung darf es keinen Frieden geben. Ansonsten bereitet man den Weg für Verhältnisse wie auf Schalke letztes Jahr.
Kurze Erfahrung aus dem Bielefeld Auswärtsblock. Die Stimmung war unfassbar gut. Unser Vorsänger Kreisel war auch positiv erfreut ("warum nicht immer so?"). Es wurde 90min alles gegeben und die Gesänge auch sehr situativ dem Spielgeschehen angepasst. Abermals gab es über mehrere Minuten "Hertha BSC heißt unser Verein". Eine tolle Geste war, als Kreisel einen kleinen Herthaner mit seinem Vater außerhalb des Gästeblocks wahrnahm. Dieser kleine Bub schwenkte das ganze Spiel lang eine Hertha Fahne. Ihm wurde von unserem Block zugewunken und zu seinen Ehren "als ich ein kleiner Junge war" angestimmt.
Der Mannschaft wurde vor dem Spiel lautstark applaudiert. Nachdem Spiel gab es keine Pfiffe für ihr verschwinden (wie gegen den VfB) sondern nur einen(!) Stinkefinger von irgendeinem Fan.
Die Bielefelder hat man zumindestens bei uns nur sehr selten gehört.
War eine schöne Auswärtsreise, auch wenn das Resultat sehr bitter war.
Der Mannschaft wurde vor dem Spiel lautstark applaudiert. Nachdem Spiel gab es keine Pfiffe für ihr verschwinden (wie gegen den VfB) sondern nur einen(!) Stinkefinger von irgendeinem Fan.
Die Bielefelder hat man zumindestens bei uns nur sehr selten gehört.
War eine schöne Auswärtsreise, auch wenn das Resultat sehr bitter war.
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