Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von 030berlinstand
Sicherlich war dieser Protest nervig, wenn man einfach nur konsumieren will.
Es ist immer eine Sache der Perspektive und Anwohner am Olympiastadion sagen wahrscheinlich auch, dass sie von den Veranstaltungen im Oly geschädigt sind.
Meiner Meinung nach war der Protest genau in dieser Ausführung richtig, da es im demokratischen Sinne auch Regulative geben muss und diese in diesem Fall nun mal in den Kurven zu finden sind.
Schließlich wurde mit dieser Abstimmung vieles über den Haufen geworfen, wofür der Volkssport Fußball im Kern - und zwar im Stadion - steht.
Sicherlich war dieser Protest nervig, wenn man einfach nur konsumieren will.
Es ist immer eine Sache der Perspektive und Anwohner am Olympiastadion sagen wahrscheinlich auch, dass sie von den Veranstaltungen im Oly geschädigt sind.
Meiner Meinung nach war der Protest genau in dieser Ausführung richtig, da es im demokratischen Sinne auch Regulative geben muss und diese in diesem Fall nun mal in den Kurven zu finden sind.
Schließlich wurde mit dieser Abstimmung vieles über den Haufen geworfen, wofür der Volkssport Fußball im Kern - und zwar im Stadion - steht.
Ein Großteil sieht das eben nicht so. Der Protest fand in der stärksten Phase der Hertha im Spiel gegen Hamburg statt. Mehr schaden und die Mannschaft sabotieren, kann man da kaum noch. Der Gipfel wäre in dem Fall der Spielabbruch gewesen. Die Tatsache, dass das auch klar in Kauf genommen wird, entzieht den Personen in meinen Augen jede Legitimation.
Es geht nicht um Hertha, es geht um die eigenen Befindlichkeiten. Vielleicht ist es auch die Angst, das mit einem Investoreneinstieg in Zukunft noch mehr Macht im Stadion verloren wird.
Zitat von bschuss
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Welcher Protest würde denn der DFL mehr Schaden, als ein abgebrochenes Spiel?
Ich bin da wirklich für Denkansätze offen, wie kann man als Fan der DFL wirklich weh tun?
Diese Entskandalisierung bzw. Normalisierung des höchst undemokratischen Verhaltens der DFL hier im Thread erstaunt mich dann doch. Vor allem das damit einhergehenden sportpolitische Desinteresse.
Stadien sind seit jeher Orte politischer Raumkämpfe und das wird auch hoffentlich so bleiben. Wenn man derart skandalöse Entscheidungen von Funktionären einfach so hinnimmt, kappt man auf kurz oder lang die Verbindung zur sportlichen Basis.
Wie zuvor erwähnt: Was wäre denn ein gangbarer Weg, bei welchem sich alle glücklich in den Armen liegen könnten.
Stadien sind seit jeher Orte politischer Raumkämpfe und das wird auch hoffentlich so bleiben. Wenn man derart skandalöse Entscheidungen von Funktionären einfach so hinnimmt, kappt man auf kurz oder lang die Verbindung zur sportlichen Basis.
Wie zuvor erwähnt: Was wäre denn ein gangbarer Weg, bei welchem sich alle glücklich in den Armen liegen könnten.
Zitat von GelsenHandy
Welcher Protest würde denn der DFL mehr Schaden, als ein abgebrochenes Spiel?
Ich bin da wirklich für Denkansätze offen, wie kann man als Fan der DFL wirklich weh tun?
Zitat von bschuss
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Welcher Protest würde denn der DFL mehr Schaden, als ein abgebrochenes Spiel?
Ich bin da wirklich für Denkansätze offen, wie kann man als Fan der DFL wirklich weh tun?
Ehrlich? Der DFL geht es am Allerwertesten vorbei..und wenn ein Spiel abgebrochen wird, weißt Du was passiert? Richtig, nichts, außer dass dem Heimverein eine empfindliche Strafe aufgebrummt wird und der Heimverein 0 Punkte oder gar Minuspunkte angeschrieben werden. Ändern tust Du mit dem Protest im Stadion nichts.. Oh, man kann die Spiele natürlich auch boykottieren.. juckt es dem DFB/DFL? Nö.. funktioniert ja auch so, siehe Geisterspiele in der Corona Zeit..schaden tut man in jedem Fall nur dem Heimatverein.
Zitat von BastiBSC1892
Diese Entskandalisierung bzw. Normalisierung des höchst undemokratischen Verhaltens der DFL hier im Thread erstaunt mich dann doch. Vor allem das damit einhergehenden sportpolitische Desinteresse.
Stadien sind seit jeher Orte politischer Raumkämpfe und das wird auch hoffentlich so bleiben. Wenn man derart skandalöse Entscheidungen von Funktionären einfach so hinnimmt, kappt man auf kurz oder lang die Verbindung zur sportlichen Basis.
Wie zuvor erwähnt: Was wäre denn ein gangbarer Weg, bei welchem sich alle glücklich in den Armen liegen könnten.
Diese Entskandalisierung bzw. Normalisierung des höchst undemokratischen Verhaltens der DFL hier im Thread erstaunt mich dann doch. Vor allem das damit einhergehenden sportpolitische Desinteresse.
Stadien sind seit jeher Orte politischer Raumkämpfe und das wird auch hoffentlich so bleiben. Wenn man derart skandalöse Entscheidungen von Funktionären einfach so hinnimmt, kappt man auf kurz oder lang die Verbindung zur sportlichen Basis.
Wie zuvor erwähnt: Was wäre denn ein gangbarer Weg, bei welchem sich alle glücklich in den Armen liegen könnten.
Niemand, wirklich niemand sagt doch, dass die Entscheidung einfach so hingenommen werden soll... Dieses Verdrehen der Tatsachen, nur weil andere Leute Dinge ein wenig anders sehen, nervt.
Wer hat denn hier das Verhalten der DFL als normal dargestellt?
Zitat von alemanne-Berlin
Ehrlich? Der DFL geht es am Allerwertesten vorbei..und wenn ein Spiel abgebrochen wird, weißt Du was passiert? Richtig, nichts, außer dass dem Heimverein eine empfindliche Strafe aufgebrummt wird und der Heimverein 0 Punkte oder gar Minuspunkte angeschrieben werden. Ändern tust Du mit dem Protest im Stadion nichts.. Oh, man kann die Spiele natürlich auch boykottieren.. juckt es dem DFB/DFL? Nö.. funktioniert ja auch so, siehe Geisterspiele in der Corona Zeit..schaden tut man in jedem Fall nur dem Heimatverein.
Zitat von GelsenHandy
Welcher Protest würde denn der DFL mehr Schaden, als ein abgebrochenes Spiel?
Ich bin da wirklich für Denkansätze offen, wie kann man als Fan der DFL wirklich weh tun?
Zitat von bschuss
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Welcher Protest würde denn der DFL mehr Schaden, als ein abgebrochenes Spiel?
Ich bin da wirklich für Denkansätze offen, wie kann man als Fan der DFL wirklich weh tun?
Ehrlich? Der DFL geht es am Allerwertesten vorbei..und wenn ein Spiel abgebrochen wird, weißt Du was passiert? Richtig, nichts, außer dass dem Heimverein eine empfindliche Strafe aufgebrummt wird und der Heimverein 0 Punkte oder gar Minuspunkte angeschrieben werden. Ändern tust Du mit dem Protest im Stadion nichts.. Oh, man kann die Spiele natürlich auch boykottieren.. juckt es dem DFB/DFL? Nö.. funktioniert ja auch so, siehe Geisterspiele in der Corona Zeit..schaden tut man in jedem Fall nur dem Heimatverein.
Natürlich juckt ein einzelnes Spiel nicht, aber wenn das Schule macht und demnächst jedes Topspiel zur Top-Sendezeit für mehrere Minuten unterbrochen wird, dann macht das das "Premiumprodukt Bundesliga" unattraktiver für TV-Sender und entsprechend kann das auch die bald anstehenden Verhandlungen um zukünftige Übertragungsrechte negativ beeinflussen. Insofern hat die DFL schon ein gesundes Eigeninteresse, diesen Protest nicht zu sehr ausufern zu lassen. Man kann mit voller Härte reagieren und wird dabei nichts erreichen außer, dass der Graben noch größer und der Protest noch lauter wird. Oder man kann das Gespräch suchen und bestimmte Investorendeals überdenken oder zumindest abschwächen.
Ich wäre von der Schickeria arg enttäuscht, wenn sie am Samstag um 18:30 gegen Leverkusen nicht auch ein paar Tennisbälle dabei hätte...
Zitat von alemanne-Berlin
Ehrlich? Der DFL geht es am Allerwertesten vorbei..und wenn ein Spiel abgebrochen wird, weißt Du was passiert? Richtig, nichts, außer dass dem Heimverein eine empfindliche Strafe aufgebrummt wird und der Heimverein 0 Punkte oder gar Minuspunkte angeschrieben werden. Ändern tust Du mit dem Protest im Stadion nichts.. Oh, man kann die Spiele natürlich auch boykottieren.. juckt es dem DFB/DFL? Nö.. funktioniert ja auch so, siehe Geisterspiele in der Corona Zeit..schaden tut man in jedem Fall nur dem Heimatverein.
Zitat von GelsenHandy
Welcher Protest würde denn der DFL mehr Schaden, als ein abgebrochenes Spiel?
Ich bin da wirklich für Denkansätze offen, wie kann man als Fan der DFL wirklich weh tun?
Zitat von bschuss
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Welcher Protest würde denn der DFL mehr Schaden, als ein abgebrochenes Spiel?
Ich bin da wirklich für Denkansätze offen, wie kann man als Fan der DFL wirklich weh tun?
Ehrlich? Der DFL geht es am Allerwertesten vorbei..und wenn ein Spiel abgebrochen wird, weißt Du was passiert? Richtig, nichts, außer dass dem Heimverein eine empfindliche Strafe aufgebrummt wird und der Heimverein 0 Punkte oder gar Minuspunkte angeschrieben werden. Ändern tust Du mit dem Protest im Stadion nichts.. Oh, man kann die Spiele natürlich auch boykottieren.. juckt es dem DFB/DFL? Nö.. funktioniert ja auch so, siehe Geisterspiele in der Corona Zeit..schaden tut man in jedem Fall nur dem Heimatverein.
Da würde ich widersprechen. Die Corona Zeit hat der DFL sogar sehr geschadet, gerade finanziell. Nicht nur in Deutschland gibt es ja auch seitdem das Problem der rückläufigen Fernsehgeldverträge. Gerade hier in Deutschland ist dem Verband in dieser Zeit aufgefallen, dass ihr Produkt ohne Fans nur ein Bruchteil seines Wertes hat.
Und ich glaube tatsächlich, wenn jetzt an einem Spieltag zahlreiche Spiele aufgrund der Proteste abgebrochen werden würden, würde das der DFL richtig hart weh tun. Das wäre für deren Sponsoren eine Katastrophe, für weitere Verhandlungen um die Rechte sogar noch mehr.
Aus meiner Sicht ist ein direkter Eingriff in den Spielbetrieb das wirksamste Mittel, was den Fans noch bleibt. Denn alles andere wurde ja mal wieder ignoriert.
Aber von daher auch an dich die Frage: Was wäre denn ein wirksames Mittel?
Oder denkst du es gibt keins? Denn dann müsste man ja erst recht auf Seiten der Ultras sein.
Zitat von GelsenHandy
Da würde ich widersprechen. Die Corona Zeit hat der DFL sogar sehr geschadet, gerade finanziell. Nicht nur in Deutschland gibt es ja auch seitdem das Problem der rückläufigen Fernsehgeldverträge. Gerade hier in Deutschland ist dem Verband in dieser Zeit aufgefallen, dass ihr Produkt ohne Fans nur ein Bruchteil seines Wertes hat.
Und ich glaube tatsächlich, wenn jetzt an einem Spieltag zahlreiche Spiele aufgrund der Proteste abgebrochen werden würden, würde das der DFL richtig hart weh tun. Das wäre für deren Sponsoren eine Katastrophe, für weitere Verhandlungen um die Rechte sogar noch mehr.
Aus meiner Sicht ist ein direkter Eingriff in den Spielbetrieb das wirksamste Mittel, was den Fans noch bleibt. Denn alles andere wurde ja mal wieder ignoriert.
Aber von daher auch an dich die Frage: Was wäre denn ein wirksames Mittel?
Oder denkst du es gibt keins? Denn dann müsste man ja erst recht auf Seiten der Ultras sein.
Zitat von alemanne-Berlin
Ehrlich? Der DFL geht es am Allerwertesten vorbei..und wenn ein Spiel abgebrochen wird, weißt Du was passiert? Richtig, nichts, außer dass dem Heimverein eine empfindliche Strafe aufgebrummt wird und der Heimverein 0 Punkte oder gar Minuspunkte angeschrieben werden. Ändern tust Du mit dem Protest im Stadion nichts.. Oh, man kann die Spiele natürlich auch boykottieren.. juckt es dem DFB/DFL? Nö.. funktioniert ja auch so, siehe Geisterspiele in der Corona Zeit..schaden tut man in jedem Fall nur dem Heimatverein.
Zitat von GelsenHandy
Welcher Protest würde denn der DFL mehr Schaden, als ein abgebrochenes Spiel?
Ich bin da wirklich für Denkansätze offen, wie kann man als Fan der DFL wirklich weh tun?
Zitat von bschuss
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Welcher Protest würde denn der DFL mehr Schaden, als ein abgebrochenes Spiel?
Ich bin da wirklich für Denkansätze offen, wie kann man als Fan der DFL wirklich weh tun?
Ehrlich? Der DFL geht es am Allerwertesten vorbei..und wenn ein Spiel abgebrochen wird, weißt Du was passiert? Richtig, nichts, außer dass dem Heimverein eine empfindliche Strafe aufgebrummt wird und der Heimverein 0 Punkte oder gar Minuspunkte angeschrieben werden. Ändern tust Du mit dem Protest im Stadion nichts.. Oh, man kann die Spiele natürlich auch boykottieren.. juckt es dem DFB/DFL? Nö.. funktioniert ja auch so, siehe Geisterspiele in der Corona Zeit..schaden tut man in jedem Fall nur dem Heimatverein.
Da würde ich widersprechen. Die Corona Zeit hat der DFL sogar sehr geschadet, gerade finanziell. Nicht nur in Deutschland gibt es ja auch seitdem das Problem der rückläufigen Fernsehgeldverträge. Gerade hier in Deutschland ist dem Verband in dieser Zeit aufgefallen, dass ihr Produkt ohne Fans nur ein Bruchteil seines Wertes hat.
Und ich glaube tatsächlich, wenn jetzt an einem Spieltag zahlreiche Spiele aufgrund der Proteste abgebrochen werden würden, würde das der DFL richtig hart weh tun. Das wäre für deren Sponsoren eine Katastrophe, für weitere Verhandlungen um die Rechte sogar noch mehr.
Aus meiner Sicht ist ein direkter Eingriff in den Spielbetrieb das wirksamste Mittel, was den Fans noch bleibt. Denn alles andere wurde ja mal wieder ignoriert.
Aber von daher auch an dich die Frage: Was wäre denn ein wirksames Mittel?
Oder denkst du es gibt keins? Denn dann müsste man ja erst recht auf Seiten der Ultras sein.
Das trifft und schadet am Ende vor allem die Vereine. Gabs schon mal eine Demo vor der DFL Zentrale? Ich kann mich nicht dran erinnern. Wie gesagt, macht, wenn ihr meint, ihr müsst dem erein echt den Stecker ziehen. Aber wundert euch nicht, dass der Fußball woanders ohne euch überleben wird.
Zitat von Basti77
Das trifft und schadet am Ende vor allem die Vereine. Gabs schon mal eine Demo vor der DFL Zentrale? Ich kann mich nicht dran erinnern. Wie gesagt, macht, wenn ihr meint, ihr müsst dem erein echt den Stecker ziehen. Aber wundert euch nicht, dass der Fußball woanders ohne euch überleben wird.
Zitat von GelsenHandy
Da würde ich widersprechen. Die Corona Zeit hat der DFL sogar sehr geschadet, gerade finanziell. Nicht nur in Deutschland gibt es ja auch seitdem das Problem der rückläufigen Fernsehgeldverträge. Gerade hier in Deutschland ist dem Verband in dieser Zeit aufgefallen, dass ihr Produkt ohne Fans nur ein Bruchteil seines Wertes hat.
Und ich glaube tatsächlich, wenn jetzt an einem Spieltag zahlreiche Spiele aufgrund der Proteste abgebrochen werden würden, würde das der DFL richtig hart weh tun. Das wäre für deren Sponsoren eine Katastrophe, für weitere Verhandlungen um die Rechte sogar noch mehr.
Aus meiner Sicht ist ein direkter Eingriff in den Spielbetrieb das wirksamste Mittel, was den Fans noch bleibt. Denn alles andere wurde ja mal wieder ignoriert.
Aber von daher auch an dich die Frage: Was wäre denn ein wirksames Mittel?
Oder denkst du es gibt keins? Denn dann müsste man ja erst recht auf Seiten der Ultras sein.
Zitat von alemanne-Berlin
Ehrlich? Der DFL geht es am Allerwertesten vorbei..und wenn ein Spiel abgebrochen wird, weißt Du was passiert? Richtig, nichts, außer dass dem Heimverein eine empfindliche Strafe aufgebrummt wird und der Heimverein 0 Punkte oder gar Minuspunkte angeschrieben werden. Ändern tust Du mit dem Protest im Stadion nichts.. Oh, man kann die Spiele natürlich auch boykottieren.. juckt es dem DFB/DFL? Nö.. funktioniert ja auch so, siehe Geisterspiele in der Corona Zeit..schaden tut man in jedem Fall nur dem Heimatverein.
Zitat von GelsenHandy
Welcher Protest würde denn der DFL mehr Schaden, als ein abgebrochenes Spiel?
Ich bin da wirklich für Denkansätze offen, wie kann man als Fan der DFL wirklich weh tun?
Zitat von bschuss
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Ich verstehe irgendwie nicht, wohin diese Diskussion abgedriftet ist.
Es ging doch im Kern darum, dass die Ultras in der Sache (=gegen den Investoreneinstieg bei der DFL) viel Zustimmung genießen, die Form des Protests aber abgelehnt wird, weil diese allen schadet (den Mannschaften auf dem Platz, den Vereinen durch Geldstrafen, den anderen Fans durch das Stadionerlebnis) - nur nicht der DFL.
Welcher Protest würde denn der DFL mehr Schaden, als ein abgebrochenes Spiel?
Ich bin da wirklich für Denkansätze offen, wie kann man als Fan der DFL wirklich weh tun?
Ehrlich? Der DFL geht es am Allerwertesten vorbei..und wenn ein Spiel abgebrochen wird, weißt Du was passiert? Richtig, nichts, außer dass dem Heimverein eine empfindliche Strafe aufgebrummt wird und der Heimverein 0 Punkte oder gar Minuspunkte angeschrieben werden. Ändern tust Du mit dem Protest im Stadion nichts.. Oh, man kann die Spiele natürlich auch boykottieren.. juckt es dem DFB/DFL? Nö.. funktioniert ja auch so, siehe Geisterspiele in der Corona Zeit..schaden tut man in jedem Fall nur dem Heimatverein.
Da würde ich widersprechen. Die Corona Zeit hat der DFL sogar sehr geschadet, gerade finanziell. Nicht nur in Deutschland gibt es ja auch seitdem das Problem der rückläufigen Fernsehgeldverträge. Gerade hier in Deutschland ist dem Verband in dieser Zeit aufgefallen, dass ihr Produkt ohne Fans nur ein Bruchteil seines Wertes hat.
Und ich glaube tatsächlich, wenn jetzt an einem Spieltag zahlreiche Spiele aufgrund der Proteste abgebrochen werden würden, würde das der DFL richtig hart weh tun. Das wäre für deren Sponsoren eine Katastrophe, für weitere Verhandlungen um die Rechte sogar noch mehr.
Aus meiner Sicht ist ein direkter Eingriff in den Spielbetrieb das wirksamste Mittel, was den Fans noch bleibt. Denn alles andere wurde ja mal wieder ignoriert.
Aber von daher auch an dich die Frage: Was wäre denn ein wirksames Mittel?
Oder denkst du es gibt keins? Denn dann müsste man ja erst recht auf Seiten der Ultras sein.
Das trifft und schadet am Ende vor allem die Vereine. Gabs schon mal eine Demo vor der DFL Zentrale? Ich kann mich nicht dran erinnern. Wie gesagt, macht, wenn ihr meint, ihr müsst dem erein echt den Stecker ziehen. Aber wundert euch nicht, dass der Fußball woanders ohne euch überleben wird.
Wer ist ihr und euch? Meinst du, ich hab am Samstag Tennisbälle geworfen oder was möchtest du mir hier unterstellen?
Glaubst du wirklich, irgendjemand würde sich für eine Fandemo vor der DFL Zentrale interessieren? Ernsthaft?
Und ja, sowas gab es 2012 bei 12:12 gegen das Sicherheitspapier.
Hat es was gebracht? Nein.
Kann sich jemand daran erinnern oder hat sich dafür interessiert? Offenbar nein, du bist der Beleg.
Ich denke da wird man sich eher in Jahren noch an die längste Spielunterbrechung der zweiten Liga (oder so ähnlich, keine Ahnung, aber wer Samstag im Oly war oder vorm TV zugesehen hat, der wird es zumindest so schnell nicht vergessen) erinnern.
Am Meisten wird unserem Verein schaden zugefügt. Und wenn man dies als Fan in Kauf nimmt, dann hat er sein Recht verwirkt sich "Fan" zu nennen.
Sprechen wir doch einfach über harte Zahlen:
JEDER geworfene Gegenstand kostet den Verein 500 Euro in Liga 2.
Sollte dies zu einer Spielunterbrechung von 5 Minuten+ führen, dann verdoppelt (MINDESTENS!) sich die Strafe.
Bei den ca 200 Bällen reden wir also von MINDESTENS 200.000 Euro, eher mehr.
Das zahlt Hertha nicht einfach so aus der Portokasse. Wir sind hoch verschuldet.
Und das war erst der Anfang. Die DFL wird es sich bestimmt nicht nehmen lassen es irgendwann zu Geisterspielen kommen zu lassen. Wenn die Fans ausbleiben, dann sprechen wir von deutlich mehr als nur 200k.
Die DFL sitzt am längeren Hebel. Bayern oder RB Leipzig können sowas kompensieren.
Aber wir sind am Existenzminimum.
Blinder Aktionismus. Die Harlekins haben dem Verein schon immer mehr geschadet als geholfen.
Wieviel Millionen sie und ihre Supporter schon verschuldet haben in Form von Pyro und beschädigten Toiletten etc.
Und dafür zahlen sie auch die mit Abstand geringsten Eintrittsgelder.
Sie werden damit nichts erreichen. Das sollte einem der gesunde Menschenverstand schon sagen.
Wenn sie keine Lust auf Kommerz und Investoren haben, dann sollen sie sich Kreisligaspiele... oder von mir aus Landesligaspiele ansehen.
Sprechen wir doch einfach über harte Zahlen:
JEDER geworfene Gegenstand kostet den Verein 500 Euro in Liga 2.
Sollte dies zu einer Spielunterbrechung von 5 Minuten+ führen, dann verdoppelt (MINDESTENS!) sich die Strafe.
Bei den ca 200 Bällen reden wir also von MINDESTENS 200.000 Euro, eher mehr.
Das zahlt Hertha nicht einfach so aus der Portokasse. Wir sind hoch verschuldet.
Und das war erst der Anfang. Die DFL wird es sich bestimmt nicht nehmen lassen es irgendwann zu Geisterspielen kommen zu lassen. Wenn die Fans ausbleiben, dann sprechen wir von deutlich mehr als nur 200k.
Die DFL sitzt am längeren Hebel. Bayern oder RB Leipzig können sowas kompensieren.
Aber wir sind am Existenzminimum.
Blinder Aktionismus. Die Harlekins haben dem Verein schon immer mehr geschadet als geholfen.
Wieviel Millionen sie und ihre Supporter schon verschuldet haben in Form von Pyro und beschädigten Toiletten etc.
Und dafür zahlen sie auch die mit Abstand geringsten Eintrittsgelder.
Sie werden damit nichts erreichen. Das sollte einem der gesunde Menschenverstand schon sagen.
Wenn sie keine Lust auf Kommerz und Investoren haben, dann sollen sie sich Kreisligaspiele... oder von mir aus Landesligaspiele ansehen.
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