Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von Berlin71
Man muß bei Demonstrationen und Protesten auch immer die Frage stellen: Wem nutzt es, wem schadet es.
Die Aktionen im Stadion, die zu mehr oder weniger langen Spielunterbrechungen führen, nutzen dazu, dass man Aufmerksamkeit auf ein Thema lenkt.
Die Aktionen schaden dem eigenen Verein finanziell.
Sollten die Aktionen fortgesetzt werden, so wie angekündigt, wird es irgendwann auch sportliche Strafen geben (Spielabbruch und Punktverlust).
Genau wie bei den Klebern wird sich die Stimmung gegen die Protestierer wenden und das Anliegen verschwindet. (War im Oly schon zu hören)
Aktionen stattdessen können sein wie von @bschuss aufgeführt. Da in der OK Dauerkarten verkauft sind, schadet man bei einem Boykott noch nicht einmal finanziell dem Verein sondern "nur" stimmungsmäßig. Wenn die Fankurve leer bleibt ist das ein deutliches Zeichen.
Ob all die Aktionen am Ende dem eigenen Verein oder allen Vereinen nutzen darf eher bezweifelt werden. Der Fussball ist ein Geschäft auf sehr hohen finanziellen Niveau geworden und alle müssen mitmachen oder bleiben eben draußen. Deswegen haben ja auch 2/3 der Vereine für Investoren gestimmt. Alle Vereine brauchen das Geld, wenn sie weiter im Geschäft bleiben wollen. Und ohne unseren Investor wären wir jetzt schon pleite und nicht mehr im Profifussball beschäftigt. Da sitzen wir ordentlich im Glashaus und wie das Sprichwort sagt, da sollte man nicht mit Steinen schmeißen - auch nicht mit Tennisbällen.
Man muß bei Demonstrationen und Protesten auch immer die Frage stellen: Wem nutzt es, wem schadet es.
Die Aktionen im Stadion, die zu mehr oder weniger langen Spielunterbrechungen führen, nutzen dazu, dass man Aufmerksamkeit auf ein Thema lenkt.
Die Aktionen schaden dem eigenen Verein finanziell.
Sollten die Aktionen fortgesetzt werden, so wie angekündigt, wird es irgendwann auch sportliche Strafen geben (Spielabbruch und Punktverlust).
Genau wie bei den Klebern wird sich die Stimmung gegen die Protestierer wenden und das Anliegen verschwindet. (War im Oly schon zu hören)
Aktionen stattdessen können sein wie von @bschuss aufgeführt. Da in der OK Dauerkarten verkauft sind, schadet man bei einem Boykott noch nicht einmal finanziell dem Verein sondern "nur" stimmungsmäßig. Wenn die Fankurve leer bleibt ist das ein deutliches Zeichen.
Ob all die Aktionen am Ende dem eigenen Verein oder allen Vereinen nutzen darf eher bezweifelt werden. Der Fussball ist ein Geschäft auf sehr hohen finanziellen Niveau geworden und alle müssen mitmachen oder bleiben eben draußen. Deswegen haben ja auch 2/3 der Vereine für Investoren gestimmt. Alle Vereine brauchen das Geld, wenn sie weiter im Geschäft bleiben wollen. Und ohne unseren Investor wären wir jetzt schon pleite und nicht mehr im Profifussball beschäftigt. Da sitzen wir ordentlich im Glashaus und wie das Sprichwort sagt, da sollte man nicht mit Steinen schmeißen - auch nicht mit Tennisbällen.
Wenn die OK leer bleibt es es doch kein Zeichen gegen illegitime, Demokratie-verachtende Maßnahmen seitens DFL.
Das wäre ja so wenn sich Klimakleber auf den Kronprinzessinenweg kleben würden.
Zitat von Krasselts
Wenn die OK leer bleibt es es doch kein Zeichen gegen illegitime, Demokratie-verachtende Maßnahmen seitens DFL.
Das wäre ja so wenn sich Klimakleber auf den Kronprinzessinenweg kleben würden.
Zitat von Berlin71
Man muß bei Demonstrationen und Protesten auch immer die Frage stellen: Wem nutzt es, wem schadet es.
Die Aktionen im Stadion, die zu mehr oder weniger langen Spielunterbrechungen führen, nutzen dazu, dass man Aufmerksamkeit auf ein Thema lenkt.
Die Aktionen schaden dem eigenen Verein finanziell.
Sollten die Aktionen fortgesetzt werden, so wie angekündigt, wird es irgendwann auch sportliche Strafen geben (Spielabbruch und Punktverlust).
Genau wie bei den Klebern wird sich die Stimmung gegen die Protestierer wenden und das Anliegen verschwindet. (War im Oly schon zu hören)
Aktionen stattdessen können sein wie von @bschuss aufgeführt. Da in der OK Dauerkarten verkauft sind, schadet man bei einem Boykott noch nicht einmal finanziell dem Verein sondern "nur" stimmungsmäßig. Wenn die Fankurve leer bleibt ist das ein deutliches Zeichen.
Ob all die Aktionen am Ende dem eigenen Verein oder allen Vereinen nutzen darf eher bezweifelt werden. Der Fussball ist ein Geschäft auf sehr hohen finanziellen Niveau geworden und alle müssen mitmachen oder bleiben eben draußen. Deswegen haben ja auch 2/3 der Vereine für Investoren gestimmt. Alle Vereine brauchen das Geld, wenn sie weiter im Geschäft bleiben wollen. Und ohne unseren Investor wären wir jetzt schon pleite und nicht mehr im Profifussball beschäftigt. Da sitzen wir ordentlich im Glashaus und wie das Sprichwort sagt, da sollte man nicht mit Steinen schmeißen - auch nicht mit Tennisbällen.
Man muß bei Demonstrationen und Protesten auch immer die Frage stellen: Wem nutzt es, wem schadet es.
Die Aktionen im Stadion, die zu mehr oder weniger langen Spielunterbrechungen führen, nutzen dazu, dass man Aufmerksamkeit auf ein Thema lenkt.
Die Aktionen schaden dem eigenen Verein finanziell.
Sollten die Aktionen fortgesetzt werden, so wie angekündigt, wird es irgendwann auch sportliche Strafen geben (Spielabbruch und Punktverlust).
Genau wie bei den Klebern wird sich die Stimmung gegen die Protestierer wenden und das Anliegen verschwindet. (War im Oly schon zu hören)
Aktionen stattdessen können sein wie von @bschuss aufgeführt. Da in der OK Dauerkarten verkauft sind, schadet man bei einem Boykott noch nicht einmal finanziell dem Verein sondern "nur" stimmungsmäßig. Wenn die Fankurve leer bleibt ist das ein deutliches Zeichen.
Ob all die Aktionen am Ende dem eigenen Verein oder allen Vereinen nutzen darf eher bezweifelt werden. Der Fussball ist ein Geschäft auf sehr hohen finanziellen Niveau geworden und alle müssen mitmachen oder bleiben eben draußen. Deswegen haben ja auch 2/3 der Vereine für Investoren gestimmt. Alle Vereine brauchen das Geld, wenn sie weiter im Geschäft bleiben wollen. Und ohne unseren Investor wären wir jetzt schon pleite und nicht mehr im Profifussball beschäftigt. Da sitzen wir ordentlich im Glashaus und wie das Sprichwort sagt, da sollte man nicht mit Steinen schmeißen - auch nicht mit Tennisbällen.
Wenn die OK leer bleibt es es doch kein Zeichen gegen illegitime, Demokratie-verachtende Maßnahmen seitens DFL.
Das wäre ja so wenn sich Klimakleber auf den Kronprinzessinenweg kleben würden.
In dem man dem eigenen Verein in erster Linie schadet, als den, an den der Prostest gerichtet ist, wird es aber noch absurder.
Es ergibt einfach keinen Sinn.
Zitat von Berlin71
Aktionen stattdessen können sein wie von @bschuss aufgeführt. Da in der OK Dauerkarten verkauft sind, schadet man bei einem Boykott noch nicht einmal finanziell dem Verein sondern "nur" stimmungsmäßig. Wenn die Fankurve leer bleibt ist das ein deutliches Zeichen.
Aktionen stattdessen können sein wie von @bschuss aufgeführt. Da in der OK Dauerkarten verkauft sind, schadet man bei einem Boykott noch nicht einmal finanziell dem Verein sondern "nur" stimmungsmäßig. Wenn die Fankurve leer bleibt ist das ein deutliches Zeichen.
Ich denke nicht, dass das passieren wird.
Wie schon öfter angemerkt gab es auch Stimmung vor den Ultrabewegungen und es wird sie auch in einem theoretischem »danach« geben.
Natürlich anders. Aber diese Massen an Menschen mit Emotionen würden vermutlich nicht auf Dauer still bleiben. Dann ist es eben situativer. (Umgekehrt sind ja auch einige vom immer monotonen und gleichen Liedgut angenervt)
Hatte schon damals nach den Coronaprotesten und dem Stimmungsboykott im Stadion den Eindruck, dass sich von selbst etwas entwickelt hat.
Dann kamen die Ultras zurück.
Schon damals meinem Empfinden nach, weil man in deren Reihen vielleicht gemerkt haben wird, dass es eben doch auch ohne sie geht.
Mit dem Fernbleiben vom Stadion sägt man am Ende nur an seinem eigenen Stuhl (genauso wie mit übertriebenen anderen Protestaktionen), wodurch man unbewusst vermutlich lieber auf die eigene Wichtigkeit pocht.
Ich nehme den Vertretern dieser Gruppen auch tatsächlich ab, dass sie das so fühlen und den Widerspruch dort nicht wahrnehmen.
Auch wenn die Möglichkeit besteht, würde niemand zugeben, dass man seine Machtposition davonschwimmen sah, weshalb man doch lieber eingelenkt hat. (Das ist ein soziales / menschliches Thema. Keines der Ultras speziell)
Das macht es allerdings nicht überzeugender.
Sie sprechen eben nicht für die Mehrheit.
Und auch die viel beschworenen ungewünschten Zustände in England werden ja dort von genügend Menschen mitgetragen.
Nicht von jedem, es schadet sicherlich auch der Stimmung, wenn xyz Anstoßzeiten existieren.
Aber die Diskussion drehte sich hier auch mal um "den echten Fan".
Ein Großteil der Fans hat schon heute gar nicht die Möglichkeit, im Stadion dabei zu sein.
Kein Geld, kein Ticket, zu große Entfernung, oder andere Verpflichtungen wie Job und Familie.
Die gucken am TV. Die lesen den Live-Ticker. Die finanzieren den Zirkus mit ihren Abos.
Stimmung ist nett, aber vermutlich schalten die meisten dann doch wegen Fußball ein, nicht wegen der Ultras und deren Choreos (die schön sind. Aber wer hat für sowas ein Abo?)
Stimmung kann natürlich auch die Mannschaft pushen.
Genauso kann diese aber auch hemmen.
(Wieder in der falschen Annahme, es wäre dann komplett leise, würden die Ultras sich zurückziehen)
Zu Corona gab es ja die Option, die Stimmung vom Band einzuspielen.
AI generierte Zuschauer im „Stadion“ wären sicher auch möglich.
Hat man da Bock drauf?
Keine Ahnung. Das muss jeder für sich selbst beurteilen.
Man sollte sich jedoch hüten, die eigene Wahrnehmung und das eigene Bedürfnis, wie Dinge zu laufen haben, als einen allgemeinen Konsens zu verkaufen.
(Persönlicher Einblick: Wenn ich mal im Stadion stehe, gucke ich nur noch. Kein Gesang. Klatschen und Jubeln beim Tor. Ende.
Will nicht mehr heiser sein. Will mich nicht mehr über Dinge aufregen und mir davon mein Wochenende versauen lassen, an deren Ausgang ich maximal einen sehr überschaubaren Einfluss nehmen kann.
Da kann ich auch samstags Mittags einen Würfel werfen und bei allen Zahlen von 1 bis 3 habe ich gute Laune, bei den Zahlen 4 bis 6 ist das Wochenende gelaufen.
) Zitat von zoenr
Ich denke nicht, dass das passieren wird.
Wie schon öfter angemerkt gab es auch Stimmung vor den Ultrabewegungen und es wird sie auch in einem theoretischem »danach« geben.
Natürlich anders. Aber diese Massen an Menschen mit Emotionen würden vermutlich nicht auf Dauer still bleiben. Dann ist es eben situativer. (Umgekehrt sind ja auch einige vom immer monotonen und gleichen Liedgut angenervt)
Hatte schon damals nach den Coronaprotesten und dem Stimmungsboykott im Stadion den Eindruck, dass sich von selbst etwas entwickelt hat.
Dann kamen die Ultras zurück.
Schon damals meinem Empfinden nach, weil man in deren Reihen vielleicht gemerkt haben wird, dass es eben doch auch ohne sie geht.
Mit dem Fernbleiben vom Stadion sägt man am Ende nur an seinem eigenen Stuhl (genauso wie mit übertriebenen anderen Protestaktionen), wodurch man unbewusst vermutlich lieber auf die eigene Wichtigkeit pocht.
Ich nehme den Vertretern dieser Gruppen auch tatsächlich ab, dass sie das so fühlen und den Widerspruch dort nicht wahrnehmen.
Auch wenn die Möglichkeit besteht, würde niemand zugeben, dass man seine Machtposition davonschwimmen sah, weshalb man doch lieber eingelenkt hat. (Das ist ein soziales / menschliches Thema. Keines der Ultras speziell)
Das macht es allerdings nicht überzeugender.
Sie sprechen eben nicht für die Mehrheit.
Und auch die viel beschworenen ungewünschten Zustände in England werden ja dort von genügend Menschen mitgetragen.
Nicht von jedem, es schadet sicherlich auch der Stimmung, wenn xyz Anstoßzeiten existieren.
Aber die Diskussion drehte sich hier auch mal um "den echten Fan".
Ein Großteil der Fans hat schon heute gar nicht die Möglichkeit, im Stadion dabei zu sein.
Kein Geld, kein Ticket, zu große Entfernung, oder andere Verpflichtungen wie Job und Familie.
Die gucken am TV. Die lesen den Live-Ticker. Die finanzieren den Zirkus mit ihren Abos.
Stimmung ist nett, aber vermutlich schalten die meisten dann doch wegen Fußball ein, nicht wegen der Ultras und deren Choreos (die schön sind. Aber wer hat für sowas ein Abo?)
Stimmung kann natürlich auch die Mannschaft pushen.
Genauso kann diese aber auch hemmen.
(Wieder in der falschen Annahme, es wäre dann komplett leise, würden die Ultras sich zurückziehen)
Zu Corona gab es ja die Option, die Stimmung vom Band einzuspielen.
AI generierte Zuschauer im „Stadion“ wären sicher auch möglich.
Hat man da Bock drauf?
Keine Ahnung. Das muss jeder für sich selbst beurteilen.
Man sollte sich jedoch hüten, die eigene Wahrnehmung und das eigene Bedürfnis, wie Dinge zu laufen haben, als einen allgemeinen Konsens zu verkaufen.
(Persönlicher Einblick: Wenn ich mal im Stadion stehe, gucke ich nur noch. Kein Gesang. Klatschen und Jubeln beim Tor. Ende.
Will nicht mehr heiser sein. Will mich nicht mehr über Dinge aufregen und mir davon mein Wochenende versauen lassen, an deren Ausgang ich maximal einen sehr überschaubaren Einfluss nehmen kann.
Da kann ich auch samstags Mittags einen Würfel werfen und bei allen Zahlen von 1 bis 3 habe ich gute Laune, bei den Zahlen 4 bis 6 ist das Wochenende gelaufen.
)
Zitat von Berlin71
Aktionen stattdessen können sein wie von @bschuss aufgeführt. Da in der OK Dauerkarten verkauft sind, schadet man bei einem Boykott noch nicht einmal finanziell dem Verein sondern "nur" stimmungsmäßig. Wenn die Fankurve leer bleibt ist das ein deutliches Zeichen.
Aktionen stattdessen können sein wie von @bschuss aufgeführt. Da in der OK Dauerkarten verkauft sind, schadet man bei einem Boykott noch nicht einmal finanziell dem Verein sondern "nur" stimmungsmäßig. Wenn die Fankurve leer bleibt ist das ein deutliches Zeichen.
Ich denke nicht, dass das passieren wird.
Wie schon öfter angemerkt gab es auch Stimmung vor den Ultrabewegungen und es wird sie auch in einem theoretischem »danach« geben.
Natürlich anders. Aber diese Massen an Menschen mit Emotionen würden vermutlich nicht auf Dauer still bleiben. Dann ist es eben situativer. (Umgekehrt sind ja auch einige vom immer monotonen und gleichen Liedgut angenervt)
Hatte schon damals nach den Coronaprotesten und dem Stimmungsboykott im Stadion den Eindruck, dass sich von selbst etwas entwickelt hat.
Dann kamen die Ultras zurück.
Schon damals meinem Empfinden nach, weil man in deren Reihen vielleicht gemerkt haben wird, dass es eben doch auch ohne sie geht.
Mit dem Fernbleiben vom Stadion sägt man am Ende nur an seinem eigenen Stuhl (genauso wie mit übertriebenen anderen Protestaktionen), wodurch man unbewusst vermutlich lieber auf die eigene Wichtigkeit pocht.
Ich nehme den Vertretern dieser Gruppen auch tatsächlich ab, dass sie das so fühlen und den Widerspruch dort nicht wahrnehmen.
Auch wenn die Möglichkeit besteht, würde niemand zugeben, dass man seine Machtposition davonschwimmen sah, weshalb man doch lieber eingelenkt hat. (Das ist ein soziales / menschliches Thema. Keines der Ultras speziell)
Das macht es allerdings nicht überzeugender.
Sie sprechen eben nicht für die Mehrheit.
Und auch die viel beschworenen ungewünschten Zustände in England werden ja dort von genügend Menschen mitgetragen.
Nicht von jedem, es schadet sicherlich auch der Stimmung, wenn xyz Anstoßzeiten existieren.
Aber die Diskussion drehte sich hier auch mal um "den echten Fan".
Ein Großteil der Fans hat schon heute gar nicht die Möglichkeit, im Stadion dabei zu sein.
Kein Geld, kein Ticket, zu große Entfernung, oder andere Verpflichtungen wie Job und Familie.
Die gucken am TV. Die lesen den Live-Ticker. Die finanzieren den Zirkus mit ihren Abos.
Stimmung ist nett, aber vermutlich schalten die meisten dann doch wegen Fußball ein, nicht wegen der Ultras und deren Choreos (die schön sind. Aber wer hat für sowas ein Abo?)
Stimmung kann natürlich auch die Mannschaft pushen.
Genauso kann diese aber auch hemmen.
(Wieder in der falschen Annahme, es wäre dann komplett leise, würden die Ultras sich zurückziehen)
Zu Corona gab es ja die Option, die Stimmung vom Band einzuspielen.
AI generierte Zuschauer im „Stadion“ wären sicher auch möglich.
Hat man da Bock drauf?
Keine Ahnung. Das muss jeder für sich selbst beurteilen.
Man sollte sich jedoch hüten, die eigene Wahrnehmung und das eigene Bedürfnis, wie Dinge zu laufen haben, als einen allgemeinen Konsens zu verkaufen.
(Persönlicher Einblick: Wenn ich mal im Stadion stehe, gucke ich nur noch. Kein Gesang. Klatschen und Jubeln beim Tor. Ende.
Will nicht mehr heiser sein. Will mich nicht mehr über Dinge aufregen und mir davon mein Wochenende versauen lassen, an deren Ausgang ich maximal einen sehr überschaubaren Einfluss nehmen kann.
Da kann ich auch samstags Mittags einen Würfel werfen und bei allen Zahlen von 1 bis 3 habe ich gute Laune, bei den Zahlen 4 bis 6 ist das Wochenende gelaufen.
)Du kannst es ja auch so machen, wie die meisten aus der Ostkurve. Egal wie der Spielverlauf ist gute Laune haben und singen und gröhlen und gegen jegliche Entwicklung sein. *Ironie Off*
Mich nervt es so langsam an der Kurve, dass man sich mit allem zufrieden gibt, welche Leistung auf dem Platz gegeben wird. Es wird immer geklatscht, die Mannschaft bejubelt...aber wofür eigentlich ? Dafür dass wir regelmäßig ins Stadion gehen und manche oder viele von denen gerade so an ihre 70% Leistungsgrenze gehen ? Es hat halt NULL Konsequenzen für die Spieler, wenn sie ihre Leistungen nicht anrufen, die Auswärtstickets gehen trotzdem innerhalb von 5 Minuten ausverkauft. Ich weiß manchmal nicht mehr ob die Leute dass wegen dem Fussball machen oder das irgendein Ventil ist oder um dieses Wir-Gefühl zu haben.
Zitat von bschuss
Da danach gefragt wurde, wie man denn sonst gegen die DFL protestieren könnte, mal ein paar spontane Beispiele:
- Die Ultras verschiedener Vereine organisieren eine gemeinsame Demo vor dem HQ der DFL
- Die Ultras boykottieren die Spiele komplett (geht auch gegen Hertha was den Support angeht, kostet aber nur insofern Geld, falls Ticketpreise entgehen; die Ultras müssten natürlich dafür ihrerseits auf das Spiel sowie die Aufmerksamkeit verzichten)
- Man überlegt vielleicht gemeinsam mit der GF, was man unternehmen könnte - Hertha war schließlich meines Wissens auch dagegen
- Sky/Dazn-Abos kündigen. Wenn sich da Massen an Fans zusammentun, tut das der DFL mMn am empfindlichsten weh, gerade weil es zeitnah um neue Vergaben der Fernsehrechte geht.
Gibt sicher noch bessere Ideen. Aber dass es keine anderen Wege gibt, ist schlicht falsch.
Davon abgesehen, von dem was ich so gelesen habe am Wochenende, war Hertha das einzige Spiel, wo die Aktion so dermaßen lange hingezogen wurde. Warum müssen unsere Ultras denn den Protest anders ausführen als andere?
Da danach gefragt wurde, wie man denn sonst gegen die DFL protestieren könnte, mal ein paar spontane Beispiele:
- Die Ultras verschiedener Vereine organisieren eine gemeinsame Demo vor dem HQ der DFL
- Die Ultras boykottieren die Spiele komplett (geht auch gegen Hertha was den Support angeht, kostet aber nur insofern Geld, falls Ticketpreise entgehen; die Ultras müssten natürlich dafür ihrerseits auf das Spiel sowie die Aufmerksamkeit verzichten)
- Man überlegt vielleicht gemeinsam mit der GF, was man unternehmen könnte - Hertha war schließlich meines Wissens auch dagegen
- Sky/Dazn-Abos kündigen. Wenn sich da Massen an Fans zusammentun, tut das der DFL mMn am empfindlichsten weh, gerade weil es zeitnah um neue Vergaben der Fernsehrechte geht.
Gibt sicher noch bessere Ideen. Aber dass es keine anderen Wege gibt, ist schlicht falsch.
Davon abgesehen, von dem was ich so gelesen habe am Wochenende, war Hertha das einzige Spiel, wo die Aktion so dermaßen lange hingezogen wurde. Warum müssen unsere Ultras denn den Protest anders ausführen als andere?
1. Wurde damals gemacht. Hat nichts gebracht und hat öffentlich keinerlei Beachtung gefunden.
2. Dann leidet die Mannschaft ebenfalls darunter, die Stimmung ist schlechter und für den Protest interessiert sich deshalb trotzdem nur ein Bruchteil der Leute im Vergleich zu Spielunterbrechungen. Die Aufmerksamkeit für Leute, die gar nicht ins Stadion gehen verglichen mit Protestaktionen im Stadion, ist einfach eine viel geringere - und wie wir ja nun mehrfach festgestellt haben, geht es nur um Aufmerksamkeit für die Sache.
3. Das wird getan, ja. Speziell mit Bernstein fand offensichtlich immer ein recht enger Austausch statt, ich denke das wird auch in Zukunft so sein.
4. Ich bezweifle, dass ein Großteil der Ultras privat sowohl DAZN als auch Sky Abo hat. Die schauen die Spiele doch ohnehin im Stadion. Das sind meiner Meinung nach zu unterschiedliche Zielgruppen um einen Effekt zu erzielen.
Ganz ehrlich: Das sind doch alles keine neue Ideen oder Dinge, die noch nie versucht worden sind.
Zitat von GelsenHandy
1. Wurde damals gemacht. Hat nichts gebracht und hat öffentlich keinerlei Beachtung gefunden.
2. Dann leidet die Mannschaft ebenfalls darunter, die Stimmung ist schlechter und für den Protest interessiert sich deshalb trotzdem nur ein Bruchteil der Leute im Vergleich zu Spielunterbrechungen. Die Aufmerksamkeit für Leute, die gar nicht ins Stadion gehen verglichen mit Protestaktionen im Stadion, ist einfach eine viel geringere - und wie wir ja nun mehrfach festgestellt haben, geht es nur um Aufmerksamkeit für die Sache.
3. Das wird getan, ja. Speziell mit Bernstein fand offensichtlich immer ein recht enger Austausch statt, ich denke das wird auch in Zukunft so sein.
4. Ich bezweifle, dass ein Großteil der Ultras privat sowohl DAZN als auch Sky Abo hat. Die schauen die Spiele doch ohnehin im Stadion. Das sind meiner Meinung nach zu unterschiedliche Zielgruppen um einen Effekt zu erzielen.
Ganz ehrlich: Das sind doch alles keine neue Ideen oder Dinge, die noch nie versucht worden sind.
Zitat von bschuss
Da danach gefragt wurde, wie man denn sonst gegen die DFL protestieren könnte, mal ein paar spontane Beispiele:
- Die Ultras verschiedener Vereine organisieren eine gemeinsame Demo vor dem HQ der DFL
- Die Ultras boykottieren die Spiele komplett (geht auch gegen Hertha was den Support angeht, kostet aber nur insofern Geld, falls Ticketpreise entgehen; die Ultras müssten natürlich dafür ihrerseits auf das Spiel sowie die Aufmerksamkeit verzichten)
- Man überlegt vielleicht gemeinsam mit der GF, was man unternehmen könnte - Hertha war schließlich meines Wissens auch dagegen
- Sky/Dazn-Abos kündigen. Wenn sich da Massen an Fans zusammentun, tut das der DFL mMn am empfindlichsten weh, gerade weil es zeitnah um neue Vergaben der Fernsehrechte geht.
Gibt sicher noch bessere Ideen. Aber dass es keine anderen Wege gibt, ist schlicht falsch.
Davon abgesehen, von dem was ich so gelesen habe am Wochenende, war Hertha das einzige Spiel, wo die Aktion so dermaßen lange hingezogen wurde. Warum müssen unsere Ultras denn den Protest anders ausführen als andere?
Da danach gefragt wurde, wie man denn sonst gegen die DFL protestieren könnte, mal ein paar spontane Beispiele:
- Die Ultras verschiedener Vereine organisieren eine gemeinsame Demo vor dem HQ der DFL
- Die Ultras boykottieren die Spiele komplett (geht auch gegen Hertha was den Support angeht, kostet aber nur insofern Geld, falls Ticketpreise entgehen; die Ultras müssten natürlich dafür ihrerseits auf das Spiel sowie die Aufmerksamkeit verzichten)
- Man überlegt vielleicht gemeinsam mit der GF, was man unternehmen könnte - Hertha war schließlich meines Wissens auch dagegen
- Sky/Dazn-Abos kündigen. Wenn sich da Massen an Fans zusammentun, tut das der DFL mMn am empfindlichsten weh, gerade weil es zeitnah um neue Vergaben der Fernsehrechte geht.
Gibt sicher noch bessere Ideen. Aber dass es keine anderen Wege gibt, ist schlicht falsch.
Davon abgesehen, von dem was ich so gelesen habe am Wochenende, war Hertha das einzige Spiel, wo die Aktion so dermaßen lange hingezogen wurde. Warum müssen unsere Ultras denn den Protest anders ausführen als andere?
1. Wurde damals gemacht. Hat nichts gebracht und hat öffentlich keinerlei Beachtung gefunden.
2. Dann leidet die Mannschaft ebenfalls darunter, die Stimmung ist schlechter und für den Protest interessiert sich deshalb trotzdem nur ein Bruchteil der Leute im Vergleich zu Spielunterbrechungen. Die Aufmerksamkeit für Leute, die gar nicht ins Stadion gehen verglichen mit Protestaktionen im Stadion, ist einfach eine viel geringere - und wie wir ja nun mehrfach festgestellt haben, geht es nur um Aufmerksamkeit für die Sache.
3. Das wird getan, ja. Speziell mit Bernstein fand offensichtlich immer ein recht enger Austausch statt, ich denke das wird auch in Zukunft so sein.
4. Ich bezweifle, dass ein Großteil der Ultras privat sowohl DAZN als auch Sky Abo hat. Die schauen die Spiele doch ohnehin im Stadion. Das sind meiner Meinung nach zu unterschiedliche Zielgruppen um einen Effekt zu erzielen.
Ganz ehrlich: Das sind doch alles keine neue Ideen oder Dinge, die noch nie versucht worden sind.
Ich fand die Zeit während Corona ohne die Ultras nicht wirklich schlecht. Die Stimung war wesentlich spieldynamischer.
Unterm Strich gehts doch auch um die Angst, eine gewisse Macht zu verlieren. Wie bereits erwähnt, die Millionen an sinnlosen Strafzahlungen, die über die Jahre durch die einzelnen Ultra-Gruppen verursacht wurden, stehen in keinem Verhältnis zu irgendwelchen Ansprüchen gegenüber anderen Fans.
Zitat von Basti77
Ich fand die Zeit während Corona ohne die Ultras nicht wirklich schlecht. Die Stimung war wesentlich spieldynamischer.
Unterm Strich gehts doch auch um die Angst, eine gewisse Macht zu verlieren. Wie bereits erwähnt, die Millionen an sinnlosen Strafzahlungen, die über die Jahre durch die einzelnen Ultra-Gruppen verursacht wurden, stehen in keinem Verhältnis zu irgendwelchen Ansprüchen gegenüber anderen Fans.
Zitat von GelsenHandy
1. Wurde damals gemacht. Hat nichts gebracht und hat öffentlich keinerlei Beachtung gefunden.
2. Dann leidet die Mannschaft ebenfalls darunter, die Stimmung ist schlechter und für den Protest interessiert sich deshalb trotzdem nur ein Bruchteil der Leute im Vergleich zu Spielunterbrechungen. Die Aufmerksamkeit für Leute, die gar nicht ins Stadion gehen verglichen mit Protestaktionen im Stadion, ist einfach eine viel geringere - und wie wir ja nun mehrfach festgestellt haben, geht es nur um Aufmerksamkeit für die Sache.
3. Das wird getan, ja. Speziell mit Bernstein fand offensichtlich immer ein recht enger Austausch statt, ich denke das wird auch in Zukunft so sein.
4. Ich bezweifle, dass ein Großteil der Ultras privat sowohl DAZN als auch Sky Abo hat. Die schauen die Spiele doch ohnehin im Stadion. Das sind meiner Meinung nach zu unterschiedliche Zielgruppen um einen Effekt zu erzielen.
Ganz ehrlich: Das sind doch alles keine neue Ideen oder Dinge, die noch nie versucht worden sind.
Zitat von bschuss
Da danach gefragt wurde, wie man denn sonst gegen die DFL protestieren könnte, mal ein paar spontane Beispiele:
- Die Ultras verschiedener Vereine organisieren eine gemeinsame Demo vor dem HQ der DFL
- Die Ultras boykottieren die Spiele komplett (geht auch gegen Hertha was den Support angeht, kostet aber nur insofern Geld, falls Ticketpreise entgehen; die Ultras müssten natürlich dafür ihrerseits auf das Spiel sowie die Aufmerksamkeit verzichten)
- Man überlegt vielleicht gemeinsam mit der GF, was man unternehmen könnte - Hertha war schließlich meines Wissens auch dagegen
- Sky/Dazn-Abos kündigen. Wenn sich da Massen an Fans zusammentun, tut das der DFL mMn am empfindlichsten weh, gerade weil es zeitnah um neue Vergaben der Fernsehrechte geht.
Gibt sicher noch bessere Ideen. Aber dass es keine anderen Wege gibt, ist schlicht falsch.
Davon abgesehen, von dem was ich so gelesen habe am Wochenende, war Hertha das einzige Spiel, wo die Aktion so dermaßen lange hingezogen wurde. Warum müssen unsere Ultras denn den Protest anders ausführen als andere?
Da danach gefragt wurde, wie man denn sonst gegen die DFL protestieren könnte, mal ein paar spontane Beispiele:
- Die Ultras verschiedener Vereine organisieren eine gemeinsame Demo vor dem HQ der DFL
- Die Ultras boykottieren die Spiele komplett (geht auch gegen Hertha was den Support angeht, kostet aber nur insofern Geld, falls Ticketpreise entgehen; die Ultras müssten natürlich dafür ihrerseits auf das Spiel sowie die Aufmerksamkeit verzichten)
- Man überlegt vielleicht gemeinsam mit der GF, was man unternehmen könnte - Hertha war schließlich meines Wissens auch dagegen
- Sky/Dazn-Abos kündigen. Wenn sich da Massen an Fans zusammentun, tut das der DFL mMn am empfindlichsten weh, gerade weil es zeitnah um neue Vergaben der Fernsehrechte geht.
Gibt sicher noch bessere Ideen. Aber dass es keine anderen Wege gibt, ist schlicht falsch.
Davon abgesehen, von dem was ich so gelesen habe am Wochenende, war Hertha das einzige Spiel, wo die Aktion so dermaßen lange hingezogen wurde. Warum müssen unsere Ultras denn den Protest anders ausführen als andere?
1. Wurde damals gemacht. Hat nichts gebracht und hat öffentlich keinerlei Beachtung gefunden.
2. Dann leidet die Mannschaft ebenfalls darunter, die Stimmung ist schlechter und für den Protest interessiert sich deshalb trotzdem nur ein Bruchteil der Leute im Vergleich zu Spielunterbrechungen. Die Aufmerksamkeit für Leute, die gar nicht ins Stadion gehen verglichen mit Protestaktionen im Stadion, ist einfach eine viel geringere - und wie wir ja nun mehrfach festgestellt haben, geht es nur um Aufmerksamkeit für die Sache.
3. Das wird getan, ja. Speziell mit Bernstein fand offensichtlich immer ein recht enger Austausch statt, ich denke das wird auch in Zukunft so sein.
4. Ich bezweifle, dass ein Großteil der Ultras privat sowohl DAZN als auch Sky Abo hat. Die schauen die Spiele doch ohnehin im Stadion. Das sind meiner Meinung nach zu unterschiedliche Zielgruppen um einen Effekt zu erzielen.
Ganz ehrlich: Das sind doch alles keine neue Ideen oder Dinge, die noch nie versucht worden sind.
Ich fand die Zeit während Corona ohne die Ultras nicht wirklich schlecht. Die Stimung war wesentlich spieldynamischer.
Unterm Strich gehts doch auch um die Angst, eine gewisse Macht zu verlieren. Wie bereits erwähnt, die Millionen an sinnlosen Strafzahlungen, die über die Jahre durch die einzelnen Ultra-Gruppen verursacht wurden, stehen in keinem Verhältnis zu irgendwelchen Ansprüchen gegenüber anderen Fans.
Netter Strohmann wieder.
Was hat das jetzt mit den Vorschlägen des Users zu tun?
Wir kommen hier halt immer wieder zum gleichen Punkt: Du und andere haben eine grundlegende Ablehnung gegenüber der Ultras, was ja auch völlig in Ordnung ist.
Zitat von GelsenHandy
Netter Strohmann wieder.
Was hat das jetzt mit den Vorschlägen des Users zu tun?
Wir kommen hier halt immer wieder zum gleichen Punkt: Du und andere haben eine grundlegende Ablehnung gegenüber der Ultras, was ja auch völlig in Ordnung ist.
Zitat von Basti77
Ich fand die Zeit während Corona ohne die Ultras nicht wirklich schlecht. Die Stimung war wesentlich spieldynamischer.
Unterm Strich gehts doch auch um die Angst, eine gewisse Macht zu verlieren. Wie bereits erwähnt, die Millionen an sinnlosen Strafzahlungen, die über die Jahre durch die einzelnen Ultra-Gruppen verursacht wurden, stehen in keinem Verhältnis zu irgendwelchen Ansprüchen gegenüber anderen Fans.
Zitat von GelsenHandy
1. Wurde damals gemacht. Hat nichts gebracht und hat öffentlich keinerlei Beachtung gefunden.
2. Dann leidet die Mannschaft ebenfalls darunter, die Stimmung ist schlechter und für den Protest interessiert sich deshalb trotzdem nur ein Bruchteil der Leute im Vergleich zu Spielunterbrechungen. Die Aufmerksamkeit für Leute, die gar nicht ins Stadion gehen verglichen mit Protestaktionen im Stadion, ist einfach eine viel geringere - und wie wir ja nun mehrfach festgestellt haben, geht es nur um Aufmerksamkeit für die Sache.
3. Das wird getan, ja. Speziell mit Bernstein fand offensichtlich immer ein recht enger Austausch statt, ich denke das wird auch in Zukunft so sein.
4. Ich bezweifle, dass ein Großteil der Ultras privat sowohl DAZN als auch Sky Abo hat. Die schauen die Spiele doch ohnehin im Stadion. Das sind meiner Meinung nach zu unterschiedliche Zielgruppen um einen Effekt zu erzielen.
Ganz ehrlich: Das sind doch alles keine neue Ideen oder Dinge, die noch nie versucht worden sind.
Zitat von bschuss
Da danach gefragt wurde, wie man denn sonst gegen die DFL protestieren könnte, mal ein paar spontane Beispiele:
- Die Ultras verschiedener Vereine organisieren eine gemeinsame Demo vor dem HQ der DFL
- Die Ultras boykottieren die Spiele komplett (geht auch gegen Hertha was den Support angeht, kostet aber nur insofern Geld, falls Ticketpreise entgehen; die Ultras müssten natürlich dafür ihrerseits auf das Spiel sowie die Aufmerksamkeit verzichten)
- Man überlegt vielleicht gemeinsam mit der GF, was man unternehmen könnte - Hertha war schließlich meines Wissens auch dagegen
- Sky/Dazn-Abos kündigen. Wenn sich da Massen an Fans zusammentun, tut das der DFL mMn am empfindlichsten weh, gerade weil es zeitnah um neue Vergaben der Fernsehrechte geht.
Gibt sicher noch bessere Ideen. Aber dass es keine anderen Wege gibt, ist schlicht falsch.
Davon abgesehen, von dem was ich so gelesen habe am Wochenende, war Hertha das einzige Spiel, wo die Aktion so dermaßen lange hingezogen wurde. Warum müssen unsere Ultras denn den Protest anders ausführen als andere?
Da danach gefragt wurde, wie man denn sonst gegen die DFL protestieren könnte, mal ein paar spontane Beispiele:
- Die Ultras verschiedener Vereine organisieren eine gemeinsame Demo vor dem HQ der DFL
- Die Ultras boykottieren die Spiele komplett (geht auch gegen Hertha was den Support angeht, kostet aber nur insofern Geld, falls Ticketpreise entgehen; die Ultras müssten natürlich dafür ihrerseits auf das Spiel sowie die Aufmerksamkeit verzichten)
- Man überlegt vielleicht gemeinsam mit der GF, was man unternehmen könnte - Hertha war schließlich meines Wissens auch dagegen
- Sky/Dazn-Abos kündigen. Wenn sich da Massen an Fans zusammentun, tut das der DFL mMn am empfindlichsten weh, gerade weil es zeitnah um neue Vergaben der Fernsehrechte geht.
Gibt sicher noch bessere Ideen. Aber dass es keine anderen Wege gibt, ist schlicht falsch.
Davon abgesehen, von dem was ich so gelesen habe am Wochenende, war Hertha das einzige Spiel, wo die Aktion so dermaßen lange hingezogen wurde. Warum müssen unsere Ultras denn den Protest anders ausführen als andere?
1. Wurde damals gemacht. Hat nichts gebracht und hat öffentlich keinerlei Beachtung gefunden.
2. Dann leidet die Mannschaft ebenfalls darunter, die Stimmung ist schlechter und für den Protest interessiert sich deshalb trotzdem nur ein Bruchteil der Leute im Vergleich zu Spielunterbrechungen. Die Aufmerksamkeit für Leute, die gar nicht ins Stadion gehen verglichen mit Protestaktionen im Stadion, ist einfach eine viel geringere - und wie wir ja nun mehrfach festgestellt haben, geht es nur um Aufmerksamkeit für die Sache.
3. Das wird getan, ja. Speziell mit Bernstein fand offensichtlich immer ein recht enger Austausch statt, ich denke das wird auch in Zukunft so sein.
4. Ich bezweifle, dass ein Großteil der Ultras privat sowohl DAZN als auch Sky Abo hat. Die schauen die Spiele doch ohnehin im Stadion. Das sind meiner Meinung nach zu unterschiedliche Zielgruppen um einen Effekt zu erzielen.
Ganz ehrlich: Das sind doch alles keine neue Ideen oder Dinge, die noch nie versucht worden sind.
Ich fand die Zeit während Corona ohne die Ultras nicht wirklich schlecht. Die Stimung war wesentlich spieldynamischer.
Unterm Strich gehts doch auch um die Angst, eine gewisse Macht zu verlieren. Wie bereits erwähnt, die Millionen an sinnlosen Strafzahlungen, die über die Jahre durch die einzelnen Ultra-Gruppen verursacht wurden, stehen in keinem Verhältnis zu irgendwelchen Ansprüchen gegenüber anderen Fans.
Netter Strohmann wieder.
Was hat das jetzt mit den Vorschlägen des Users zu tun?
Wir kommen hier halt immer wieder zum gleichen Punkt: Du und andere haben eine grundlegende Ablehnung gegenüber der Ultras, was ja auch völlig in Ordnung ist.
Wenn die Kreativabteilung der Ultras nicht einfallsreich genug íst, einen Protest zu finden, der die DFL erreicht, aber dem Verein nicht schadet... Tja, dann sollte daran gearbeitet werden.
Nein, ich habe eine Abneigung gegen die Art und Weise des Protest. Ich habe eine Abneigung gegen jeden, der dem Verein schadet. Dass es nun ausgrechnet die Ultras am häufigsten sind, ist nicht meine Schuld.
Um bei deinen Worten zu bleiben: Wir kommen immer zu dem gleichen Punkt: Die Ultras sind unantastbar und alles was sie machen und sagen ist legitim. Alle anderen mit einer abweichenden Meinung sind nur zu do.of es zu verstehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Basti77 am 07.02.2024 um 11:29 Uhr bearbeitet Zitat von Basti77
Wenn die Kreativabteilung der Ultras nicht einfallsreich genug íst, einen Protest zu finden, der die DFL erreicht, aber dem Verein nicht schadet... Tja, dann sollte daran gearbeitet werden.
Nein, ich habe eine Abneigung gegen die Art und Weise des Protest. Ich habe eine Abneigung gegen jeden, der dem Verein schadet. Dass es nun ausgrechnet die Ultras am häufigsten sind, ist nicht meine Schuld.
Um bei deinen Worten zu bleiben: Wir kommen immer zu dem gleichen Punkt: Die Ultras sind unantastbar und alles was sie machen und sagen ist legitim. Alle anderen mit einer abweichenden Meinung sind nur zu do.of es zu verstehen.
Zitat von GelsenHandy
Netter Strohmann wieder.
Was hat das jetzt mit den Vorschlägen des Users zu tun?
Wir kommen hier halt immer wieder zum gleichen Punkt: Du und andere haben eine grundlegende Ablehnung gegenüber der Ultras, was ja auch völlig in Ordnung ist.
Zitat von Basti77
Ich fand die Zeit während Corona ohne die Ultras nicht wirklich schlecht. Die Stimung war wesentlich spieldynamischer.
Unterm Strich gehts doch auch um die Angst, eine gewisse Macht zu verlieren. Wie bereits erwähnt, die Millionen an sinnlosen Strafzahlungen, die über die Jahre durch die einzelnen Ultra-Gruppen verursacht wurden, stehen in keinem Verhältnis zu irgendwelchen Ansprüchen gegenüber anderen Fans.
Zitat von GelsenHandy
1. Wurde damals gemacht. Hat nichts gebracht und hat öffentlich keinerlei Beachtung gefunden.
2. Dann leidet die Mannschaft ebenfalls darunter, die Stimmung ist schlechter und für den Protest interessiert sich deshalb trotzdem nur ein Bruchteil der Leute im Vergleich zu Spielunterbrechungen. Die Aufmerksamkeit für Leute, die gar nicht ins Stadion gehen verglichen mit Protestaktionen im Stadion, ist einfach eine viel geringere - und wie wir ja nun mehrfach festgestellt haben, geht es nur um Aufmerksamkeit für die Sache.
3. Das wird getan, ja. Speziell mit Bernstein fand offensichtlich immer ein recht enger Austausch statt, ich denke das wird auch in Zukunft so sein.
4. Ich bezweifle, dass ein Großteil der Ultras privat sowohl DAZN als auch Sky Abo hat. Die schauen die Spiele doch ohnehin im Stadion. Das sind meiner Meinung nach zu unterschiedliche Zielgruppen um einen Effekt zu erzielen.
Ganz ehrlich: Das sind doch alles keine neue Ideen oder Dinge, die noch nie versucht worden sind.
Zitat von bschuss
Da danach gefragt wurde, wie man denn sonst gegen die DFL protestieren könnte, mal ein paar spontane Beispiele:
- Die Ultras verschiedener Vereine organisieren eine gemeinsame Demo vor dem HQ der DFL
- Die Ultras boykottieren die Spiele komplett (geht auch gegen Hertha was den Support angeht, kostet aber nur insofern Geld, falls Ticketpreise entgehen; die Ultras müssten natürlich dafür ihrerseits auf das Spiel sowie die Aufmerksamkeit verzichten)
- Man überlegt vielleicht gemeinsam mit der GF, was man unternehmen könnte - Hertha war schließlich meines Wissens auch dagegen
- Sky/Dazn-Abos kündigen. Wenn sich da Massen an Fans zusammentun, tut das der DFL mMn am empfindlichsten weh, gerade weil es zeitnah um neue Vergaben der Fernsehrechte geht.
Gibt sicher noch bessere Ideen. Aber dass es keine anderen Wege gibt, ist schlicht falsch.
Davon abgesehen, von dem was ich so gelesen habe am Wochenende, war Hertha das einzige Spiel, wo die Aktion so dermaßen lange hingezogen wurde. Warum müssen unsere Ultras denn den Protest anders ausführen als andere?
Da danach gefragt wurde, wie man denn sonst gegen die DFL protestieren könnte, mal ein paar spontane Beispiele:
- Die Ultras verschiedener Vereine organisieren eine gemeinsame Demo vor dem HQ der DFL
- Die Ultras boykottieren die Spiele komplett (geht auch gegen Hertha was den Support angeht, kostet aber nur insofern Geld, falls Ticketpreise entgehen; die Ultras müssten natürlich dafür ihrerseits auf das Spiel sowie die Aufmerksamkeit verzichten)
- Man überlegt vielleicht gemeinsam mit der GF, was man unternehmen könnte - Hertha war schließlich meines Wissens auch dagegen
- Sky/Dazn-Abos kündigen. Wenn sich da Massen an Fans zusammentun, tut das der DFL mMn am empfindlichsten weh, gerade weil es zeitnah um neue Vergaben der Fernsehrechte geht.
Gibt sicher noch bessere Ideen. Aber dass es keine anderen Wege gibt, ist schlicht falsch.
Davon abgesehen, von dem was ich so gelesen habe am Wochenende, war Hertha das einzige Spiel, wo die Aktion so dermaßen lange hingezogen wurde. Warum müssen unsere Ultras denn den Protest anders ausführen als andere?
1. Wurde damals gemacht. Hat nichts gebracht und hat öffentlich keinerlei Beachtung gefunden.
2. Dann leidet die Mannschaft ebenfalls darunter, die Stimmung ist schlechter und für den Protest interessiert sich deshalb trotzdem nur ein Bruchteil der Leute im Vergleich zu Spielunterbrechungen. Die Aufmerksamkeit für Leute, die gar nicht ins Stadion gehen verglichen mit Protestaktionen im Stadion, ist einfach eine viel geringere - und wie wir ja nun mehrfach festgestellt haben, geht es nur um Aufmerksamkeit für die Sache.
3. Das wird getan, ja. Speziell mit Bernstein fand offensichtlich immer ein recht enger Austausch statt, ich denke das wird auch in Zukunft so sein.
4. Ich bezweifle, dass ein Großteil der Ultras privat sowohl DAZN als auch Sky Abo hat. Die schauen die Spiele doch ohnehin im Stadion. Das sind meiner Meinung nach zu unterschiedliche Zielgruppen um einen Effekt zu erzielen.
Ganz ehrlich: Das sind doch alles keine neue Ideen oder Dinge, die noch nie versucht worden sind.
Ich fand die Zeit während Corona ohne die Ultras nicht wirklich schlecht. Die Stimung war wesentlich spieldynamischer.
Unterm Strich gehts doch auch um die Angst, eine gewisse Macht zu verlieren. Wie bereits erwähnt, die Millionen an sinnlosen Strafzahlungen, die über die Jahre durch die einzelnen Ultra-Gruppen verursacht wurden, stehen in keinem Verhältnis zu irgendwelchen Ansprüchen gegenüber anderen Fans.
Netter Strohmann wieder.
Was hat das jetzt mit den Vorschlägen des Users zu tun?
Wir kommen hier halt immer wieder zum gleichen Punkt: Du und andere haben eine grundlegende Ablehnung gegenüber der Ultras, was ja auch völlig in Ordnung ist.
Wenn die Kreativabteilung der Ultras nicht einfallsreich genug íst, einen Protest zu finden, der die DFL erreicht, aber dem Verein nicht schadet... Tja, dann sollte daran gearbeitet werden.
Nein, ich habe eine Abneigung gegen die Art und Weise des Protest. Ich habe eine Abneigung gegen jeden, der dem Verein schadet. Dass es nun ausgrechnet die Ultras am häufigsten sind, ist nicht meine Schuld.
Um bei deinen Worten zu bleiben: Wir kommen immer zu dem gleichen Punkt: Die Ultras sind unantastbar und alles was sie machen und sagen ist legitim. Alle anderen mit einer abweichenden Meinung sind nur zu do.of es zu verstehen.
Der letzte Satz ist doch völliger Quatsch, weil ich sogar innerhalb meiner letzten 5 Beiträge hier einzelne Dinge der Ultras kritisiert habe.
Aber zeigt ja nur umso mehr, dass du nicht bereits für eine offen geführte Debatte bist, deine Meinung steht schließlich schon.
Was mir halt auch noch niemand erklären konnte ist, warum es in sehr vielen Spielen diese Protestaktion gab, aber nur bei uns das Spiel kurz vor dem Abbruch stand. Offensichtlich haben unsere Ultras ja ein anderes Vorgehen gewählt als die anderer Vereine. Warum?
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