FC. Konkurrenz
02.09.2013 - 17:27 Uhr
20.10.2013 - 22:06 Uhr
Zitat von Lazarus:
Verlieren wir morgen, bleibt das ne ganz schön enge Kiste vorne.
Gewinnen wir, konnten wir uns was absetzen und unsere Stellung festigen.
Also eigentlich eine komfortable Position. Wobei ich nicht glaube, dass wir gewinnen. Ein mieses Unentschieden wäre mal wieder dran.Früher hätten wir so eine Chance mit Ansage verschissen, morgen denke ich wird es was geben.
Verlieren wir morgen, bleibt das ne ganz schön enge Kiste vorne.
Gewinnen wir, konnten wir uns was absetzen und unsere Stellung festigen.
Also eigentlich eine komfortable Position. Wobei ich nicht glaube, dass wir gewinnen. Ein mieses Unentschieden wäre mal wieder dran.Früher hätten wir so eine Chance mit Ansage verschissen, morgen denke ich wird es was geben.
21.10.2013 - 16:04 Uhr
Bezüglich der Hoffenheim-Geschichte:
Also ich verstehe dieses Theater nicht!
Soll man jetzt jedes Mal, wenn der Schiri einen Fehler begeht und daraus ein Tor resultiert, den Gegner einfach durchlaufen lassen um ein Tor zu erzielen? Das ist in meinen Augen völliger Schwachsinn. Denn wo setzt man die Grenze? Bei so einem Schuss wie damals von Tiffert? Den Ball hat KEIN MENSCH im Stadion im Tor gesehen, nur der Schiri. Und? Wiederholungsspiel? Nein.
Bei jeder Schwalbe, bei der ein 11er gepfiffen wird (übrigens ist es hier noch deutlich schlimmer aufgrund der Vorsätzlichkeit!!), müsste man den Gegner durchlaufen lassen, oder? Achso, wartet, eigentlich hat der, der das angebliche Foul verursacht hat, ja auch noch rot bekommen. Dann müsste sich einer der Gegner opfern, damit alles wieder Tutti ist! Ansonsten müsste es auch hier ein Wiederholungsspiel in Zukunft geben.
Ich verstehe, dass die Hoffenheimer hier alles versuchen möchten, aber ich weiß einfach nicht, warum dies etwas anderes sein sollte, als ein offensichtliches Tor, eine Schwalbe oder etwas ähnliches.
Wer jetzt noch Kießling dafür bestrafen will, hat in meinen Augen den Knall nicht gehört. Bei jeder Schwalbe läuft der Gefoulte auf den Schiri zu und fordert den 11er, oder er schmeißt sich auf den Rasen wie von der Schrotflinte getroffen, und will so ganz offensichtlich manipulieren bzw. täuschen, und Kießling freut sich noch nichtmal richtig. Was der Schiri nachher macht, ist doch nicht sein Problem.
Und ganz wichtig:
Wir haben diese Situation ca. 240x gesehen. Aber wenn alles geschieht, in Bruchteilen einer Sekunde, und der Ball liegt plötzlich im Tor, was willst du denn dann entscheiden? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Netz kaputt ist, und der Ball genau so fliegt, dass er nachher im Tor liegt?
Für mich liegt der größte Fehler bei den Hoffenheimern. Die hätten direkt zum Tor laufen müssen um mal nachzuschauen, wie der Ball ins Tor gegangen ist, wenn es doch wirklich alle gesehen haben. Aber auch hier: Das ging alles so schnell, ich bin mir fast sicher, dass sich viele gar nicht sicher waren, was sie gesehen haben.
Brych, Kießling und Hoffenheim tun mir gerade wirklich leid. Nur Gewinner kann es bei dieser Sache letztendlich nicht geben. Leverkusen führte zu dem Zeitpunkt, bei einem Wiederholungsspiel wären sie der Verlierer. Brych muss entscheiden ob Tor oder nicht, OHNE Wiederholung. Was soll der arme Kerl denn machen, wenn der Ball plötzlich im Tor liegt, und sich noch nichtmal jemand wirklich beschwert? Und Kießling kann ebenfalls nix dafür..
Schade für Hoffenheim, Glück für Bayer.
Also ich verstehe dieses Theater nicht!
Soll man jetzt jedes Mal, wenn der Schiri einen Fehler begeht und daraus ein Tor resultiert, den Gegner einfach durchlaufen lassen um ein Tor zu erzielen? Das ist in meinen Augen völliger Schwachsinn. Denn wo setzt man die Grenze? Bei so einem Schuss wie damals von Tiffert? Den Ball hat KEIN MENSCH im Stadion im Tor gesehen, nur der Schiri. Und? Wiederholungsspiel? Nein.
Bei jeder Schwalbe, bei der ein 11er gepfiffen wird (übrigens ist es hier noch deutlich schlimmer aufgrund der Vorsätzlichkeit!!), müsste man den Gegner durchlaufen lassen, oder? Achso, wartet, eigentlich hat der, der das angebliche Foul verursacht hat, ja auch noch rot bekommen. Dann müsste sich einer der Gegner opfern, damit alles wieder Tutti ist! Ansonsten müsste es auch hier ein Wiederholungsspiel in Zukunft geben.
Ich verstehe, dass die Hoffenheimer hier alles versuchen möchten, aber ich weiß einfach nicht, warum dies etwas anderes sein sollte, als ein offensichtliches Tor, eine Schwalbe oder etwas ähnliches.
Wer jetzt noch Kießling dafür bestrafen will, hat in meinen Augen den Knall nicht gehört. Bei jeder Schwalbe läuft der Gefoulte auf den Schiri zu und fordert den 11er, oder er schmeißt sich auf den Rasen wie von der Schrotflinte getroffen, und will so ganz offensichtlich manipulieren bzw. täuschen, und Kießling freut sich noch nichtmal richtig. Was der Schiri nachher macht, ist doch nicht sein Problem.
Und ganz wichtig:
Wir haben diese Situation ca. 240x gesehen. Aber wenn alles geschieht, in Bruchteilen einer Sekunde, und der Ball liegt plötzlich im Tor, was willst du denn dann entscheiden? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Netz kaputt ist, und der Ball genau so fliegt, dass er nachher im Tor liegt?
Für mich liegt der größte Fehler bei den Hoffenheimern. Die hätten direkt zum Tor laufen müssen um mal nachzuschauen, wie der Ball ins Tor gegangen ist, wenn es doch wirklich alle gesehen haben. Aber auch hier: Das ging alles so schnell, ich bin mir fast sicher, dass sich viele gar nicht sicher waren, was sie gesehen haben.
Brych, Kießling und Hoffenheim tun mir gerade wirklich leid. Nur Gewinner kann es bei dieser Sache letztendlich nicht geben. Leverkusen führte zu dem Zeitpunkt, bei einem Wiederholungsspiel wären sie der Verlierer. Brych muss entscheiden ob Tor oder nicht, OHNE Wiederholung. Was soll der arme Kerl denn machen, wenn der Ball plötzlich im Tor liegt, und sich noch nichtmal jemand wirklich beschwert? Und Kießling kann ebenfalls nix dafür..
Schade für Hoffenheim, Glück für Bayer.
21.10.2013 - 16:49 Uhr
Zitat von CristianoRonaldo7:
...
Brych, Kießling und Hoffenheim tun mir gerade wirklich leid...
Kiesling tut dir leid? Wieso das denn?
Weil Kießling nicht zum Schiri geht und sagt 'war kein Tor', weil er nicht fair spielt? Tatsache ist das er das Tor nicht getroffen hat und es offenbar auch genauso mitbekommen hat. Wenn ich zudem noch dafürhalte das L'kusen 1:0 geführt hat, muss er mEn zum Schiri gehen.
Und bitte, komm mir jetzt keiner und sag: das hätte keiner so gemacht. Dadurch wird das nicht richtig. Man kann nicht immer nur Fair-Play predigen, jeder einzelne muss es umsetzen.
Bzgl. Tatsachenentscheidung, bzw Schiri-Fehler gebe ich dir Recht. Schlecht ist nur das man schon in zwei Fällen solche 'Nicht-Tore' auf Wiederholungsspiel entschieden hat.
Schlecht ist auch das immer noch entscheidende Leute gegen eine entsprechende Tortechnik sind
Schlecht wird mir wenn ich nach den Spieler Völler reden höre. Ich bin wahrlich kein Freund von Hoffenheim oder Hopp in seiner Rolle wie er Einfluss nimmt in Hoffenheim, aber den Spruch hätte er sich schenken können. Der Mann (Völler) hat es doch leicht, sitzt dort in seiner Loge und drinkt seine zwei, drei Weißbier...
...
Brych, Kießling und Hoffenheim tun mir gerade wirklich leid...
Kiesling tut dir leid? Wieso das denn?
Weil Kießling nicht zum Schiri geht und sagt 'war kein Tor', weil er nicht fair spielt? Tatsache ist das er das Tor nicht getroffen hat und es offenbar auch genauso mitbekommen hat. Wenn ich zudem noch dafürhalte das L'kusen 1:0 geführt hat, muss er mEn zum Schiri gehen.
Und bitte, komm mir jetzt keiner und sag: das hätte keiner so gemacht. Dadurch wird das nicht richtig. Man kann nicht immer nur Fair-Play predigen, jeder einzelne muss es umsetzen.
Bzgl. Tatsachenentscheidung, bzw Schiri-Fehler gebe ich dir Recht. Schlecht ist nur das man schon in zwei Fällen solche 'Nicht-Tore' auf Wiederholungsspiel entschieden hat.
Schlecht ist auch das immer noch entscheidende Leute gegen eine entsprechende Tortechnik sind
Schlecht wird mir wenn ich nach den Spieler Völler reden höre. Ich bin wahrlich kein Freund von Hoffenheim oder Hopp in seiner Rolle wie er Einfluss nimmt in Hoffenheim, aber den Spruch hätte er sich schenken können. Der Mann (Völler) hat es doch leicht, sitzt dort in seiner Loge und drinkt seine zwei, drei Weißbier...
21.10.2013 - 16:50 Uhr
Ein Zwischenfazit unserer Konkurrenten meinerseits nach 11 Spieltagen
1. Union Berlin
Der bisher größte Konkurrent, damit hat wahrscheinlich keiner gerechnet, erst recht nach der Auftaktniederlage gegen Bochum und den Unentschieden gegen Aufsteiger Bielefeld am 2.Spieltag. Aber langsam haben sie sich gefunden und mit Düsseldorf und St. Pauli zwei Mannschaften der oberen Tabellenhälfte geschlagen, nur gegen Fürth war nichts zu holen. 20 Punkte aus den letzten 10 Spielen und dann noch in die 3.Runde des DFB Pokals eingezogen.
Die nächsten 4 Spiele werden zeigen wo der Zug hingeht, Aue und Karlsruhe müssen zu Hause erst einmal geschlagen werden und in Köln und K’lautern (gegen die sie auch am 3.12. im Pokal ran müssen, dann aber zu Hause) dürfte es nicht zu holen geben. Ich rechne nicht damit das sie sich am Ende der Hinrunde noch unter den ersten drei tummeln
2. Greuther Fürth
Als Absteiger ein natürlicher Aufstiegskandidat, und genau so auch rasant in die Saison gestartet, danach aber in den letzten sieben Spielen nur 6 Punkte geholt (dabei der Sieg in Berlin). Zwischendurch bei unserem Drittrundengegener HSV im Pokal ausgeschieden. Der Trend ist nicht der ‚Friend‘ der Fürther und so wird es spannend sein zu sehen ob sie sich in den nächsten drei Spielen (gegen Ingolstadt, in Aue und gegen Paderborn) indem sie jeweils Favorit sind durchsetzen können. Ich rechne damit das Fürth sich aufgrund der vergleichsweise leichten Gegner wieder stabilisiert und bis zum Ende der Hinrunde unser ärgster Widersacher sein werden.
3. K’lautern
Erst in der Relegation gestoppt war auf der FC K’lautern ein natürlicher Aufstiegskandidat, der aber, im Gegensatz zu Fürth nicht so richtig aus den Startlöchern kam. Nach den Trainerwechsel und den Punktsieg bei uns gab es aber drei Siege in Folge. Letztes Wochenende gab es gegen den KSC zwar nur ein Punkt, aber die Art und Weise wie K’lautern das Spiel dominiert hat lässt keinen Zweifel darüber aufkommen das diese Mannschaft sich gefunden hat. Ein starker Jan Simunek hinten und ein wieder treffender und zur Verfügung stehenden Idrissou werden K’lautern auch weiter oben halten, vorausgesetzt sie gewinnen ihre letzten beiden Heimspiele der Hinrunde gegen Berlin und D’dorf
4. St.Pauli
Ja, wo kommen die denn auf einmal her könnte man denken wenn man auf die Tabelle schaut. Verlieren zu Hause gegen Paderborn und schlagen dann mal in Fürth zu. Eine Wundertüte. Dazu passt das Erstrundenaus im DFB Pokal bei Preußen Münster. Meines Erachtens nach beginnt mit dem FC St. Pauli das Mittelfeld der Liga (Ausnahme D‘dorf), da wird es in den nächsten Wochen immer mal wieder eine Mannschaft geben die man nicht auf den 6.Platz erwartet hat, bzw. der Abstand zwischen den 6. Und 5. wird sich bis zur Winterpause auf > 3 Punkte vergrößern
5. D’dorf
Sie gingen als Aufstiegskandidat Nummer Eins ins Rennen und hecheln nun hinterher. Es dauerte bis zum 5.Spieltag bevor unser Lieblingsgegner (in der derzeitigen 2.Liga) über einen Sieg jubeln durfte, selbst im Pokal musste man in Wiedenbrück die Flügel strecken. Zwar gab es direkt danach noch eine Niederlage, aber die letzten fünf Spiele ist man ungeschlagen. Will man oben dran bleiben, müssen die nächsten 5 Gegner allesamt geschlagen werden bevor es am letzten Spieltag der Hinrunde zum Showdown kommt, dem Spiel welches darüber entscheidet wer nach den 17. Spieltag Dritter ist. D’dorf oder K’lautern.
Also, nachdem 17.Spieltag grüßen wir weiterhin von der Spitze, gefolgt von Fürth. K’lautern schon mit Abstand, verfolgt von Berlin und D‘dorf
1. Union Berlin
Der bisher größte Konkurrent, damit hat wahrscheinlich keiner gerechnet, erst recht nach der Auftaktniederlage gegen Bochum und den Unentschieden gegen Aufsteiger Bielefeld am 2.Spieltag. Aber langsam haben sie sich gefunden und mit Düsseldorf und St. Pauli zwei Mannschaften der oberen Tabellenhälfte geschlagen, nur gegen Fürth war nichts zu holen. 20 Punkte aus den letzten 10 Spielen und dann noch in die 3.Runde des DFB Pokals eingezogen.
Die nächsten 4 Spiele werden zeigen wo der Zug hingeht, Aue und Karlsruhe müssen zu Hause erst einmal geschlagen werden und in Köln und K’lautern (gegen die sie auch am 3.12. im Pokal ran müssen, dann aber zu Hause) dürfte es nicht zu holen geben. Ich rechne nicht damit das sie sich am Ende der Hinrunde noch unter den ersten drei tummeln
2. Greuther Fürth
Als Absteiger ein natürlicher Aufstiegskandidat, und genau so auch rasant in die Saison gestartet, danach aber in den letzten sieben Spielen nur 6 Punkte geholt (dabei der Sieg in Berlin). Zwischendurch bei unserem Drittrundengegener HSV im Pokal ausgeschieden. Der Trend ist nicht der ‚Friend‘ der Fürther und so wird es spannend sein zu sehen ob sie sich in den nächsten drei Spielen (gegen Ingolstadt, in Aue und gegen Paderborn) indem sie jeweils Favorit sind durchsetzen können. Ich rechne damit das Fürth sich aufgrund der vergleichsweise leichten Gegner wieder stabilisiert und bis zum Ende der Hinrunde unser ärgster Widersacher sein werden.
3. K’lautern
Erst in der Relegation gestoppt war auf der FC K’lautern ein natürlicher Aufstiegskandidat, der aber, im Gegensatz zu Fürth nicht so richtig aus den Startlöchern kam. Nach den Trainerwechsel und den Punktsieg bei uns gab es aber drei Siege in Folge. Letztes Wochenende gab es gegen den KSC zwar nur ein Punkt, aber die Art und Weise wie K’lautern das Spiel dominiert hat lässt keinen Zweifel darüber aufkommen das diese Mannschaft sich gefunden hat. Ein starker Jan Simunek hinten und ein wieder treffender und zur Verfügung stehenden Idrissou werden K’lautern auch weiter oben halten, vorausgesetzt sie gewinnen ihre letzten beiden Heimspiele der Hinrunde gegen Berlin und D’dorf
4. St.Pauli
Ja, wo kommen die denn auf einmal her könnte man denken wenn man auf die Tabelle schaut. Verlieren zu Hause gegen Paderborn und schlagen dann mal in Fürth zu. Eine Wundertüte. Dazu passt das Erstrundenaus im DFB Pokal bei Preußen Münster. Meines Erachtens nach beginnt mit dem FC St. Pauli das Mittelfeld der Liga (Ausnahme D‘dorf), da wird es in den nächsten Wochen immer mal wieder eine Mannschaft geben die man nicht auf den 6.Platz erwartet hat, bzw. der Abstand zwischen den 6. Und 5. wird sich bis zur Winterpause auf > 3 Punkte vergrößern
5. D’dorf
Sie gingen als Aufstiegskandidat Nummer Eins ins Rennen und hecheln nun hinterher. Es dauerte bis zum 5.Spieltag bevor unser Lieblingsgegner (in der derzeitigen 2.Liga) über einen Sieg jubeln durfte, selbst im Pokal musste man in Wiedenbrück die Flügel strecken. Zwar gab es direkt danach noch eine Niederlage, aber die letzten fünf Spiele ist man ungeschlagen. Will man oben dran bleiben, müssen die nächsten 5 Gegner allesamt geschlagen werden bevor es am letzten Spieltag der Hinrunde zum Showdown kommt, dem Spiel welches darüber entscheidet wer nach den 17. Spieltag Dritter ist. D’dorf oder K’lautern.
Also, nachdem 17.Spieltag grüßen wir weiterhin von der Spitze, gefolgt von Fürth. K’lautern schon mit Abstand, verfolgt von Berlin und D‘dorf
21.10.2013 - 16:54 Uhr
Zitat von CristianoRonaldo7:
...
Der Argumentation ist nichts entgegenzusetzen. Tatsachenentscheidung bleibt Tatsachenentscheidung. Einzig die Möglichkeit eines Supervisor während des Spiels, der die Fernsehbilder hat, könnte etwas an einer solchen Situation ändern.
...
Der Argumentation ist nichts entgegenzusetzen. Tatsachenentscheidung bleibt Tatsachenentscheidung. Einzig die Möglichkeit eines Supervisor während des Spiels, der die Fernsehbilder hat, könnte etwas an einer solchen Situation ändern.
21.10.2013 - 16:59 Uhr
Zitat von CristianoRonaldo7:
Bezüglich der Hoffenheim-Geschichte:
Also ich verstehe dieses Theater nicht!
Soll man jetzt jedes Mal, wenn der Schiri einen Fehler begeht und daraus ein Tor resultiert, den Gegner einfach durchlaufen lassen um ein Tor zu erzielen? Das ist in meinen Augen völliger Schwachsinn. Denn wo setzt man die Grenze? Bei so einem Schuss wie damals von Tiffert? Den Ball hat KEIN MENSCH im Stadion im Tor gesehen, nur der Schiri. Und? Wiederholungsspiel? Nein.
Bei jeder Schwalbe, bei der ein 11er gepfiffen wird (übrigens ist es hier noch deutlich schlimmer aufgrund der Vorsätzlichkeit!!), müsste man den Gegner durchlaufen lassen, oder? Achso, wartet, eigentlich hat der, der das angebliche Foul verursacht hat, ja auch noch rot bekommen. Dann müsste sich einer der Gegner opfern, damit alles wieder Tutti ist! Ansonsten müsste es auch hier ein Wiederholungsspiel in Zukunft geben.
Ich verstehe, dass die Hoffenheimer hier alles versuchen möchten, aber ich weiß einfach nicht, warum dies etwas anderes sein sollte, als ein offensichtliches Tor, eine Schwalbe oder etwas ähnliches.
Wer jetzt noch Kießling dafür bestrafen will, hat in meinen Augen den Knall nicht gehört. Bei jeder Schwalbe läuft der Gefoulte auf den Schiri zu und fordert den 11er, oder er schmeißt sich auf den Rasen wie von der Schrotflinte getroffen, und will so ganz offensichtlich manipulieren bzw. täuschen, und Kießling freut sich noch nichtmal richtig. Was der Schiri nachher macht, ist doch nicht sein Problem.
Und ganz wichtig:
Wir haben diese Situation ca. 240x gesehen. Aber wenn alles geschieht, in Bruchteilen einer Sekunde, und der Ball liegt plötzlich im Tor, was willst du denn dann entscheiden? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Netz kaputt ist, und der Ball genau so fliegt, dass er nachher im Tor liegt?
Für mich liegt der größte Fehler bei den Hoffenheimern. Die hätten direkt zum Tor laufen müssen um mal nachzuschauen, wie der Ball ins Tor gegangen ist, wenn es doch wirklich alle gesehen haben. Aber auch hier: Das ging alles so schnell, ich bin mir fast sicher, dass sich viele gar nicht sicher waren, was sie gesehen haben.
Brych, Kießling und Hoffenheim tun mir gerade wirklich leid. Nur Gewinner kann es bei dieser Sache letztendlich nicht geben. Leverkusen führte zu dem Zeitpunkt, bei einem Wiederholungsspiel wären sie der Verlierer. Brych muss entscheiden ob Tor oder nicht, OHNE Wiederholung. Was soll der arme Kerl denn machen, wenn der Ball plötzlich im Tor liegt, und sich noch nichtmal jemand wirklich beschwert? Und Kießling kann ebenfalls nix dafür..
Schade für Hoffenheim, Glück für Bayer.
Du hast in vielen Aspekten deines Beitrags Recht, allerdings sehe ich das doch anders als du. Meiner Meinung nach MUSS es ein Wiederholungsspiel geben. Und zwar aus dem Grunde, da sonst keine einheitliche Linie beim DFB gefahren würde.
Bayern München gegen Nürnberg wurde damals ebenfalls wiederholt, der Fall ist diesem in vielerlei Hinsicht ähnlich! Helmer schießt das 1:0 - das Spiel geht 2:1 für Bayern aus.
Kießling in dem Fall mit dem 2:0 - das Spiel geht ebenfalls 2:1 aus.
Bei deinem angeführten Beispiel mit Tiffert steht es aber zu dem Zeitpunkt schon 4:0 und er macht das 5. Tor. Geändert hätte es an dem Spielverlauf also rein gar nichts, kein Wunder also, dass die Frankfurter sich nicht groß beschwert haben. Am Spielverlauf hätte die Zurücknahme des Tores nichts grundlegendes geändert, ein Wiederholungsspiel wäre absurd in diesem Fall gewesen.
Bei den beiden anderen Beispielen sieht es aber schon anders aus. Da waren die Phantomtore maßgeblich spielentscheidend und das macht hier den Unterschied aus. Hätte Kießling nicht das 2:0 gemacht, hätte die TSG in der Restzeit locker ausgleichen können bzw. vielleicht sogar siegen können. Diese Chance wurde der Mannschaft verwehrt.
1994 hat der DFB auf Wiederholungsspiel entschieden - und muss es diesmal auch, um nicht unglaubwürdig zu wirken!
Bezüglich der Hoffenheim-Geschichte:
Also ich verstehe dieses Theater nicht!
Soll man jetzt jedes Mal, wenn der Schiri einen Fehler begeht und daraus ein Tor resultiert, den Gegner einfach durchlaufen lassen um ein Tor zu erzielen? Das ist in meinen Augen völliger Schwachsinn. Denn wo setzt man die Grenze? Bei so einem Schuss wie damals von Tiffert? Den Ball hat KEIN MENSCH im Stadion im Tor gesehen, nur der Schiri. Und? Wiederholungsspiel? Nein.
Bei jeder Schwalbe, bei der ein 11er gepfiffen wird (übrigens ist es hier noch deutlich schlimmer aufgrund der Vorsätzlichkeit!!), müsste man den Gegner durchlaufen lassen, oder? Achso, wartet, eigentlich hat der, der das angebliche Foul verursacht hat, ja auch noch rot bekommen. Dann müsste sich einer der Gegner opfern, damit alles wieder Tutti ist! Ansonsten müsste es auch hier ein Wiederholungsspiel in Zukunft geben.
Ich verstehe, dass die Hoffenheimer hier alles versuchen möchten, aber ich weiß einfach nicht, warum dies etwas anderes sein sollte, als ein offensichtliches Tor, eine Schwalbe oder etwas ähnliches.
Wer jetzt noch Kießling dafür bestrafen will, hat in meinen Augen den Knall nicht gehört. Bei jeder Schwalbe läuft der Gefoulte auf den Schiri zu und fordert den 11er, oder er schmeißt sich auf den Rasen wie von der Schrotflinte getroffen, und will so ganz offensichtlich manipulieren bzw. täuschen, und Kießling freut sich noch nichtmal richtig. Was der Schiri nachher macht, ist doch nicht sein Problem.
Und ganz wichtig:
Wir haben diese Situation ca. 240x gesehen. Aber wenn alles geschieht, in Bruchteilen einer Sekunde, und der Ball liegt plötzlich im Tor, was willst du denn dann entscheiden? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Netz kaputt ist, und der Ball genau so fliegt, dass er nachher im Tor liegt?
Für mich liegt der größte Fehler bei den Hoffenheimern. Die hätten direkt zum Tor laufen müssen um mal nachzuschauen, wie der Ball ins Tor gegangen ist, wenn es doch wirklich alle gesehen haben. Aber auch hier: Das ging alles so schnell, ich bin mir fast sicher, dass sich viele gar nicht sicher waren, was sie gesehen haben.
Brych, Kießling und Hoffenheim tun mir gerade wirklich leid. Nur Gewinner kann es bei dieser Sache letztendlich nicht geben. Leverkusen führte zu dem Zeitpunkt, bei einem Wiederholungsspiel wären sie der Verlierer. Brych muss entscheiden ob Tor oder nicht, OHNE Wiederholung. Was soll der arme Kerl denn machen, wenn der Ball plötzlich im Tor liegt, und sich noch nichtmal jemand wirklich beschwert? Und Kießling kann ebenfalls nix dafür..
Schade für Hoffenheim, Glück für Bayer.
Du hast in vielen Aspekten deines Beitrags Recht, allerdings sehe ich das doch anders als du. Meiner Meinung nach MUSS es ein Wiederholungsspiel geben. Und zwar aus dem Grunde, da sonst keine einheitliche Linie beim DFB gefahren würde.
Bayern München gegen Nürnberg wurde damals ebenfalls wiederholt, der Fall ist diesem in vielerlei Hinsicht ähnlich! Helmer schießt das 1:0 - das Spiel geht 2:1 für Bayern aus.
Kießling in dem Fall mit dem 2:0 - das Spiel geht ebenfalls 2:1 aus.
Bei deinem angeführten Beispiel mit Tiffert steht es aber zu dem Zeitpunkt schon 4:0 und er macht das 5. Tor. Geändert hätte es an dem Spielverlauf also rein gar nichts, kein Wunder also, dass die Frankfurter sich nicht groß beschwert haben. Am Spielverlauf hätte die Zurücknahme des Tores nichts grundlegendes geändert, ein Wiederholungsspiel wäre absurd in diesem Fall gewesen.
Bei den beiden anderen Beispielen sieht es aber schon anders aus. Da waren die Phantomtore maßgeblich spielentscheidend und das macht hier den Unterschied aus. Hätte Kießling nicht das 2:0 gemacht, hätte die TSG in der Restzeit locker ausgleichen können bzw. vielleicht sogar siegen können. Diese Chance wurde der Mannschaft verwehrt.
1994 hat der DFB auf Wiederholungsspiel entschieden - und muss es diesmal auch, um nicht unglaubwürdig zu wirken!
21.10.2013 - 17:03 Uhr
Zitat von Sechser:
Vdv war echt nur peinlich. Mir war der HSV mal wirklich sympathisch aber das ist schon lang her. Abgesehen davon wären da aber leider einige so theatralisch gestorben wie er und das sind immer die Momente an denen ich Fußball hasse. Solche Sachen sind übelst peinlich, egal von wem.
Ich sage nur: Norbert Meier :D
Vdv war echt nur peinlich. Mir war der HSV mal wirklich sympathisch aber das ist schon lang her. Abgesehen davon wären da aber leider einige so theatralisch gestorben wie er und das sind immer die Momente an denen ich Fußball hasse. Solche Sachen sind übelst peinlich, egal von wem.
Ich sage nur: Norbert Meier :D
21.10.2013 - 17:22 Uhr
Zitat von ailton_81:
Bayern München gegen Nürnberg wurde damals ebenfalls wiederholt, der Fall ist diesem in vielerlei Hinsicht ähnlich!
...
1994 hat der DFB auf Wiederholungsspiel entschieden - und muss es diesmal auch, um nicht unglaubwürdig zu wirken!
Damals hat der DFB eigenmächtig entschieden, dass es ein Wiederholungsspiel geben würde. Die FIFA hat dem DFB daraufhin einen bösen, bösen Brief geschrieben und diese Entscheidung auf Wiederholungsspiel als Präzedenzfall ausgeschlossen. Präzedenzfall ist aktuell das nächste (mir gerade entfallene) Spiel mit Phantomtor, welches nicht wiederholt wurde. So, wie es die FIFA-Regeln zum Schutz der Tatsachenentscheidung vorsehen.
So in etwa hat es der DFB-Vize bei Sport1 dargestellt.
Bayern München gegen Nürnberg wurde damals ebenfalls wiederholt, der Fall ist diesem in vielerlei Hinsicht ähnlich!
...
1994 hat der DFB auf Wiederholungsspiel entschieden - und muss es diesmal auch, um nicht unglaubwürdig zu wirken!
Damals hat der DFB eigenmächtig entschieden, dass es ein Wiederholungsspiel geben würde. Die FIFA hat dem DFB daraufhin einen bösen, bösen Brief geschrieben und diese Entscheidung auf Wiederholungsspiel als Präzedenzfall ausgeschlossen. Präzedenzfall ist aktuell das nächste (mir gerade entfallene) Spiel mit Phantomtor, welches nicht wiederholt wurde. So, wie es die FIFA-Regeln zum Schutz der Tatsachenentscheidung vorsehen.
So in etwa hat es der DFB-Vize bei Sport1 dargestellt.
21.10.2013 - 17:28 Uhr
Zitat von ailton_81:
Zitat von CristianoRonaldo7:
Bezüglich der Hoffenheim-Geschichte:
Also ich verstehe dieses Theater nicht!
Soll man jetzt jedes Mal, wenn der Schiri einen Fehler begeht und daraus ein Tor resultiert, den Gegner einfach durchlaufen lassen um ein Tor zu erzielen? Das ist in meinen Augen völliger Schwachsinn. Denn wo setzt man die Grenze? Bei so einem Schuss wie damals von Tiffert? Den Ball hat KEIN MENSCH im Stadion im Tor gesehen, nur der Schiri. Und? Wiederholungsspiel? Nein.
Bei jeder Schwalbe, bei der ein 11er gepfiffen wird (übrigens ist es hier noch deutlich schlimmer aufgrund der Vorsätzlichkeit!!), müsste man den Gegner durchlaufen lassen, oder? Achso, wartet, eigentlich hat der, der das angebliche Foul verursacht hat, ja auch noch rot bekommen. Dann müsste sich einer der Gegner opfern, damit alles wieder Tutti ist! Ansonsten müsste es auch hier ein Wiederholungsspiel in Zukunft geben.
Ich verstehe, dass die Hoffenheimer hier alles versuchen möchten, aber ich weiß einfach nicht, warum dies etwas anderes sein sollte, als ein offensichtliches Tor, eine Schwalbe oder etwas ähnliches.
Wer jetzt noch Kießling dafür bestrafen will, hat in meinen Augen den Knall nicht gehört. Bei jeder Schwalbe läuft der Gefoulte auf den Schiri zu und fordert den 11er, oder er schmeißt sich auf den Rasen wie von der Schrotflinte getroffen, und will so ganz offensichtlich manipulieren bzw. täuschen, und Kießling freut sich noch nichtmal richtig. Was der Schiri nachher macht, ist doch nicht sein Problem.
Und ganz wichtig:
Wir haben diese Situation ca. 240x gesehen. Aber wenn alles geschieht, in Bruchteilen einer Sekunde, und der Ball liegt plötzlich im Tor, was willst du denn dann entscheiden? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Netz kaputt ist, und der Ball genau so fliegt, dass er nachher im Tor liegt?
Für mich liegt der größte Fehler bei den Hoffenheimern. Die hätten direkt zum Tor laufen müssen um mal nachzuschauen, wie der Ball ins Tor gegangen ist, wenn es doch wirklich alle gesehen haben. Aber auch hier: Das ging alles so schnell, ich bin mir fast sicher, dass sich viele gar nicht sicher waren, was sie gesehen haben.
Brych, Kießling und Hoffenheim tun mir gerade wirklich leid. Nur Gewinner kann es bei dieser Sache letztendlich nicht geben. Leverkusen führte zu dem Zeitpunkt, bei einem Wiederholungsspiel wären sie der Verlierer. Brych muss entscheiden ob Tor oder nicht, OHNE Wiederholung. Was soll der arme Kerl denn machen, wenn der Ball plötzlich im Tor liegt, und sich noch nichtmal jemand wirklich beschwert? Und Kießling kann ebenfalls nix dafür..
Schade für Hoffenheim, Glück für Bayer.
Du hast in vielen Aspekten deines Beitrags Recht, allerdings sehe ich das doch anders als du. Meiner Meinung nach MUSS es ein Wiederholungsspiel geben. Und zwar aus dem Grunde, da sonst keine einheitliche Linie beim DFB gefahren würde.
Bayern München gegen Nürnberg wurde damals ebenfalls wiederholt, der Fall ist diesem in vielerlei Hinsicht ähnlich! Helmer schießt das 1:0 - das Spiel geht 2:1 für Bayern aus.
Kießling in dem Fall mit dem 2:0 - das Spiel geht ebenfalls 2:1 aus.
Bei deinem angeführten Beispiel mit Tiffert steht es aber zu dem Zeitpunkt schon 4:0 und er macht das 5. Tor. Geändert hätte es an dem Spielverlauf also rein gar nichts, kein Wunder also, dass die Frankfurter sich nicht groß beschwert haben. Am Spielverlauf hätte die Zurücknahme des Tores nichts grundlegendes geändert, ein Wiederholungsspiel wäre absurd in diesem Fall gewesen.
Bei den beiden anderen Beispielen sieht es aber schon anders aus. Da waren die Phantomtore maßgeblich spielentscheidend und das macht hier den Unterschied aus. Hätte Kießling nicht das 2:0 gemacht, hätte die TSG in der Restzeit locker ausgleichen können bzw. vielleicht sogar siegen können. Diese Chance wurde der Mannschaft verwehrt.
1994 hat der DFB auf Wiederholungsspiel entschieden - und muss es diesmal auch, um nicht unglaubwürdig zu wirken!
94 gab es ein Wiederholungsspiel, da dort die Regeln noch andere waren. Der Linienrichter hatte das Tor angezeigt was laut damaligen Regelwerk verboten wurde und deshalb wurde das Spiel wiederholt. Gab trotzdem mächtig Ärger von der FIFA und da der Fall nun bei der FIFA liegt, wird einfach gar nichts passieren, weil diese die Tatsachenentscheidung schützt.
Zitat von CristianoRonaldo7:
Bezüglich der Hoffenheim-Geschichte:
Also ich verstehe dieses Theater nicht!
Soll man jetzt jedes Mal, wenn der Schiri einen Fehler begeht und daraus ein Tor resultiert, den Gegner einfach durchlaufen lassen um ein Tor zu erzielen? Das ist in meinen Augen völliger Schwachsinn. Denn wo setzt man die Grenze? Bei so einem Schuss wie damals von Tiffert? Den Ball hat KEIN MENSCH im Stadion im Tor gesehen, nur der Schiri. Und? Wiederholungsspiel? Nein.
Bei jeder Schwalbe, bei der ein 11er gepfiffen wird (übrigens ist es hier noch deutlich schlimmer aufgrund der Vorsätzlichkeit!!), müsste man den Gegner durchlaufen lassen, oder? Achso, wartet, eigentlich hat der, der das angebliche Foul verursacht hat, ja auch noch rot bekommen. Dann müsste sich einer der Gegner opfern, damit alles wieder Tutti ist! Ansonsten müsste es auch hier ein Wiederholungsspiel in Zukunft geben.
Ich verstehe, dass die Hoffenheimer hier alles versuchen möchten, aber ich weiß einfach nicht, warum dies etwas anderes sein sollte, als ein offensichtliches Tor, eine Schwalbe oder etwas ähnliches.
Wer jetzt noch Kießling dafür bestrafen will, hat in meinen Augen den Knall nicht gehört. Bei jeder Schwalbe läuft der Gefoulte auf den Schiri zu und fordert den 11er, oder er schmeißt sich auf den Rasen wie von der Schrotflinte getroffen, und will so ganz offensichtlich manipulieren bzw. täuschen, und Kießling freut sich noch nichtmal richtig. Was der Schiri nachher macht, ist doch nicht sein Problem.
Und ganz wichtig:
Wir haben diese Situation ca. 240x gesehen. Aber wenn alles geschieht, in Bruchteilen einer Sekunde, und der Ball liegt plötzlich im Tor, was willst du denn dann entscheiden? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Netz kaputt ist, und der Ball genau so fliegt, dass er nachher im Tor liegt?
Für mich liegt der größte Fehler bei den Hoffenheimern. Die hätten direkt zum Tor laufen müssen um mal nachzuschauen, wie der Ball ins Tor gegangen ist, wenn es doch wirklich alle gesehen haben. Aber auch hier: Das ging alles so schnell, ich bin mir fast sicher, dass sich viele gar nicht sicher waren, was sie gesehen haben.
Brych, Kießling und Hoffenheim tun mir gerade wirklich leid. Nur Gewinner kann es bei dieser Sache letztendlich nicht geben. Leverkusen führte zu dem Zeitpunkt, bei einem Wiederholungsspiel wären sie der Verlierer. Brych muss entscheiden ob Tor oder nicht, OHNE Wiederholung. Was soll der arme Kerl denn machen, wenn der Ball plötzlich im Tor liegt, und sich noch nichtmal jemand wirklich beschwert? Und Kießling kann ebenfalls nix dafür..
Schade für Hoffenheim, Glück für Bayer.
Du hast in vielen Aspekten deines Beitrags Recht, allerdings sehe ich das doch anders als du. Meiner Meinung nach MUSS es ein Wiederholungsspiel geben. Und zwar aus dem Grunde, da sonst keine einheitliche Linie beim DFB gefahren würde.
Bayern München gegen Nürnberg wurde damals ebenfalls wiederholt, der Fall ist diesem in vielerlei Hinsicht ähnlich! Helmer schießt das 1:0 - das Spiel geht 2:1 für Bayern aus.
Kießling in dem Fall mit dem 2:0 - das Spiel geht ebenfalls 2:1 aus.
Bei deinem angeführten Beispiel mit Tiffert steht es aber zu dem Zeitpunkt schon 4:0 und er macht das 5. Tor. Geändert hätte es an dem Spielverlauf also rein gar nichts, kein Wunder also, dass die Frankfurter sich nicht groß beschwert haben. Am Spielverlauf hätte die Zurücknahme des Tores nichts grundlegendes geändert, ein Wiederholungsspiel wäre absurd in diesem Fall gewesen.
Bei den beiden anderen Beispielen sieht es aber schon anders aus. Da waren die Phantomtore maßgeblich spielentscheidend und das macht hier den Unterschied aus. Hätte Kießling nicht das 2:0 gemacht, hätte die TSG in der Restzeit locker ausgleichen können bzw. vielleicht sogar siegen können. Diese Chance wurde der Mannschaft verwehrt.
1994 hat der DFB auf Wiederholungsspiel entschieden - und muss es diesmal auch, um nicht unglaubwürdig zu wirken!
94 gab es ein Wiederholungsspiel, da dort die Regeln noch andere waren. Der Linienrichter hatte das Tor angezeigt was laut damaligen Regelwerk verboten wurde und deshalb wurde das Spiel wiederholt. Gab trotzdem mächtig Ärger von der FIFA und da der Fall nun bei der FIFA liegt, wird einfach gar nichts passieren, weil diese die Tatsachenentscheidung schützt.
21.10.2013 - 17:30 Uhr
Zitat von burns:
Zitat von ailton_81:
Bayern München gegen Nürnberg wurde damals ebenfalls wiederholt, der Fall ist diesem in vielerlei Hinsicht ähnlich!
...
1994 hat der DFB auf Wiederholungsspiel entschieden - und muss es diesmal auch, um nicht unglaubwürdig zu wirken!
Damals hat der DFB eigenmächtig entschieden, dass es ein Wiederholungsspiel geben würde. Die FIFA hat dem DFB daraufhin einen bösen, bösen Brief geschrieben und diese Entscheidung auf Wiederholungsspiel als Präzedenzfall ausgeschlossen. Präzedenzfall ist aktuell das nächste (mir gerade entfallene) Spiel mit Phantomtor, welches nicht wiederholt wurde. So, wie es die FIFA-Regeln zum Schutz der Tatsachenentscheidung vorsehen.
So in etwa hat es der DFB-Vize bei Sport1 dargestellt.
Danke, die Info hatte ich bis dato nicht! Dann gestaltet sich das Ganze natürlich anders. Gerecht ist aber trotzdem was anderes, auch wenn es sich hier um die allseits verhasste TSG handelt...
Zitat von ailton_81:
Bayern München gegen Nürnberg wurde damals ebenfalls wiederholt, der Fall ist diesem in vielerlei Hinsicht ähnlich!
...
1994 hat der DFB auf Wiederholungsspiel entschieden - und muss es diesmal auch, um nicht unglaubwürdig zu wirken!
Damals hat der DFB eigenmächtig entschieden, dass es ein Wiederholungsspiel geben würde. Die FIFA hat dem DFB daraufhin einen bösen, bösen Brief geschrieben und diese Entscheidung auf Wiederholungsspiel als Präzedenzfall ausgeschlossen. Präzedenzfall ist aktuell das nächste (mir gerade entfallene) Spiel mit Phantomtor, welches nicht wiederholt wurde. So, wie es die FIFA-Regeln zum Schutz der Tatsachenentscheidung vorsehen.
So in etwa hat es der DFB-Vize bei Sport1 dargestellt.
Danke, die Info hatte ich bis dato nicht! Dann gestaltet sich das Ganze natürlich anders. Gerecht ist aber trotzdem was anderes, auch wenn es sich hier um die allseits verhasste TSG handelt...
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