FC. Nachwuchs
09.08.2011 - 21:22 Uhr
24.04.2012 - 13:26 Uhr
Natürlich ist irgendein Sternevergabeverfahren des DFB kein ausreichendes Kriterium, um über die Nachwuchsarbeit zu urteilen.
Stuttgart und die Bayern muss man beide als das Maß aller Dinge der letzten zehn, fünfzehn Jahre ansehen, was erstklassige Jugendarbeit betrifft. Allein Stuttgart brachte in den vergangenen zehn Jahren folgende Spieler hervor: Hildebrand, Hinkel, Amanatidis, Kuranyi, Gomez, Gentner, Caligiuri, Khedira, Träsch, Tasci, Beck, Weis, Rudy, Schieber, Didavi, Ulreich und Leno.
Die Bayern stehen dem mit den deutschen Nationalspieler Badstuber, Lahm, Schweinsteiger, Müller, Kroos und Hummels sowie den unzähligen Bundesliga- (bzw. ehemaligen Bundesliga-)spielern wie Contento, Alaba, Lell, Rensing, Kraft, Trochowski, Feulner, Ochs, Misimovic, Ottl, Wagner oder Ekici in nichts nach. Allesamt entstammen der Bayernjugend in den letzten zehn, zwölf Jahren.
Berlin bildete immerhin Malik Fathi, Hakan Balta, Sejad Salihovic, Ashkan Dejagah, Christopher Samba, Kevin-Prince und Jerome Boateng in den vergangenen Jahren aus (auch wenn man nur sehr selten vernünftige Transfererlöse genererieren konnte, spricht dies durchaus für gute Nachwuchsarbeit. Zudem stellt man Jahr für Jahr eine Vielzahl an Jugendnationalspielern. Dadurch steht man hier noch etwas vor Köln.
Mönchengladbach, Frankfurt, Nürnberg, Mainz oder Freiburg zeigen aus unterschiedlichen Gründen hervorragende Jugendarbeit, die immer wieder in neuen Bundesligaspielern mündet und diverse Jugendnationalspieler hervorbringt. Hannover, Dortmund, Leverkusen und Schalke haben ohnehin hervorragende Jugendmannschaften mit etlichen Nationalspielern und ganz anderen finanziellen Voraussetzungen hier.
Allein Schalke (Neuer), Mönchengladbach (Marin), Nürnberg (Wollscheid, Gündogan, Diekmeier oder Kießling), Mainz (Schürrle) haben dabei über ihre Jugendarbeit jeweils immer mal hohe Ablösesummen generiert.
Im Bereich der letzten acht genannten Mannschaften bewegen wir uns auch, wobei außer Podolski und Sinkiewicz kein Spieler mal eine größere Ablöse brachte. Aber auch bei uns schafft es immer mal ein guter Jahrgang in der deutschen Meisterschaft weit zu kommen und wir stellen regelmäßig Nachwuchsnationalspieler.
Lange Rede, kurzer Sinn: Natürlich sind wir im Nachwuchs gut aufgestellt, wir müssen den Weg nur konsequent weitergehen und auch mal bereit sein, einen Nachwuchsspieler nach seinen ersten Lorbeeren bereits zu verkaufen, so wie dies Nürnberg regelmäßig zeigt.
Stuttgart und die Bayern muss man beide als das Maß aller Dinge der letzten zehn, fünfzehn Jahre ansehen, was erstklassige Jugendarbeit betrifft. Allein Stuttgart brachte in den vergangenen zehn Jahren folgende Spieler hervor: Hildebrand, Hinkel, Amanatidis, Kuranyi, Gomez, Gentner, Caligiuri, Khedira, Träsch, Tasci, Beck, Weis, Rudy, Schieber, Didavi, Ulreich und Leno.
Die Bayern stehen dem mit den deutschen Nationalspieler Badstuber, Lahm, Schweinsteiger, Müller, Kroos und Hummels sowie den unzähligen Bundesliga- (bzw. ehemaligen Bundesliga-)spielern wie Contento, Alaba, Lell, Rensing, Kraft, Trochowski, Feulner, Ochs, Misimovic, Ottl, Wagner oder Ekici in nichts nach. Allesamt entstammen der Bayernjugend in den letzten zehn, zwölf Jahren.
Berlin bildete immerhin Malik Fathi, Hakan Balta, Sejad Salihovic, Ashkan Dejagah, Christopher Samba, Kevin-Prince und Jerome Boateng in den vergangenen Jahren aus (auch wenn man nur sehr selten vernünftige Transfererlöse genererieren konnte, spricht dies durchaus für gute Nachwuchsarbeit. Zudem stellt man Jahr für Jahr eine Vielzahl an Jugendnationalspielern. Dadurch steht man hier noch etwas vor Köln.
Mönchengladbach, Frankfurt, Nürnberg, Mainz oder Freiburg zeigen aus unterschiedlichen Gründen hervorragende Jugendarbeit, die immer wieder in neuen Bundesligaspielern mündet und diverse Jugendnationalspieler hervorbringt. Hannover, Dortmund, Leverkusen und Schalke haben ohnehin hervorragende Jugendmannschaften mit etlichen Nationalspielern und ganz anderen finanziellen Voraussetzungen hier.
Allein Schalke (Neuer), Mönchengladbach (Marin), Nürnberg (Wollscheid, Gündogan, Diekmeier oder Kießling), Mainz (Schürrle) haben dabei über ihre Jugendarbeit jeweils immer mal hohe Ablösesummen generiert.
Im Bereich der letzten acht genannten Mannschaften bewegen wir uns auch, wobei außer Podolski und Sinkiewicz kein Spieler mal eine größere Ablöse brachte. Aber auch bei uns schafft es immer mal ein guter Jahrgang in der deutschen Meisterschaft weit zu kommen und wir stellen regelmäßig Nachwuchsnationalspieler.
Lange Rede, kurzer Sinn: Natürlich sind wir im Nachwuchs gut aufgestellt, wir müssen den Weg nur konsequent weitergehen und auch mal bereit sein, einen Nachwuchsspieler nach seinen ersten Lorbeeren bereits zu verkaufen, so wie dies Nürnberg regelmäßig zeigt.
24.04.2012 - 13:40 Uhr
Zitat von eifler-jung:
Zitat von bonzy:
Zitat von eifler-jung:
Zitat von Horstmann im Live-Ticker gestern Abend: "Er lobt die FC-Nachwuchsarbeit, die als beste von allen Bundesligisten ausgezeichnet wurde."
kann mir bitte mal jemand einen Beweis dafür geben, also es mir belegen oder mich richtig aufklären? Das ist mir nämlich jetzt ziemlich neu.
Hast du etwa nicht mitbekommen, wie sich Würstchen-Uli über die nur 2 Sterne aufgeregt hat? :P
Hier mal ein Link mit einer Übersicht weiter unten: http://www.berliner-zeitung.de/sport/bundesliga-nachwuchsarbeit-wettlauf-um-drei-sterne,10808794,11540248.html
Da hab ich wohl was verpasst :D
aber wieso wird hier so viel auf Frankfurt eingegangen? Wenn Köln ja das beste Nachwuchszentrum haben soll, hätte man die auch mal erwähnen können..Frankfurt ist halt (noch) kein Bundesligist. ;)
Zitat von bonzy:
Zitat von eifler-jung:
Zitat von Horstmann im Live-Ticker gestern Abend: "Er lobt die FC-Nachwuchsarbeit, die als beste von allen Bundesligisten ausgezeichnet wurde."
kann mir bitte mal jemand einen Beweis dafür geben, also es mir belegen oder mich richtig aufklären? Das ist mir nämlich jetzt ziemlich neu.
Hast du etwa nicht mitbekommen, wie sich Würstchen-Uli über die nur 2 Sterne aufgeregt hat? :P
Hier mal ein Link mit einer Übersicht weiter unten: http://www.berliner-zeitung.de/sport/bundesliga-nachwuchsarbeit-wettlauf-um-drei-sterne,10808794,11540248.html
Da hab ich wohl was verpasst :D
aber wieso wird hier so viel auf Frankfurt eingegangen? Wenn Köln ja das beste Nachwuchszentrum haben soll, hätte man die auch mal erwähnen können..Frankfurt ist halt (noch) kein Bundesligist. ;)
24.04.2012 - 13:58 Uhr
Zitat von Buelent:
Lange Rede, kurzer Sinn: Natürlich sind wir im Nachwuchs gut aufgestellt, wir müssen den Weg nur konsequent weitergehen und auch mal bereit sein, einen Nachwuchsspieler nach seinen ersten Lorbeeren bereits zu verkaufen, so wie dies Nürnberg regelmäßig zeigt.
Jetzt sag mir nicht, du würdest den Clemens für eine gute Ablöse von 3-6 Mio oder auch mehr abgeben wollen?
Ich sehe das ähnlich wie du, dass wir uns schneller von Spielern trennen sollten, oder auch müssen.
Doch da wären erstmal verkäufe von Geromel (hätte letzte Saison 7-8 Mio gebracht) angebracht, ohne gleich wieder einen für dieselbe Summe zu verpflichten, sondern den Markt nach einem neuen aufstrebenden Talent wie Schindler abzugrasen.
Dazu zählt, dass man keine Spieler wie Riether kauft, die keine Ablöse mehr einbringen werden.
Ich denke gerade dort muss unser Ziel sein, keine fertigen Spieler, sondern leistungsbereite junge gut ausgebildete Talente zu kaufen.
Da wurde der Anfang gemacht und mit Roshi und Ishak zwei Spieler geholt die genau in dieses Profil passen. Ob sie aber den hohen Qualitätsstandart der heutigen deutschen Ausbildung genügen ist zur Zeit nicht zu erkennen. Man muss den Spielern aus anderen ärmlicheren Ländern zugestehen, dass sie taktisch und technisch nicht so gut ausgebildet sein können und dies durch ihre frühere Erfahrung im Seniorenbereich versuchen zu egalisieren.
Welche Strategie besser ist mag ich nur daran beurteilen, dass Bremen vorher auf deutsche Spieler gesetzt hat und dann mit einigen Brasilianern und Arnautovic's plötzlich eine andere Schine fuhren und Dortmund auf den Bremer Zug gestiegen ist.
Ob ich mit diesem vergleich richtig liege, kann jeder für sich selbst beantworten.
Lange Rede, kurzer Sinn: Natürlich sind wir im Nachwuchs gut aufgestellt, wir müssen den Weg nur konsequent weitergehen und auch mal bereit sein, einen Nachwuchsspieler nach seinen ersten Lorbeeren bereits zu verkaufen, so wie dies Nürnberg regelmäßig zeigt.
Jetzt sag mir nicht, du würdest den Clemens für eine gute Ablöse von 3-6 Mio oder auch mehr abgeben wollen?
Ich sehe das ähnlich wie du, dass wir uns schneller von Spielern trennen sollten, oder auch müssen.
Doch da wären erstmal verkäufe von Geromel (hätte letzte Saison 7-8 Mio gebracht) angebracht, ohne gleich wieder einen für dieselbe Summe zu verpflichten, sondern den Markt nach einem neuen aufstrebenden Talent wie Schindler abzugrasen.
Dazu zählt, dass man keine Spieler wie Riether kauft, die keine Ablöse mehr einbringen werden.
Ich denke gerade dort muss unser Ziel sein, keine fertigen Spieler, sondern leistungsbereite junge gut ausgebildete Talente zu kaufen.
Da wurde der Anfang gemacht und mit Roshi und Ishak zwei Spieler geholt die genau in dieses Profil passen. Ob sie aber den hohen Qualitätsstandart der heutigen deutschen Ausbildung genügen ist zur Zeit nicht zu erkennen. Man muss den Spielern aus anderen ärmlicheren Ländern zugestehen, dass sie taktisch und technisch nicht so gut ausgebildet sein können und dies durch ihre frühere Erfahrung im Seniorenbereich versuchen zu egalisieren.
Welche Strategie besser ist mag ich nur daran beurteilen, dass Bremen vorher auf deutsche Spieler gesetzt hat und dann mit einigen Brasilianern und Arnautovic's plötzlich eine andere Schine fuhren und Dortmund auf den Bremer Zug gestiegen ist.
Ob ich mit diesem vergleich richtig liege, kann jeder für sich selbst beantworten.
24.04.2012 - 14:13 Uhr
Zitat von Andreas79:
Welche Strategie besser ist mag ich nur daran beurteilen, dass Bremen vorher auf deutsche Spieler gesetzt hat und dann mit einigen Brasilianern und Arnautovic's plötzlich eine andere Schine fuhren und Dortmund auf den Bremer Zug gestiegen ist.
Ob ich mit diesem vergleich richtig liege, kann jeder für sich selbst beantworten.
Ich kann dir da nicht folgen.
Was für einen "Bremer Zug" meinst du? Werder hat meiner Meinung nach stets Talente aus allen Ecken der Welt aufgetrieben und nie mehr Wert auf deutsche Talente gelegt. Vllt in der Saison nach Diegos Abgang, als größtenteils im MF Özil, Bargfrede, Hunt und Marin spielten, aber sonst kann ich nicht unbedingt erkennen, dass Werder da besonderen Wert drauf gelegt hat.
Welche Strategie besser ist mag ich nur daran beurteilen, dass Bremen vorher auf deutsche Spieler gesetzt hat und dann mit einigen Brasilianern und Arnautovic's plötzlich eine andere Schine fuhren und Dortmund auf den Bremer Zug gestiegen ist.
Ob ich mit diesem vergleich richtig liege, kann jeder für sich selbst beantworten.
Ich kann dir da nicht folgen.
Was für einen "Bremer Zug" meinst du? Werder hat meiner Meinung nach stets Talente aus allen Ecken der Welt aufgetrieben und nie mehr Wert auf deutsche Talente gelegt. Vllt in der Saison nach Diegos Abgang, als größtenteils im MF Özil, Bargfrede, Hunt und Marin spielten, aber sonst kann ich nicht unbedingt erkennen, dass Werder da besonderen Wert drauf gelegt hat.
24.04.2012 - 14:25 Uhr
Zitat von Lietsche:
Zitat von Andreas79:
Welche Strategie besser ist mag ich nur daran beurteilen, dass Bremen vorher auf deutsche Spieler gesetzt hat und dann mit einigen Brasilianern und Arnautovic's plötzlich eine andere Schine fuhren und Dortmund auf den Bremer Zug gestiegen ist.
Ob ich mit diesem vergleich richtig liege, kann jeder für sich selbst beantworten.
Ich kann dir da nicht folgen.
Was für einen "Bremer Zug" meinst du? Werder hat meiner Meinung nach stets Talente aus allen Ecken der Welt aufgetrieben und nie mehr Wert auf deutsche Talente gelegt. Vllt in der Saison nach Diegos Abgang, als größtenteils im MF Özil, Bargfrede, Hunt und Marin spielten, aber sonst kann ich nicht unbedingt erkennen, dass Werder da besonderen Wert drauf gelegt hat.
Mir ging es dabei nicht nur um die eigene Jugend, sondern auch um Verpflichtungen!
Tim Wiese, Per Mertesacker, M. Klose, T. Frings, Clemens Fritz um noch ein paar Spieler zu nennen, die es bei Bremen geschafft haben. Doch du kannst im glauben bleiben, dass Bremen die gleiche Strategie wie zuvor all die Jahre.
Zitat von Andreas79:
Welche Strategie besser ist mag ich nur daran beurteilen, dass Bremen vorher auf deutsche Spieler gesetzt hat und dann mit einigen Brasilianern und Arnautovic's plötzlich eine andere Schine fuhren und Dortmund auf den Bremer Zug gestiegen ist.
Ob ich mit diesem vergleich richtig liege, kann jeder für sich selbst beantworten.
Ich kann dir da nicht folgen.
Was für einen "Bremer Zug" meinst du? Werder hat meiner Meinung nach stets Talente aus allen Ecken der Welt aufgetrieben und nie mehr Wert auf deutsche Talente gelegt. Vllt in der Saison nach Diegos Abgang, als größtenteils im MF Özil, Bargfrede, Hunt und Marin spielten, aber sonst kann ich nicht unbedingt erkennen, dass Werder da besonderen Wert drauf gelegt hat.
Mir ging es dabei nicht nur um die eigene Jugend, sondern auch um Verpflichtungen!
Tim Wiese, Per Mertesacker, M. Klose, T. Frings, Clemens Fritz um noch ein paar Spieler zu nennen, die es bei Bremen geschafft haben. Doch du kannst im glauben bleiben, dass Bremen die gleiche Strategie wie zuvor all die Jahre.
24.04.2012 - 15:43 Uhr
Zitat von Andreas79:
Zitat von Buelent:
Lange Rede, kurzer Sinn: Natürlich sind wir im Nachwuchs gut aufgestellt, wir müssen den Weg nur konsequent weitergehen und auch mal bereit sein, einen Nachwuchsspieler nach seinen ersten Lorbeeren bereits zu verkaufen, so wie dies Nürnberg regelmäßig zeigt.
Jetzt sag mir nicht, du würdest den Clemens für eine gute Ablöse von 3-6 Mio oder auch mehr abgeben wollen?
Für 6 Millionen? Vermutlich noch nicht. Ginge aber in eine Preisdimension, bei der man schwach werden sollte. 3 Millionen sind eindeutig zu wenig.
Zitat von Andreas79:
Ich sehe das ähnlich wie du, dass wir uns schneller von Spielern trennen sollten, oder auch müssen.
Doch da wären erstmal verkäufe von Geromel (hätte letzte Saison 7-8 Mio gebracht) angebracht, ohne gleich wieder einen für dieselbe Summe zu verpflichten, sondern den Markt nach einem neuen aufstrebenden Talent wie Schindler abzugrasen.
Ja, grundsätzlich ist es wichtig, aufstrebende Talente frühzeitig zu entdecken, zu verpflichten und gewinnbringend weiter zu verkaufen. Reus sollte hier wohl das beste Beispiel sein.
Zitat von Andreas79:
Dazu zählt, dass man keine Spieler wie Riether kauft, die keine Ablöse mehr einbringen werden.
Ich denke gerade dort muss unser Ziel sein, keine fertigen Spieler, sondern leistungsbereite junge gut ausgebildete Talente zu kaufen.
Und genau das ist situationsabhängig. Ein Sascha Riether sollte verpflichtet werden, um Stabilität und taktische Ordnung in einem stärker selbst agierenden Mittelfeld zu erzeugen. Dies hätten Matuschyk, Lanig und Pezzoni ganz gewiss weniger gekonnt. Ohne gestandene Spieler funktioniert kein Profiteam.
Zitat von Andreas79:
Da wurde der Anfang gemacht und mit Roshi und Ishak zwei Spieler geholt die genau in dieses Profil passen. Ob sie aber den hohen Qualitätsstandart der heutigen deutschen Ausbildung genügen ist zur Zeit nicht zu erkennen. Man muss den Spielern aus anderen ärmlicheren Ländern zugestehen, dass sie taktisch und technisch nicht so gut ausgebildet sein können und dies durch ihre frühere Erfahrung im Seniorenbereich versuchen zu egalisieren.
Du weißt schon, dass Ishak aus Schweden kommt und Roshi aus Albanien? Das sind keine einsamen Inseln im Pazifik, wo man so etwas ähnliches wie Fußball mit einem Jutesack am Strand spielt.
Auch Schweden können eine sehr hohe taktische Ausbildung genießen.
Zitat von Andreas79:
Welche Strategie besser ist mag ich nur daran beurteilen, dass Bremen vorher auf deutsche Spieler gesetzt hat und dann mit einigen Brasilianern und Arnautovic's plötzlich eine andere Schine fuhren und Dortmund auf den Bremer Zug gestiegen ist.
Ob ich mit diesem vergleich richtig liege, kann jeder für sich selbst beantworten.
Ob du deinen vollkommen aus dem Gesamtbild gezogenen polemischen Vergleich ernst meinen kannst, frage ich mich viel eher. Und was das Setzen auf deutsche Spieler oder ausländische mit Jugendförderung zu tun hat, frage ich mich am allermeisten. Aber es passt zu deinen meisten Beiträgen.
Bremen hat also vorher nur auf deutsche Spieler gesetzt (wo genau liegt eigentlich der Vorteil der Nationalität?)? Wann denn genau? Als man 2004 Meister wurde und die Stammspieler sich Ümit Davala, Paul Stalteri, Viktor Skripnik, Mladen Krstajik, Ludovic Magnin, Valerien Ismael, Krisztián Lisztes, Johan Micoud, Angelos Charisteas, Ivan Klasnic, Nelson Valdez und Ailton nannten? Oder wann genau begann man den "falschen Weg" mit Brasilianern? Als man im Sommer 2004 Gustavo Nery verpflichtete oder ein Jahr später als Naldo kam? Oder gar 2006, als man Diego holte? Bremen hat seit Jahren eine große Tradition, auf Brasilianer zu setzen. Aktuell steht bei Bremen sogar nur ein einziger Brasilaner und Arnautovic (was genau hat der eigentlich in der ganzen Geschichte hier zu suchen?!?) im Kader und deutlich mehr deutsche Spieler und Spieler aus dem eigenen Nachwuchs als in Bremens erfolgreichen Jahren zwischen 2003 und 2008.
Dortmund wurde auch seinerzeit 2002 mit etlichen Brasilianern deutscher Meister. Wo genau hakt jetzt deine Theorie hier? Oder welcher Zug ist es genau, auf den Dortmund aufsprang? Den, der eigenen Talenteförderung, worum es hier eigentlich mal ging? Dann sind wir uns ja einig, dass Dortmund den eigenen Talenten talentiertere Spieler von außerhalb vor die Nase setzte und außer Götze und Schmelzer kein Dortmunder Nachwuchsspieler es zu regelmäßigen Einsätzen bringt.
Überdenke doch bitte mal deine ständigen, saudämlichen Aussagen, die sich selbst widersprechen und in erster Linie das Ziel haben, eine Mannschaft aus deutschen, sattelfesten Jungs zu propagieren.
Zitat von Buelent:
Lange Rede, kurzer Sinn: Natürlich sind wir im Nachwuchs gut aufgestellt, wir müssen den Weg nur konsequent weitergehen und auch mal bereit sein, einen Nachwuchsspieler nach seinen ersten Lorbeeren bereits zu verkaufen, so wie dies Nürnberg regelmäßig zeigt.
Jetzt sag mir nicht, du würdest den Clemens für eine gute Ablöse von 3-6 Mio oder auch mehr abgeben wollen?
Für 6 Millionen? Vermutlich noch nicht. Ginge aber in eine Preisdimension, bei der man schwach werden sollte. 3 Millionen sind eindeutig zu wenig.
Zitat von Andreas79:
Ich sehe das ähnlich wie du, dass wir uns schneller von Spielern trennen sollten, oder auch müssen.
Doch da wären erstmal verkäufe von Geromel (hätte letzte Saison 7-8 Mio gebracht) angebracht, ohne gleich wieder einen für dieselbe Summe zu verpflichten, sondern den Markt nach einem neuen aufstrebenden Talent wie Schindler abzugrasen.
Ja, grundsätzlich ist es wichtig, aufstrebende Talente frühzeitig zu entdecken, zu verpflichten und gewinnbringend weiter zu verkaufen. Reus sollte hier wohl das beste Beispiel sein.
Zitat von Andreas79:
Dazu zählt, dass man keine Spieler wie Riether kauft, die keine Ablöse mehr einbringen werden.
Ich denke gerade dort muss unser Ziel sein, keine fertigen Spieler, sondern leistungsbereite junge gut ausgebildete Talente zu kaufen.
Und genau das ist situationsabhängig. Ein Sascha Riether sollte verpflichtet werden, um Stabilität und taktische Ordnung in einem stärker selbst agierenden Mittelfeld zu erzeugen. Dies hätten Matuschyk, Lanig und Pezzoni ganz gewiss weniger gekonnt. Ohne gestandene Spieler funktioniert kein Profiteam.
Zitat von Andreas79:
Da wurde der Anfang gemacht und mit Roshi und Ishak zwei Spieler geholt die genau in dieses Profil passen. Ob sie aber den hohen Qualitätsstandart der heutigen deutschen Ausbildung genügen ist zur Zeit nicht zu erkennen. Man muss den Spielern aus anderen ärmlicheren Ländern zugestehen, dass sie taktisch und technisch nicht so gut ausgebildet sein können und dies durch ihre frühere Erfahrung im Seniorenbereich versuchen zu egalisieren.
Du weißt schon, dass Ishak aus Schweden kommt und Roshi aus Albanien? Das sind keine einsamen Inseln im Pazifik, wo man so etwas ähnliches wie Fußball mit einem Jutesack am Strand spielt.
Auch Schweden können eine sehr hohe taktische Ausbildung genießen.
Zitat von Andreas79:
Welche Strategie besser ist mag ich nur daran beurteilen, dass Bremen vorher auf deutsche Spieler gesetzt hat und dann mit einigen Brasilianern und Arnautovic's plötzlich eine andere Schine fuhren und Dortmund auf den Bremer Zug gestiegen ist.
Ob ich mit diesem vergleich richtig liege, kann jeder für sich selbst beantworten.
Ob du deinen vollkommen aus dem Gesamtbild gezogenen polemischen Vergleich ernst meinen kannst, frage ich mich viel eher. Und was das Setzen auf deutsche Spieler oder ausländische mit Jugendförderung zu tun hat, frage ich mich am allermeisten. Aber es passt zu deinen meisten Beiträgen.
Bremen hat also vorher nur auf deutsche Spieler gesetzt (wo genau liegt eigentlich der Vorteil der Nationalität?)? Wann denn genau? Als man 2004 Meister wurde und die Stammspieler sich Ümit Davala, Paul Stalteri, Viktor Skripnik, Mladen Krstajik, Ludovic Magnin, Valerien Ismael, Krisztián Lisztes, Johan Micoud, Angelos Charisteas, Ivan Klasnic, Nelson Valdez und Ailton nannten? Oder wann genau begann man den "falschen Weg" mit Brasilianern? Als man im Sommer 2004 Gustavo Nery verpflichtete oder ein Jahr später als Naldo kam? Oder gar 2006, als man Diego holte? Bremen hat seit Jahren eine große Tradition, auf Brasilianer zu setzen. Aktuell steht bei Bremen sogar nur ein einziger Brasilaner und Arnautovic (was genau hat der eigentlich in der ganzen Geschichte hier zu suchen?!?) im Kader und deutlich mehr deutsche Spieler und Spieler aus dem eigenen Nachwuchs als in Bremens erfolgreichen Jahren zwischen 2003 und 2008.
Dortmund wurde auch seinerzeit 2002 mit etlichen Brasilianern deutscher Meister. Wo genau hakt jetzt deine Theorie hier? Oder welcher Zug ist es genau, auf den Dortmund aufsprang? Den, der eigenen Talenteförderung, worum es hier eigentlich mal ging? Dann sind wir uns ja einig, dass Dortmund den eigenen Talenten talentiertere Spieler von außerhalb vor die Nase setzte und außer Götze und Schmelzer kein Dortmunder Nachwuchsspieler es zu regelmäßigen Einsätzen bringt.
Überdenke doch bitte mal deine ständigen, saudämlichen Aussagen, die sich selbst widersprechen und in erster Linie das Ziel haben, eine Mannschaft aus deutschen, sattelfesten Jungs zu propagieren.
24.04.2012 - 16:08 Uhr
Zitat von Buelent:
Zitat von Andreas79:
Welche Strategie besser ist mag ich nur daran beurteilen, dass Bremen vorher auf deutsche Spieler gesetzt hat und dann mit einigen Brasilianern und Arnautovic's plötzlich eine andere Schine fuhren und Dortmund auf den Bremer Zug gestiegen ist.
Ob ich mit diesem vergleich richtig liege, kann jeder für sich selbst beantworten.
Ob du deinen vollkommen aus dem Gesamtbild gezogenen polemischen Vergleich ernst meinen kannst, frage ich mich viel eher. Und was das Setzen auf deutsche Spieler oder ausländische mit Jugendförderung zu tun hat, frage ich mich am allermeisten. Aber es passt zu deinen meisten Beiträgen.
Bremen hat also vorher nur auf deutsche Spieler gesetzt (wo genau liegt eigentlich der Vorteil der Nationalität?)? Wann denn genau? Als man 2004 Meister wurde und die Stammspieler sich Ümit Davala, Paul Stalteri, Viktor Skripnik, Mladen Krstajik, Ludovic Magnin, Valerien Ismael, Krisztián Lisztes, Johan Micoud, Angelos Charisteas, Ivan Klasnic, Nelson Valdez und Ailton nannten? Oder wann genau begann man den "falschen Weg" mit Brasilianern? Als man im Sommer 2004 Gustavo Nery verpflichtete oder ein Jahr später als Naldo kam? Oder gar 2006, als man Diego holte? Bremen hat seit Jahren eine große Tradition, auf Brasilianer zu setzen. Aktuell steht bei Bremen sogar nur ein einziger Brasilaner und Arnautovic (was genau hat der eigentlich in der ganzen Geschichte hier zu suchen?!?) im Kader und deutlich mehr deutsche Spieler und Spieler aus dem eigenen Nachwuchs als in Bremens erfolgreichen Jahren zwischen 2003 und 2008.
Dortmund wurde auch seinerzeit 2002 mit etlichen Brasilianern deutscher Meister. Wo genau hakt jetzt deine Theorie hier? Oder welcher Zug ist es genau, auf den Dortmund aufsprang? Den, der eigenen Talenteförderung, worum es hier eigentlich mal ging? Dann sind wir uns ja einig, dass Dortmund den eigenen Talenten talentiertere Spieler von außerhalb vor die Nase setzte und außer Götze und Schmelzer kein Dortmunder Nachwuchsspieler es zu regelmäßigen Einsätzen bringt.
Überdenke doch bitte mal deine ständigen, saudämlichen Aussagen, die sich selbst widersprechen und in erster Linie das Ziel haben, eine Mannschaft aus deutschen, sattelfesten Jungs zu propagieren.
Natürlich gibt es genug andere europäische Ligen die bestens Ausbilden Niederlande, Belgien, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und England, Portugal hat hervorragende Spieler, Brasilien und Argentinien ist auch nicht zu vergessen.
Das Problem bei Brasilianern ist, du weißt nicht wie sie ticken und sind generell sehr Haimatverbunden, bei den Argentiniern ist es eher weniger der Fall. Doch Spanien, Italien und England behalten meist ihre ausgebildeten Spieler selbst Bei den Franzosebn grasen sehr schnell die Engländer viele Spieler ab, sowie auch in den Niederlanden. Die Spanier sind auf dem südamerikanischen am wildern, die deutschen haben ein wenig den japanischen Markt entdeckt.
Doch mal ganz im ernst Bremen hatte oft 3-6 deutsche Nationalspieler in ihren Reihen gehabt.
Der Fall Arnautovic zeigt, dass sie eine andere Transferpolitik fahren als vorher, weil Aloffs von vorne herein gesagt hat, er ist nicht leicht zu händeln, bringt aber fußballerisch alles mit. Vorher hätte ein solcher Spieler nicht in Bremens Transferpolitik gepasst. Die anderen Brasilianer waren auch alle flops, doch Diego hat schon in Europa damals gespielt und das war der Unterschied zu den anderen. Deshalb hat auch Geromel sofort eingeschlagen, weil sie von einem anderen Schlag waren als die Brasilianer, die nicht mehr da sind. Es geht doch nicht darum, ob er Ausländer ist sondern wie gut die Qualität der Ausbildung des Spielers ist den man haben möchte.
Zitat von Andreas79:
Welche Strategie besser ist mag ich nur daran beurteilen, dass Bremen vorher auf deutsche Spieler gesetzt hat und dann mit einigen Brasilianern und Arnautovic's plötzlich eine andere Schine fuhren und Dortmund auf den Bremer Zug gestiegen ist.
Ob ich mit diesem vergleich richtig liege, kann jeder für sich selbst beantworten.
Ob du deinen vollkommen aus dem Gesamtbild gezogenen polemischen Vergleich ernst meinen kannst, frage ich mich viel eher. Und was das Setzen auf deutsche Spieler oder ausländische mit Jugendförderung zu tun hat, frage ich mich am allermeisten. Aber es passt zu deinen meisten Beiträgen.
Bremen hat also vorher nur auf deutsche Spieler gesetzt (wo genau liegt eigentlich der Vorteil der Nationalität?)? Wann denn genau? Als man 2004 Meister wurde und die Stammspieler sich Ümit Davala, Paul Stalteri, Viktor Skripnik, Mladen Krstajik, Ludovic Magnin, Valerien Ismael, Krisztián Lisztes, Johan Micoud, Angelos Charisteas, Ivan Klasnic, Nelson Valdez und Ailton nannten? Oder wann genau begann man den "falschen Weg" mit Brasilianern? Als man im Sommer 2004 Gustavo Nery verpflichtete oder ein Jahr später als Naldo kam? Oder gar 2006, als man Diego holte? Bremen hat seit Jahren eine große Tradition, auf Brasilianer zu setzen. Aktuell steht bei Bremen sogar nur ein einziger Brasilaner und Arnautovic (was genau hat der eigentlich in der ganzen Geschichte hier zu suchen?!?) im Kader und deutlich mehr deutsche Spieler und Spieler aus dem eigenen Nachwuchs als in Bremens erfolgreichen Jahren zwischen 2003 und 2008.
Dortmund wurde auch seinerzeit 2002 mit etlichen Brasilianern deutscher Meister. Wo genau hakt jetzt deine Theorie hier? Oder welcher Zug ist es genau, auf den Dortmund aufsprang? Den, der eigenen Talenteförderung, worum es hier eigentlich mal ging? Dann sind wir uns ja einig, dass Dortmund den eigenen Talenten talentiertere Spieler von außerhalb vor die Nase setzte und außer Götze und Schmelzer kein Dortmunder Nachwuchsspieler es zu regelmäßigen Einsätzen bringt.
Überdenke doch bitte mal deine ständigen, saudämlichen Aussagen, die sich selbst widersprechen und in erster Linie das Ziel haben, eine Mannschaft aus deutschen, sattelfesten Jungs zu propagieren.
Natürlich gibt es genug andere europäische Ligen die bestens Ausbilden Niederlande, Belgien, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und England, Portugal hat hervorragende Spieler, Brasilien und Argentinien ist auch nicht zu vergessen.
Das Problem bei Brasilianern ist, du weißt nicht wie sie ticken und sind generell sehr Haimatverbunden, bei den Argentiniern ist es eher weniger der Fall. Doch Spanien, Italien und England behalten meist ihre ausgebildeten Spieler selbst Bei den Franzosebn grasen sehr schnell die Engländer viele Spieler ab, sowie auch in den Niederlanden. Die Spanier sind auf dem südamerikanischen am wildern, die deutschen haben ein wenig den japanischen Markt entdeckt.
Doch mal ganz im ernst Bremen hatte oft 3-6 deutsche Nationalspieler in ihren Reihen gehabt.
Der Fall Arnautovic zeigt, dass sie eine andere Transferpolitik fahren als vorher, weil Aloffs von vorne herein gesagt hat, er ist nicht leicht zu händeln, bringt aber fußballerisch alles mit. Vorher hätte ein solcher Spieler nicht in Bremens Transferpolitik gepasst. Die anderen Brasilianer waren auch alle flops, doch Diego hat schon in Europa damals gespielt und das war der Unterschied zu den anderen. Deshalb hat auch Geromel sofort eingeschlagen, weil sie von einem anderen Schlag waren als die Brasilianer, die nicht mehr da sind. Es geht doch nicht darum, ob er Ausländer ist sondern wie gut die Qualität der Ausbildung des Spielers ist den man haben möchte.
24.04.2012 - 17:02 Uhr
Zitat von Andreas79:
[...]
Natürlich gibt es genug andere europäische Ligen die bestens Ausbilden Niederlande, Belgien, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und England, Portugal hat hervorragende Spieler, Brasilien und Argentinien ist auch nicht zu vergessen.
Weltweit können Fußballer heutzutage hervorragend ausgebildet werden. Vollkommen wumpe, ob es Chile oder Finnland ist.
Zitat von Andreas79:
Das Problem bei Brasilianern ist, du weißt nicht wie sie ticken und sind generell sehr Haimatverbunden, bei den Argentiniern ist es eher weniger der Fall.
Welch stereotype Betrachtung ist das denn bitte? Weltweit spielen über 500 Brasilianer in ersten Ligen. Dass davon welche heimatverbundener sind als andere und manch einer sogar Heimweh bekommt, liegt auch an der Fülle an Spielern. Dennoch verlassen sie überhaupt erstmal ihr Land. Und in diverse Nationalmannschaften haben es diese heimatverbundenen Spieler dann auch geschafft. Ob Kroatien, Japan oder Deutschland, überall fühlen sich gebürtige Brasilianer ausreichend zu hause, um für das Land zu spielen. Bei Argentiniern ist mir das irgendwie seltener bekannt. Aber das soll auch nicht deine schräge Theorie widerlegen, sondern lediglich zeigen, auf welch dünnen Eis du dich mal wieder bewegst.
Zitat von Andreas79:
Doch Spanien, Italien und England behalten meist ihre ausgebildeten Spieler selbst Bei den Franzosebn grasen sehr schnell die Engländer viele Spieler ab, sowie auch in den Niederlanden. Die Spanier sind auf dem südamerikanischen am wildern, die deutschen haben ein wenig den japanischen Markt entdeckt.
Phasen, in denen durch einzelne Spieler ganze Länder interessant werden, gibt es immer wieder. Erneut kann ich den Zusammenhang des "Entdeckens des japanischen Marktes" mit der Diskussion nicht einordnern. Passt auch meines Erachtens überhaupt nicht hierhin.
Zitat von Andreas79:
Doch mal ganz im ernst Bremen hatte oft 3-6 deutsche Nationalspieler in ihren Reihen gehabt.
Natürlich hatte Bremen auch öfter deutsche Nationalspieler. Man hatte sich durch clevere Transfers und begeisternden Offensivfußball zu einem absoluten Spitzenclub Deutschlands gemausert. Das ist ein absoluter Magnet für angehende Nationalspieler wie Mertesacker oder für bereits gestandene wie Frings oder Klose. Nur einen einzigen davon hat man selbst aus dem Nachwuchs in den letzten zehn Jahren hervorgebracht, nämlich Tim Borowski. Aron Hunt kann man hier noch mit viel Wohlwollen nennen. Allerdings hat er es auf gerade zwei Länderspiele geschaft.
Wo aber genau das jetzt mit dem Thema Jugendförderung zu tun hat, weiß ich immer noch nicht. Jugend ist nicht gleich deutsch. Ganz und gar nicht.
Zitat von Andreas79:
Der Fall Arnautovic zeigt, dass sie eine andere Transferpolitik fahren als vorher, weil Aloffs von vorne herein gesagt hat, er ist nicht leicht zu händeln, bringt aber fußballerisch alles mit. Vorher hätte ein solcher Spieler nicht in Bremens Transferpolitik gepasst.
Doch, doch, doch und noch mal doch. Bei einigen Spielern hieß es, sie seien schwierig, aber Thomas Schaaf sei jemand, der mit schwierigen Charaktären umgehen könne. Zudem war Arnautovic jung und höchst talentiert. Passt genau in Allofs' Transferschema.
Zitat von Andreas79:
Die anderen Brasilianer waren auch alle flops, doch Diego hat schon in Europa damals gespielt und das war der Unterschied zu den anderen. Deshalb hat auch Geromel sofort eingeschlagen, weil sie von einem anderen Schlag waren als die Brasilianer, die nicht mehr da sind. Es geht doch nicht darum, ob er Ausländer ist sondern wie gut die Qualität der Ausbildung des Spielers ist den man haben möchte.
Bei hundert verpflichteten Schweden werden auch unzählige nicht zurecht kommen.
Und wenn ein Brasilianer einschlägt, hat man dann meist keinen überdurchschnittlichen Bundesligaspieler, sondern eben einen Ligatopstar. Neben Diego kam eben auch Naldo bei Bremen wunderbar zurecht. Oder Ailton, der ebenfalls nicht vorher in Europa spielte. Auch Junior Baiano kam schon vor 17 Jahren wunderbar zurecht.
All das ist aber auch völlig irrelevant.
Einzig um Jugendförderung sollte es hier gehen, aber du kommst hier vom Hölzchen auf's Stöckchen.
Sag mir doch ganz einfach, was du genau sagen willst. Vielleicht kann ich dann mit deinen Beiträgen irgendetwas anfangen, außer sie auseinander zu nehmen, weil ich durchgehend etwas daran zu kritisieren finde.
[...]
Natürlich gibt es genug andere europäische Ligen die bestens Ausbilden Niederlande, Belgien, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und England, Portugal hat hervorragende Spieler, Brasilien und Argentinien ist auch nicht zu vergessen.
Weltweit können Fußballer heutzutage hervorragend ausgebildet werden. Vollkommen wumpe, ob es Chile oder Finnland ist.
Zitat von Andreas79:
Das Problem bei Brasilianern ist, du weißt nicht wie sie ticken und sind generell sehr Haimatverbunden, bei den Argentiniern ist es eher weniger der Fall.
Welch stereotype Betrachtung ist das denn bitte? Weltweit spielen über 500 Brasilianer in ersten Ligen. Dass davon welche heimatverbundener sind als andere und manch einer sogar Heimweh bekommt, liegt auch an der Fülle an Spielern. Dennoch verlassen sie überhaupt erstmal ihr Land. Und in diverse Nationalmannschaften haben es diese heimatverbundenen Spieler dann auch geschafft. Ob Kroatien, Japan oder Deutschland, überall fühlen sich gebürtige Brasilianer ausreichend zu hause, um für das Land zu spielen. Bei Argentiniern ist mir das irgendwie seltener bekannt. Aber das soll auch nicht deine schräge Theorie widerlegen, sondern lediglich zeigen, auf welch dünnen Eis du dich mal wieder bewegst.
Zitat von Andreas79:
Doch Spanien, Italien und England behalten meist ihre ausgebildeten Spieler selbst Bei den Franzosebn grasen sehr schnell die Engländer viele Spieler ab, sowie auch in den Niederlanden. Die Spanier sind auf dem südamerikanischen am wildern, die deutschen haben ein wenig den japanischen Markt entdeckt.
Phasen, in denen durch einzelne Spieler ganze Länder interessant werden, gibt es immer wieder. Erneut kann ich den Zusammenhang des "Entdeckens des japanischen Marktes" mit der Diskussion nicht einordnern. Passt auch meines Erachtens überhaupt nicht hierhin.
Zitat von Andreas79:
Doch mal ganz im ernst Bremen hatte oft 3-6 deutsche Nationalspieler in ihren Reihen gehabt.
Natürlich hatte Bremen auch öfter deutsche Nationalspieler. Man hatte sich durch clevere Transfers und begeisternden Offensivfußball zu einem absoluten Spitzenclub Deutschlands gemausert. Das ist ein absoluter Magnet für angehende Nationalspieler wie Mertesacker oder für bereits gestandene wie Frings oder Klose. Nur einen einzigen davon hat man selbst aus dem Nachwuchs in den letzten zehn Jahren hervorgebracht, nämlich Tim Borowski. Aron Hunt kann man hier noch mit viel Wohlwollen nennen. Allerdings hat er es auf gerade zwei Länderspiele geschaft.
Wo aber genau das jetzt mit dem Thema Jugendförderung zu tun hat, weiß ich immer noch nicht. Jugend ist nicht gleich deutsch. Ganz und gar nicht.
Zitat von Andreas79:
Der Fall Arnautovic zeigt, dass sie eine andere Transferpolitik fahren als vorher, weil Aloffs von vorne herein gesagt hat, er ist nicht leicht zu händeln, bringt aber fußballerisch alles mit. Vorher hätte ein solcher Spieler nicht in Bremens Transferpolitik gepasst.
Doch, doch, doch und noch mal doch. Bei einigen Spielern hieß es, sie seien schwierig, aber Thomas Schaaf sei jemand, der mit schwierigen Charaktären umgehen könne. Zudem war Arnautovic jung und höchst talentiert. Passt genau in Allofs' Transferschema.
Zitat von Andreas79:
Die anderen Brasilianer waren auch alle flops, doch Diego hat schon in Europa damals gespielt und das war der Unterschied zu den anderen. Deshalb hat auch Geromel sofort eingeschlagen, weil sie von einem anderen Schlag waren als die Brasilianer, die nicht mehr da sind. Es geht doch nicht darum, ob er Ausländer ist sondern wie gut die Qualität der Ausbildung des Spielers ist den man haben möchte.
Bei hundert verpflichteten Schweden werden auch unzählige nicht zurecht kommen.
Und wenn ein Brasilianer einschlägt, hat man dann meist keinen überdurchschnittlichen Bundesligaspieler, sondern eben einen Ligatopstar. Neben Diego kam eben auch Naldo bei Bremen wunderbar zurecht. Oder Ailton, der ebenfalls nicht vorher in Europa spielte. Auch Junior Baiano kam schon vor 17 Jahren wunderbar zurecht.
All das ist aber auch völlig irrelevant.
Einzig um Jugendförderung sollte es hier gehen, aber du kommst hier vom Hölzchen auf's Stöckchen.
Sag mir doch ganz einfach, was du genau sagen willst. Vielleicht kann ich dann mit deinen Beiträgen irgendetwas anfangen, außer sie auseinander zu nehmen, weil ich durchgehend etwas daran zu kritisieren finde.
24.04.2012 - 17:51 Uhr
Zitat von cruisi:
[...]Aber von einer Quote (wieviele Spieler pro Spielzeit in den Profikader aufsteigen sollen) halte ich nichts. Besser ist da der Weg, den Finke eingeschlagen hat: junge Spieler rechtzeitig in unterklassige Ligen verleihen, so wie es bspw. Bayer Leverkusen seit Jahren vor macht.
Natürlich ist eine solche Quote vollkommener Unsinn.
Überspitzt gesagt: Was soll denn passieren, wenn in einem Jahrgang fünf talentierte Spieler stehen. Dürfen dann nur zwei hoch, aber aus einem anderen Jahrgang werden es zwei, obwohl kein talentierter dabei ist?
Eine sinnvolle Nachwuchsförderung ist selbstredend das beste, das ein Verein machen kann. Dass das eine gewisse Anzahl an Spieler im Schnitt ergeben sollte, die den Sprung schaffen, versteht sich von selbst. Aber irgendwelche das Volk besänftigenden Ziele rauszuhauen, hat noch keinem geholfen.
[...]Aber von einer Quote (wieviele Spieler pro Spielzeit in den Profikader aufsteigen sollen) halte ich nichts. Besser ist da der Weg, den Finke eingeschlagen hat: junge Spieler rechtzeitig in unterklassige Ligen verleihen, so wie es bspw. Bayer Leverkusen seit Jahren vor macht.
Natürlich ist eine solche Quote vollkommener Unsinn.
Überspitzt gesagt: Was soll denn passieren, wenn in einem Jahrgang fünf talentierte Spieler stehen. Dürfen dann nur zwei hoch, aber aus einem anderen Jahrgang werden es zwei, obwohl kein talentierter dabei ist?
Eine sinnvolle Nachwuchsförderung ist selbstredend das beste, das ein Verein machen kann. Dass das eine gewisse Anzahl an Spieler im Schnitt ergeben sollte, die den Sprung schaffen, versteht sich von selbst. Aber irgendwelche das Volk besänftigenden Ziele rauszuhauen, hat noch keinem geholfen.
24.04.2012 - 18:08 Uhr
Buelen, ich weiß, dass wir anderer Ansicht sind, wenn es um Jugendförderung geht. Doch ich denke, dass man sowohl Spieler aus dem Unterbau fördern kann, obwohl man sich etablierte 20 Jährige Zweitligaspieler für relativ wenig Geld holt. Dortmund macht es ja vor, in dem sie Großkreuz, Schmelzer und Götze haben und auf der anderen Seite Bender für 1-2 Mio kaufen, das wäre mir zum Beispiel lieber als ein Riether, doch an solche Spieler tritt der FC nichtmal ran, Leitner oder auch Hummels und Sobotic sind externe junge ausgebildete Spieler.
Ich denke auch, dass Solbakken in der Hinrunde den Jungendspielern beim Stande von 2:0 Hoffenheim oder 3:0 Augsburg 4:0 Freiburg mal einsatzzeiten geben muss, um zu sehen was sie damit anfangen.
Doch auch da ist nichts passiert, weil er entweder keine Mitgenommen hat oder die Spieler hat schmoren lassen. Genau an dieser Stelle kann beim FC so einiges passieren und die Durchlässigkeit von Jugendspielern zum Profibereich verbessert werden.
Doch ich denke diesbezüglich werden wir beide wohl nie auf einen Nenner kommen, weil du einfach findest das ich diesbezüglich zu fordernt bin.
Trotzdem finde ich es gut und schön von dir mal wieder zu hören.
Ich denke auch, dass Solbakken in der Hinrunde den Jungendspielern beim Stande von 2:0 Hoffenheim oder 3:0 Augsburg 4:0 Freiburg mal einsatzzeiten geben muss, um zu sehen was sie damit anfangen.
Doch auch da ist nichts passiert, weil er entweder keine Mitgenommen hat oder die Spieler hat schmoren lassen. Genau an dieser Stelle kann beim FC so einiges passieren und die Durchlässigkeit von Jugendspielern zum Profibereich verbessert werden.
Doch ich denke diesbezüglich werden wir beide wohl nie auf einen Nenner kommen, weil du einfach findest das ich diesbezüglich zu fordernt bin.
Trotzdem finde ich es gut und schön von dir mal wieder zu hören.
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