Finanzthread
22.07.2010 - 08:13 Uhr
20.11.2022 - 15:19 Uhr
Die Regelungen der DFL sind für das aktuelle Jahr schon bemerkenswert absurd. Die Vereine dürfen negatives Eigenkapital nicht wesentlich verschlechtern (vom 31.12.21 auf den 31.12.22).
Wesentlich verschlechtern ist definiert als relativer Wert, ausgehend vom Stand Ende 2021. Bei werden waren das 1,X mio. Für einen Aufsteiger sind als Referenz 5 % gesetzt, ein Verlust von 100 TEUR wären also schon ein Verstoß.
Hat ein Verein in der ansonsten vergleichbaren Situation (z.B. Schalke) bereits ein sehr viel höheres negatives Eigenkapital ist es erlaubt einen Verlust von mehreren Millionen zu erzielen.
Eine hohe Verschuldung wird also belohnt.
Diese absurden Regelungen in einem Kalenderjahr, in dem zu Beginn noch unter reduzierten Stationkapazitäten gespielt wurde und für Aufsteiger nur 31 Ligaspiele ausgetragen wurden. Das sind durchaus angreifbare Punkte, die vor einem regulären Gericht vermutlich nicht bestehen würden.
Wesentlich verschlechtern ist definiert als relativer Wert, ausgehend vom Stand Ende 2021. Bei werden waren das 1,X mio. Für einen Aufsteiger sind als Referenz 5 % gesetzt, ein Verlust von 100 TEUR wären also schon ein Verstoß.
Hat ein Verein in der ansonsten vergleichbaren Situation (z.B. Schalke) bereits ein sehr viel höheres negatives Eigenkapital ist es erlaubt einen Verlust von mehreren Millionen zu erzielen.
Eine hohe Verschuldung wird also belohnt.
Diese absurden Regelungen in einem Kalenderjahr, in dem zu Beginn noch unter reduzierten Stationkapazitäten gespielt wurde und für Aufsteiger nur 31 Ligaspiele ausgetragen wurden. Das sind durchaus angreifbare Punkte, die vor einem regulären Gericht vermutlich nicht bestehen würden.
11.07.2023 - 14:13 Uhr
Zitat von RuhigBrauner
Die Frage ist immer inwieweit man sich da wahrheitsgemäß aus transfertaktischer Sicht äußern mag...Ihr braucht die Millionen jetzt und mehr als Summe x zahlen wir nicht gedöns, aber zugegeben es mag schon stimmen.
Zitat von Rille
Laut Clemens Fritz müssen keine 10Mio erzielt werden, es wurde aber nicht gesagt , wie viel nun noch gebraucht wird ! Ob „nur“ noch 5 Mio oder doch noch 9 Mio.
Es wurde aber gesagt, dass man es nicht unbedingt diesen Sommer erzielen muss sondern auch erst nächstes Jahr , aber dann muss man halt mehr erwirtschaften, weil es sich dann anhäuft !
Zitat von Mash77
Was ist denn nun eigentlich los? Muss Werder ein 10-Mio-Überschuss aus Transfers erwairtschaften.
Wurde doch immer wieder behauptet.
Wenn ja - bis wann?
Wenn nein: warum stand das in den Medien?
Was ist denn nun eigentlich los? Muss Werder ein 10-Mio-Überschuss aus Transfers erwairtschaften.
Wurde doch immer wieder behauptet.
Wenn ja - bis wann?
Wenn nein: warum stand das in den Medien?
Laut Clemens Fritz müssen keine 10Mio erzielt werden, es wurde aber nicht gesagt , wie viel nun noch gebraucht wird ! Ob „nur“ noch 5 Mio oder doch noch 9 Mio.
Es wurde aber gesagt, dass man es nicht unbedingt diesen Sommer erzielen muss sondern auch erst nächstes Jahr , aber dann muss man halt mehr erwirtschaften, weil es sich dann anhäuft !
Die Frage ist immer inwieweit man sich da wahrheitsgemäß aus transfertaktischer Sicht äußern mag...Ihr braucht die Millionen jetzt und mehr als Summe x zahlen wir nicht gedöns, aber zugegeben es mag schon stimmen.
10 Mio Überschuss muss Werder sicherlich nicht erwirtschaften.
Das wäre auch äußerst bedenklich, es steht ja in laufe des Jahres keine Rückzahlung eines Kredits o.ä. an.
Viel mehr ist es doch so dass man gerne jedes Jahr einen Überschuss im Millionenbereich erwirtschaften möchte um die finanzielle Konsolidierung voran zu treiben, bzw die Handlungsfähigkeit auf dem Transfermarkt zu erhöhen.
25.07.2023 - 13:31 Uhr
Zitat von Lux-men
Sich darauf zu verlassen, dass man die Anleihe lediglich refinanziert wäre schon finanzielles Harakiri. Sicherlich könnte man einen Teil davon refinanzieren, dementsprechend auch erhöhte Zinskosten abdecken aber eine gewisse Tilgung sollte man sicherlich vornehmen. Es gibt genügend Negativbeispiele an Vereinen welche von Refinanzierung zu Refinanzierung bis in die Insolvenz gegangen sind.
Zitat von Frenckone
Das kann schon sein das die Anleihe durch eine weitere Anleihe abgelöst wird. Aber man darf den veränderten Zinsmarkt nicht aus dem Auge verlieren. Ich meine die Anleihe soll mit 6-7% zur Zeit verzinst werden. Eine neue Anleihe müsste schon um die 10-12% bringen, damit es für Anleger interessant wird. Und das ist schon ein Batzen und risikobehaftet. Werder müsste dann viele Spieler herausbringen um die Rendite zu garantieren. Oder alternativ international vertreten sein. Ein Selbstgänger ist das nicht.
Zitat von Agraine
Ja, naja, da wird man schon jährlich einen Betrag für einplanen.
Bzw die Anleihe wie üblich durch eine weitere
Anleihe Ablösen.
Zitat von Schilkseeschnack
Nicht zu vergessen, dass man jetzt schon die Finanzierung der Rückzahlung der Anleihe im Auge behalten muss.
Zitat von Agraine
10 Mio Überschuss muss Werder sicherlich nicht erwirtschaften.
Das wäre auch äußerst bedenklich, es steht ja in laufe des Jahres keine Rückzahlung eines Kredits o.ä. an.
Viel mehr ist es doch so dass man gerne jedes Jahr einen Überschuss im Millionenbereich erwirtschaften möchte um die finanzielle Konsolidierung voran zu treiben, bzw die Handlungsfähigkeit auf dem Transfermarkt zu erhöhen.
Zitat von RuhigBrauner
Die Frage ist immer inwieweit man sich da wahrheitsgemäß aus transfertaktischer Sicht äußern mag...Ihr braucht die Millionen jetzt und mehr als Summe x zahlen wir nicht gedöns, aber zugegeben es mag schon stimmen.
Zitat von Rille
Laut Clemens Fritz müssen keine 10Mio erzielt werden, es wurde aber nicht gesagt , wie viel nun noch gebraucht wird ! Ob „nur“ noch 5 Mio oder doch noch 9 Mio.
Es wurde aber gesagt, dass man es nicht unbedingt diesen Sommer erzielen muss sondern auch erst nächstes Jahr , aber dann muss man halt mehr erwirtschaften, weil es sich dann anhäuft !
Zitat von Mash77
Was ist denn nun eigentlich los? Muss Werder ein 10-Mio-Überschuss aus Transfers erwairtschaften.
Wurde doch immer wieder behauptet.
Wenn ja - bis wann?
Wenn nein: warum stand das in den Medien?
Was ist denn nun eigentlich los? Muss Werder ein 10-Mio-Überschuss aus Transfers erwairtschaften.
Wurde doch immer wieder behauptet.
Wenn ja - bis wann?
Wenn nein: warum stand das in den Medien?
Laut Clemens Fritz müssen keine 10Mio erzielt werden, es wurde aber nicht gesagt , wie viel nun noch gebraucht wird ! Ob „nur“ noch 5 Mio oder doch noch 9 Mio.
Es wurde aber gesagt, dass man es nicht unbedingt diesen Sommer erzielen muss sondern auch erst nächstes Jahr , aber dann muss man halt mehr erwirtschaften, weil es sich dann anhäuft !
Die Frage ist immer inwieweit man sich da wahrheitsgemäß aus transfertaktischer Sicht äußern mag...Ihr braucht die Millionen jetzt und mehr als Summe x zahlen wir nicht gedöns, aber zugegeben es mag schon stimmen.
10 Mio Überschuss muss Werder sicherlich nicht erwirtschaften.
Das wäre auch äußerst bedenklich, es steht ja in laufe des Jahres keine Rückzahlung eines Kredits o.ä. an.
Viel mehr ist es doch so dass man gerne jedes Jahr einen Überschuss im Millionenbereich erwirtschaften möchte um die finanzielle Konsolidierung voran zu treiben, bzw die Handlungsfähigkeit auf dem Transfermarkt zu erhöhen.
Nicht zu vergessen, dass man jetzt schon die Finanzierung der Rückzahlung der Anleihe im Auge behalten muss.
Ja, naja, da wird man schon jährlich einen Betrag für einplanen.
Bzw die Anleihe wie üblich durch eine weitere
Anleihe Ablösen.
Das kann schon sein das die Anleihe durch eine weitere Anleihe abgelöst wird. Aber man darf den veränderten Zinsmarkt nicht aus dem Auge verlieren. Ich meine die Anleihe soll mit 6-7% zur Zeit verzinst werden. Eine neue Anleihe müsste schon um die 10-12% bringen, damit es für Anleger interessant wird. Und das ist schon ein Batzen und risikobehaftet. Werder müsste dann viele Spieler herausbringen um die Rendite zu garantieren. Oder alternativ international vertreten sein. Ein Selbstgänger ist das nicht.
Sich darauf zu verlassen, dass man die Anleihe lediglich refinanziert wäre schon finanzielles Harakiri. Sicherlich könnte man einen Teil davon refinanzieren, dementsprechend auch erhöhte Zinskosten abdecken aber eine gewisse Tilgung sollte man sicherlich vornehmen. Es gibt genügend Negativbeispiele an Vereinen welche von Refinanzierung zu Refinanzierung bis in die Insolvenz gegangen sind.
Ja mei, irgendeinen Plan wird Werder da schon haben.
So es eine Teilrückzahlung, oder sonst etwas.
Vielleicht findet man ja auch bis zum Ende der Leihe einen Investor, oder verletzt mal einen Spieler für richtig viel Geld.
Du wird man ja wohl dennoch einen gewissen Betrag jährlich für die Anleihe bzw kredit zurück legen.
Filbry ist ja nun wahrlich kein Stümper.
25.07.2023 - 17:25 Uhr
Zitat von Agraine
Ja mei, irgendeinen Plan wird Werder da schon haben.
So es eine Teilrückzahlung, oder sonst etwas.
Vielleicht findet man ja auch bis zum Ende der Leihe einen Investor, oder verletzt mal einen Spieler für richtig viel Geld.
Du wird man ja wohl dennoch einen gewissen Betrag jährlich für die Anleihe bzw kredit zurück legen.
Filbry ist ja nun wahrlich kein Stümper.
Zitat von Lux-men
Sich darauf zu verlassen, dass man die Anleihe lediglich refinanziert wäre schon finanzielles Harakiri. Sicherlich könnte man einen Teil davon refinanzieren, dementsprechend auch erhöhte Zinskosten abdecken aber eine gewisse Tilgung sollte man sicherlich vornehmen. Es gibt genügend Negativbeispiele an Vereinen welche von Refinanzierung zu Refinanzierung bis in die Insolvenz gegangen sind.
Zitat von Frenckone
Das kann schon sein das die Anleihe durch eine weitere Anleihe abgelöst wird. Aber man darf den veränderten Zinsmarkt nicht aus dem Auge verlieren. Ich meine die Anleihe soll mit 6-7% zur Zeit verzinst werden. Eine neue Anleihe müsste schon um die 10-12% bringen, damit es für Anleger interessant wird. Und das ist schon ein Batzen und risikobehaftet. Werder müsste dann viele Spieler herausbringen um die Rendite zu garantieren. Oder alternativ international vertreten sein. Ein Selbstgänger ist das nicht.
Zitat von Agraine
Ja, naja, da wird man schon jährlich einen Betrag für einplanen.
Bzw die Anleihe wie üblich durch eine weitere
Anleihe Ablösen.
Zitat von Schilkseeschnack
Nicht zu vergessen, dass man jetzt schon die Finanzierung der Rückzahlung der Anleihe im Auge behalten muss.
Zitat von Agraine
10 Mio Überschuss muss Werder sicherlich nicht erwirtschaften.
Das wäre auch äußerst bedenklich, es steht ja in laufe des Jahres keine Rückzahlung eines Kredits o.ä. an.
Viel mehr ist es doch so dass man gerne jedes Jahr einen Überschuss im Millionenbereich erwirtschaften möchte um die finanzielle Konsolidierung voran zu treiben, bzw die Handlungsfähigkeit auf dem Transfermarkt zu erhöhen.
Zitat von RuhigBrauner
Die Frage ist immer inwieweit man sich da wahrheitsgemäß aus transfertaktischer Sicht äußern mag...Ihr braucht die Millionen jetzt und mehr als Summe x zahlen wir nicht gedöns, aber zugegeben es mag schon stimmen.
Zitat von Rille
Laut Clemens Fritz müssen keine 10Mio erzielt werden, es wurde aber nicht gesagt , wie viel nun noch gebraucht wird ! Ob „nur“ noch 5 Mio oder doch noch 9 Mio.
Es wurde aber gesagt, dass man es nicht unbedingt diesen Sommer erzielen muss sondern auch erst nächstes Jahr , aber dann muss man halt mehr erwirtschaften, weil es sich dann anhäuft !
Zitat von Mash77
Was ist denn nun eigentlich los? Muss Werder ein 10-Mio-Überschuss aus Transfers erwairtschaften.
Wurde doch immer wieder behauptet.
Wenn ja - bis wann?
Wenn nein: warum stand das in den Medien?
Was ist denn nun eigentlich los? Muss Werder ein 10-Mio-Überschuss aus Transfers erwairtschaften.
Wurde doch immer wieder behauptet.
Wenn ja - bis wann?
Wenn nein: warum stand das in den Medien?
Laut Clemens Fritz müssen keine 10Mio erzielt werden, es wurde aber nicht gesagt , wie viel nun noch gebraucht wird ! Ob „nur“ noch 5 Mio oder doch noch 9 Mio.
Es wurde aber gesagt, dass man es nicht unbedingt diesen Sommer erzielen muss sondern auch erst nächstes Jahr , aber dann muss man halt mehr erwirtschaften, weil es sich dann anhäuft !
Die Frage ist immer inwieweit man sich da wahrheitsgemäß aus transfertaktischer Sicht äußern mag...Ihr braucht die Millionen jetzt und mehr als Summe x zahlen wir nicht gedöns, aber zugegeben es mag schon stimmen.
10 Mio Überschuss muss Werder sicherlich nicht erwirtschaften.
Das wäre auch äußerst bedenklich, es steht ja in laufe des Jahres keine Rückzahlung eines Kredits o.ä. an.
Viel mehr ist es doch so dass man gerne jedes Jahr einen Überschuss im Millionenbereich erwirtschaften möchte um die finanzielle Konsolidierung voran zu treiben, bzw die Handlungsfähigkeit auf dem Transfermarkt zu erhöhen.
Nicht zu vergessen, dass man jetzt schon die Finanzierung der Rückzahlung der Anleihe im Auge behalten muss.
Ja, naja, da wird man schon jährlich einen Betrag für einplanen.
Bzw die Anleihe wie üblich durch eine weitere
Anleihe Ablösen.
Das kann schon sein das die Anleihe durch eine weitere Anleihe abgelöst wird. Aber man darf den veränderten Zinsmarkt nicht aus dem Auge verlieren. Ich meine die Anleihe soll mit 6-7% zur Zeit verzinst werden. Eine neue Anleihe müsste schon um die 10-12% bringen, damit es für Anleger interessant wird. Und das ist schon ein Batzen und risikobehaftet. Werder müsste dann viele Spieler herausbringen um die Rendite zu garantieren. Oder alternativ international vertreten sein. Ein Selbstgänger ist das nicht.
Sich darauf zu verlassen, dass man die Anleihe lediglich refinanziert wäre schon finanzielles Harakiri. Sicherlich könnte man einen Teil davon refinanzieren, dementsprechend auch erhöhte Zinskosten abdecken aber eine gewisse Tilgung sollte man sicherlich vornehmen. Es gibt genügend Negativbeispiele an Vereinen welche von Refinanzierung zu Refinanzierung bis in die Insolvenz gegangen sind.
Ja mei, irgendeinen Plan wird Werder da schon haben.
So es eine Teilrückzahlung, oder sonst etwas.
Vielleicht findet man ja auch bis zum Ende der Leihe einen Investor, oder verletzt mal einen Spieler für richtig viel Geld.
Du wird man ja wohl dennoch einen gewissen Betrag jährlich für die Anleihe bzw kredit zurück legen.
Filbry ist ja nun wahrlich kein Stümper.
Irgendeinen Plan hatten die anderen Klubs sicher auch, die eine Anleihe auf den Markt gebracht haben. Der in die Tat umgesetzte Plan war letztlich die Emission einer neuen Anleihe, um das alte Papier abzulösen. Schon die Refinanzierung hängt aus meiner Laiensicht stark vom sportlichen Erfolg ab. Im Fall eines Abstiegs wäre die Bedienung der Anleihe ein gewaltiges Problem, sollten beide Zeitpunkte zusammenfallen.
06.09.2023 - 17:29 Uhr
Sport und Geld, Fussball als Geschäft. Die Flugblattaktion der Bremen Wanderers am letzten Heimspiel hat daran erinnert, dass Geld die Geschicke von Werders Entscheidern stark beeinflusst. Eigentlich das fehlende Geld.
Es ist offenkundig, dass Werder im Vergleich zur Konkurrenz unterfinanziert ist. Zu CL Zeiten hat man sich mit Fernsehgeldern der UEFA über Wasser gehalten. Jetzt hangelt man sich durch.
Es ist auch nicht so, dass Werder im Vergleich zu anderen Clubs schlecht wirtschaftet. Der Wettkampf im europäischen Fußball ist ungeregelt, unfair und ruinös. Jeder Investor hat nur eine geringe Chance, Geld zu verdienen. Geldverbrenner aus exotischen Ländern - denen Einkommen scheinbar egal ist kaufen sich Titel und Ansehen.
In diesem Umfeld hat es Werder schwer, sich zu behaupten. Das man die Entscheidungsgewalt nicht aus der Hand geben will und z. B. Aktien oder Anleihen an einer US Börse verkauft, ist zu begrüßen.
Trotzdem bleibt es dabei, dass es ohne Geld von Aussen wohl nicht weitergeht. Insoweit ist eine Positionierung gegen Investoren eine Entscheidung, die Werders Zukunft im Profifussball gefährdet.
So sollte trotz allem Widerstand ein Pool von strategischen Partnern gefunden werden, der den Sportvertrieb unterstützt.
Leichter gesagt als getan. Bode hat dieses Ziel in seinem Buch definiert. Es wäre schön, wenn in irgendeiner Form mal Erfolge zu sehen sind. Da es sich um einen alten Plan handelt, ist aber auch zu befürchten, dass es sich um einen Traum handelt.
Es ist offenkundig, dass Werder im Vergleich zur Konkurrenz unterfinanziert ist. Zu CL Zeiten hat man sich mit Fernsehgeldern der UEFA über Wasser gehalten. Jetzt hangelt man sich durch.
Es ist auch nicht so, dass Werder im Vergleich zu anderen Clubs schlecht wirtschaftet. Der Wettkampf im europäischen Fußball ist ungeregelt, unfair und ruinös. Jeder Investor hat nur eine geringe Chance, Geld zu verdienen. Geldverbrenner aus exotischen Ländern - denen Einkommen scheinbar egal ist kaufen sich Titel und Ansehen.
In diesem Umfeld hat es Werder schwer, sich zu behaupten. Das man die Entscheidungsgewalt nicht aus der Hand geben will und z. B. Aktien oder Anleihen an einer US Börse verkauft, ist zu begrüßen.
Trotzdem bleibt es dabei, dass es ohne Geld von Aussen wohl nicht weitergeht. Insoweit ist eine Positionierung gegen Investoren eine Entscheidung, die Werders Zukunft im Profifussball gefährdet.
So sollte trotz allem Widerstand ein Pool von strategischen Partnern gefunden werden, der den Sportvertrieb unterstützt.
Leichter gesagt als getan. Bode hat dieses Ziel in seinem Buch definiert. Es wäre schön, wenn in irgendeiner Form mal Erfolge zu sehen sind. Da es sich um einen alten Plan handelt, ist aber auch zu befürchten, dass es sich um einen Traum handelt.
07.09.2023 - 11:49 Uhr
Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.
Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.
Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.
Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:
1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.
Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).
Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.
Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.
Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.
Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.
Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.
Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.
Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.
Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.
Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:
1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.
Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).
Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.
Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.
Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.
Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.
Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.
Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.
17.10.2023 - 05:34 Uhr
Zitat von Agraine
Ja Platz 13-15 sollte nicht als Erfolg verbucht werden, dass sollte eher das Minimalziel sein.
Man sollte schon den Anspruch haben, sich Jahr für Jahr etwas zu verbessern. Platz 10 bis 12, also gesichertes Mittelfeld, sollte schon drin sein. Zumindest als Zielvorgabe.
Zitat von Zehner_UK
Klar, ein Träumer. Nach sieben Jahre in der Baumann in der Verantwortung steht ist das Ziel immer noch der Klassenerhalt. Wow, da hat sich ja "vieles" bewegt unter ihm. Erinnere dich mal an seine große Worte bei seinem Amtsantritt. Immer mit dem geringsten zufrieden sein, dass ist mittlerweile die Vereinsphilosophie.
Zitat von Frenckone
Meine Güte was bist du bitte für ein Träumer? ! Träumen ist ja schön, aber du hast ja scheinbar kompletten Realitätsverlust. Mit unseren Mitteln ist es doch Ziel Nummer 1 die Liga zu halten. Na sicher träume auch ich davon, dass wir mal ein Sahnejahr hinlegen und überraschen. Aber sowas als Ziel auszuschreiben wäre ein Witz. Genau dann würde ich Baumann tatsächlich entlassen. Weil dann hat er die Realität komplett verloren.
Zitat von Zehner_UK
Nun ja, Werder Bremen hat aber im Vergleich zu anderen Vereinen in den letzten 5-6 Jahren deutlich weniger Transfereinnahmen gehabt als andere Vereine wie z.B. Mainz 05. Im Gegenteil in den Jahren 2019 und 2022 hat Werder sich den Luxus gegönnt und gänzlich auf größere Transfereinnahmen verzichtet.
Und nein, auch eine Platzierung zwischen 13- 15 sollte nicht als Erfolg gewertet werden. Das zeigt wieder mal, dass man bei Werder mit dem geringsten zufrieden ist. Dann können sich die Verantwortlichen ja wieder gegenseitig gute Arbeit attestieren und sich gegenseitig die Verträge verlängern, der AR nickt ja auch alles ab.
Zitat von Chris_Oelde
Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.
Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.
Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.
Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:
1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.
Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).
Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.
Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.
Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.
Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.
Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.
Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.
Werder war, auch schon zu erfolgreicheren Zeiten, durchaus immer auch auf Transfereinnahmen angewiesen, dies ist, durch Corona, wie auch dem sportlichen und wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahre, nur noch schlimmer geworden.
Dennoch hat Werder nun schon einen ersten Schritt geschafft - was jedoch auch nicht heißt, dass nun schon wieder alles rosig aussieht.
Werder benötigt dringend weitere EInnahmen und wird auch in den nächsten, wohl mindestens 2-5 Jahren andauern, wenn nicht, wie bei Frankfurt, so ein Wunder-Transfer wie bei Kolo Muani pasiert.
Es wird eine Entwicklung nötig sein, die nun vor allem 2 Dinge benötigt:
1. In den kommenden Jahren muss der Klassenerhalt erfolgen
2. In diesen Jahren wird es ebenso auch nötig sein, Transferüberschüsse zu erzielen.
Werder hat, was sehr wichtig gewesen ist, den Aufstieg und nun den Klassenerhalt geschafft. Wenn Werder es jetzt schafft, 2-3 Jahre die Klasse zu halten, spürbare (aber auch realistische) Transferüberschüsse zu erzielen, im besten Fall pro Jahr im Bereich von 5-10 Millionen, dann kommt man langsam wieder in Bereiche, in denen man dann, darauf hoffen kann, dass der nächste Step gelingt: Den raus aus der Abstiegszone und hoffen auf mehr (Europa).
Nur sollten wir nun alle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun und die Situation vor allem erst einmal realistisch betrachten.
Werder ist sportlich wie wirtschaftlich ein Abstiegskandidat.
In jeglicher Hinsicht kann das Ziel jetzt nur Klassenerhalt (bei trotzdem erfolgender Entwicklung der Mannschaft) heißen.
Denn ja, vollkommen richtig:
Es stehen aktuell drei Vereine, Bochum, Darmstadt und Heidenheim, wirtschaftlich hinter uns.
Köln ist in etwa auf recht ähnlichem Niveau.
Alle anderen stehen aber vor uns! Und sollte, evtl. im kommenden Jahr, ein "kleiner" Verein wie Darmstadt oder Heidenheim absteigen und ein "großer" Aufsteigen, sei es Schalke, der HSV, Hertha oder auch Düsseldorf aufsteigen, kann die Luft durchaus dünner werden.
Gerade in der Hinsicht hat mich das Ausscheiden im Pokal mich auch so geärgert. Es wäre einfach eine gute und Option gewesen, wenn man eben diese ersten zwei, vielleicht sogar noch die dritte Runde übersteht, durch sportlichen Erfolg eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen.
Sollte Werder diese Saison also zwischen Platz 13 und Platz 15 enden, sollte dies als absoluter Erfolg gewertet werden.
Nun ja, Werder Bremen hat aber im Vergleich zu anderen Vereinen in den letzten 5-6 Jahren deutlich weniger Transfereinnahmen gehabt als andere Vereine wie z.B. Mainz 05. Im Gegenteil in den Jahren 2019 und 2022 hat Werder sich den Luxus gegönnt und gänzlich auf größere Transfereinnahmen verzichtet.
Und nein, auch eine Platzierung zwischen 13- 15 sollte nicht als Erfolg gewertet werden. Das zeigt wieder mal, dass man bei Werder mit dem geringsten zufrieden ist. Dann können sich die Verantwortlichen ja wieder gegenseitig gute Arbeit attestieren und sich gegenseitig die Verträge verlängern, der AR nickt ja auch alles ab.
Meine Güte was bist du bitte für ein Träumer? ! Träumen ist ja schön, aber du hast ja scheinbar kompletten Realitätsverlust. Mit unseren Mitteln ist es doch Ziel Nummer 1 die Liga zu halten. Na sicher träume auch ich davon, dass wir mal ein Sahnejahr hinlegen und überraschen. Aber sowas als Ziel auszuschreiben wäre ein Witz. Genau dann würde ich Baumann tatsächlich entlassen. Weil dann hat er die Realität komplett verloren.
Klar, ein Träumer. Nach sieben Jahre in der Baumann in der Verantwortung steht ist das Ziel immer noch der Klassenerhalt. Wow, da hat sich ja "vieles" bewegt unter ihm. Erinnere dich mal an seine große Worte bei seinem Amtsantritt. Immer mit dem geringsten zufrieden sein, dass ist mittlerweile die Vereinsphilosophie.
Ja Platz 13-15 sollte nicht als Erfolg verbucht werden, dass sollte eher das Minimalziel sein.
Man sollte schon den Anspruch haben, sich Jahr für Jahr etwas zu verbessern. Platz 10 bis 12, also gesichertes Mittelfeld, sollte schon drin sein. Zumindest als Zielvorgabe.
Werder liegt bei den Kaderkosten aktuell auf Platz 15 oder 16 und ist der einzige Verein der Transfererlöse erzielen muss. Da kann das aktuelle Ziel nur der Klassenerhalt sein. Das Mittelfeld ist im Moment finanziell ganz weit entfernt. Mit jedem Jahr 1. Bundesliga wird man dem Mittelfeld wieder näher kommen. Das aktuelle Ziel ist auch nicht automatisch das Maximalziel für alle Zeiten.
27.11.2023 - 17:54 Uhr
Die Ostkurve hat am Samstag mal wieder unterstrichen, den Anspruch zu haben, der grün weiße Gralsritter zu sein. Und dieser Ritter will keinen Einfluss von Außen, schon gar nicht vom bösen Geld. Löblich, aber die Frage, wie bei Werder Bremen in Zukunft konkurrenzfähig Profifussball geboten werden soll, ist völlig offen.
Es ist zu befürchten, dass Werder ohne finanzielle Unterstützung von Außen den unfairen Kampf mit Clubs, die Unterstützung genießen, verlieren wird und ausblutet.
Die auf den Bannern angebotenen alternativen Lösungen gibt es nicht. Wenn es sie geben würde, wären sie längst thenatisiert. So aber bleibt nur die Hoffnung, ohne böses Geld bestehen zu können. Hoffnung aber reicht schon lange nicht mehr.
Werders Finanzen sind zu desolat und viel zu abhängig vom sportlichen Erfolg, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das muss ganz dringend geändert werden, gerne auch mit kreativen Lösungen.
Daher sollte offen ausgesprochrn werden, dass man dem Alleinvertretungsanspruch der Ostkurve widerspricht. Es muss Gespräche mit einem oder mehreren Investoren geben. Das vom Präsidenten vorgegebene Investorenprofil klingt vielversprechend und sollte Interessenten ins Gespräch ziehen.
Werders Führungsriege beschäftigt sich schon sehr lange mit dem Thema - Es wäre schön, wenn es in absehbarer Zeit tragfähige Ergebnisse gebe. Vereine wie Stuttgart haben das geschafft, warum also nicht Werder? Oder glaubt die Ostkurve, dass der VfB seine Identität verkauft hat?
Es ist zu befürchten, dass Werder ohne finanzielle Unterstützung von Außen den unfairen Kampf mit Clubs, die Unterstützung genießen, verlieren wird und ausblutet.
Die auf den Bannern angebotenen alternativen Lösungen gibt es nicht. Wenn es sie geben würde, wären sie längst thenatisiert. So aber bleibt nur die Hoffnung, ohne böses Geld bestehen zu können. Hoffnung aber reicht schon lange nicht mehr.
Werders Finanzen sind zu desolat und viel zu abhängig vom sportlichen Erfolg, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das muss ganz dringend geändert werden, gerne auch mit kreativen Lösungen.
Daher sollte offen ausgesprochrn werden, dass man dem Alleinvertretungsanspruch der Ostkurve widerspricht. Es muss Gespräche mit einem oder mehreren Investoren geben. Das vom Präsidenten vorgegebene Investorenprofil klingt vielversprechend und sollte Interessenten ins Gespräch ziehen.
Werders Führungsriege beschäftigt sich schon sehr lange mit dem Thema - Es wäre schön, wenn es in absehbarer Zeit tragfähige Ergebnisse gebe. Vereine wie Stuttgart haben das geschafft, warum also nicht Werder? Oder glaubt die Ostkurve, dass der VfB seine Identität verkauft hat?
27.11.2023 - 18:33 Uhr
Ich will zu den Bannern in der Ostkurve, die gegen einen Investoren-Einstieg waren, nur sagen, dass die Meinung der Ostkurve mich ehrlich gesagt nicht interessiert. Und das gilt genauso für den Rest der Fanszene, der diese Meinung vertritt. Da ich in den letzten Jahren selten nennenswerten Widerstand gegen die unkreativen Lösungen des Status Quo vernommen habe, kann ich die Forderung nach kreativen Lösungen ohne Investoren nicht wirklich ernst nehmen. Wer A sagt muss auch B sagen. Und wer jahrelang noch jeden Murks hinnimmt, muss dann auch mit den daraus resultierenden Konsequenzen leben können. Mir wäre eine Lösung ohne Investor grundsätzlich auch lieber, aber ich sehe da momentan wenig Alternativen.
Und für alle, die hier jahrelang mit Sachzwängen, fehlendem Geld und den Altlasten der vorherigen sportlichen Führung die aktuelle sportliche Führung verteidigt haben und jetzt trotzdem keinen Investor haben wollen: Jetzt seid Ihr mal mit Krötenschlucken dran. Mir geht das im Vergleich dagegen runter wie Öl.
Und für alle, die hier jahrelang mit Sachzwängen, fehlendem Geld und den Altlasten der vorherigen sportlichen Führung die aktuelle sportliche Führung verteidigt haben und jetzt trotzdem keinen Investor haben wollen: Jetzt seid Ihr mal mit Krötenschlucken dran. Mir geht das im Vergleich dagegen runter wie Öl.
28.11.2023 - 08:44 Uhr
Ich habe das Gefühl, dass viele Leute nicht verstehen was der Punkt der Ostkurve ist. Ich lese immer davon, dass die Frage gestellt wird wie Werder denn ohne Investor konkurrenzfähigen Fußball bieten soll. Da positionieren sich die Menschen in der Ostkurve relativ deutlich zu: "Dann ist das eben so."
Wenn das das ist was man heutzutage im Profifußball tun muss um Erfolg zu haben, dann möchte man keinen Erfolg haben und das ist auch völlig in Ordnung so. Lieber hat man weiterhin einen Verein der selbst über Wohl und Wehe entscheiden kann als einen externen Geldgeber der lediglich darauf aus ist seine Einzahlung über Marktzins zu erhöhen.
Was bedeutet überhaupt konkurrenzfähig? Bremen ist kein Top10 Standort in Deutschland. Weder ist wahnsinnig viel Geld in der Region (zumindest bis man tief nach Niedersachsen kommt), noch ist die Infrastruktur um den Verein so gebaut, dass man quasi bereit ist mit Investments unmittelbar losschlagen zu können. Realistisch kann man sich mit einer Überperformer Saison vielleicht mal irgendwie in die Conference League retten oder in ein Pokalhalbfinale einziehen. Dafür einen Investor in Kauf nehmen? Muss man nicht wollen, es geht bei der Liebe zu einem Verein nicht immer um höher, schneller, weiter, sondern auch um Grundwerte und einen Umgang der durch einen Verein gelebt wird. Dafür nehme ich dann auch das untere Bundesligamittelmaß in Kauf, freue mich über rarer gesäte und kleinere Erfolgserlebnisse und finde mich damit ab, dass die Zeit von Europapokalnächten in Bremen wahrscheinlich vorbei ist. Freue mich über Erfolge von Spielern die bei uns eine Entwicklung genommen haben und kann dafür beruhigt sein da ich weiß, dass über das Wohlergehen des Vereins letzten Endes keine Kapitalgeber:innen entscheiden.
Wenn das das ist was man heutzutage im Profifußball tun muss um Erfolg zu haben, dann möchte man keinen Erfolg haben und das ist auch völlig in Ordnung so. Lieber hat man weiterhin einen Verein der selbst über Wohl und Wehe entscheiden kann als einen externen Geldgeber der lediglich darauf aus ist seine Einzahlung über Marktzins zu erhöhen.
Was bedeutet überhaupt konkurrenzfähig? Bremen ist kein Top10 Standort in Deutschland. Weder ist wahnsinnig viel Geld in der Region (zumindest bis man tief nach Niedersachsen kommt), noch ist die Infrastruktur um den Verein so gebaut, dass man quasi bereit ist mit Investments unmittelbar losschlagen zu können. Realistisch kann man sich mit einer Überperformer Saison vielleicht mal irgendwie in die Conference League retten oder in ein Pokalhalbfinale einziehen. Dafür einen Investor in Kauf nehmen? Muss man nicht wollen, es geht bei der Liebe zu einem Verein nicht immer um höher, schneller, weiter, sondern auch um Grundwerte und einen Umgang der durch einen Verein gelebt wird. Dafür nehme ich dann auch das untere Bundesligamittelmaß in Kauf, freue mich über rarer gesäte und kleinere Erfolgserlebnisse und finde mich damit ab, dass die Zeit von Europapokalnächten in Bremen wahrscheinlich vorbei ist. Freue mich über Erfolge von Spielern die bei uns eine Entwicklung genommen haben und kann dafür beruhigt sein da ich weiß, dass über das Wohlergehen des Vereins letzten Endes keine Kapitalgeber:innen entscheiden.
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