Nach nur einem Jahr in Watford
Irankunda wechselt zu Sporting – FC Bayern kassiert hohe Nachzahlung
©IMAGO
Der ehemalige Bayern-Profi Nestory Irankunda verlässt den FC Watford nach einem Jahr wieder und wechselt nach Portugal, was finanziell auch für die Münchner Relevanz hat. Sporting CP bestätigte am Samstag den Wechsel des 20-Jährigen nach Lissabon. Als Ablöse ist in Berichten von einem Gesamtpaket von 18 Millionen Euro die Rede, 15 Mio. Euro sollen als Basisablöse überwiesen werden. Sporting vermeldete eine Vertragslaufzeit bis 2031 mit einer Ausstiegsklausel von 80 Millionen Euro.
Für den englischen Zweitligisten Watford ergibt sich ein deutliches Transferplus, nachdem der australische Nationalspieler im letzten Sommer für 3 Mio. Euro vom FC Bayern verpflichtet wurde. Allerdings steht den Münchnern dem Vernehmen nach eine signifikante Nachzahlung zu. Eine Weiterverkaufsbeteiligung von 40 Prozent am Gewinn sollen die Bayern haben. Das würde eine Nachzahlung von knapp 5 Mio. Euro bedeuten.
Irankunda war im Sommer 2024 aus seiner Heimat für 900.000 Euro zum FCB gekommen und war zunächst für die zweite Mannschaft aktiv. Ab dem Winter lief er leihweise in Zürich für den Grasshopper Club Zürich auf, für den er regelmäßig auf dem Platz stand. In 21 Pflichtspielen kam Irankunda auf einen Treffer und drei Assists. Für Watford verbuchte der WM-Teilnehmer in 42 Einsätzen neun Scorer und steigerte seinen Marktwert auf seine persönliche Bestmarke von 10 Mio. Euro.
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