| Geburtsdatum | 07.03.1993 |
|---|---|
| Alter | 33 |
| Nat. |
Australien |
| Größe | 1,89m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Cerezo Osaka |
Jackson Irvine [7]
30.08.2021 - 21:00 Uhr
24.11.2025 - 09:12 Uhr
Zitat von Magister73
Irvine hat nicht direkt die Unruhe gebracht. Vielmehr ist es doch bei St. Pauli genauso wie in der deutschen Öffentlichkeit. Einerseits diese Staatsräson + Medien die ganz offensichtlich pro Israel agieren und den Menschen in Deutschland nur einseitige Darstellung liefern. Dazu noch eine israelische Regierung mit Verbündeten die Massive Gelder in die Meinungsbeeinflussung investiert. Kauf von TikTok etc. Spezielle Situation in Deutschland wo sich der israelische Botschafter auch noch massiv in die deutsche Innenpolitik einmischt. Zudem wird jeder der in Deutschland Kritik übt als Antisemit verunglimpft. Selbst Juden sind betroffen wie jüngst zu sehen. Früher hätten zumindest viele Medien das zum Thema gemacht. Darüber hinaus ein Blick auf das St Pauli Forum Speziell zu Irvine ist ja Hetze pur. Im allgemeinen auf Deutschland bezogen kann man feststellen das es in den USA ganz anders läuft. Israel Unterstützer müssen massiv um Ihre Wiederwahl bangen. Trump selbst beklagt das ja. Ist halt alles Folge des massiven israelischen Einflusses. Zurück zu Irvine. Für St Pauli ist der auch sportlich enorm wichtig. Nicht einfach nur als Kapitän grundsätzlich sondern auch für Seinen Willen, Einsatz etc. Mit Ihm haben Sie vielleicht eine Chance die Klasse zu halten.
Zitat von Fussballclown
Wenn ein Spieler ein Shirt mit einer Landkarte trägt, auf der Israel gänzlich in den Farben Palästinas eingehüllt wird, das Land damit also symbolisch nicht mehr existiert, dann geht das eben dann doch über eine Kritik an der israelischen Regierung bzw. Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung hinaus.
Ich gehöre gewiss nicht zu denjenigen, die jedwede Kritik an der israelischen Regierung mit Antisemitismus assoziieren. In diesem Fall ist es aber eine Relativierung, wenn man lediglich von Kritik und Solidarität mit Palästinensern spricht.
Wenn man über eine abgebildete Landkarte Israel das Existenzrecht aberkennt, ist das eine antisemitische Position. Das hat dann auch nichts mit Netanjahu und seiner Regierung mehr zu tun. Wenn Irvine das dann als"tief verletzend" empfindet, ist das ganz einfach sein persönliches Problem. Zumal seine Frau sich auch nicht gerade positiv hervorgetan hat.
Das Auftreten von Born war genauso wenig schlau.
Letztendlich hat die ganze Geschichte Unruhe in den Verein gebracht. Für diese Unruhe hat allerdings vor allem Irvine gesorgt.
Zitat von Braemo16
Seit Monaten ist er verletzt und kann das Team auf dem Feld nicht voranbringen. Davon abgesehen hat er allerdings mit seiner Art offenkundig bis April die Mannschaft hinter sich vereinen können, da sie anderenfalls im letzten Jahr sang- und klanglos abgestiegen wäre.
Wo soll er sich denn zurücknehmen? Auf Instagram? Naja, das ist halt auch viel Privatsache.
In der Öffentlichkeit, wo er medienwirksam den Verein in ein gutes Licht rückt, weil er smart und eloquent im Sportstudio auftritt?
Fakt ist, dass hier von einem Spieler ein politisches Bekenntnis verlangt wird, das schlussendlich nicht viel mehr als stumpfer Formalismus ist.
Die Fanszene und der Verein sind mit Hapoel Tel Aviv verbunden, ja. Hapoel und seine Fans werden von der aktuellen israelischen Regierung, die nahezu vollständig Beitar Fans sind, systematisch und unter Verwendung von Hooligan-Gruppen als Prügelknaben verfolgt.
Wenn Jackson sich also gegen die Regierung in Tel Aviv positioniert und sich mit der Palästinensischen Bevölkerung solidarisiert, widerspricht er damit nur in einer unfassbar verkürzten Sicht der Dinge der "offiziellen" Linie der Fans und des Vereins. Es ist denklogischer sich gegen Ben Gvir und Bibi als Beitar Jerusalem Fans zu positionieren und deren Sanktionierung für nachweislich begangene Kriegsverbrechen zu fordern, als symbolpolitisch im Hapoel Shirt herumzulaufen und dann die Feinde der Fanfreunde innerhalb des überaus heterogenen Staates Israel zu unterstützen.
Bibi Netanyahu ist nicht Israel und Israel ist nicht Hapoel. Ganz sicher ist Bibi nicht Hapoel und die Befürwortung eines palästinensischen Überlebens gleichbedeutend mit einer Frontalattacke auf Hapoel.
Vielleicht sollten sich AR-Mitglieder einmal die Mühe machen und sich vor Ort erkundigen, was deutsche Akteure zur aktiven und tatsächlichen Unterstützung der Freunde von Hapoel, die als Linke aus bzw. in Israel doppelt marginalisiert werden (innerhalb des immer autoritärer werdenden Staates Israel und aufgrund ihrer Stellung als Israelis im Ausland).
Die gesamte Debatte ist dermaßen sinnentleert, dass ich mich wirklich frage, wie einigermaßen gebildete Menschen dermaßen kurzsichtig auf diffizile Sachlagen blicken können.
Darf ich jetzt auch mein Bohemian Dublin Shirt nicht mehr tragen, weil die Erlöse daraus zu 30% an den Relief-Fund for Palestine gegangen sind und Fontaines DC, mit denen dafür kooperiert wurde, bei ihren Konzerten Free Palestine rufen und eine Flagge wedeln?
Kann doch unmöglich der Sinn und Zweck eines "progressiven" Vereins und Fanlagers zu sein, in einer der schwersten humanitären Katastrophen des 21. Jahrhunderts munter die Achseln zu zucken und Jackson als Ham*s-Anhänger darzustellen...
Zitat von Opponet
Unabhängig von den politischen Positionen zeigt die momentane Zeit für mich wie ungeeignet Jackson als Kapitän ist.
Seit Monaten erfüllt er seine Aufgabe als Kapitän nicht. Ich erwarte von einem Kapitän sich selbst etwas zurück zu nehmen und im Sinne des Vereins zu handeln.
Was dem Verein hier gut tun würde, ist für Ruhe zu sorgen. Jackson macht eher gegenteilige.
Unabhängig von den politischen Positionen zeigt die momentane Zeit für mich wie ungeeignet Jackson als Kapitän ist.
Seit Monaten erfüllt er seine Aufgabe als Kapitän nicht. Ich erwarte von einem Kapitän sich selbst etwas zurück zu nehmen und im Sinne des Vereins zu handeln.
Was dem Verein hier gut tun würde, ist für Ruhe zu sorgen. Jackson macht eher gegenteilige.
Seit Monaten ist er verletzt und kann das Team auf dem Feld nicht voranbringen. Davon abgesehen hat er allerdings mit seiner Art offenkundig bis April die Mannschaft hinter sich vereinen können, da sie anderenfalls im letzten Jahr sang- und klanglos abgestiegen wäre.
Wo soll er sich denn zurücknehmen? Auf Instagram? Naja, das ist halt auch viel Privatsache.
In der Öffentlichkeit, wo er medienwirksam den Verein in ein gutes Licht rückt, weil er smart und eloquent im Sportstudio auftritt?
Fakt ist, dass hier von einem Spieler ein politisches Bekenntnis verlangt wird, das schlussendlich nicht viel mehr als stumpfer Formalismus ist.
Die Fanszene und der Verein sind mit Hapoel Tel Aviv verbunden, ja. Hapoel und seine Fans werden von der aktuellen israelischen Regierung, die nahezu vollständig Beitar Fans sind, systematisch und unter Verwendung von Hooligan-Gruppen als Prügelknaben verfolgt.
Wenn Jackson sich also gegen die Regierung in Tel Aviv positioniert und sich mit der Palästinensischen Bevölkerung solidarisiert, widerspricht er damit nur in einer unfassbar verkürzten Sicht der Dinge der "offiziellen" Linie der Fans und des Vereins. Es ist denklogischer sich gegen Ben Gvir und Bibi als Beitar Jerusalem Fans zu positionieren und deren Sanktionierung für nachweislich begangene Kriegsverbrechen zu fordern, als symbolpolitisch im Hapoel Shirt herumzulaufen und dann die Feinde der Fanfreunde innerhalb des überaus heterogenen Staates Israel zu unterstützen.
Bibi Netanyahu ist nicht Israel und Israel ist nicht Hapoel. Ganz sicher ist Bibi nicht Hapoel und die Befürwortung eines palästinensischen Überlebens gleichbedeutend mit einer Frontalattacke auf Hapoel.
Vielleicht sollten sich AR-Mitglieder einmal die Mühe machen und sich vor Ort erkundigen, was deutsche Akteure zur aktiven und tatsächlichen Unterstützung der Freunde von Hapoel, die als Linke aus bzw. in Israel doppelt marginalisiert werden (innerhalb des immer autoritärer werdenden Staates Israel und aufgrund ihrer Stellung als Israelis im Ausland).
Die gesamte Debatte ist dermaßen sinnentleert, dass ich mich wirklich frage, wie einigermaßen gebildete Menschen dermaßen kurzsichtig auf diffizile Sachlagen blicken können.
Darf ich jetzt auch mein Bohemian Dublin Shirt nicht mehr tragen, weil die Erlöse daraus zu 30% an den Relief-Fund for Palestine gegangen sind und Fontaines DC, mit denen dafür kooperiert wurde, bei ihren Konzerten Free Palestine rufen und eine Flagge wedeln?
Kann doch unmöglich der Sinn und Zweck eines "progressiven" Vereins und Fanlagers zu sein, in einer der schwersten humanitären Katastrophen des 21. Jahrhunderts munter die Achseln zu zucken und Jackson als Ham*s-Anhänger darzustellen...
Wenn ein Spieler ein Shirt mit einer Landkarte trägt, auf der Israel gänzlich in den Farben Palästinas eingehüllt wird, das Land damit also symbolisch nicht mehr existiert, dann geht das eben dann doch über eine Kritik an der israelischen Regierung bzw. Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung hinaus.
Ich gehöre gewiss nicht zu denjenigen, die jedwede Kritik an der israelischen Regierung mit Antisemitismus assoziieren. In diesem Fall ist es aber eine Relativierung, wenn man lediglich von Kritik und Solidarität mit Palästinensern spricht.
Wenn man über eine abgebildete Landkarte Israel das Existenzrecht aberkennt, ist das eine antisemitische Position. Das hat dann auch nichts mit Netanjahu und seiner Regierung mehr zu tun. Wenn Irvine das dann als"tief verletzend" empfindet, ist das ganz einfach sein persönliches Problem. Zumal seine Frau sich auch nicht gerade positiv hervorgetan hat.
Das Auftreten von Born war genauso wenig schlau.
Letztendlich hat die ganze Geschichte Unruhe in den Verein gebracht. Für diese Unruhe hat allerdings vor allem Irvine gesorgt.
Irvine hat nicht direkt die Unruhe gebracht. Vielmehr ist es doch bei St. Pauli genauso wie in der deutschen Öffentlichkeit. Einerseits diese Staatsräson + Medien die ganz offensichtlich pro Israel agieren und den Menschen in Deutschland nur einseitige Darstellung liefern. Dazu noch eine israelische Regierung mit Verbündeten die Massive Gelder in die Meinungsbeeinflussung investiert. Kauf von TikTok etc. Spezielle Situation in Deutschland wo sich der israelische Botschafter auch noch massiv in die deutsche Innenpolitik einmischt. Zudem wird jeder der in Deutschland Kritik übt als Antisemit verunglimpft. Selbst Juden sind betroffen wie jüngst zu sehen. Früher hätten zumindest viele Medien das zum Thema gemacht. Darüber hinaus ein Blick auf das St Pauli Forum Speziell zu Irvine ist ja Hetze pur. Im allgemeinen auf Deutschland bezogen kann man feststellen das es in den USA ganz anders läuft. Israel Unterstützer müssen massiv um Ihre Wiederwahl bangen. Trump selbst beklagt das ja. Ist halt alles Folge des massiven israelischen Einflusses. Zurück zu Irvine. Für St Pauli ist der auch sportlich enorm wichtig. Nicht einfach nur als Kapitän grundsätzlich sondern auch für Seinen Willen, Einsatz etc. Mit Ihm haben Sie vielleicht eine Chance die Klasse zu halten.
Muss man verstehen warum du auf keinen einzigen der Kritikpunkte ausser den letzten Satz eingehst um dann 90% deines Inhalts auf Dinge zu beziehen, die eben mit jenem letzten Satz nichts zu tun haben?
05.08.2026 - 14:04 Uhr
Jackson Irvine geht nach Japan.
Ob das an Teilen der Presse und einer Gruppe von eigenen Fans lag, die ihn jetzt seit Monaten angefeindet haben, weil er mal ein politisch-inkorrektes T-Shirt getragen hat und sich anschließend nicht mit einem 100-seitigen Statement davon distanziert hat mag ich nicht beurteilen.
Ich persönlich werde ihn aus sportlicher Sicht auf jeden Fall vermissen. Weiterhin viel Erfolg, Jackson...
Ob das an Teilen der Presse und einer Gruppe von eigenen Fans lag, die ihn jetzt seit Monaten angefeindet haben, weil er mal ein politisch-inkorrektes T-Shirt getragen hat und sich anschließend nicht mit einem 100-seitigen Statement davon distanziert hat mag ich nicht beurteilen.
Ich persönlich werde ihn aus sportlicher Sicht auf jeden Fall vermissen. Weiterhin viel Erfolg, Jackson...
05.08.2026 - 16:55 Uhr
Zitat von geestler
Ob das an Teilen der Presse und einer Gruppe von eigenen Fans lag, die ihn jetzt seit Monaten angefeindet haben, (...)
Ich persönlich werde ihn aus sportlicher Sicht auf jeden Fall vermissen. Weiterhin viel Erfolg, Jackson...
Ob das an Teilen der Presse und einer Gruppe von eigenen Fans lag, die ihn jetzt seit Monaten angefeindet haben, (...)
Ich persönlich werde ihn aus sportlicher Sicht auf jeden Fall vermissen. Weiterhin viel Erfolg, Jackson...
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In dem Verein, der "non established" vor sich her trägt wie kein zweiter, sollte sich ein Spieler eine eigene, kritische und von der Linie (muss man sich mal vorstellen!) abweichende Meinung bilden und vertreten dürfen. Sei es, wenn es um Menschenrechte geht, sei es, wenn es um Abläufe im Verein und das Hinterfragen derselben geht.
Ich glaube, dem war nicht so.
Irvine wurde sonst so gern vom Club als "der besondere, der andere" Profi genutzt.
Aber manchmal treffen kritische Geister halt (auf) dünne Häute oder besonders treue Linien.
Mach's gut, Captain Jack! Und bleib stabil!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Shakes am 05.08.2026 um 17:09 Uhr bearbeitet
05.08.2026 - 20:20 Uhr
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