konstruierte Wettbewerbe
13.08.2012 - 09:46 Uhr
13.08.2012 - 11:40 Uhr
Zitat von Keith43:
Ach übrigens JackSparrow :" ICH BIN DEIN VATER" :D naja nur so wg. Keith und Johnny Depp :)
Haha :cool
Ach übrigens JackSparrow :" ICH BIN DEIN VATER" :D naja nur so wg. Keith und Johnny Depp :)
Haha :cool
13.08.2012 - 12:02 Uhr
Zitat
b) Ein andererer internationaler Wettbewerb ohne Renomee stellt die sog. FIFA-Club-WM dar
Wie ist diese Aussage zu verstehen, wenn es vorher um den Supercup ging?
Außerdem kann dieser Pokal schlichtweg kein _größeres_ Renomee bieten, da es zwischen zwei Gewinnern nur noch mal ein Schwanzvergleich ist, wer denn nun den Längsten hat. Verliert man, hat man schließlich immer noch den zuvor errungenen Titel. Abgesehen vom weiteren psychiologischen Faktor, dass Titel, die gewonnen werden, bevor auch nur der erste Spieltag angepfiffen ist, weder bei Spieler noch Zuschauer größere Begeisterung hervorrufen können.
Was dieser Wettbewerb besitzt, ist eine Tradition in allen wichtigen europäischen Ligen und verdammt wenige haltbare Gründe, die gegen ihn sprechen. Oder die zumindest gegen das bisschen Prestige, was der Supercup liefert, aufwiegbar sind.
Bleibt schließlich auch jedem Trainer überlassen, was er daraus macht und allen Zuschauern, wie hoch sie das Ganze werten.
Der Threadtitel erscheint mir zudem in die Hose gegangen. Wenn es um konstruierte Wettbewerbe geht, kommt man an der Bundesliga erst recht nicht vorbei.
b) Ein andererer internationaler Wettbewerb ohne Renomee stellt die sog. FIFA-Club-WM dar
Wie ist diese Aussage zu verstehen, wenn es vorher um den Supercup ging?
Außerdem kann dieser Pokal schlichtweg kein _größeres_ Renomee bieten, da es zwischen zwei Gewinnern nur noch mal ein Schwanzvergleich ist, wer denn nun den Längsten hat. Verliert man, hat man schließlich immer noch den zuvor errungenen Titel. Abgesehen vom weiteren psychiologischen Faktor, dass Titel, die gewonnen werden, bevor auch nur der erste Spieltag angepfiffen ist, weder bei Spieler noch Zuschauer größere Begeisterung hervorrufen können.
Was dieser Wettbewerb besitzt, ist eine Tradition in allen wichtigen europäischen Ligen und verdammt wenige haltbare Gründe, die gegen ihn sprechen. Oder die zumindest gegen das bisschen Prestige, was der Supercup liefert, aufwiegbar sind.
Bleibt schließlich auch jedem Trainer überlassen, was er daraus macht und allen Zuschauern, wie hoch sie das Ganze werten.
Der Threadtitel erscheint mir zudem in die Hose gegangen. Wenn es um konstruierte Wettbewerbe geht, kommt man an der Bundesliga erst recht nicht vorbei.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vcr07 am 13.08.2012 um 12:07 Uhr bearbeitet
13.08.2012 - 18:31 Uhr
Das gestern war schon ne Farce (eig. immer im Stadion des Pokalsiegers, bloß da man in Dortmund die Saisoneröffnung ausrichtet nach münchen vergeben) zweck: an beiden Orten kassieren.
Was aber noch schlimmer ist sind Turniere ohne erkennbare richtlinien, die nur zu PR zwecken mancher Firmen dienen (T-Home Cup, Audi Cup, Schauinslandcup etc.). Bei denen ist weder eine erkennbare Teilnehmerstruktur (erste 4 der Liga, etc.) zu erkennen, noch wird sich an Regeln gehalten (ein Spiel dauert 90 Min.) Hier sind wirklich konstruierte wettbewerbe, die auch noch als wichtig verkauft werden.
Was aber noch schlimmer ist sind Turniere ohne erkennbare richtlinien, die nur zu PR zwecken mancher Firmen dienen (T-Home Cup, Audi Cup, Schauinslandcup etc.). Bei denen ist weder eine erkennbare Teilnehmerstruktur (erste 4 der Liga, etc.) zu erkennen, noch wird sich an Regeln gehalten (ein Spiel dauert 90 Min.) Hier sind wirklich konstruierte wettbewerbe, die auch noch als wichtig verkauft werden.
13.08.2012 - 21:49 Uhr
Was will uns der Autor mit diesem Thread sagen??
Ist das eine bloße Auflistung konstruierter Wettbewerbe?
Stellt der Thread eine Kritik an sogenannten konstruierten Wettbewerben dar?
Ich glaub jetzt einfach mal, es ist ne Mischung aus beidem, ;)
Ich bin der Meinung, dass jeder Wettbewerb eine Daseinsberechtigung besitzt. Letztendlich geht es auch in den weniger bedeutsamen Wettbewerben immer mindestens um Prestige. Ansehen das man gewinnen kann, aber auch - wie jetzt im Fall Benfica Lissabon - verlieren kann. Den sportlichen Wert kann man natürlich immer hinterfragen, wenn Mannschaften mit unterschiedlicher Qualität oder völlig unterschiedlichen sporlichen Ambitionen aufeinander treffen. Für Barca mag es nicht spannend sein, bei der Club -WM gegen Mannschaften aus Ägypten oder Mexiko zu spielen. Für die vermeintlich kleineren Mannschaften sieht das aber ganz anders aus. Da werden solche Spiele dann schnell zum Höhepunkt einer Saison.
Im DFB-Pokal hat die erste Runde, in der David Goliath versucht, ein Bein zu stellen, immer einen ganz besonderen Reiz. Auch wenn die Spiele nicht selten mit mehr als 3 oder 4 Toren Unterschied für Goliath ausgehen.
Man muss sich auch die Frage stellen, wann ist ein Wettbewerb konstruiert. Von der sportlichen Berechtigung halte ich ich die Club-WM grds. als bedeutsamer als die Euro-League, vielleicht sogar als die CL. Dennoch findet - nicht zuletzt wegen der sportlichen Qualität und der Preisgelder - die Euro-League größeren Zuspruch.
Und ist die CL nicht auch konstruiert, da nicht nur die Meister, sondern teilweise auch die Plätze 2 - 4 zur Teilnahme berechtigen.
Eine Diskussion ist daher aus meiner Sicht müßig...
O D E R?
Ist das eine bloße Auflistung konstruierter Wettbewerbe?
Stellt der Thread eine Kritik an sogenannten konstruierten Wettbewerben dar?
Ich glaub jetzt einfach mal, es ist ne Mischung aus beidem, ;)
Ich bin der Meinung, dass jeder Wettbewerb eine Daseinsberechtigung besitzt. Letztendlich geht es auch in den weniger bedeutsamen Wettbewerben immer mindestens um Prestige. Ansehen das man gewinnen kann, aber auch - wie jetzt im Fall Benfica Lissabon - verlieren kann. Den sportlichen Wert kann man natürlich immer hinterfragen, wenn Mannschaften mit unterschiedlicher Qualität oder völlig unterschiedlichen sporlichen Ambitionen aufeinander treffen. Für Barca mag es nicht spannend sein, bei der Club -WM gegen Mannschaften aus Ägypten oder Mexiko zu spielen. Für die vermeintlich kleineren Mannschaften sieht das aber ganz anders aus. Da werden solche Spiele dann schnell zum Höhepunkt einer Saison.
Im DFB-Pokal hat die erste Runde, in der David Goliath versucht, ein Bein zu stellen, immer einen ganz besonderen Reiz. Auch wenn die Spiele nicht selten mit mehr als 3 oder 4 Toren Unterschied für Goliath ausgehen.
Man muss sich auch die Frage stellen, wann ist ein Wettbewerb konstruiert. Von der sportlichen Berechtigung halte ich ich die Club-WM grds. als bedeutsamer als die Euro-League, vielleicht sogar als die CL. Dennoch findet - nicht zuletzt wegen der sportlichen Qualität und der Preisgelder - die Euro-League größeren Zuspruch.
Und ist die CL nicht auch konstruiert, da nicht nur die Meister, sondern teilweise auch die Plätze 2 - 4 zur Teilnahme berechtigen.
Eine Diskussion ist daher aus meiner Sicht müßig...
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