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Martin Kind
Geburtsdatum 28.04.1944
Alter 82
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Aufsichtsratsmitglied
Akt. Verein Hannover 96

Martin Kind

08.05.2012 - 13:32 Uhr
Martin Kind |#281
29.07.2013 - 16:31 Uhr
Zitat von ToniCalzoni:
Ich halte es da mit Greenkeepers Beitrag...

Bei der Sache und dem Interview geblieben, finde ich es zukunftsweisend viel interessanter:
mm: "Sie sind 69 Jahre alt. Wer soll eigentlich mal Ihr Nachfolger bei Hannover 96 werden?"
Kind: "Aus den Reihen der Gesellschafter wird wahrscheinlich keiner die Verantwortung übernehmen. Es läuft wohl auf einen externen Manager hinaus. Erste Gespräche habe ich schon geführt."

Deute ich das richtig, dass es dort dann um einen Geschäftsführer für die unterschiedlichen GmbH gehen könnte, der durch die Gesellschafter von Hannover 96 berufen wird??? und der gegenüber dem Sportdirektor Dufner weisungsberechtigt ist. Dieses Modell würde ich präferieren, da
- die Gesellschafter nur begrenzten Einfluss ins operative Geschäft hätten.
- die Trennung zwischen Geschäftsführer und Sportdirektor eine sinnvolle Arbeitsteilung darstellt m.M.n und der Sportdirektor die sportliche Verantwortung und der Geschäftsführer die Gesamtverantwortung (Finanzen etc.) inne hat.

Personell könnte ich mir Christian Seifert von der DFL als Geschäftsführer perfekt vorstellen. Ein klasse Geschäftsmann, was die Vermarktung und Prozessoptimierung angeht, ob der allerdings von Kind gelockt werden kann, ist mehr als fraglich.


Christian Seifert wäre natürlich das Nunplusultra, allerdings finde ich es von MK schon klasse rechtzeitig nach dem geeigneten Mann zu suchen. Das MK der Präsident war, dem 96 das meiste zu verdanken hat, sollte eigentlich jedem klar sein. Alleine schon das neue Jugendleistungszentrum ohne Schulden zu machen aus dem Boden zu stampfen, um langfristig seine eigenen Spieler auszubilden wird uns langfristig helfen um wirtschaftlich immer besser darzustehen. Das er des öfteren Internas preisgibt ist oftmals nicht gut, allerdings gehöre ich zu denen die es gut finden wie er sich gegenüber den "Ultras" positioniert. Der Ultra sollte mal endlich begreifen das es im Stadion Regeln gibt und die mit der Kauf der Eintrittskarte zu befolgen sind. Kann er mit den Stadionregeln nicht leben, sollte er schleunigst das weite suchen oder ggf. mit den Konsequenzen leben. Danke übrigens für die nächste 30.000 € Strafe für das Fehlverhalten während der Rückrunde. Wer dazu beigetragen hat, wird sich hoffentlich noch lange feiern lassen und hoffentlich sind genau diese Typen baldigst aus dem Stadion verschwunden.

•     •     •

In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man 60 glückliche Sekunden!
PS. Ich sehe Stimmen !
Martin Kind |#282
29.07.2013 - 16:41 Uhr
Zitat von diablo696:
Zitat von ToniCalzoni:
Ich halte es da mit Greenkeepers Beitrag...

Bei der Sache und dem Interview geblieben, finde ich es zukunftsweisend viel interessanter:
mm: "Sie sind 69 Jahre alt. Wer soll eigentlich mal Ihr Nachfolger bei Hannover 96 werden?"
Kind: "Aus den Reihen der Gesellschafter wird wahrscheinlich keiner die Verantwortung übernehmen. Es läuft wohl auf einen externen Manager hinaus. Erste Gespräche habe ich schon geführt."

Deute ich das richtig, dass es dort dann um einen Geschäftsführer für die unterschiedlichen GmbH gehen könnte, der durch die Gesellschafter von Hannover 96 berufen wird??? und der gegenüber dem Sportdirektor Dufner weisungsberechtigt ist. Dieses Modell würde ich präferieren, da
- die Gesellschafter nur begrenzten Einfluss ins operative Geschäft hätten.
- die Trennung zwischen Geschäftsführer und Sportdirektor eine sinnvolle Arbeitsteilung darstellt m.M.n und der Sportdirektor die sportliche Verantwortung und der Geschäftsführer die Gesamtverantwortung (Finanzen etc.) inne hat.

Personell könnte ich mir Christian Seifert von der DFL als Geschäftsführer perfekt vorstellen. Ein klasse Geschäftsmann, was die Vermarktung und Prozessoptimierung angeht, ob der allerdings von Kind gelockt werden kann, ist mehr als fraglich.


Christian Seifert wäre natürlich das Nunplusultra, allerdings finde ich es von MK schon klasse rechtzeitig nach dem geeigneten Mann zu suchen. Das MK der Präsident war, dem 96 das meiste zu verdanken hat, sollte eigentlich jedem klar sein. Alleine schon das neue Jugendleistungszentrum ohne Schulden zu machen aus dem Boden zu stampfen, um langfristig seine eigenen Spieler auszubilden wird uns langfristig helfen um wirtschaftlich immer besser darzustehen. Das er des öfteren Internas preisgibt ist oftmals nicht gut, allerdings gehöre ich zu denen die es gut finden wie er sich gegenüber den "Ultras" positioniert. Der Ultra sollte mal endlich begreifen das es im Stadion Regeln gibt und die mit der Kauf der Eintrittskarte zu befolgen sind. Kann er mit den Stadionregeln nicht leben, sollte er schleunigst das weite suchen oder ggf. mit den Konsequenzen leben. Danke übrigens für die nächste 30.000 € Strafe für das Fehlverhalten während der Rückrunde. Wer dazu beigetragen hat, wird sich hoffentlich noch lange feiern lassen und hoffentlich sind genau diese Typen baldigst aus dem Stadion verschwunden.


Und auch hier kann ich wieder sagen, ich stimme zu ! Es ist typisch Kind, dass er sehr vorausschauend ist und sich frühzeitig um solche Dinge wie zb sein Nachfolger kümmert. Das ist super und kommt uns bzw dem Verein :D sehr zu gute. Martin Kind war und ist ein Glücksfall für Hannover 96. Bestes Beispiel das NLZ wird ohne einen Cent Kredit finanziert, keine Fananleihen wie beim HSV und der Verein wird mit wirtschaftlicher Vernunft geführt. Ich hoffe das wird sich nie ändern.

•     •     •

96 du wirst niemals untergehen!
You´ll never walk alone


Hannover 96, Liverpool FC, Hrvatska, Chicaco Bulls

Martin Kind |#283
29.07.2013 - 17:28 Uhr
Seifert würde halt ideal ins Anforderungsprofil passen, aber gebe Euch recht, dass er wahrscheinlich reizvollere Aufgaben sieht...
Ich wünsche mir einen strategisch begabten Mann aus der Wirtschaft, der das Geamtunternehmen steuert. Denn da geht die Reise für 96 hin, ob man das will oder nicht.
Finde es aber auch von Kind gut durchdacht, eher jmd. in den Blick zu rücken, der wirtschaftlich absoluten Plan hat und das Sportliche weitgehend seperat zu regeln. So bleibt man sportlich weitgehend handlungsfähig...
Falls ich das richtig kapiert habe?

Ein Sportdirektor, der direkte Weisungen von den Gesellschaftern bekommt, ist problematisch. Zudem wäre der Aufgabenbereich viel zu groß. Vielleicht findet sich ja auch ein talentierter Mann oder begabte Frau (würde der Marke gut tun ;) bei Conti, Tui, Bahlsen etc. Auch Sportartikeler haben meist guten Wirtschaftsnachwuchs...
Martin Kind |#284
30.07.2013 - 03:30 Uhr
Wenn man sich das Interview durchliest wird wieder einmal deutlich, dass MK mit einer bemerkenswerten Weitsicht und einem professionellen Realismus ausgestattet ist. Es wird in den nächsten Jahren immer schwieriger werden, den Spagat zwischen sportlichem Erfolg und finanzieller Solidität zu schaffen. Fairplay Rules machen Sponsoren und regionale Wirtschaftspartner zukünftig enorm wichtig - genau diesen Weg beschreitet 96 konsequent und vorausschauend. Wenn man dann noch bedenkt, dass Banken auch in den nächsten Jahren eher nur begrenzt in der Lage sein werden Fussballunternehmen mit Krediten zu versorgen, und somit alternative Finanzierungsmodelle in den Fokus rücken werden, ist m.E. die Richtung bei der Geschäftsführerwahl vorgegeben: er wird sich einen gestandenen Finanzexperten an Bord holen! Anforderungsprofil: kommunikativ und mit guten Finanz-Netzwerken. Marketingwissen braucht es nicht zusätzlich, durch den Vermarktungsvertrag ist der Verein mit S5 gut aufgestellt. Er braucht einen soliden Mann, der die operativen Prozesse nach den strategischen Vorgaben umsetzt und gestaltet, alles andere sind Kernkompetenzen, die bereits vorhanden und gut besetzt sind. Prognose: es wird zusätzlich einen Beirat geben, der sich um die grossen Sponsorendeals kümmert - ideale Vorstellung!
Martin Kind |#285
30.07.2013 - 08:44 Uhr
Zitat von Netza:
Wenn man sich das Interview durchliest wird wieder einmal deutlich, dass MK mit einer bemerkenswerten Weitsicht und einem professionellen Realismus ausgestattet ist. Es wird in den nächsten Jahren immer schwieriger werden, den Spagat zwischen sportlichem Erfolg und finanzieller Solidität zu schaffen. Fairplay Rules machen Sponsoren und regionale Wirtschaftspartner zukünftig enorm wichtig - genau diesen Weg beschreitet 96 konsequent und vorausschauend. Wenn man dann noch bedenkt, dass Banken auch in den nächsten Jahren eher nur begrenzt in der Lage sein werden Fussballunternehmen mit Krediten zu versorgen, und somit alternative Finanzierungsmodelle in den Fokus rücken werden, ist m.E. die Richtung bei der Geschäftsführerwahl vorgegeben: er wird sich einen gestandenen Finanzexperten an Bord holen! Anforderungsprofil: kommunikativ und mit guten Finanz-Netzwerken. Marketingwissen braucht es nicht zusätzlich, durch den Vermarktungsvertrag ist der Verein mit S5 gut aufgestellt. Er braucht einen soliden Mann, der die operativen Prozesse nach den strategischen Vorgaben umsetzt und gestaltet, alles andere sind Kernkompetenzen, die bereits vorhanden und gut besetzt sind. Prognose: es wird zusätzlich einen Beirat geben, der sich um die grossen Sponsorendeals kümmert - ideale Vorstellung!


Da bin ich zu 100% deiner Meinung.
Dennoch stelle ich es mir nicht so einfach für M.K. vor den geeigneten Mann zu finden.
Kühle Analytiker mit den passenden Netzwerken sind oftmals nicht Charismatisch genug um auch den öffentlichen Part zu vertreten.
Vielleicht wäre Herbert Hainer eine Variante?
Er verfügt über sehr gute Netzwerke, ist äußerst erfolgreich und steht den Sport näher alles viele andere. Fraglich ist ob man sich so einen Mann leisten kann?


Edith: Hm laut Focus liegt sein Grundgehalt bei ca 3,5 Mio.

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Bier, welches während eines Torjubels verloren geht, sollte, im Falle einer Rücknahme durch den VAR, von der DFL finanziell erstattet werden.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von handycap am 30.07.2013 um 08:46 Uhr bearbeitet
Martin Kind |#286
30.07.2013 - 10:13 Uhr
Zitat von Netza:
Wenn man sich das Interview durchliest wird wieder einmal deutlich, dass MK mit einer bemerkenswerten Weitsicht und einem professionellen Realismus ausgestattet ist. Es wird in den nächsten Jahren immer schwieriger werden, den Spagat zwischen sportlichem Erfolg und finanzieller Solidität zu schaffen. Fairplay Rules machen Sponsoren und regionale Wirtschaftspartner zukünftig enorm wichtig - genau diesen Weg beschreitet 96 konsequent und vorausschauend. Wenn man dann noch bedenkt, dass Banken auch in den nächsten Jahren eher nur begrenzt in der Lage sein werden Fussballunternehmen mit Krediten zu versorgen, und somit alternative Finanzierungsmodelle in den Fokus rücken werden, ist m.E. die Richtung bei der Geschäftsführerwahl vorgegeben: er wird sich einen gestandenen Finanzexperten an Bord holen! Anforderungsprofil: kommunikativ und mit guten Finanz-Netzwerken. Marketingwissen braucht es nicht zusätzlich, durch den Vermarktungsvertrag ist der Verein mit S5 gut aufgestellt. Er braucht einen soliden Mann, der die operativen Prozesse nach den strategischen Vorgaben umsetzt und gestaltet, alles andere sind Kernkompetenzen, die bereits vorhanden und gut besetzt sind. Prognose: es wird zusätzlich einen Beirat geben, der sich um die grossen Sponsorendeals kümmert - ideale Vorstellung!


Da stimme ich zu. Leider sehen das nicht alle so. Viele leben noch in der Vergangenheit und haben nicht realisiert, dass Fussballvereine Wirtschaftsunternehmen sind. Wie du schon erwähnt hast, ist es extrem wichtig den Spagat zwischen sportlichem und wirtschaftlichen Erfolg zu finden. Das hat uns Beispielsweise der BVB eindrucksvoll bewiesen, dass sowas möglich ist ohne Kredit. Martin Kind macht zwar einige Fehler ( gut auch er ist ein Mensch), aber ich würde ihn niemals gegen wen anderes eintauschen. Er hat den Verein dahin entwickelt, wo er gerade ist. Es wird allerdings eine Mammutaufgabe sein, einen geeigneten Nachfolger zu finden, der auch bereit ist bei 96 zu arbeiten.

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Martin Kind |#287
30.07.2013 - 10:13 Uhr
Zitat von CoAdriaanse:
Lustiger ansatz Handicap :-)

also ich sag dir meine Mitgliedsnummer nicht (ausser dass sie mit 100 anfängt) aber ich bin ja auch raus aus der nummer denn ich halte Martin Kind für den besten Präsi den 96 jemals hatte.

Zitat von handycap:
Ich sende dir mal eine PN




Antwort per PN
Martin Kind |#288
30.07.2013 - 11:07 Uhr
Zitat von HeartBreakKid96:
Zitat von Netza:
Wenn man sich das Interview durchliest wird wieder einmal deutlich, dass MK mit einer bemerkenswerten Weitsicht und einem professionellen Realismus ausgestattet ist. Es wird in den nächsten Jahren immer schwieriger werden, den Spagat zwischen sportlichem Erfolg und finanzieller Solidität zu schaffen. Fairplay Rules machen Sponsoren und regionale Wirtschaftspartner zukünftig enorm wichtig - genau diesen Weg beschreitet 96 konsequent und vorausschauend. Wenn man dann noch bedenkt, dass Banken auch in den nächsten Jahren eher nur begrenzt in der Lage sein werden Fussballunternehmen mit Krediten zu versorgen, und somit alternative Finanzierungsmodelle in den Fokus rücken werden, ist m.E. die Richtung bei der Geschäftsführerwahl vorgegeben: er wird sich einen gestandenen Finanzexperten an Bord holen! Anforderungsprofil: kommunikativ und mit guten Finanz-Netzwerken. Marketingwissen braucht es nicht zusätzlich, durch den Vermarktungsvertrag ist der Verein mit S5 gut aufgestellt. Er braucht einen soliden Mann, der die operativen Prozesse nach den strategischen Vorgaben umsetzt und gestaltet, alles andere sind Kernkompetenzen, die bereits vorhanden und gut besetzt sind. Prognose: es wird zusätzlich einen Beirat geben, der sich um die grossen Sponsorendeals kümmert - ideale Vorstellung!


Da stimme ich zu. Leider sehen das nicht alle so. Viele leben noch in der Vergangenheit und haben nicht realisiert, dass Fussballvereine Wirtschaftsunternehmen sind. Wie du schon erwähnt hast, ist es extrem wichtig den Spagat zwischen sportlichem und wirtschaftlichen Erfolg zu finden. Das hat uns Beispielsweise der BVB eindrucksvoll bewiesen, dass sowas möglich ist ohne Kredit. Martin Kind macht zwar einige Fehler ( gut auch er ist ein Mensch), aber ich würde ihn niemals gegen wen anderes eintauschen. Er hat den Verein dahin entwickelt, wo er gerade ist. Es wird allerdings eine Mammutaufgabe sein, einen geeigneten Nachfolger zu finden, der auch bereit ist bei 96 zu arbeiten.



Kann Bedenken natürlich nachvollziehen, aber macht Euch da mal keine Sorgen: 96 ist von der Struktur super aufgestellt. Ein neuer GF der 96 Gmbh& Co KGAa kann selbstredend nie in die Fussstapfen von MK treten. Es gilt jemanden zu finden, der den eingeschlagenen Weg fortsetzt, interne Prozesse in Frage stellt und Optimierungen vorantreibt und den Dialog zu den einzelnen Kerngeschäftsfeldern ( Sport, Marketing, Nachwuchs,...) fördert und steuert. Aber: diese Person muss nicht in die Öffentlichkeit. Es gibt genug Beispiele, wo auf diesen wichtigen Positionen Menschen wirken, die so gut wie nie in der Presse auftauchen, weil sie sich um ihren Job kümmern und damit auch genug zu tun haben ( Schippers in Gladbach, Peters auf Schalke ). Für die Öffentlichkeit und die grossen Sponsoren sollten MK und seine Gesellschafter weiterhin, zumindest übergangsweise, weiterhin verantwortlich sein. Nur so können Sie übrigens in der Zukunft sicher stellen, dass ihr strategisches Investment nicht deutlich an Wert verliert. Als gestandene Unternehmerpersönlichkeiten werden sie nicht alles aus der Hand geben - nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass sich mit einem Engagement in Fussballunternehmen keine wirkliche Rendite erzielen lässt, das eingesetzte Kapital sollte zumindest erhalten bleiben.
Martin Kind |#289
30.07.2013 - 11:28 Uhr
Zitat von HeartBreakKid96:
Zitat von Netza:
Wenn man sich das Interview durchliest wird wieder einmal deutlich, dass MK mit einer bemerkenswerten Weitsicht und einem professionellen Realismus ausgestattet ist. Es wird in den nächsten Jahren immer schwieriger werden, den Spagat zwischen sportlichem Erfolg und finanzieller Solidität zu schaffen. Fairplay Rules machen Sponsoren und regionale Wirtschaftspartner zukünftig enorm wichtig - genau diesen Weg beschreitet 96 konsequent und vorausschauend. Wenn man dann noch bedenkt, dass Banken auch in den nächsten Jahren eher nur begrenzt in der Lage sein werden Fussballunternehmen mit Krediten zu versorgen, und somit alternative Finanzierungsmodelle in den Fokus rücken werden, ist m.E. die Richtung bei der Geschäftsführerwahl vorgegeben: er wird sich einen gestandenen Finanzexperten an Bord holen! Anforderungsprofil: kommunikativ und mit guten Finanz-Netzwerken. Marketingwissen braucht es nicht zusätzlich, durch den Vermarktungsvertrag ist der Verein mit S5 gut aufgestellt. Er braucht einen soliden Mann, der die operativen Prozesse nach den strategischen Vorgaben umsetzt und gestaltet, alles andere sind Kernkompetenzen, die bereits vorhanden und gut besetzt sind. Prognose: es wird zusätzlich einen Beirat geben, der sich um die grossen Sponsorendeals kümmert - ideale Vorstellung!


Da stimme ich zu. Leider sehen das nicht alle so. Viele leben noch in der Vergangenheit und haben nicht realisiert, dass Fussballvereine Wirtschaftsunternehmen sind. Wie du schon erwähnt hast, ist es extrem wichtig den Spagat zwischen sportlichem und wirtschaftlichen Erfolg zu finden. Das hat uns Beispielsweise der BVB eindrucksvoll bewiesen, dass sowas möglich ist ohne Kredit. Martin Kind macht zwar einige Fehler ( gut auch er ist ein Mensch), aber ich würde ihn niemals gegen wen anderes eintauschen. Er hat den Verein dahin entwickelt, wo er gerade ist. Es wird allerdings eine Mammutaufgabe sein, einen geeigneten Nachfolger zu finden, der auch bereit ist bei 96 zu arbeiten.


Nachtrag: verabschiedet Euch auf der GF-Position vom Traum der grossen Namen!! MK arbeitet unentgeltlich, jede neue Positionierung ist also mit bisher nicht vorhandenem Aufwand verbunden. Diese Stelle kann unmöglich so dotiert werden, wie andere Positionen im Top-Management des Vereins ( Trainer, Sportdirektor) - hier orientiert man sich an der Grösse des Unternehmens ( Mitarbeiter, Umsatz, Verantwortungsbereiche ), aber nicht an Fussball-typischen Gehältern. Position gibt sicher nicht mehr als max. 500 T€ Jahresgehalt inkl. Bonis her, das wird niemanden mit grossem Kaliber motivieren können. Glaube auch nicht,das das wirklich notwendig ist. Eine Person, der Fussball und Menschen mag, ehrlich arbeitet und kommunikativ ist, reicht aus!
Martin Kind |#290
30.07.2013 - 11:41 Uhr
Zitat von Netza:
Zitat von HeartBreakKid96:
Zitat von Netza:
Wenn man sich das Interview durchliest wird wieder einmal deutlich, dass MK mit einer bemerkenswerten Weitsicht und einem professionellen Realismus ausgestattet ist. Es wird in den nächsten Jahren immer schwieriger werden, den Spagat zwischen sportlichem Erfolg und finanzieller Solidität zu schaffen. Fairplay Rules machen Sponsoren und regionale Wirtschaftspartner zukünftig enorm wichtig - genau diesen Weg beschreitet 96 konsequent und vorausschauend. Wenn man dann noch bedenkt, dass Banken auch in den nächsten Jahren eher nur begrenzt in der Lage sein werden Fussballunternehmen mit Krediten zu versorgen, und somit alternative Finanzierungsmodelle in den Fokus rücken werden, ist m.E. die Richtung bei der Geschäftsführerwahl vorgegeben: er wird sich einen gestandenen Finanzexperten an Bord holen! Anforderungsprofil: kommunikativ und mit guten Finanz-Netzwerken. Marketingwissen braucht es nicht zusätzlich, durch den Vermarktungsvertrag ist der Verein mit S5 gut aufgestellt. Er braucht einen soliden Mann, der die operativen Prozesse nach den strategischen Vorgaben umsetzt und gestaltet, alles andere sind Kernkompetenzen, die bereits vorhanden und gut besetzt sind. Prognose: es wird zusätzlich einen Beirat geben, der sich um die grossen Sponsorendeals kümmert - ideale Vorstellung!


Da stimme ich zu. Leider sehen das nicht alle so. Viele leben noch in der Vergangenheit und haben nicht realisiert, dass Fussballvereine Wirtschaftsunternehmen sind. Wie du schon erwähnt hast, ist es extrem wichtig den Spagat zwischen sportlichem und wirtschaftlichen Erfolg zu finden. Das hat uns Beispielsweise der BVB eindrucksvoll bewiesen, dass sowas möglich ist ohne Kredit. Martin Kind macht zwar einige Fehler ( gut auch er ist ein Mensch), aber ich würde ihn niemals gegen wen anderes eintauschen. Er hat den Verein dahin entwickelt, wo er gerade ist. Es wird allerdings eine Mammutaufgabe sein, einen geeigneten Nachfolger zu finden, der auch bereit ist bei 96 zu arbeiten.


Nachtrag: verabschiedet Euch auf der GF-Position vom Traum der grossen Namen!! MK arbeitet unentgeltlich, jede neue Positionierung ist also mit bisher nicht vorhandenem Aufwand verbunden. Diese Stelle kann unmöglich so dotiert werden, wie andere Positionen im Top-Management des Vereins ( Trainer, Sportdirektor) - hier orientiert man sich an der Grösse des Unternehmens ( Mitarbeiter, Umsatz, Verantwortungsbereiche ), aber nicht an Fussball-typischen Gehältern. Position gibt sicher nicht mehr als max. 500 T€ Jahresgehalt inkl. Bonis her, das wird niemanden mit grossem Kaliber motivieren können. Glaube auch nicht,das das wirklich notwendig ist. Eine Person, der Fussball und Menschen mag, ehrlich arbeitet und kommunikativ ist, reicht aus!


d.h. man muss wohl auf einen bis dato noch nicht erfolgreichen „Nachfolger“ setzen.
denn wie du schon richtig einschätzt wird man das Gehalt eines Spitzenmannes niemals zahlen können.
Aber an was macht man dann einen guten Mann fest wenn nicht an bisherigen Erfolgen?
und was muss man bieten damit nicht nach 2 Jahren die Suche von neuen los geht.
Ein Nachfolger mit ähnlichen Qualitäten wie die von M.K. ist wohl nicht bezahlbar, ein Grund warum Schmadtkes Abgang Kind so geschmerzt hat.
Das Anforderungsprofil was du beschreibst, ist vielleicht ein wenig lasch, aber es würde prima auf Mille Gorgas (Zeugwart von Hannover 96) passen.

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