| Geburtsdatum | 19.03.1988 |
|---|---|
| Alter | 38 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,80m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Hängende Spitze |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | BSV Dersim 1993 II |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 3 | - | - | ||
![]() | Oberliga Hamburg | 3 | - | - | |
Max Kruse [11]
02.07.2015 - 17:00 Uhr
15.03.2016 - 13:48 Uhr
Zitat von Kishido
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nOOb49 am 15.03.2016 um 13:52 Uhr bearbeitet
15.03.2016 - 14:23 Uhr
Zitat von nOOb49
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Zitat von Kishido
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Der Vergleich mit Aubameyang hinkt keineswegs. Es kommt immer darauf an wie es sich mit den Verträgen verhält und da ist es doch meist so, dass die "popeligen Sponsoren" doch weitaus stärker einschränken als der Arbeitgeber.
Corporate Behaviour noch so zu verteidigen, dass man sich "unterwerfen" soll? Geht mir deutlich zu weit in Sachen der persönlichen Freiheit. Vertraglich vereinbart sollte alles sein, was darüber hinausgeht -> nope. Der VFL hat doch vor Zeit seinen Spieler ein Social-Media Training verpasst, das ist zumindest sinnvoll. Strikt reaktiv zu sanktionieren ist doch einfach sinnlos. Soll eine Illusion erzeugt werden, Draxler wechselt zum VFL weil er schon immer einen Tiguan fahren wollte?
Außerdem wusste man doch was man sich mit einer Kruse Verpflichtung einhergeht. Dass man sein non-konformes Verhalten abstraft, hätte man sich ihn gut Sparen können.
15.03.2016 - 14:30 Uhr
Zitat von Houdini
Der Vergleich mit Aubameyang hinkt keineswegs. Es kommt immer darauf an wie es sich mit den Verträgen verhält und da ist es doch meist so, dass die "popeligen Sponsoren" doch weitaus stärker einschränken als der Arbeitgeber.
Corporate Behaviour noch so zu verteidigen, dass man sich "unterwerfen" soll? Geht mir deutlich zu weit in Sachen der persönlichen Freiheit. Vertraglich vereinbart sollte alles sein, was darüber hinausgeht -> nope. Der VFL hat doch vor Zeit seinen Spieler ein Social-Media Training verpasst, das ist zumindest sinnvoll. Strikt reaktiv zu sanktionieren ist doch einfach sinnlos. Soll eine Illusion erzeugt werden, Draxler wechselt zum VFL weil er schon immer einen Tiguan fahren wollte?
Außerdem wusste man doch was man sich mit einer Kruse Verpflichtung einhergeht. Dass man sein non-konformes Verhalten abstraft, hätte man sich ihn gut Sparen können.
Zitat von nOOb49
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Zitat von Kishido
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Der Vergleich mit Aubameyang hinkt keineswegs. Es kommt immer darauf an wie es sich mit den Verträgen verhält und da ist es doch meist so, dass die "popeligen Sponsoren" doch weitaus stärker einschränken als der Arbeitgeber.
Corporate Behaviour noch so zu verteidigen, dass man sich "unterwerfen" soll? Geht mir deutlich zu weit in Sachen der persönlichen Freiheit. Vertraglich vereinbart sollte alles sein, was darüber hinausgeht -> nope. Der VFL hat doch vor Zeit seinen Spieler ein Social-Media Training verpasst, das ist zumindest sinnvoll. Strikt reaktiv zu sanktionieren ist doch einfach sinnlos. Soll eine Illusion erzeugt werden, Draxler wechselt zum VFL weil er schon immer einen Tiguan fahren wollte?
Außerdem wusste man doch was man sich mit einer Kruse Verpflichtung einhergeht. Dass man sein non-konformes Verhalten abstraft, hätte man sich ihn gut Sparen können.
Ich sehe die Vereinnahmung einer Person durch die Gesellschaft als sehr kritisch an.
Sponsoren, Verein und Medien beschneiden hier die Freiheit von Profifussballern so arg, dass ich mit denen ehrlich gesagt nicht tauschen will....
Vielleicht wäre es das Beste wir nutzen das Jugendinternat zukünftig für die Profis, da kann man dan direkt kopntrollieren, wer wann nach Hause kommt, das Licht ausmacht usw.
Ich finde die Ausmaße einfach nur übertrieben und bitte komm mir keiner, aber die verdienen ja so viel....
15.03.2016 - 14:34 Uhr
Zitat von eisvogel251
Ich sehe die Vereinnahmung einer Person durch die Gesellschaft als sehr kritisch an.
Sponsoren, Verein und Medien beschneiden hier die Freiheit von Profifussballern so arg, dass ich mit denen ehrlich gesagt nicht tauschen will....
Vielleicht wäre es das Beste wir nutzen das Jugendinternat zukünftig für die Profis, da kann man dan direkt kopntrollieren, wer wann nach Hause kommt, das Licht ausmacht usw.
Ich finde die Ausmaße einfach nur übertrieben und bitte komm mir keiner, aber die verdienen ja so viel....
Zitat von Houdini
Der Vergleich mit Aubameyang hinkt keineswegs. Es kommt immer darauf an wie es sich mit den Verträgen verhält und da ist es doch meist so, dass die "popeligen Sponsoren" doch weitaus stärker einschränken als der Arbeitgeber.
Corporate Behaviour noch so zu verteidigen, dass man sich "unterwerfen" soll? Geht mir deutlich zu weit in Sachen der persönlichen Freiheit. Vertraglich vereinbart sollte alles sein, was darüber hinausgeht -> nope. Der VFL hat doch vor Zeit seinen Spieler ein Social-Media Training verpasst, das ist zumindest sinnvoll. Strikt reaktiv zu sanktionieren ist doch einfach sinnlos. Soll eine Illusion erzeugt werden, Draxler wechselt zum VFL weil er schon immer einen Tiguan fahren wollte?
Außerdem wusste man doch was man sich mit einer Kruse Verpflichtung einhergeht. Dass man sein non-konformes Verhalten abstraft, hätte man sich ihn gut Sparen können.
Zitat von nOOb49
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Zitat von Kishido
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Der Vergleich mit Aubameyang hinkt keineswegs. Es kommt immer darauf an wie es sich mit den Verträgen verhält und da ist es doch meist so, dass die "popeligen Sponsoren" doch weitaus stärker einschränken als der Arbeitgeber.
Corporate Behaviour noch so zu verteidigen, dass man sich "unterwerfen" soll? Geht mir deutlich zu weit in Sachen der persönlichen Freiheit. Vertraglich vereinbart sollte alles sein, was darüber hinausgeht -> nope. Der VFL hat doch vor Zeit seinen Spieler ein Social-Media Training verpasst, das ist zumindest sinnvoll. Strikt reaktiv zu sanktionieren ist doch einfach sinnlos. Soll eine Illusion erzeugt werden, Draxler wechselt zum VFL weil er schon immer einen Tiguan fahren wollte?
Außerdem wusste man doch was man sich mit einer Kruse Verpflichtung einhergeht. Dass man sein non-konformes Verhalten abstraft, hätte man sich ihn gut Sparen können.
Ich sehe die Vereinnahmung einer Person durch die Gesellschaft als sehr kritisch an.
Sponsoren, Verein und Medien beschneiden hier die Freiheit von Profifussballern so arg, dass ich mit denen ehrlich gesagt nicht tauschen will....
Vielleicht wäre es das Beste wir nutzen das Jugendinternat zukünftig für die Profis, da kann man dan direkt kopntrollieren, wer wann nach Hause kommt, das Licht ausmacht usw.
Ich finde die Ausmaße einfach nur übertrieben und bitte komm mir keiner, aber die verdienen ja so viel....
Er ist nun mal angestellter des vereins. Und der wiederum ist sein sponsoren verpflichtig. Irgentwo ist das lustig hier man redet über kruse. Aber das sich der taxi fahrer strafbar gemacht hat der unterschlagung davon sagt niemand was immerhin gab er es ja nicht zurück. Wo man ja auch mit einer haftstrafe zu rechnen hat was nicht ohne ist
15.03.2016 - 15:55 Uhr
Zitat von Houdini
Der Vergleich mit Aubameyang hinkt keineswegs. Es kommt immer darauf an wie es sich mit den Verträgen verhält und da ist es doch meist so, dass die "popeligen Sponsoren" doch weitaus stärker einschränken als der Arbeitgeber.
Corporate Behaviour noch so zu verteidigen, dass man sich "unterwerfen" soll? Geht mir deutlich zu weit in Sachen der persönlichen Freiheit. Vertraglich vereinbart sollte alles sein, was darüber hinausgeht -> nope. Der VFL hat doch vor Zeit seinen Spieler ein Social-Media Training verpasst, das ist zumindest sinnvoll. Strikt reaktiv zu sanktionieren ist doch einfach sinnlos. Soll eine Illusion erzeugt werden, Draxler wechselt zum VFL weil er schon immer einen Tiguan fahren wollte?
Außerdem wusste man doch was man sich mit einer Kruse Verpflichtung einhergeht. Dass man sein non-konformes Verhalten abstraft, hätte man sich ihn gut Sparen können.
Zitat von nOOb49
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Zitat von Kishido
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Der Vergleich mit Aubameyang hinkt keineswegs. Es kommt immer darauf an wie es sich mit den Verträgen verhält und da ist es doch meist so, dass die "popeligen Sponsoren" doch weitaus stärker einschränken als der Arbeitgeber.
Corporate Behaviour noch so zu verteidigen, dass man sich "unterwerfen" soll? Geht mir deutlich zu weit in Sachen der persönlichen Freiheit. Vertraglich vereinbart sollte alles sein, was darüber hinausgeht -> nope. Der VFL hat doch vor Zeit seinen Spieler ein Social-Media Training verpasst, das ist zumindest sinnvoll. Strikt reaktiv zu sanktionieren ist doch einfach sinnlos. Soll eine Illusion erzeugt werden, Draxler wechselt zum VFL weil er schon immer einen Tiguan fahren wollte?
Außerdem wusste man doch was man sich mit einer Kruse Verpflichtung einhergeht. Dass man sein non-konformes Verhalten abstraft, hätte man sich ihn gut Sparen können.
In Sachen Aubameyang werden wir auf keine gemeinsame Meinung kommen. Ich sehe einen deutlichen Unterschied zwischen Sponsor und Vereinseigner.
Auch das Thema Corporate Behaviour sehe ich bei einem Fußballprofi nicht als persönlicher Einschnitt seiner Freiheit an. Er fällt zumindest sehr weich. Das Fußballgeschäft und damit die Spieler leben von externen Geldgebern. Sei es der Mäzen, der Sponsor oder der Premiumpartner. Sie (die Spieler) bekommen auf und neben dem Platz Vergünstigungen ohne Ende. Das Auto hier, die dauerhaften 50 % bei Eat with heart da, die Urlaubsreise von America Unlimited dort usw. usw. Sie müssen sich um (fast) nichts kümmern, selbst Behördengänge werden ihnen abgenommen. Kurz: Sie nehmen dieses Leben auf der einen Seite an, müssen dann aber auch auf der anderen Seite liefern. Und dazu gehört für mich, dass ich mich in der Öffentlichkeit vor einem Konzernhotel mit einem Fremdfahrzeug ablichte und das auch noch in den sozialen Medien poste. Das ist für mich fehlendes Fingerspitzengefühl...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nOOb49 am 15.03.2016 um 15:56 Uhr bearbeitet
15.03.2016 - 16:11 Uhr
Zitat von nOOb49
In Sachen Aubameyang werden wir auf keine gemeinsame Meinung kommen. Ich sehe einen deutlichen Unterschied zwischen Sponsor und Vereinseigner.
Auch das Thema Corporate Behaviour sehe ich bei einem Fußballprofi nicht als persönlicher Einschnitt seiner Freiheit an. Er fällt zumindest sehr weich. Das Fußballgeschäft und damit die Spieler leben von externen Geldgebern. Sei es der Mäzen, der Sponsor oder der Premiumpartner. Sie (die Spieler) bekommen auf und neben dem Platz Vergünstigungen ohne Ende. Das Auto hier, die dauerhaften 50 % bei Eat with heart da, die Urlaubsreise von America Unlimited dort usw. usw. Sie müssen sich um (fast) nichts kümmern, selbst Behördengänge werden ihnen abgenommen. Kurz: Sie nehmen dieses Leben auf der einen Seite an, müssen dann aber auch auf der anderen Seite liefern. Und dazu gehört für mich, dass ich mich in der Öffentlichkeit vor einem Konzernhotel mit einem Fremdfahrzeug ablichte und das auch noch in den sozialen Medien poste. Das ist für mich fehlendes Fingerspitzengefühl...
Zitat von Houdini
Der Vergleich mit Aubameyang hinkt keineswegs. Es kommt immer darauf an wie es sich mit den Verträgen verhält und da ist es doch meist so, dass die "popeligen Sponsoren" doch weitaus stärker einschränken als der Arbeitgeber.
Corporate Behaviour noch so zu verteidigen, dass man sich "unterwerfen" soll? Geht mir deutlich zu weit in Sachen der persönlichen Freiheit. Vertraglich vereinbart sollte alles sein, was darüber hinausgeht -> nope. Der VFL hat doch vor Zeit seinen Spieler ein Social-Media Training verpasst, das ist zumindest sinnvoll. Strikt reaktiv zu sanktionieren ist doch einfach sinnlos. Soll eine Illusion erzeugt werden, Draxler wechselt zum VFL weil er schon immer einen Tiguan fahren wollte?
Außerdem wusste man doch was man sich mit einer Kruse Verpflichtung einhergeht. Dass man sein non-konformes Verhalten abstraft, hätte man sich ihn gut Sparen können.
Zitat von nOOb49
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Zitat von Kishido
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Der Vergleich mit Aubameyang hinkt keineswegs. Es kommt immer darauf an wie es sich mit den Verträgen verhält und da ist es doch meist so, dass die "popeligen Sponsoren" doch weitaus stärker einschränken als der Arbeitgeber.
Corporate Behaviour noch so zu verteidigen, dass man sich "unterwerfen" soll? Geht mir deutlich zu weit in Sachen der persönlichen Freiheit. Vertraglich vereinbart sollte alles sein, was darüber hinausgeht -> nope. Der VFL hat doch vor Zeit seinen Spieler ein Social-Media Training verpasst, das ist zumindest sinnvoll. Strikt reaktiv zu sanktionieren ist doch einfach sinnlos. Soll eine Illusion erzeugt werden, Draxler wechselt zum VFL weil er schon immer einen Tiguan fahren wollte?
Außerdem wusste man doch was man sich mit einer Kruse Verpflichtung einhergeht. Dass man sein non-konformes Verhalten abstraft, hätte man sich ihn gut Sparen können.
In Sachen Aubameyang werden wir auf keine gemeinsame Meinung kommen. Ich sehe einen deutlichen Unterschied zwischen Sponsor und Vereinseigner.
Auch das Thema Corporate Behaviour sehe ich bei einem Fußballprofi nicht als persönlicher Einschnitt seiner Freiheit an. Er fällt zumindest sehr weich. Das Fußballgeschäft und damit die Spieler leben von externen Geldgebern. Sei es der Mäzen, der Sponsor oder der Premiumpartner. Sie (die Spieler) bekommen auf und neben dem Platz Vergünstigungen ohne Ende. Das Auto hier, die dauerhaften 50 % bei Eat with heart da, die Urlaubsreise von America Unlimited dort usw. usw. Sie müssen sich um (fast) nichts kümmern, selbst Behördengänge werden ihnen abgenommen. Kurz: Sie nehmen dieses Leben auf der einen Seite an, müssen dann aber auch auf der anderen Seite liefern. Und dazu gehört für mich, dass ich mich in der Öffentlichkeit vor einem Konzernhotel mit einem Fremdfahrzeug ablichte und das auch noch in den sozialen Medien poste. Das ist für mich fehlendes Fingerspitzengefühl...
Ich glaube das fehlende Fingerspitzengefühl ist auch unser kleinster gemeinsamer Nenner. Aber das ist beim Lord eh so ne Sache ;D. In Causa Kruse find ich das alles überzogen. Die Nutella Geschichte zeigt nur wieder die Qualität eines bestimmten Journalismus. Wie gesagt, man muniert nun an Kruse herum wobei man es von Anfang an hätte wissen müssen. Es sei denn man sieht sich als Erziehungsanstalt und hat deswegen Lord und Kruse verpflichtet... Würde vieles erklären.
15.03.2016 - 16:14 Uhr
Zitat von nOOb49
In Sachen Aubameyang werden wir auf keine gemeinsame Meinung kommen. Ich sehe einen deutlichen Unterschied zwischen Sponsor und Vereinseigner.
Auch das Thema Corporate Behaviour sehe ich bei einem Fußballprofi nicht als persönlicher Einschnitt seiner Freiheit an. Er fällt zumindest sehr weich. Das Fußballgeschäft und damit die Spieler leben von externen Geldgebern. Sei es der Mäzen, der Sponsor oder der Premiumpartner. Sie (die Spieler) bekommen auf und neben dem Platz Vergünstigungen ohne Ende. Das Auto hier, die dauerhaften 50 % bei Eat with heart da, die Urlaubsreise von America Unlimited dort usw. usw. Sie müssen sich um (fast) nichts kümmern, selbst Behördengänge werden ihnen abgenommen. Kurz: Sie nehmen dieses Leben auf der einen Seite an, müssen dann aber auch auf der anderen Seite liefern. Und dazu gehört für mich, dass ich mich in der Öffentlichkeit vor einem Konzernhotel mit einem Fremdfahrzeug ablichte und das auch noch in den sozialen Medien poste. Das ist für mich fehlendes Fingerspitzengefühl...
Zitat von Houdini
Der Vergleich mit Aubameyang hinkt keineswegs. Es kommt immer darauf an wie es sich mit den Verträgen verhält und da ist es doch meist so, dass die "popeligen Sponsoren" doch weitaus stärker einschränken als der Arbeitgeber.
Corporate Behaviour noch so zu verteidigen, dass man sich "unterwerfen" soll? Geht mir deutlich zu weit in Sachen der persönlichen Freiheit. Vertraglich vereinbart sollte alles sein, was darüber hinausgeht -> nope. Der VFL hat doch vor Zeit seinen Spieler ein Social-Media Training verpasst, das ist zumindest sinnvoll. Strikt reaktiv zu sanktionieren ist doch einfach sinnlos. Soll eine Illusion erzeugt werden, Draxler wechselt zum VFL weil er schon immer einen Tiguan fahren wollte?
Außerdem wusste man doch was man sich mit einer Kruse Verpflichtung einhergeht. Dass man sein non-konformes Verhalten abstraft, hätte man sich ihn gut Sparen können.
Zitat von nOOb49
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Zitat von Kishido
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das ist so lächerlich... Auch finde ich die Bestrafung lächerlich... Ist mir doch egal, ob Kruse Nutella isst oder sein Geld im Suff verliert. Skandale neben den Platz sind sowas wie Herr Reus ohne Lappen oder Ribery und die Minderjährige. Aber nicht so was...
Und obwohl das hier nicht hergehört, das gleiche gilt auch fpr Bendtner. Unabhängig davon, dass er sich nicht benimmt, fand ich die Strafe für sein Foto mit nem Benz einfach nur Schwachsinn. Es war kein öffentlicher Termin und Ende. Was er privat fährt ist seine Sache. Darf er keine Fotos mit seinem Auto machen? Natürlich wollte er auch provozieren, aber es geht um die Sachse selbst. Da finde ich, wie bei Kruse, die Strafe und das in die Öffentlichkeit tragen von Allofs schwach
In Dortmund kräht kein Schwein, das Aubameyang sich in der Öffentlichkeit feiern lässit mit seinem Laborghini und nicht, wie bestimmt vom Spnosor gewollt, mit einem Opel Corsa.
Würde mir ja noch fehlen, dass mein Chef mir sagt, ich soll nen E-Up fahren, da es besser in das Image meines AGs passt.
Das sehe ich anders. Und der Vergleich mit dir, sei mir nicht böse, hinkt. Ohne dir nahetreten zu wollen, gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Angestellter eines Unternehmens bist. Du bist keine Person des öffentlichen Lebens, hast nicht hundertausende von Followern in den sozialen Medien.
Auch der Vergleich mit Aubameyang hinkt, da Opel "nur Sponsor" des BVB ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass intern auch ein Aubameyang den bestimmenden Hinweis bekommt, er möge bei Auftritten in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Fahrzeug nutzen. Aber das nur am Rande.
Corporate Behaviour ist das Zauberwort. NB hat sich, als Angestellter des VW-eigenen Fußballclubs auch außerhalb des Platzes so zu verhalten, dass es mit den moralischen Werten des Unternehmens übereinstimmt. Seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zwingt ihn förmlich dazu, dass er sich dem Verhaltenskodex des Arbeitgebers unterwirft und er als Botschafter des Vereins fungiert. Verein = Volkswagen = Verhalten im Sinne der AG.
Dieses Thema ist auch bei "normalen Angestellten" ein großes. Wie verhalte ich mich in den sozialen Medien, wenn die Verbindung zu meinem Arbeitgeber klar erkennbar ist? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, wenn ich einen vom Arbeitgeber gebrandeten Dienstwagen fahre? Wie verhalte ich mich, wenn ich der Öffentlichkeit Dienstkleidung in Form einer Uniform trage und ich somit klar als Angestellter eines Unternehmens erkennbar bin? Bei der Bundeswehr darfst du auch erst nach einer bestimmten Zeit das Gelände in Uniform verlassen. Nämlich dann, wenn du in der Lage bist, dich wie ein Vertreter der deutschen Streitkräfte zu verhalten.
Im Rahmen der Flüchtlingsdiskussionen wurden Facebook-User von ihrem Arbeitgeber gekündigt, weil sie rassistische Äußerungen gepostet haben und gleichzeitig ihren Arbeitgeber genannt haben. Und warum? Zu recht!
Es geht bei der ganzen Thematik einfach auch um Fingerspitzengefühl. Was darf ich? Was mache ich? Wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit? Und da liegt Herr Bendtner leider oft falsch. Auch ist der Unterschied zwischen unrechtmäßigem und unmoralischem Handeln nicht so groß. Du kannst, wie im Falle Ribery, juristisch für unschuldig erklärt werden. Moralisch unschuldig bist du aber dann noch lange nicht.
Kleine Anekdote: Neulich stand Herr Bendtner mit seinem Touareg 20 Minuten vor dem Supermarkt meines Vertrauens und hat telefoniert. 20 Minuten telefonierend auf dem Behindertenparkplatz (!) vor dem Eingang. Kann man machen, muss man aber nicht. Zumal er durch das Fahrzeug mit dem Nummernschild klar als VfL-Angehöriger zu erkennen ist.
P.S. In Sachen Dienstwagendiskussion stört mich die mangelnde Weitsicht einiger Spieler. Welche Diskussion löse ich aus, wenn als Angestellter eines Vereins eines Automobilherstellers kein Konzernfahrzeug fahre? Ich meine, es ist ja nicht so, dass die dann Fahrrad fahren müssen. Und wenn ihnen der Touareg mit Vollausstattung, größtem Motor und Sprit frei nicht passt, können sie sich gerne privat noch einen Audi oder Porsche zulegen, die bauen auch schöne Autos.
Der Vergleich mit Aubameyang hinkt keineswegs. Es kommt immer darauf an wie es sich mit den Verträgen verhält und da ist es doch meist so, dass die "popeligen Sponsoren" doch weitaus stärker einschränken als der Arbeitgeber.
Corporate Behaviour noch so zu verteidigen, dass man sich "unterwerfen" soll? Geht mir deutlich zu weit in Sachen der persönlichen Freiheit. Vertraglich vereinbart sollte alles sein, was darüber hinausgeht -> nope. Der VFL hat doch vor Zeit seinen Spieler ein Social-Media Training verpasst, das ist zumindest sinnvoll. Strikt reaktiv zu sanktionieren ist doch einfach sinnlos. Soll eine Illusion erzeugt werden, Draxler wechselt zum VFL weil er schon immer einen Tiguan fahren wollte?
Außerdem wusste man doch was man sich mit einer Kruse Verpflichtung einhergeht. Dass man sein non-konformes Verhalten abstraft, hätte man sich ihn gut Sparen können.
In Sachen Aubameyang werden wir auf keine gemeinsame Meinung kommen. Ich sehe einen deutlichen Unterschied zwischen Sponsor und Vereinseigner.
Auch das Thema Corporate Behaviour sehe ich bei einem Fußballprofi nicht als persönlicher Einschnitt seiner Freiheit an. Er fällt zumindest sehr weich. Das Fußballgeschäft und damit die Spieler leben von externen Geldgebern. Sei es der Mäzen, der Sponsor oder der Premiumpartner. Sie (die Spieler) bekommen auf und neben dem Platz Vergünstigungen ohne Ende. Das Auto hier, die dauerhaften 50 % bei Eat with heart da, die Urlaubsreise von America Unlimited dort usw. usw. Sie müssen sich um (fast) nichts kümmern, selbst Behördengänge werden ihnen abgenommen. Kurz: Sie nehmen dieses Leben auf der einen Seite an, müssen dann aber auch auf der anderen Seite liefern. Und dazu gehört für mich, dass ich mich in der Öffentlichkeit vor einem Konzernhotel mit einem Fremdfahrzeug ablichte und das auch noch in den sozialen Medien poste. Das ist für mich fehlendes Fingerspitzengefühl...
Das mit dem konzernfremden Auto ist ja in dem Thread nicht das Thema.
Mir ist schon klar das ein gewisses Verhalten außerhalb des Platzes von Verein, Sponsoren usw erwartet wird.
Aber irgendwo muss es Grenzen geben, wenn ein Kruse meint in seiner Freizeit mit 75K durch Berlin zu fahren mit dem Taxi, dann ist das allein sein Ding.
War pünktlich beim Training, vorher hatte er 3 mal getroffen...also alles gut.
Will der Verein jetzt noch vorschreiben, wann die Spieler mit wieviel Geld maximal unterwegs sein dürfen?
Mit dem wem er Sex hat?
16.03.2016 - 07:46 Uhr
Zitat von Houdini
Ich glaube das fehlende Fingerspitzengefühl ist auch unser kleinster gemeinsamer Nenner. Aber das ist beim Lord eh so ne Sache ;D. In Causa Kruse find ich das alles überzogen. Die Nutella Geschichte zeigt nur wieder die Qualität eines bestimmten Journalismus. Wie gesagt, man muniert nun an Kruse herum wobei man es von Anfang an hätte wissen müssen. Es sei denn man sieht sich als Erziehungsanstalt und hat deswegen Lord und Kruse verpflichtet... Würde vieles erklären.
Ich glaube das fehlende Fingerspitzengefühl ist auch unser kleinster gemeinsamer Nenner. Aber das ist beim Lord eh so ne Sache ;D. In Causa Kruse find ich das alles überzogen. Die Nutella Geschichte zeigt nur wieder die Qualität eines bestimmten Journalismus. Wie gesagt, man muniert nun an Kruse herum wobei man es von Anfang an hätte wissen müssen. Es sei denn man sieht sich als Erziehungsanstalt und hat deswegen Lord und Kruse verpflichtet... Würde vieles erklären.
Was hätte man wissen müssen in Sachen Kruse?
Zitat von eisvogel251
Aber irgendwo muss es Grenzen geben, wenn ein Kruse meint in seiner Freizeit mit 75K durch Berlin zu fahren mit dem Taxi, dann ist das allein sein Ding.
Aber irgendwo muss es Grenzen geben, wenn ein Kruse meint in seiner Freizeit mit 75K durch Berlin zu fahren mit dem Taxi, dann ist das allein sein Ding.
Das wird ja auch in keinster Weise vom Verein sanktioniert. In der Taxigeschichte ist er ja schon gestraft genug. 75k weg und ganz Deutschland lacht über seine Schusseligkeit.
Grundsätzlich muss man konstatieren, dass solche Geschichten unnötig Unruhe in den Verein und das Umfeld bringen. Gerade jetzt, wo es auf die Zielgerade der Saison zugeht und es darum geht, die sportlichen Ziele zu erreichen, sollten sich die Herren Profis mehr auf ihren Job konzentrieren: Trainieren, Termine einhalten, Grundlagen (Ernährung, Fußpflege usw.) erfüllen, sich nicht mit einem konzernfremden Fahrzeug ablichten und posten usw. usw. Ich glaube, dass das Leben eines Bundesligaprofis ein ganz einfaches, weil nahezu sorgenfreies, ist, wenn man sich an die Regeln hält.
16.03.2016 - 07:52 Uhr
Ach Kruse macht einfach beim nächsten Tor das Trikot hoch und hat ein TShirt drunter, Nutella sei dank!
Ich finde hier wird viel zu viel Wind um nichts gemacht...
Ich finde hier wird viel zu viel Wind um nichts gemacht...
16.03.2016 - 07:58 Uhr
Zitat von jonny_pl
Ach Kruse macht einfach beim nächsten Tor das Trikot hoch und hat ein TShirt drunter, Nutella sei dank!
Ich finde hier wird viel zu viel Wind um nichts gemacht...
Ach Kruse macht einfach beim nächsten Tor das Trikot hoch und hat ein TShirt drunter, Nutella sei dank!
Ich finde hier wird viel zu viel Wind um nichts gemacht...
Geht mir ja nicht oft so, aber da stimme ich dir sogar zu. Dass Kruse ein eher etwas auffälligerer, extravaganter Typ ist, ist ja nix Neues. Für die Medien natürlich wieder gefundenes Fressen, aber ist ja nicht so, als hätte er vorsätzlich irgendwas Verwerfliches gemacht.
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