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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#5381
21.01.2021 - 21:36 Uhr
Also im Endeffekt gibt es nur folgene Szenarien nach dem Bremen Spiel.

1. Wir gewinnen, Labbadia bleibt und kann bis Saisonende Cheftrainer bleiben, sollte doch noch eine
extreme Steigerung kommen, eventuell sogar länger, mit Preetz als Sportdirektor.

2. Wir verlieren, Labbadia wird gegangen und Preetz installiert jemand anderen, der
uns vor dem Abstieg bewahrt und Preetz bleibt anschließend und darf weiteter versuchen und Geld verbrennen.

3. Wir verlieren und es gibt endlich einen Umbruch und beide werden freigestellt. Dardai muss übernehmen und rettet vor dem Abstieg. Anschließend wird ein hoffentlich kompetenter Sportdirektor installier, der den neuen Trainer und Spieler holt.

Sollte Preetz jetzt noch Spieler holen, wird er auch nächste Saison bei Nichtabstieg da sein, denn einem neuem Sportdirektor kannst du nicht so ein Korsett aufsetzen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hertha-ner am 21.01.2021 um 21:46 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#5382
21.01.2021 - 21:41 Uhr
Zitat von Hertha1977
Weiß jemand von euch zufällig, wieviel Gewicht die Stimme Gegenbauers bei der Entscheidung hat und wie die anderen so ticken?


Von der Satzung her werden Präsidiumsentscheidungen mit einer einfachen Mehrheit beschlossen, wobei die Stimme des Präsidenten bei Pattsituationen ausschlaggebend ist. Das heißt, es wäre grundsätzlich auch möglich, dass Preetz ohne Zustimmung von Gegenbauer abberufen wird. Allerdings gibt es einige Präsidiumsmitglieder, die Gegenbauer sehr wohlgesonnen sind und nicht ohne weiteres gegen ihn stimmen werden. Damit will ich nicht sagen, dass das kategorisch auszuschließen wäre, aber es müssten wohl wirklich alle zu 100% überzeugt sein, um über Gegenbauer's Kopf hinweg zu Handeln. Und sollte man an so einen Punkt kommen, würde meiner Meinung nach auch Gegenbauer dem Druck nachgeben. Ob dieser Punkt schon erreicht oder zumindest nah ist, weiß ich nicht, habe aber weiterhin meine Zweifel. Ich schätze, im Aufsichtsrat der GmbH & Co. KGaA ist die Stimmung inzwischen eher Contra Preetz. Im Aufsichtsrat des e.V. dürften wohl auch zumindest erste Vertrauensverluste eingetreten sein. Carsten Schmidt ist einfach noch zu frisch, aber auch er wird sich - u.a. durch die Mitarbeiterbefragung - ein erstes Bild gemacht haben, was nicht 100% positiv ausgefallen sein dürfte. Doch beim Präsidium wird er meines Erachtens immer noch die größte Rückendeckung genießen. Die Frage ist halt, wie breit diese aktuell ist, und wie lange sie noch aufrecht erhalten werden kann.

•     •     •

Personal Stats

Besuchte Pflichtspiele von Hertha BSC: 375
Meiste Einsätze: 1. Lustenberger (207), 2. Pekarik (139), 3. Kraft (138)
Meiste Tore: 1. Ramos (42), 2. Ibisevic (32), 3. Kalou (29)
Meiste Vorlagen: 1. Ramos (26), 2. Ronny (23), 3. Plattenhardt (22)
Höchster Sieg: 8:1 gegen Nistru Otaci am 17.07.2008 - 1. Qualifikationsrunde zum Uefa-Cup 08/09 Hinspiel
Höchste Niederlage: 0:6 gegen Bayern München am 17.03.2012 - 26. Spieltag der Bundesliga-Saison 11/12
Michael Preetz |#5383
21.01.2021 - 21:48 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Zitat von Hertha1977

Weiß jemand von euch zufällig, wieviel Gewicht die Stimme Gegenbauers bei der Entscheidung hat und wie die anderen so ticken?


Von der Satzung her werden Präsidiumsentscheidungen mit einer einfachen Mehrheit beschlossen, wobei die Stimme des Präsidenten bei Pattsituationen ausschlaggebend ist. Das heißt, es wäre grundsätzlich auch möglich, dass Preetz ohne Zustimmung von Gegenbauer abberufen wird. Allerdings gibt es einige Präsidiumsmitglieder, die Gegenbauer sehr wohlgesonnen sind und nicht ohne weiteres gegen ihn stimmen werden. Damit will ich nicht sagen, dass das kategorisch auszuschließen wäre, aber es müssten wohl wirklich alle zu 100% überzeugt sein, um über Gegenbauer's Kopf hinweg zu Handeln. Und sollte man an so einen Punkt kommen, würde meiner Meinung nach auch Gegenbauer dem Druck nachgeben. Ob dieser Punkt schon erreicht oder zumindest nah ist, weiß ich nicht, habe aber weiterhin meine Zweifel. Ich schätze, im Aufsichtsrat der GmbH & Co. KGaA ist die Stimmung inzwischen eher Contra Preetz. Im Aufsichtsrat des e.V. dürften wohl auch zumindest erste Vertrauensverluste eingetreten sein. Carsten Schmidt ist einfach noch zu frisch, aber auch er wird sich - u.a. durch die Mitarbeiterbefragung - ein erstes Bild gemacht haben, was nicht 100% positiv ausgefallen sein dürfte. Doch beim Präsidium wird er meines Erachtens immer noch die größte Rückendeckung genießen. Die Frage ist halt, wie breit diese aktuell ist, und wie lange sie noch aufrecht erhalten werden kann.


Sehr gut zusammengefasst, sehe ich genauso. Danke dafür, ich kann mir den längeren Text sparen.
Michael Preetz |#5384
21.01.2021 - 22:05 Uhr
Zitat von falkhauser
Das Präsidium besteht derzeit aus acht gewählten Mitgliedern.


Durch den viel zu frühen Tod von Michael Ottow Ende letzten Jahres, besteht das Präsidium nur noch aus sieben Mitgliedern.
Schon etwas befremdlich, dass nicht wenigstens ein Kreuz oder eine kurze Anmerkung bei seinem Namen eingestellt wurde, wenn man ihn zu seinen Ehren in der Übersicht belässt, was ich absolut verstehen kann. Das Foto ist zwar in Grau, aber das ist für mich kein eindeutiger Hinweis.

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Personal Stats

Besuchte Pflichtspiele von Hertha BSC: 375
Meiste Einsätze: 1. Lustenberger (207), 2. Pekarik (139), 3. Kraft (138)
Meiste Tore: 1. Ramos (42), 2. Ibisevic (32), 3. Kalou (29)
Meiste Vorlagen: 1. Ramos (26), 2. Ronny (23), 3. Plattenhardt (22)
Höchster Sieg: 8:1 gegen Nistru Otaci am 17.07.2008 - 1. Qualifikationsrunde zum Uefa-Cup 08/09 Hinspiel
Höchste Niederlage: 0:6 gegen Bayern München am 17.03.2012 - 26. Spieltag der Bundesliga-Saison 11/12
Michael Preetz |#5385
21.01.2021 - 22:36 Uhr
Also ich habe mich immer FÜR Michael Preetz ausgesprochen.

Man sollte die ganzen Jahre als ganzes bewerten. Da hat der lange uns wirtschaftlich weiter gebracht. Sportlich stagnieren wir leider seit 2Jahren.
Vielleicht sollte man sich jetzt seine Grenzen eingestehen.
Ich prangere schon seit ewigen Zeiten, dass die Fehler im "scouting" liegen.

Mit Labbadia hat man eigentlich einen erfahrenen Bundesligatrainer /-(ex)spieler.
Aber wenn jetzt der Trainer zur Diskussion steht und damit in Verbindung auch der lange, dann sollte man auch in der Geschäftsetage einen Umbruch machen. Die Grenzen scheinen nun erreicht zu sein.
Der nächste Schritt kann nur über Ralf Rangnick gehen. Dass er die Kompetenz hat, weis jeder (siehe Stuttgart, Hoffenheim, Leipzig)
Europa is dieses Jahr futsch. Also hätte er diese Saison noch Zeit, hinter den Kulissen einen Rundumschlag zu machen.

Ich denken, dass mit Ralf Rangnick das scouting verbessert wird.

Auf dem Platz will man ein Schritt nach oben machen. Dann muss man den aber auch auf der Geschäftsstelle machen
Rangnick und Preetz, das wird nicht passen.

Ich respektiere und bin Michael Preetz für seine Arbeit sehr dankbar, aber man sollte auch wissen, wann der Zeitpunkt gekommen ist zu gehen (wenn man an seine Grenzen gestoßen ist).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Redskull27 am 21.01.2021 um 22:40 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#5386
21.01.2021 - 23:10 Uhr
Zitat von falkhauser
Hier ist noch eine kleine Richtigstellung:

Carsten Schmidt kann Preetz nicht freistellen. Das kann nur das Präsidium.



Genau aus dem Grund muss er sich ja damit auch nicht wirklich beschäftigen.
Er genießt somit volle Rückendeckung und das in "Guten wie in Schlechten Zeiten". Er müsste schon selbst den Daumen heben falls Gegenbauer ihn mal fragen würde.

Der sachliche Kampfmodus Auftritt in der PK is ja prinzipiell auch M.P like und authentisch. Leider folgen den Statements aber seit langer Zeit keine sichtbaren Veränderungen, geschweige denn sichtbare Erfolge und daran muss sich jeder Mitarbeiter auf kurz oder lang messen lassen.

Das wir mit Abstiegen auch schon schlechter dagestanden haben und nun mit Umschuldung usw. eigentlich besser dastehen ist die eine Seite der Medaille und durchaus auch als Erfolg zu sehen. Transfererlöse und stille Transfers sind auch zu erwähnen aber es gibt halt neben Kontinuität auch den sportlichen Stillstand und das Gefühl das unser Club sportlich eher Rückwärts unterwegs ist als vorwärts und das trotz des Neuanfangs nach Pal.
Ich gehe mal davon aus das wir mit Pal nicht in ein solches Loch gestolpert wären.

Vielleicht ist so ein Sabbatical nicht nur für alle das Wahre aber es kann ja auch als Chance gesehen werden.
So schwer ist das gar nicht man muss nur loslassen können und es als Neuanfang verstehen.

Dieser kann für alle Beteiligten manchmal ganz fruchtbar sein auch für Vorgesetzte die sich nicht wegducken wenn es mal wieder stürmisch wird.

Irgendwann mögen die Menschen aber keine Stürme mehr und wollen mal auf Wellen reiten und was besonderes Erleben.

Auch als Vorgesetzter darfst du dich dem nicht verschließen und immer die Zeitkarte spielen. Es handelt sich ja hier nicht um irgendeine Provinz aber unsere Außendarstellung in Europa lässt das leider nicht vermuten.

Das kann doch nicht unser Anspruch sein, von einer Fehlentscheidung zur nächsten zu reisen und am ende hoffen und darauf vertrauen, dass nach 5 J. weil wir ja Kalou und Ibisevic ersetzen mussten alles gut wird.

Nein, dass ist leider ein Ansatz der irgendwie nach Alibi schreit, für den Fall das weitere sportliche Fehlentscheidungen getroffen werden.

Loszulassen ist auch etwas was Respekt verlangt und den darf man sich nach 12 Jahren auch mal verdienen. Wenn die Menschen Erneuerung wünschen, dann kann man sich nicht in seiner Machtposition einigeln und diesen Wunsch ignorieren.

Solche Entscheidung verlangen sicherlich Mut und solche Entscheidungen sind auch in einer solchen Phase nach Außen hin schwer zu kommunizieren aber die Fans wünschen sich, dass die Verantwortlichen sich nicht über das große Ganze stellen und sich Selbst und ihre getroffenen Entscheidungen sportlichen Erfolg zu erzielen, ehrlich und mutig reflektieren.

Verantwortung zu übernehmen heißt eben auch Konsequenzen zu tragen damit eben etwas Neues entstehen kann. Wenn man nämlich eine Entwicklung spüren oder auch wahrnehmen würde dann wären vermutlich auch alle mit der mittelfristigen Marschroute einverstanden aber was der Großteil wahrnimmt, ist Stagnation oder sogar Rückschritt und das trotz dieser phänomenalen finanziellen Möglichkeiten, von denen Freiburg, Union und viele andere Clubs nur träumen dürfen. Wenn sie allerdings sehen was das gerade bei uns anrichtet wollen sie diese Möglichkeiten vermutlich lieber gar nicht rolleyes

Im Moment hätten wir die Chance auf Entwicklung und die müssen wir doch nutzen.
Wenn man sieht, was alles möglich ist wenn man nach außen hin jungen Spielern signalisiert, dass hier was entsteht und sie hier eine Chance haben dazuzulernen und sich zu entwickeln.
Dafür braucht es aber eine Idee, ein Konzept und das ist möglich.
Ich glaube, dass zeigen uns andere Clubs in der Liga, das das möglich ist.
Hierfür braucht es aber nun mal in erster Linie Verantwortliche im Verein, die diese Möglichkeit und diese Chance erkennen und auch ergreifen können.
Natürlich spielt auch Zeit eine gewissen Rolle aber du kannst alle Zeit der Welt haben,
wenn du die wichtigen und Zielführenden Entscheidungen in den Sand setzt, so wie es in letzter Zeit leider zu oft geschehen ist.
Mal da n ambitionierten Trainer der mal ne Chance verdient hat mal da nicht nachbessern weil die Preise gerade nicht stimmen und dafür lieber weiterhin halbherzige Entscheidungen und hoffen das es erstmal reicht. Diese Idee geht wie wir gerade mal wieder bitter erfahren müssen volle Pulle nach hinten los.

Mit dieser Herangehensweise einen Club voran zu bringen, erzielst du leider das Gegenteil und am Ende wird ein hoffnungsvolles Projekt zerstört.

Ich glaube, dass kann niemand dem was am Verein liegt und erst recht kein Verantwortlicher des Vereins wollen.
Alle sehnen sich und lechzen vermutlich nach erfolgreichen Zeiten und tollen Fußball.
Einmal als Herthaner diese eine großen Welle erleben, davon träumen wir seit Jahrzehnten oder aber zumindest mal kleine Erfolge feiern dürfen, dass wäre doch schon was.

Ja das wäre was und vermutlich war und ist diese Chance, zumindest theoretisch, noch nie so groß gewesen wie gerade jetzt, in dieser für uns alle so schweren Zeit.

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Tellerrand bestimmst nur Du allein
Michael Preetz |#5387
22.01.2021 - 02:23 Uhr
Irgendwie hab ich Schwierigkeiten damit, wenn sich Anhänger eines Vereins berufen fühlen, dem eigenen Verein eine Niederlage zu wünschen. Das ist so weit außerhalb meiner Denkweise und solche Aussagen disqualifizieren den Verursacher - natürlich nur aus meiner persönlichen Sicht - komplett als ernst zu nehmenden Argumente-Lieferanten.

Zudem liegt in dieser komisch aufgeladenen Stimmung vereinzelt der grundsätzliche Irrglaube vor, der Ausgang des Bremen-Spiels hätte irgendetwas mit dem beruflichen Schicksal von Michael Preetz zu tun. Ganz ehrlich: wie kommt man auf so ein steiles Brett? Also außer, dass man es sich so sehr wünscht und so oft äußert, dass man es irgendwann selbst für wahr bzw. wahrscheinlich hält.

Dass vielleicht Brunos Schicksal dran hängt oder sogar schon entschieden ist... das mag ich glauben.

Und die Aussage "alle Wege mit Preetz führen in den Ruin" ... da fällt mir wirklich nichts weiter drauf ein. Das lasse ich einfach mal für sich stehen.

Üblicherweise nehme ich die allgemeinen Bedenken sehr ernst und wäge Eure Argumente ab.
Aber mit so manchem scheinen die Gäule momentan etwas arg durchzugehen.

Preetz Zeit bei der Hertha wird enden. Sie wird nicht in dieser Wintertransferperiode oder unmittelbar danach enden... soll diese Aggression gegen Preetz dann eigentlich die ganze Rückrunde lang so weiter gehen? Ich meine, Preetz wird den ganzen Mumpitz hier sowieso nicht lesen.

Und wenn es erst mal so weit gekommen ist, dass die ersten Fans dem Verein Niederlagen wünschen, dann muss man sich auch mal in der Fanszene in die Augen schauen und einräumen, dass man die Stimmungsmache etwas übertreibt. Ziemlich bitter...

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Borussia ein Leben lang ++ Im Zeichen der Raute geboren ++ Leidenschaft kommt von Leiden

Dieser Beitrag wurde zuletzt von rossini am 22.01.2021 um 02:24 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#5388
22.01.2021 - 04:36 Uhr
Zitat von falkhauser

Preetz muss jetzt fliegen, oder die Hertha geht endgültig unter.


Also Preetz hin oder her, wie kommst du denn darauf, dass Hertha unter gehen könnte? Wir sind doch finanziell komplett konsolidiert und haben sogar noch Geld ums in die Mannschaft zu investieren. Das hat bislang nicht gut funktioniert, stimmt. Die Lage im Moment ist auch schwierig und man die HInrunde ist so schelcht gelaufen wie es nur ging. Aber ob Preetz jetzt geht oder nicht wird denke ich nicht maßgeblich beeinflussen ob wir die Klasse halten oder nicht und sogar wenn wir absteigen würden: wir stünden immer noch bei weitem besser da als die letzten beiden male.

Man kann ja die Geschäftsführung in der Entwicklung es Vereins scheiße finden, aber man muss schon so fair sein zuzugestehen, dass die beiden mit den KKR und Windhorst Deals den Verein finanziell gerettet haben. Und Preetz ist für vieles verantwortlich aber dafür, dass Hoeneß den Verein mit extremen Schulden belastet hat nicht. Das wr ein ganz schweres Erbe und das kommt mir hier wirklich viel zu kurz. Trainerwahl und Kaderplanung waren dabei beständige Schwächen aber es waren auch viele sehr beachtliche Spielerverplfichtungen dabei, dafür dass Hertha permanent darum ringen musste überhaupt ne Lizenz zu kriegen. Wenn bei den Spielergehältern nicht riesiger Unfug betrieben wird sind wir auch null komma nüscht von Windhorst abhängig, der hat ja was gekauft nicht geliehen! Nur andere Vereine überspringen könnte man dann nicht mehr. Wird man auch mit der sportlichen Leitung eher weniger schaffen, da gehe ich mit, aber das ist was anderes als Untergang.

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Pluralitas non est ponenda sine necessitate

Dieser Beitrag wurde zuletzt von keraunos am 22.01.2021 um 04:44 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#5389
22.01.2021 - 05:20 Uhr
@keraunos Weißt du mit wie vielen Verbindlichkeiten Hoeneß uns verlassen hat und wie der aktuelle Stand ist? Die Antwort würde deine Aussage zum Teil relativieren. Ich stimme dir zu, dass die Investorendeals gut waren. Aber nach mehr als einer Dekade ist das Argument der schweren Hinterlassenschaft etwas abgenutzt.

Und ja. Wenn wir absteigen wird sich Tennor zurückziehen und dann haben wir ein großes Problem. Die Existenz wäre dann keine Selbstverständlichkeit mehr.

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*** Hertha Berliner Sport Club ***
Michael Preetz |#5390
22.01.2021 - 06:25 Uhr
Zitat von keraunos
Zitat von falkhauser

Preetz muss jetzt fliegen, oder die Hertha geht endgültig unter.


Also Preetz hin oder her, wie kommst du denn darauf, dass Hertha unter gehen könnte? Wir sind doch finanziell komplett konsolidiert und haben sogar noch Geld ums in die Mannschaft zu investieren. Das hat bislang nicht gut funktioniert, stimmt. Die Lage im Moment ist auch schwierig und man die HInrunde ist so schelcht gelaufen wie es nur ging. Aber ob Preetz jetzt geht oder nicht wird denke ich nicht maßgeblich beeinflussen ob wir die Klasse halten oder nicht und sogar wenn wir absteigen würden: wir stünden immer noch bei weitem besser da als die letzten beiden male.

Man kann ja die Geschäftsführung in der Entwicklung es Vereins scheiße finden, aber man muss schon so fair sein zuzugestehen, dass die beiden mit den KKR und Windhorst Deals den Verein finanziell gerettet haben. Und Preetz ist für vieles verantwortlich aber dafür, dass Hoeneß den Verein mit extremen Schulden belastet hat nicht. Das wr ein ganz schweres Erbe und das kommt mir hier wirklich viel zu kurz. Trainerwahl und Kaderplanung waren dabei beständige Schwächen aber es waren auch viele sehr beachtliche Spielerverplfichtungen dabei, dafür dass Hertha permanent darum ringen musste überhaupt ne Lizenz zu kriegen. Wenn bei den Spielergehältern nicht riesiger Unfug betrieben wird sind wir auch null komma nüscht von Windhorst abhängig, der hat ja was gekauft nicht geliehen! Nur andere Vereine überspringen könnte man dann nicht mehr. Wird man auch mit der sportlichen Leitung eher weniger schaffen, da gehe ich mit, aber das ist was anderes als Untergang.
Also immer noch Dieter Hoeneß als Grund für jahrelanges Missmanagement anzuführen ist ja nun wirklich ärmlich. Dieser hat den Verein nur mit einem Bruchteil der jetzigen Schulden übergeben. Ich sagte es schon öfter: der damalige Financhef unter Hoeneß war ein gewisser Ingo Schiller.
Es wurden trotz mehrfacher Transferüberschüsse , 11 Jahre in Folge jährlich Schulden erhöht. Letztendlich ist die Finanzpolitik von Preetz/Schiller genauso so schlecht wie unter Hoeneß. Allerdings mit dem großen Unterschied, das man unter Hoeneß Dauergast im Europapokal war.
Der Verkauf an KKR sowie Tennor war dringend notwendig um überhaupt zu überleben. Das als großen Coup von Preetz und Schiller zu nennen ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn das jetzt sportlich schief geht , dann war’s das mit unserer Dame.

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HAHOHE
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