Mitgliederinitiative vs SVW
12.06.2026 - 10:35 Uhr
Hoffe der Titel ist nicht zu überspitzt 😅
Ich denke das jeder darüber im Bilde ist um was es da geht ,mich würde mal die Meinungen von euch interessieren wie ihr die ganze Situation einordnet .
Ich denke das jeder darüber im Bilde ist um was es da geht ,mich würde mal die Meinungen von euch interessieren wie ihr die ganze Situation einordnet .
12.06.2026 - 11:56 Uhr
Ich halte das ganze für total daneben.
Wer meint seine Kritik da in irgendeiner Art zur Diskusssion bringen zu wollen, kann das ja ganz einfach während der jährlichen Mitgliederversammlung tun.
Entschieden werden würde da sowieso nichts, da wird mir der e.V. zu sehr mit der gmbh vermischt.
Es passt aber natürlich wunderbar zum Zeitgeist, dass sich auf hier eine laute Minderheit zum Richter (und Henker) in einer Sache aufspeilen möchte, die sie so eigentlich gar nichts, oder nur wenig, angeht.
Wer meint seine Kritik da in irgendeiner Art zur Diskusssion bringen zu wollen, kann das ja ganz einfach während der jährlichen Mitgliederversammlung tun.
Entschieden werden würde da sowieso nichts, da wird mir der e.V. zu sehr mit der gmbh vermischt.
Es passt aber natürlich wunderbar zum Zeitgeist, dass sich auf hier eine laute Minderheit zum Richter (und Henker) in einer Sache aufspeilen möchte, die sie so eigentlich gar nichts, oder nur wenig, angeht.
12.06.2026 - 12:09 Uhr
Ich sehe es so:
Hiermit jetzt zu versuchen Fritz und HHG - trotz miserabler Arbeit in den letzten Monaten - zu stürzen, finde ich unangebracht.
Allerdings finde ich es gut, dass das Problem der Information bei Minderheitsbegehren gerichtlich beleuchtet und hoffentlich auch geklärt wird. Denn hier hat der Initiator tatsächlich ein Problem aufgedeckt, wie ich finde.
Wenn man diesen Punkt am Ende durch ein Gerichtsverfahren löst und das vielleicht am Ende sogar zu hybriden MVs mit digitalen Abstimmungsmöglichkeiten führt, dann ist allen Mitgliedern geholfen und man hat einen großen Schritt in Richtung mehr Demokratie getan. Einen Wert, den der SVW im Übrigen in seinem Kodex ausruft.
Hiermit jetzt zu versuchen Fritz und HHG - trotz miserabler Arbeit in den letzten Monaten - zu stürzen, finde ich unangebracht.
Allerdings finde ich es gut, dass das Problem der Information bei Minderheitsbegehren gerichtlich beleuchtet und hoffentlich auch geklärt wird. Denn hier hat der Initiator tatsächlich ein Problem aufgedeckt, wie ich finde.
Wenn man diesen Punkt am Ende durch ein Gerichtsverfahren löst und das vielleicht am Ende sogar zu hybriden MVs mit digitalen Abstimmungsmöglichkeiten führt, dann ist allen Mitgliedern geholfen und man hat einen großen Schritt in Richtung mehr Demokratie getan. Einen Wert, den der SVW im Übrigen in seinem Kodex ausruft.
12.06.2026 - 12:39 Uhr
Könnte überhaupt mal jemand den Sachverhalt und v.a. den aktuellen Stand zusammenfassen, bitte? Ich habe zwar mitbekommen, dass es da eine Initiative gab und worum es ihr ungefähr ging, aber wenig mehr, und insb. nicht, was seitdem passiert ist. Bin bestimmt nicht der einzige. Wäre nett, wenn jemand etwas erläutern könnte.
12.06.2026 - 12:39 Uhr
was ist eigentlich der Plan davon? Fritz und co leisten durchschnittliche Arbeit.
Die jetzt rauswerfen?
Ich sehe da wenig Alternativen zu, dass die mehr lernen wie z.B. Baumann.
ist doch auf der Trainerposition ähnlich. Werner war das beste was wir bekommen konnten und der geht halt zu nem größeren Verein.
Anfang war von der Erfahrung her klar besser als Werner. Lief trotzdem anders. Steffen war nicht so und von Thioune halte ich bisher nicht viel.
Sehe das aber aktuell schwierig an bessere Leute zu kriegen.
Ohne mehr Geld wirds nichts mit mehr Erfolg.
Die jetzt rauswerfen?
Ich sehe da wenig Alternativen zu, dass die mehr lernen wie z.B. Baumann.
ist doch auf der Trainerposition ähnlich. Werner war das beste was wir bekommen konnten und der geht halt zu nem größeren Verein.
Anfang war von der Erfahrung her klar besser als Werner. Lief trotzdem anders. Steffen war nicht so und von Thioune halte ich bisher nicht viel.
Sehe das aber aktuell schwierig an bessere Leute zu kriegen.
Ohne mehr Geld wirds nichts mit mehr Erfolg.
12.06.2026 - 13:02 Uhr
Zitat von RoMaRu
Könnte überhaupt mal jemand den Sachverhalt und v.a. den aktuellen Stand zusammenfassen, bitte? Ich habe zwar mitbekommen, dass es da eine Initiative gab und worum es ihr ungefähr ging, aber wenig mehr, und insb. nicht, was seitdem passiert ist. Bin bestimmt nicht der einzige. Wäre nett, wenn jemand etwas erläutern könnte.
Könnte überhaupt mal jemand den Sachverhalt und v.a. den aktuellen Stand zusammenfassen, bitte? Ich habe zwar mitbekommen, dass es da eine Initiative gab und worum es ihr ungefähr ging, aber wenig mehr, und insb. nicht, was seitdem passiert ist. Bin bestimmt nicht der einzige. Wäre nett, wenn jemand etwas erläutern könnte.

Ich kopiere mal einen Text von mir aus dem Worum. Komplett von Anfang bis Ende war ich allerdings auch nicht im Thema:
Zitat von Danyello
Es scheint aber darum zu gehen, dass gemäß Vereinssatzung jede Minderheit ab einer Größe von 10% der Gesamtmitgliederanzahl eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
Ursprünglich ging es um die Einberufung einer MV, bei welcher Clemens Fritz und die restliche Geschäftsführung die Gründe ihres Handelns der letzten Jahre offen legen sowie weiteren Fragen Rede und Antwort stehen sollten. Grund war die katastrophale Arbeit bei Werder Bremen.
Es kristallisierte sich dabei folgendes Problem heraus, da die Vereinssatzung von Werder und auch anderen professionellen Vereinen noch aus der Wiege des Vereinsrechts stammt bzw. auf dessen Grundlagen beruht:
Um die notwendigen 10% zu erreichen, müsste die Minderheit einen Großteil bzw. alle Mitglieder informieren können.
Dies ist hauptsächlich nur auf 2 Arten möglich:
1. Der SV Werder Bremen informiert alle Mitglieder schriftlich über das Begehren der Minderheit und jedes Mitglied kann dann seine Unterschrift druntersetzen
2. Die Initiatoren des Minderheitbegehrens informieren die Mitglieder selbst und sammeln die Unterschriften ein.
Hier war es jetzt so, dass Werder sich dem ganzen Vorgehen zu Beginn in Werder-Manier komplett versperrt hat. Problem für die Initiatoren: Wie sollen sie Punkt 2 nachkommen, wenn sie keine Kontaktdaten der Mitglieder haben?
Die oben zitierte Möglichkeit zum Kompromiss seitens Werder hätte mich mal interessiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier eine Lösung für exakt dieses Problem angeboten hat. Man zielte wahrscheinlich eher darauf ab, die Initiatoren zu besänftigen.
Mmn geht es hier mittlerweile ausschließlich um einen Grundsatzentscheid / eine Änderung in der Satzung bzw. dem Vereinsrecht, was gerade die großen Vereine betrifft. Denn obwohl es in der Satzung geschrieben steht, haben Minderheiten eigentlich keine Chance die erforderlichen 10% irgendwie zu erreichen.
Und in diesem Punkt muss ich dem Initiator auch recht geben. Hier muss etwas geändert werden. Entweder man streicht den Punkt komplett oder man bietet Lösungen an. So wie aktuell, kann es aber nicht stehen bleiben.
Werders Statement rückt den Verein, genau so wie es umgekehrt der Initiator auf diversen Kanälen macht, natürlich jetzt ins richtige Licht. Das Werder jetzt hier das zeitliche Problem anführt finde ich irgendwie komisch. Wäre man zu Beginn zusammengekommen, dann hätte es kein Problem gegeben.
Bin mal gespannt wie das Gericht entscheidet. Würde mich aber nicht wundern, wenn die Mitgliederinitiative hier recht bekommt. Ändert jetzt natürlich eh nichts mehr.
Es scheint aber darum zu gehen, dass gemäß Vereinssatzung jede Minderheit ab einer Größe von 10% der Gesamtmitgliederanzahl eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
Ursprünglich ging es um die Einberufung einer MV, bei welcher Clemens Fritz und die restliche Geschäftsführung die Gründe ihres Handelns der letzten Jahre offen legen sowie weiteren Fragen Rede und Antwort stehen sollten. Grund war die katastrophale Arbeit bei Werder Bremen.
Es kristallisierte sich dabei folgendes Problem heraus, da die Vereinssatzung von Werder und auch anderen professionellen Vereinen noch aus der Wiege des Vereinsrechts stammt bzw. auf dessen Grundlagen beruht:
Um die notwendigen 10% zu erreichen, müsste die Minderheit einen Großteil bzw. alle Mitglieder informieren können.
Dies ist hauptsächlich nur auf 2 Arten möglich:
1. Der SV Werder Bremen informiert alle Mitglieder schriftlich über das Begehren der Minderheit und jedes Mitglied kann dann seine Unterschrift druntersetzen
2. Die Initiatoren des Minderheitbegehrens informieren die Mitglieder selbst und sammeln die Unterschriften ein.
Hier war es jetzt so, dass Werder sich dem ganzen Vorgehen zu Beginn in Werder-Manier komplett versperrt hat. Problem für die Initiatoren: Wie sollen sie Punkt 2 nachkommen, wenn sie keine Kontaktdaten der Mitglieder haben?
Die oben zitierte Möglichkeit zum Kompromiss seitens Werder hätte mich mal interessiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier eine Lösung für exakt dieses Problem angeboten hat. Man zielte wahrscheinlich eher darauf ab, die Initiatoren zu besänftigen.
Mmn geht es hier mittlerweile ausschließlich um einen Grundsatzentscheid / eine Änderung in der Satzung bzw. dem Vereinsrecht, was gerade die großen Vereine betrifft. Denn obwohl es in der Satzung geschrieben steht, haben Minderheiten eigentlich keine Chance die erforderlichen 10% irgendwie zu erreichen.
Und in diesem Punkt muss ich dem Initiator auch recht geben. Hier muss etwas geändert werden. Entweder man streicht den Punkt komplett oder man bietet Lösungen an. So wie aktuell, kann es aber nicht stehen bleiben.
Werders Statement rückt den Verein, genau so wie es umgekehrt der Initiator auf diversen Kanälen macht, natürlich jetzt ins richtige Licht. Das Werder jetzt hier das zeitliche Problem anführt finde ich irgendwie komisch. Wäre man zu Beginn zusammengekommen, dann hätte es kein Problem gegeben.
Bin mal gespannt wie das Gericht entscheidet. Würde mich aber nicht wundern, wenn die Mitgliederinitiative hier recht bekommt. Ändert jetzt natürlich eh nichts mehr.
12.06.2026 - 14:41 Uhr
Zitat von werder2025
was ist eigentlich der Plan davon? Fritz und co leisten durchschnittliche Arbeit.
Die jetzt rauswerfen?
Ich sehe da wenig Alternativen zu, dass die mehr lernen wie z.B. Baumann.
ist doch auf der Trainerposition ähnlich. Werner war das beste was wir bekommen konnten und der geht halt zu nem größeren Verein.
Anfang war von der Erfahrung her klar besser als Werner. Lief trotzdem anders. Steffen war nicht so und von Thioune halte ich bisher nicht viel.
Sehe das aber aktuell schwierig an bessere Leute zu kriegen.
Ohne mehr Geld wirds nichts mit mehr Erfolg.
was ist eigentlich der Plan davon? Fritz und co leisten durchschnittliche Arbeit.
Die jetzt rauswerfen?
Ich sehe da wenig Alternativen zu, dass die mehr lernen wie z.B. Baumann.
ist doch auf der Trainerposition ähnlich. Werner war das beste was wir bekommen konnten und der geht halt zu nem größeren Verein.
Anfang war von der Erfahrung her klar besser als Werner. Lief trotzdem anders. Steffen war nicht so und von Thioune halte ich bisher nicht viel.
Sehe das aber aktuell schwierig an bessere Leute zu kriegen.
Ohne mehr Geld wirds nichts mit mehr Erfolg.
Wenn ich es alles richtig rausgelesen/gehört habe soll es darum gehen eine außerordentliche MV anzustreben Fritz seine Arbeit kritisch zu hinterfragen und klarheit für die Zukunft ,das er abgewählt wird ist laut Aussage des Initiators nicht gewollt bzw. soll das auch wohl nicht möglich sein wenn die MV zustande kommen würde .
Den Abgang von Werner habe ich erstmal kritisch gesehen und gedacht dann soll es halt so sein , nach dieser Saison muss man sagen das das was er gesagt hat zutrifft und und ich denke das er auch nichts unmögliches verlangt hat ala wir brauchen jetzt teure Neuzugänge , verständlich m.M.n das er sich dann für einen Abgang entschieden hat da er wohl keine Zukunft gesehen hat , Steffen wird nicht viel Wiederworte gegeben habe und das genommen haben was halt da ist , Thioune gefällt mir dahin besser als Steffen das er wie schonmal in seinen Thread die Sachen direkter anspricht man mus jetzt gucken wie es die Saison wird wenn er eine Vorbereitung hatte und anfängt seinen Stil zu implementieren .
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Adler-Horst-90 am 12.06.2026 um 14:42 Uhr bearbeitet
12.06.2026 - 14:51 Uhr
Zitat von Danyello
Ich kopiere mal einen Text von mir aus dem Worum. Komplett von Anfang bis Ende war ich allerdings auch nicht im Thema:
Zitat von RoMaRu
Könnte überhaupt mal jemand den Sachverhalt und v.a. den aktuellen Stand zusammenfassen, bitte? Ich habe zwar mitbekommen, dass es da eine Initiative gab und worum es ihr ungefähr ging, aber wenig mehr, und insb. nicht, was seitdem passiert ist. Bin bestimmt nicht der einzige. Wäre nett, wenn jemand etwas erläutern könnte.
Könnte überhaupt mal jemand den Sachverhalt und v.a. den aktuellen Stand zusammenfassen, bitte? Ich habe zwar mitbekommen, dass es da eine Initiative gab und worum es ihr ungefähr ging, aber wenig mehr, und insb. nicht, was seitdem passiert ist. Bin bestimmt nicht der einzige. Wäre nett, wenn jemand etwas erläutern könnte.

Ich kopiere mal einen Text von mir aus dem Worum. Komplett von Anfang bis Ende war ich allerdings auch nicht im Thema:
Zitat von Danyello
Es scheint aber darum zu gehen, dass gemäß Vereinssatzung jede Minderheit ab einer Größe von 10% der Gesamtmitgliederanzahl eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
Ursprünglich ging es um die Einberufung einer MV, bei welcher Clemens Fritz und die restliche Geschäftsführung die Gründe ihres Handelns der letzten Jahre offen legen sowie weiteren Fragen Rede und Antwort stehen sollten. Grund war die katastrophale Arbeit bei Werder Bremen.
Es kristallisierte sich dabei folgendes Problem heraus, da die Vereinssatzung von Werder und auch anderen professionellen Vereinen noch aus der Wiege des Vereinsrechts stammt bzw. auf dessen Grundlagen beruht:
Um die notwendigen 10% zu erreichen, müsste die Minderheit einen Großteil bzw. alle Mitglieder informieren können.
Dies ist hauptsächlich nur auf 2 Arten möglich:
1. Der SV Werder Bremen informiert alle Mitglieder schriftlich über das Begehren der Minderheit und jedes Mitglied kann dann seine Unterschrift druntersetzen
2. Die Initiatoren des Minderheitbegehrens informieren die Mitglieder selbst und sammeln die Unterschriften ein.
Hier war es jetzt so, dass Werder sich dem ganzen Vorgehen zu Beginn in Werder-Manier komplett versperrt hat. Problem für die Initiatoren: Wie sollen sie Punkt 2 nachkommen, wenn sie keine Kontaktdaten der Mitglieder haben?
Die oben zitierte Möglichkeit zum Kompromiss seitens Werder hätte mich mal interessiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier eine Lösung für exakt dieses Problem angeboten hat. Man zielte wahrscheinlich eher darauf ab, die Initiatoren zu besänftigen.
Mmn geht es hier mittlerweile ausschließlich um einen Grundsatzentscheid / eine Änderung in der Satzung bzw. dem Vereinsrecht, was gerade die großen Vereine betrifft. Denn obwohl es in der Satzung geschrieben steht, haben Minderheiten eigentlich keine Chance die erforderlichen 10% irgendwie zu erreichen.
Und in diesem Punkt muss ich dem Initiator auch recht geben. Hier muss etwas geändert werden. Entweder man streicht den Punkt komplett oder man bietet Lösungen an. So wie aktuell, kann es aber nicht stehen bleiben.
Werders Statement rückt den Verein, genau so wie es umgekehrt der Initiator auf diversen Kanälen macht, natürlich jetzt ins richtige Licht. Das Werder jetzt hier das zeitliche Problem anführt finde ich irgendwie komisch. Wäre man zu Beginn zusammengekommen, dann hätte es kein Problem gegeben.
Bin mal gespannt wie das Gericht entscheidet. Würde mich aber nicht wundern, wenn die Mitgliederinitiative hier recht bekommt. Ändert jetzt natürlich eh nichts mehr.
Es scheint aber darum zu gehen, dass gemäß Vereinssatzung jede Minderheit ab einer Größe von 10% der Gesamtmitgliederanzahl eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
Ursprünglich ging es um die Einberufung einer MV, bei welcher Clemens Fritz und die restliche Geschäftsführung die Gründe ihres Handelns der letzten Jahre offen legen sowie weiteren Fragen Rede und Antwort stehen sollten. Grund war die katastrophale Arbeit bei Werder Bremen.
Es kristallisierte sich dabei folgendes Problem heraus, da die Vereinssatzung von Werder und auch anderen professionellen Vereinen noch aus der Wiege des Vereinsrechts stammt bzw. auf dessen Grundlagen beruht:
Um die notwendigen 10% zu erreichen, müsste die Minderheit einen Großteil bzw. alle Mitglieder informieren können.
Dies ist hauptsächlich nur auf 2 Arten möglich:
1. Der SV Werder Bremen informiert alle Mitglieder schriftlich über das Begehren der Minderheit und jedes Mitglied kann dann seine Unterschrift druntersetzen
2. Die Initiatoren des Minderheitbegehrens informieren die Mitglieder selbst und sammeln die Unterschriften ein.
Hier war es jetzt so, dass Werder sich dem ganzen Vorgehen zu Beginn in Werder-Manier komplett versperrt hat. Problem für die Initiatoren: Wie sollen sie Punkt 2 nachkommen, wenn sie keine Kontaktdaten der Mitglieder haben?
Die oben zitierte Möglichkeit zum Kompromiss seitens Werder hätte mich mal interessiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier eine Lösung für exakt dieses Problem angeboten hat. Man zielte wahrscheinlich eher darauf ab, die Initiatoren zu besänftigen.
Mmn geht es hier mittlerweile ausschließlich um einen Grundsatzentscheid / eine Änderung in der Satzung bzw. dem Vereinsrecht, was gerade die großen Vereine betrifft. Denn obwohl es in der Satzung geschrieben steht, haben Minderheiten eigentlich keine Chance die erforderlichen 10% irgendwie zu erreichen.
Und in diesem Punkt muss ich dem Initiator auch recht geben. Hier muss etwas geändert werden. Entweder man streicht den Punkt komplett oder man bietet Lösungen an. So wie aktuell, kann es aber nicht stehen bleiben.
Werders Statement rückt den Verein, genau so wie es umgekehrt der Initiator auf diversen Kanälen macht, natürlich jetzt ins richtige Licht. Das Werder jetzt hier das zeitliche Problem anführt finde ich irgendwie komisch. Wäre man zu Beginn zusammengekommen, dann hätte es kein Problem gegeben.
Bin mal gespannt wie das Gericht entscheidet. Würde mich aber nicht wundern, wenn die Mitgliederinitiative hier recht bekommt. Ändert jetzt natürlich eh nichts mehr.
Danke für die Erklärung! Klingt ja jedenfalls nicht nach etwas total Unsinnigem.
Warum ändert es jetzt eh nichts mehr? Es geht doch eher um einen Grundsatzentscheid zum Einberufen einer MV, oder habe ich das falsch verstanden?
12.06.2026 - 15:49 Uhr
Grundsätzlich so wie ich das Vereinsrecht gelesen habe. Haben Mitglieder ein Auskunftsrecht um eben genau andere Mitglieder zu informieren etc. Das die persönlichen Daten dafür genutzt werden können steht auch in den Belehrungen des Aufnahmeantrags.
Der Knackpunkt ist dass es dafür ein berechtigtes Interesse gibt.
Da CF ein Angestellter der GmbH ist kann man ihn nicht mit einer MV kündigen. Das ist Aufgabe des ARs (der wurde übrigens gerade erst letztes Jahr neu gewählt auf der MV). Genauso wie die Bewertung der Arbeit von CF.
Man kann an Ende höchstens den Antrag stellen, dass der AR sich damit befassen muss, das ändert aber halt nichts.
Deswegen sagt der Verein das berechtigte Interesse liegt nicht vir und deshalb darf man nach DSGVO die Daten gar nicht weitergeben.
Der Knackpunkt ist dass es dafür ein berechtigtes Interesse gibt.
Da CF ein Angestellter der GmbH ist kann man ihn nicht mit einer MV kündigen. Das ist Aufgabe des ARs (der wurde übrigens gerade erst letztes Jahr neu gewählt auf der MV). Genauso wie die Bewertung der Arbeit von CF.
Man kann an Ende höchstens den Antrag stellen, dass der AR sich damit befassen muss, das ändert aber halt nichts.
Deswegen sagt der Verein das berechtigte Interesse liegt nicht vir und deshalb darf man nach DSGVO die Daten gar nicht weitergeben.
01.07.2026 - 11:11 Uhr
04.07.2026 - 16:04 Uhr
Zitat von Werder-Fossil
Grundsätzlich so wie ich das Vereinsrecht gelesen habe. Haben Mitglieder ein Auskunftsrecht um eben genau andere Mitglieder zu informieren etc. Das die persönlichen Daten dafür genutzt werden können steht auch in den Belehrungen des Aufnahmeantrags.
Der Knackpunkt ist dass es dafür ein berechtigtes Interesse gibt.
Da CF ein Angestellter der GmbH ist kann man ihn nicht mit einer MV kündigen. Das ist Aufgabe des ARs (der wurde übrigens gerade erst letztes Jahr neu gewählt auf der MV). Genauso wie die Bewertung der Arbeit von CF.
Man kann an Ende höchstens den Antrag stellen, dass der AR sich damit befassen muss, das ändert aber halt nichts.
Deswegen sagt der Verein das berechtigte Interesse liegt nicht vir und deshalb darf man nach DSGVO die Daten gar nicht weitergeben.
Grundsätzlich so wie ich das Vereinsrecht gelesen habe. Haben Mitglieder ein Auskunftsrecht um eben genau andere Mitglieder zu informieren etc. Das die persönlichen Daten dafür genutzt werden können steht auch in den Belehrungen des Aufnahmeantrags.
Der Knackpunkt ist dass es dafür ein berechtigtes Interesse gibt.
Da CF ein Angestellter der GmbH ist kann man ihn nicht mit einer MV kündigen. Das ist Aufgabe des ARs (der wurde übrigens gerade erst letztes Jahr neu gewählt auf der MV). Genauso wie die Bewertung der Arbeit von CF.
Man kann an Ende höchstens den Antrag stellen, dass der AR sich damit befassen muss, das ändert aber halt nichts.
Deswegen sagt der Verein das berechtigte Interesse liegt nicht vir und deshalb darf man nach DSGVO die Daten gar nicht weitergeben.
Ganz ehrlich, ich bin auch dagegen das die meine Daten bekommen. Für mich sind die eine Ansammlung von Wichtigteuern die ihren Kopf durchsetzen wollen. Am Ende bringt das mehr Unruhe als Produktives. Und bei Transferverhandlungen kann das auch kontraproduktiv sein. Wer will schon in einen unruhigen Verein?!
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