Mitgliederversammlung HSV e.V.
22.01.2014 - 12:59 Uhr
22.01.2023 - 12:38 Uhr
Fernwahl, Briefwahl, ist doch alles nicht wirklich wichtig.
Jemand kann ein herausragender Präsident des e.V. sein und gleichzeitig als AR Mitglied der AG oder sogar als AR Vorsitzender eine Vollkatastrophe.
Wenn Jansen für seine Tätigkeit im e.V. gelobt wird, wunderbar, dass es schwer fällt Jansen für seine Tätigkeit im AR zu loben ist doch auch offensichtlich.
Mir deucht die Personalunion ist suboptimal, mir deucht, man tut dem eV keinen Gefallen, wenn das Präsidentenamt Eintrittskarte für den AR ist, aber es ist mir am Ende einfach zu egal, als dass ich mich darüber verrückt mache. Der HSV will das so, also ist es eben so. Auch bei einer Fernwahl kann der größte Bockmist bei rauskommen. Dann wird der größte Schaumschläger und nicht der beste Vereinsmeier Präsident. Auch nicht besser.
Es ist wahrscheinlich einfach zuviel Scheinwerferlicht auf die Pöstchen beim HSV gerichtet, um nur für Personen interessant zu sein, die kompetent und integer sind. Die haben regelmäßig wahrscheinlich auch besseres zu tun, als sich auf Versammlungen blöd anpflaumen zu lassen, weil man nicht gewünschte Vereinsmeier und/oder Schaumschläger ist.
Jemand kann ein herausragender Präsident des e.V. sein und gleichzeitig als AR Mitglied der AG oder sogar als AR Vorsitzender eine Vollkatastrophe.
Wenn Jansen für seine Tätigkeit im e.V. gelobt wird, wunderbar, dass es schwer fällt Jansen für seine Tätigkeit im AR zu loben ist doch auch offensichtlich.
Mir deucht die Personalunion ist suboptimal, mir deucht, man tut dem eV keinen Gefallen, wenn das Präsidentenamt Eintrittskarte für den AR ist, aber es ist mir am Ende einfach zu egal, als dass ich mich darüber verrückt mache. Der HSV will das so, also ist es eben so. Auch bei einer Fernwahl kann der größte Bockmist bei rauskommen. Dann wird der größte Schaumschläger und nicht der beste Vereinsmeier Präsident. Auch nicht besser.
Es ist wahrscheinlich einfach zuviel Scheinwerferlicht auf die Pöstchen beim HSV gerichtet, um nur für Personen interessant zu sein, die kompetent und integer sind. Die haben regelmäßig wahrscheinlich auch besseres zu tun, als sich auf Versammlungen blöd anpflaumen zu lassen, weil man nicht gewünschte Vereinsmeier und/oder Schaumschläger ist.
22.01.2023 - 12:49 Uhr
Zitat von Kallinski1887
Na gut, beziehen wir uns auf den Punkt der möglichen Informationen, die ich vor Ort bekomme.
In wiefern es da besser ist, direkt anwesend zu sein, als „nur“ per Online-Schalte, darüber lässt sich doch wohl sehr streiten.
Ich möchte nämlich behaupten, dass nicht 100% der Anwesenden fundierte Fachleute sind, die sich mit der Materie 24/7 auseinander setzen. Was ich da also gesagt bekomme, von denen, die links und rechts neben mir sitzen, garantiert mir auch keinen tieferen Einblick. Und die Redebeiträge und Antragsunterlagen kann ich so oder so verfolgen.
Vielmehr könnte man im Umkehrschluss argumentieren, dass diejenigen, die von zu Hause aus lauschen und nicht noch von links und rechts besabbelt werden, eine eigenständigere Meinung haben (könnte man, möchte ich an der Stelle aber nicht ernsthaft).
Der Umstand, dass man vor Ort ein umfassenderes Bild bekommt ist daher ebenso aus der Luft gegriffen, wie der, dass man als in Hamburg lebender eh mehr Ahnung hat (siehe User lauffaul).
Das ist maximal eine Annahme deinerseits, wird sich so aber niemals mit Fakten untermauern lassen.
Und für die technische Durchführung solcher Veranstaltungen gibt es Fachfirmen, die sowas sicher stellen können. Klar das kostet, aber so eine Versammlung vor Ort samt Lokalität ist auch nicht umsonst. Und spinnen wir das mal rund. Nehmen wir mal an, alle Mitglieder würden sich zur MV anmelden und erscheinen. Die Kosten dafür möchte ich mir gar nicht ausmalen.
Und klar kann auch da etwas schief gehen. Vor Ort kann aber auch mal das Mikro ausfallen und Redebeiträge nicht mehr gehört werden. Wie fair ist das dann noch?
Zitat von Onkel1887
Das Du von mir bisher kein Grund gegen eine Online Abstimmung bekommen hast, könnte daran liegen das ich dazu überhaupt nichts gesagt habe. Der erste Beitrag von mir den du hier zitiert hast bezog sich einzig und allein auf die Tatsache das man als Hamburger ehr die Möglichkeit hat sich auf Infoveranstaltungen oder in persönlichen Gesprächen zu informieren (und das diese Möglichkeit von einem Bruchteil nur genutzt wird).
Aber ich sehr zurzeit eine Online Abstimmung tatsächlich kritisch, aber nicht wegen des Themas Information. Nein für mich ist ehr das Thema Technik und Sicherheit/ Stabilität eine entscheidende Frage. Selbst gestern vor Ort musste das System vor einer Abstimmung neu gestartet werden, weil es Probleme gab.
Was ist also, wenn bei einer Abstimmung über ein Antrag plötzlich 1000 Mitglieder nicht abstimmen können, weil die Übertragung nicht funktioniert und ihre Stimmen nicht gezählt werden?
Es muss immer sicher feststehen wie viele stimmberechtigte Mitglieder an einer Abstimmung teilnehmen, um die Ergebnisse richtig einzuordnen. Deshalb ist es wichtig, das die Verbindungen über die gesamte Zeit zu 100% sicher steht. Diese Garantie sehe ich zurzeit leider nicht.
Ein weiterer Punkt, aber das wäre vielleicht organisatorisch zu lösen, ist der Zeitaufwand. Die meisten Abstimmung wurden gestern per Stimmkarte durchgeführt (Zeitaufwand pro Abstimmung 20- 60 Sek). Die Digitalen Abstimmungen haben alle mehrere Minuten gedauert. Wenn auf einer MV also alle Abstimmungen online möglich sein sollen, müsste man die Anzahl deutlich verringern.
Es gibt zum Thema Online Voting noch einige technische, aber auch juristische Fragen zu klären. Eine MV ist eben kein Zoom Meeting. Aber wenn das alles geklärt ist, muss es diese Möglichkeit geben. Demokratie ist kein Wunschkonzert, deshalb muss man auch andere Meinung aushalten.
Zitat von Kallinski1887
Ich habe seit gestern alle Beiträge zur MV verfolgt, aber keinen einzigen sinnigen Grund beliefert bekommen, warum es keine Online-Abstimmungen geben sollte.
Auch von dir nicht.
Von Briefwahl Wochen im Voraus halte ich übrigens wenig. Aber nichts, wirklich gar nichts spricht gegen digitale Live-Abstimmungen.
Aber wenn von euch vor Ort anwesenden, inhaltlich genauso viel kommt, wie hier im Forum („Ihr müsst den A**** hoch bekommen“ und „Wenn ihr weit weg wohnt, habt ihr eh keine Ahnung“), kann ich mir gut vorstellen, warum man den Kreis der Abstimmenden in seinem eigenen kleinen Sud belassen möchte.
Zitat von Onkel1887
Du hast völlig Recht! Du bist ja nicht mal in der Lage eine Diskussion richtig zu folgen, wenn du sie dir in aller Ruhe durchlesen kannst. Wie soll das dann live funktionieren ( Ohne die Möglichkeit auf Wiederholung). Du bist ein sehr gutes Beispiel dafür, das es keine Online Abstimmungen geben sollte.
Zitat von Kallinski1887
Und was für ein anderes Bild würde es ergeben, wenn ich digital an der Veranstaltung teilnehme, sämtliche Reden ebenso verfolgen kann, nur halt nicht vor Ort sondern am Laptop, Tablet etc.? Was wäre daran so großartig anders und vor allem (scheinbar) begrenzt an der Informationsgewinnung, als wenn ich da im Saal hocke? Welche geistreichen Informationen kommen da bei persönlicher Teilnahme zusammen, die mir nicht zufliegen?
Es sind immer dieselben hohlen Argumente, besser und richtiger werden sie dadurch schon ewig nicht…
Macht man so weiter. Ihr habt das große Ganze im Blick.
Zitat von Onkel1887
Nein man ist nicht automatisch besser informiert. Aber man hat eher die Möglichkeit sich live vor Ort ein Bild zu machen. Aber dafür muss man auch den ***** hoch bekommen. Es waren heute Mitglieder aus Nürnberg und Kaiserslautern. Von solchen Mitgliedern sollten sich mal Mitglieder im HVV Bereich ein Beispiel nehmen.
Zitat von Kallinski1887
Und nur weil man in Hamburg wohnt, ist man automatisch besser informiert?
Was erfahren die Hamburger eher, als wenn ich in Bayern oder Sachsen-Anhalt wohne?
Zitat von lauffaul
Ja, das Recht hast du. Nur wahrnehmen müsstest du es noch. Du wohnst 500km weit weg. Wie oft bist du bei den Spielen dabei? Oder Treffs? Oder bei den Versammlungen? Wie aktiv nimmst du am Leben des HSV überhaupt teil? Die halbe Republik zwischen sich und dem HSV haben, aber Hauptsache abstimmen wollen, weil man ja dank MOPO und Bild bestens über alles Bescheid weiß!
Und nur weil ich deine Meinung nicht teile, habe ich mir keine Gedanken gemacht?
Zitat von Krokohund
Kann man wirklich sich selbst drei Minuten Gedanken darüber machen und nicht die Sinnhaftigkeit einer Fernwahl sehen? Ich wohne über 500km von Hamburg weg und habe heute arbeiten müssen. Ich zahle Mitgliedbeitrag und habe das Recht im Verein mitzubestimmen. Hier ist ein Verein mit beinahe 90.000 Mitgliedern und 600 entscheiden über die Zukunft. Btw: wenn du von jedem Mitglied forderst anzureisen, dann muss auch zwingend die Lokalität für 87.000 Mitglieder zur Verfügung gestellt werden. Alleine da das nicht möglich ist, ist es doch schon Schwachsinn.
Zitat von lauffaul
Hier wurde mehrfahr die digitale Fernwahl gefordert. Mit welcher Begründung, außer der Bequemlichkeit nicht mehr hinfahren zu müssen? Warum sollten diejenigen den Weg unseres Vereins mitbestimmen, die ihrem "Herzensverein" noch nicht einmal einen Samstag widmen können? Sollte der Tag für den HSV nicht eh grundsätzlich blockiert sein?
Hier wurde mehrfahr die digitale Fernwahl gefordert. Mit welcher Begründung, außer der Bequemlichkeit nicht mehr hinfahren zu müssen? Warum sollten diejenigen den Weg unseres Vereins mitbestimmen, die ihrem "Herzensverein" noch nicht einmal einen Samstag widmen können? Sollte der Tag für den HSV nicht eh grundsätzlich blockiert sein?
Kann man wirklich sich selbst drei Minuten Gedanken darüber machen und nicht die Sinnhaftigkeit einer Fernwahl sehen? Ich wohne über 500km von Hamburg weg und habe heute arbeiten müssen. Ich zahle Mitgliedbeitrag und habe das Recht im Verein mitzubestimmen. Hier ist ein Verein mit beinahe 90.000 Mitgliedern und 600 entscheiden über die Zukunft. Btw: wenn du von jedem Mitglied forderst anzureisen, dann muss auch zwingend die Lokalität für 87.000 Mitglieder zur Verfügung gestellt werden. Alleine da das nicht möglich ist, ist es doch schon Schwachsinn.
Ja, das Recht hast du. Nur wahrnehmen müsstest du es noch. Du wohnst 500km weit weg. Wie oft bist du bei den Spielen dabei? Oder Treffs? Oder bei den Versammlungen? Wie aktiv nimmst du am Leben des HSV überhaupt teil? Die halbe Republik zwischen sich und dem HSV haben, aber Hauptsache abstimmen wollen, weil man ja dank MOPO und Bild bestens über alles Bescheid weiß!
Und nur weil ich deine Meinung nicht teile, habe ich mir keine Gedanken gemacht?
Und nur weil man in Hamburg wohnt, ist man automatisch besser informiert?
Was erfahren die Hamburger eher, als wenn ich in Bayern oder Sachsen-Anhalt wohne?
Nein man ist nicht automatisch besser informiert. Aber man hat eher die Möglichkeit sich live vor Ort ein Bild zu machen. Aber dafür muss man auch den ***** hoch bekommen. Es waren heute Mitglieder aus Nürnberg und Kaiserslautern. Von solchen Mitgliedern sollten sich mal Mitglieder im HVV Bereich ein Beispiel nehmen.
Und was für ein anderes Bild würde es ergeben, wenn ich digital an der Veranstaltung teilnehme, sämtliche Reden ebenso verfolgen kann, nur halt nicht vor Ort sondern am Laptop, Tablet etc.? Was wäre daran so großartig anders und vor allem (scheinbar) begrenzt an der Informationsgewinnung, als wenn ich da im Saal hocke? Welche geistreichen Informationen kommen da bei persönlicher Teilnahme zusammen, die mir nicht zufliegen?
Es sind immer dieselben hohlen Argumente, besser und richtiger werden sie dadurch schon ewig nicht…
Macht man so weiter. Ihr habt das große Ganze im Blick.
Du hast völlig Recht! Du bist ja nicht mal in der Lage eine Diskussion richtig zu folgen, wenn du sie dir in aller Ruhe durchlesen kannst. Wie soll das dann live funktionieren ( Ohne die Möglichkeit auf Wiederholung). Du bist ein sehr gutes Beispiel dafür, das es keine Online Abstimmungen geben sollte.
Ich habe seit gestern alle Beiträge zur MV verfolgt, aber keinen einzigen sinnigen Grund beliefert bekommen, warum es keine Online-Abstimmungen geben sollte.
Auch von dir nicht.
Von Briefwahl Wochen im Voraus halte ich übrigens wenig. Aber nichts, wirklich gar nichts spricht gegen digitale Live-Abstimmungen.
Aber wenn von euch vor Ort anwesenden, inhaltlich genauso viel kommt, wie hier im Forum („Ihr müsst den A**** hoch bekommen“ und „Wenn ihr weit weg wohnt, habt ihr eh keine Ahnung“), kann ich mir gut vorstellen, warum man den Kreis der Abstimmenden in seinem eigenen kleinen Sud belassen möchte.
Das Du von mir bisher kein Grund gegen eine Online Abstimmung bekommen hast, könnte daran liegen das ich dazu überhaupt nichts gesagt habe. Der erste Beitrag von mir den du hier zitiert hast bezog sich einzig und allein auf die Tatsache das man als Hamburger ehr die Möglichkeit hat sich auf Infoveranstaltungen oder in persönlichen Gesprächen zu informieren (und das diese Möglichkeit von einem Bruchteil nur genutzt wird).
Aber ich sehr zurzeit eine Online Abstimmung tatsächlich kritisch, aber nicht wegen des Themas Information. Nein für mich ist ehr das Thema Technik und Sicherheit/ Stabilität eine entscheidende Frage. Selbst gestern vor Ort musste das System vor einer Abstimmung neu gestartet werden, weil es Probleme gab.
Was ist also, wenn bei einer Abstimmung über ein Antrag plötzlich 1000 Mitglieder nicht abstimmen können, weil die Übertragung nicht funktioniert und ihre Stimmen nicht gezählt werden?
Es muss immer sicher feststehen wie viele stimmberechtigte Mitglieder an einer Abstimmung teilnehmen, um die Ergebnisse richtig einzuordnen. Deshalb ist es wichtig, das die Verbindungen über die gesamte Zeit zu 100% sicher steht. Diese Garantie sehe ich zurzeit leider nicht.
Ein weiterer Punkt, aber das wäre vielleicht organisatorisch zu lösen, ist der Zeitaufwand. Die meisten Abstimmung wurden gestern per Stimmkarte durchgeführt (Zeitaufwand pro Abstimmung 20- 60 Sek). Die Digitalen Abstimmungen haben alle mehrere Minuten gedauert. Wenn auf einer MV also alle Abstimmungen online möglich sein sollen, müsste man die Anzahl deutlich verringern.
Es gibt zum Thema Online Voting noch einige technische, aber auch juristische Fragen zu klären. Eine MV ist eben kein Zoom Meeting. Aber wenn das alles geklärt ist, muss es diese Möglichkeit geben. Demokratie ist kein Wunschkonzert, deshalb muss man auch andere Meinung aushalten.
Na gut, beziehen wir uns auf den Punkt der möglichen Informationen, die ich vor Ort bekomme.
In wiefern es da besser ist, direkt anwesend zu sein, als „nur“ per Online-Schalte, darüber lässt sich doch wohl sehr streiten.
Ich möchte nämlich behaupten, dass nicht 100% der Anwesenden fundierte Fachleute sind, die sich mit der Materie 24/7 auseinander setzen. Was ich da also gesagt bekomme, von denen, die links und rechts neben mir sitzen, garantiert mir auch keinen tieferen Einblick. Und die Redebeiträge und Antragsunterlagen kann ich so oder so verfolgen.
Vielmehr könnte man im Umkehrschluss argumentieren, dass diejenigen, die von zu Hause aus lauschen und nicht noch von links und rechts besabbelt werden, eine eigenständigere Meinung haben (könnte man, möchte ich an der Stelle aber nicht ernsthaft).
Der Umstand, dass man vor Ort ein umfassenderes Bild bekommt ist daher ebenso aus der Luft gegriffen, wie der, dass man als in Hamburg lebender eh mehr Ahnung hat (siehe User lauffaul).
Das ist maximal eine Annahme deinerseits, wird sich so aber niemals mit Fakten untermauern lassen.
Und für die technische Durchführung solcher Veranstaltungen gibt es Fachfirmen, die sowas sicher stellen können. Klar das kostet, aber so eine Versammlung vor Ort samt Lokalität ist auch nicht umsonst. Und spinnen wir das mal rund. Nehmen wir mal an, alle Mitglieder würden sich zur MV anmelden und erscheinen. Die Kosten dafür möchte ich mir gar nicht ausmalen.
Und klar kann auch da etwas schief gehen. Vor Ort kann aber auch mal das Mikro ausfallen und Redebeiträge nicht mehr gehört werden. Wie fair ist das dann noch?
Wie gesagt der Punkt: Information spielt in meinen Augen bei der Frage Online Abstimmung keine wirkliche Rolle.
Bleiben wir also beim Themenbereich Durchführung und Sicherheit der Übertragung. Ja vor Ort kann ein Mikro ausfallen. Nur das fällt halt dann sofort aus und wird behoben. Wenn die Verbindung zu einer nicht unerheblichen Anzahl von Mitgliedern abbricht, vielleicht nicht... Und das ist glaube ich eher ein Problem der Infrastruktur und Netzstabilität in Deutschland und keine Frage von Firmen Knowhows.
Wahlen sollten möglichst nicht anfechtbar sein. Deshalb muss in meinen Augen sicher sein das auch bei der gleichzeitigen Stimmabgabe von 10.000 Usern / Mitgliedern die Server Fehlerfrei arbeiten. Das sehe ich zurzeit in Deutschland nicht.
Und nochmal: Ich bin nicht gegen Onlinewahlen. Im Hinblick auf Umwelt und Nachhaltigkeit, halte ich diese Möglichkeit sogar für wichtig. Nur muss man die Probleme und Aufgaben erst angehen und lösen.
22.01.2023 - 13:14 Uhr
Wenn man viele Wochen Zeit hat, Streaming und Onlineabtimmung auf die Kette zu kriegen, wird das auch in Deutschland gelingen. Entweder will man ein Verein sein, der stolz darauf ist, überall und nirgends interessierte Mitglieder zu haben oder nicht. Dann muss man an die Infrastruktur ran, um Mitbestimmung auch zu gewährleisten.
22.01.2023 - 13:14 Uhr
Zitat von Onkel1887
Wie gesagt der Punkt: Information spielt in meinen Augen bei der Frage Online Abstimmung keine wirkliche Rolle.
Bleiben wir also beim Themenbereich Durchführung und Sicherheit der Übertragung. Ja vor Ort kann ein Mikro ausfallen. Nur das fällt halt dann sofort aus und wird behoben. Wenn die Verbindung zu einer nicht unerheblichen Anzahl von Mitgliedern abbricht, vielleicht nicht... Und das ist glaube ich eher ein Problem der Infrastruktur und Netzstabilität in Deutschland und keine Frage von Firmen Knowhows.
Wahlen sollten möglichst nicht anfechtbar sein. Deshalb muss in meinen Augen sicher sein das auch bei der gleichzeitigen Stimmabgabe von 10.000 Usern / Mitgliedern die Server Fehlerfrei arbeiten. Das sehe ich zurzeit in Deutschland nicht.
Und nochmal: Ich bin nicht gegen Onlinewahlen. Im Hinblick auf Umwelt und Nachhaltigkeit, halte ich diese Möglichkeit sogar für wichtig. Nur muss man die Probleme und Aufgaben erst angehen und lösen.
Zitat von Kallinski1887
Na gut, beziehen wir uns auf den Punkt der möglichen Informationen, die ich vor Ort bekomme.
In wiefern es da besser ist, direkt anwesend zu sein, als „nur“ per Online-Schalte, darüber lässt sich doch wohl sehr streiten.
Ich möchte nämlich behaupten, dass nicht 100% der Anwesenden fundierte Fachleute sind, die sich mit der Materie 24/7 auseinander setzen. Was ich da also gesagt bekomme, von denen, die links und rechts neben mir sitzen, garantiert mir auch keinen tieferen Einblick. Und die Redebeiträge und Antragsunterlagen kann ich so oder so verfolgen.
Vielmehr könnte man im Umkehrschluss argumentieren, dass diejenigen, die von zu Hause aus lauschen und nicht noch von links und rechts besabbelt werden, eine eigenständigere Meinung haben (könnte man, möchte ich an der Stelle aber nicht ernsthaft).
Der Umstand, dass man vor Ort ein umfassenderes Bild bekommt ist daher ebenso aus der Luft gegriffen, wie der, dass man als in Hamburg lebender eh mehr Ahnung hat (siehe User lauffaul).
Das ist maximal eine Annahme deinerseits, wird sich so aber niemals mit Fakten untermauern lassen.
Und für die technische Durchführung solcher Veranstaltungen gibt es Fachfirmen, die sowas sicher stellen können. Klar das kostet, aber so eine Versammlung vor Ort samt Lokalität ist auch nicht umsonst. Und spinnen wir das mal rund. Nehmen wir mal an, alle Mitglieder würden sich zur MV anmelden und erscheinen. Die Kosten dafür möchte ich mir gar nicht ausmalen.
Und klar kann auch da etwas schief gehen. Vor Ort kann aber auch mal das Mikro ausfallen und Redebeiträge nicht mehr gehört werden. Wie fair ist das dann noch?
Zitat von Onkel1887
Das Du von mir bisher kein Grund gegen eine Online Abstimmung bekommen hast, könnte daran liegen das ich dazu überhaupt nichts gesagt habe. Der erste Beitrag von mir den du hier zitiert hast bezog sich einzig und allein auf die Tatsache das man als Hamburger ehr die Möglichkeit hat sich auf Infoveranstaltungen oder in persönlichen Gesprächen zu informieren (und das diese Möglichkeit von einem Bruchteil nur genutzt wird).
Aber ich sehr zurzeit eine Online Abstimmung tatsächlich kritisch, aber nicht wegen des Themas Information. Nein für mich ist ehr das Thema Technik und Sicherheit/ Stabilität eine entscheidende Frage. Selbst gestern vor Ort musste das System vor einer Abstimmung neu gestartet werden, weil es Probleme gab.
Was ist also, wenn bei einer Abstimmung über ein Antrag plötzlich 1000 Mitglieder nicht abstimmen können, weil die Übertragung nicht funktioniert und ihre Stimmen nicht gezählt werden?
Es muss immer sicher feststehen wie viele stimmberechtigte Mitglieder an einer Abstimmung teilnehmen, um die Ergebnisse richtig einzuordnen. Deshalb ist es wichtig, das die Verbindungen über die gesamte Zeit zu 100% sicher steht. Diese Garantie sehe ich zurzeit leider nicht.
Ein weiterer Punkt, aber das wäre vielleicht organisatorisch zu lösen, ist der Zeitaufwand. Die meisten Abstimmung wurden gestern per Stimmkarte durchgeführt (Zeitaufwand pro Abstimmung 20- 60 Sek). Die Digitalen Abstimmungen haben alle mehrere Minuten gedauert. Wenn auf einer MV also alle Abstimmungen online möglich sein sollen, müsste man die Anzahl deutlich verringern.
Es gibt zum Thema Online Voting noch einige technische, aber auch juristische Fragen zu klären. Eine MV ist eben kein Zoom Meeting. Aber wenn das alles geklärt ist, muss es diese Möglichkeit geben. Demokratie ist kein Wunschkonzert, deshalb muss man auch andere Meinung aushalten.
Zitat von Kallinski1887
Ich habe seit gestern alle Beiträge zur MV verfolgt, aber keinen einzigen sinnigen Grund beliefert bekommen, warum es keine Online-Abstimmungen geben sollte.
Auch von dir nicht.
Von Briefwahl Wochen im Voraus halte ich übrigens wenig. Aber nichts, wirklich gar nichts spricht gegen digitale Live-Abstimmungen.
Aber wenn von euch vor Ort anwesenden, inhaltlich genauso viel kommt, wie hier im Forum („Ihr müsst den A**** hoch bekommen“ und „Wenn ihr weit weg wohnt, habt ihr eh keine Ahnung“), kann ich mir gut vorstellen, warum man den Kreis der Abstimmenden in seinem eigenen kleinen Sud belassen möchte.
Zitat von Onkel1887
Du hast völlig Recht! Du bist ja nicht mal in der Lage eine Diskussion richtig zu folgen, wenn du sie dir in aller Ruhe durchlesen kannst. Wie soll das dann live funktionieren ( Ohne die Möglichkeit auf Wiederholung). Du bist ein sehr gutes Beispiel dafür, das es keine Online Abstimmungen geben sollte.
Zitat von Kallinski1887
Und was für ein anderes Bild würde es ergeben, wenn ich digital an der Veranstaltung teilnehme, sämtliche Reden ebenso verfolgen kann, nur halt nicht vor Ort sondern am Laptop, Tablet etc.? Was wäre daran so großartig anders und vor allem (scheinbar) begrenzt an der Informationsgewinnung, als wenn ich da im Saal hocke? Welche geistreichen Informationen kommen da bei persönlicher Teilnahme zusammen, die mir nicht zufliegen?
Es sind immer dieselben hohlen Argumente, besser und richtiger werden sie dadurch schon ewig nicht…
Macht man so weiter. Ihr habt das große Ganze im Blick.
Zitat von Onkel1887
Nein man ist nicht automatisch besser informiert. Aber man hat eher die Möglichkeit sich live vor Ort ein Bild zu machen. Aber dafür muss man auch den ***** hoch bekommen. Es waren heute Mitglieder aus Nürnberg und Kaiserslautern. Von solchen Mitgliedern sollten sich mal Mitglieder im HVV Bereich ein Beispiel nehmen.
Zitat von Kallinski1887
Und nur weil man in Hamburg wohnt, ist man automatisch besser informiert?
Was erfahren die Hamburger eher, als wenn ich in Bayern oder Sachsen-Anhalt wohne?
Zitat von lauffaul
Ja, das Recht hast du. Nur wahrnehmen müsstest du es noch. Du wohnst 500km weit weg. Wie oft bist du bei den Spielen dabei? Oder Treffs? Oder bei den Versammlungen? Wie aktiv nimmst du am Leben des HSV überhaupt teil? Die halbe Republik zwischen sich und dem HSV haben, aber Hauptsache abstimmen wollen, weil man ja dank MOPO und Bild bestens über alles Bescheid weiß!
Und nur weil ich deine Meinung nicht teile, habe ich mir keine Gedanken gemacht?
Zitat von Krokohund
Kann man wirklich sich selbst drei Minuten Gedanken darüber machen und nicht die Sinnhaftigkeit einer Fernwahl sehen? Ich wohne über 500km von Hamburg weg und habe heute arbeiten müssen. Ich zahle Mitgliedbeitrag und habe das Recht im Verein mitzubestimmen. Hier ist ein Verein mit beinahe 90.000 Mitgliedern und 600 entscheiden über die Zukunft. Btw: wenn du von jedem Mitglied forderst anzureisen, dann muss auch zwingend die Lokalität für 87.000 Mitglieder zur Verfügung gestellt werden. Alleine da das nicht möglich ist, ist es doch schon Schwachsinn.
Zitat von lauffaul
Hier wurde mehrfahr die digitale Fernwahl gefordert. Mit welcher Begründung, außer der Bequemlichkeit nicht mehr hinfahren zu müssen? Warum sollten diejenigen den Weg unseres Vereins mitbestimmen, die ihrem "Herzensverein" noch nicht einmal einen Samstag widmen können? Sollte der Tag für den HSV nicht eh grundsätzlich blockiert sein?
Hier wurde mehrfahr die digitale Fernwahl gefordert. Mit welcher Begründung, außer der Bequemlichkeit nicht mehr hinfahren zu müssen? Warum sollten diejenigen den Weg unseres Vereins mitbestimmen, die ihrem "Herzensverein" noch nicht einmal einen Samstag widmen können? Sollte der Tag für den HSV nicht eh grundsätzlich blockiert sein?
Kann man wirklich sich selbst drei Minuten Gedanken darüber machen und nicht die Sinnhaftigkeit einer Fernwahl sehen? Ich wohne über 500km von Hamburg weg und habe heute arbeiten müssen. Ich zahle Mitgliedbeitrag und habe das Recht im Verein mitzubestimmen. Hier ist ein Verein mit beinahe 90.000 Mitgliedern und 600 entscheiden über die Zukunft. Btw: wenn du von jedem Mitglied forderst anzureisen, dann muss auch zwingend die Lokalität für 87.000 Mitglieder zur Verfügung gestellt werden. Alleine da das nicht möglich ist, ist es doch schon Schwachsinn.
Ja, das Recht hast du. Nur wahrnehmen müsstest du es noch. Du wohnst 500km weit weg. Wie oft bist du bei den Spielen dabei? Oder Treffs? Oder bei den Versammlungen? Wie aktiv nimmst du am Leben des HSV überhaupt teil? Die halbe Republik zwischen sich und dem HSV haben, aber Hauptsache abstimmen wollen, weil man ja dank MOPO und Bild bestens über alles Bescheid weiß!
Und nur weil ich deine Meinung nicht teile, habe ich mir keine Gedanken gemacht?
Und nur weil man in Hamburg wohnt, ist man automatisch besser informiert?
Was erfahren die Hamburger eher, als wenn ich in Bayern oder Sachsen-Anhalt wohne?
Nein man ist nicht automatisch besser informiert. Aber man hat eher die Möglichkeit sich live vor Ort ein Bild zu machen. Aber dafür muss man auch den ***** hoch bekommen. Es waren heute Mitglieder aus Nürnberg und Kaiserslautern. Von solchen Mitgliedern sollten sich mal Mitglieder im HVV Bereich ein Beispiel nehmen.
Und was für ein anderes Bild würde es ergeben, wenn ich digital an der Veranstaltung teilnehme, sämtliche Reden ebenso verfolgen kann, nur halt nicht vor Ort sondern am Laptop, Tablet etc.? Was wäre daran so großartig anders und vor allem (scheinbar) begrenzt an der Informationsgewinnung, als wenn ich da im Saal hocke? Welche geistreichen Informationen kommen da bei persönlicher Teilnahme zusammen, die mir nicht zufliegen?
Es sind immer dieselben hohlen Argumente, besser und richtiger werden sie dadurch schon ewig nicht…
Macht man so weiter. Ihr habt das große Ganze im Blick.
Du hast völlig Recht! Du bist ja nicht mal in der Lage eine Diskussion richtig zu folgen, wenn du sie dir in aller Ruhe durchlesen kannst. Wie soll das dann live funktionieren ( Ohne die Möglichkeit auf Wiederholung). Du bist ein sehr gutes Beispiel dafür, das es keine Online Abstimmungen geben sollte.
Ich habe seit gestern alle Beiträge zur MV verfolgt, aber keinen einzigen sinnigen Grund beliefert bekommen, warum es keine Online-Abstimmungen geben sollte.
Auch von dir nicht.
Von Briefwahl Wochen im Voraus halte ich übrigens wenig. Aber nichts, wirklich gar nichts spricht gegen digitale Live-Abstimmungen.
Aber wenn von euch vor Ort anwesenden, inhaltlich genauso viel kommt, wie hier im Forum („Ihr müsst den A**** hoch bekommen“ und „Wenn ihr weit weg wohnt, habt ihr eh keine Ahnung“), kann ich mir gut vorstellen, warum man den Kreis der Abstimmenden in seinem eigenen kleinen Sud belassen möchte.
Das Du von mir bisher kein Grund gegen eine Online Abstimmung bekommen hast, könnte daran liegen das ich dazu überhaupt nichts gesagt habe. Der erste Beitrag von mir den du hier zitiert hast bezog sich einzig und allein auf die Tatsache das man als Hamburger ehr die Möglichkeit hat sich auf Infoveranstaltungen oder in persönlichen Gesprächen zu informieren (und das diese Möglichkeit von einem Bruchteil nur genutzt wird).
Aber ich sehr zurzeit eine Online Abstimmung tatsächlich kritisch, aber nicht wegen des Themas Information. Nein für mich ist ehr das Thema Technik und Sicherheit/ Stabilität eine entscheidende Frage. Selbst gestern vor Ort musste das System vor einer Abstimmung neu gestartet werden, weil es Probleme gab.
Was ist also, wenn bei einer Abstimmung über ein Antrag plötzlich 1000 Mitglieder nicht abstimmen können, weil die Übertragung nicht funktioniert und ihre Stimmen nicht gezählt werden?
Es muss immer sicher feststehen wie viele stimmberechtigte Mitglieder an einer Abstimmung teilnehmen, um die Ergebnisse richtig einzuordnen. Deshalb ist es wichtig, das die Verbindungen über die gesamte Zeit zu 100% sicher steht. Diese Garantie sehe ich zurzeit leider nicht.
Ein weiterer Punkt, aber das wäre vielleicht organisatorisch zu lösen, ist der Zeitaufwand. Die meisten Abstimmung wurden gestern per Stimmkarte durchgeführt (Zeitaufwand pro Abstimmung 20- 60 Sek). Die Digitalen Abstimmungen haben alle mehrere Minuten gedauert. Wenn auf einer MV also alle Abstimmungen online möglich sein sollen, müsste man die Anzahl deutlich verringern.
Es gibt zum Thema Online Voting noch einige technische, aber auch juristische Fragen zu klären. Eine MV ist eben kein Zoom Meeting. Aber wenn das alles geklärt ist, muss es diese Möglichkeit geben. Demokratie ist kein Wunschkonzert, deshalb muss man auch andere Meinung aushalten.
Na gut, beziehen wir uns auf den Punkt der möglichen Informationen, die ich vor Ort bekomme.
In wiefern es da besser ist, direkt anwesend zu sein, als „nur“ per Online-Schalte, darüber lässt sich doch wohl sehr streiten.
Ich möchte nämlich behaupten, dass nicht 100% der Anwesenden fundierte Fachleute sind, die sich mit der Materie 24/7 auseinander setzen. Was ich da also gesagt bekomme, von denen, die links und rechts neben mir sitzen, garantiert mir auch keinen tieferen Einblick. Und die Redebeiträge und Antragsunterlagen kann ich so oder so verfolgen.
Vielmehr könnte man im Umkehrschluss argumentieren, dass diejenigen, die von zu Hause aus lauschen und nicht noch von links und rechts besabbelt werden, eine eigenständigere Meinung haben (könnte man, möchte ich an der Stelle aber nicht ernsthaft).
Der Umstand, dass man vor Ort ein umfassenderes Bild bekommt ist daher ebenso aus der Luft gegriffen, wie der, dass man als in Hamburg lebender eh mehr Ahnung hat (siehe User lauffaul).
Das ist maximal eine Annahme deinerseits, wird sich so aber niemals mit Fakten untermauern lassen.
Und für die technische Durchführung solcher Veranstaltungen gibt es Fachfirmen, die sowas sicher stellen können. Klar das kostet, aber so eine Versammlung vor Ort samt Lokalität ist auch nicht umsonst. Und spinnen wir das mal rund. Nehmen wir mal an, alle Mitglieder würden sich zur MV anmelden und erscheinen. Die Kosten dafür möchte ich mir gar nicht ausmalen.
Und klar kann auch da etwas schief gehen. Vor Ort kann aber auch mal das Mikro ausfallen und Redebeiträge nicht mehr gehört werden. Wie fair ist das dann noch?
Wie gesagt der Punkt: Information spielt in meinen Augen bei der Frage Online Abstimmung keine wirkliche Rolle.
Bleiben wir also beim Themenbereich Durchführung und Sicherheit der Übertragung. Ja vor Ort kann ein Mikro ausfallen. Nur das fällt halt dann sofort aus und wird behoben. Wenn die Verbindung zu einer nicht unerheblichen Anzahl von Mitgliedern abbricht, vielleicht nicht... Und das ist glaube ich eher ein Problem der Infrastruktur und Netzstabilität in Deutschland und keine Frage von Firmen Knowhows.
Wahlen sollten möglichst nicht anfechtbar sein. Deshalb muss in meinen Augen sicher sein das auch bei der gleichzeitigen Stimmabgabe von 10.000 Usern / Mitgliedern die Server Fehlerfrei arbeiten. Das sehe ich zurzeit in Deutschland nicht.
Und nochmal: Ich bin nicht gegen Onlinewahlen. Im Hinblick auf Umwelt und Nachhaltigkeit, halte ich diese Möglichkeit sogar für wichtig. Nur muss man die Probleme und Aufgaben erst angehen und lösen.
Die Rechtssicherheit gibt es schon per Gesetz, siehe den Post von Bananenfalke. Und die Unternehmen, die so etwas anbieten, sind dafür zuständig, den reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Ein bisschen Vertrauen sollte man schon aufbringen.
Und für die Anwender reicht im Normalfall eine einfache 16Mbit-Leitung aus, um einen solchen Stream laufen zu lassen.
Und wer tatsächlich anwesend ist und teilnimmt, wird übrigens technisch permanent bei solchen Übertragungen überwacht. So weiß ich immer, wer da ist und mit abstimmen kann.
22.01.2023 - 13:30 Uhr
Zitat von Onkel1887
Wie gesagt der Punkt: Information spielt in meinen Augen bei der Frage Online Abstimmung keine wirkliche Rolle.
Bleiben wir also beim Themenbereich Durchführung und Sicherheit der Übertragung. Ja vor Ort kann ein Mikro ausfallen. Nur das fällt halt dann sofort aus und wird behoben. Wenn die Verbindung zu einer nicht unerheblichen Anzahl von Mitgliedern abbricht, vielleicht nicht... Und das ist glaube ich eher ein Problem der Infrastruktur und Netzstabilität in Deutschland und keine Frage von Firmen Knowhows.
Wahlen sollten möglichst nicht anfechtbar sein. Deshalb muss in meinen Augen sicher sein das auch bei der gleichzeitigen Stimmabgabe von 10.000 Usern / Mitgliedern die Server Fehlerfrei arbeiten. Das sehe ich zurzeit in Deutschland nicht.
Und nochmal: Ich bin nicht gegen Onlinewahlen. Im Hinblick auf Umwelt und Nachhaltigkeit, halte ich diese Möglichkeit sogar für wichtig. Nur muss man die Probleme und Aufgaben erst angehen und lösen.
Wie gesagt der Punkt: Information spielt in meinen Augen bei der Frage Online Abstimmung keine wirkliche Rolle.
Bleiben wir also beim Themenbereich Durchführung und Sicherheit der Übertragung. Ja vor Ort kann ein Mikro ausfallen. Nur das fällt halt dann sofort aus und wird behoben. Wenn die Verbindung zu einer nicht unerheblichen Anzahl von Mitgliedern abbricht, vielleicht nicht... Und das ist glaube ich eher ein Problem der Infrastruktur und Netzstabilität in Deutschland und keine Frage von Firmen Knowhows.
Wahlen sollten möglichst nicht anfechtbar sein. Deshalb muss in meinen Augen sicher sein das auch bei der gleichzeitigen Stimmabgabe von 10.000 Usern / Mitgliedern die Server Fehlerfrei arbeiten. Das sehe ich zurzeit in Deutschland nicht.
Und nochmal: Ich bin nicht gegen Onlinewahlen. Im Hinblick auf Umwelt und Nachhaltigkeit, halte ich diese Möglichkeit sogar für wichtig. Nur muss man die Probleme und Aufgaben erst angehen und lösen.
Wie oben schon geschrieben: Warum sollte etwas bei einem Sportverein nicht möglich sein, was bei der Hauptversammlung von z.B. Telekom, Mercedes, Lufthansa und Co. möglich ist? Die Anforderungen an die integre Durchführung der Veranstaltungen und die Nicht-Anfechtbarkeit von Entscheidungen dürfte dort aufgrund der möglichen Auswirkungen noch einen Tick höher angesiedelt sein. Bei AGs warten bestimmte Aktionäre nur darauf, irgendeinen Anfechtungsgrund zu finden.
Und ja, @Hope, Du benennst genau das eigentliche Problem: Das entscheidende Thema ist die Verquickung von Verein und Fußball-AG, im Detail der Posten des Vereinspräsidenten im AR. Das Dilemma erscheint mir dabei zu sein, dass der Verein als weitaus größter Anteilseigner natürlich im AR ausreichend vertreten sein muss, um seine Interessen zu wahren. Und das heißt, dass der Verein in irgendeiner Weise die Mitglieder im AR bestimmen muss. Und darauf nehmen die Mitglieder je nach Regelung unmittelbar (falls die AR-Mitglieder z.B. in der MV bestimmt würden) oder mittelbar (wenn die AR-Mitglieder von einem Gremium, das die Vereinsmitglieder gewählt haben, bestimmt würden) Einfluss. Und so wird es, selbst wenn der Präsident kein geborenes Mitglied im AR der Fußball-AG wäre, m.E. immer irgendeine Entscheidung/Wahl auf der MV sein, die Auswirkungen auf den Profi-Fußball entfaltet.
22.01.2023 - 14:32 Uhr
Zitat von Bananen Falke
...
Und ja, @Hope, Du benennst genau das eigentliche Problem: Das entscheidende Thema ist die Verquickung von Verein und Fußball-AG, im Detail der Posten des Vereinspräsidenten im AR. Das Dilemma erscheint mir dabei zu sein, dass der Verein als weitaus größter Anteilseigner natürlich im AR ausreichend vertreten sein muss, um seine Interessen zu wahren. Und das heißt, dass der Verein in irgendeiner Weise die Mitglieder im AR bestimmen muss. Und darauf nehmen die Mitglieder je nach Regelung unmittelbar (falls die AR-Mitglieder z.B. in der MV bestimmt würden) oder mittelbar (wenn die AR-Mitglieder von einem Gremium, das die Vereinsmitglieder gewählt haben, bestimmt würden) Einfluss. Und so wird es, selbst wenn der Präsident kein geborenes Mitglied im AR der Fußball-AG wäre, m.E. immer irgendeine Entscheidung/Wahl auf der MV sein, die Auswirkungen auf den Profi-Fußball entfaltet.
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Und ja, @Hope, Du benennst genau das eigentliche Problem: Das entscheidende Thema ist die Verquickung von Verein und Fußball-AG, im Detail der Posten des Vereinspräsidenten im AR. Das Dilemma erscheint mir dabei zu sein, dass der Verein als weitaus größter Anteilseigner natürlich im AR ausreichend vertreten sein muss, um seine Interessen zu wahren. Und das heißt, dass der Verein in irgendeiner Weise die Mitglieder im AR bestimmen muss. Und darauf nehmen die Mitglieder je nach Regelung unmittelbar (falls die AR-Mitglieder z.B. in der MV bestimmt würden) oder mittelbar (wenn die AR-Mitglieder von einem Gremium, das die Vereinsmitglieder gewählt haben, bestimmt würden) Einfluss. Und so wird es, selbst wenn der Präsident kein geborenes Mitglied im AR der Fußball-AG wäre, m.E. immer irgendeine Entscheidung/Wahl auf der MV sein, die Auswirkungen auf den Profi-Fußball entfaltet.
Die Einflussnahme des Vereins ist doch nicht per se falsch.
Nur die Verquickung der Posten macht es doch so kompliziert.
Warum sollen die (aktiven) Mitglieder der Amateurabteilungen die Eignung zum AR Vorsitzenden bei ihrer Wahl berücksichtigen? Würde mir schwer fallen zu akzeptieren, wenn das Präsidentenamt regelmäßig dafür missbraucht wird, dass die fördernden Mitglieder indirekt ein AR Mitglied wählen. Ich finde es absolut nachvollziehbar, wenn die Amateurabteilungen das nicht wollen.
Andererseits ist es auch nachvollziehbar, wenn die fördernden Mitglieder nicht wollen, dass der im AR der AG sitzt, der in der Raute die meisten Runden schmeißt.
Es ist auch schlicht falsch, dass Wahlen im Rahmen einer MV stattfinden müssen. Lässt sich alles vernünftig trennen und würde vieles sehr einfach machen. Will man aber beim HSV offensichtlich gar nicht.
Deswegen bekommt der HSV was der HSV verdient. Wenn der AR halböffentlich seine Zwistigkeiten austrägt, Interna an die Medien gelangen, persönliches Beziehungsgeflecht ausschlaggebend für Postenvergabe ist, dann ist das beim HSV gewollt. Das gehört eben zum HSV dazu. Und wenn das den sportlichen Erfolg der Lizenzspielerabteilung einschränkt, ist das ein Preis, den man gerne dafür zahlt. Das ist mein HSV und das gehört eben zum HSV.
22.01.2023 - 14:42 Uhr
Um eine Fernwahl meiner Meinung nach mehrheitsfähig zu bekommen, müsste man wohl die Abteilung fördernde Mitglieder samt der Sparte Profifußball Ausgliederung in einen eigenen Verein, der dann für die Nutzung der Raute und des Namen HSV Lizenzgebühren bezahlen müsste. Der neue Verein sollte dann alle Sportstätten, die ausschließlich den Fussball dienen und Risiken daraus übernehmen.
22.01.2023 - 14:58 Uhr
Zitat von AndiSotho
Um eine Fernwahl meiner Meinung nach mehrheitsfähig zu bekommen, müsste man wohl die Abteilung fördernde Mitglieder samt der Sparte Profifußball Ausgliederung in einen eigenen Verein, der dann für die Nutzung der Raute und des Namen HSV Lizenzgebühren bezahlen müsste. Der neue Verein sollte dann alle Sportstätten, die ausschließlich den Fussball dienen und Risiken daraus übernehmen.
Um eine Fernwahl meiner Meinung nach mehrheitsfähig zu bekommen, müsste man wohl die Abteilung fördernde Mitglieder samt der Sparte Profifußball Ausgliederung in einen eigenen Verein, der dann für die Nutzung der Raute und des Namen HSV Lizenzgebühren bezahlen müsste. Der neue Verein sollte dann alle Sportstätten, die ausschließlich den Fussball dienen und Risiken daraus übernehmen.
Die Abteilung fördernde Mitglieder/ SC ist die größte im Verein. Deshalb ist es nur logisch das viele Entscheidungen von diesen Mitgliedern getroffen werden. Das würde eine Online Abstimmung auch nicht ändern. Aber glaubt hier wirklich jemand das alle Mitglieder dieser Abteilung immer einer Meinung sind.
22.01.2023 - 15:12 Uhr
Zitat von Hope
Warum sollen die (aktiven) Mitglieder der Amateurabteilungen die Eignung zum AR Vorsitzenden bei ihrer Wahl berücksichtigen?
Warum sollen die (aktiven) Mitglieder der Amateurabteilungen die Eignung zum AR Vorsitzenden bei ihrer Wahl berücksichtigen?
Die Frage ist doch eher, warum muss ein Präsident ohne diese Eignung überhaupt Vorsitzender werden?
Es gibt in meinen Augen sehr wenige Argumente gegen Jansens Präsidentschaft im e.V. Es gibt auch wenig Argumente gegen eine Mitgliedschaft im AR. Zumindest in der historischen Rückschau ist Jansen mit seinem Kompetenzprofil sicherlich niemand, der direkt durch Inkompetenz direkt aus unseren vergangenen Aufsichtsräten heraussicht.
Das Problem fängt für mich erst dort an, wo jemand wie Jansen den AR-Vorsitz übernimmt (oder auch an jemanden wie Wüstefeld abgibt). Wo es einen AR gibt, der entweder über keine kompetentere Person für diesen Posten verfügt, oder aufgrund von Vereinspolitik nicht in der Lage ist, diese Person als Vorsitzende(n) durchzubringen.
Wir haben ein AR-Problem und kein Problem im Präsidium des e.V. Und wir haben weiterhin das Problem, dass spätestens seit der Ausgliederung für einige "Fans" der HSV nur noch in den Vereinsfarben "schwarz-weiß" spielt und es um entweder Verein oder AG geht. Dabei widerspricht sich das überhaupt nicht und man kann das blau bitte einfach beibehalten. Eine erfolgreiche HSV Fußball AG kann Hand in Hand mit einem erfolgreichen Universalsportverein gehen.
22.01.2023 - 15:30 Uhr
Zitat von Bananen Falke
Um diesen Aspekt noch mal zu untermauern: Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften dürfen mittlerweile virtuell durchgeführt werden, also mitsamt der Stimmrechtsausübung. Das wurde mit COVID erstmals eingeführt und ist jetzt - nach positiven Erfahrungen - etabliert. Auch da gab es, gerade in Deutschland, ein langes Beharrungsvermögen, was die physische Durchführung angeht.
Und warum sollte das, was für große Wirtschaftskonzerne möglich ist, nicht für einen Sportverein möglich sein?
Warum sollten z.B. Informationsflüsse, die als Grund für eine Präsenzveranstaltung angeführt werden, in einer AG anders sein als in einem Sportverein?
Zitat von Kallinski1887
Und für die technische Durchführung solcher Veranstaltungen gibt es Fachfirmen, die sowas sicher stellen können.
Und für die technische Durchführung solcher Veranstaltungen gibt es Fachfirmen, die sowas sicher stellen können.
Um diesen Aspekt noch mal zu untermauern: Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften dürfen mittlerweile virtuell durchgeführt werden, also mitsamt der Stimmrechtsausübung. Das wurde mit COVID erstmals eingeführt und ist jetzt - nach positiven Erfahrungen - etabliert. Auch da gab es, gerade in Deutschland, ein langes Beharrungsvermögen, was die physische Durchführung angeht.
Und warum sollte das, was für große Wirtschaftskonzerne möglich ist, nicht für einen Sportverein möglich sein?
Warum sollten z.B. Informationsflüsse, die als Grund für eine Präsenzveranstaltung angeführt werden, in einer AG anders sein als in einem Sportverein?
Weil es finanziell nun mal ein großer Unterschied macht, ob ich eine AG habe mit einem Gewinn von 40 Mio. Oder aber ich habe einen gemeinnützigen Verein mit einem Gewinn von 7.000 bis 9.000 Euro.
Du schreibst selber das dir der Verein ( Vereinsleben) nicht wirklich wichtig ist. Das dürfte bei 80 – 90 % der Mitglieder der Fall sein. Ich nehme mich da selbst auch nicht raus. Aber trotzdem muss man kein Mathegenie sein um zusehen das der Verein nicht in der Lage ist diese Infrastrukturproblem zu stemmen.
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