| Geburtsdatum | 09.10.1998 |
|---|---|
| Alter | 27 |
| Nat. |
Sambia |
| Größe | 1,83m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Hamburger SV |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 44 | 6 | 4 | ||
![]() | Championship | 41 | 5 | 4 | |
![]() | FA Cup | 2 | 1 | - | |
![]() | EFL Cup | 1 | - | - | |
Patson Daka [27]
19.07.2026 - 20:09 Uhr
Zitat von Bild
Der HSV hat einen neuen Stürmer an der Angel. Läuft der Deal wie geplant, könnte Patson Daka (27) in den nächsten Tagen im Österreich-Trainingslager eintreffen.
Von seiner Spielweise würde er zumindest taktisch gut zur HSV-Ausrichtung passen. Er hat eine gute Geschwindigkeit und Stärken im Anlaufen und im Umschaltspiel. Dazu zeichnet ihn eine intensive Spielweise aus. Möglich, dass ihm ein Neuanfang nach fünf Jahren in Leicester noch mal einen Schub geben würde.
Die Hamburger bemühen sich intensiv um den Mittelstürmer.
Der HSV hat einen neuen Stürmer an der Angel. Läuft der Deal wie geplant, könnte Patson Daka (27) in den nächsten Tagen im Österreich-Trainingslager eintreffen.
Von seiner Spielweise würde er zumindest taktisch gut zur HSV-Ausrichtung passen. Er hat eine gute Geschwindigkeit und Stärken im Anlaufen und im Umschaltspiel. Dazu zeichnet ihn eine intensive Spielweise aus. Möglich, dass ihm ein Neuanfang nach fünf Jahren in Leicester noch mal einen Schub geben würde.
Die Hamburger bemühen sich intensiv um den Mittelstürmer.
der 1. neue Stürmer könnte sehr bald mit der Raute auflaufen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 7zidan7 am 22.07.2026 um 08:08 Uhr bearbeitet
19.07.2026 - 20:21 Uhr
Zitat von gringo73
der 1. neue Stürmer könnte sehr bald mit der Raute auflaufen.
Zitat von Bild
Der HSV hat einen neuen Stürmer an der Angel. Läuft der Deal wie geplant, könnte Patson Daka (27) in den nächsten Tagen im Österreich-Trainingslager eintreffen.
Von seiner Spielweise würde er zumindest taktisch gut zur HSV-Ausrichtung passen. Er hat eine gute Geschwindigkeit und Stärken im Anlaufen und im Umschaltspiel. Dazu zeichnet ihn eine intensive Spielweise aus. Möglich, dass ihm ein Neuanfang nach fünf Jahren in Leicester noch mal einen Schub geben würde.
Die Hamburger bemühen sich intensiv um den Mittelstürmer.
Der HSV hat einen neuen Stürmer an der Angel. Läuft der Deal wie geplant, könnte Patson Daka (27) in den nächsten Tagen im Österreich-Trainingslager eintreffen.
Von seiner Spielweise würde er zumindest taktisch gut zur HSV-Ausrichtung passen. Er hat eine gute Geschwindigkeit und Stärken im Anlaufen und im Umschaltspiel. Dazu zeichnet ihn eine intensive Spielweise aus. Möglich, dass ihm ein Neuanfang nach fünf Jahren in Leicester noch mal einen Schub geben würde.
Die Hamburger bemühen sich intensiv um den Mittelstürmer.
der 1. neue Stürmer könnte sehr bald mit der Raute auflaufen.
Oh, das würde mich auf persönlicher Ebene unfassbar freuen.
Meine Frau kommt aus Zambia und mein Schwiegervater kennt Patson persönlich.
Er ist dort mit Abstand der wertvollste Spieler des Landes, soll aber trotzdem immer sehr bodenständig und fleißig gewesen sein. Es ist länger her, dass die beiden sich unterhalten haben (ein paar Jahre), aber sollte er sich nicht geändert haben, bekommen wir mit ihm einen charakterlich tadellosen Spieler, der sich von ganz unten hochgearbeitet hat (er ist zB. Auch Botschafter des WFP (World Food Programm)).
Sportlich bin ich eher etwas zwiegespalten. Er hat in den vergangenen Spielzeiten nicht viel gerissen, aber dass er es generell drauf hat, hat er bereits mehrfach bewiesen.
19.07.2026 - 21:03 Uhr
Zitat von HotteI
Wow - was ein Stürmer. Mit ihm wird der HSV bei den gegnerischen Abwehrreihen für Angst und Schrecken sorgen.
Wow - was ein Stürmer. Mit ihm wird der HSV bei den gegnerischen Abwehrreihen für Angst und Schrecken sorgen.
So wie du mit deinen qualitativen Beiträgen im Forum?
Ransi hat nicht umsonst so viel gespielt. War doch klar, dass ein ähnlicher Stürmer kommt. Ablösefrei wäre doch klasse? Gehalt wird im Rahmen bleiben, da achten unsere Mannen derzeit drauf.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von norderstedter_87 am 19.07.2026 um 21:03 Uhr bearbeitet
19.07.2026 - 21:27 Uhr
Kein Transfer der mich begeistert aber die Rahmenbedingungen (ablösefrei + ähnliches Profil wie Ransi) machen Sinn.
So könnte man zumindest etwas Druck von der Stürmerposition nehmen und sich etwas entspannter um Stürmer Nr. 1 kümmern, der hoffentlich mehr Potenzial/Qualität mitbringt, insbesondere auch als Zielspieler.
Für mich total schwer einzuschätzen. Gefühlt floppt er entweder total oder spielt eine 10+ Tore Saison.
So könnte man zumindest etwas Druck von der Stürmerposition nehmen und sich etwas entspannter um Stürmer Nr. 1 kümmern, der hoffentlich mehr Potenzial/Qualität mitbringt, insbesondere auch als Zielspieler.
Für mich total schwer einzuschätzen. Gefühlt floppt er entweder total oder spielt eine 10+ Tore Saison.
20.07.2026 - 06:24 Uhr
die Spannung bei den Fans ist so hoch wer kommt im Sturm, da ist es gerade natürlich etwas schwer bei einem eher "probier mas mal" Transfer die ganz grosse Euphorie auszulösen.
wäre/würde er nach der neuen Nr 1 im Sturm kommen , dann wäre das wohl wohlwollender aufgenommen worden.
ich möchte den jungen mal mustern im Spiel, hoffe er ist Matchfit, bei Salzburg hab ich ihn des Öfteren kicken sehen , das war an Speed schon sehr gut und Scorern, aber da kamen ja noch 5 jahre danach.
also ,wird es so kommen, drück ich ihm die Daumen, wäre ja nur gut für unseren HSV!
wäre/würde er nach der neuen Nr 1 im Sturm kommen , dann wäre das wohl wohlwollender aufgenommen worden.
ich möchte den jungen mal mustern im Spiel, hoffe er ist Matchfit, bei Salzburg hab ich ihn des Öfteren kicken sehen , das war an Speed schon sehr gut und Scorern, aber da kamen ja noch 5 jahre danach.
also ,wird es so kommen, drück ich ihm die Daumen, wäre ja nur gut für unseren HSV!
20.07.2026 - 08:30 Uhr
Zitat von HSV-Champ
Man kann und sollte sich natürlich fragen, warum er bei Leicester nicht so viel Spielzeit bekam und jetzt ablösefrei auf dem Markt ist. Von den Zahlen her finde ich es aber jetzt nicht so schlimm, das sind umgerechnet alle 150min ein Scorer in Premier League und Championship, ausgenommen die Saison 2024/2025. In der Rückrunde der letzten Saison erzielte er zudem sechs seiner neun Saison-Scorer, scheint also auf dem aufsteigenden Ast zu sein.
Aber wie gesagt, das sind nur die einfachen Zahlen, mehr kann ich zum Spieler so auch noch nicht sagen.
Man kann und sollte sich natürlich fragen, warum er bei Leicester nicht so viel Spielzeit bekam und jetzt ablösefrei auf dem Markt ist. Von den Zahlen her finde ich es aber jetzt nicht so schlimm, das sind umgerechnet alle 150min ein Scorer in Premier League und Championship, ausgenommen die Saison 2024/2025. In der Rückrunde der letzten Saison erzielte er zudem sechs seiner neun Saison-Scorer, scheint also auf dem aufsteigenden Ast zu sein.
Aber wie gesagt, das sind nur die einfachen Zahlen, mehr kann ich zum Spieler so auch noch nicht sagen.
6 Scorer in 22 Spielen in der Championship. Man kann sich vieles schönreden, aber seine Scorer in den fünf Jahren bei Leicester sind ein guter Grund, warum er noch keinen neuen Verein hat und jetzt, hoffentlich, auch für den HSV nur mit geringen Kosten verbunden wäre.
Dass er in den fünf Jahren bei Leicester nie überzeugen konnte, könnte allerdings auch damit zusammenhängen, dass er als alleinige Spitze überfordert war. Die sehr guten Scorer in Österreich taugen nachweislich nicht als Maßstab, lassen aber den Schluss zu, dass er erheblich davon profitieren könnte, wenn er in einem System mit zwei Spitzen eingesetzt wird.
Schnell, technisch eher kein Wunder, als alleinige Spitze latent überfordert, aber funktioniert als zweite Spitze, fleißig gegen den Ball, Königsdörffer hat mehr Physis, aber wenn Daka die Abseitsregel nicht nur vom Hörensagen kennt, könnte er eine eine Verstärkung darstellen. Die vermutlich notwendige Geduld hat Polzin bewiesen, es wird schon einen Plan geben, in dem Daka funktionieren kann.
20.07.2026 - 11:47 Uhr
Ich habe mal Claude bemüht zwecks Analyse.
Stärken:
Abschlussqualität aus dem Nichts: Daka gilt als reininstinktiver, oft One-Touch-Finisher. In Salzburg erzielte er in einer Saison 34 Tore – ein außergewöhnliches Torverhältnis pro Spielminute.
Läufe in die Tiefe: Seine Stärke liegt in Sprints hinter die letzte Kette, weniger im Rückwärtsspiel oder Ballhalten mit dem Rücken zum Tor.
Zweikampfstärke am Boden statt in der Luft: Laut Statistikprofilen ist er bei langen Bällen und Schlüsselpässen stark, bei Kopfballduellen dagegen ausdrücklich schwach – Key passes werden als stark eingestuft, ebenso lange Schüsse, während Luftduelle als Schwäche gelten.
Internationale Erfahrung: 57 Länderspiele für Sambia, körperlich robust (183 cm, ca. 75 kg).
Schwächen:
Inkonstanz und Selbstvertrauen: Mehrere Analysen beschreiben eine klare Abhängigkeit seiner Leistung von seinem mentalen Zustand – sein Vertrauen vor dem Tor sei zeitweise komplett im Keller gewesen, was sich in überhasteten oder unentschlossenen Aktionen äußerte.
Kein klassischer Anspielstationsspieler: In possession-orientierten Systemen (siehe Maresca) wird von ihm verlangt, als taktischer Fixpunkt Bälle festzumachen und Räume für nachrückende Mittelfeldspieler zu öffnen – eine Rolle, die von seinem natürlichen Profil als Konterläufer abweicht und Anpassung erforderte.
Abhängig von Systemrolle: Seine Karriere zeigt, dass er in einem Sturmduo (wie in Salzburg) deutlich besser performt als als alleinige Spitze, da er dort auch tiefer und breiter agieren kann.
Warum hat er bei Leicester nicht mehr funktioniert?
Mehrere Faktoren kamen zusammen:
Rollenwechsel im Sturm: Er kam 2021 hinter Jamie Vardy und Kelechi Iheanacho in die Hackordnung und wurde zunächst als "Hitman der Zukunft" aufgebaut statt als Stammkraft – dadurch fehlte ihm über Jahre die Kontinuität, die ein Vollzeit-Knipser braucht.
Taktischer Umbruch unter Maresca: Mit Enzo Marescas Ankunft wurde ein possession-dominantes System mit klaren Positionsanforderungen eingeführt, das von einem klassischen Konterläufer wie Daka verlangte, sich zum taktischen Ankerpunkt zu wandeln – eine Umstellung, die nicht seinem natürlichen Spielstil entsprach.
Vertrauenskrise: Unter Trainern wie Steve Cooper und Ruud van Nistelrooy geriet er in einen Teufelskreis: wenig Einsatzzeit, wenig Vertrauen, wenig Torerfolg – nur ein Tor in 452 Premier-League-Minuten in einer Saison.
xG-Underperformance: Erstmals in seiner Leicester-Zeit blieb er kumulativ unter seinem Erwartungswert (xG) – vorher hatte er wie sein Vorbild Vardy stets über xG erzielt, was zeigt, dass die reine Abschlussqualität zeitweise litt, nicht nur die Chancenkreation.
Abstieg und Wiederaufstieg: Der Durchmarsch durch Premier League – Championship – wieder Premier League bedeutete ständig wechselnde Anforderungen, Gegner-Niveaus und Trainer, was für einen Rhythmus-abhängigen Spieler ungünstig ist.
Insgesamt: In seiner letzten Leicester-Saison kam er 2025/26 auf 41 Championship-Einsätze mit fünf Toren und vier Vorlagen, in der gesamten Leicester-Zeit auf 137 Ligaspiele mit 22 Treffern – solide, aber weit entfernt von seinen Salzburger Werten und nie die Quote eines etablierten Stammstürmers.
Würde er beim HSV funktionieren?
Kurze Antwort: Ja, mit realistischen Erwartungen – eher als Systemstürmer/Rotationsspieler mit Torinstinkt als als alleiniger Knipser einer Titan-Rolle.
Warum es passen könnte:
Was sich ändern müsste, damit es funktioniert:
Klare Rollen- und Vertrauensbasis: Er braucht einen Trainer, der ihn über Formtiefs hinweg spielen lässt – seine Karriere zeigt, dass er Kontinuität und Rückhalt braucht, um sein Vertrauen wiederzufinden.
System statt Einzelaktion: Ideal wäre ein Sturmduo oder ein System mit klaren Vertikalpässen und Räumen hinter der Kette, nicht ein Rollenprofil, das ständiges Ballhalten mit dem Rücken zum Tor verlangt.
Mentale Aufbauarbeit: Nach zwei bis drei enttäuschenden Jahren in England wäre ein "Neustart"-Rahmen (klar kommuniziertes Vertrauen, geduldiger Umgang mit Anlaufschwierigkeiten) entscheidend.
Konkurrenzdenken im Kader: Wenn er als alleinige Lösung der Sturmproblematik verkauft wird, entsteht Druck, der seiner Historie nach kontraproduktiv wäre. Sinnvoller wäre er als Teil eines Duos oder als variabler Neuner neben einem zweiten Angreifer.
Fazit:
Daka ist kein Selbstläufer, aber ein Spieler mit nachgewiesener Torqualität, dessen Leicester-Probleme mehr mit System- und Vertrauensfragen als mit nachlassender fußballerischer Substanz zu tun hatten. Beim HSV mit einem passenden System und geduldigem Trainerstab ist ein Neustart plausibel – als Selbstheiler der gesamten Sturmkrise sollte man ihn aber nicht betrachten.
Wenn ich mir das so durchlese, sieht er für mich aus wie ein Königsdörffer in Gut 😁Schneller, abschlussstark und erfahren, jedoch keine alleinige Spitze. Wir sollten ihm vom System her auch deutlich besser liegen als Leicester. Und mit Merlin und Co haben wir nachgewiesene Experten im Aufbauen von Selbstvertrauen.
Solange wir ihn also nicht als Sturmhoffnung kaufen, sondern als Königsdörffer-Ersatz / HS, sehe ich ihn als eine gute Verstärkung an.
Stärken:
Abschlussqualität aus dem Nichts: Daka gilt als reininstinktiver, oft One-Touch-Finisher. In Salzburg erzielte er in einer Saison 34 Tore – ein außergewöhnliches Torverhältnis pro Spielminute.
Läufe in die Tiefe: Seine Stärke liegt in Sprints hinter die letzte Kette, weniger im Rückwärtsspiel oder Ballhalten mit dem Rücken zum Tor.
Zweikampfstärke am Boden statt in der Luft: Laut Statistikprofilen ist er bei langen Bällen und Schlüsselpässen stark, bei Kopfballduellen dagegen ausdrücklich schwach – Key passes werden als stark eingestuft, ebenso lange Schüsse, während Luftduelle als Schwäche gelten.
Internationale Erfahrung: 57 Länderspiele für Sambia, körperlich robust (183 cm, ca. 75 kg).
Schwächen:
Inkonstanz und Selbstvertrauen: Mehrere Analysen beschreiben eine klare Abhängigkeit seiner Leistung von seinem mentalen Zustand – sein Vertrauen vor dem Tor sei zeitweise komplett im Keller gewesen, was sich in überhasteten oder unentschlossenen Aktionen äußerte.
Kein klassischer Anspielstationsspieler: In possession-orientierten Systemen (siehe Maresca) wird von ihm verlangt, als taktischer Fixpunkt Bälle festzumachen und Räume für nachrückende Mittelfeldspieler zu öffnen – eine Rolle, die von seinem natürlichen Profil als Konterläufer abweicht und Anpassung erforderte.
Abhängig von Systemrolle: Seine Karriere zeigt, dass er in einem Sturmduo (wie in Salzburg) deutlich besser performt als als alleinige Spitze, da er dort auch tiefer und breiter agieren kann.
Warum hat er bei Leicester nicht mehr funktioniert?
Mehrere Faktoren kamen zusammen:
Rollenwechsel im Sturm: Er kam 2021 hinter Jamie Vardy und Kelechi Iheanacho in die Hackordnung und wurde zunächst als "Hitman der Zukunft" aufgebaut statt als Stammkraft – dadurch fehlte ihm über Jahre die Kontinuität, die ein Vollzeit-Knipser braucht.
Taktischer Umbruch unter Maresca: Mit Enzo Marescas Ankunft wurde ein possession-dominantes System mit klaren Positionsanforderungen eingeführt, das von einem klassischen Konterläufer wie Daka verlangte, sich zum taktischen Ankerpunkt zu wandeln – eine Umstellung, die nicht seinem natürlichen Spielstil entsprach.
Vertrauenskrise: Unter Trainern wie Steve Cooper und Ruud van Nistelrooy geriet er in einen Teufelskreis: wenig Einsatzzeit, wenig Vertrauen, wenig Torerfolg – nur ein Tor in 452 Premier-League-Minuten in einer Saison.
xG-Underperformance: Erstmals in seiner Leicester-Zeit blieb er kumulativ unter seinem Erwartungswert (xG) – vorher hatte er wie sein Vorbild Vardy stets über xG erzielt, was zeigt, dass die reine Abschlussqualität zeitweise litt, nicht nur die Chancenkreation.
Abstieg und Wiederaufstieg: Der Durchmarsch durch Premier League – Championship – wieder Premier League bedeutete ständig wechselnde Anforderungen, Gegner-Niveaus und Trainer, was für einen Rhythmus-abhängigen Spieler ungünstig ist.
Insgesamt: In seiner letzten Leicester-Saison kam er 2025/26 auf 41 Championship-Einsätze mit fünf Toren und vier Vorlagen, in der gesamten Leicester-Zeit auf 137 Ligaspiele mit 22 Treffern – solide, aber weit entfernt von seinen Salzburger Werten und nie die Quote eines etablierten Stammstürmers.
Würde er beim HSV funktionieren?
Kurze Antwort: Ja, mit realistischen Erwartungen – eher als Systemstürmer/Rotationsspieler mit Torinstinkt als als alleiniger Knipser einer Titan-Rolle.
Warum es passen könnte:
- Der HSV hat ein klar diagnostiziertes Problem: Merlin Polzins Team erzielte in der letzten Bundesliga-Saison nur 40 Tore, kein Stürmer kam über fünf Treffer. Daka bringt trotz Formtief immer noch nachweislich Torgefahr und internationale Erfahrung mit, die im Kader fehlt.
- Ablösefrei zu verpflichten (Vertrag bei Leicester ausgelaufen) bedeutet geringes finanzielles Risiko bei potenziell hohem Ertrag.
- Die Bundesliga ist tendenziell offener und tempo-orientierter als die enge, possession-lastige Championship/Premier-League-Taktik – seine Stärke (Tiefensprints, Kontertore) könnte hier besser zur Geltung kommen als im Maresca-System.
- Als bekannter Name mit Bundesliga-ähnlicher Erfahrung (Salzburg) und der Erfahrung, unter Druck Titel zu gewinnen, könnte er dem jungen HSV-Kader Stabilität geben.
Was sich ändern müsste, damit es funktioniert:
Klare Rollen- und Vertrauensbasis: Er braucht einen Trainer, der ihn über Formtiefs hinweg spielen lässt – seine Karriere zeigt, dass er Kontinuität und Rückhalt braucht, um sein Vertrauen wiederzufinden.
System statt Einzelaktion: Ideal wäre ein Sturmduo oder ein System mit klaren Vertikalpässen und Räumen hinter der Kette, nicht ein Rollenprofil, das ständiges Ballhalten mit dem Rücken zum Tor verlangt.
Mentale Aufbauarbeit: Nach zwei bis drei enttäuschenden Jahren in England wäre ein "Neustart"-Rahmen (klar kommuniziertes Vertrauen, geduldiger Umgang mit Anlaufschwierigkeiten) entscheidend.
Konkurrenzdenken im Kader: Wenn er als alleinige Lösung der Sturmproblematik verkauft wird, entsteht Druck, der seiner Historie nach kontraproduktiv wäre. Sinnvoller wäre er als Teil eines Duos oder als variabler Neuner neben einem zweiten Angreifer.
Fazit:
Daka ist kein Selbstläufer, aber ein Spieler mit nachgewiesener Torqualität, dessen Leicester-Probleme mehr mit System- und Vertrauensfragen als mit nachlassender fußballerischer Substanz zu tun hatten. Beim HSV mit einem passenden System und geduldigem Trainerstab ist ein Neustart plausibel – als Selbstheiler der gesamten Sturmkrise sollte man ihn aber nicht betrachten.
Wenn ich mir das so durchlese, sieht er für mich aus wie ein Königsdörffer in Gut 😁Schneller, abschlussstark und erfahren, jedoch keine alleinige Spitze. Wir sollten ihm vom System her auch deutlich besser liegen als Leicester. Und mit Merlin und Co haben wir nachgewiesene Experten im Aufbauen von Selbstvertrauen.
Solange wir ihn also nicht als Sturmhoffnung kaufen, sondern als Königsdörffer-Ersatz / HS, sehe ich ihn als eine gute Verstärkung an.
20.07.2026 - 11:54 Uhr
Ich finde, man sieht anhand des Datenprofils von Twelve Football ganz klar, was für ein Profil der HSV für seinen Stürmer sucht. Aber ich glaube, es ist eines, das vielen Fans nicht schmecken wird, da wir hier meiner Meinung nach einen Stürmer bekommen werden, dessen Hauptaufgabe nicht das Tore Schießen sein wird.
Vorab: Die Daten beziehen sich ausschließlich auf die vergangene Saison. Das Ranking zeigt also immer den direkten Vergleich zu den anderen Stürmern in dieser Spielzeit. Folgendes lese ich aus den Daten heraus:
Gutes Pressing: Er ist ein starker Pressing Spieler und war ligaweit im oberen Drittel dabei. Vor allem bei den Interceptions glänzt er: Platz 19 von 112 mit 2,32 Aktionen pro 90 Minuten.
Kopfballspiel: Beim Kopfballspiel ist er vom reinen Zweikampfverhalten her eher Durchschnitt. Wenn er das Duell aber gewinnt, ist er sehr präzise sei es bei einer Ablage oder direkt beim Abschluss aufs Tor.
Eigenem Ballbesitz: Hier hat er zwei ganz klare Stärken. Zum einen das Linkup Play: Wenn er den Ball mit dem Rücken zum Tor bekommt, kann er ihn hervorragend verarbeiten und weiterverteilen (Platz 20 von 112 mit 1,61 Aktionen pro Spiel). Zum anderen verliert er extrem selten den Ball auch da steht er auf Platz 18 von 112.
Dribblings & Raumdeutung: Er ist keiner, der sich im Dribbling durchsetzt oder den Ball lange schleppt, hier hat er klare Defizite. Dennoch ist sein Wert bei den Through ball receptions (erhaltene Steilpässe) sehr gut. Er erkennt Räume also und weiß, wo er hinlaufen muss.
Spielaufbau: Mit 0,12 Assists pro 90 Minuten kratzt er am oberen Drittel der Stürmer. Da er in allen anderen Werten, die zum Spielaufbau und Vorlagengeben gehören, aber nur Durchschnitt ist, würde ich sagen: Das ist keine explizite Stärke von ihm, aber eben auch keine Schwäche.
Das Manko: Bei den klassischen Abschlussstatistiken wie xG und xGOT landet er leider nur im hinteren Drittel und gehört zu den schwächeren Stürmern der Liga.
Hier schließt sich auch der Kreis zu meiner Einleitung: Der HSV sucht ein klares Profil im Sturm, das vielen nicht schmecken wird. Wir suchen offenbar einen Stürmer, dessen primäre Aufgabe das Anlaufen und das Festmachen von langen Bällen als erste Anspielstation ist. Das Tore-Schießen werden im Zweifel wohl wieder andere übernehmen.
Vorab: Die Daten beziehen sich ausschließlich auf die vergangene Saison. Das Ranking zeigt also immer den direkten Vergleich zu den anderen Stürmern in dieser Spielzeit. Folgendes lese ich aus den Daten heraus:
Gutes Pressing: Er ist ein starker Pressing Spieler und war ligaweit im oberen Drittel dabei. Vor allem bei den Interceptions glänzt er: Platz 19 von 112 mit 2,32 Aktionen pro 90 Minuten.
Kopfballspiel: Beim Kopfballspiel ist er vom reinen Zweikampfverhalten her eher Durchschnitt. Wenn er das Duell aber gewinnt, ist er sehr präzise sei es bei einer Ablage oder direkt beim Abschluss aufs Tor.
Eigenem Ballbesitz: Hier hat er zwei ganz klare Stärken. Zum einen das Linkup Play: Wenn er den Ball mit dem Rücken zum Tor bekommt, kann er ihn hervorragend verarbeiten und weiterverteilen (Platz 20 von 112 mit 1,61 Aktionen pro Spiel). Zum anderen verliert er extrem selten den Ball auch da steht er auf Platz 18 von 112.
Dribblings & Raumdeutung: Er ist keiner, der sich im Dribbling durchsetzt oder den Ball lange schleppt, hier hat er klare Defizite. Dennoch ist sein Wert bei den Through ball receptions (erhaltene Steilpässe) sehr gut. Er erkennt Räume also und weiß, wo er hinlaufen muss.
Spielaufbau: Mit 0,12 Assists pro 90 Minuten kratzt er am oberen Drittel der Stürmer. Da er in allen anderen Werten, die zum Spielaufbau und Vorlagengeben gehören, aber nur Durchschnitt ist, würde ich sagen: Das ist keine explizite Stärke von ihm, aber eben auch keine Schwäche.
Das Manko: Bei den klassischen Abschlussstatistiken wie xG und xGOT landet er leider nur im hinteren Drittel und gehört zu den schwächeren Stürmern der Liga.
Hier schließt sich auch der Kreis zu meiner Einleitung: Der HSV sucht ein klares Profil im Sturm, das vielen nicht schmecken wird. Wir suchen offenbar einen Stürmer, dessen primäre Aufgabe das Anlaufen und das Festmachen von langen Bällen als erste Anspielstation ist. Das Tore-Schießen werden im Zweifel wohl wieder andere übernehmen.
20.07.2026 - 12:35 Uhr
Ich bin ehrlich gesagt sehr skeptisch. Wenn man sich sein Profil und seine Stationen anguckt, wird für mich eigentlich ziemlich schnell klar, dass das nicht unbedingt das beste Match mit unserer Idee ist.
Der Test in Wien hat meiner Meinung nach schon ganz gut gezeigt, wo die Reise hingehen soll:
Wir holen uns die Breite von den beiden Schienenspielern, während wir die Tiefe vor allem mit unseren beiden Zehnern suchen. Auch Pherai ist von der Acht immer wieder durchgelaufen – ein Capaldo macht das ebenfalls.
Dabei war für mich oft das Muster zu erkennen, dass wir hinter Poulsen durchlaufen, wenn dieser mit Rücken zum Tor entgegen kommt und damit versucht Verteidiger mitzuziehen.
Diese Rolle würde genau der entsprechen, in der Daka sich scheinbar nicht wohlfühlt: nämlich als dieser Fixpunkt, der genau dieses Entgegenkommen praktizieren muss und für andere die Räume aufmachen soll. Man beraubt ihn damit meiner Meinung nach seiner größten Stärken – seinem Tiefgang und seinem Speed. Man nimmt ihm die Chance, in Situationen zu kommen, in denen er viel Wiese vor sich hat, im Idealfall nur gegen einen Gegenspieler ins Laufduell gehen muss und auch mal Platz hat, nach außen auszuweichen, um von dort tief zu gehen.
Ich verstehe nicht, warum man unter den Eindrucken der letzten Saison weiter so sehr an diesem Profil hängt.
Königsdörffer wurde die gesamte Saison für seine Flexibilität und Einbindung ins Spiel gelobt nur Tore hat er eben kaum welche geschossen. Mit Downs hat man wieder einen Spieler nach dieser Schablone geholt, der völlig verloren war.
Mich erinnert das Ganze so ein bisschen an Rayan Philippe: Der hat in Braunschweig durchgehend in einer Doppelspitze gespielt und da super funktioniert. Hier hat man ihn auf den rechten Flügel gestellt und hier und da mal als alleinige Spitze auflaufen lassen - auch in Wien kam er so rein.
Und dann wundert man sich, dass ein Spieler nicht performt, das Umfeld schimpft und Leute sagen, der sieht aus, als hätte er keine Lust auf Fußball. Nicht großartig verwunderlich würde ich sagen.
Genau diese Transfers wünsche ich mir eigentlich nicht.
Wenn man die Idee hat, einem Daka das Vertrauen zu schenken und ihm genau die Rolle einzuräumen, in der er stark war – also beispielsweise in einer Doppelspitze –, dann kann das eine sehr gute Idee sein.
Als Kaderfüller von der Bank mit der in Wien gesehenen Systematik verstehe ich dieses Profil ehrlich gesagt (mal wieder) nicht und bei der Vielzahl an Optionen im zentralen Mittelfeld ist es schwer vorstellbar, dass man dauerhaft einen Mittelfeldplatz für eine zweite Spitze opfert.
Wobei wir wieder bei der 4er-Kette wären, die scheinbar weiterhin absolut kein Thema ist.
Der Test in Wien hat meiner Meinung nach schon ganz gut gezeigt, wo die Reise hingehen soll:
Wir holen uns die Breite von den beiden Schienenspielern, während wir die Tiefe vor allem mit unseren beiden Zehnern suchen. Auch Pherai ist von der Acht immer wieder durchgelaufen – ein Capaldo macht das ebenfalls.
Dabei war für mich oft das Muster zu erkennen, dass wir hinter Poulsen durchlaufen, wenn dieser mit Rücken zum Tor entgegen kommt und damit versucht Verteidiger mitzuziehen.
Diese Rolle würde genau der entsprechen, in der Daka sich scheinbar nicht wohlfühlt: nämlich als dieser Fixpunkt, der genau dieses Entgegenkommen praktizieren muss und für andere die Räume aufmachen soll. Man beraubt ihn damit meiner Meinung nach seiner größten Stärken – seinem Tiefgang und seinem Speed. Man nimmt ihm die Chance, in Situationen zu kommen, in denen er viel Wiese vor sich hat, im Idealfall nur gegen einen Gegenspieler ins Laufduell gehen muss und auch mal Platz hat, nach außen auszuweichen, um von dort tief zu gehen.
Ich verstehe nicht, warum man unter den Eindrucken der letzten Saison weiter so sehr an diesem Profil hängt.
Königsdörffer wurde die gesamte Saison für seine Flexibilität und Einbindung ins Spiel gelobt nur Tore hat er eben kaum welche geschossen. Mit Downs hat man wieder einen Spieler nach dieser Schablone geholt, der völlig verloren war.
Mich erinnert das Ganze so ein bisschen an Rayan Philippe: Der hat in Braunschweig durchgehend in einer Doppelspitze gespielt und da super funktioniert. Hier hat man ihn auf den rechten Flügel gestellt und hier und da mal als alleinige Spitze auflaufen lassen - auch in Wien kam er so rein.
Und dann wundert man sich, dass ein Spieler nicht performt, das Umfeld schimpft und Leute sagen, der sieht aus, als hätte er keine Lust auf Fußball. Nicht großartig verwunderlich würde ich sagen.
Genau diese Transfers wünsche ich mir eigentlich nicht.
Wenn man die Idee hat, einem Daka das Vertrauen zu schenken und ihm genau die Rolle einzuräumen, in der er stark war – also beispielsweise in einer Doppelspitze –, dann kann das eine sehr gute Idee sein.
Als Kaderfüller von der Bank mit der in Wien gesehenen Systematik verstehe ich dieses Profil ehrlich gesagt (mal wieder) nicht und bei der Vielzahl an Optionen im zentralen Mittelfeld ist es schwer vorstellbar, dass man dauerhaft einen Mittelfeldplatz für eine zweite Spitze opfert.
Wobei wir wieder bei der 4er-Kette wären, die scheinbar weiterhin absolut kein Thema ist.
20.07.2026 - 13:10 Uhr
Zitat von RoyalOak
Diese Rolle würde genau der entsprechen, in der Daka sich scheinbar nicht wohlfühlt: nämlich als dieser Fixpunkt, der genau dieses Entgegenkommen praktizieren muss und für andere die Räume aufmachen soll. Man beraubt ihn damit meiner Meinung nach seiner größten Stärken – seinem Tiefgang und seinem Speed. Man nimmt ihm die Chance, in Situationen zu kommen, in denen er viel Wiese vor sich hat, im Idealfall nur gegen einen Gegenspieler ins Laufduell gehen muss und auch mal Platz hat, nach außen auszuweichen, um von dort tief zu gehen.
Diese Rolle würde genau der entsprechen, in der Daka sich scheinbar nicht wohlfühlt: nämlich als dieser Fixpunkt, der genau dieses Entgegenkommen praktizieren muss und für andere die Räume aufmachen soll. Man beraubt ihn damit meiner Meinung nach seiner größten Stärken – seinem Tiefgang und seinem Speed. Man nimmt ihm die Chance, in Situationen zu kommen, in denen er viel Wiese vor sich hat, im Idealfall nur gegen einen Gegenspieler ins Laufduell gehen muss und auch mal Platz hat, nach außen auszuweichen, um von dort tief zu gehen.
Wie kommst du darauf, dass das seine einzigen Stärken sind? Ich habe ihn ehrlich gesagt noch nie spielen sehen, aber die Daten die ich gepostet habe zeigen, dass dein gezeichnetes Bild zu kurz greift..
Er ist sehr gut mit dem Rücken zum Tor, er kann Kopfbälle präzise ablegen und er verliert eher selten den Ball. Alles Stärken für einen Stürmer wie du ihn beschreibst den wir benötigen bei der gewählten Taktik und zusätzlich in einer Liga die sehr wahrscheinlich körperlicher ist, als die Bundesliga. Könnte also sein, dass diese Stärken hier noch besser zum Tragen kommen.
20.07.2026 - 14:24 Uhr
Zitat von M_Ghent
Ich finde, man sieht anhand des Datenprofils von Twelve Football ganz klar, was für ein Profil der HSV für seinen Stürmer sucht. Aber ich glaube, es ist eines, das vielen Fans nicht schmecken wird, da wir hier meiner Meinung nach einen Stürmer bekommen werden, dessen Hauptaufgabe nicht das Tore Schießen sein wird.
Vorab: Die Daten beziehen sich ausschließlich auf die vergangene Saison. Das Ranking zeigt also immer den direkten Vergleich zu den anderen Stürmern in dieser Spielzeit. Folgendes lese ich aus den Daten heraus:
Gutes Pressing: Er ist ein starker Pressing Spieler und war ligaweit im oberen Drittel dabei. Vor allem bei den Interceptions glänzt er: Platz 19 von 112 mit 2,32 Aktionen pro 90 Minuten.
Kopfballspiel: Beim Kopfballspiel ist er vom reinen Zweikampfverhalten her eher Durchschnitt. Wenn er das Duell aber gewinnt, ist er sehr präzise sei es bei einer Ablage oder direkt beim Abschluss aufs Tor.
Eigenem Ballbesitz: Hier hat er zwei ganz klare Stärken. Zum einen das Linkup Play: Wenn er den Ball mit dem Rücken zum Tor bekommt, kann er ihn hervorragend verarbeiten und weiterverteilen (Platz 20 von 112 mit 1,61 Aktionen pro Spiel). Zum anderen verliert er extrem selten den Ball auch da steht er auf Platz 18 von 112.
Dribblings & Raumdeutung: Er ist keiner, der sich im Dribbling durchsetzt oder den Ball lange schleppt, hier hat er klare Defizite. Dennoch ist sein Wert bei den Through ball receptions (erhaltene Steilpässe) sehr gut. Er erkennt Räume also und weiß, wo er hinlaufen muss.
Spielaufbau: Mit 0,12 Assists pro 90 Minuten kratzt er am oberen Drittel der Stürmer. Da er in allen anderen Werten, die zum Spielaufbau und Vorlagengeben gehören, aber nur Durchschnitt ist, würde ich sagen: Das ist keine explizite Stärke von ihm, aber eben auch keine Schwäche.
Das Manko: Bei den klassischen Abschlussstatistiken wie xG und xGOT landet er leider nur im hinteren Drittel und gehört zu den schwächeren Stürmern der Liga.
Hier schließt sich auch der Kreis zu meiner Einleitung: Der HSV sucht ein klares Profil im Sturm, das vielen nicht schmecken wird. Wir suchen offenbar einen Stürmer, dessen primäre Aufgabe das Anlaufen und das Festmachen von langen Bällen als erste Anspielstation ist. Das Tore-Schießen werden im Zweifel wohl wieder andere übernehmen.
Ich finde, man sieht anhand des Datenprofils von Twelve Football ganz klar, was für ein Profil der HSV für seinen Stürmer sucht. Aber ich glaube, es ist eines, das vielen Fans nicht schmecken wird, da wir hier meiner Meinung nach einen Stürmer bekommen werden, dessen Hauptaufgabe nicht das Tore Schießen sein wird.
Vorab: Die Daten beziehen sich ausschließlich auf die vergangene Saison. Das Ranking zeigt also immer den direkten Vergleich zu den anderen Stürmern in dieser Spielzeit. Folgendes lese ich aus den Daten heraus:
Gutes Pressing: Er ist ein starker Pressing Spieler und war ligaweit im oberen Drittel dabei. Vor allem bei den Interceptions glänzt er: Platz 19 von 112 mit 2,32 Aktionen pro 90 Minuten.
Kopfballspiel: Beim Kopfballspiel ist er vom reinen Zweikampfverhalten her eher Durchschnitt. Wenn er das Duell aber gewinnt, ist er sehr präzise sei es bei einer Ablage oder direkt beim Abschluss aufs Tor.
Eigenem Ballbesitz: Hier hat er zwei ganz klare Stärken. Zum einen das Linkup Play: Wenn er den Ball mit dem Rücken zum Tor bekommt, kann er ihn hervorragend verarbeiten und weiterverteilen (Platz 20 von 112 mit 1,61 Aktionen pro Spiel). Zum anderen verliert er extrem selten den Ball auch da steht er auf Platz 18 von 112.
Dribblings & Raumdeutung: Er ist keiner, der sich im Dribbling durchsetzt oder den Ball lange schleppt, hier hat er klare Defizite. Dennoch ist sein Wert bei den Through ball receptions (erhaltene Steilpässe) sehr gut. Er erkennt Räume also und weiß, wo er hinlaufen muss.
Spielaufbau: Mit 0,12 Assists pro 90 Minuten kratzt er am oberen Drittel der Stürmer. Da er in allen anderen Werten, die zum Spielaufbau und Vorlagengeben gehören, aber nur Durchschnitt ist, würde ich sagen: Das ist keine explizite Stärke von ihm, aber eben auch keine Schwäche.
Das Manko: Bei den klassischen Abschlussstatistiken wie xG und xGOT landet er leider nur im hinteren Drittel und gehört zu den schwächeren Stürmern der Liga.
Hier schließt sich auch der Kreis zu meiner Einleitung: Der HSV sucht ein klares Profil im Sturm, das vielen nicht schmecken wird. Wir suchen offenbar einen Stürmer, dessen primäre Aufgabe das Anlaufen und das Festmachen von langen Bällen als erste Anspielstation ist. Das Tore-Schießen werden im Zweifel wohl wieder andere übernehmen.
Danke für dieses Faktenbündel. Und ja: es schmeckt mir überhaupt nicht.
Wir haben mit RYK, Bobby und Vieira unsere komplette Torgefahr verloren. Bleibt Philippe. Von dem ich ein gutes Saisonspiel gegen Mainz in Erinnerung habe. Bleibt Stange, der bei den Erwachsenen noch zeigen muss, ob es zu mehr reicht. Dazu soll jetzt ein Daka kommen. Wieder so ein Wunderanläufer. Pressingmonster und weltallerbester Ballverteiler. Sorry, ich kann diesen ganzen Kram nur sehr schwer ertragen. Denn: wer soll denn die gepressten, abgelaufenen und hüpersuper verteilten Bälle verwerten? Vielleicht sollte man unseren Verantwortlichen mal sagen, dass es dafür nix zu kaufen gibt. Das Runde muss ins Eckige. Und nicht von einem Presser zum Nächsten. Wir brauchen dann immer noch zwei Stürmer. Stürmer! Und nicht irgendwelche Kicker, die alles ein bisschen können, aber nichts richtig.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Sambia






