Präsidium HSV e.V.
16.12.2014 - 17:37 Uhr
18.01.2018 - 18:42 Uhr
Zitat von Pinkman
Was HSV+ Macher nicht so alles gemacht haben.
Zum Beispiel hat Rieckhoff Sammer verpflichtet. Die verpflichtung aber leider zu früh ausgeplaudert, dass Sammer wieder absagte.
Rieckhoff hat ebenso Hoffmann gefeuert.
Rieckhoff hat Jarchow zum Interims VV gemacht und ihm einen weiterführenden Vertrag gegeben
Rieckhoff hat HSV+ als mit unfertigen Satzungen durchgesetzt, de facto die Mitglieder belogen (33,3 statt 24,9%) und die gesamte Personalauswahl (AR, Vorstand) für die Zeit nach der Ausgliederung getätigt.
Rieckhoff war Hoffmann-Absäger und Schnarchow-Befürworter
All das was in den letzten 7-9 Jahren beim HSV passiert ist, wurde ganz entscheidend vom HSV+ Macher Rieckhoff beeinflusst.
Nur mal so nebenbei. Jetzt kann es gerne wieder um den künftigen AG, ähhh, eV Präsidenten gehen.
Was HSV+ Macher nicht so alles gemacht haben.
Zum Beispiel hat Rieckhoff Sammer verpflichtet. Die verpflichtung aber leider zu früh ausgeplaudert, dass Sammer wieder absagte.
Rieckhoff hat ebenso Hoffmann gefeuert.
Rieckhoff hat Jarchow zum Interims VV gemacht und ihm einen weiterführenden Vertrag gegeben
Rieckhoff hat HSV+ als mit unfertigen Satzungen durchgesetzt, de facto die Mitglieder belogen (33,3 statt 24,9%) und die gesamte Personalauswahl (AR, Vorstand) für die Zeit nach der Ausgliederung getätigt.
Rieckhoff war Hoffmann-Absäger und Schnarchow-Befürworter
All das was in den letzten 7-9 Jahren beim HSV passiert ist, wurde ganz entscheidend vom HSV+ Macher Rieckhoff beeinflusst.
Nur mal so nebenbei. Jetzt kann es gerne wieder um den künftigen AG, ähhh, eV Präsidenten gehen.
Ein ganz "armer" Beitrag:
Es trifft zu, dass das Anstellungverhältnis von Hoffmann während der Rieckhoff-Ära beendet wurde und es trifft auch zu, dass Jarchow unter Rieckhoff Interims VV wurde, woraus später ein zeitlich befristetes Anstellungsverhältnis erwuchs.
Es trifft nicht zu, dass Rieckhoff HSV PLUS mit unfertigen Satzungen durchgesetzt hat. Denn sein als einfaches Mitglied gemachter Vorschlag mündete in einen offiziellen Vorstandsantrag, über den dann in einer MV abgestimmt wurde.
Es wäre schön, wenn Du die Sache ein klein wenig differenzierter betrachten würdest und keine Märchen erzähltest.
Vielen Dank.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von princedenmark1953 am 18.01.2018 um 18:47 Uhr bearbeitet
18.01.2018 - 21:05 Uhr
Zitat von princedenmark1953
Ein ganz "armer" Beitrag:
Es trifft zu, dass das Anstellungverhältnis von Hoffmann während der Rieckhoff-Ära beendet wurde und es trifft auch zu, dass Jarchow unter Rieckhoff Interims VV wurde, woraus später ein zeitlich befristetes Anstellungsverhältnis erwuchs.
Es trifft nicht zu, dass Rieckhoff HSV PLUS mit unfertigen Satzungen durchgesetzt hat. Denn sein als einfaches Mitglied gemachter Vorschlag mündete in einen offiziellen Vorstandsantrag, über den dann in einer MV abgestimmt wurde.
Es wäre schön, wenn Du die Sache ein klein wenig differenzierter betrachten würdest und keine Märchen erzähltest.
Vielen Dank.
Ein ganz "armer" Beitrag:
Es trifft zu, dass das Anstellungverhältnis von Hoffmann während der Rieckhoff-Ära beendet wurde und es trifft auch zu, dass Jarchow unter Rieckhoff Interims VV wurde, woraus später ein zeitlich befristetes Anstellungsverhältnis erwuchs.
Es trifft nicht zu, dass Rieckhoff HSV PLUS mit unfertigen Satzungen durchgesetzt hat. Denn sein als einfaches Mitglied gemachter Vorschlag mündete in einen offiziellen Vorstandsantrag, über den dann in einer MV abgestimmt wurde.
Es wäre schön, wenn Du die Sache ein klein wenig differenzierter betrachten würdest und keine Märchen erzähltest.
Vielen Dank.
Hmm, also ja, es stimmt, dass EOR den Antrag „als einfaches Mitglied“ eingereicht hat, und der Vorstand damit beauftragt wurde einen Antrag auszuarbeiten.
Es stimmt aber auch, dass EOR „Gesicht der Kampagne“ war, ich habe selbst mit ihm bei einer Regionalveranstaltung zu dem Thema diskutieren können. Obwohl das mit dem Diskutieren mit EOR ja so eine Sache war, weil er auf kritische Stimmen gerne auch mal die beleidigte Leberwurst gab.
So gesehen ist er natürlich – ob nun bewusst oder unbewusst - ganz maßgeblich dafür verantwortlich, was nach HSV+ passiert ist und welche „Löcher“ es gab, dass HSV+ so grandios gescheitert ist. Daher finde ich Pinkmans Beitrag mitnichten „arm“. Vielleicht an einer Stelle ungenau (der AR wurde nach meiner Erinnerung ebenfalls im VP gewählt?) und vielleicht auch überzeichnet.
„Arm“ ist es hingegen der grundsätzlichen Aussage seines Posts auszuweichen, und sich stattdessen an der Formalie hochzuziehen, ob EOR nun das Gesicht und (zumindest offizieller) Konzeptersteller von HSV+ war, oder ob der Vorstand den finalen Antrag eingereicht hat. Da kannst Du noch so viel differenzieren wollen, am Ende macht das nämlich null Unterschied. Denn: wenn EOR sich im VP hingestellt hätte und gesagt hätte, „Ja, äh, sorry, aber DAS was der Vorstand da ausgearbeitet hat, das passt an folgenden Stellen nicht mehr zu dem, was in meinem Antrag stand“ – meinst Du dann wäre das Konzept durchgegangen? Hat ers gesagt? Nicht hat er nicht, weil das ja „sein“ Konzept war.
Bzgl. der 25%-Lüge muss man natürlich auch klar sagen, dass HSV+ die Unwahrheit gesagt hat. Andererseits hat Rautenherz bereits in der ersten Mitgliederversammlung auf die Lücke aufmerksam gemacht. Jeder, der für HSV+ stimmte nahm dies also billigend in Kauf, auch wenn das jetzt anscheinend keiner mehr weiß.
Gerade nach diesen Erfahrungen stehe ich einer Mobilisierung von Nichtsportlern zur VV-Wahl des eVs sehr kritisch gegenüber.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Prollmarkt am 18.01.2018 um 21:08 Uhr bearbeitet
18.01.2018 - 23:16 Uhr
Zitat von Prollmarkt
Gerade nach diesen Erfahrungen stehe ich einer Mobilisierung von Nichtsportlern zur VV-Wahl des eVs sehr kritisch gegenüber.
Gerade nach diesen Erfahrungen stehe ich einer Mobilisierung von Nichtsportlern zur VV-Wahl des eVs sehr kritisch gegenüber.
Das bleibt Dir völlig unbenommen: Nur muss man dazu nicht erneut Geschichtsverfälschung betreiben. Und die Darstellung von Pinkman stellt in sehr hohem Maße Geschichtsverfälschung dar.
Denn es stellt schon einen bedeutsamen Unterschied dar, ob ich schreibe "Rieckhoff hat ebenso Hoffmann gefeuert" oder den tatsächlichen Ablauf schildere, der sich deutlich komplexer darstellt, weil sich das angebliche "Feuern" im Ergebnis als das Verfehlen der qualifizierten Mehrheit um eine Stimme erweist (7:5 Fürsprecher anstelle der erforderlichen 8:4 Mehrheit), wobei Rieckhoff an diesem Abstimmungsergebnis nur als einer von zwölf Aufsichtsräten mitgewirkt hat.
Vor diesem Hintergrund kann ich es mir auch ersparen, auf den weiteren Unsinn einzugehen, zumal die Ausführungen von Pinkman - wie er ja selbst andeutet - am eigentlichen Thema "Präsidium des HSV e.V." völlig vorbeigehen.
Solange bei den satzungsrechtlich vorgeschriebenen Wahlen nicht zwischen Sportlern und Nichtsportlern differenziert wird, sehe ich in der Mobilisierung von Nichtsportlern überhaupt nichts verwerfliches - darf ich auch gar nicht, weil ich mich dann außerhalb des geltenden Vereinsrechts bewegen würde.
Natürlich kann man das Satzungsrecht ändern. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass einer Änderung Erfolg beschieden sein könnte. Denn wenn ich mich recht erinnere, wollte Hoffmann im Zuge der Großen Satzungsnovelle 2007 so etwas wie eine "Mitgliedschaft light" einführen, was aber am Widerstand bestimmter Gruppierungen scheiterte.
19.01.2018 - 09:40 Uhr
Zitat von princedenmark1953
Ein ganz "armer" Beitrag:
Es trifft zu, dass das Anstellungverhältnis von Hoffmann während der Rieckhoff-Ära beendet wurde und es trifft auch zu, dass Jarchow unter Rieckhoff Interims VV wurde, woraus später ein zeitlich befristetes Anstellungsverhältnis erwuchs.
Es trifft nicht zu, dass Rieckhoff HSV PLUS mit unfertigen Satzungen durchgesetzt hat. Denn sein als einfaches Mitglied gemachter Vorschlag mündete in einen offiziellen Vorstandsantrag, über den dann in einer MV abgestimmt wurde.
Es wäre schön, wenn Du die Sache ein klein wenig differenzierter betrachten würdest und keine Märchen erzähltest.
Vielen Dank.
Zitat von Pinkman
Was HSV+ Macher nicht so alles gemacht haben.
Zum Beispiel hat Rieckhoff Sammer verpflichtet. Die verpflichtung aber leider zu früh ausgeplaudert, dass Sammer wieder absagte.
Rieckhoff hat ebenso Hoffmann gefeuert.
Rieckhoff hat Jarchow zum Interims VV gemacht und ihm einen weiterführenden Vertrag gegeben
Rieckhoff hat HSV+ als mit unfertigen Satzungen durchgesetzt, de facto die Mitglieder belogen (33,3 statt 24,9%) und die gesamte Personalauswahl (AR, Vorstand) für die Zeit nach der Ausgliederung getätigt.
Rieckhoff war Hoffmann-Absäger und Schnarchow-Befürworter
All das was in den letzten 7-9 Jahren beim HSV passiert ist, wurde ganz entscheidend vom HSV+ Macher Rieckhoff beeinflusst.
Nur mal so nebenbei. Jetzt kann es gerne wieder um den künftigen AG, ähhh, eV Präsidenten gehen.
Was HSV+ Macher nicht so alles gemacht haben.
Zum Beispiel hat Rieckhoff Sammer verpflichtet. Die verpflichtung aber leider zu früh ausgeplaudert, dass Sammer wieder absagte.
Rieckhoff hat ebenso Hoffmann gefeuert.
Rieckhoff hat Jarchow zum Interims VV gemacht und ihm einen weiterführenden Vertrag gegeben
Rieckhoff hat HSV+ als mit unfertigen Satzungen durchgesetzt, de facto die Mitglieder belogen (33,3 statt 24,9%) und die gesamte Personalauswahl (AR, Vorstand) für die Zeit nach der Ausgliederung getätigt.
Rieckhoff war Hoffmann-Absäger und Schnarchow-Befürworter
All das was in den letzten 7-9 Jahren beim HSV passiert ist, wurde ganz entscheidend vom HSV+ Macher Rieckhoff beeinflusst.
Nur mal so nebenbei. Jetzt kann es gerne wieder um den künftigen AG, ähhh, eV Präsidenten gehen.
Ein ganz "armer" Beitrag:
Es trifft zu, dass das Anstellungverhältnis von Hoffmann während der Rieckhoff-Ära beendet wurde und es trifft auch zu, dass Jarchow unter Rieckhoff Interims VV wurde, woraus später ein zeitlich befristetes Anstellungsverhältnis erwuchs.
Es trifft nicht zu, dass Rieckhoff HSV PLUS mit unfertigen Satzungen durchgesetzt hat. Denn sein als einfaches Mitglied gemachter Vorschlag mündete in einen offiziellen Vorstandsantrag, über den dann in einer MV abgestimmt wurde.
Es wäre schön, wenn Du die Sache ein klein wenig differenzierter betrachten würdest und keine Märchen erzähltest.
Vielen Dank.
Ein ganz dünnes Argument, Rieckhoff wäre in diesem Fall als "einfaches Mitglied" aufgetreten. EOR war der Initiator einer Bewegung, zusammen mit 83ern, einem Marketingspezialisten und vielen Helfern hat er ein komplettes Konzept entwickelt. Heute vor 4 Jahren wurde auf der MV der Auftrag erteilt, der Vorstand möge es bis zum Sommer vorbereiten.
Fakt ist aber: Der Antrag wurde von HSV+ Machern ausgearbeitet, inkl der Satzungen. EOR jetzt aus der Verantwortung für eine katastrophale Personalauswahl und ein gescheitertes Konzept zu nehmen ist lächerlich.
Sicherlich war mein Beitrag bzgl EORs glückliches Händchen bei der Personalauswahl überspitzt und provokant. Aber im Kern ist er richtig und wenn ich an die endlose Sportchefsuche denke, noch lange nicht vollständig.
Und im Kern hat das auch alles etwas mit der Präsidentschaftswahl zu tun, denn diese Heuchelei (ohne, dass ich was gegen Hoffmann hätte) ist nur schwer auszuhalten.
Ich stelle mir vor, wie die Kommentare hier gewesen wären, wenn Ertel, Reichert oder Scheel hier kandidieren würden. Dann würde sich nämlich jeder auf HSV+ berufen und dass der eV ja möglichst wenig Einfluss nehmen soll.
19.01.2018 - 11:57 Uhr
Zitat von Pinkman
Ein ganz dünnes Argument, Rieckhoff wäre in diesem Fall als "einfaches Mitglied" aufgetreten.
Ein ganz dünnes Argument, Rieckhoff wäre in diesem Fall als "einfaches Mitglied" aufgetreten.
Eben nicht. Rieckhoff hat ein Konzept erstellt, nicht mehr und nicht weniger. Das Ganze ist in einen Vorstandsantrag gemündet - mit welchem Inhalt auch immer.
Rieckhoff hat sich nicht anders verhalten, wie andere Antragsteller auch. Bei Satzungsänderungsanträgen war und ist es zum Beispiel so, dass diese in der Regel gebündelt in einen Satzungsausschuss gegeben werden mit der Folge, dass vom Wortlaut des ursprünglichen Antrags oftmals nicht viel übrig bleibt.
So und nicht anders war die Ausgangslage beim Rieckhoff-Konzept. Wenn Du wissen willst, welcher Akribie das Rieckhoff-Papier in den Gremien unterworfen war, musst Du Dir nur die Podiumsdiskussion im Sportmagazin "Rasant" auf Hamburg 1 am 13.01.14 in Erinnerung rufen. Dort wurde ziemlich deutlich, dass der Vorstand bei der Vorbereitung des Ausgliederungsantrags mit Widerständen aus Teilen des Aufsichtsrats rechnen musste. Manfred Ertel und Jürgen Hunke nahmen den Schluss der Podiumsdiskussion zum Anlass, um aufzuzeigen, dass es für den Vorstand nicht einfach wird, den Ausgliederungsantrag vorzubereiten, weil eine Vielzahl offener Fragen detailgenau geklärt werden muss. Ich habe die Schilderungen von Ertel und Hunke sogar als deutliche Mahnung verinnerlicht, also so verstanden, dass man mit einer äußerst detailgenauen, also kleinlichen oder pingeligen Begleitung der Vorbereitungshandlungen des Vorstands durch den Aufsichtsrats rechnen muss. Auf mich haben diese Ausführungen wie ein Konterkarieren der Vorstandsarbeiten gewirkt, ihnen also eine gewisse Blockadehaltung entnommen.
Dass mein damaliger Eindruck nicht ganz abwegig war, ist von Jarchow in einem späteren Interview mit dem Abendblatt am 04.08.17 bestätigt worden
Quelle: Abendblatt
HA: Sie haben sich damals als HSV-Vorsitzender doch selbst für die Initiative HSVPlus stark gemacht.
Jarchow: Ich behaupte sogar: Ohne uns im Vorstand hätte es nicht funktioniert. Der damalige Aufsichtsrat war mehrheitlich dagegen. Ich war der festen Überzeugung, dass es der richtige Weg sei, um unsere sportlichen und finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen.
Jarchow: Ich behaupte sogar: Ohne uns im Vorstand hätte es nicht funktioniert. Der damalige Aufsichtsrat war mehrheitlich dagegen. Ich war der festen Überzeugung, dass es der richtige Weg sei, um unsere sportlichen und finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen.
Ich finde es im höchsten Maße unfair, einerseits von Fakten zu sprechen, zum anderen aber wesentliche Aspekte zu verschweigen. Denn im Ergebnis hatte die Rieckhoff-Initiative doch etwas sehr Gutes vorzuweisen. In den Alternatativkonzepten - ich meine es waren insgesamt vier - wurden auf einmal Dinge vorgestellt (wie z.B. die Aufsichtsratsverkleinerung), die vorher gar nicht gingen - oder?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von princedenmark1953 am 19.01.2018 um 11:59 Uhr bearbeitet
19.01.2018 - 12:15 Uhr
Zitat von princedenmark1953
Eben nicht. Rieckhoff hat ein Konzept erstellt, nicht mehr und nicht weniger. Das Ganze ist in einen Vorstandsantrag gemündet - mit welchem Inhalt auch immer.
Rieckhoff hat sich nicht anders verhalten, wie andere Antragsteller auch. Bei Satzungsänderungsanträgen war und ist es zum Beispiel so, dass diese in der Regel gebündelt in einen Satzungsausschuss gegeben werden mit der Folge, dass vom Wortlaut des ursprünglichen Antrags oftmals nicht viel übrig bleibt.
So und nicht anders war die Ausgangslage beim Rieckhoff-Konzept. Wenn Du wissen willst, welcher Akribie das Rieckhoff-Papier in den Gremien unterworfen war, musst Du Dir nur die Podiumsdiskussion im Sportmagazin "Rasant" auf Hamburg 1 am 13.01.14 in Erinnerung rufen. Dort wurde ziemlich deutlich, dass der Vorstand bei der Vorbereitung des Ausgliederungsantrags mit Widerständen aus Teilen des Aufsichtsrats rechnen musste. Manfred Ertel und Jürgen Hunke nahmen den Schluss der Podiumsdiskussion zum Anlass, um aufzuzeigen, dass es für den Vorstand nicht einfach wird, den Ausgliederungsantrag vorzubereiten, weil eine Vielzahl offener Fragen detailgenau geklärt werden muss. Ich habe die Schilderungen von Ertel und Hunke sogar als deutliche Mahnung verinnerlicht, also so verstanden, dass man mit einer äußerst detailgenauen, also kleinlichen oder pingeligen Begleitung der Vorbereitungshandlungen des Vorstands durch den Aufsichtsrats rechnen muss. Auf mich haben diese Ausführungen wie ein Konterkarieren der Vorstandsarbeiten gewirkt, ihnen also eine gewisse Blockadehaltung entnommen.
Dass mein damaliger Eindruck nicht ganz abwegig war, ist von Jarchow in einem späteren Interview mit dem Abendblatt am 04.08.17 bestätigt worden
Ich finde es im höchsten Maße unfair, einerseits von Fakten zu sprechen, zum anderen aber wesentliche Aspekte zu verschweigen. Denn im Ergebnis hatte die Rieckhoff-Initiative doch etwas sehr Gutes vorzuweisen. In den Alternatativkonzepten - ich meine es waren insgesamt vier - wurden auf einmal Dinge vorgestellt (wie z.B. die Aufsichtsratsverkleinerung), die vorher gar nicht gingen - oder?
Zitat von Pinkman
Ein ganz dünnes Argument, Rieckhoff wäre in diesem Fall als "einfaches Mitglied" aufgetreten.
Ein ganz dünnes Argument, Rieckhoff wäre in diesem Fall als "einfaches Mitglied" aufgetreten.
Eben nicht. Rieckhoff hat ein Konzept erstellt, nicht mehr und nicht weniger. Das Ganze ist in einen Vorstandsantrag gemündet - mit welchem Inhalt auch immer.
Rieckhoff hat sich nicht anders verhalten, wie andere Antragsteller auch. Bei Satzungsänderungsanträgen war und ist es zum Beispiel so, dass diese in der Regel gebündelt in einen Satzungsausschuss gegeben werden mit der Folge, dass vom Wortlaut des ursprünglichen Antrags oftmals nicht viel übrig bleibt.
So und nicht anders war die Ausgangslage beim Rieckhoff-Konzept. Wenn Du wissen willst, welcher Akribie das Rieckhoff-Papier in den Gremien unterworfen war, musst Du Dir nur die Podiumsdiskussion im Sportmagazin "Rasant" auf Hamburg 1 am 13.01.14 in Erinnerung rufen. Dort wurde ziemlich deutlich, dass der Vorstand bei der Vorbereitung des Ausgliederungsantrags mit Widerständen aus Teilen des Aufsichtsrats rechnen musste. Manfred Ertel und Jürgen Hunke nahmen den Schluss der Podiumsdiskussion zum Anlass, um aufzuzeigen, dass es für den Vorstand nicht einfach wird, den Ausgliederungsantrag vorzubereiten, weil eine Vielzahl offener Fragen detailgenau geklärt werden muss. Ich habe die Schilderungen von Ertel und Hunke sogar als deutliche Mahnung verinnerlicht, also so verstanden, dass man mit einer äußerst detailgenauen, also kleinlichen oder pingeligen Begleitung der Vorbereitungshandlungen des Vorstands durch den Aufsichtsrats rechnen muss. Auf mich haben diese Ausführungen wie ein Konterkarieren der Vorstandsarbeiten gewirkt, ihnen also eine gewisse Blockadehaltung entnommen.
Dass mein damaliger Eindruck nicht ganz abwegig war, ist von Jarchow in einem späteren Interview mit dem Abendblatt am 04.08.17 bestätigt worden
Quelle: Abendblatt
HA: Sie haben sich damals als HSV-Vorsitzender doch selbst für die Initiative HSVPlus stark gemacht.
Jarchow: Ich behaupte sogar: Ohne uns im Vorstand hätte es nicht funktioniert. Der damalige Aufsichtsrat war mehrheitlich dagegen. Ich war der festen Überzeugung, dass es der richtige Weg sei, um unsere sportlichen und finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen.
Jarchow: Ich behaupte sogar: Ohne uns im Vorstand hätte es nicht funktioniert. Der damalige Aufsichtsrat war mehrheitlich dagegen. Ich war der festen Überzeugung, dass es der richtige Weg sei, um unsere sportlichen und finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen.
Ich finde es im höchsten Maße unfair, einerseits von Fakten zu sprechen, zum anderen aber wesentliche Aspekte zu verschweigen. Denn im Ergebnis hatte die Rieckhoff-Initiative doch etwas sehr Gutes vorzuweisen. In den Alternatativkonzepten - ich meine es waren insgesamt vier - wurden auf einmal Dinge vorgestellt (wie z.B. die Aufsichtsratsverkleinerung), die vorher gar nicht gingen - oder?
HSV+ hatte damals ein Team, die die Umsetzung begleitet und gesteuert haben.
Aber gehen wir ruhig mal davon aus, du hättest recht. Warum hat EOR dann damals nicht gesagt: Stopp, die Satzung ist mist! Das hat der Vorstand nicht gut gemacht. Die muss überarbeitet werden?
Die Leute, die das gesagt haben (Ferslev, Runge), ganz besonders bezogen auf die 33,3%, wurden von der Bühne gepfiffen und als Totengräber bezeichnet. Sie hatten damals recht und EOR hat die Leute bewusst belogen.
Ich weiß nicht, ob Alternativkonzepte gar nicht gingen, oder ob sie nur medial nicht so gut begleitet waren. Eine AR Verkleinerung wurde schonmal mitte der 2000er vom SC angeregt, später allerdings deutlich abgelehnt. Heute kursieren Gerüchte, dass Kühne den AR gerne wieder aufstocken wollen würde.
Ob HSV+ etwas sehr gutes vorzuweise hatte, weiß ich nicht. Ein weiter so ging damals natürlich noch viel weniger. Heute wissen wir aber auch, dass eine Strukturreform keine Tore schießt und damals sogar wesentliches in der Umsetzung verschwiegen wurde und die Leute, die darauf hingewiesen haben, massiv beschimpft wurden. Ferslev durfte auf de MV nicht mal seine Rede zu Ende halten.
19.01.2018 - 12:38 Uhr
Zitat von princedenmark1953
Eben nicht. Rieckhoff hat ein Konzept erstellt, nicht mehr und nicht weniger. Das Ganze ist in einen Vorstandsantrag gemündet - mit welchem Inhalt auch immer.
Rieckhoff hat sich nicht anders verhalten, wie andere Antragsteller auch. Bei Satzungsänderungsanträgen war und ist es zum Beispiel so, dass diese in der Regel gebündelt in einen Satzungsausschuss gegeben werden mit der Folge, dass vom Wortlaut des ursprünglichen Antrags oftmals nicht viel übrig bleibt.
So und nicht anders war die Ausgangslage beim Rieckhoff-Konzept. Wenn Du wissen willst, welcher Akribie das Rieckhoff-Papier in den Gremien unterworfen war, musst Du Dir nur die Podiumsdiskussion im Sportmagazin "Rasant" auf Hamburg 1 am 13.01.14 in Erinnerung rufen. Dort wurde ziemlich deutlich, dass der Vorstand bei der Vorbereitung des Ausgliederungsantrags mit Widerständen aus Teilen des Aufsichtsrats rechnen musste. Manfred Ertel und Jürgen Hunke nahmen den Schluss der Podiumsdiskussion zum Anlass, um aufzuzeigen, dass es für den Vorstand nicht einfach wird, den Ausgliederungsantrag vorzubereiten, weil eine Vielzahl offener Fragen detailgenau geklärt werden muss. Ich habe die Schilderungen von Ertel und Hunke sogar als deutliche Mahnung verinnerlicht, also so verstanden, dass man mit einer äußerst detailgenauen, also kleinlichen oder pingeligen Begleitung der Vorbereitungshandlungen des Vorstands durch den Aufsichtsrats rechnen muss. Auf mich haben diese Ausführungen wie ein Konterkarieren der Vorstandsarbeiten gewirkt, ihnen also eine gewisse Blockadehaltung entnommen.
Dass mein damaliger Eindruck nicht ganz abwegig war, ist von Jarchow in einem späteren Interview mit dem Abendblatt am 04.08.17 bestätigt worden
Ich finde es im höchsten Maße unfair, einerseits von Fakten zu sprechen, zum anderen aber wesentliche Aspekte zu verschweigen. Denn im Ergebnis hatte die Rieckhoff-Initiative doch etwas sehr Gutes vorzuweisen. In den Alternatativkonzepten - ich meine es waren insgesamt vier - wurden auf einmal Dinge vorgestellt (wie z.B. die Aufsichtsratsverkleinerung), die vorher gar nicht gingen - oder?
Eben nicht. Rieckhoff hat ein Konzept erstellt, nicht mehr und nicht weniger. Das Ganze ist in einen Vorstandsantrag gemündet - mit welchem Inhalt auch immer.
Rieckhoff hat sich nicht anders verhalten, wie andere Antragsteller auch. Bei Satzungsänderungsanträgen war und ist es zum Beispiel so, dass diese in der Regel gebündelt in einen Satzungsausschuss gegeben werden mit der Folge, dass vom Wortlaut des ursprünglichen Antrags oftmals nicht viel übrig bleibt.
So und nicht anders war die Ausgangslage beim Rieckhoff-Konzept. Wenn Du wissen willst, welcher Akribie das Rieckhoff-Papier in den Gremien unterworfen war, musst Du Dir nur die Podiumsdiskussion im Sportmagazin "Rasant" auf Hamburg 1 am 13.01.14 in Erinnerung rufen. Dort wurde ziemlich deutlich, dass der Vorstand bei der Vorbereitung des Ausgliederungsantrags mit Widerständen aus Teilen des Aufsichtsrats rechnen musste. Manfred Ertel und Jürgen Hunke nahmen den Schluss der Podiumsdiskussion zum Anlass, um aufzuzeigen, dass es für den Vorstand nicht einfach wird, den Ausgliederungsantrag vorzubereiten, weil eine Vielzahl offener Fragen detailgenau geklärt werden muss. Ich habe die Schilderungen von Ertel und Hunke sogar als deutliche Mahnung verinnerlicht, also so verstanden, dass man mit einer äußerst detailgenauen, also kleinlichen oder pingeligen Begleitung der Vorbereitungshandlungen des Vorstands durch den Aufsichtsrats rechnen muss. Auf mich haben diese Ausführungen wie ein Konterkarieren der Vorstandsarbeiten gewirkt, ihnen also eine gewisse Blockadehaltung entnommen.
Dass mein damaliger Eindruck nicht ganz abwegig war, ist von Jarchow in einem späteren Interview mit dem Abendblatt am 04.08.17 bestätigt worden
Quelle: Abendblatt
HA: Sie haben sich damals als HSV-Vorsitzender doch selbst für die Initiative HSVPlus stark gemacht.
Jarchow: Ich behaupte sogar: Ohne uns im Vorstand hätte es nicht funktioniert. Der damalige Aufsichtsrat war mehrheitlich dagegen. Ich war der festen Überzeugung, dass es der richtige Weg sei, um unsere sportlichen und finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen.
Jarchow: Ich behaupte sogar: Ohne uns im Vorstand hätte es nicht funktioniert. Der damalige Aufsichtsrat war mehrheitlich dagegen. Ich war der festen Überzeugung, dass es der richtige Weg sei, um unsere sportlichen und finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen.
Ich finde es im höchsten Maße unfair, einerseits von Fakten zu sprechen, zum anderen aber wesentliche Aspekte zu verschweigen. Denn im Ergebnis hatte die Rieckhoff-Initiative doch etwas sehr Gutes vorzuweisen. In den Alternatativkonzepten - ich meine es waren insgesamt vier - wurden auf einmal Dinge vorgestellt (wie z.B. die Aufsichtsratsverkleinerung), die vorher gar nicht gingen - oder?
EOR hat nach dem Durchwinken von HSV+ durch die Mitglieder nach eigener Aussage "das eine oder andere Gläschen getrunken". Kritische Stimmen zum vom Vorstand ausgearbeiteten Konzept von ihm? Keine. Natürlich hat EOR nicht jede Zeile des Konzepts selbst geschrieben, natürlich musste er Experten einbinden. Aber wer sich wie EOR für HSV+ bei der Umsetzung feiern lässt, der kann ja kaum der Meinung sein, "dass vom Wortlaut des ursprünglichen Antrags nicht viel übrig bleibt".
Und er kann sich eben auch nicht mal zwei Jahre später unter dem Hinweis, dass der von ihm so angepriesene VV und AR "den Geist von HSV+ verraten haben, wegducken.
Jetzt die Opposition ("kleinliche oder pingelige Begleitung", "keine besseren Konzepte") oder gar Jarchow für die Fehler in HSV+ in Mitverantwortung zu nehmen, das muss man erst einmal schaffen. Und genau: Es war EOR, der Kompromisse mit Hunke u.a. in der weiteren Erarbeitung des Konzepts kategorisch ausgeschlossen hat. Das war ja auch sein gutes Recht, schließlich war das Konzept ja mit seinem Namen verbunden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Prollmarkt am 19.01.2018 um 12:50 Uhr bearbeitet
20.01.2018 - 15:37 Uhr
Nein. Ich zitiere aus dem von EOR zur MV am 25.05.14 gestellten Antrag
Herr Rieckhoff bittet die Mitglieder, folgenden Beschluss zu fassen: Der Vorstand des Hamburger Sport-Verein e.V. wird beauftragt, in der Hauptversammlung der HSV Sport AG alle aktuellen Aufsichtsratsmitglieder abzuberufen und die folgenden sechs Personen zu Mitgliedern des Aufsichtsrates zu bestellen: Dieter Becken, Bernd Bönte, Karl Gernandt, Felix Goedhardt, Peter Nogly und Thomas von Heesen.
und der unmittelbar danach abgegebenen Erklärung von Jens Meier
Jens Meier erklärt, dass es sich bei diesem Beschluss um eine unverbindliche Empfehlung handele, da der Vorstand der HSV Sport AG aktienrechtlich an diesen Beschluss nicht gebunden sei. Die Abstimmung komme also einer Meinungsbildung gleich und sei nicht verbindlich.
Dem Vorstand der HSV Sport AG gehörten seinerzeit Carl-Edgar Jarchow und Joachim Hilke an. So stehts jedenfalls im Anhang der Konzernbilanz der HSV Fußball AG (bis zum 07.07.14 = HSV Sport AG) zum 30.06.14.
In diesem Thread geht es im Allgemeinen um das Präsidium des HSV e.V., und Pinkman - wenn ich ihn denn richtig verstanden habe - um die Diskussion dieser von ihm aufgestellten Kernbehauptung
Zitat von Pinkman
Rieckhoff hat HSV+ als mit unfertigen Satzungen durchgesetzt, de facto die Mitglieder belogen (33,3 statt 24,9%) und die gesamte Personalauswahl (AR, Vorstand) für die Zeit nach der Ausgliederung getätigt.
Rieckhoff hat HSV+ als mit unfertigen Satzungen durchgesetzt, de facto die Mitglieder belogen (33,3 statt 24,9%) und die gesamte Personalauswahl (AR, Vorstand) für die Zeit nach der Ausgliederung getätigt.
Er und nicht ich, hat zur Unterstützung seiner Behauptung mit einer ganzen Reihe von Beispielen aus der Vergangenheit aufgewartet, die einzig und allein dem Zweck dienen sollen, Rieckhoffs Glaubwürdigkeit insgesamt in Frage zu stellen. Mit dem Ausgangsthema "Präsidium des HSV e.V." hat das eigentlich weniger zu tun, wenngleich Pinkman in einem späteren Beitrag darzulegen versucht hat,
Zitat von Pinkman
Und im Kern hat das auch alles etwas mit der Präsidentschaftswahl zu tun, denn diese Heuchelei (ohne, dass ich was gegen Hoffmann hätte) ist nur schwer auszuhalten.
Und im Kern hat das auch alles etwas mit der Präsidentschaftswahl zu tun, denn diese Heuchelei (ohne, dass ich was gegen Hoffmann hätte) ist nur schwer auszuhalten.
dass sich das anders verhielte. Ich akzeptiere diesen Einwand, erwarte dann aber auch, dass das - wie schon hervorgehoben - mit der gebotenen Differenzierung geschieht. Es geht mir nicht etwa darum,
sodern nur um einen vernünftigen Gedankenaustausch auf sachlicher Grundlage. Dein Vorbringen
Zitat von Prollmarkt
Jetzt die Opposition ("kleinliche oder pingelige Begleitung", "keine besseren Konzepte") oder gar Jarchow für die Fehler in HSV+ in Mitverantwortung zu nehmen, das muss man erst einmal schaffen.
Jetzt die Opposition ("kleinliche oder pingelige Begleitung", "keine besseren Konzepte") oder gar Jarchow für die Fehler in HSV+ in Mitverantwortung zu nehmen, das muss man erst einmal schaffen.
ist dazu an dieser Stelle in keiner Weise geeignet, weil Du mir Dinge unterschiebst, die ich so nie behauptet habe.
Um der Erörterung dennoch Fortgang zu geben knüpfe ich mal hier an
Zitat von Pinkman
All das was in den letzten 7-9 Jahren beim HSV passiert ist, wurde ganz entscheidend vom HSV+ Macher Rieckhoff beeinflusst.
All das was in den letzten 7-9 Jahren beim HSV passiert ist, wurde ganz entscheidend vom HSV+ Macher Rieckhoff beeinflusst.
Diese Aussage ist weitgehend wertneutral, mit ihr kann ich leben. Und weiter
Zitat von Pinkman
Rieckhoff hat HSV+ als mit unfertigen Satzungen durchgesetzt, de facto die Mitglieder belogen (33,3 statt 24,9%) und die gesamte Personalauswahl (AR, Vorstand) für die Zeit nach der Ausgliederung getätigt.
Rieckhoff hat HSV+ als mit unfertigen Satzungen durchgesetzt, de facto die Mitglieder belogen (33,3 statt 24,9%) und die gesamte Personalauswahl (AR, Vorstand) für die Zeit nach der Ausgliederung getätigt.
Zur Frage des Konzepts habe ich mich geäußert (Beitrag 115), zur Personalauswahl ebenfalls, zugleich aber auch auf die gebotene differenzierte Betrachtung aufmerksam gemacht (siehe oben). Zum Belügen der Mitglieder habe ich keine Stellung bezogen, werde es auch nicht tun, weil es aus meiner Sicht einfach nicht hier her gehört und ich Zweifel habe, ob die aufgestellte Behauptung
Zitat von Pinkman
Rieckhoff hat HSV+ als mit unfertigen Satzungen durchgesetzt, de facto die Mitglieder belogen (33,3 statt 24,9%)
überhaupt einer näheren Prüfung Stand halten könnte. Denn wenn ich es richtig sehe, waren dem Konzeptpapier zwei Satzungsentwürfe beigefügt. Die eine betraf den Verein und wurde in den MV am 17.01.16 (TOP 15) und 08.01.17 (TOP 15) aktualisiert. Für die MV am 18.02.18 stehen zwar weitere Änderungen an (TOP 7), daraus aber auf unfertige Satzungen oder ein Belügen der Mitglieder zu schließen, hielte ich für sehr gewagt. Rieckhoff hat HSV+ als mit unfertigen Satzungen durchgesetzt, de facto die Mitglieder belogen (33,3 statt 24,9%)
Bliebe also die AG-Satzung, die ich nur in ihrer Entwurfsfassung (Rieckhoff-Papier) und in der von der Hauptversammlung verabschiedeten Form nach dem Stand vom 27.05.14 kenne. Eine aktualiserte Satzungsfassung ist im Internet meines Wissens nicht verfügbar, insbesondere nicht auf der Hompage des HSV herunterladbar. Sollte die Satzung in ihrer Ursprungsfassung Änderungen erfahren haben, könnte das sehr wohl auf "gewisse Ungereimtheiten"schließen lassen. Wenn dem nicht so wäre, ließe das darauf schließen, dass die Verantwortlichen durchaus in der Lage sind, mit den "Ungereimtheiten" zu leben. Denn andernfalls hätten sie sicher rechtzeitig für eine "Begradigung" der Satzungsregelungen gesorgt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von princedenmark1953 am 20.01.2018 um 15:53 Uhr bearbeitet
21.01.2018 - 00:16 Uhr
Quelle: Pinkman
HSV Plus hat uns betrogen und belogen.
Anknüpfend an meine letzten Ausführungen im vorstehenden Beitrag unter Nr. 118 möchte ich Dir gerne die Frage stellen, weshalb es das Präsidium um Jens Meier in seinem nahezu dreijährigen Wirken unter Umständen nicht geschafft hat, um die AG-Satzung auf eine - aus Deiner Sicht empfundene - tragfähige Grundlage zu stellen.
Will es etwa den vermeintlichen HSV Plus-Betrug und die angebliche Lüge fortführen? Und was qualifiziert es das Präsidium dann, erneut zu den Wahlen anzutreten? Warum erkennt der Wahlausschuss dem aktuellen Präsidium für die anstehenden Neuwahlen die Eignung zu, wenn es doch durch sein Nichthandeln den vermeintlichen HSV Plus-Betrug und die angebliche Lüge fortführt, also etwas getan hat, was eben nicht unbedingt auf Eignung und Qualifikation schließen lässt? Will der Wahlausschuss die Mitgliedschaft hinters Licht führen?
Bernd Hoffmann hat sich mit seinem Team um das Präsidium beworben. Er ist also aus eigenem Antrieb tätig geworden. Das finde ich gut. Denn wenn er es nicht getan hätte, hätte es zum Meier-Team keine Gegenkandidaten gegeben. Das ist aber von der Mitgliedschaft nicht gewollt. Ich darf insoweit daran erinnern, dass es zu den Präsidiumswahlen im November 2014 eine Meinungsumfrage des Supporters Clubs gab, an der sich 1.104 Mitglieder beteiligten. Auf die Frage, ob eine Auswahl an Kandidaten für das jeweilige Amt oder ein Kandidat pro Amt für ausreichend erachtet wird, haben sich über 80 v.H. der Befragten für eine Auswahl entschieden. Die Gegenkandidatur wird also - unabhängig von der Person - von einem überragenden Mitgliederinteresse getragen.
Wenn sich nun von den beiden Kandidatenteams eines, nämlich das Meier-Team, wegen des Fortführens des vermeintlichen HSV Plus-Betrugs und der angebliche Lüge als ungeeignet erweist, stellt sich zudem die Frage, aus welchen Gründen der Wahlausschuss auf die Nominierung eines weiteren (geeigneteren) Kandidatenteams verzichtete, obwohl er dazu kraft vereinssatzungsrechtlicher Regelungen nicht verpflichtet war.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von princedenmark1953 am 21.01.2018 um 00:18 Uhr bearbeitet
21.01.2018 - 00:21 Uhr
Welches Präsidium?
Hier handelt es sich fast ausschließlich um Selbstdarsteller. Der letzte Präsident war der zu früh verstorbene W. Hackmann.
Die jetzige Riege kann mit DD gerne auf ein Boot Richtung England.
DerFisch stinkt vom Kopf her
Hier handelt es sich fast ausschließlich um Selbstdarsteller. Der letzte Präsident war der zu früh verstorbene W. Hackmann.
Die jetzige Riege kann mit DD gerne auf ein Boot Richtung England.
DerFisch stinkt vom Kopf her
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