SC Freiburg SC Freiburg
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Pressethread

04.10.2010 - 18:54 Uhr
Pressethread |#1671
13.11.2020 - 15:40 Uhr
Zitat von schwanau64
Heute einseitiger Bericht(also Bericht 1 Seitetung)in der Badischen Zeitung,mit der Überschrift "Ausgesperrt".
Hier kommen 4 Vorsitzende von Freiburger Fanclubs,hinsichtlich Corona und deren Folgen für die Fans,zu Wort.

Ausserdem großer Bericht"Punkten im Gleichklang",in denen es um unsere Ex Spieler Koch und Waldschmidt
und ihre Chancen auf die EM geht.

Und als drittes,großer Bericht über Matthias Jöllenbeck,aus Freiburg,der vergangenen Spieltag seine erste
Bundesligapartie(Union-Bielefeld)pfiff.

Vielleicht wäre jemand so lieb und würde das verlinken,wenn das möglich ist.


Es ist - für mich - sehr erstaunlich, wie einhellig die Fanclub- Vorsitzenden sich dahingehend äußern, dass ihnen nicht so sehr der Fussball an sich, der Fussball im engeren Sinne, das Spiel an sich fehlt, sondern wie sehr sie vor allem das Drumherum, das soziale Miteinander, die Auswärtsreisen , die spezifische Struktur eines Spieltags, etc., vermissen.
Natürlich fehlt dies alles, keine Frage, es ist selbstverständlich nicht das Gleiche, ob mit oder ohne Zuschauer gespielt wird, ob man ein Spiel vor dem Fernseher oder im Stadion miterlebt, etc. - aber ich selbst käme nicht auf die Idee, ein SC-Spiel gar nicht mehr anzuschauen, nur weil keine Zuschauer mehr zugelassen sind. Natürlich haben die Zuschauer Einfluss auf ein Spiel, aber wiederum auch nicht so viel, dass der Fussball ein vollkommen anderer wird.
Ein SC- Spiel ist noch immer ein SC- Spiel, auch zu Corona-Zeiten, und es ist mir persönlich lieber, man spielt vor leeren Rängen als gar nicht, Freude, Ärger, Begeisterung, Enttäuschung bei mir sind ähnlich, ob mit oder ohne Zuschauer, weil das, was mich am meisten am Fußball interessiert, immer noch das Spiel als solches ist ...

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SCF - zum Abstieg verdammt ?
Pressethread |#1672
13.11.2020 - 19:28 Uhr
Da kann ich die Meinung der Interviewten aber auch verstehen. Es ist ja immer die Frage was ein SC Spiel für jemanden darstellt. Ist es einfach nur die Unterhaltung den Lieblingsverein kicken zu sehen oder aber ist das im Rhythmus von zwei Wochen der Austausch mit Menschen, die man sonst kaum sieht. Für mich hat der Fußball auch einen bindenden Faktor für die Geselligkeit und den Gemeinschaftssinn.

Natürlich, auch ich bleibe Fan des Vereins, aber ich merke langsam aber sicher auch, dass das Geschäft Bundesliga sich stetig von mir als Fan entfernt. Nach knapp einem halben Jahr merkt man erst was einem an diesem Erlebnis im Stadion so sehr fehlt. Es ist einfach die Tatsache, dass man sich gemeinsam freut und gleichzeitig auch aufregt - die Emotionen machen es einfach aus für mich.

Ich beispielsweise könnte mich nicht annähernd über ein Tor des SC vor dem TV so freuen wie im Stadion selbst. Wenn man dann noch in verantwortlicher Person ist und eigentlich jedes SC Spiel live im Stadion erlebt und Menschen mit Auswärtsreisen zusammenbringt, dann kann ich es absolut verstehen, dass es einem erst einmal vollständig den Stecker zieht.

Ich will nicht so weit gehen und behaupten, dass der SC der Mittel zum Zweck ist, aber der Austausch mit Freunden/ Bekannten/ Fremden zum Ereignis auf dem Platz - das fehlt extrem und ich bin mir sicher, wird auch Nachwirkungen hinterlassen. Denn solange solche Diskussionen wie beispielsweise bei Alaba geführt werden, entfernt sich das Business nur noch weiter weg von den Menschen, die seit Monaten auf etwas verzichten müssen, woran sich der ein oder andere mittlerweile auch schon gewöhnt hat.
Pressethread |#1673
24.11.2020 - 10:06 Uhr
Ein enttäuschendes Heimspiel erfordert umso mehr eine Einordnung in den Gesamtkontext. An der Stelle die neue Spodcast-Folge:

http://spodcast-freiburg.de/2020/11/24/hakuna-mateta-hallo-abstiegskampf/

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• Sport-Club Freiburg • Dallas Mavericks •
Pressethread |#1674
26.11.2020 - 15:46 Uhr
Im heutigen kicker war ein Kommentar zur aktuellen, sportlichen Situation des SC.
Sachlich und sehr treffend wie ich finde.

Grundtenor war: So klein (wie sich insbesondere die Verantwortlichen immer wieder machen) und chancenlos ist Freiburg nicht mehr, sondern ein etablierter Bundesligist mit einem guten finaziellen Fundament (auch in Corona Zeiten). Auch dass die Qualität der aktuellen Mannschaft sollte ausreichen um die Klasse zu halten, trotz Abgängen. Auch hier stimme ich zu.

Ich fand den Kommentar klasse, weil ich es genuaso sehe. Wer Millionen für Spieler (Santamaria, Grifo, Demirovic) investiert ist nicht mehr klein. Punkt! Dazu ein neues Stadion. Das Image, das die Verantwortlichen pflegen ist aber immer noch dass des kleinen, nahezu chancelosen gallischen Dorfes, das ist einfach überholt wie ich finde.
Pressethread |#1675
26.11.2020 - 21:06 Uhr
Zitat von Beneking
Im heutigen kicker war ein Kommentar zur aktuellen, sportlichen Situation des SC.
Sachlich und sehr treffend wie ich finde.

Grundtenor war: So klein (wie sich insbesondere die Verantwortlichen immer wieder machen) und chancenlos ist Freiburg nicht mehr, sondern ein etablierter Bundesligist mit einem guten finaziellen Fundament (auch in Corona Zeiten). Auch dass die Qualität der aktuellen Mannschaft sollte ausreichen um die Klasse zu halten, trotz Abgängen. Auch hier stimme ich zu.

Ich fand den Kommentar klasse, weil ich es genuaso sehe. Wer Millionen für Spieler (Santamaria, Grifo, Demirovic) investiert ist nicht mehr klein. Punkt! Dazu ein neues Stadion. Das Image, das die Verantwortlichen pflegen ist aber immer noch dass des kleinen, nahezu chancelosen gallischen Dorfes, das ist einfach überholt wie ich finde.


Der Beitrag fand ich auch sehr lesenwert. In einem möchte ich Dir gerne widersprechen. Die Verantwortlichen i.d.F. Saier oder auch Leki sind inzwischen an dem Punkt angekommen, bei dem sie klar artikuieren dass der SC sich finanziell und sportlich weiterentwickelt. Wir sind nicht mehr auf dem Niveau wie Bielefeld, Nürnberg oder ähnliche Größenummern. Entsprechend sieht sich der Verein auf dem Weg (finanziell und sportlich) ein sog. etabliertes Mitglied der Bundesliga zu werden.

Dieser Begriff des "gallischen Dorfs" wird seitens der Presse und sogar von vielen gegnerischen Fans noch in den Ring geworfen. Wobei dies besonders seitens der Anhänger anderer Vereine als großer Respektbeweis gilt. Wir machen halt aus realtiv wenig doch viel.

Die Qualität des Kaders halte ich auch für ausreichend. Allerdings zeigt sich doch dass diese Mannschaft zusammenwachsen und sich entwickeln muss. Und das benötigt Zeit und Geduld. Momentan scheint diese Geduld bei vielen Forumsteilnehmer doch wenig bis gar nicht vorhanden zu sein. Die zum Teil auch berechtigte Kritik an der sportlichen Situation schießt für mein Gefühl völlig über das Ziel hinaus.

Sollte es dieses Jahr schiefgehen. Ist es halt so. Aber es ist ja erst zu Beginn einer Saison. Also mit "Hurra" in die Aufgaben.
Pressethread |#1676
28.11.2020 - 12:59 Uhr
Ich weiß nicht, von wem der oben zitierte Artikel aus dem Donnerstags- Kicker stammt, finde aber dass Carsten Schröter-Lorenz, der aktuell die meisten Artikel für den "Kicker" über den SC verfasst, es grundsätzlich gut macht. Zwar hat mir der Beitrag über die Torhüter nach der Müller- Verpflichtung mit dem Tenor der Ausbootung Uphoffs, usw., auch nicht gefallen, und er tendiert vielleicht insgesamt zu drastischen Darstellungen , die manchen von uns manchmal überzogen scheinen, aber er analysiert dennoch zumeist stimmig und scheut sich wenigstens nicht, die Finger in die Wunden zu legen, spricht Dinge klar an und ist weit entfernt von einem Gefälligkeitsjournalismus z.B. eines Frank Rischmüller.
Lieber so, solange es in einem fairen Rahmen bleibt, als zu sehr Kuschelkurs ...

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SCF - zum Abstieg verdammt ?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von baya7 am 28.11.2020 um 13:02 Uhr bearbeitet
Pressethread |#1677
28.11.2020 - 13:23 Uhr
Zitat von Linus-van-Pelt
Zitat von Beneking

Im heutigen kicker war ein Kommentar zur aktuellen, sportlichen Situation des SC.
Sachlich und sehr treffend wie ich finde.

Grundtenor war: So klein (wie sich insbesondere die Verantwortlichen immer wieder machen) und chancenlos ist Freiburg nicht mehr, sondern ein etablierter Bundesligist mit einem guten finaziellen Fundament (auch in Corona Zeiten). Auch dass die Qualität der aktuellen Mannschaft sollte ausreichen um die Klasse zu halten, trotz Abgängen. Auch hier stimme ich zu.

Ich fand den Kommentar klasse, weil ich es genuaso sehe. Wer Millionen für Spieler (Santamaria, Grifo, Demirovic) investiert ist nicht mehr klein. Punkt! Dazu ein neues Stadion. Das Image, das die Verantwortlichen pflegen ist aber immer noch dass des kleinen, nahezu chancelosen gallischen Dorfes, das ist einfach überholt wie ich finde.


Der Beitrag fand ich auch sehr lesenwert. In einem möchte ich Dir gerne widersprechen. Die Verantwortlichen i.d.F. Saier oder auch Leki sind inzwischen an dem Punkt angekommen, bei dem sie klar artikuieren dass der SC sich finanziell und sportlich weiterentwickelt. Wir sind nicht mehr auf dem Niveau wie Bielefeld, Nürnberg oder ähnliche Größenummern. Entsprechend sieht sich der Verein auf dem Weg (finanziell und sportlich) ein sog. etabliertes Mitglied der Bundesliga zu werden.

Dieser Begriff des "gallischen Dorfs" wird seitens der Presse und sogar von vielen gegnerischen Fans noch in den Ring geworfen. Wobei dies besonders seitens der Anhänger anderer Vereine als großer Respektbeweis gilt. Wir machen halt aus realtiv wenig doch viel.

Die Qualität des Kaders halte ich auch für ausreichend. Allerdings zeigt sich doch dass diese Mannschaft zusammenwachsen und sich entwickeln muss. Und das benötigt Zeit und Geduld. Momentan scheint diese Geduld bei vielen Forumsteilnehmer doch wenig bis gar nicht vorhanden zu sein. Die zum Teil auch berechtigte Kritik an der sportlichen Situation schießt für mein Gefühl völlig über das Ziel hinaus.

Sollte es dieses Jahr schiefgehen. Ist es halt so. Aber es ist ja erst zu Beginn einer Saison. Also mit "Hurra" in die Aufgaben.


Die Mannschaft muss zusammenwachsen und sich entwickeln? Da würde ich doch widersprechen. Bis auf Santamaria stehen bei uns nur Spieler auf dem Platz, die seit Jahren dabei sind.
Pressethread |#1678
28.11.2020 - 14:29 Uhr
Zitat von TomBS
Zitat von Linus-van-Pelt

Zitat von Beneking

Im heutigen kicker war ein Kommentar zur aktuellen, sportlichen Situation des SC.
Sachlich und sehr treffend wie ich finde.

Grundtenor war: So klein (wie sich insbesondere die Verantwortlichen immer wieder machen) und chancenlos ist Freiburg nicht mehr, sondern ein etablierter Bundesligist mit einem guten finaziellen Fundament (auch in Corona Zeiten). Auch dass die Qualität der aktuellen Mannschaft sollte ausreichen um die Klasse zu halten, trotz Abgängen. Auch hier stimme ich zu.

Ich fand den Kommentar klasse, weil ich es genuaso sehe. Wer Millionen für Spieler (Santamaria, Grifo, Demirovic) investiert ist nicht mehr klein. Punkt! Dazu ein neues Stadion. Das Image, das die Verantwortlichen pflegen ist aber immer noch dass des kleinen, nahezu chancelosen gallischen Dorfes, das ist einfach überholt wie ich finde.


Der Beitrag fand ich auch sehr lesenwert. In einem möchte ich Dir gerne widersprechen. Die Verantwortlichen i.d.F. Saier oder auch Leki sind inzwischen an dem Punkt angekommen, bei dem sie klar artikuieren dass der SC sich finanziell und sportlich weiterentwickelt. Wir sind nicht mehr auf dem Niveau wie Bielefeld, Nürnberg oder ähnliche Größenummern. Entsprechend sieht sich der Verein auf dem Weg (finanziell und sportlich) ein sog. etabliertes Mitglied der Bundesliga zu werden.

Dieser Begriff des "gallischen Dorfs" wird seitens der Presse und sogar von vielen gegnerischen Fans noch in den Ring geworfen. Wobei dies besonders seitens der Anhänger anderer Vereine als großer Respektbeweis gilt. Wir machen halt aus realtiv wenig doch viel.

Die Qualität des Kaders halte ich auch für ausreichend. Allerdings zeigt sich doch dass diese Mannschaft zusammenwachsen und sich entwickeln muss. Und das benötigt Zeit und Geduld. Momentan scheint diese Geduld bei vielen Forumsteilnehmer doch wenig bis gar nicht vorhanden zu sein. Die zum Teil auch berechtigte Kritik an der sportlichen Situation schießt für mein Gefühl völlig über das Ziel hinaus.

Sollte es dieses Jahr schiefgehen. Ist es halt so. Aber es ist ja erst zu Beginn einer Saison. Also mit "Hurra" in die Aufgaben.


Die Mannschaft muss zusammenwachsen und sich entwickeln? Da würde ich doch widersprechen. Bis auf Santamaria stehen bei uns nur Spieler auf dem Platz, die seit Jahren dabei sind.


Zusammenwachsen würde ich jetzt auch nicht sagen. Du hast recht, dieJungs sollten sich eigentlich kennen.

Ich denke es fehlt aktuell ein wenig an der Struktur, die muss sich neu entwickeln. Ein Höfler z.B. war lange der Boss im Mittelfeld, unantastbar auf der zentralen Position. Jetzt kommt Königstransfer Santamaria, mit der Fähigkeit das Mitteldfeldspiel perspektivisch auf ein neues Level zu heben, das geht nicht so reibungslos. Sehen wir ja, Höfler spielt die schlechteste Auftaktszeit ever. Das scheint ja auch für ne gewisse Reibung innerhalb der Mannschaft zu sorgen.
Pressethread |#1679
28.11.2020 - 18:32 Uhr
Zitat von Beneking
Zitat von TomBS

Zitat von Linus-van-Pelt

Zitat von Beneking

Im heutigen kicker war ein Kommentar zur aktuellen, sportlichen Situation des SC.
Sachlich und sehr treffend wie ich finde.

Grundtenor war: So klein (wie sich insbesondere die Verantwortlichen immer wieder machen) und chancenlos ist Freiburg nicht mehr, sondern ein etablierter Bundesligist mit einem guten finaziellen Fundament (auch in Corona Zeiten). Auch dass die Qualität der aktuellen Mannschaft sollte ausreichen um die Klasse zu halten, trotz Abgängen. Auch hier stimme ich zu.

Ich fand den Kommentar klasse, weil ich es genuaso sehe. Wer Millionen für Spieler (Santamaria, Grifo, Demirovic) investiert ist nicht mehr klein. Punkt! Dazu ein neues Stadion. Das Image, das die Verantwortlichen pflegen ist aber immer noch dass des kleinen, nahezu chancelosen gallischen Dorfes, das ist einfach überholt wie ich finde.


Der Beitrag fand ich auch sehr lesenwert. In einem möchte ich Dir gerne widersprechen. Die Verantwortlichen i.d.F. Saier oder auch Leki sind inzwischen an dem Punkt angekommen, bei dem sie klar artikuieren dass der SC sich finanziell und sportlich weiterentwickelt. Wir sind nicht mehr auf dem Niveau wie Bielefeld, Nürnberg oder ähnliche Größenummern. Entsprechend sieht sich der Verein auf dem Weg (finanziell und sportlich) ein sog. etabliertes Mitglied der Bundesliga zu werden.

Dieser Begriff des "gallischen Dorfs" wird seitens der Presse und sogar von vielen gegnerischen Fans noch in den Ring geworfen. Wobei dies besonders seitens der Anhänger anderer Vereine als großer Respektbeweis gilt. Wir machen halt aus realtiv wenig doch viel.

Die Qualität des Kaders halte ich auch für ausreichend. Allerdings zeigt sich doch dass diese Mannschaft zusammenwachsen und sich entwickeln muss. Und das benötigt Zeit und Geduld. Momentan scheint diese Geduld bei vielen Forumsteilnehmer doch wenig bis gar nicht vorhanden zu sein. Die zum Teil auch berechtigte Kritik an der sportlichen Situation schießt für mein Gefühl völlig über das Ziel hinaus.

Sollte es dieses Jahr schiefgehen. Ist es halt so. Aber es ist ja erst zu Beginn einer Saison. Also mit "Hurra" in die Aufgaben.


Die Mannschaft muss zusammenwachsen und sich entwickeln? Da würde ich doch widersprechen. Bis auf Santamaria stehen bei uns nur Spieler auf dem Platz, die seit Jahren dabei sind.


Zusammenwachsen würde ich jetzt auch nicht sagen. Du hast recht, dieJungs sollten sich eigentlich kennen.

Ich denke es fehlt aktuell ein wenig an der Struktur, die muss sich neu entwickeln. Ein Höfler z.B. war lange der Boss im Mittelfeld, unantastbar auf der zentralen Position. Jetzt kommt Königstransfer Santamaria, mit der Fähigkeit das Mitteldfeldspiel perspektivisch auf ein neues Level zu heben, das geht nicht so reibungslos. Sehen wir ja, Höfler spielt die schlechteste Auftaktszeit ever. Das scheint ja auch für ne gewisse Reibung innerhalb der Mannschaft zu sorgen.


Sorry fürs Senf dazugeben und dann auch och als Off-Topic: Ich finde Zusammenwachsen genau das richtige Wort. Es muss zwar nicht von 0 an aufgebaut werden also neuwachsen, jedoch wiegen die Abgänge von Koch und Co. doch sehr stark. Da müssen die grossen Lücken erstmal wieder zusammenwachsen. Nicht nur spielerisch zusammenwachsen sondern auch als Team. Koch hat mit seinen 21/22 Jahren nicht nur Defensiv und in der Luft alles abgeräumt sondern war auch als Wortführer, Motivator und auch mal als Anbrüller tätig. So ein Verlust kann man nicht einfach so ersetzen. Grifo muss als kritischer Wortführer vorangehen, Höfler als beruhiger, Santa vielleicht als Motivator usw. Jeder muss in seine Rolle neu hineinwachsen und dann als Team zusammenwachsen. Vielleicht ist das sogar schwerer als von 0 Anfangen zu müssen weil jeder sich ein wenig neu erfinden muss.
Pressethread |#1680
04.12.2020 - 21:11 Uhr
Die Pressekonferenzen in dieser Saison entäuschen mich wirklich und Hoffnung auf Besserung sehe ich nicht.

Die PKs waren für mich in den letzten Jahren immer ein Art Highlight, teilweise habe ich sie lieber gesehen als das Spiel selbst. Besonders letztes Jahr als es gut lief, hatten die PKs etwas erfrischendes mit einer humorvollen Art der Journalisten und natürlich der Streichs. Es gab wenig zu meckern und wenn, dann hatte ich, als primitiver Mensch, diese Punkte meist wieder vergessen.

Zu blöd das das diese Saison nicht funktioniert. Die Lücken im System sind zu rigoros, als das man drüber hinweg sehen könnte.
Auf der PK werden nur noch Alibifragen gestellt und jegliche Kritik scheint abgeblockt zu werden vom SC.

Ich weiß nicht wie oft ich schon die Frage gehöhrt habe, was Streich von den Geisterspielen hält und wie er die aktuelle Corona-Lage sieht. Es kommt mir ganz ehrlich zum Hals raus.
Dazu bei auf fast jeder PK die Frage nach Demirovic, Til, Santam., usw. Das Interesse nach dem Stand der Neuzugänge in allen Ehren, aber muss man auf JEDER PK nachfragen?

Wie zu dem Schluss komme das der SC Kritik abblockt?
Wann habt ihr denn die letzte auch nur Ansatzweise kritische Frage auf einer Pk vor dem Spiel gehört?
Ich kann mich ehrlicherweise nicht an eine in der letzten Zeit errinern. Vllt. hat einer von euch ein besseres Errinerungsvermögen.
Dabei gibt es im Moment doch genug Dinge die man Streich vorwerfen kann, wobei ich vor allem bspw. an die fehlenden Wechsel denke.
Dabei auch eine Szene auf der PK nach Augsburg, wo Streich sinnesgemäß etwas sagt wie, die Spieler in der ersten Reihe seihen schlapp gewesen und man hätte das Pressing aus diesem Grund nicht mehr so intensiv betreiben können.
Fragt einer der Journalisten nach warum man dann nicht gewechselt hat? Nein.
Warum? Was weiß ich!

Blockt der SC deshalb Kritik ab und lädt nur "freundliche" Journalisten ein?
Das glaube ich kaum und habe die o.g. Frage sehr überspitzt formuliert. Trotz allem, wenn der SC es nicht ist, wer ist dann dafür verantwortlich für die "netten" Fragen?
Meine Vermutung liegt im öffentlichen Image das Vereins. Beim SC ist es ruhiger was die Pressestimmen angeht und es hagelt nicht gleich Kritik, wenn etwas schief läuft. Die Journalisten halten sich an dieses ungeschriebene Gesetz und versuchen nichts böses heraufzubeschwören.
Außerdem ist Streich auch für seine Meinungen rund um "Gott und die Welt" bekannt, womit ein Pressevertreter natürlich Schlagzeilen machen kann.

Wer mir Hoffnungen in dieser düsteren Zeit ist, ist tatsächlich ausnahmsweise die Bild. Richtig gehöhrt!
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, haben sie ihren Pressevertreter bei SC-PKs geändert. Leider war "der Neue" vor Gladbach nicht da, und er hat auch vor Augsburg nicht die qualifiziertesten Fragen gestellt, trotzdem ist die Bild ja dafür bekannt, auch mal kontroverse Themen anzusprechen (und diese dann aus dem Zusammenhang zureißen).
Ansonsten bemerkt man bei Carsten Schröter-Lorenz eine große Fachkompetenz, so auch diese PK als er Streich eine fachliche Nachfrage zu dem Vargas-Tor stellt. In naher Vergangenheit sind beim Kicker, in meinem Gedächnis zumindest, einige doch recht kritische Berichte/Artikel erschienen. Da würde ich mir wünschen das CSL diese Kritik einfach direkt an Streich richtet.

Alles in allem überwiegen die negativen Punkte, sodass ich es mir in Zukunft zweimals überlege ob ich da eine halbe Stunde verschwende. Ich hoffe jedoch jemand sieht das rosiger als ich und kann mich überzeugen da dranzubleiben.

Zum Abschluss habe ich noch eine Frage an die Runde, und zwar weiß vllt. jemand wie man zu einer PK geladen wird und ob man auch als Privatperson dh. als Nicht-Journalist irgentwie Fragen an CS stellen kann.

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