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Ticketing

30.06.2022 - 17:19 Uhr
Ticketing |#631
18.06.2024 - 13:10 Uhr
Zitat von DerFerm

Du kannst höhere Preise nur schrittweise durchsetzen, sonst gibt das einen riesigen Aufschrei. Soziale Aspekte sind grundsätzlich wichtig, aber so wie die Ticketverkäufe aktuell laufen sperrt man so viele Menschen aus, da weiß ich nicht ob man da dann drauf achten muss. Ein Student der (wie ich vor vielen Jahren) neu in die Stadt kommt und aus Neugier sich mal ein, zwei Spiele Bundesliga angucken will hat doch kaum eine Chance darauf. Der muss erstmal Mitglied werden. Da ist dann auch egal ob er die Tickets günstiger kriegen würde. Und für jemanden der Bürgergeld bekommt oder nur eine kleine Rente sind schon die aktuellen Preise eine Herausforderung, vor allem wenn er sich im Stadion noch eine Bratwurst und ein Getränk leisten will.


Daher meine Idee: Wer mehr zahlen kann und will, soll mehr zahlen. Wer es nicht kann (oder aus Gründen der Nachwuchsfan-Förderung), soll es nicht.

Im Übrigen gibt es schon im Internet anfragen, ob jemand Stehplatzdauerkarten für 500 Euro oder mehr abgibt (ist natürlich verboten; die tausende euro, die @failerror genannt hat, habe ich jetzt noch nicht gesehen). Beim Verein landet nur die Hälfte, die andere Häflte und ggfs. noch viel mehr versickert im Zweitmarkt. Das kann es nicht sein.

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07.10.1989 VfL Bochum - Werder Bremen 0:0



Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ostkurve_Bochum am 18.06.2024 um 13:20 Uhr bearbeitet
Ticketing |#632
18.06.2024 - 14:22 Uhr
Alles Ausdruck dessen, das Angebot und Nachfrage nicht annähernd passen. Und das wird sich auch durch den Umbau nicht ändern, im Gegenteil. Wenn das Stadion einmal schön saniert ist, wollen wahrscheinlich noch mehr eine Karte.
Ticketing |#633
18.06.2024 - 14:46 Uhr
aBeR daS STAdiOn muSs ANNe CAStropER BLeibeN!111

Das Thema hatten wir ja schon oft, so geil das Stadion auch ist werden die Probleme einfach nur ins nächste Jahrzehnt verschoben.

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Ticketing |#634
18.06.2024 - 14:52 Uhr
Erneut rund 18.000 Dauerkarten - Der VfL sagt Danke!

Der VfL Bochum 1848 hat in der vergangenen Saison erneut das übergeordnete Ziel, den Klassenerhalt in der Bundesliga, erreicht. In diesem Zuge dürfen die Blau-Weißen sich auch in der kommenden Spielzeit auf eine erstklassige Stimmung an der Castroper Straße freuen. Denn wie im Vorjahr hat nur eine sehr geringe Anzahl von Dauerkartenabonnenten von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch gemacht.

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Ticketing |#635
18.06.2024 - 15:36 Uhr
Zitat von Ostkurve_Bochum
Zitat von DerFerm

Du kannst höhere Preise nur schrittweise durchsetzen, sonst gibt das einen riesigen Aufschrei. Soziale Aspekte sind grundsätzlich wichtig, aber so wie die Ticketverkäufe aktuell laufen sperrt man so viele Menschen aus, da weiß ich nicht ob man da dann drauf achten muss. Ein Student der (wie ich vor vielen Jahren) neu in die Stadt kommt und aus Neugier sich mal ein, zwei Spiele Bundesliga angucken will hat doch kaum eine Chance darauf. Der muss erstmal Mitglied werden. Da ist dann auch egal ob er die Tickets günstiger kriegen würde. Und für jemanden der Bürgergeld bekommt oder nur eine kleine Rente sind schon die aktuellen Preise eine Herausforderung, vor allem wenn er sich im Stadion noch eine Bratwurst und ein Getränk leisten will.


Daher meine Idee: Wer mehr zahlen kann und will, soll mehr zahlen. Wer es nicht kann (oder aus Gründen der Nachwuchsfan-Förderung), soll es nicht.

Im Übrigen gibt es schon im Internet anfragen, ob jemand Stehplatzdauerkarten für 500 Euro oder mehr abgibt (ist natürlich verboten; die tausende euro, die @failerror genannt hat, habe ich jetzt noch nicht gesehen). Beim Verein landet nur die Hälfte, die andere Häflte und ggfs. noch viel mehr versickert im Zweitmarkt. Das kann es nicht sein.

Also auf Kleinanzeigen sehe ich ganz viele Leute, die eine Karte für 1848€ suchen. Inwiefern der Betrag jetzt ernst gemeint ist, weiß ich nicht. Auffällig ist aber auf jeden Fall, dass sehr viele Leute suchen, während (zumindest auf den ersten Blick) niemand welche anbietet. Über einige Ecken kann ich dir aber versichern, dass schon die ein oder andere Dauerkarte für 2000€+ ihren Besitzer gewechselt hat.

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VfL.
Ticketing |#636
18.06.2024 - 18:56 Uhr
Zitat von Ostkurve_Bochum
Meines Erachtens würde es eh Sinn machen, alle Preise drastisch (!) zu erhöhen und ein Restkontingent aufgrund von sozialen Erwägungen zu verlosen. Es kann nicht sein, dass wir das Stadion doppelt ausverkaufen können zu weitaus höheren Preisen und die Ticketpreise liegen trotzdem in der ungefähren Range von vor zehn Jahren.

Also etwa Ostkurve: 9.000 Dauerkarten rauf von 245 Euro auf beispielsweise 350 Euro - 1.400 werden nach dem Lotterieprinzip an den einzelnen Spieltagen an einkommensschwache Bevölkerungsgruppen verlost - gerne dann zu den momentanen oder günstigeren Preisen.

So würde man die Kassen füllen und (wichtige!) Zuschauergruppen wie etwa Studenten oder Schulklassen hätten wieder die Möglichkeit, ins Stadion zu gehen.


Einnahmen sind ja schön und gut, aber die Lösung für ein mangelndes Ticketangebot kann doch nicht einfach eine Preiserhöhung sein. Den altgedienten Pöbel raus und ein paar Almosen für das soziale Gewissen... Die Stehplatz-Dauerkarte gehört jetzt schon zu den teurerern. Einkommensschwachen Menschen ihre DK "wegzunehmen" via drastischer Preiserhöhung als Mittel um Leuten ins Stadion zu bekommen, die sich keine Mitgliedschaft leisten (wollen) oder nicht den notwendigen Ergeiz haben sich dahinter zu klemmen im Vorverkauf, kann wirklich nicht die Lösung sein.
Bei einem (zu) kleinen Stadion werden immer Menschen draußen bleiben müssen. Rückläufer-DK in den freien Verkauf ist ja schonmal ein Schritt zu mehr Tickets, wenn die Zahl natürlich auch eher sehr gering bleiben dürfte.

Gegen den illegalen Verkauf über Ebay geht der Verein vor, da werden einige ihr "gutes Geschäft" nachträglich noch bedauern - ganz abgesehen davon, dass sie die DK nicht mehr haben...

Es gibt für fast jedes Spiel über den Zweitmarkt die Möglichkeit Tickets zu bekommen. Über die rückläufigen Sponsorentickets auch zusammenhängende Sitzplätze. Eine "drastische" Preiserhöhung wäre das absolut falsche Mittel um mehr Karten in den freien Markt zu bekommen!
Ticketing |#637
18.06.2024 - 19:50 Uhr
Zitat von pleaseDownfall

Einnahmen sind ja schön und gut, aber die Lösung für ein mangelndes Ticketangebot kann doch nicht einfach eine Preiserhöhung sein. Den altgedienten Pöbel raus und ein paar Almosen für das soziale Gewissen... Die Stehplatz-Dauerkarte gehört jetzt schon zu den teurerern. Einkommensschwachen Menschen ihre DK "wegzunehmen" via drastischer Preiserhöhung als Mittel um Leuten ins Stadion zu bekommen, die sich keine Mitgliedschaft leisten (wollen) oder nicht den notwendigen Ergeiz haben sich dahinter zu klemmen im Vorverkauf, kann wirklich nicht die Lösung sein.
Bei einem (zu) kleinen Stadion werden immer Menschen draußen bleiben müssen. Rückläufer-DK in den freien Verkauf ist ja schonmal ein Schritt zu mehr Tickets, wenn die Zahl natürlich auch eher sehr gering bleiben dürfte.

Gegen den illegalen Verkauf über Ebay geht der Verein vor, da werden einige ihr "gutes Geschäft" nachträglich noch bedauern - ganz abgesehen davon, dass sie die DK nicht mehr haben...

Es gibt für fast jedes Spiel über den Zweitmarkt die Möglichkeit Tickets zu bekommen. Über die rückläufigen Sponsorentickets auch zusammenhängende Sitzplätze. Eine "drastische" Preiserhöhung wäre das absolut falsche Mittel um mehr Karten in den freien Markt zu bekommen!


Mir geht es nicht um Almosen, ich möchte auch keine soziale Gruppe aus dem Stadion halten. Ganz im Gegenteil.

Früher war es Usus, dass Erstsemester und Grundschulkinder Karten bekommen haben. Das halte ich für die "Nachwuchsrekrutierung" auch für elementar. Knapp die Hälfte aller VfLer in meinem Freundeskreis haben den Zugang zu dem Verein über genau diese Aktionen gefunden. Daher auch mein Vorschlag, dass man für diese Gruppen bzw. andere benachteiligte Gruppen ein Kontingent freihält. Stand jetzt ist es nämlich so, dass diese Gruppen kaum Chancen haben, an Karten zu kommen.

Auf der anderen Seite verstehe ich nicht, warum immer so ein großes Ding aus den Ticketpreisen gemacht wird. Letztendlich ist das immer eine Sache von Angebot und Nachfrage und da die Nachfrage das Angebot signifikant übersteigt, verstehe ich nicht, warum die Preise nicht deutlich angehoben werden. Für ein Grönemeyer-Konzert werden 60 Euro fällig, gleiches bei anderen Künstlern und Veranstaltungen. Warum ist man dann bei seinem Herzensverein nur bereit, pro Spiel 15 Euro zu zahlen?

Ich wäre ohne zu zögern bereit, etwa 500 Euro für eine Stehplatzdauerkarte bzw. 1.000 Euro für eine Sitzplatzkarte zu zahlen, mache es nur deswegen nicht, da ich wohnortbedingt nicht mehr sämtliche Spiele im Stadion miterleben kann und wem anderes die Dauerkarte wegzuschnappen war mir ein wenig zu unsozial.

Last not least: Zweitmarkt. Ob es jetzt 600 Euro, 1848 Euro oder 18.480 Euro sind. Derzeit verdient man als Zwischenhändler mehr an der Situation als der Verein und wenn man sich nicht vollkommen blöd anstellt (daher wird nie angeboten, sondern immer nur gesucht Zwinkernd ) wird ein signifikanter Anteil der Dauerkarten ohnehin verscherbelt.

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07.10.1989 VfL Bochum - Werder Bremen 0:0



Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ostkurve_Bochum am 18.06.2024 um 19:54 Uhr bearbeitet
Ticketing |#638
18.06.2024 - 20:39 Uhr
Zitat von Ostkurve_Bochum
Zitat von pleaseDownfall

Einnahmen sind ja schön und gut, aber die Lösung für ein mangelndes Ticketangebot kann doch nicht einfach eine Preiserhöhung sein. Den altgedienten Pöbel raus und ein paar Almosen für das soziale Gewissen... Die Stehplatz-Dauerkarte gehört jetzt schon zu den teurerern. Einkommensschwachen Menschen ihre DK "wegzunehmen" via drastischer Preiserhöhung als Mittel um Leuten ins Stadion zu bekommen, die sich keine Mitgliedschaft leisten (wollen) oder nicht den notwendigen Ergeiz haben sich dahinter zu klemmen im Vorverkauf, kann wirklich nicht die Lösung sein.
Bei einem (zu) kleinen Stadion werden immer Menschen draußen bleiben müssen. Rückläufer-DK in den freien Verkauf ist ja schonmal ein Schritt zu mehr Tickets, wenn die Zahl natürlich auch eher sehr gering bleiben dürfte.

Gegen den illegalen Verkauf über Ebay geht der Verein vor, da werden einige ihr "gutes Geschäft" nachträglich noch bedauern - ganz abgesehen davon, dass sie die DK nicht mehr haben...

Es gibt für fast jedes Spiel über den Zweitmarkt die Möglichkeit Tickets zu bekommen. Über die rückläufigen Sponsorentickets auch zusammenhängende Sitzplätze. Eine "drastische" Preiserhöhung wäre das absolut falsche Mittel um mehr Karten in den freien Markt zu bekommen!


Mir geht es nicht um Almosen, ich möchte auch keine soziale Gruppe aus dem Stadion halten. Ganz im Gegenteil.

Früher war es Usus, dass Erstsemester und Grundschulkinder Karten bekommen haben. Das halte ich für die "Nachwuchsrekrutierung" auch für elementar. Knapp die Hälfte aller VfLer in meinem Freundeskreis haben den Zugang zu dem Verein über genau diese Aktionen gefunden. Daher auch mein Vorschlag, dass man für diese Gruppen bzw. andere benachteiligte Gruppen ein Kontingent freihält. Stand jetzt ist es nämlich so, dass diese Gruppen kaum Chancen haben, an Karten zu kommen.

Auf der anderen Seite verstehe ich nicht, warum immer so ein großes Ding aus den Ticketpreisen gemacht wird. Letztendlich ist das immer eine Sache von Angebot und Nachfrage und da die Nachfrage das Angebot signifikant übersteigt, verstehe ich nicht, warum die Preise nicht deutlich angehoben werden. Für ein Grönemeyer-Konzert werden 60 Euro fällig, gleiches bei anderen Künstlern und Veranstaltungen. Warum ist man dann bei seinem Herzensverein nur bereit, pro Spiel 15 Euro zu zahlen?

Ich wäre ohne zu zögern bereit, etwa 500 Euro für eine Stehplatzdauerkarte bzw. 1.000 Euro für eine Sitzplatzkarte zu zahlen, mache es nur deswegen nicht, da ich wohnortbedingt nicht mehr sämtliche Spiele im Stadion miterleben kann und wem anderes die Dauerkarte wegzuschnappen war mir ein wenig zu unsozial.

Last not least: Zweitmarkt. Ob es jetzt 600 Euro, 1848 Euro oder 18.480 Euro sind. Derzeit verdient man als Zwischenhändler mehr an der Situation als der Verein und wenn man sich nicht vollkommen blöd anstellt (daher wird nie angeboten, sondern immer nur gesucht Zwinkernd ) wird ein signifikanter Anteil der Dauerkarten ohnehin verscherbelt.


Als Schulklassen eingeladen wurden waren aber auch 2. Liga Zeiten wo manchmal nicht mal 20k im Stadion waren. Da war die Nachfrage nicht so hoch und es passten noch mehr als nur 26k ins Stadion.
Ticketing |#639
18.06.2024 - 21:37 Uhr
Zitat von Ostkurve_Bochum
Zitat von pleaseDownfall

Einnahmen sind ja schön und gut, aber die Lösung für ein mangelndes Ticketangebot kann doch nicht einfach eine Preiserhöhung sein. Den altgedienten Pöbel raus und ein paar Almosen für das soziale Gewissen... Die Stehplatz-Dauerkarte gehört jetzt schon zu den teurerern. Einkommensschwachen Menschen ihre DK "wegzunehmen" via drastischer Preiserhöhung als Mittel um Leuten ins Stadion zu bekommen, die sich keine Mitgliedschaft leisten (wollen) oder nicht den notwendigen Ergeiz haben sich dahinter zu klemmen im Vorverkauf, kann wirklich nicht die Lösung sein.
Bei einem (zu) kleinen Stadion werden immer Menschen draußen bleiben müssen. Rückläufer-DK in den freien Verkauf ist ja schonmal ein Schritt zu mehr Tickets, wenn die Zahl natürlich auch eher sehr gering bleiben dürfte.

Gegen den illegalen Verkauf über Ebay geht der Verein vor, da werden einige ihr "gutes Geschäft" nachträglich noch bedauern - ganz abgesehen davon, dass sie die DK nicht mehr haben...

Es gibt für fast jedes Spiel über den Zweitmarkt die Möglichkeit Tickets zu bekommen. Über die rückläufigen Sponsorentickets auch zusammenhängende Sitzplätze. Eine "drastische" Preiserhöhung wäre das absolut falsche Mittel um mehr Karten in den freien Markt zu bekommen!


Mir geht es nicht um Almosen, ich möchte auch keine soziale Gruppe aus dem Stadion halten. Ganz im Gegenteil.

Früher war es Usus, dass Erstsemester und Grundschulkinder Karten bekommen haben. Das halte ich für die "Nachwuchsrekrutierung" auch für elementar. Knapp die Hälfte aller VfLer in meinem Freundeskreis haben den Zugang zu dem Verein über genau diese Aktionen gefunden. Daher auch mein Vorschlag, dass man für diese Gruppen bzw. andere benachteiligte Gruppen ein Kontingent freihält. Stand jetzt ist es nämlich so, dass diese Gruppen kaum Chancen haben, an Karten zu kommen.

Auf der anderen Seite verstehe ich nicht, warum immer so ein großes Ding aus den Ticketpreisen gemacht wird. Letztendlich ist das immer eine Sache von Angebot und Nachfrage und da die Nachfrage das Angebot signifikant übersteigt, verstehe ich nicht, warum die Preise nicht deutlich angehoben werden. Für ein Grönemeyer-Konzert werden 60 Euro fällig, gleiches bei anderen Künstlern und Veranstaltungen. Warum ist man dann bei seinem Herzensverein nur bereit, pro Spiel 15 Euro zu zahlen?

Ich wäre ohne zu zögern bereit, etwa 500 Euro für eine Stehplatzdauerkarte bzw. 1.000 Euro für eine Sitzplatzkarte zu zahlen, mache es nur deswegen nicht, da ich wohnortbedingt nicht mehr sämtliche Spiele im Stadion miterleben kann und wem anderes die Dauerkarte wegzuschnappen war mir ein wenig zu unsozial.

Last not least: Zweitmarkt. Ob es jetzt 600 Euro, 1848 Euro oder 18.480 Euro sind. Derzeit verdient man als Zwischenhändler mehr an der Situation als der Verein und wenn man sich nicht vollkommen blöd anstellt (daher wird nie angeboten, sondern immer nur gesucht Zwinkernd ) wird ein signifikanter Anteil der Dauerkarten ohnehin verscherbelt.


Eine Preiserhöhung würde aber genau das tun: gewisse Leute mit kleinem Einkommen ausschließen.

Deine Ideen zur Nachwuchsrekrutierung in allen Ehren, aber ich kann mich nur wiederholen: doch bitte nicht über höhere Preise für den Durchschnitt. Freikarten für Schulklassen wären z.B. 30 Stück pro Spieltag. Das ließe sich wenn man wollen würde sicherlich auch über das reguläre Kontingent, speziell über nicht abgerufene Sponsorentickets lösen. Kostet Geld bzw. verringert die Einnahmen. Heimbereich ist eh ausverkauft. Wird so nicht passieren und würde meiner Meinung nach auch nicht passieren wenn die Tickets exorbitant teurer werden würden. Das machen Vereine, die ihr Stadion nicht voll bekommen. Würde man die aktuelle Erhöhung so begründen, oder eine zukünftige die sich in einem ähnlichen Rahmen bewegt, wäre das sicherlich vertretbar bzw. verkaufbar.
Ein Fußballspiel ist nicht mit einem Konzert zu vergleichen. Jedes zweite Wochenende bzw. 17+x Heimspiele im Jahr und für die ein oder anderen auch noch Auswärtsspiele. Da kommt einiges zusammen, auch über die Eintrittskosten hinaus. Ein Konzert, speziell ein so teures wie das von Grönemeyer ist da eher etwas, was man sich 'mal' gönnt.
Es ehrt dich, dass du auch bereit wärst mehr zu bezahlen um den Verein zu unterstützen jungen Menschen einen Zugang zum Fußball zu ermöglichen. Ich für meinen Teil bin durch die aktuellen Kosten für den VfL schon mehr als genug "bedient" und spare mir da lieber die 80€ für Herbert...
Ticketing |#640
19.06.2024 - 06:34 Uhr
Es geht doch nicht darum Leute durch die Preiserhöhung aus dem Stadion zu halten, es geht um die Einnahmen für den Verein. Am Ende des Tages zählt nicht wer die Karte bezahlt, sondern wieviel für die Karte bezahlt wird. Der VfL ist genauso wie alle anderen Vereine ein Wirtschaftsunternehmen. Und wenn die Miete steigt, dann steigen auch die Preise. Das Stadion ist und bleibt zu klein, das sollten sich alle mal vor Augen halten die das Stadion Anne Castroper behalten wollen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blonti1848 am 19.06.2024 um 06:37 Uhr bearbeitet
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