Transferpolitik
15.01.2010 - 16:03 Uhr
31.07.2026 - 17:56 Uhr
@MW-Analyst
Du hast dir mit deiner Antwort sehr viel Mühe gegeben aber den Kern meines Beitrags verfehlt bzw. nicht verstanden. Manchmal - das meine ich gar nicht wertend - ist man so schnell in der Opposition, dass man sich dabei verrennt und eigentlich mit sich selbst diskutiert.
Als Beispiel: Du verweist auf die besonderen Vertragssituationen bei Adeline und Gronbaek.
Inwieweit ist das eine Gegenposition oder ein Widerspruch zu meiner Aussage, dass der HSV - eben mit solchen Transfers - bewiesen hat, sehr wohl Profile auf dem Radar zu haben, bei denen man ohne das Warten auf viele Dominosteine im Markt handlungsfähig ist?
Du unterstreichst meinen Punkt. Der HSV hat sich - das ist ja positiv -auf Spieler konzentriert, die wegen dieser Umstände verfügbar und bezahlbar sind und ist deshalb in diesen Fällen auch schon früh handlungsfähig gewesen. Genau diese Handlungsfähigkeit wurde in Bezug auf die Abwehr mit Verweis auf geringes Budget, schwierigen Markt usw. dann in Abrede gestellt, wenn Leute Skepsis oder Sorgen geäußert haben.
Wollen wir behaupten oder davon ausgehen, dass der HSV im Mittelfeld gezielt solche Profile und Konstellationen gesucht hat und über diese in der Abwehr nicht verfügt? Schwer vorstellbar. An der Stelle kann (!) man wieder zum Thema der Priorisierung kommen.
Du wirfst außerdem etwas zentrales in einen Topf, was inhaltlich absolut getrennt gehört.:
1. Das Preis-Leistungsverhältnis von Vieira (wäre unbestritten top) hat nichts mit dem Thema "Allokation des Budgets nach vorhandenen Bedarfen" zutun.
2. Die Tatsache, dass man so früh ein konkretes, schriftliches Angebot bei Arsenal hinterlegt hat (damit bindet man im Übrigen auch Budget, auch wenn das Geld noch nicht ausgegeben ist) und Profile verpflichtet, die man unabhängig von ihm sieht, ist die Definition von Priorität.
Bei aller Liebe, Merlin und der Rest der verantwortlichen haben öffentlich betont, dass man ihn unbedingt holen will und die anderen ZOM-Transfers davon unabhängig passiert sind und dann wollen wir argumentieren, dass diese Personalie nichts mit Prioritäten zutun hat? Come on...
Um zum eigentlichen Punkt und damit zur Kernaussage meines Beitrags zurückzukommen:
Der HSV hat 4 Mittelfeldspieler für ca. 12 Mio geholt und für einen 5. ein Angebot bis zur eigenen Schmerzgrenze (wohl um die 9 Mio} abgegeben, während in der Abwehr, also der - vertretbar - größten und am längsten bekannten Problemzone - bislang kein Spieler gekommen ist.
Nochmals, damit es final verstanden ist: Niemand sagt, dass das nicht noch passieren kann. Niemand versteht nicht, dass die Transferperiode noch lang ist.
Aber wenn Leute basierend auf diesem Umstand äußern, dass sie sich gewünscht hätten, dass diese frühe Aktivität in der Abwehr passiert wäre (die noch kommen kann, ich sags nochmal) oder sich sorgen machen, ob man mit den vorhandenen Mitteln die Qualität und Breite in der Abwehr herstellen kann, die man sich wünscht oder für notwendig hält, dann ist das argumentativ nachvollziehbar egal ob man damit übereinstimmt oder nicht.
Du hast dir mit deiner Antwort sehr viel Mühe gegeben aber den Kern meines Beitrags verfehlt bzw. nicht verstanden. Manchmal - das meine ich gar nicht wertend - ist man so schnell in der Opposition, dass man sich dabei verrennt und eigentlich mit sich selbst diskutiert.
Als Beispiel: Du verweist auf die besonderen Vertragssituationen bei Adeline und Gronbaek.
Inwieweit ist das eine Gegenposition oder ein Widerspruch zu meiner Aussage, dass der HSV - eben mit solchen Transfers - bewiesen hat, sehr wohl Profile auf dem Radar zu haben, bei denen man ohne das Warten auf viele Dominosteine im Markt handlungsfähig ist?
Du unterstreichst meinen Punkt. Der HSV hat sich - das ist ja positiv -auf Spieler konzentriert, die wegen dieser Umstände verfügbar und bezahlbar sind und ist deshalb in diesen Fällen auch schon früh handlungsfähig gewesen. Genau diese Handlungsfähigkeit wurde in Bezug auf die Abwehr mit Verweis auf geringes Budget, schwierigen Markt usw. dann in Abrede gestellt, wenn Leute Skepsis oder Sorgen geäußert haben.
Wollen wir behaupten oder davon ausgehen, dass der HSV im Mittelfeld gezielt solche Profile und Konstellationen gesucht hat und über diese in der Abwehr nicht verfügt? Schwer vorstellbar. An der Stelle kann (!) man wieder zum Thema der Priorisierung kommen.
Du wirfst außerdem etwas zentrales in einen Topf, was inhaltlich absolut getrennt gehört.:
1. Das Preis-Leistungsverhältnis von Vieira (wäre unbestritten top) hat nichts mit dem Thema "Allokation des Budgets nach vorhandenen Bedarfen" zutun.
2. Die Tatsache, dass man so früh ein konkretes, schriftliches Angebot bei Arsenal hinterlegt hat (damit bindet man im Übrigen auch Budget, auch wenn das Geld noch nicht ausgegeben ist) und Profile verpflichtet, die man unabhängig von ihm sieht, ist die Definition von Priorität.
Bei aller Liebe, Merlin und der Rest der verantwortlichen haben öffentlich betont, dass man ihn unbedingt holen will und die anderen ZOM-Transfers davon unabhängig passiert sind und dann wollen wir argumentieren, dass diese Personalie nichts mit Prioritäten zutun hat? Come on...
Um zum eigentlichen Punkt und damit zur Kernaussage meines Beitrags zurückzukommen:
Der HSV hat 4 Mittelfeldspieler für ca. 12 Mio geholt und für einen 5. ein Angebot bis zur eigenen Schmerzgrenze (wohl um die 9 Mio} abgegeben, während in der Abwehr, also der - vertretbar - größten und am längsten bekannten Problemzone - bislang kein Spieler gekommen ist.
Nochmals, damit es final verstanden ist: Niemand sagt, dass das nicht noch passieren kann. Niemand versteht nicht, dass die Transferperiode noch lang ist.
Aber wenn Leute basierend auf diesem Umstand äußern, dass sie sich gewünscht hätten, dass diese frühe Aktivität in der Abwehr passiert wäre (die noch kommen kann, ich sags nochmal) oder sich sorgen machen, ob man mit den vorhandenen Mitteln die Qualität und Breite in der Abwehr herstellen kann, die man sich wünscht oder für notwendig hält, dann ist das argumentativ nachvollziehbar egal ob man damit übereinstimmt oder nicht.
31.07.2026 - 22:52 Uhr
Um es kurz zu halten:
Bisherige Transfers:
- 3 Talente & 1 erfahrener für die Breite.
- Grönbaek für die erste elf (nach halbjähriger Bewerbung)
Vakanzen:
RM:
- Es wurde heftig an Baum gebaggert der in die erste Kategorie fällt. Dieser hat die Freigabe allerdings nicht erhalten. Das es hier keinen Zugang gab lag nicht an fehlenden Prioritäten: der wunschspieler ist nicht verfügbar geworden und jetzt wird bei den alternativen langsam Fahrt aufgenommen. Ich hätte hier allerdings auch nichts dagegen, wenn wir hier von der Qualität eher sogar noch in ein höheres Regal greifen.
LM:
- Hier gab es ebenfalls einige Gerüchte zu Spieler. Ich sehe uns mit Muheim und grönbaek in der Spitze ordentlich besetzt. Hier gibt es mit Ekomie einen Spieler an dem wir schon länger interessiert sind. Ich denke wir warten bis sich bei ihm eine Tür öffnet und meiner Meinung nach können wir uns das leisten. Ekomie wäre durch seine Ligue 1 Erfahrung eine Kategorie über den bisherigen Transfers.
IV:
- Zwei Gerüchte zu Spielern auf höherem Niveau als die bisherigen Transfers. Passt dazu, dass wir einen Stammspieler suchen. In der Breite ist das für ein Team in der unteren Tabellenhälfte absolut ok. Es fehlt die Qualitätsspitze nach oben. Das wird schwieriger zu realisieren sein als 4 backups. Ich bin mir sicher es wäre auch niemand zufrieden wenn wir jetzt ein Talent auf Adeline/Amoako Niveau für die Position holen das nie auf Bundesliga ähnlichem Niveau gespielt hat.
MS:
- Mit Daka ist jemand für die Breite (ggf. auch mit Potenzial für die Spitze) gekommen. Gerüchte gibt es zu diversen Spielern. Meiner Meinung nach müsste der Stamm MS aber auch über der nachgewiesenen qualität der bisherigen Transfers liegen.
Ich sehe da keine Problem bei den Prioritäten sondern eher, dass wir auf den vermeintlichen backup Positionen mehr Risiko was die Bundesligatauglichkeit angeht eingehen können und dass das Niveau an Spielern ist die für uns zum jetzigen Zeitpunkt realistisch sind. Für die Stammpositionen IV, RM und MS brauchen wir meiner Meinung nach höhere Regale die eher per Leihe oder gegen Ende des transferfensters zu realisieren sind.
Die Priorität Viera bindet natürlich Kapital aber für mich ist das gut angelegtes Geld für einen Spieler der schon oft genug den Unterschied gemacht hat. Sollte es mit ihm nicht klappen halte ich es aber auch nicht unbedingt für einen Nachteil am Ende des Transferfenster noch investiert zu können wenn sich wieder Türen öffnen.
Ich sehe das Transferfenster bisher sehr positiv. Letztes Jahr hatten wir kaum Spieler denen ich eine richtige Marktwertsteigerung zugetraut haben und jetzt haben wir für 6 Millionen Ablöse Talente mit einem Marktwert von 22 Millionen hinzubekommen von denen ich mir genau das erhoffe. Das ist was ich mir zum jetzigen Zeitpunkt erhofft habe.
Bisherige Transfers:
- 3 Talente & 1 erfahrener für die Breite.
- Grönbaek für die erste elf (nach halbjähriger Bewerbung)
Vakanzen:
RM:
- Es wurde heftig an Baum gebaggert der in die erste Kategorie fällt. Dieser hat die Freigabe allerdings nicht erhalten. Das es hier keinen Zugang gab lag nicht an fehlenden Prioritäten: der wunschspieler ist nicht verfügbar geworden und jetzt wird bei den alternativen langsam Fahrt aufgenommen. Ich hätte hier allerdings auch nichts dagegen, wenn wir hier von der Qualität eher sogar noch in ein höheres Regal greifen.
LM:
- Hier gab es ebenfalls einige Gerüchte zu Spieler. Ich sehe uns mit Muheim und grönbaek in der Spitze ordentlich besetzt. Hier gibt es mit Ekomie einen Spieler an dem wir schon länger interessiert sind. Ich denke wir warten bis sich bei ihm eine Tür öffnet und meiner Meinung nach können wir uns das leisten. Ekomie wäre durch seine Ligue 1 Erfahrung eine Kategorie über den bisherigen Transfers.
IV:
- Zwei Gerüchte zu Spielern auf höherem Niveau als die bisherigen Transfers. Passt dazu, dass wir einen Stammspieler suchen. In der Breite ist das für ein Team in der unteren Tabellenhälfte absolut ok. Es fehlt die Qualitätsspitze nach oben. Das wird schwieriger zu realisieren sein als 4 backups. Ich bin mir sicher es wäre auch niemand zufrieden wenn wir jetzt ein Talent auf Adeline/Amoako Niveau für die Position holen das nie auf Bundesliga ähnlichem Niveau gespielt hat.
MS:
- Mit Daka ist jemand für die Breite (ggf. auch mit Potenzial für die Spitze) gekommen. Gerüchte gibt es zu diversen Spielern. Meiner Meinung nach müsste der Stamm MS aber auch über der nachgewiesenen qualität der bisherigen Transfers liegen.
Ich sehe da keine Problem bei den Prioritäten sondern eher, dass wir auf den vermeintlichen backup Positionen mehr Risiko was die Bundesligatauglichkeit angeht eingehen können und dass das Niveau an Spielern ist die für uns zum jetzigen Zeitpunkt realistisch sind. Für die Stammpositionen IV, RM und MS brauchen wir meiner Meinung nach höhere Regale die eher per Leihe oder gegen Ende des transferfensters zu realisieren sind.
Die Priorität Viera bindet natürlich Kapital aber für mich ist das gut angelegtes Geld für einen Spieler der schon oft genug den Unterschied gemacht hat. Sollte es mit ihm nicht klappen halte ich es aber auch nicht unbedingt für einen Nachteil am Ende des Transferfenster noch investiert zu können wenn sich wieder Türen öffnen.
Ich sehe das Transferfenster bisher sehr positiv. Letztes Jahr hatten wir kaum Spieler denen ich eine richtige Marktwertsteigerung zugetraut haben und jetzt haben wir für 6 Millionen Ablöse Talente mit einem Marktwert von 22 Millionen hinzubekommen von denen ich mir genau das erhoffe. Das ist was ich mir zum jetzigen Zeitpunkt erhofft habe.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TopFalcon am 31.07.2026 um 22:54 Uhr bearbeitet
01.08.2026 - 09:35 Uhr
Zitat von TopFalcon
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Ich sehe da keine Problem bei den Prioritäten sondern eher, dass wir auf den vermeintlichen backup Positionen mehr Risiko was die Bundesligatauglichkeit angeht eingehen können und dass das Niveau an Spielern ist die für uns zum jetzigen Zeitpunkt realistisch sind. Für die Stammpositionen IV, RM und MS brauchen wir meiner Meinung nach höhere Regale die eher per Leihe oder gegen Ende des transferfensters zu realisieren sind.
Die Priorität Viera bindet natürlich Kapital aber für mich ist das gut angelegtes Geld für einen Spieler der schon oft genug den Unterschied gemacht hat. Sollte es mit ihm nicht klappen halte ich es aber auch nicht unbedingt für einen Nachteil am Ende des Transferfenster noch investiert zu können wenn sich wieder Türen öffnen.
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Ich sehe da keine Problem bei den Prioritäten sondern eher, dass wir auf den vermeintlichen backup Positionen mehr Risiko was die Bundesligatauglichkeit angeht eingehen können und dass das Niveau an Spielern ist die für uns zum jetzigen Zeitpunkt realistisch sind. Für die Stammpositionen IV, RM und MS brauchen wir meiner Meinung nach höhere Regale die eher per Leihe oder gegen Ende des transferfensters zu realisieren sind.
Die Priorität Viera bindet natürlich Kapital aber für mich ist das gut angelegtes Geld für einen Spieler der schon oft genug den Unterschied gemacht hat. Sollte es mit ihm nicht klappen halte ich es aber auch nicht unbedingt für einen Nachteil am Ende des Transferfenster noch investiert zu können wenn sich wieder Türen öffnen.
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Wir können ausschließen, dass die Reihenfolge der Verpflichtung irgendeinen Aufschluss darüber liefert, welche Bedeutung die Besetzung für den Kader hat. Mutmaßungen, dass es vom HSV gesteuert wird, welche Positionen zuerst und welche zuletzt besetzt werden, besitzen keine Basis. Auch hat Huwer unmissverständlich erklärt, dass die sonstigen Transferbemühungen unabhängig von der Personalie Vieira ablaufen.
Mit "Transferpolitik" hat es eher wenig bis nichts zu tun, wenn man einen Neuzugang für die IV als unzureichend betrachtet. Auch wenn manche Fans zum hundertsten Mal ihr Mütchen an der Personalie Jatta kühlen müssen wäre das ein Thema Kaderplanung. (Anm: Das Gedankenexperiment würde verweigert, aber mich würde es schon interessieren, wie die Bewertungen ausfallen würden, wenn es der als RA verpflichtete Enzo Sanchez aus Französisch-Guayana letzte Saison erst nicht in den Kader geschafft hätte, dann aber Gocholeishvili und Mikelbrencis verdrängt und Stamm-RM geworden wäre. Ob da auch immer die gleichen nimmermüde die Aussortierung propagieren würden, I doubt it.)
Mit der "Transferpolitik" hat das aber m.E. gar nichts zu tun, wenn man eine Sekunde auf den Startbeitrag verschwendet und sich daran orientieren will. Zumindest wenn man davon ausgeht, dass der HSV nicht bewusst darauf verzichtet hat, die noch offenen Kaderbaustellen zu besetzen. Die Gesamtheit zu diskutieren, wenn sie noch theoretischer Natur ist, ist schwierig, aktuell negativ oder positiv erscheinende Tendenzen können sich noch relevant verändern.
01.08.2026 - 10:57 Uhr
Zitat von RoyalOak
@MW-Analyst
Du hast dir mit deiner Antwort sehr viel Mühe gegeben aber den Kern meines Beitrags verfehlt bzw. nicht verstanden. Manchmal - das meine ich gar nicht wertend - ist man so schnell in der Opposition, dass man sich dabei verrennt und eigentlich mit sich selbst diskutiert.
Als Beispiel: Du verweist auf die besonderen Vertragssituationen bei Adeline und Gronbaek.
Inwieweit ist das eine Gegenposition oder ein Widerspruch zu meiner Aussage, dass der HSV - eben mit solchen Transfers - bewiesen hat, sehr wohl Profile auf dem Radar zu haben, bei denen man ohne das Warten auf viele Dominosteine im Markt handlungsfähig ist?
Du unterstreichst meinen Punkt. Der HSV hat sich - das ist ja positiv -auf Spieler konzentriert, die wegen dieser Umstände verfügbar und bezahlbar sind und ist deshalb in diesen Fällen auch schon früh handlungsfähig gewesen. Genau diese Handlungsfähigkeit wurde in Bezug auf die Abwehr mit Verweis auf geringes Budget, schwierigen Markt usw. dann in Abrede gestellt, wenn Leute Skepsis oder Sorgen geäußert haben.
Wollen wir behaupten oder davon ausgehen, dass der HSV im Mittelfeld gezielt solche Profile und Konstellationen gesucht hat und über diese in der Abwehr nicht verfügt? Schwer vorstellbar. An der Stelle kann (!) man wieder zum Thema der Priorisierung kommen.
Du wirfst außerdem etwas zentrales in einen Topf, was inhaltlich absolut getrennt gehört.:
1. Das Preis-Leistungsverhältnis von Vieira (wäre unbestritten top) hat nichts mit dem Thema "Allokation des Budgets nach vorhandenen Bedarfen" zutun.
2. Die Tatsache, dass man so früh ein konkretes, schriftliches Angebot bei Arsenal hinterlegt hat (damit bindet man im Übrigen auch Budget, auch wenn das Geld noch nicht ausgegeben ist) und Profile verpflichtet, die man unabhängig von ihm sieht, ist die Definition von Priorität.
Bei aller Liebe, Merlin und der Rest der verantwortlichen haben öffentlich betont, dass man ihn unbedingt holen will und die anderen ZOM-Transfers davon unabhängig passiert sind und dann wollen wir argumentieren, dass diese Personalie nichts mit Prioritäten zutun hat? Come on...
Um zum eigentlichen Punkt und damit zur Kernaussage meines Beitrags zurückzukommen:
Der HSV hat 4 Mittelfeldspieler für ca. 12 Mio geholt und für einen 5. ein Angebot bis zur eigenen Schmerzgrenze (wohl um die 9 Mio} abgegeben, während in der Abwehr, also der - vertretbar - größten und am längsten bekannten Problemzone - bislang kein Spieler gekommen ist.
Nochmals, damit es final verstanden ist: Niemand sagt, dass das nicht noch passieren kann. Niemand versteht nicht, dass die Transferperiode noch lang ist.
Aber wenn Leute basierend auf diesem Umstand äußern, dass sie sich gewünscht hätten, dass diese frühe Aktivität in der Abwehr passiert wäre (die noch kommen kann, ich sags nochmal) oder sich sorgen machen, ob man mit den vorhandenen Mitteln die Qualität und Breite in der Abwehr herstellen kann, die man sich wünscht oder für notwendig hält, dann ist das argumentativ nachvollziehbar egal ob man damit übereinstimmt oder nicht.
@MW-Analyst
Du hast dir mit deiner Antwort sehr viel Mühe gegeben aber den Kern meines Beitrags verfehlt bzw. nicht verstanden. Manchmal - das meine ich gar nicht wertend - ist man so schnell in der Opposition, dass man sich dabei verrennt und eigentlich mit sich selbst diskutiert.
Als Beispiel: Du verweist auf die besonderen Vertragssituationen bei Adeline und Gronbaek.
Inwieweit ist das eine Gegenposition oder ein Widerspruch zu meiner Aussage, dass der HSV - eben mit solchen Transfers - bewiesen hat, sehr wohl Profile auf dem Radar zu haben, bei denen man ohne das Warten auf viele Dominosteine im Markt handlungsfähig ist?
Du unterstreichst meinen Punkt. Der HSV hat sich - das ist ja positiv -auf Spieler konzentriert, die wegen dieser Umstände verfügbar und bezahlbar sind und ist deshalb in diesen Fällen auch schon früh handlungsfähig gewesen. Genau diese Handlungsfähigkeit wurde in Bezug auf die Abwehr mit Verweis auf geringes Budget, schwierigen Markt usw. dann in Abrede gestellt, wenn Leute Skepsis oder Sorgen geäußert haben.
Wollen wir behaupten oder davon ausgehen, dass der HSV im Mittelfeld gezielt solche Profile und Konstellationen gesucht hat und über diese in der Abwehr nicht verfügt? Schwer vorstellbar. An der Stelle kann (!) man wieder zum Thema der Priorisierung kommen.
Du wirfst außerdem etwas zentrales in einen Topf, was inhaltlich absolut getrennt gehört.:
1. Das Preis-Leistungsverhältnis von Vieira (wäre unbestritten top) hat nichts mit dem Thema "Allokation des Budgets nach vorhandenen Bedarfen" zutun.
2. Die Tatsache, dass man so früh ein konkretes, schriftliches Angebot bei Arsenal hinterlegt hat (damit bindet man im Übrigen auch Budget, auch wenn das Geld noch nicht ausgegeben ist) und Profile verpflichtet, die man unabhängig von ihm sieht, ist die Definition von Priorität.
Bei aller Liebe, Merlin und der Rest der verantwortlichen haben öffentlich betont, dass man ihn unbedingt holen will und die anderen ZOM-Transfers davon unabhängig passiert sind und dann wollen wir argumentieren, dass diese Personalie nichts mit Prioritäten zutun hat? Come on...
Um zum eigentlichen Punkt und damit zur Kernaussage meines Beitrags zurückzukommen:
Der HSV hat 4 Mittelfeldspieler für ca. 12 Mio geholt und für einen 5. ein Angebot bis zur eigenen Schmerzgrenze (wohl um die 9 Mio} abgegeben, während in der Abwehr, also der - vertretbar - größten und am längsten bekannten Problemzone - bislang kein Spieler gekommen ist.
Nochmals, damit es final verstanden ist: Niemand sagt, dass das nicht noch passieren kann. Niemand versteht nicht, dass die Transferperiode noch lang ist.
Aber wenn Leute basierend auf diesem Umstand äußern, dass sie sich gewünscht hätten, dass diese frühe Aktivität in der Abwehr passiert wäre (die noch kommen kann, ich sags nochmal) oder sich sorgen machen, ob man mit den vorhandenen Mitteln die Qualität und Breite in der Abwehr herstellen kann, die man sich wünscht oder für notwendig hält, dann ist das argumentativ nachvollziehbar egal ob man damit übereinstimmt oder nicht.
Dazu kommt das man bei einer festen Verpflichtung von Vieira auch die eigenen gesteckten Gehaltsgrenzen sprengen wird/ muss. Für all die beim HSV notwendigen Positionen gab und gibt es auch nach wievor ablösefreie Spieler die selbst bei höheren Gehältern und Handzahlungen im Gesamtpaket sicherlich günstiger sind als bei Spielern für die man Ablöse bezahlt. Meiner Wahrnehmung nach will man sowas aber nur wenn jeweiliger Spieler den Vorstellungen des Trainer und weiterer entspricht siehe Verpflichtung des Stürmer der " gut anrennt ". Und hierbei ist dann halt auch meiner Sicht das Pharisäer Tum. Man sei solange weg und habe nicht die Mittel wie Augsburg, Mainz etc.
Diese Vereine sind sich aber nicht zu Schade auf ablösefreie Spieler zu setzen um Gelder zu sparen. Ob das Spiel mit Vieira gelingt ist ohnehin vollkommen offen. Aber all die wichtigen anderen Positionen dann wieder kurzfristig mit Leihen zu besetzen weil keine anderen Möglichkeiten mehr da sind oder das Geld für den Vieira Deal gebraucht wird ist alles außer nachhaltig geplanter und vorausschauender bzw langfristig strategischer Transferpolitik.
01.08.2026 - 11:06 Uhr
Zitat von Magister73
Dazu kommt das man bei einer festen Verpflichtung von Vieira auch die eigenen gesteckten Gehaltsgrenzen sprengen wird/ muss. Für all die beim HSV notwendigen Positionen gab und gibt es auch nach wievor ablösefreie Spieler die selbst bei höheren Gehältern und Handzahlungen im Gesamtpaket sicherlich günstiger sind als bei Spielern für die man Ablöse bezahlt. Meiner Wahrnehmung nach will man sowas aber nur wenn jeweiliger Spieler den Vorstellungen des Trainer und weiterer entspricht siehe Verpflichtung des Stürmer der " gut anrennt ". Und hierbei ist dann halt auch meiner Sicht das Pharisäer Tum. Man sei solange weg und habe nicht die Mittel wie Augsburg, Mainz etc.
Diese Vereine sind sich aber nicht zu Schade auf ablösefreie Spieler zu setzen um Gelder zu sparen. Ob das Spiel mit Vieira gelingt ist ohnehin vollkommen offen. Aber all die wichtigen anderen Positionen dann wieder kurzfristig mit Leihen zu besetzen weil keine anderen Möglichkeiten mehr da sind oder das Geld für den Vieira Deal gebraucht wird ist alles außer nachhaltig geplanter und vorausschauender bzw langfristig strategischer Transferpolitik.
Zitat von RoyalOak
@MW-Analyst
Du hast dir mit deiner Antwort sehr viel Mühe gegeben aber den Kern meines Beitrags verfehlt bzw. nicht verstanden. Manchmal - das meine ich gar nicht wertend - ist man so schnell in der Opposition, dass man sich dabei verrennt und eigentlich mit sich selbst diskutiert.
Als Beispiel: Du verweist auf die besonderen Vertragssituationen bei Adeline und Gronbaek.
Inwieweit ist das eine Gegenposition oder ein Widerspruch zu meiner Aussage, dass der HSV - eben mit solchen Transfers - bewiesen hat, sehr wohl Profile auf dem Radar zu haben, bei denen man ohne das Warten auf viele Dominosteine im Markt handlungsfähig ist?
Du unterstreichst meinen Punkt. Der HSV hat sich - das ist ja positiv -auf Spieler konzentriert, die wegen dieser Umstände verfügbar und bezahlbar sind und ist deshalb in diesen Fällen auch schon früh handlungsfähig gewesen. Genau diese Handlungsfähigkeit wurde in Bezug auf die Abwehr mit Verweis auf geringes Budget, schwierigen Markt usw. dann in Abrede gestellt, wenn Leute Skepsis oder Sorgen geäußert haben.
Wollen wir behaupten oder davon ausgehen, dass der HSV im Mittelfeld gezielt solche Profile und Konstellationen gesucht hat und über diese in der Abwehr nicht verfügt? Schwer vorstellbar. An der Stelle kann (!) man wieder zum Thema der Priorisierung kommen.
Du wirfst außerdem etwas zentrales in einen Topf, was inhaltlich absolut getrennt gehört.:
1. Das Preis-Leistungsverhältnis von Vieira (wäre unbestritten top) hat nichts mit dem Thema "Allokation des Budgets nach vorhandenen Bedarfen" zutun.
2. Die Tatsache, dass man so früh ein konkretes, schriftliches Angebot bei Arsenal hinterlegt hat (damit bindet man im Übrigen auch Budget, auch wenn das Geld noch nicht ausgegeben ist) und Profile verpflichtet, die man unabhängig von ihm sieht, ist die Definition von Priorität.
Bei aller Liebe, Merlin und der Rest der verantwortlichen haben öffentlich betont, dass man ihn unbedingt holen will und die anderen ZOM-Transfers davon unabhängig passiert sind und dann wollen wir argumentieren, dass diese Personalie nichts mit Prioritäten zutun hat? Come on...
Um zum eigentlichen Punkt und damit zur Kernaussage meines Beitrags zurückzukommen:
Der HSV hat 4 Mittelfeldspieler für ca. 12 Mio geholt und für einen 5. ein Angebot bis zur eigenen Schmerzgrenze (wohl um die 9 Mio} abgegeben, während in der Abwehr, also der - vertretbar - größten und am längsten bekannten Problemzone - bislang kein Spieler gekommen ist.
Nochmals, damit es final verstanden ist: Niemand sagt, dass das nicht noch passieren kann. Niemand versteht nicht, dass die Transferperiode noch lang ist.
Aber wenn Leute basierend auf diesem Umstand äußern, dass sie sich gewünscht hätten, dass diese frühe Aktivität in der Abwehr passiert wäre (die noch kommen kann, ich sags nochmal) oder sich sorgen machen, ob man mit den vorhandenen Mitteln die Qualität und Breite in der Abwehr herstellen kann, die man sich wünscht oder für notwendig hält, dann ist das argumentativ nachvollziehbar egal ob man damit übereinstimmt oder nicht.
@MW-Analyst
Du hast dir mit deiner Antwort sehr viel Mühe gegeben aber den Kern meines Beitrags verfehlt bzw. nicht verstanden. Manchmal - das meine ich gar nicht wertend - ist man so schnell in der Opposition, dass man sich dabei verrennt und eigentlich mit sich selbst diskutiert.
Als Beispiel: Du verweist auf die besonderen Vertragssituationen bei Adeline und Gronbaek.
Inwieweit ist das eine Gegenposition oder ein Widerspruch zu meiner Aussage, dass der HSV - eben mit solchen Transfers - bewiesen hat, sehr wohl Profile auf dem Radar zu haben, bei denen man ohne das Warten auf viele Dominosteine im Markt handlungsfähig ist?
Du unterstreichst meinen Punkt. Der HSV hat sich - das ist ja positiv -auf Spieler konzentriert, die wegen dieser Umstände verfügbar und bezahlbar sind und ist deshalb in diesen Fällen auch schon früh handlungsfähig gewesen. Genau diese Handlungsfähigkeit wurde in Bezug auf die Abwehr mit Verweis auf geringes Budget, schwierigen Markt usw. dann in Abrede gestellt, wenn Leute Skepsis oder Sorgen geäußert haben.
Wollen wir behaupten oder davon ausgehen, dass der HSV im Mittelfeld gezielt solche Profile und Konstellationen gesucht hat und über diese in der Abwehr nicht verfügt? Schwer vorstellbar. An der Stelle kann (!) man wieder zum Thema der Priorisierung kommen.
Du wirfst außerdem etwas zentrales in einen Topf, was inhaltlich absolut getrennt gehört.:
1. Das Preis-Leistungsverhältnis von Vieira (wäre unbestritten top) hat nichts mit dem Thema "Allokation des Budgets nach vorhandenen Bedarfen" zutun.
2. Die Tatsache, dass man so früh ein konkretes, schriftliches Angebot bei Arsenal hinterlegt hat (damit bindet man im Übrigen auch Budget, auch wenn das Geld noch nicht ausgegeben ist) und Profile verpflichtet, die man unabhängig von ihm sieht, ist die Definition von Priorität.
Bei aller Liebe, Merlin und der Rest der verantwortlichen haben öffentlich betont, dass man ihn unbedingt holen will und die anderen ZOM-Transfers davon unabhängig passiert sind und dann wollen wir argumentieren, dass diese Personalie nichts mit Prioritäten zutun hat? Come on...
Um zum eigentlichen Punkt und damit zur Kernaussage meines Beitrags zurückzukommen:
Der HSV hat 4 Mittelfeldspieler für ca. 12 Mio geholt und für einen 5. ein Angebot bis zur eigenen Schmerzgrenze (wohl um die 9 Mio} abgegeben, während in der Abwehr, also der - vertretbar - größten und am längsten bekannten Problemzone - bislang kein Spieler gekommen ist.
Nochmals, damit es final verstanden ist: Niemand sagt, dass das nicht noch passieren kann. Niemand versteht nicht, dass die Transferperiode noch lang ist.
Aber wenn Leute basierend auf diesem Umstand äußern, dass sie sich gewünscht hätten, dass diese frühe Aktivität in der Abwehr passiert wäre (die noch kommen kann, ich sags nochmal) oder sich sorgen machen, ob man mit den vorhandenen Mitteln die Qualität und Breite in der Abwehr herstellen kann, die man sich wünscht oder für notwendig hält, dann ist das argumentativ nachvollziehbar egal ob man damit übereinstimmt oder nicht.
Dazu kommt das man bei einer festen Verpflichtung von Vieira auch die eigenen gesteckten Gehaltsgrenzen sprengen wird/ muss. Für all die beim HSV notwendigen Positionen gab und gibt es auch nach wievor ablösefreie Spieler die selbst bei höheren Gehältern und Handzahlungen im Gesamtpaket sicherlich günstiger sind als bei Spielern für die man Ablöse bezahlt. Meiner Wahrnehmung nach will man sowas aber nur wenn jeweiliger Spieler den Vorstellungen des Trainer und weiterer entspricht siehe Verpflichtung des Stürmer der " gut anrennt ". Und hierbei ist dann halt auch meiner Sicht das Pharisäer Tum. Man sei solange weg und habe nicht die Mittel wie Augsburg, Mainz etc.
Diese Vereine sind sich aber nicht zu Schade auf ablösefreie Spieler zu setzen um Gelder zu sparen. Ob das Spiel mit Vieira gelingt ist ohnehin vollkommen offen. Aber all die wichtigen anderen Positionen dann wieder kurzfristig mit Leihen zu besetzen weil keine anderen Möglichkeiten mehr da sind oder das Geld für den Vieira Deal gebraucht wird ist alles außer nachhaltig geplanter und vorausschauender bzw langfristig strategischer Transferpolitik.
Was heißt denn wieder kurzfristige Leihen, letzten Sommer haben wir zwei Leihen kurzfristig eingetütet. Das waren Luka und Vieira. Von daher ist das lediglich unnötige Panikmache. Wenn uns solche Kaliber am Ende per Leihe zufliegen würden, soll mir das Recht sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Krieger71 am 01.08.2026 um 11:11 Uhr bearbeitet
01.08.2026 - 15:57 Uhr
Zitat von Magister73
Dazu kommt das man bei einer festen Verpflichtung von Vieira auch die eigenen gesteckten Gehaltsgrenzen sprengen wird/ muss. Für all die beim HSV notwendigen Positionen gab und gibt es auch nach wievor ablösefreie Spieler die selbst bei höheren Gehältern und Handzahlungen im Gesamtpaket sicherlich günstiger sind als bei Spielern für die man Ablöse bezahlt. Meiner Wahrnehmung nach will man sowas aber nur wenn jeweiliger Spieler den Vorstellungen des Trainer und weiterer entspricht siehe Verpflichtung des Stürmer der " gut anrennt ". Und hierbei ist dann halt auch meiner Sicht das Pharisäer Tum. Man sei solange weg und habe nicht die Mittel wie Augsburg, Mainz etc.
Diese Vereine sind sich aber nicht zu Schade auf ablösefreie Spieler zu setzen um Gelder zu sparen. Ob das Spiel mit Vieira gelingt ist ohnehin vollkommen offen. Aber all die wichtigen anderen Positionen dann wieder kurzfristig mit Leihen zu besetzen weil keine anderen Möglichkeiten mehr da sind oder das Geld für den Vieira Deal gebraucht wird ist alles außer nachhaltig geplanter und vorausschauender bzw langfristig strategischer Transferpolitik.
Zitat von RoyalOak
@MW-Analyst
Du hast dir mit deiner Antwort sehr viel Mühe gegeben aber den Kern meines Beitrags verfehlt bzw. nicht verstanden. Manchmal - das meine ich gar nicht wertend - ist man so schnell in der Opposition, dass man sich dabei verrennt und eigentlich mit sich selbst diskutiert.
Als Beispiel: Du verweist auf die besonderen Vertragssituationen bei Adeline und Gronbaek.
Inwieweit ist das eine Gegenposition oder ein Widerspruch zu meiner Aussage, dass der HSV - eben mit solchen Transfers - bewiesen hat, sehr wohl Profile auf dem Radar zu haben, bei denen man ohne das Warten auf viele Dominosteine im Markt handlungsfähig ist?
Du unterstreichst meinen Punkt. Der HSV hat sich - das ist ja positiv -auf Spieler konzentriert, die wegen dieser Umstände verfügbar und bezahlbar sind und ist deshalb in diesen Fällen auch schon früh handlungsfähig gewesen. Genau diese Handlungsfähigkeit wurde in Bezug auf die Abwehr mit Verweis auf geringes Budget, schwierigen Markt usw. dann in Abrede gestellt, wenn Leute Skepsis oder Sorgen geäußert haben.
Wollen wir behaupten oder davon ausgehen, dass der HSV im Mittelfeld gezielt solche Profile und Konstellationen gesucht hat und über diese in der Abwehr nicht verfügt? Schwer vorstellbar. An der Stelle kann (!) man wieder zum Thema der Priorisierung kommen.
Du wirfst außerdem etwas zentrales in einen Topf, was inhaltlich absolut getrennt gehört.:
1. Das Preis-Leistungsverhältnis von Vieira (wäre unbestritten top) hat nichts mit dem Thema "Allokation des Budgets nach vorhandenen Bedarfen" zutun.
2. Die Tatsache, dass man so früh ein konkretes, schriftliches Angebot bei Arsenal hinterlegt hat (damit bindet man im Übrigen auch Budget, auch wenn das Geld noch nicht ausgegeben ist) und Profile verpflichtet, die man unabhängig von ihm sieht, ist die Definition von Priorität.
Bei aller Liebe, Merlin und der Rest der verantwortlichen haben öffentlich betont, dass man ihn unbedingt holen will und die anderen ZOM-Transfers davon unabhängig passiert sind und dann wollen wir argumentieren, dass diese Personalie nichts mit Prioritäten zutun hat? Come on...
Um zum eigentlichen Punkt und damit zur Kernaussage meines Beitrags zurückzukommen:
Der HSV hat 4 Mittelfeldspieler für ca. 12 Mio geholt und für einen 5. ein Angebot bis zur eigenen Schmerzgrenze (wohl um die 9 Mio} abgegeben, während in der Abwehr, also der - vertretbar - größten und am längsten bekannten Problemzone - bislang kein Spieler gekommen ist.
Nochmals, damit es final verstanden ist: Niemand sagt, dass das nicht noch passieren kann. Niemand versteht nicht, dass die Transferperiode noch lang ist.
Aber wenn Leute basierend auf diesem Umstand äußern, dass sie sich gewünscht hätten, dass diese frühe Aktivität in der Abwehr passiert wäre (die noch kommen kann, ich sags nochmal) oder sich sorgen machen, ob man mit den vorhandenen Mitteln die Qualität und Breite in der Abwehr herstellen kann, die man sich wünscht oder für notwendig hält, dann ist das argumentativ nachvollziehbar egal ob man damit übereinstimmt oder nicht.
@MW-Analyst
Du hast dir mit deiner Antwort sehr viel Mühe gegeben aber den Kern meines Beitrags verfehlt bzw. nicht verstanden. Manchmal - das meine ich gar nicht wertend - ist man so schnell in der Opposition, dass man sich dabei verrennt und eigentlich mit sich selbst diskutiert.
Als Beispiel: Du verweist auf die besonderen Vertragssituationen bei Adeline und Gronbaek.
Inwieweit ist das eine Gegenposition oder ein Widerspruch zu meiner Aussage, dass der HSV - eben mit solchen Transfers - bewiesen hat, sehr wohl Profile auf dem Radar zu haben, bei denen man ohne das Warten auf viele Dominosteine im Markt handlungsfähig ist?
Du unterstreichst meinen Punkt. Der HSV hat sich - das ist ja positiv -auf Spieler konzentriert, die wegen dieser Umstände verfügbar und bezahlbar sind und ist deshalb in diesen Fällen auch schon früh handlungsfähig gewesen. Genau diese Handlungsfähigkeit wurde in Bezug auf die Abwehr mit Verweis auf geringes Budget, schwierigen Markt usw. dann in Abrede gestellt, wenn Leute Skepsis oder Sorgen geäußert haben.
Wollen wir behaupten oder davon ausgehen, dass der HSV im Mittelfeld gezielt solche Profile und Konstellationen gesucht hat und über diese in der Abwehr nicht verfügt? Schwer vorstellbar. An der Stelle kann (!) man wieder zum Thema der Priorisierung kommen.
Du wirfst außerdem etwas zentrales in einen Topf, was inhaltlich absolut getrennt gehört.:
1. Das Preis-Leistungsverhältnis von Vieira (wäre unbestritten top) hat nichts mit dem Thema "Allokation des Budgets nach vorhandenen Bedarfen" zutun.
2. Die Tatsache, dass man so früh ein konkretes, schriftliches Angebot bei Arsenal hinterlegt hat (damit bindet man im Übrigen auch Budget, auch wenn das Geld noch nicht ausgegeben ist) und Profile verpflichtet, die man unabhängig von ihm sieht, ist die Definition von Priorität.
Bei aller Liebe, Merlin und der Rest der verantwortlichen haben öffentlich betont, dass man ihn unbedingt holen will und die anderen ZOM-Transfers davon unabhängig passiert sind und dann wollen wir argumentieren, dass diese Personalie nichts mit Prioritäten zutun hat? Come on...
Um zum eigentlichen Punkt und damit zur Kernaussage meines Beitrags zurückzukommen:
Der HSV hat 4 Mittelfeldspieler für ca. 12 Mio geholt und für einen 5. ein Angebot bis zur eigenen Schmerzgrenze (wohl um die 9 Mio} abgegeben, während in der Abwehr, also der - vertretbar - größten und am längsten bekannten Problemzone - bislang kein Spieler gekommen ist.
Nochmals, damit es final verstanden ist: Niemand sagt, dass das nicht noch passieren kann. Niemand versteht nicht, dass die Transferperiode noch lang ist.
Aber wenn Leute basierend auf diesem Umstand äußern, dass sie sich gewünscht hätten, dass diese frühe Aktivität in der Abwehr passiert wäre (die noch kommen kann, ich sags nochmal) oder sich sorgen machen, ob man mit den vorhandenen Mitteln die Qualität und Breite in der Abwehr herstellen kann, die man sich wünscht oder für notwendig hält, dann ist das argumentativ nachvollziehbar egal ob man damit übereinstimmt oder nicht.
Dazu kommt das man bei einer festen Verpflichtung von Vieira auch die eigenen gesteckten Gehaltsgrenzen sprengen wird/ muss. Für all die beim HSV notwendigen Positionen gab und gibt es auch nach wievor ablösefreie Spieler die selbst bei höheren Gehältern und Handzahlungen im Gesamtpaket sicherlich günstiger sind als bei Spielern für die man Ablöse bezahlt. Meiner Wahrnehmung nach will man sowas aber nur wenn jeweiliger Spieler den Vorstellungen des Trainer und weiterer entspricht siehe Verpflichtung des Stürmer der " gut anrennt ". Und hierbei ist dann halt auch meiner Sicht das Pharisäer Tum. Man sei solange weg und habe nicht die Mittel wie Augsburg, Mainz etc.
Diese Vereine sind sich aber nicht zu Schade auf ablösefreie Spieler zu setzen um Gelder zu sparen. Ob das Spiel mit Vieira gelingt ist ohnehin vollkommen offen. Aber all die wichtigen anderen Positionen dann wieder kurzfristig mit Leihen zu besetzen weil keine anderen Möglichkeiten mehr da sind oder das Geld für den Vieira Deal gebraucht wird ist alles außer nachhaltig geplanter und vorausschauender bzw langfristig strategischer Transferpolitik.
Wäre es in deinen Augen problematisch, wenn die IV, RM und MS Kandidaten wie z.B. Gronbaek als Leihe + KO kommen würden, um den Großteil der möglichen Ablösesummen in das übernächste Geschäftsjahr schieben zu können bzw. das Risiko für Fehlgriffe zu reduzieren?
Würde auch die Möglichkeit eröffnen in höhere Regale zu greifen (wenn man annimmt: Spieler mit mehr Qualität > höhere Ablöseforderungen).
01.08.2026 - 16:46 Uhr
Zitat von Magister73
Aber all die wichtigen anderen Positionen dann wieder kurzfristig mit Leihen zu besetzen weil keine anderen Möglichkeiten mehr da sind oder das Geld für den Vieira Deal gebraucht wird ist alles außer nachhaltig geplanter und vorausschauender bzw langfristig strategischer Transferpolitik.
Aber all die wichtigen anderen Positionen dann wieder kurzfristig mit Leihen zu besetzen weil keine anderen Möglichkeiten mehr da sind oder das Geld für den Vieira Deal gebraucht wird ist alles außer nachhaltig geplanter und vorausschauender bzw langfristig strategischer Transferpolitik.
Ich finde, gerade zuletzt kann man in den Aktivitäten eine geplante und nachhaltige Strategie erkennen. Jahr 1 mit einem Bollwerk und schnellen Spielern und als nächsten Schritt mit den weiteren Finanzmitteln nun eine weitere Entwicklung Richtung spielerischen Ansätzen, ohne die alten Qualitäten zu vernachlässigen.
Eine Transferperiode sollte man auch lieber erst im Ganzen bewerten. Man kann es nicht in einer Reihenfolge abarbeiten, sondern muss Chancen schnell ergreifen, wenn diese sich bieten; einen langen Atem in manchen Verhandlungen zeigen und wissen, dass einige beobachtete Türen erst am Schluß aufgehen. Hauptsache, am Ende passen die Mosaiksteine zusammen.
Wenn man am Anfang Ablösen für Grønbæk und Adeline und vielleicht Viera zahlt, hat dies keinen Einfluss auf die Möglichkeiten auf den anderen Positionen, weil das Gesamtkonzept schon am Anfang der Periode festgelegt wurde.
Wir wissen doch, dass der HSV-Kader in der letzten Saison deutlich über den finanziellen Möglichkeiten lag und man (wohl) nur so den Klassenerhalt ohne großes Zittern sicherte. Dazu waren Leihen von qualitativ nicht finanzierbaren Spielern notwendig. Dies wird auch die nächsten Jahre notwendig sein. Wichtig ist jeweils der Klassenerhalt, weil man mit den jährlich steigenden Mitteln die Substanz der Kernmannschaft sukzessiv stärken kann. So gehe ich davon aus, dass auch diese Saison wieder mindestens 2 Leihspieler höherer Güte die Startelf verstärken werden (müssen). Diese Hochkaräter ergeben sich aber nun mal idR erst am Ende der Periode. Das Risiko ist an dieser Stelle immer gegeben, bei den Wunschspielern leer auszugehen, aber selbst für diesen Fall gibt es "sichere" Wechsel, auch wenn diese nicht die Optimallösung darstellen.
Also Ruhe bewahren, als kleiner Verein muss man kreativ sein und das Vertrauen hat sich die Führung zuletzt verdient.
01.08.2026 - 16:55 Uhr
Zitat von uweyx
Eine Transferperiode sollte man auch lieber erst im Ganzen bewerten. Man kann es nicht in einer Reihenfolge abarbeiten, sondern muss Chancen schnell ergreifen, wenn diese sich bieten; einen langen Atem in manchen Verhandlungen zeigen und wissen, dass einige beobachtete Türen erst am Schluß aufgehen. Hauptsache, am Ende passen die Mosaiksteine zusammen.
Eine Transferperiode sollte man auch lieber erst im Ganzen bewerten. Man kann es nicht in einer Reihenfolge abarbeiten, sondern muss Chancen schnell ergreifen, wenn diese sich bieten; einen langen Atem in manchen Verhandlungen zeigen und wissen, dass einige beobachtete Türen erst am Schluß aufgehen. Hauptsache, am Ende passen die Mosaiksteine zusammen.
Ja aber!
Sehe ich an sich genauso, allerdings müssen wir und das Trainerteam aufpassen, dass wir jetzt nicht zu viel spielerische Entwicklung einfordern und erwarten. Da sind schon einige Teams vor uns mit auf die Nase gefallen. Ein bisschen mehr Spielerisches können und dürfen wir sicher erwarten. Allerdings sollte auhc jetzt noch der Fokus ganz klar auf der Arbeit gegen den Ball liegen.
Ohne Druck sah das in den letzten Spielen teilweise echt gut aus. Aber trotzdem habe ich meine Erwartungen dahingehend schon etwas zurückgeschraubt. Natürlcih würd ich mich nicht beschwere sollte diese Entwicklung schneller gehen als erwartet, aber das ist ein ganz, ganz schmaler Grad finde ich. Das kann auch schnell nach hinten losgehen. Da würden wir gut daran tun uns da langsam gesund und Schritt für Schritt weiter zu entwickeln.
Dass es auch anders und schneller gehen kann, hat z.B. Stuttgart vorgemacht. Das aber auch unter anderen Vorraussetzungen - keine 7 Jahre Zweitklassigkeit. Bin gespannt, wie wir da einen guten Mittelweg finden werden.
03.08.2026 - 09:06 Uhr
Ich bin weiterhin entspannt bei unserer Transferpolitik. Ob es jetzt der eine oder andere junge Spieler ist, oder ein Spieler bei dem wir vor einigen Wochen uns noch über einen Verkauf unterhalten haben, wenn der Eindruck stimmt können diese gerne ein Chance für die neue Saison bekommen.
Zu oft holt man aus "Sicherheit" jemand externen, aber der Mehrwert ist dann gering.
Insgesamt sehe ich jetzt viel Bewegung im Markt und langsam werden die Abnehmer für das Angebot an Spielern knapp.
Ob die gehandelten Spieler für uns eine Verstärkung wären, dass kann ich nicht einschätzen. Doch sind noch viele Spieler auf dem Markt, die in den letzten 2-3 Jahren (teilweise) ihre Leistung gezeigt haben.
Nicht durchgehend die letzten 2-3 Jahre, sonst wären sie für uns nicht machbar (außer über das Alter).
Saudi-Arabien ist auf dem Transfermarkt als Land sehr zurückhaltend bisher, dass merkt man auf dem Markt.
Wir als Verein haben einen guten Ruf, spielen in der Bundesliga und haben noch Geld zur Verfügung. Damit haben wir die Vorraussetzungen um eine Mannschaft zusammen zu stellen, mit der es zum Klassenerhalt reicht.
Zu oft holt man aus "Sicherheit" jemand externen, aber der Mehrwert ist dann gering.
Insgesamt sehe ich jetzt viel Bewegung im Markt und langsam werden die Abnehmer für das Angebot an Spielern knapp.
Ob die gehandelten Spieler für uns eine Verstärkung wären, dass kann ich nicht einschätzen. Doch sind noch viele Spieler auf dem Markt, die in den letzten 2-3 Jahren (teilweise) ihre Leistung gezeigt haben.
Nicht durchgehend die letzten 2-3 Jahre, sonst wären sie für uns nicht machbar (außer über das Alter).
Saudi-Arabien ist auf dem Transfermarkt als Land sehr zurückhaltend bisher, dass merkt man auf dem Markt.
Wir als Verein haben einen guten Ruf, spielen in der Bundesliga und haben noch Geld zur Verfügung. Damit haben wir die Vorraussetzungen um eine Mannschaft zusammen zu stellen, mit der es zum Klassenerhalt reicht.
05.08.2026 - 14:09 Uhr
Ich finde, man erkennt mittlerweile eine klare Linie in der Transferpolitik. Weniger große Namen, dafür mehr entwicklungsfähige Spieler.
Wenn man sich die letzten Transfers anschaut, geht der HSV eher auf Potenzial statt auf kurzfristige Lösungen – könnte sich langfristig auszahlen.
Zudem hat sich unsere Jugendarbeit stark verbessert!
Wenn wir jetzt noch einen IV, ein bis zwei Schienenspieler und einen Stürmer holen (plus einen möglichen Kauf von Viera) bin ich sehr zufrieden!
Wenn man sich die letzten Transfers anschaut, geht der HSV eher auf Potenzial statt auf kurzfristige Lösungen – könnte sich langfristig auszahlen.
Zudem hat sich unsere Jugendarbeit stark verbessert!
Wenn wir jetzt noch einen IV, ein bis zwei Schienenspieler und einen Stürmer holen (plus einen möglichen Kauf von Viera) bin ich sehr zufrieden!
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