| Geburtsdatum | 20.12.1968 |
|---|---|
| Alter | 57 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Vorstandsvorsitzender |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Tschüss Thomas Wüstefeld!
04.01.2022 - 20:34 Uhr
20.06.2022 - 13:27 Uhr
Zitat von Prollmarkt
Interimtisch arbeiten tut er zur Zeit tatsächlich, die Zeichen deuten aber darauf hin, dass Herr Dr. Wüstefeld anstrebt, dieses Amt länger zu bekleiden. Ansonsten wären die Unstimmigkeiten zwischen ihm und Jonas Boldt ja auch leicht zu moderieren.
Und genau da setzt meine Frage ja auf: Was qualifiziert Dr. Wüstefeld denn für ein solches Amt? Was hat er denn so bewegt zur Personalkostensenkung. So richtig konkret wurde er doch bisher erst, als es darum ging, den maximalen sportlichen Erfolg einzufordern.
Ich begrüße auch, dass er sich die Personalkosten anschauen will und wird. Nur wirkt das, was lanciert wird, eben auch nicht sonderlich durchdacht. Da werden Benchmarks gestreut, die einfach systematisch nicht sauber sind. Und ja, das Stichwort "Schwarze 0" kam von seinem Vorgänger auch beinahe im jährlichen Rhythmus, leider kam dann bloß nie mehr als dieses Stichwort.
Zitat von Ricasso
Kam nicht seinerseits einige Male das Stichwort "Schwarze 0" im Hinblick auf die HSV Finanzen?
Zitat von Kallinski1887
Schon in deinem ersten Absatz disqualifizierst du dich schon selber, da er überhaupt keinen gut dotierten Vorstandsvertrag unterzeichnet hat. Er arbeitet interimistisch und pro bono, also unentgeltlich.
Und das Ziel der Gewinnerwirtschaftung verfolgt er offensichtlich, indem er unsere hohen Perosnalkosten angehen möchte, ob diese nun gerechtfertigt sind oder nicht.
Schon in deinem ersten Absatz disqualifizierst du dich schon selber, da er überhaupt keinen gut dotierten Vorstandsvertrag unterzeichnet hat. Er arbeitet interimistisch und pro bono, also unentgeltlich.
Und das Ziel der Gewinnerwirtschaftung verfolgt er offensichtlich, indem er unsere hohen Perosnalkosten angehen möchte, ob diese nun gerechtfertigt sind oder nicht.
Kam nicht seinerseits einige Male das Stichwort "Schwarze 0" im Hinblick auf die HSV Finanzen?
Interimtisch arbeiten tut er zur Zeit tatsächlich, die Zeichen deuten aber darauf hin, dass Herr Dr. Wüstefeld anstrebt, dieses Amt länger zu bekleiden. Ansonsten wären die Unstimmigkeiten zwischen ihm und Jonas Boldt ja auch leicht zu moderieren.
Und genau da setzt meine Frage ja auf: Was qualifiziert Dr. Wüstefeld denn für ein solches Amt? Was hat er denn so bewegt zur Personalkostensenkung. So richtig konkret wurde er doch bisher erst, als es darum ging, den maximalen sportlichen Erfolg einzufordern.
Ich begrüße auch, dass er sich die Personalkosten anschauen will und wird. Nur wirkt das, was lanciert wird, eben auch nicht sonderlich durchdacht. Da werden Benchmarks gestreut, die einfach systematisch nicht sauber sind. Und ja, das Stichwort "Schwarze 0" kam von seinem Vorgänger auch beinahe im jährlichen Rhythmus, leider kam dann bloß nie mehr als dieses Stichwort.
das nicht erreichen der schwarzen Null die letzten jahre , kannst du ihm aber nicht vorwerfen!
wenn er sie nicht erreicht schon.
nachdem man den GB durchgegangen ist und feststellt , da wäre was gegangen.
ich mag diese Mc Kinsey Methoden auch nicht , kenne da ne Firma da war Mc Kinsey vor drei Jahren , die matchten das ganze nieder , viel an internes Personal wurde mit Summen abgefunden , das man es gar nicht glauben konnte , 6Monate nach dieser Aktion wurden die ersten angerufen ob sie nicht wieder kommen wollten da man sie so dringend brauchen würde.
die haben teilweise 2jahres Gehälter Abfindung bekommen .
bis heute hat sich diese Firma von diesem Personalabbau nicht erholt und sucht händeringend Personal.
deshalb steh ich sehr differenziert zu solchen Machenschaften, natürlich muss man sich zukunftsgerecht aufstellen , aber das sollte dann schon über 1Jahr hinaus gedacht sein .
20.06.2022 - 13:28 Uhr
Zitat von Prollmarkt
Interimtisch arbeiten tut er zur Zeit tatsächlich, die Zeichen deuten aber darauf hin, dass Herr Dr. Wüstefeld anstrebt, dieses Amt länger zu bekleiden. Ansonsten wären die Unstimmigkeiten zwischen ihm und Jonas Boldt ja auch leicht zu moderieren.
Und genau da setzt meine Frage ja auf: Was qualifiziert Dr. Wüstefeld denn für ein solches Amt? Was hat er denn so bewegt zur Personalkostensenkung. So richtig konkret wurde er doch bisher erst, als es darum ging, den maximalen sportlichen Erfolg einzufordern.
Ich begrüße auch, dass er sich die Personalkosten anschauen will und wird. Nur wirkt das, was lanciert wird, eben auch nicht sonderlich durchdacht. Da werden Benchmarks gestreut, die einfach systematisch nicht sauber sind. Und ja, das Stichwort "Schwarze 0" kam von seinem Vorgänger auch beinahe im jährlichen Rhythmus, leider kam dann bloß nie mehr als dieses Stichwort.
Zitat von Ricasso
Kam nicht seinerseits einige Male das Stichwort "Schwarze 0" im Hinblick auf die HSV Finanzen?
Zitat von Kallinski1887
Schon in deinem ersten Absatz disqualifizierst du dich schon selber, da er überhaupt keinen gut dotierten Vorstandsvertrag unterzeichnet hat. Er arbeitet interimistisch und pro bono, also unentgeltlich.
Und das Ziel der Gewinnerwirtschaftung verfolgt er offensichtlich, indem er unsere hohen Perosnalkosten angehen möchte, ob diese nun gerechtfertigt sind oder nicht.
Schon in deinem ersten Absatz disqualifizierst du dich schon selber, da er überhaupt keinen gut dotierten Vorstandsvertrag unterzeichnet hat. Er arbeitet interimistisch und pro bono, also unentgeltlich.
Und das Ziel der Gewinnerwirtschaftung verfolgt er offensichtlich, indem er unsere hohen Perosnalkosten angehen möchte, ob diese nun gerechtfertigt sind oder nicht.
Kam nicht seinerseits einige Male das Stichwort "Schwarze 0" im Hinblick auf die HSV Finanzen?
Interimtisch arbeiten tut er zur Zeit tatsächlich, die Zeichen deuten aber darauf hin, dass Herr Dr. Wüstefeld anstrebt, dieses Amt länger zu bekleiden. Ansonsten wären die Unstimmigkeiten zwischen ihm und Jonas Boldt ja auch leicht zu moderieren.
Und genau da setzt meine Frage ja auf: Was qualifiziert Dr. Wüstefeld denn für ein solches Amt? Was hat er denn so bewegt zur Personalkostensenkung. So richtig konkret wurde er doch bisher erst, als es darum ging, den maximalen sportlichen Erfolg einzufordern.
Ich begrüße auch, dass er sich die Personalkosten anschauen will und wird. Nur wirkt das, was lanciert wird, eben auch nicht sonderlich durchdacht. Da werden Benchmarks gestreut, die einfach systematisch nicht sauber sind. Und ja, das Stichwort "Schwarze 0" kam von seinem Vorgänger auch beinahe im jährlichen Rhythmus, leider kam dann bloß nie mehr als dieses Stichwort.
Was ihn dafür jetzt letztendlich qualifiziert, kann ich nicht so genau beantworten, aber er macht ja beruflich eben viel mit Finanzen durch seine Investment-Firma. Da diese wohl, so wie man lesen kann (Richtigkeit kann ich natürlich nicht beurteilen) ordentlich Gewinne abwirft, scheint er nicht so viel falsch zu machen.
Und das die Personalkosten jetzt erst offiziell angegangen werden, halte ich für den vollkommen richtigen Weg.
1. Ich denke, die Kennzahlen werden schon über einen längeren Zeitraum haargenau analysiert, aber so etwas dauert nun einmal und...
2. Hätte man im Aufstiegskampf, als im ganzen Verein Geschlossenheit ausgerufen wurde, plötzlich über Stellenabbau diskutiert, wäre das doch denke ich , ein totaler Schuss in den Ofen geworden.
Und für die Arbeit seines Vorgängers, dass dieser die "schwarze Null" nicht erreicht hat, kann Wüstefeld nichts. Er arbeitet seit einem halben Jahr in der Position. Dort dann zu erwarten, die schwarze Null innerhalb dieser Zeit hinzubekommen, wo die Altlasten noch nicht komplett abgebaut sind und durch Corona fast die gesamte Saison das Stadion geschlossen war, ist schon hanebüchen. In Liga 1 und 2 hat das kaum ein Verein hinbekommen, auch nicht die finanziell gesunden.
Zumal ich diese ominöse schwarze Null auch nicht als langfristiges Ziel sehe, sondern schon die Gewinnerzielung. Man wird sich ja wohl wieder ein gesundes Eigenkapital aufbauen wollen.
20.06.2022 - 13:31 Uhr
Zitat von Prollmarkt
Was qualifiziert Dr. Wüstefeld denn für ein solches Amt? Was hat er denn so bewegt zur Personalkostensenkung. So richtig konkret wurde er doch bisher erst, als es darum ging, den maximalen sportlichen Erfolg einzufordern.
Ich begrüße auch, dass er sich die Personalkosten anschauen will und wird. Nur wirkt das, was lanciert wird, eben auch nicht sonderlich durchdacht. Da werden Benchmarks gestreut, die einfach systematisch nicht sauber sind. Und ja, das Stichwort "Schwarze 0" kam von seinem Vorgänger auch beinahe im jährlichen Rhythmus, leider kam dann bloß nie mehr als dieses Stichwort.
Was qualifiziert Dr. Wüstefeld denn für ein solches Amt? Was hat er denn so bewegt zur Personalkostensenkung. So richtig konkret wurde er doch bisher erst, als es darum ging, den maximalen sportlichen Erfolg einzufordern.
Ich begrüße auch, dass er sich die Personalkosten anschauen will und wird. Nur wirkt das, was lanciert wird, eben auch nicht sonderlich durchdacht. Da werden Benchmarks gestreut, die einfach systematisch nicht sauber sind. Und ja, das Stichwort "Schwarze 0" kam von seinem Vorgänger auch beinahe im jährlichen Rhythmus, leider kam dann bloß nie mehr als dieses Stichwort.
ich möchte hier wahrlich keine Partei ergreifen, doch so ein wenig positives ist zuletzt unter Wüstefeld´s Regie schon rüber gekommen.
- Wüstefeld arbeitet pro bono als Vorstand.
- Wüstefeld erreicht in Gesprächen mit den Behörden eine Abmilderung der Zuschauerbeschränkungen.
- Mit HanseMerkur steigt ein Exklusivpartner zum Hauptsponsor auf mit einem höheren Budget als Orthomol (ca. 0,6 Mio), der auslaufende Vertrag mit dem bisherigen Hauptsponsor kann also nahtlos ersetzt werden.
- Durch die Ausnutzung des restlichen Genehmigten Kapitals fließen der AG weitere 2,2 Mio zu.
- Nach 3 Jahren, in denen der Stadionnamens nicht vermarktet wurde, steigt Kühne zur neuen Saison wieder ein mit einem respektablen Budgets von 3 Mio.
- Mit Shell ein neuer Sponsor im Portfolio (kann man natürlich negativ sehen)
- nach Jahren wird das Trainingslager erstmals wieder gesponsert. Der Aufenthalt in der Steiermark kostet den HSV fast nichts.
24.06.2022 - 13:19 Uhr
Zitat von gringo73
ich möchte hier wahrlich keine Partei ergreifen, doch so ein wenig positives ist zuletzt unter Wüstefeld´s Regie schon rüber gekommen.
- Wüstefeld arbeitet pro bono als Vorstand.
- Wüstefeld erreicht in Gesprächen mit den Behörden eine Abmilderung der Zuschauerbeschränkungen.
- Mit HanseMerkur steigt ein Exklusivpartner zum Hauptsponsor auf mit einem höheren Budget als Orthomol (ca. 0,6 Mio), der auslaufende Vertrag mit dem bisherigen Hauptsponsor kann also nahtlos ersetzt werden.
- Durch die Ausnutzung des restlichen Genehmigten Kapitals fließen der AG weitere 2,2 Mio zu.
- Nach 3 Jahren, in denen der Stadionnamens nicht vermarktet wurde, steigt Kühne zur neuen Saison wieder ein mit einem respektablen Budgets von 3 Mio.
- Mit Shell ein neuer Sponsor im Portfolio (kann man natürlich negativ sehen)
- nach Jahren wird das Trainingslager erstmals wieder gesponsert. Der Aufenthalt in der Steiermark kostet den HSV fast nichts.
Zitat von Prollmarkt
Was qualifiziert Dr. Wüstefeld denn für ein solches Amt? Was hat er denn so bewegt zur Personalkostensenkung. So richtig konkret wurde er doch bisher erst, als es darum ging, den maximalen sportlichen Erfolg einzufordern.
Ich begrüße auch, dass er sich die Personalkosten anschauen will und wird. Nur wirkt das, was lanciert wird, eben auch nicht sonderlich durchdacht. Da werden Benchmarks gestreut, die einfach systematisch nicht sauber sind. Und ja, das Stichwort "Schwarze 0" kam von seinem Vorgänger auch beinahe im jährlichen Rhythmus, leider kam dann bloß nie mehr als dieses Stichwort.
Was qualifiziert Dr. Wüstefeld denn für ein solches Amt? Was hat er denn so bewegt zur Personalkostensenkung. So richtig konkret wurde er doch bisher erst, als es darum ging, den maximalen sportlichen Erfolg einzufordern.
Ich begrüße auch, dass er sich die Personalkosten anschauen will und wird. Nur wirkt das, was lanciert wird, eben auch nicht sonderlich durchdacht. Da werden Benchmarks gestreut, die einfach systematisch nicht sauber sind. Und ja, das Stichwort "Schwarze 0" kam von seinem Vorgänger auch beinahe im jährlichen Rhythmus, leider kam dann bloß nie mehr als dieses Stichwort.
ich möchte hier wahrlich keine Partei ergreifen, doch so ein wenig positives ist zuletzt unter Wüstefeld´s Regie schon rüber gekommen.
- Wüstefeld arbeitet pro bono als Vorstand.
- Wüstefeld erreicht in Gesprächen mit den Behörden eine Abmilderung der Zuschauerbeschränkungen.
- Mit HanseMerkur steigt ein Exklusivpartner zum Hauptsponsor auf mit einem höheren Budget als Orthomol (ca. 0,6 Mio), der auslaufende Vertrag mit dem bisherigen Hauptsponsor kann also nahtlos ersetzt werden.
- Durch die Ausnutzung des restlichen Genehmigten Kapitals fließen der AG weitere 2,2 Mio zu.
- Nach 3 Jahren, in denen der Stadionnamens nicht vermarktet wurde, steigt Kühne zur neuen Saison wieder ein mit einem respektablen Budgets von 3 Mio.
- Mit Shell ein neuer Sponsor im Portfolio (kann man natürlich negativ sehen)
- nach Jahren wird das Trainingslager erstmals wieder gesponsert. Der Aufenthalt in der Steiermark kostet den HSV fast nichts.
Noch einmal kurz einen Blick zurück in den Herbst 2021. Danach plante der Vorstand für das Geschäftsjahr 2021/22 mit einem Umsatzanstieg von 40% (= rd. 78 Mio). Hier eingeflossen sind bereits die zu diesem Zeitpunkt bereits bekannten Transfererlöse von Onana und Dudziak. Die medialen Verwertungserlösen werden aufgrund eines weiteren 2.Ligajahres erheblich zurückgehen, Sondereffekte (Stadiongrundstück, Corona-Hilfe) in dieser Höhe nicht mehr zu erwarten. Selbst beim Personalaufwand ging man weiterhin von 40 Mio aus. Nicht verwunderlich deshalb, dass man von einem geringfügigen positiven EBITDA ausging, was bedeutet, was wieder ein Jahresfehlbetrag erwarten lies, ich vermutete einen mittleren einstelligen Jahresfehlbetrag.
Nun wird öffentlich schon das Bild gezeichnet, dass Wüstefeld den HSV „sanierte“, ihn „umkrempelte“. Der Jahresabschluss liegt noch nicht vor, so dass man nur einige Indizien zusammenstellen kann. Nach Informationen des HA soll der Umsatz nun 86 Mio. betragen, also eine Erhöhung von 8 Mio. Dies dürfte i.W. mit dem Erreichen des DFB-Pokalfinales und den Relegationsspielen zusammenhängen, was bei einer von mir mal angenommenen Marge von ca. 50% mit rd. 4 Mio positiv in das Ergebnis einfließt. Damit wäre man schon bei einem in etwas ausgeglichenen Ergebnis oder eben einer „schwarzen Null“. Hieran hat Wüstefeld keinen Beitrag.
Die Kapitalerhöhung erfolgte bereits im vergangene Geschäftsjahr. Hanse-Merkur war bereits beim HSV engagiert, der HSV ist seit längerem an denen dran gewesen wegen der Aufstockung deren Engagements. An diesen Themen hat Wüstefeld ebenfalls keinen Beitrag.
Inwieweit die Vermarktung des Stadionnamens durch Kühne Wüstefeld einen Beitrag hat, läßt sich nicht abschließend beurteilen. Es ist nicht auszuschließen, dass dies mit dem Erwerb der Anteile zusammenhängt und so ein Weg gefunden wurde, dass Kühne sich wieder engagieren konnte. Der finanzielle Effekt tritt allerdings erst im neuen Geschäftsjahr ein.
„Pro bono“ zu arbeiten, finde ich jetzt nicht wirklich sinnvoll und ist für mich auch keine Leistung im eigentlichen Sinne.
Wenn Wüstefeld jetzt sagt, „es sind Investitionen von mir eingefroren und gestrichen worden, die ich nicht für notwendig hielt“ und „unsere Kosten sind Champions League und nicht Zweite Liga.“, er auch bestimmte Dienstleistungsverträge gekündigt hat, dann ist immer noch unklar, was dies tatsächlich bedeutet und wie der zahlenmäßige Einfluss auf die „schwarze Null“ tatsächlich ist. Ich habe da keine sehr hohen Erwartungen. Und ob nicht zukünftig hieraus auch negative Auswirkungen, nicht nur finanzieller Art, sich ergeben können, bleibt abzuwarten. Wir haben z.B. ja gerade in der Stadiondiskussion gesehen, was es bedeutet, wenn man Investitionen aufschiebt. Und ob es nur positiv ist, wenn Mitarbeiter entlassen werden, hat ja nicht nur zuletzt @tomg zurecht in Frage gestellt. Ebenso ist es nicht uneingeschränkt positiv ausgelagerte Dienstleistungen ins eigene Haus zu holen, da man Verantwortung für die Ergebnisse übernehmen muss und weitere Mitarbeiter auf der payroll hat. Tatsächlich überflüssige Verträge zu beenden ist natürlich sinnvoll.
Richtig ist aber, dass er schon sehr umtriebig ist und wohl einiges versucht, bei den Zuschauerbegrenzungen war dies u.U. auch erfolgreich, nicht aber zusätzliches Geld von der Stadt, also unser Geld eigentlich, zu bekommen. Was die Verhandlungen mit der UEFA bedeutet ist auch unklar, da es ja nicht unbedingt darauf ankommt, was mit der UEFA verhandelt werden kann, sondern was im Stadion tatsächlich saniert werden muss und was ggf. nice-to-have ist. Dass er sich zur Aufgabe gemacht hat sich den gesamten Kostenapparat kritisch anzusehen, halte ich vom Grundsatz her ebenfalls für richtig. was dabei rauskommt und wie es ggf. zu bewerten ist, vermag ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Aber es ist ja nun nicht so, dass es das Wort „Kosten sparen“ beim HSV noch nie gegeben hat. Wettstein, den ich nun wirklich nicht verteidigen mag, stellte gerade auch dies i.Z.m. der Corona-Krise heraus („Ohne Kostensenkungen, ohne weitreichende Anpassungen aller Aufwandsarten, wäre die Krise nicht beherrschbar gewesen“ (https://www.hsv.de/news/interview-mit-frank-wettstein-zum-geschaeftsjahr-2020-21).
Wenn Wüstefeld auf der MV sagt, dass „die Mission bedrohlich war“ und „hinzu kam der Hinweis, dass wir Liquiditätsprobleme haben und eventuell Punkte, die die Fortsetzung der HSV Fußball AG gefährden könnten. Das Bild, was ich mir gemacht habe, war nicht schön“, dann verstehe ich das nicht so wirklich, da zu seinem Eintrittszeitpunkt der Stadiondeal, der natürlich extrem wichtig war, bereits unterschrieben war, und zum anderen Jansen kürzlich noch ausführte, dass „man sogar in der Krisenzeit Schulden getilgt habe“, was natürlich auch mit dem Stadiondeal zusammenhängt. Die Abwendung der Finanzkrise, die natürlich vorhanden war insbesondere wegen der Zuschauerbeschränkungen, ist ja nur aufgrund des Stadiondeals ermöglicht worden. Auch hierzu hat er nichts beigetragen. Möglicherweise ist dies eher als Verkaufen in eigener Sache zu interpretieren.
Für Legendenbildung ist es m.E. Insofern deutlich zu früh.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fanbeauftragter am 24.06.2022 um 13:21 Uhr bearbeitet
24.06.2022 - 15:09 Uhr
@fanbeauftragter
Erneut ein sehr guter und sachlicher Vortrag!
Wie kommst Du denn auf einen mittleren einstelligen Verlust für das laufende Geschäftsjahr?
Du hast doch selbst eindrucksvoll dargelegt, wie hoch der Verlust 20/21 gewesen wäre, hätte man nicht das Grundstück verkauft (14,5 Mio.) und die Coronahilfen (ich glaube Du hast da in etwa 4 Mio. ermittelt).
Somit wäre der Verlust 20/21 doch eigentlich knapp gut 20 Mio. gewesen.
Daher meine Frage.
Erneut ein sehr guter und sachlicher Vortrag!
Wie kommst Du denn auf einen mittleren einstelligen Verlust für das laufende Geschäftsjahr?
Du hast doch selbst eindrucksvoll dargelegt, wie hoch der Verlust 20/21 gewesen wäre, hätte man nicht das Grundstück verkauft (14,5 Mio.) und die Coronahilfen (ich glaube Du hast da in etwa 4 Mio. ermittelt).
Somit wäre der Verlust 20/21 doch eigentlich knapp gut 20 Mio. gewesen.
Daher meine Frage.
24.06.2022 - 16:30 Uhr
Zitat von Scroccer
@fanbeauftragter
Erneut ein sehr guter und sachlicher Vortrag!
Wie kommst Du denn auf einen mittleren einstelligen Verlust für das laufende Geschäftsjahr?
Du hast doch selbst eindrucksvoll dargelegt, wie hoch der Verlust 20/21 gewesen wäre, hätte man nicht das Grundstück verkauft (14,5 Mio.) und die Coronahilfen (ich glaube Du hast da in etwa 4 Mio. ermittelt).
Somit wäre der Verlust 20/21 doch eigentlich knapp gut 20 Mio. gewesen.
Daher meine Frage.
@fanbeauftragter
Erneut ein sehr guter und sachlicher Vortrag!
Wie kommst Du denn auf einen mittleren einstelligen Verlust für das laufende Geschäftsjahr?
Du hast doch selbst eindrucksvoll dargelegt, wie hoch der Verlust 20/21 gewesen wäre, hätte man nicht das Grundstück verkauft (14,5 Mio.) und die Coronahilfen (ich glaube Du hast da in etwa 4 Mio. ermittelt).
Somit wäre der Verlust 20/21 doch eigentlich knapp gut 20 Mio. gewesen.
Daher meine Frage.
Es ergibt sich zum einen aus den oben aufgeführten Annahmen des HSV und meinen Einschätzungen, jeweils im Herbst 2021:
EBITDA:………………..4,0
Abschreibungen:……..7,0
Zinsaufwendungen:….2,6
Steuern:……………….0,2
Jahresfehlbetrag:……. 5,8
So in etwa hätte die damalige Planung aussehen können. Natürlich haben sich im Laufe des Geschäftsjahres verschiedene Dinge geändert, eben u.a. der Umsatzanstieg gegenüber der Planung durch die sportlichen Erfolge im DFB-Pokal und die Einnahmen in der Relegation. Eine „schwarze Null“ ist insofern keine Überraschung.
29.06.2022 - 20:15 Uhr
Quelle: BILD
Eine Medizintechnikfirma habe bei Medsan 2000 PCR-Testgeräte bestellt und dafür 5,5 Mio. Euro bezahlt. Geliefert worden seien aber nur 28. In einem Anwaltsschreiben an Wüstefeld soll u.a. von „Täuschung“ die Rede sein. Die Firma fordere von dem Wüstefeld-Unternehmen nun 32 Mio. Euro, da man bereits Abnehmer für die PCR-Geräte gehabt habe.
Die Bild zitiert hier aus einem HA Plus Artikel. Da ich keinen Plus Account habe, gebe ich hier mal den Bild Artikel an.
Hier auch die Originalquelle: Hamburger Abendblatt
Man kann wohl nur hoffen, dass an der Nummer nicht viel dran ist. Ansonsten wäre es ein neues Kapitel Unruhe im Vorstand.
30.06.2022 - 10:35 Uhr
Zitat von Kirk_HSV
Die Bild zitiert hier aus einem HA Plus Artikel. Da ich keinen Plus Account habe, gebe ich hier mal den Bild Artikel an.
Hier auch die Originalquelle: Hamburger Abendblatt
Man kann wohl nur hoffen, dass an der Nummer nicht viel dran ist. Ansonsten wäre es ein neues Kapitel Unruhe im Vorstand.
Quelle: BILD
Eine Medizintechnikfirma habe bei Medsan 2000 PCR-Testgeräte bestellt und dafür 5,5 Mio. Euro bezahlt. Geliefert worden seien aber nur 28. In einem Anwaltsschreiben an Wüstefeld soll u.a. von „Täuschung“ die Rede sein. Die Firma fordere von dem Wüstefeld-Unternehmen nun 32 Mio. Euro, da man bereits Abnehmer für die PCR-Geräte gehabt habe.
Die Bild zitiert hier aus einem HA Plus Artikel. Da ich keinen Plus Account habe, gebe ich hier mal den Bild Artikel an.
Hier auch die Originalquelle: Hamburger Abendblatt
Man kann wohl nur hoffen, dass an der Nummer nicht viel dran ist. Ansonsten wäre es ein neues Kapitel Unruhe im Vorstand.
Derartige Vorgänge betreffen laut dieses Artikels nicht nur eine Firma, Lieferversprechen wurden angeblich des Öfteren nicht eingehalten. Dazu kommen recht scharfe Aussagen von ehemaligen Mitarbeitern. Zudem befindet sich eine der Beteiligungen in der Insolvenz.
Was dran ist, bzw. was die Hintergründe sind, wird man sehen. Dass das Thema heute veröffentlicht wird, ist sicherlich taktischer Natur.
Bleibt nur zu hoffen, dass der AR nun nicht überstürzt Verträge unterschreibt. Es gibt keinen Zeitdruck in der Sache, schließlich war das unentgeltliche Engagement bis zum Jahresende ausgelegt. Der HSV ist für Dr. Wüstefeld ja auch eine Herzensangelegenheit.
30.06.2022 - 10:53 Uhr
Das was man aus den Gremien bzw. über veröffentlichungen mitbekommen konnte hinterließ bei mir eigentlich einen positiven Eindruck von Herrn Dr. Wüstefeld.
Er hat versucht an vielen Stellschrauben zu drehen (Einnahmen zu optimieren und Ausgaben zu senken), um die Finanzen wieder ins richtige Fahrwasser zu bekommen, was ihm mit der Verkündung der "schwarzen Null" wohl auch zu einem großen Teil gelungen ist.
ABER !
Sollte in den Vorwürfen auch nur ein Fünkchen Wahrheit stecken, dann muss heute Abend die Entscheidung gefällt werden, dass man Herrn Dr. Wüstefeld für seine sehr gute Arbeit Dank schuldet und ihm auch ein angemessenes Geschenk überreicht, aber es darf dann mit ihm nicht weitergemacht werden. Man sollte sich (jetzt nicht falsch verstehen) gereade jetzt keine faulen Äpfel zwischen das Obst legen.
Es muss aber dann auch wieder ein Finanzfachmann ans Ruder, der was kann ! ! !
Er hat versucht an vielen Stellschrauben zu drehen (Einnahmen zu optimieren und Ausgaben zu senken), um die Finanzen wieder ins richtige Fahrwasser zu bekommen, was ihm mit der Verkündung der "schwarzen Null" wohl auch zu einem großen Teil gelungen ist.
ABER !
Sollte in den Vorwürfen auch nur ein Fünkchen Wahrheit stecken, dann muss heute Abend die Entscheidung gefällt werden, dass man Herrn Dr. Wüstefeld für seine sehr gute Arbeit Dank schuldet und ihm auch ein angemessenes Geschenk überreicht, aber es darf dann mit ihm nicht weitergemacht werden. Man sollte sich (jetzt nicht falsch verstehen) gereade jetzt keine faulen Äpfel zwischen das Obst legen.
Es muss aber dann auch wieder ein Finanzfachmann ans Ruder, der was kann ! ! !
30.06.2022 - 11:14 Uhr
Zitat von fussifuxx
Das was man aus den Gremien bzw. über veröffentlichungen mitbekommen konnte hinterließ bei mir eigentlich einen positiven Eindruck von Herrn Dr. Wüstefeld.
Er hat versucht an vielen Stellschrauben zu drehen (Einnahmen zu optimieren und Ausgaben zu senken), um die Finanzen wieder ins richtige Fahrwasser zu bekommen, was ihm mit der Verkündung der "schwarzen Null" wohl auch zu einem großen Teil gelungen ist.
ABER !
Sollte in den Vorwürfen auch nur ein Fünkchen Wahrheit stecken, dann muss heute Abend die Entscheidung gefällt werden, dass man Herrn Dr. Wüstefeld für seine sehr gute Arbeit Dank schuldet und ihm auch ein angemessenes Geschenk überreicht, aber es darf dann mit ihm nicht weitergemacht werden. Man sollte sich (jetzt nicht falsch verstehen) gereade jetzt keine faulen Äpfel zwischen das Obst legen.
Es muss aber dann auch wieder ein Finanzfachmann ans Ruder, der was kann ! ! !
Das was man aus den Gremien bzw. über veröffentlichungen mitbekommen konnte hinterließ bei mir eigentlich einen positiven Eindruck von Herrn Dr. Wüstefeld.
Er hat versucht an vielen Stellschrauben zu drehen (Einnahmen zu optimieren und Ausgaben zu senken), um die Finanzen wieder ins richtige Fahrwasser zu bekommen, was ihm mit der Verkündung der "schwarzen Null" wohl auch zu einem großen Teil gelungen ist.
ABER !
Sollte in den Vorwürfen auch nur ein Fünkchen Wahrheit stecken, dann muss heute Abend die Entscheidung gefällt werden, dass man Herrn Dr. Wüstefeld für seine sehr gute Arbeit Dank schuldet und ihm auch ein angemessenes Geschenk überreicht, aber es darf dann mit ihm nicht weitergemacht werden. Man sollte sich (jetzt nicht falsch verstehen) gereade jetzt keine faulen Äpfel zwischen das Obst legen.
Es muss aber dann auch wieder ein Finanzfachmann ans Ruder, der was kann ! ! !
ich bin ja ein Freund von Wüstefeld , aber wer will seriös heute Abend sagen da ist was dran??
also man müss schon ein wenig die Kirche im Dorf lassen .
man kann ihn gerne fragen ob er sich imstande sieht den Vorstand Job weiterzumachen , wenn er das bejaht , dann ok , aber jedwede Umwandlung von probono in einen bezahlten Job muss natürlich ruhen bis zur Entlastung.
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