Unser Leitbild - unser HSV!
17.02.2016 - 10:06 Uhr
17.02.2016 - 15:48 Uhr
Also wenn man ab jetzt direkt nach dem Leitbild arbeitet und wirtschaftlich denkt, dann müsste man als erstes mal untersuchen, welche Positionen man beim HSV wirklich braucht und welche nicht. Es ist ja schön, dass man diese Umfrage gemacht hat (an der ich auch selbstverständlich teilgenommen habe), aber was steht denn in diesem Leitbild groß drin? Man will, wie vermutlich jeder Verein der Welt den eigenen Nachwuchs bestmöglich einbinden, man will bestmöglichen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg, den Marktwert der Spieler steigern, man möchte eine Vorbildfunktion einnehmen und den Verein auf allen Ebenen bestmöglich vertreten, man möchte ein gutes Miteinander, jede Person dort einsetzen, wo sie ihre Stärken hat. Eigentlich ist doch das genau das, was jeder Verein und im Prinzip jedes Unternehmen offiziell anstrebt. Zum Schluss klopft man sich noch für den Hamburger Weg auf die Schulter, sagt, dass der Campus irgendwann mal eine wichtige Rolle einnehmen soll und erzählt, wie wichtig die Fans sind.
Ganz ehrlich, diese pdf-Datei hätte ich denen an einem Nachmittag erstellen können und es hätte vermutlich ähnliches drin gestanden. Musste man für diese paar Seiten wirklich alle Mitglieder befragen und die Fragebögen monatelang auswerten? Wenn ich lese, dass diese pdf-Datei von einer 15-köpfigen Arbeitsgruppe, die seit Juli 2015 dadran sitzt, erarbeitet wurde, dann sollte man sich vielleicht überlegen, ob man diesen Kostenpunkt nicht einsparen kann. Mit 15 Leuten und über einem halben Jahr Zeit kommt also das raus? Ganz ehrlich, die 15 Leute haben gar nichts gemacht, tut mir Leid, aber das ist leider so.
Ich finde es auch etwas fraglich ein so großes Bohei zu machen, es groß ankündigen und dann mit sowas offensichtlichen um die Ecke zu kommen. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber eigentlich kann doch daraus jetzt niemand neue Erkenntnisse gewonnen haben und wenn uns alle 2 Jahre jemand erzählt, dass wir wollen, dass alles besser wird, wen reißt das denn noch vom Hocker?
Es ist prinzipiell nicht schlecht ein Leitbild zu besitzen, was jedes größere Unternehmen hat und das auch regelmäßig überarbeitet wird, aber das kann man bei der JHV mitpräsentieren und ich weiß nicht, was in dem alten stand, aber wenn da nicht ähnliches drin stand, dann weiß ich, warum wir über die Jahre so abgesackt sind. Das ganze zeigt mir nur wieder, dass es auf der Welt viele Leute gibt, die nichts machen und so tun, als ob sie was sensationelles entwickelt haben und es genug Leute gibt, die darauf reinfallen und das ist nicht nur ein HSV Phänomen.
Ganz ehrlich, diese pdf-Datei hätte ich denen an einem Nachmittag erstellen können und es hätte vermutlich ähnliches drin gestanden. Musste man für diese paar Seiten wirklich alle Mitglieder befragen und die Fragebögen monatelang auswerten? Wenn ich lese, dass diese pdf-Datei von einer 15-köpfigen Arbeitsgruppe, die seit Juli 2015 dadran sitzt, erarbeitet wurde, dann sollte man sich vielleicht überlegen, ob man diesen Kostenpunkt nicht einsparen kann. Mit 15 Leuten und über einem halben Jahr Zeit kommt also das raus? Ganz ehrlich, die 15 Leute haben gar nichts gemacht, tut mir Leid, aber das ist leider so.
Ich finde es auch etwas fraglich ein so großes Bohei zu machen, es groß ankündigen und dann mit sowas offensichtlichen um die Ecke zu kommen. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber eigentlich kann doch daraus jetzt niemand neue Erkenntnisse gewonnen haben und wenn uns alle 2 Jahre jemand erzählt, dass wir wollen, dass alles besser wird, wen reißt das denn noch vom Hocker?
Es ist prinzipiell nicht schlecht ein Leitbild zu besitzen, was jedes größere Unternehmen hat und das auch regelmäßig überarbeitet wird, aber das kann man bei der JHV mitpräsentieren und ich weiß nicht, was in dem alten stand, aber wenn da nicht ähnliches drin stand, dann weiß ich, warum wir über die Jahre so abgesackt sind. Das ganze zeigt mir nur wieder, dass es auf der Welt viele Leute gibt, die nichts machen und so tun, als ob sie was sensationelles entwickelt haben und es genug Leute gibt, die darauf reinfallen und das ist nicht nur ein HSV Phänomen.
17.02.2016 - 15:54 Uhr
Laut Daniel Jovanov hat die Erstellung des Leitbilds 50.000-60.000 Euro gekostet (https://twitter.com/JovanovDaniel/status/699958709926170626). Dieses Geld ist sicherlich sinnvoll investiert - insbesondere in Anbetracht der relativ großen Anzahl an Personen, die in den Prozess eingebunden wurden.
Besonders spannend finde ich den Abschnitt "(...) Für unsere Bundesliga-Mannschaft fokussieren wir uns auf Spieler zwischen 18 und 23 Jahren, die ihren Leistungshöhepunkt noch vor sich haben und deren Wert während der Vertragslaufzeit zunimmt.(...)". Das ist sicherlich genau der richtige Ansatz. 18-23 Jahre halte ich allerdings für äußerst ambitioniert.
Insgesamt gefällt mir das Leitbild. Durch die Integration vieler Mitglieder dürfte es zudem ein hohes Maß an Akzeptanz besitzen. Nun liegt es an den Verantwortlichen, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Zunächst einmal obliegt es unserer Führung im nächsten Schritt nun allerdings, entsprechende Strategien zu entwickeln (bzw. bestehende anzupassen), bevor diese dann operationalisiert werden können. Dabei dürfte unserem AR-Vorsitzenden eine bedeutende Rolle zukommen, da Karl Gernandt in diesem Metier über das größte Know-how verfügen sollte.
Besonders spannend finde ich den Abschnitt "(...) Für unsere Bundesliga-Mannschaft fokussieren wir uns auf Spieler zwischen 18 und 23 Jahren, die ihren Leistungshöhepunkt noch vor sich haben und deren Wert während der Vertragslaufzeit zunimmt.(...)". Das ist sicherlich genau der richtige Ansatz. 18-23 Jahre halte ich allerdings für äußerst ambitioniert.
Insgesamt gefällt mir das Leitbild. Durch die Integration vieler Mitglieder dürfte es zudem ein hohes Maß an Akzeptanz besitzen. Nun liegt es an den Verantwortlichen, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Zunächst einmal obliegt es unserer Führung im nächsten Schritt nun allerdings, entsprechende Strategien zu entwickeln (bzw. bestehende anzupassen), bevor diese dann operationalisiert werden können. Dabei dürfte unserem AR-Vorsitzenden eine bedeutende Rolle zukommen, da Karl Gernandt in diesem Metier über das größte Know-how verfügen sollte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JackSparrow am 17.02.2016 um 15:56 Uhr bearbeitet
17.02.2016 - 16:18 Uhr
Ich finde den Anspruch den HSV unter den fünf besten Mannschaften in Deutschland zu etablieren und eine ständige Teilnahme an internationalen Wettbewerben als Ziel auszugeben etwas unglücklich, da man hier ja von den anderen Teams abhängig ist.
Insgesamt sind es die erwarteten Worthülsen, die du wohl bei im Großen und Ganzen so auch bei 95% aller anderen Bundesligisten finden würdest. Kann man mal machen, aber wäre auch ohne gegangen.
Edit:
Spitze gegenüber Knäbel?
"Wir gehen sensibel und bewusst mit internen Informationen um."
Insgesamt sind es die erwarteten Worthülsen, die du wohl bei im Großen und Ganzen so auch bei 95% aller anderen Bundesligisten finden würdest. Kann man mal machen, aber wäre auch ohne gegangen.
Edit:
Spitze gegenüber Knäbel?
"Wir gehen sensibel und bewusst mit internen Informationen um."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von GuenterGras am 17.02.2016 um 16:19 Uhr bearbeitet
17.02.2016 - 16:26 Uhr
Zitat von Tsubasa_HH
Also wenn man ab jetzt direkt nach dem Leitbild arbeitet und wirtschaftlich denkt, dann müsste man als erstes mal untersuchen, welche Positionen man beim HSV wirklich braucht und welche nicht. Es ist ja schön, dass man diese Umfrage gemacht hat (an der ich auch selbstverständlich teilgenommen habe), aber was steht denn in diesem Leitbild groß drin? Man will, wie vermutlich jeder Verein der Welt den eigenen Nachwuchs bestmöglich einbinden, man will bestmöglichen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg, den Marktwert der Spieler steigern, man möchte eine Vorbildfunktion einnehmen und den Verein auf allen Ebenen bestmöglich vertreten, man möchte ein gutes Miteinander, jede Person dort einsetzen, wo sie ihre Stärken hat. Eigentlich ist doch das genau das, was jeder Verein und im Prinzip jedes Unternehmen offiziell anstrebt. Zum Schluss klopft man sich noch für den Hamburger Weg auf die Schulter, sagt, dass der Campus irgendwann mal eine wichtige Rolle einnehmen soll und erzählt, wie wichtig die Fans sind.
Ganz ehrlich, diese pdf-Datei hätte ich denen an einem Nachmittag erstellen können und es hätte vermutlich ähnliches drin gestanden. Musste man für diese paar Seiten wirklich alle Mitglieder befragen und die Fragebögen monatelang auswerten? Wenn ich lese, dass diese pdf-Datei von einer 15-köpfigen Arbeitsgruppe, die seit Juli 2015 dadran sitzt, erarbeitet wurde, dann sollte man sich vielleicht überlegen, ob man diesen Kostenpunkt nicht einsparen kann. Mit 15 Leuten und über einem halben Jahr Zeit kommt also das raus? Ganz ehrlich, die 15 Leute haben gar nichts gemacht, tut mir Leid, aber das ist leider so.
Ich finde es auch etwas fraglich ein so großes Bohei zu machen, es groß ankündigen und dann mit sowas offensichtlichen um die Ecke zu kommen. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber eigentlich kann doch daraus jetzt niemand neue Erkenntnisse gewonnen haben und wenn uns alle 2 Jahre jemand erzählt, dass wir wollen, dass alles besser wird, wen reißt das denn noch vom Hocker?
Es ist prinzipiell nicht schlecht ein Leitbild zu besitzen, was jedes größere Unternehmen hat und das auch regelmäßig überarbeitet wird, aber das kann man bei der JHV mitpräsentieren und ich weiß nicht, was in dem alten stand, aber wenn da nicht ähnliches drin stand, dann weiß ich, warum wir über die Jahre so abgesackt sind. Das ganze zeigt mir nur wieder, dass es auf der Welt viele Leute gibt, die nichts machen und so tun, als ob sie was sensationelles entwickelt haben und es genug Leute gibt, die darauf reinfallen und das ist nicht nur ein HSV Phänomen.
Also wenn man ab jetzt direkt nach dem Leitbild arbeitet und wirtschaftlich denkt, dann müsste man als erstes mal untersuchen, welche Positionen man beim HSV wirklich braucht und welche nicht. Es ist ja schön, dass man diese Umfrage gemacht hat (an der ich auch selbstverständlich teilgenommen habe), aber was steht denn in diesem Leitbild groß drin? Man will, wie vermutlich jeder Verein der Welt den eigenen Nachwuchs bestmöglich einbinden, man will bestmöglichen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg, den Marktwert der Spieler steigern, man möchte eine Vorbildfunktion einnehmen und den Verein auf allen Ebenen bestmöglich vertreten, man möchte ein gutes Miteinander, jede Person dort einsetzen, wo sie ihre Stärken hat. Eigentlich ist doch das genau das, was jeder Verein und im Prinzip jedes Unternehmen offiziell anstrebt. Zum Schluss klopft man sich noch für den Hamburger Weg auf die Schulter, sagt, dass der Campus irgendwann mal eine wichtige Rolle einnehmen soll und erzählt, wie wichtig die Fans sind.
Ganz ehrlich, diese pdf-Datei hätte ich denen an einem Nachmittag erstellen können und es hätte vermutlich ähnliches drin gestanden. Musste man für diese paar Seiten wirklich alle Mitglieder befragen und die Fragebögen monatelang auswerten? Wenn ich lese, dass diese pdf-Datei von einer 15-köpfigen Arbeitsgruppe, die seit Juli 2015 dadran sitzt, erarbeitet wurde, dann sollte man sich vielleicht überlegen, ob man diesen Kostenpunkt nicht einsparen kann. Mit 15 Leuten und über einem halben Jahr Zeit kommt also das raus? Ganz ehrlich, die 15 Leute haben gar nichts gemacht, tut mir Leid, aber das ist leider so.
Ich finde es auch etwas fraglich ein so großes Bohei zu machen, es groß ankündigen und dann mit sowas offensichtlichen um die Ecke zu kommen. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber eigentlich kann doch daraus jetzt niemand neue Erkenntnisse gewonnen haben und wenn uns alle 2 Jahre jemand erzählt, dass wir wollen, dass alles besser wird, wen reißt das denn noch vom Hocker?
Es ist prinzipiell nicht schlecht ein Leitbild zu besitzen, was jedes größere Unternehmen hat und das auch regelmäßig überarbeitet wird, aber das kann man bei der JHV mitpräsentieren und ich weiß nicht, was in dem alten stand, aber wenn da nicht ähnliches drin stand, dann weiß ich, warum wir über die Jahre so abgesackt sind. Das ganze zeigt mir nur wieder, dass es auf der Welt viele Leute gibt, die nichts machen und so tun, als ob sie was sensationelles entwickelt haben und es genug Leute gibt, die darauf reinfallen und das ist nicht nur ein HSV Phänomen.
Nein, du bist nicht alleine.
Wirkt halt irgendwie wie Aktionismus.
Ich will das jetzt auch gar nicht zu sehr negativ besudeln, generell ist es ja nichts schlechtes.
Ich weiß auch nicht was ich erwartet habe, aber schon bei der Umfrage wurde ich halt stutzig.
Naja, hoffen wir, dass nun wo es jeder vielleicht unterschreiben muss, irgendwie auch wirklich gelebt wird.
17.02.2016 - 16:45 Uhr
Zitat von Tsubasa_HH
Also wenn man ab jetzt direkt nach dem Leitbild arbeitet und wirtschaftlich denkt, dann müsste man als erstes mal untersuchen, welche Positionen man beim HSV wirklich braucht und welche nicht. Es ist ja schön, dass man diese Umfrage gemacht hat (an der ich auch selbstverständlich teilgenommen habe), aber was steht denn in diesem Leitbild groß drin? Man will, wie vermutlich jeder Verein der Welt den eigenen Nachwuchs bestmöglich einbinden, man will bestmöglichen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg, den Marktwert der Spieler steigern, man möchte eine Vorbildfunktion einnehmen und den Verein auf allen Ebenen bestmöglich vertreten, man möchte ein gutes Miteinander, jede Person dort einsetzen, wo sie ihre Stärken hat. Eigentlich ist doch das genau das, was jeder Verein und im Prinzip jedes Unternehmen offiziell anstrebt. Zum Schluss klopft man sich noch für den Hamburger Weg auf die Schulter, sagt, dass der Campus irgendwann mal eine wichtige Rolle einnehmen soll und erzählt, wie wichtig die Fans sind.
Ganz ehrlich, diese pdf-Datei hätte ich denen an einem Nachmittag erstellen können und es hätte vermutlich ähnliches drin gestanden. Musste man für diese paar Seiten wirklich alle Mitglieder befragen und die Fragebögen monatelang auswerten? Wenn ich lese, dass diese pdf-Datei von einer 15-köpfigen Arbeitsgruppe, die seit Juli 2015 dadran sitzt, erarbeitet wurde, dann sollte man sich vielleicht überlegen, ob man diesen Kostenpunkt nicht einsparen kann. Mit 15 Leuten und über einem halben Jahr Zeit kommt also das raus? Ganz ehrlich, die 15 Leute haben gar nichts gemacht, tut mir Leid, aber das ist leider so.
Ich finde es auch etwas fraglich ein so großes Bohei zu machen, es groß ankündigen und dann mit sowas offensichtlichen um die Ecke zu kommen. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber eigentlich kann doch daraus jetzt niemand neue Erkenntnisse gewonnen haben und wenn uns alle 2 Jahre jemand erzählt, dass wir wollen, dass alles besser wird, wen reißt das denn noch vom Hocker?
Es ist prinzipiell nicht schlecht ein Leitbild zu besitzen, was jedes größere Unternehmen hat und das auch regelmäßig überarbeitet wird, aber das kann man bei der JHV mitpräsentieren und ich weiß nicht, was in dem alten stand, aber wenn da nicht ähnliches drin stand, dann weiß ich, warum wir über die Jahre so abgesackt sind. Das ganze zeigt mir nur wieder, dass es auf der Welt viele Leute gibt, die nichts machen und so tun, als ob sie was sensationelles entwickelt haben und es genug Leute gibt, die darauf reinfallen und das ist nicht nur ein HSV Phänomen.
Also wenn man ab jetzt direkt nach dem Leitbild arbeitet und wirtschaftlich denkt, dann müsste man als erstes mal untersuchen, welche Positionen man beim HSV wirklich braucht und welche nicht. Es ist ja schön, dass man diese Umfrage gemacht hat (an der ich auch selbstverständlich teilgenommen habe), aber was steht denn in diesem Leitbild groß drin? Man will, wie vermutlich jeder Verein der Welt den eigenen Nachwuchs bestmöglich einbinden, man will bestmöglichen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg, den Marktwert der Spieler steigern, man möchte eine Vorbildfunktion einnehmen und den Verein auf allen Ebenen bestmöglich vertreten, man möchte ein gutes Miteinander, jede Person dort einsetzen, wo sie ihre Stärken hat. Eigentlich ist doch das genau das, was jeder Verein und im Prinzip jedes Unternehmen offiziell anstrebt. Zum Schluss klopft man sich noch für den Hamburger Weg auf die Schulter, sagt, dass der Campus irgendwann mal eine wichtige Rolle einnehmen soll und erzählt, wie wichtig die Fans sind.
Ganz ehrlich, diese pdf-Datei hätte ich denen an einem Nachmittag erstellen können und es hätte vermutlich ähnliches drin gestanden. Musste man für diese paar Seiten wirklich alle Mitglieder befragen und die Fragebögen monatelang auswerten? Wenn ich lese, dass diese pdf-Datei von einer 15-köpfigen Arbeitsgruppe, die seit Juli 2015 dadran sitzt, erarbeitet wurde, dann sollte man sich vielleicht überlegen, ob man diesen Kostenpunkt nicht einsparen kann. Mit 15 Leuten und über einem halben Jahr Zeit kommt also das raus? Ganz ehrlich, die 15 Leute haben gar nichts gemacht, tut mir Leid, aber das ist leider so.
Ich finde es auch etwas fraglich ein so großes Bohei zu machen, es groß ankündigen und dann mit sowas offensichtlichen um die Ecke zu kommen. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber eigentlich kann doch daraus jetzt niemand neue Erkenntnisse gewonnen haben und wenn uns alle 2 Jahre jemand erzählt, dass wir wollen, dass alles besser wird, wen reißt das denn noch vom Hocker?
Es ist prinzipiell nicht schlecht ein Leitbild zu besitzen, was jedes größere Unternehmen hat und das auch regelmäßig überarbeitet wird, aber das kann man bei der JHV mitpräsentieren und ich weiß nicht, was in dem alten stand, aber wenn da nicht ähnliches drin stand, dann weiß ich, warum wir über die Jahre so abgesackt sind. Das ganze zeigt mir nur wieder, dass es auf der Welt viele Leute gibt, die nichts machen und so tun, als ob sie was sensationelles entwickelt haben und es genug Leute gibt, die darauf reinfallen und das ist nicht nur ein HSV Phänomen.
Es gab vorher kein Leitbild.
Jetzt ist es die Pflicht, dieses Leitbild mit Leben zu füllen. Erst dann wird man sehen, was es wert ist. Bis dahin macht es auf mich aber einen sehr guten und vor allem sehr wichtigen Eindruck.
Und wenn du den Inhalt für Selbstverständlich hältst, ist ja nur umso besser.
17.02.2016 - 17:03 Uhr
Zitat von Soulja
Finde auch diese Trennung richtig und wichtig. "Hanseatisch handeln" hat nun mal seinen Ursprung bei den Kaufmännern, da finde ich die Abgrenzung im Bereich der "Gesellschaft" viel wichtiger und auch passender.
Zitat von Pinkman
Der Punkt ist doch unter "Aktive Rolle in der Gesellschaft" drin:
Geht dir das nicht weit genug?
Zitat von Jottkah1887
Überflogen.
Ja, find's OK, enthält jetzt sicher keine bahnbrechenden Überraschungen, hat aus meiner Sicht aber eine Chance vertan:
Als "hanseatische Werte" wären für mich in diesem Leitbild über 'freundlich und respektvoll' hinaus der explizite Respekt vor Minderheiten und eine Absage an Rassismus und Homophobie in diesen Zeiten ein wichtiger Punkt gewesen.
Das mögen viele als zu politisch, zeitgeistig oder pc sehen, aber mich enttäuscht das sehr.
Gruß
Jottkah1887
Überflogen.
Ja, find's OK, enthält jetzt sicher keine bahnbrechenden Überraschungen, hat aus meiner Sicht aber eine Chance vertan:
Als "hanseatische Werte" wären für mich in diesem Leitbild über 'freundlich und respektvoll' hinaus der explizite Respekt vor Minderheiten und eine Absage an Rassismus und Homophobie in diesen Zeiten ein wichtiger Punkt gewesen.
Das mögen viele als zu politisch, zeitgeistig oder pc sehen, aber mich enttäuscht das sehr.
Gruß
Jottkah1887
Der Punkt ist doch unter "Aktive Rolle in der Gesellschaft" drin:
Zitat von HSV Leitbild
Wir sind ein weltoffener Club, der sich klar gegen jede Form von Diskriminierung,
Gewalt und Extremismus stellt.
Wir sind ein weltoffener Club, der sich klar gegen jede Form von Diskriminierung,
Gewalt und Extremismus stellt.
Geht dir das nicht weit genug?
Finde auch diese Trennung richtig und wichtig. "Hanseatisch handeln" hat nun mal seinen Ursprung bei den Kaufmännern, da finde ich die Abgrenzung im Bereich der "Gesellschaft" viel wichtiger und auch passender.
+1!
Man hat zwar vom Hanseaten so ein gewisses Bild im Kopf, aber ob das dann wirklich auch die gesellschaftlichen Aspekte beinhaltet?
Ich denke in dem Zusammenhang eher an Hamburger Pfeffersäcke. ;-)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rotzobert am 17.02.2016 um 17:03 Uhr bearbeitet
17.02.2016 - 17:10 Uhr
Zitat von Pinkman
...
Es gab vorher kein Leitbild.
Jetzt ist es die Pflicht, dieses Leitbild mit Leben zu füllen. Erst dann wird man sehen, was es wert ist. Bis dahin macht es auf mich aber einen sehr guten und vor allem sehr wichtigen Eindruck.
Und wenn du den Inhalt für Selbstverständlich hältst, ist ja nur umso besser.
...
Es gab vorher kein Leitbild.
Jetzt ist es die Pflicht, dieses Leitbild mit Leben zu füllen. Erst dann wird man sehen, was es wert ist. Bis dahin macht es auf mich aber einen sehr guten und vor allem sehr wichtigen Eindruck.
Und wenn du den Inhalt für Selbstverständlich hältst, ist ja nur umso besser.
Es war glaube ich vor 4 Jahren, 2012, unter EOR als AR V wurde eine Wertediskussion begonnen und auch ein Leitbild vorgestellt bzw. zur Diskussion gestellt. Kann man in der HSV live von damals ganz gut alles nachlesen.
Leider hatte der damalige gesamte AR gemeint, dass sei nicht so wichtig und hat EOR das Mandat für die weitere Entwicklung entzogen.
Soweit ich die Wertediskussion damals mitbegleiten konnte, gab es ähnliches wie jetzt veröffentlicht dort auch schon niedergeschrieben. Dazu aber auch noch viele plakative Grafiken. Ich fand es in meiner Erinnerung sogar anschaulicher und nachvollziehbarer.
Hinzu kommt evtl. dass das alles ja nun kein Hexenwerk darstellt (machen alle Unternehmen Land auf, Land ab - wenn sie denn Zeit und Muße haben) und ich auch den ganzen Hype darum übertrieben fand. Wir haben zZ mMn ganz andere Probleme und ein striktes handeln nach den dort gewünschten abgeleiteten (teilweise strategischen, teilweise sogar taktischen) Massnahmen in Richtung zb junge Spieler für zb Buli, können wir uns mMn gar nicht leisten und ist momentan auch zu riskant.
Von daher bin ich
a) über das Ergebnis jetzt eher enttäuscht, weil dort für mich nichts bahnbrechend neues oder überraschendes steht und
b) finde ich schade, dass oft Leitbilder mit sehr konkreten operativen Massnahmen und vorgegebene Strategien, vermischt werden.
Daher bin ich eher beim obigen Post von User Tsubasa HH
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ahoi am 17.02.2016 um 17:18 Uhr bearbeitet
17.02.2016 - 17:20 Uhr
Ich habe 2 Fragen zu eurem Leitbild
Warum wurde 2x auf selbstbestimmt hingewiesen?
Besteht nicht ein Widerspruch zwischen Top 5 und ständige! Internationaler Teilnahme und dem Wert Bescheidenheit? Oder bezieht sich Bescheidenheit nur auf die Erläuterung dazu?
Warum wurde 2x auf selbstbestimmt hingewiesen?
Besteht nicht ein Widerspruch zwischen Top 5 und ständige! Internationaler Teilnahme und dem Wert Bescheidenheit? Oder bezieht sich Bescheidenheit nur auf die Erläuterung dazu?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Chrischi_VFB am 17.02.2016 um 17:20 Uhr bearbeitet
17.02.2016 - 17:38 Uhr
Dachte eigentlich jedes halbwegs seriös geführte Unternehmen (oder Verein) besitzt sowas wie ein Leitbild, eine Mission oder Vision. Aja, seriös geführt, da war ja was
Genauso wie viele Medien Aktionismus als Instrument benutzen um negative Stimmung zu erzeugen, kann er auch benutzt werden um positive Stimmung um den Verein zu erzeugen. Nicht jeder hinterfragt alles so kritisch, wie es hier im Forum hinterfragt wird. Viele registrieren bloß, dass der HSV versucht positive Tugenden und hanseatische Werte in ihr Konzept zu implementieren und denken sich "da tut sich was", obwohl sich faktisch nichts ändert. Einige andere sehen darin nur einen populistischen Irreführung und Heuchlerei, die wären wohl andersrum auch nicht zufrieden gewesen.
Ein Leitbild sollte mMn. auch nichts spezielles wie ein Nachwuchskonzept kommunizieren, kann ruhig etwas allgemeiner und objektiver gehalten werden.
Allgemein warne ich davor in allem gleich etwas Negatives erkennen zu können, nur weil sich faktisch nichts ändert. Ich bin auch ein Fan von Trauerminuten im Stadion oder no-racism-Banner beim Einlaufen. Da zählt einfach das Gesamtbild, die sogenannte Coporate Identity, und da ist das Leitbild ein wesentlicher, wenn auch nicht unbedingt vielaussagender, Bestandteil.
Genauso wie viele Medien Aktionismus als Instrument benutzen um negative Stimmung zu erzeugen, kann er auch benutzt werden um positive Stimmung um den Verein zu erzeugen. Nicht jeder hinterfragt alles so kritisch, wie es hier im Forum hinterfragt wird. Viele registrieren bloß, dass der HSV versucht positive Tugenden und hanseatische Werte in ihr Konzept zu implementieren und denken sich "da tut sich was", obwohl sich faktisch nichts ändert. Einige andere sehen darin nur einen populistischen Irreführung und Heuchlerei, die wären wohl andersrum auch nicht zufrieden gewesen.
Ein Leitbild sollte mMn. auch nichts spezielles wie ein Nachwuchskonzept kommunizieren, kann ruhig etwas allgemeiner und objektiver gehalten werden.
Allgemein warne ich davor in allem gleich etwas Negatives erkennen zu können, nur weil sich faktisch nichts ändert. Ich bin auch ein Fan von Trauerminuten im Stadion oder no-racism-Banner beim Einlaufen. Da zählt einfach das Gesamtbild, die sogenannte Coporate Identity, und da ist das Leitbild ein wesentlicher, wenn auch nicht unbedingt vielaussagender, Bestandteil.
17.02.2016 - 17:39 Uhr
Oha... sport1 hat es ja auch nochmal zusammengefasst (http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2016/02/hamburger-sv-verankert-neues-leitbild)
und irgendwo sind es Leitlinien bzw. Ziele, die jeder Club erreichen will.
ABER, ein Leitbild sollte realisierbar sein.
Für sein Bundesliga-Team will sich der HSVHSV feiert die Helden vom Abstellgleis auf "auf Spieler zwischen 18 und 23 Jahren" fokussieren, "die ihren Leistungshöhepunkt noch vor sich haben und deren Wert während der Vertragslaufzeit zunimmt".
und
"Unser sportliches Ziel ist die Etablierung unter den fünf besten Mannschaften in Deutschland und eine ständige Teilnahme an internationalen Wettbewerben"
Also wenn man nicht mit Spielern wie Tah, Christensen, Sane und Co bestückt ist, kann man die gleichzeitige Erfülling beider "Wünsche" abhaken.
Das jedoch ein solch junges Team mit diesen sportlichen Möglichkeiten wertsteigernd ist, ist natürlich nur eine logische Konsequenz daraus.
Dazu
Als "HSV-Werte" werden Teamgeist, Siegeswille, Leistungsbereitschaft, Bescheidenheit und Kritikfähigkeit definiert.
Bescheidenheit und Kritikfähigkeit sind 2 Attribute die ich in den letzten 10 Jahren beim HSV nicht ansatzweise gesehen habe...
und irgendwo sind es Leitlinien bzw. Ziele, die jeder Club erreichen will.
ABER, ein Leitbild sollte realisierbar sein.
Für sein Bundesliga-Team will sich der HSVHSV feiert die Helden vom Abstellgleis auf "auf Spieler zwischen 18 und 23 Jahren" fokussieren, "die ihren Leistungshöhepunkt noch vor sich haben und deren Wert während der Vertragslaufzeit zunimmt".
und
"Unser sportliches Ziel ist die Etablierung unter den fünf besten Mannschaften in Deutschland und eine ständige Teilnahme an internationalen Wettbewerben"
Also wenn man nicht mit Spielern wie Tah, Christensen, Sane und Co bestückt ist, kann man die gleichzeitige Erfülling beider "Wünsche" abhaken.
Das jedoch ein solch junges Team mit diesen sportlichen Möglichkeiten wertsteigernd ist, ist natürlich nur eine logische Konsequenz daraus.
Dazu
Als "HSV-Werte" werden Teamgeist, Siegeswille, Leistungsbereitschaft, Bescheidenheit und Kritikfähigkeit definiert.
Bescheidenheit und Kritikfähigkeit sind 2 Attribute die ich in den letzten 10 Jahren beim HSV nicht ansatzweise gesehen habe...
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