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Untere Klassen

22.06.2011 - 16:19 Uhr
Untere Klassen |#2231
04.05.2014 - 12:28 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53:
Zitat von dynamo_willi:
du hast das Interview von Mackenroth gebracht, darauf die nachfrage von dynamo68, was dieser in seiner Amtszeit als AR gleistet hat... (glaube ich zumindest)


Kann sein, dass er das meint. Nun, die Arbeit eines Herrn Mackenroths habe ich nicht so hoch gepriesen. Ich weiß nur, dass er an einer neuen Satzung für den Verein gearbeitet hat, und das soll seiner Aussage gemäß einer Majestätsbeleidigung nah gekommen sein, was mich nicht unbedingt wundern würde.


Ja, das hat er gemeint :-)
Und bevor Du auf Größen wie Hr. M. aufbaust, solltest Du Dich zu deren Wirken erstmal schlau machen. Auch wenn's dann mal nicht so in Dein unverrückbares Bild passt. Gehört allerdings alles nicht hierher.
Untere Klassen |#2232
05.05.2014 - 06:44 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53:
@cookie, Du kannst hier noch 100.000 Beiträge schreiben, es wird sich nichts ändern, wenn man immer das Gleiche im Verein macht.
Aber schreibe ruhig weiter, andere werden Europapokal spielen und Du hast Deinen fangesteuerten Aufsichtsrat und Deine Demokratie, die eben nur eine Scheindemokratie ist, weil sie durch die aktive Fanszene maßgeblich beeinflußt wird (siehe letzte Aufsichtsratswahl, vgl. Interview mit Gert Mackenroth).
Eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass der Lehmann und der Gaschi die Hand beim Ankreuzen geführt hätten. Was hat das mit Demokratie zu tun, wenn eine Frau Schantin äußert, bloß nichts gegen die Ultras zu unternehmen?

Und als Letztes dazu, wir sind seit 25 Jahren im Kapitalismus oder der Markwirtschaft angelangt. Dort hat Geld das Primat. Wer sich dem Markt verschließt, oder am Markt vorbei rumwerkelt (rumwerkelt ist in diesem Zusammenhang bewußt gewählt, weil es sich mit dem Kicker-Zitat deckt), wird am Markt scheitern. Das ist eine der grundlegenden Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus.
Wer in die Gremien ahnungslose Hobbyaufsichtsratsmitglieder wählt, die nicht einmal ihre grundlegenden Hausaufgaben termingerecht erledigen, kann ebenfalls keinen Blumentopf gewinnen.
Träum weiter @cookie, ich gönne sie Dir alle, Deine Träume! :rolleyes


Adler, scheinbar hast du null Plan von Wirtschaft und die Bewertungen drunter zeigen mir, dass du da scheinbar nicht der einzige bist.

Wenn man RBL mit dem Markt erklären will, sollte man vielleicht erstmal überlegen ob es einen weiteren Markt gibt wie im Fußball. Gibt es einen weiteren Markt wo die Anzahl Wettbewerber reglementiert wurde? Gibt es einen Markt wo man ohne Probleme so einsteigen kann wie im Fußball?
Nein, den gibt es nicht und eine Grundmaxime hast du nämlich gänzlich vergessen:
Fehler werden vom Markt bestraft. In der normalen Wirtschaft sind das Marktanteile, oder eben die Insolvenz. Im Fußball ist es die Nichtqualifikation für die EL/CL, oder der Abstieg.
Was bedeutet aber Misserfolg? Normalerweise, dass ein Unternehmen kürzertreten muss und einen Haushaltsplan aufstellt und sich überlegt wie man gezielt aus dem Schlamassel heraus kommt.
Tun das Hoffenheim, Wolfsburg, oder RBL? Bei Misserfolg wird nach geworfen, egal wie schelcht man die letzten Jahre gewesen ist. Jeder dieser Vereine enthebt sich gänzlich den Gesetzen des Marktes, weil hier ein Grundkapital im Hintergrund ist, welches von KEINEM anderen Verein aufgebracht werden kann.
Egal wie sehr man sich den bisherigen Kommerz eingestanden hat, hat bis WOB, 1899 und RBL trotz potenter Sponsoren eine Regel immer Bestand gehabt: Misserfolg wird bestraft.
Wolfsburg war über 5 Jahre an keinem Internationalen Wettbewerb beteiligt und kann sich dennoch ein Transferminus von über 30 Millionen allein nur diese Saison leisten. Ist das Markgerecht, dass ein Unternehmen, welches nur scheiße baut ewig nachbuttern kann? Nein, Adler. Das ist es nicht.

Jeder Fußballverein wäre ohne diese Unterstützung, welche diese drei Vereine genießen, schon lange pleite gewesen und das ist eigentlich auch gut so gewesen, denn genau das hatte einen dazu angehalten zu wirtschaften und mit dem auszukommen, was man hatte.
Aber dank RBL, Wolfsburg und Hoffenheim geraten wir immer mehr in die Richtung NBA, NFL und NHL.
Untere Klassen |#2233
05.05.2014 - 09:52 Uhr
Zitat von Cookie_Monster:


Jeder Fußballverein wäre ohne diese Unterstützung, welche diese drei Vereine genießen, schon lange pleite gewesen und das ist eigentlich auch gut so gewesen, denn genau das hatte einen dazu angehalten zu wirtschaften und mit dem auszukommen, was man hatte.
Aber dank RBL, Wolfsburg und Hoffenheim geraten wir immer mehr in die Richtung NBA, NFL und NHL.


Ach Cookie, ich stimme dir teilweise zu. (Allerdings nicht mit deiner Schlussfolgerung, dass man bei Zielverfehlung zwangsläufig den Gürtel enger schnallen muss, häufig wird da auch bei anderen Unternehmen gerade investiert, weil man sich sonst kaputt spart... aber das ist ne Philosophiefrage... und gehört fast nicht mehr hier hin)

Die Diskrepanz zwischen bezuschusster (Hoppenheim, RBL) sowie historisch gewachsener (Bayern Muc) wirtschaftlicher Potenz zu kleineren Vereinen bzw. WIedervereinigungsverlierern hat aber auch in meinen Augen ein Ausmass erreicht, wo nachhaltiger sportlicher Erfolg bei Underdogs eher die absolute Ausnahme darstellt. Da wir die Welt nicht ändern können, habe ich mich mit RB bereits "versöhnt", es ist die einzige Möglichkeit, bei der irgendwo im Osten mal in der nächsten Dekade "Europapokal" gerufen werden kann. Das gilt es zu akzeptieren. (toll finden muss man es aber nicht)

Mich stören vielmehr Vereine wie die Audis... die auch noch einen auf Tradition machen, kaum Leute mobiliseren (da sie der 23627356723478. Verein aus Bayern sind) und klammheimlich auch nur durch den Investor gepusht werden... Diese Scheinheiligkeit K°°°t mich fast mehr an, als RB...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Huestel am 05.05.2014 um 09:53 Uhr bearbeitet
Untere Klassen |#2234
05.05.2014 - 10:04 Uhr
Zitat von Huestel:
Zitat von Cookie_Monster:


Jeder Fußballverein wäre ohne diese Unterstützung, welche diese drei Vereine genießen, schon lange pleite gewesen und das ist eigentlich auch gut so gewesen, denn genau das hatte einen dazu angehalten zu wirtschaften und mit dem auszukommen, was man hatte.
Aber dank RBL, Wolfsburg und Hoffenheim geraten wir immer mehr in die Richtung NBA, NFL und NHL.


Ach Cookie, ich stimme dir teilweise zu. (Allerdings nicht mit deiner Schlussfolgerung, dass man bei Zielverfehlung zwangsläufig den Gürtel enger schnallen muss, häufig wird da auch bei anderen Unternehmen gerade investiert, weil man sich sonst kaputt spart... aber das ist ne Philosophiefrage... und gehört fast nicht mehr hier hin)

Die Diskrepanz zwischen bezuschusster (Hoppenheim, RBL) sowie historisch gewachsener (Bayern Muc) wirtschaftlicher Potenz zu kleineren Vereinen bzw. WIedervereinigungsverlierern hat aber auch in meinen Augen ein Ausmass erreicht, wo nachhaltiger sportlicher Erfolg bei Underdogs eher die absolute Ausnahme darstellt. Da wir die Welt nicht ändern können, habe ich mich mit RB bereits "versöhnt", es ist die einzige Möglichkeit, bei der irgendwo im Osten mal in der nächsten Dekade "Europapokal" gerufen werden kann. Das gilt es zu akzeptieren. (toll finden muss man es aber nicht)

Mich stören vielmehr Vereine wie die Audis... die auch noch einen auf Tradition machen, kaum Leute mobiliseren (da sie der 23627356723478. Verein aus Bayern sind) und klammheimlich auch nur durch den Investor gepusht werden... Diese Scheinheiligkeit K°°°t mich fast mehr an, als RB...


Klar muss investiert werden bei Misserfolg, nur das Ausmaß ist hier entscheidend. Welches Unternehmen kann sich nach fast zwanzig Jahren und nur einem einzigen Erfolg ein Minus von über 170 Millionen allein in der Anschaffung der Investitionsgüter leisten?* Da ist noch nicht mal der Unterhalt dieser beinhaltet und ein Diego verdiente dort mehr, als mancher Bayernspieler.
Darum gehts und wenn dann noch Leute sagen "die ganzen Traditionsvereine wirtschaften doch eh nur scheiße und haben sich das selber zu zuschreiben", dann frage ich mich was Wolfsburg, Hoffenheim und RBL betreiben?

Ich habe viele Probleme mit RBL, aber die zwei Kernthemen sind das wirtschaftliche Ungleichgewicht gepaart mit fehlenden wirtschaften, sowie das Ausstrapazieren von Regeln und Gesetzen.

*Man sollte auch nicht vergessen in welchen Größenordnungen wir hier reden. Ein Fußballverein setzt in Deutschland keine Milliarden um, sondern wir reden hier um einen Spitzenumsatz in Deutschland von über 400 Millionen und das beim Krösus Bayern. Wolfsburg bewegt hingegen zwischen 100-175 Millionen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cookie_Monster am 05.05.2014 um 10:07 Uhr bearbeitet
Untere Klassen |#2235
05.05.2014 - 10:18 Uhr
... versteh dich voll. Aber in meinen Augen wird das zu sehr auf RB bezogen. Der Altherrenverein in Frankfurt hat das ja auch geschickt befeuert in dem er das Regelwerk mit völlig aus der Luft gegriffenen "Gültigkeitszeiträumen" versehen hat. Wieso gilt denn bitte schön für RB eine "engere" Regel als für Wolfsburg... Sinn macht das keinen... muss es ja aber auch nicht :o(

Wie gesagt, wir werde es nicht ändern, und so bleibt mir nur mich an den positiven Dingen zu erfreuen... mit RB in Liga eins gelingt es vielleicht den Bayern nicht mehr zu 100prozent jeden fähigen Spieler der Konkurrenz zu sich zu ziehen... Für uns bleiben im Spiel der Giganten nur die Brotkrumen... ob mit oder ohne RB... das ist dann schon Wurst...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Huestel am 05.05.2014 um 10:19 Uhr bearbeitet
Untere Klassen |#2236
05.05.2014 - 10:47 Uhr
Zitat von Huestel:
... versteh dich voll. Aber in meinen Augen wird das zu sehr auf RB bezogen. Der Altherrenverein in Frankfurt hat das ja auch geschickt befeuert in dem er das Regelwerk mit völlig aus der Luft gegriffenen "Gültigkeitszeiträumen" versehen hat. Wieso gilt denn bitte schön für RB eine "engere" Regel als für Wolfsburg... Sinn macht das keinen... muss es ja aber auch nicht :o

"Bestandsschutz".;)


Zitat
Wie gesagt, wir werde es nicht ändern, und so bleibt mir nur mich an den positiven Dingen zu erfreuen... mit RB in Liga eins gelingt es vielleicht den Bayern nicht mehr zu 100prozent jeden fähigen Spieler der Konkurrenz zu sich zu ziehen... Für uns bleiben im Spiel der Giganten nur die Brotkrumen... ob mit oder ohne RB... das ist dann schon Wurst...


Mir sagen meine Prinzipien etwas anderes und wurde auch dahingehend anders erzogen. Aber das hält nun mal jeder anders.;)
Untere Klassen |#2237
05.05.2014 - 18:51 Uhr
das rb hausblatt lvz vermeldet, dass röttger in seine geburtsortnähe zu viktoria köln wechselt.
von einer millionärs gesponsorten truppe zur nächsten. da verschlechtert er sich finanziell wahrscheinlich nicht mal allzu sehr.

http://leipzig.sportbuzzer.de/magazin/timo-roettger-wechselt-von-rb-leipzig-zu-viktoria-koeln/3331

•     •     •

pyrotechnik ist kein verbrechen,
ABER SIE STINKT!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von tiro_libre am 05.05.2014 um 18:53 Uhr bearbeitet
Untere Klassen |#2238
05.05.2014 - 18:57 Uhr
Zitat von Cookie_Monster:
Zitat von SGD-Adlershof53:
@cookie, Du kannst hier noch 100.000 Beiträge schreiben, es wird sich nichts ändern, wenn man immer das Gleiche im Verein macht.
Aber schreibe ruhig weiter, andere werden Europapokal spielen und Du hast Deinen fangesteuerten Aufsichtsrat und Deine Demokratie, die eben nur eine Scheindemokratie ist, weil sie durch die aktive Fanszene maßgeblich beeinflußt wird (siehe letzte Aufsichtsratswahl, vgl. Interview mit Gert Mackenroth).
Eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass der Lehmann und der Gaschi die Hand beim Ankreuzen geführt hätten. Was hat das mit Demokratie zu tun, wenn eine Frau Schantin äußert, bloß nichts gegen die Ultras zu unternehmen?

Und als Letztes dazu, wir sind seit 25 Jahren im Kapitalismus oder der Markwirtschaft angelangt. Dort hat Geld das Primat. Wer sich dem Markt verschließt, oder am Markt vorbei rumwerkelt (rumwerkelt ist in diesem Zusammenhang bewußt gewählt, weil es sich mit dem Kicker-Zitat deckt), wird am Markt scheitern. Das ist eine der grundlegenden Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus.
Wer in die Gremien ahnungslose Hobbyaufsichtsratsmitglieder wählt, die nicht einmal ihre grundlegenden Hausaufgaben termingerecht erledigen, kann ebenfalls keinen Blumentopf gewinnen.
Träum weiter @cookie, ich gönne sie Dir alle, Deine Träume! :rolleyes


Adler, scheinbar hast du null Plan von Wirtschaft und die Bewertungen drunter zeigen mir, dass du da scheinbar nicht der einzige bist.

Wenn man RBL mit dem Markt erklären will, sollte man vielleicht erstmal überlegen ob es einen weiteren Markt gibt wie im Fußball. Gibt es einen weiteren Markt wo die Anzahl Wettbewerber reglementiert wurde? Gibt es einen Markt wo man ohne Probleme so einsteigen kann wie im Fußball?
Nein, den gibt es nicht und eine Grundmaxime hast du nämlich gänzlich vergessen:
Fehler werden vom Markt bestraft. In der normalen Wirtschaft sind das Marktanteile, oder eben die Insolvenz. Im Fußball ist es die Nichtqualifikation für die EL/CL, oder der Abstieg.
Was bedeutet aber Misserfolg? Normalerweise, dass ein Unternehmen kürzertreten muss und einen Haushaltsplan aufstellt und sich überlegt wie man gezielt aus dem Schlamassel heraus kommt.
Tun das Hoffenheim, Wolfsburg, oder RBL? Bei Misserfolg wird nach geworfen, egal wie schelcht man die letzten Jahre gewesen ist. Jeder dieser Vereine enthebt sich gänzlich den Gesetzen des Marktes, weil hier ein Grundkapital im Hintergrund ist, welches von KEINEM anderen Verein aufgebracht werden kann.
Egal wie sehr man sich den bisherigen Kommerz eingestanden hat, hat bis WOB, 1899 und RBL trotz potenter Sponsoren eine Regel immer Bestand gehabt: Misserfolg wird bestraft.
Wolfsburg war über 5 Jahre an keinem Internationalen Wettbewerb beteiligt und kann sich dennoch ein Transferminus von über 30 Millionen allein nur diese Saison leisten. Ist das Markgerecht, dass ein Unternehmen, welches nur scheiße baut ewig nachbuttern kann? Nein, Adler. Das ist es nicht.

Jeder Fußballverein wäre ohne diese Unterstützung, welche diese drei Vereine genießen, schon lange pleite gewesen und das ist eigentlich auch gut so gewesen, denn genau das hatte einen dazu angehalten zu wirtschaften und mit dem auszukommen, was man hatte.
Aber dank RBL, Wolfsburg und Hoffenheim geraten wir immer mehr in die Richtung NBA, NFL und NHL.


@cookie, es wird etwas länger, ich sage es gleich zu Beginn.
Es ist richtig, ich habe von Markwirtschaft nicht die Ahnung, wie einer der Wirtschaftswissenschaften studiert hat. Für mich waren die Naturwissenschaften schon immer wesentlich interessanter und ehrlicher und darin habe ich mich auch profiliert.
Trotzdem habe ich begriffen, dass unser Hauptproblem ein mitgliedergeführter Verein ist, der u.a. viel zu viele Konzessionen an seine aktive Fanszene zuläßt.
Was würdest Du machen, wenn einer in Deiner Werkhalle bewußt Feuer legt? Du würdest ihn rausschmeißen und zwar sofort und Du würdest alles dafür tun, dass es einen solchen Vorfall nie wieder bei Dir gibt.
Würdest Du Deinem Angestellten eine Kneipe bauen, wenn Du weißt, dass Du wenig Geld hast und die Investition in eine Maschine (sagen wir dazu Spieler) wesentlich besser angelegt ist? Würdest Du auf Deine Belgschaft hören, wenn Sie Dir sagt, wir wollen ab morgen unseren Betrieb wieder VEB Rote Mütze nennen, weil das mal so schön war, Du aber genau weißt dass Du für einen anderen Namen Deines Gebäudekonglomerates richtig fette Kohle einstreichen könntest?
Machen wir weiter, würdest Du auf Deine Belegschaft hören, die Dir vermittelt, unser Freizeitbereich muß genau gegenüber unserem Hauptgebäude liegen, und Du weißt, da kann es behördliche Probleme geben und der Vollzug dieser Maßnahme kann richtig viel Geld kosten?
Das sind mal 3 Beispiele aus der Lockeren, die zeigen, dass wir rumwerkeln, ganz abgesehen von unseren anderen Problemen, in der Hauptsache derjenigen, die mit dem Stadion verbunden sind. Auch hier haben sich unsere eigenen Leute massiv über den Tisch ziehen lassen.
Heute hat man Robert Schäfer vorgestellt.
Was soll er in einem solchen Umfeld anders machen als ein Christian Müller? Er wird quasi vor die selben Probleme gestellt in dem selben Umfeld.
Das Ergebnis wird ähnlich sein, vorausgesetzt das Umfeld bleibt konstant.
Ich denke auf lange Sicht bleibt uns nur übrig uns aufzuhübchen.
Die Fraze des gewaltbereiten Dynamoanhängers, die nun mal durch Presse, durch die Medien gegangen ist, die aber durch unsere eigenen Anhänger immer wieder bedient wurde, muß verschwinden.
Der Einfluß der Fanszene auf Wahlentscheidungen oder wirtschaftliche Entscheidungen muß auf ein Minimum zurückgefahren werden.
Es muß einen geben der den Karren aus dem Dreck zieht, bei dem alles zusammenläuft.
Ob das Herr Schäfer sein wird, wir werden es erleben.
Apropos Markt - auch hier nur eine Frage - wo wären wir, wenn es einen Herrn Bohn nicht gegeben hätte, wo wären wir ohne die jährlichen Zuschüsse vom Steuerzahler?

Das Letzte, um bei der Wirtschaft zu bleiben. Machen wir ein Gedankenexperiment:
Du hast 10.000 Euro, bist nicht Dynamo Anhänger und solltest sie in die Aktien der Unternhemen Wismut Aue, Union Berlin und Dynamo Dresden anlegen.
Wo würdest Du Dein Geld gewinnbringend anlegen? Ich jedenfalls würde momentan jeweils 2500.- Euro in die beiden erstgenannten Unternhemen stecken, weil ich weiß da geht etwas voran und so leid es mir tut, momentan würde ich für 5.000 Euro Put-Optionen auf unseren Verein anlegen.
So denken im Übrigen auch die kleinen und großen Investoren. Und genau deshalb wird momentan darüber nachgedacht, die mItgliederbeiträge zu erhöhen, weil offensichtlich die Zahl und die Potenz der Investoren mittlerweile überschaubar ist.
Wir sind weit von professionellem Handeln entfernt.

•     •     •

Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 05.05.2014 um 18:59 Uhr bearbeitet
Untere Klassen |#2239
05.05.2014 - 19:29 Uhr
wo kann ich unterschreiben SGD Adlershof !!!!!

Sorry Cookie wenn man auf einer Zeitachse unseren Verein anschaut bekommt man nur Pippie in den Augen. Seit dem dem Tränenreichen Abschied aus der 1. Liga gab und gibt es keine wirtschaftliche Entwicklung bei Dynamo Dresden.
Auch wenn es weh tut, Cottbus Union Aue oder auch Braunschweig Düsseldorf haben in dem gleichen Zeitraum nicht nur eine sportliche Entwicklung genommen sondern vor allem eine wirtschaftliche. Bei dem Potenzial welches im Osten eigentlich nur Dynamo mitbringt hätte mehr geleistet werden können.
Über die sportliche Entwicklung brauchen wir erst gar nicht anfangen.
Am Anfang der Saison wurde ja bereits der Reliplatz zur 1. Liga ausgerufen..... Ich kann mich an ein Gespräch an der Dynamo Tankstelle erinnern als man einhellig der Meinung war besser als Tabellenplatz 8 auf jeden Fall.
Der Ruf des Vereins, gerade weiter westlich, ist mittlerweile total ruiniert auch wenn das viele nicht war haben wollen. Und daran tragen wir als Fans gemeinsam Mitschuld.....
Aber Pyros zünden sich ja auch in Liga 5:ugly .
Und gerade bei den wirtschaftlichen Problemen sehe ich mittelfristig dort unseren Verein....
Gnade Gott es geht bereits am Sonntag los gegen Arminia .....

Mein aktuelles Problem ist nach wie vor die fehlende Kontinuität und der mangelnde Sachverstand in den Vereinsgremien.....


In diesem Sinne erfolgreiche Religationsspiele , den die Hoffnung stirbt zuletzt.
Untere Klassen |#2240
06.05.2014 - 06:24 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53:
Zitat von Cookie_Monster:
Zitat von SGD-Adlershof53:
@cookie, Du kannst hier noch 100.000 Beiträge schreiben, es wird sich nichts ändern, wenn man immer das Gleiche im Verein macht.
Aber schreibe ruhig weiter, andere werden Europapokal spielen und Du hast Deinen fangesteuerten Aufsichtsrat und Deine Demokratie, die eben nur eine Scheindemokratie ist, weil sie durch die aktive Fanszene maßgeblich beeinflußt wird (siehe letzte Aufsichtsratswahl, vgl. Interview mit Gert Mackenroth).
Eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass der Lehmann und der Gaschi die Hand beim Ankreuzen geführt hätten. Was hat das mit Demokratie zu tun, wenn eine Frau Schantin äußert, bloß nichts gegen die Ultras zu unternehmen?

Und als Letztes dazu, wir sind seit 25 Jahren im Kapitalismus oder der Markwirtschaft angelangt. Dort hat Geld das Primat. Wer sich dem Markt verschließt, oder am Markt vorbei rumwerkelt (rumwerkelt ist in diesem Zusammenhang bewußt gewählt, weil es sich mit dem Kicker-Zitat deckt), wird am Markt scheitern. Das ist eine der grundlegenden Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus.
Wer in die Gremien ahnungslose Hobbyaufsichtsratsmitglieder wählt, die nicht einmal ihre grundlegenden Hausaufgaben termingerecht erledigen, kann ebenfalls keinen Blumentopf gewinnen.
Träum weiter @cookie, ich gönne sie Dir alle, Deine Träume! :rolleyes


Adler, scheinbar hast du null Plan von Wirtschaft und die Bewertungen drunter zeigen mir, dass du da scheinbar nicht der einzige bist.

Wenn man RBL mit dem Markt erklären will, sollte man vielleicht erstmal überlegen ob es einen weiteren Markt gibt wie im Fußball. Gibt es einen weiteren Markt wo die Anzahl Wettbewerber reglementiert wurde? Gibt es einen Markt wo man ohne Probleme so einsteigen kann wie im Fußball?
Nein, den gibt es nicht und eine Grundmaxime hast du nämlich gänzlich vergessen:
Fehler werden vom Markt bestraft. In der normalen Wirtschaft sind das Marktanteile, oder eben die Insolvenz. Im Fußball ist es die Nichtqualifikation für die EL/CL, oder der Abstieg.
Was bedeutet aber Misserfolg? Normalerweise, dass ein Unternehmen kürzertreten muss und einen Haushaltsplan aufstellt und sich überlegt wie man gezielt aus dem Schlamassel heraus kommt.
Tun das Hoffenheim, Wolfsburg, oder RBL? Bei Misserfolg wird nach geworfen, egal wie schelcht man die letzten Jahre gewesen ist. Jeder dieser Vereine enthebt sich gänzlich den Gesetzen des Marktes, weil hier ein Grundkapital im Hintergrund ist, welches von KEINEM anderen Verein aufgebracht werden kann.
Egal wie sehr man sich den bisherigen Kommerz eingestanden hat, hat bis WOB, 1899 und RBL trotz potenter Sponsoren eine Regel immer Bestand gehabt: Misserfolg wird bestraft.
Wolfsburg war über 5 Jahre an keinem Internationalen Wettbewerb beteiligt und kann sich dennoch ein Transferminus von über 30 Millionen allein nur diese Saison leisten. Ist das Markgerecht, dass ein Unternehmen, welches nur scheiße baut ewig nachbuttern kann? Nein, Adler. Das ist es nicht.

Jeder Fußballverein wäre ohne diese Unterstützung, welche diese drei Vereine genießen, schon lange pleite gewesen und das ist eigentlich auch gut so gewesen, denn genau das hatte einen dazu angehalten zu wirtschaften und mit dem auszukommen, was man hatte.
Aber dank RBL, Wolfsburg und Hoffenheim geraten wir immer mehr in die Richtung NBA, NFL und NHL.


@cookie, es wird etwas länger, ich sage es gleich zu Beginn.
Es ist richtig, ich habe von Markwirtschaft nicht die Ahnung, wie einer der Wirtschaftswissenschaften studiert hat. Für mich waren die Naturwissenschaften schon immer wesentlich interessanter und ehrlicher und darin habe ich mich auch profiliert.
Trotzdem habe ich begriffen, dass unser Hauptproblem ein mitgliedergeführter Verein ist, der u.a. viel zu viele Konzessionen an seine aktive Fanszene zuläßt.
Was würdest Du machen, wenn einer in Deiner Werkhalle bewußt Feuer legt? Du würdest ihn rausschmeißen und zwar sofort und Du würdest alles dafür tun, dass es einen solchen Vorfall nie wieder bei Dir gibt.
Würdest Du Deinem Angestellten eine Kneipe bauen, wenn Du weißt, dass Du wenig Geld hast und die Investition in eine Maschine (sagen wir dazu Spieler) wesentlich besser angelegt ist? Würdest Du auf Deine Belgschaft hören, wenn Sie Dir sagt, wir wollen ab morgen unseren Betrieb wieder VEB Rote Mütze nennen, weil das mal so schön war, Du aber genau weißt dass Du für einen anderen Namen Deines Gebäudekonglomerates richtig fette Kohle einstreichen könntest?
Machen wir weiter, würdest Du auf Deine Belegschaft hören, die Dir vermittelt, unser Freizeitbereich muß genau gegenüber unserem Hauptgebäude liegen, und Du weißt, da kann es behördliche Probleme geben und der Vollzug dieser Maßnahme kann richtig viel Geld kosten?
Das sind mal 3 Beispiele aus der Lockeren, die zeigen, dass wir rumwerkeln, ganz abgesehen von unseren anderen Problemen, in der Hauptsache derjenigen, die mit dem Stadion verbunden sind. Auch hier haben sich unsere eigenen Leute massiv über den Tisch ziehen lassen.
Heute hat man Robert Schäfer vorgestellt.
Was soll er in einem solchen Umfeld anders machen als ein Christian Müller? Er wird quasi vor die selben Probleme gestellt in dem selben Umfeld.
Das Ergebnis wird ähnlich sein, vorausgesetzt das Umfeld bleibt konstant.
Ich denke auf lange Sicht bleibt uns nur übrig uns aufzuhübchen.
Die Fraze des gewaltbereiten Dynamoanhängers, die nun mal durch Presse, durch die Medien gegangen ist, die aber durch unsere eigenen Anhänger immer wieder bedient wurde, muß verschwinden.
Der Einfluß der Fanszene auf Wahlentscheidungen oder wirtschaftliche Entscheidungen muß auf ein Minimum zurückgefahren werden.
Es muß einen geben der den Karren aus dem Dreck zieht, bei dem alles zusammenläuft.
Ob das Herr Schäfer sein wird, wir werden es erleben.
Apropos Markt - auch hier nur eine Frage - wo wären wir, wenn es einen Herrn Bohn nicht gegeben hätte, wo wären wir ohne die jährlichen Zuschüsse vom Steuerzahler?

Das Letzte, um bei der Wirtschaft zu bleiben. Machen wir ein Gedankenexperiment:
Du hast 10.000 Euro, bist nicht Dynamo Anhänger und solltest sie in die Aktien der Unternhemen Wismut Aue, Union Berlin und Dynamo Dresden anlegen.
Wo würdest Du Dein Geld gewinnbringend anlegen? Ich jedenfalls würde momentan jeweils 2500.- Euro in die beiden erstgenannten Unternhemen stecken, weil ich weiß da geht etwas voran und so leid es mir tut, momentan würde ich für 5.000 Euro Put-Optionen auf unseren Verein anlegen.
So denken im Übrigen auch die kleinen und großen Investoren. Und genau deshalb wird momentan darüber nachgedacht, die mItgliederbeiträge zu erhöhen, weil offensichtlich die Zahl und die Potenz der Investoren mittlerweile überschaubar ist.
Wir sind weit von professionellem Handeln entfernt.


Das hat alles aber nichts mit meinem Beitrag zu tun Adler.

Dennoch: Wenns mir nicht ums Geld gehen würde, und das würde es wohl nicht bei einer Transaktion von 10.000 Euro, dann gibt es zwei Optionen: Risiko, oder kein Risiko. Für Risiko gibts die besten Renditen, für kein Risiko gibts auch kaum Rendite.
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