VfL - Finanzen
22.04.2012 - 01:57 Uhr
24.06.2026 - 13:15 Uhr
Ich finde auch das Thema 50+1 spannend. Da sind viele Fans, aus nachvollziehbaren Gründen, dafür. Gleichzeitig prangern sie unsere finanziellen Vorteile an. Also ist die einzige Lösung, dass VW weniger Geld reinstecken soll, wobei oftmals mit 50+1 argumentiert wird, aber letzendlich ist die Verteilung der Entscheidungsgewalt bei uns ziemlich egal, es geht darum wie viel Geld wir bekommen.
24.06.2026 - 14:21 Uhr
Zitat von DoppelWobber
Da liegt aber auch viel missgünstige Interpretation deinerseits im Beitrag. Beim Thema Standortvorteil bin ich auch auf Jonny's Seite. Hier werden ausschließlich Sponsoring/Investment Vorteile kritisiert, während andere Faktoren völlig unkommentiert bleiben. Ähnlich verhält es sich mit Tradition, wovon viele Vereine noch heute profitieren, "erarbeitet" mit Erfolgen vor sehr langer Zeit. Das finde ich persönlich auch nich fair.
Das ist definitiv nicht die gleiche Dimension wie ein finanzkräftiger Sponsor, aber diese einseitige Kritik an der Kapitalisierung des Fußballs, allein auf Vereine wie unseren bezogen, empfinde ich ebenfalls als scheinheilig.
Zitat von Runaway
Naja, der folgende Beitrag von @jonny_pl geht schon in die Richtung. Der leugnet zwar nicht, dass es Geld von VW gibt, aber er spielt den Vorteil herunter, in dem er andere Standortvorteile als Vergleich heranzieht.
Ein großes Einzugsgebiet ist natürlich ein klassischer Standortvorteil. Der allein stellt aber keinen Scheck aus. Da muss man eben trotzdem um Zuschauer und Sponsoren werben, idealerweise mit sportlichem Erfolg. Die Zuschauer bleiben vielleicht auch bei ausbleibendem Erfolg, das Geld schwindet merklich.
VW, Bayer, Hopp und Red Bull sind kein Ausgleich für ein kleineres Einzugsgebiet. Was soll denn Freiburg sagen, die haben keinen Geldgeber und kein großes Einzugsgebiet? Wir reden hier eben über ganz andere Summen und wenn dann gesagt wird, dass das quasi nur dasselbe in grün ist, dann ist das eine Form von leugnen.
Die Rechnung WOB würde nicht in Vorleistung gehen, ist auch nicht wirklich sauber. Die reine Transferbilanz mag ausgeglichen sein, aber die im Moment bezahlt man einen Kader auf Top-Bundesliganiveau und baut parallel einen "zweiten" Kader mit Top-Zweitligaspielern auf. Natürlich geht man da in Vorleistung. Das ist doch auch vollkommen OK. Man kann es sich erlauben und man weiß, dass noch teure Spieler verkauft werden. Aber hier wird direkt schon wieder klein geredet, anstatt sich über die Luxussituation zu freuen.
Zitat von DoppelWobber
@Runaway Gibt es VfL Fans die unseren Standortvorteil abstreiten oder leugnen? Mir ist in diesem Forum ehrlicherweise keiner bekannt.
@Runaway Gibt es VfL Fans die unseren Standortvorteil abstreiten oder leugnen? Mir ist in diesem Forum ehrlicherweise keiner bekannt.
Naja, der folgende Beitrag von @jonny_pl geht schon in die Richtung. Der leugnet zwar nicht, dass es Geld von VW gibt, aber er spielt den Vorteil herunter, in dem er andere Standortvorteile als Vergleich heranzieht.
Ein großes Einzugsgebiet ist natürlich ein klassischer Standortvorteil. Der allein stellt aber keinen Scheck aus. Da muss man eben trotzdem um Zuschauer und Sponsoren werben, idealerweise mit sportlichem Erfolg. Die Zuschauer bleiben vielleicht auch bei ausbleibendem Erfolg, das Geld schwindet merklich.
VW, Bayer, Hopp und Red Bull sind kein Ausgleich für ein kleineres Einzugsgebiet. Was soll denn Freiburg sagen, die haben keinen Geldgeber und kein großes Einzugsgebiet? Wir reden hier eben über ganz andere Summen und wenn dann gesagt wird, dass das quasi nur dasselbe in grün ist, dann ist das eine Form von leugnen.
Die Rechnung WOB würde nicht in Vorleistung gehen, ist auch nicht wirklich sauber. Die reine Transferbilanz mag ausgeglichen sein, aber die im Moment bezahlt man einen Kader auf Top-Bundesliganiveau und baut parallel einen "zweiten" Kader mit Top-Zweitligaspielern auf. Natürlich geht man da in Vorleistung. Das ist doch auch vollkommen OK. Man kann es sich erlauben und man weiß, dass noch teure Spieler verkauft werden. Aber hier wird direkt schon wieder klein geredet, anstatt sich über die Luxussituation zu freuen.
Da liegt aber auch viel missgünstige Interpretation deinerseits im Beitrag. Beim Thema Standortvorteil bin ich auch auf Jonny's Seite. Hier werden ausschließlich Sponsoring/Investment Vorteile kritisiert, während andere Faktoren völlig unkommentiert bleiben. Ähnlich verhält es sich mit Tradition, wovon viele Vereine noch heute profitieren, "erarbeitet" mit Erfolgen vor sehr langer Zeit. Das finde ich persönlich auch nich fair.
Das ist definitiv nicht die gleiche Dimension wie ein finanzkräftiger Sponsor, aber diese einseitige Kritik an der Kapitalisierung des Fußballs, allein auf Vereine wie unseren bezogen, empfinde ich ebenfalls als scheinheilig.
Wenn es um WOB geht kann ich ja nur die Vorteile von WOB ansprechen. Natürlich haben andere Vereine andere Vorteile, aber wie du selbst sagst, sind das andere Dimensionen. Ich würde nicht sagen, dass WOB den Wettbewerb verzerrt, generell halte ich nichts vom Vorwurf der "Wettbewerbsverzerrung". Alle Wettbewerber haben unterschiedliche Voraussetzungen.
Es ist nur so, dass eine handvoll von Vereinen eine andere Arbeitsgrundlage haben. Der übliche Ablauf ist, dass ein Verein Erfolg haben muss, um potente Sponsoren an Land zu ziehen. Bei wenigen Vereinen bekommen die Vereine viel Geld, DAMIT sie erfolgreich sind.
Das Extrembeispiel ist sicherlich RB Leipzig, da stellt ein Verein nicht seine Werbeplattform zur Verfügung um Geld zu generieren, das er dann wieder in den Fußball investiert. Da ist der Verein einfach nur ein Marketingtool eines Konzern. So extrem ist das bei Bayer oder WOB nicht und da ist die Zusammenarbeit auch organisch gewachsen.
Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, jeder soll die Möglichkeiten nutzen, die ihm zur Verfügung stehen, was mich stört ist, dann dieses, aber München und Berlin sind große Städte, als wäre das irgendwie gleich.
24.06.2026 - 18:30 Uhr
Zitat von Runaway
Wenn es um WOB geht kann ich ja nur die Vorteile von WOB ansprechen. Natürlich haben andere Vereine andere Vorteile, aber wie du selbst sagst, sind das andere Dimensionen. Ich würde nicht sagen, dass WOB den Wettbewerb verzerrt, generell halte ich nichts vom Vorwurf der "Wettbewerbsverzerrung". Alle Wettbewerber haben unterschiedliche Voraussetzungen.
Es ist nur so, dass eine handvoll von Vereinen eine andere Arbeitsgrundlage haben. Der übliche Ablauf ist, dass ein Verein Erfolg haben muss, um potente Sponsoren an Land zu ziehen. Bei wenigen Vereinen bekommen die Vereine viel Geld, DAMIT sie erfolgreich sind.
Das Extrembeispiel ist sicherlich RB Leipzig, da stellt ein Verein nicht seine Werbeplattform zur Verfügung um Geld zu generieren, das er dann wieder in den Fußball investiert. Da ist der Verein einfach nur ein Marketingtool eines Konzern. So extrem ist das bei Bayer oder WOB nicht und da ist die Zusammenarbeit auch organisch gewachsen.
Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, jeder soll die Möglichkeiten nutzen, die ihm zur Verfügung stehen, was mich stört ist, dann dieses, aber München und Berlin sind große Städte, als wäre das irgendwie gleich.
Zitat von DoppelWobber
Da liegt aber auch viel missgünstige Interpretation deinerseits im Beitrag. Beim Thema Standortvorteil bin ich auch auf Jonny's Seite. Hier werden ausschließlich Sponsoring/Investment Vorteile kritisiert, während andere Faktoren völlig unkommentiert bleiben. Ähnlich verhält es sich mit Tradition, wovon viele Vereine noch heute profitieren, "erarbeitet" mit Erfolgen vor sehr langer Zeit. Das finde ich persönlich auch nich fair.
Das ist definitiv nicht die gleiche Dimension wie ein finanzkräftiger Sponsor, aber diese einseitige Kritik an der Kapitalisierung des Fußballs, allein auf Vereine wie unseren bezogen, empfinde ich ebenfalls als scheinheilig.
Zitat von Runaway
Naja, der folgende Beitrag von @jonny_pl geht schon in die Richtung. Der leugnet zwar nicht, dass es Geld von VW gibt, aber er spielt den Vorteil herunter, in dem er andere Standortvorteile als Vergleich heranzieht.
Ein großes Einzugsgebiet ist natürlich ein klassischer Standortvorteil. Der allein stellt aber keinen Scheck aus. Da muss man eben trotzdem um Zuschauer und Sponsoren werben, idealerweise mit sportlichem Erfolg. Die Zuschauer bleiben vielleicht auch bei ausbleibendem Erfolg, das Geld schwindet merklich.
VW, Bayer, Hopp und Red Bull sind kein Ausgleich für ein kleineres Einzugsgebiet. Was soll denn Freiburg sagen, die haben keinen Geldgeber und kein großes Einzugsgebiet? Wir reden hier eben über ganz andere Summen und wenn dann gesagt wird, dass das quasi nur dasselbe in grün ist, dann ist das eine Form von leugnen.
Die Rechnung WOB würde nicht in Vorleistung gehen, ist auch nicht wirklich sauber. Die reine Transferbilanz mag ausgeglichen sein, aber die im Moment bezahlt man einen Kader auf Top-Bundesliganiveau und baut parallel einen "zweiten" Kader mit Top-Zweitligaspielern auf. Natürlich geht man da in Vorleistung. Das ist doch auch vollkommen OK. Man kann es sich erlauben und man weiß, dass noch teure Spieler verkauft werden. Aber hier wird direkt schon wieder klein geredet, anstatt sich über die Luxussituation zu freuen.
Zitat von DoppelWobber
@Runaway Gibt es VfL Fans die unseren Standortvorteil abstreiten oder leugnen? Mir ist in diesem Forum ehrlicherweise keiner bekannt.
@Runaway Gibt es VfL Fans die unseren Standortvorteil abstreiten oder leugnen? Mir ist in diesem Forum ehrlicherweise keiner bekannt.
Naja, der folgende Beitrag von @jonny_pl geht schon in die Richtung. Der leugnet zwar nicht, dass es Geld von VW gibt, aber er spielt den Vorteil herunter, in dem er andere Standortvorteile als Vergleich heranzieht.
Ein großes Einzugsgebiet ist natürlich ein klassischer Standortvorteil. Der allein stellt aber keinen Scheck aus. Da muss man eben trotzdem um Zuschauer und Sponsoren werben, idealerweise mit sportlichem Erfolg. Die Zuschauer bleiben vielleicht auch bei ausbleibendem Erfolg, das Geld schwindet merklich.
VW, Bayer, Hopp und Red Bull sind kein Ausgleich für ein kleineres Einzugsgebiet. Was soll denn Freiburg sagen, die haben keinen Geldgeber und kein großes Einzugsgebiet? Wir reden hier eben über ganz andere Summen und wenn dann gesagt wird, dass das quasi nur dasselbe in grün ist, dann ist das eine Form von leugnen.
Die Rechnung WOB würde nicht in Vorleistung gehen, ist auch nicht wirklich sauber. Die reine Transferbilanz mag ausgeglichen sein, aber die im Moment bezahlt man einen Kader auf Top-Bundesliganiveau und baut parallel einen "zweiten" Kader mit Top-Zweitligaspielern auf. Natürlich geht man da in Vorleistung. Das ist doch auch vollkommen OK. Man kann es sich erlauben und man weiß, dass noch teure Spieler verkauft werden. Aber hier wird direkt schon wieder klein geredet, anstatt sich über die Luxussituation zu freuen.
Da liegt aber auch viel missgünstige Interpretation deinerseits im Beitrag. Beim Thema Standortvorteil bin ich auch auf Jonny's Seite. Hier werden ausschließlich Sponsoring/Investment Vorteile kritisiert, während andere Faktoren völlig unkommentiert bleiben. Ähnlich verhält es sich mit Tradition, wovon viele Vereine noch heute profitieren, "erarbeitet" mit Erfolgen vor sehr langer Zeit. Das finde ich persönlich auch nich fair.
Das ist definitiv nicht die gleiche Dimension wie ein finanzkräftiger Sponsor, aber diese einseitige Kritik an der Kapitalisierung des Fußballs, allein auf Vereine wie unseren bezogen, empfinde ich ebenfalls als scheinheilig.
Wenn es um WOB geht kann ich ja nur die Vorteile von WOB ansprechen. Natürlich haben andere Vereine andere Vorteile, aber wie du selbst sagst, sind das andere Dimensionen. Ich würde nicht sagen, dass WOB den Wettbewerb verzerrt, generell halte ich nichts vom Vorwurf der "Wettbewerbsverzerrung". Alle Wettbewerber haben unterschiedliche Voraussetzungen.
Es ist nur so, dass eine handvoll von Vereinen eine andere Arbeitsgrundlage haben. Der übliche Ablauf ist, dass ein Verein Erfolg haben muss, um potente Sponsoren an Land zu ziehen. Bei wenigen Vereinen bekommen die Vereine viel Geld, DAMIT sie erfolgreich sind.
Das Extrembeispiel ist sicherlich RB Leipzig, da stellt ein Verein nicht seine Werbeplattform zur Verfügung um Geld zu generieren, das er dann wieder in den Fußball investiert. Da ist der Verein einfach nur ein Marketingtool eines Konzern. So extrem ist das bei Bayer oder WOB nicht und da ist die Zusammenarbeit auch organisch gewachsen.
Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, jeder soll die Möglichkeiten nutzen, die ihm zur Verfügung stehen, was mich stört ist, dann dieses, aber München und Berlin sind große Städte, als wäre das irgendwie gleich.
Man schaut natürlich immer nur in den deutschen Garten. Das was VW bei ihrem Standort Wolfsburg mit dem VFL macht, ist doch total okay. Da verkennt man einfach die Stadtgeschichte (VW und WOB). Schaut in die PL oder nach Paris, das ist doch mind. 3 Stufen krasser. Irgendwelche Scheichs oder amerikanischen Mogule leisten sich ein Spielzeug ohne irgendeinen Bezug zum Standort zu haben. Pro WOB, hoffe auf einigen sofortigen Wiederaufstieg.
26.06.2026 - 11:58 Uhr
Zitat von BamboleoFan
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Ich frage mich, wenn ich das lese, ob das als sehr flache Provokation zu verstehen ist oder ob es wirklich bildungsferne Menschen gibt, die einen Zusammenhang zwischen 100.000 Stellenstreichungen bei VW und dem VfL Wolfsburg herstellen und ernsthaft glauben?
26.06.2026 - 12:00 Uhr
Zitat von Frisbee
Ich frage mich, wenn ich das lese, ob das als sehr flache Provokation zu verstehen ist oder ob es wirklich bildungsferne Menschen gibt, die einen Zusammenhang zwischen 100.000 Stellenstreichungen bei VW und dem VfL Wolfsburg herstellen und ernsthaft glauben?
Zitat von BamboleoFan
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Ich frage mich, wenn ich das lese, ob das als sehr flache Provokation zu verstehen ist oder ob es wirklich bildungsferne Menschen gibt, die einen Zusammenhang zwischen 100.000 Stellenstreichungen bei VW und dem VfL Wolfsburg herstellen und ernsthaft glauben?
Der kleine will nur trollen und Aufmerksamkeit, weil sein Verein wahrscheinlich für ihn uninteressant ist.
Sein FC Kaiserslautern durfte hierbei natürlich durch Steuergelder gerettet werden durch die Stadt Kaiserslautern und das mehrfach... Ist vollkommen i. O.
Stadion Rettung im Rahmen der WM 20026 - für über 100 Mio Euro wurde das Stadion ausgebaut, wobei das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Kaiserslautern als Eigentümer einsprangen, um die Lizenz für den Verein zu sichern.
Die Stadt kaufte dem Verein unter anderem das Nachwuchsleistungszentrum für etwa sechs Millionen Euro ab, um dem finanziell angeschlagenen Klub liquide Mittel zur Verfügung zu stellen, was vom Bund der Steuerzahler als illegale Beihilfe gewertet wurde.
Die Stadt hat dann im Rahmen des Insolvenzverfahrens natürlich auch den Großteil der Forderungen verzichtet, wieso auch nicht. Das man auf 24 Mio Euro verzichtet und damit die kommunalen Finanzen belastet ist doch vollkommen normal... Wieso auch nicht...!
Wie kann man nur, ob da wohl im Nachgang bei den freiwilligen Aufgaben eingestrichen worden ist oder bestimmte Subventionen für Freibäder dann durch die Stadt gesunken sind und der Eintritt für alle teurer wurde, egal ob man mit Fußball was am Hut hatte? Hmmmmmmmmmmm.............
Google sagt
Kultur- und Vereinsförderung:
Die Zuschüsse an lokale Vereine, Jugendtreffs und kulturelle Einrichtungen wurden über die Jahre systematisch gedeckelt oder gekürzt.
Bildung und Betreuung:
Es kam zeitweise zur Streichung oder Reduzierung von freiwilligen Essenszuschüssen in Schulen und Kitas sowie zu Erhöhungen von Beiträgen.
Infrastruktur:
Pflege von städtischen Grünflächen, Straßensanierungen und Investitionen in Radwege wurden gestreckt oder verschoben.
Höhere Gebühren und Eintritte (Schwimmbäder & Co.)Um Einnahmen zu generieren und die Vorgaben zur Haushaltskonsolidierung zu erfüllen, mussten städtische Tarife angepasst werden:
Bäder und Freizeiteinrichtungen:
Die Eintrittspreise für städtische Freibäder (wie das Waschmühle-Freibad oder das Gelterswoog-Gelände) sowie die Parkgebühren im Stadtgebiet wurden im Zuge der fortlaufenden Haushaltskonsolidierungen regelmäßig angehoben
Kammgarn und Zoo:
Große städtische Kultureinrichtungen wie das Kulturzentrum Kammgarn oder der Zoo Kaiserslautern standen unter dauerhaftem Druck, ihre Wirtschaftlichkeit zu erhöhen und Eintrittspreise anzupassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jonny_pl am 26.06.2026 um 12:14 Uhr bearbeitet
26.06.2026 - 12:20 Uhr
Zitat von BamboleoFan
Die nächste Spar-Bazooka bei VW bahnt sich an! Europas größter Autobauer plant einen beispiellosen Kahlschlag. Volkswagen will in den nächsten Jahren weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze streichen – das wäre eine Verdopplung des bisherigen Abbauziels. Aktuell beschäftigt der Konzern rund 657.000 Mitarbeiter.
Bild.de
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Die nächste Spar-Bazooka bei VW bahnt sich an! Europas größter Autobauer plant einen beispiellosen Kahlschlag. Volkswagen will in den nächsten Jahren weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze streichen – das wäre eine Verdopplung des bisherigen Abbauziels. Aktuell beschäftigt der Konzern rund 657.000 Mitarbeiter.
Bild.de
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Das ist inhaltlich falsch. Wenn man Stellen streicht möchte man damit Kosten reduzieren oder ganze Bereiche zurückbauen. Sowas stellt man den jeweiligen Einnahmen gegenüber, um zu schauen wir wirtschaftlich oder wettbewerbsfähig dieser Bereich ist. Hat mit den anderen Ausgabe erstmal nichts zu tun.
Zumal wir auch hier der falsche Ansprechpartner sind. VW hat für sich entschieden wie viel Geld man in den VfL steckt und was damit gemacht werden soll. Als VfL haben wir diesbezüglich wenig Mitspracherecht sondern müssen die Entscheidungen und die Gelder so nehmen, wie VW das für richtig hält.
27.06.2026 - 00:06 Uhr
Nachdem was man so online finden konnte betragen die Lohnkosten bei Volkswagen in Deutschland im Schnitt 80.000-100.000€ jährlich pro Mitarbeiter.
Ein Großteil des Abbaus wird wahrscheinlich in Deutschland geschehen. Rechnen wir mal konservativ mit jährlichen Einsparungen von 5-8Mrd. € dann wären das bei 50 bzw. 80 Mio an jährlichen Ausgaben für den VfL knapp 1-2% der geplanten Kostenreduzierungen.
Kann man bitte aufhören so zu tun als wären die Stellenstreichungen auch nur Ansatzweise in Verbindung mit dem VfL? Selbst wenn es gar keine Zuwendungen mehr geben würden wäre nicht eine Stelle weniger reduziert worden.
Das kann man gut oder schlecht finden, hat aber gar nix mit dem VfL Wolfsburg zu tun
Ein Großteil des Abbaus wird wahrscheinlich in Deutschland geschehen. Rechnen wir mal konservativ mit jährlichen Einsparungen von 5-8Mrd. € dann wären das bei 50 bzw. 80 Mio an jährlichen Ausgaben für den VfL knapp 1-2% der geplanten Kostenreduzierungen.
Kann man bitte aufhören so zu tun als wären die Stellenstreichungen auch nur Ansatzweise in Verbindung mit dem VfL? Selbst wenn es gar keine Zuwendungen mehr geben würden wäre nicht eine Stelle weniger reduziert worden.
Das kann man gut oder schlecht finden, hat aber gar nix mit dem VfL Wolfsburg zu tun
27.06.2026 - 06:23 Uhr
Zitat von Frisbee
Ich frage mich, wenn ich das lese, ob das als sehr flache Provokation zu verstehen ist oder ob es wirklich bildungsferne Menschen gibt, die einen Zusammenhang zwischen 100.000 Stellenstreichungen bei VW und dem VfL Wolfsburg herstellen und ernsthaft glauben?
Zitat von BamboleoFan
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Ich frage mich, wenn ich das lese, ob das als sehr flache Provokation zu verstehen ist oder ob es wirklich bildungsferne Menschen gibt, die einen Zusammenhang zwischen 100.000 Stellenstreichungen bei VW und dem VfL Wolfsburg herstellen und ernsthaft glauben?
Sollte man den VfL Wolfsburg einstellen werden von den 100.000 Menschen exakt auch 100.000 Menschen Ihren Job verlieren.
Ich glaube das jeder Mitarbeiter bei VW sich eher fragt ob die exorbitanten Manager Gehälter der VW verantwortlichen nötig sind und man nicht da vielleicht mal kosten einsparen kann.
27.06.2026 - 10:46 Uhr
Zitat von lueb08
Sollte man den VfL Wolfsburg einstellen werden von den 100.000 Menschen exakt auch 100.000 Menschen Ihren Job verlieren.
Ich glaube das jeder Mitarbeiter bei VW sich eher fragt ob die exorbitanten Manager Gehälter der VW verantwortlichen nötig sind und man nicht da vielleicht mal kosten einsparen kann.
Zitat von Frisbee
Ich frage mich, wenn ich das lese, ob das als sehr flache Provokation zu verstehen ist oder ob es wirklich bildungsferne Menschen gibt, die einen Zusammenhang zwischen 100.000 Stellenstreichungen bei VW und dem VfL Wolfsburg herstellen und ernsthaft glauben?
Zitat von BamboleoFan
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Ich frage mich, wenn ich das lese, ob das als sehr flache Provokation zu verstehen ist oder ob es wirklich bildungsferne Menschen gibt, die einen Zusammenhang zwischen 100.000 Stellenstreichungen bei VW und dem VfL Wolfsburg herstellen und ernsthaft glauben?
Sollte man den VfL Wolfsburg einstellen werden von den 100.000 Menschen exakt auch 100.000 Menschen Ihren Job verlieren.
Ich glaube das jeder Mitarbeiter bei VW sich eher fragt ob die exorbitanten Manager Gehälter der VW verantwortlichen nötig sind und man nicht da vielleicht mal kosten einsparen kann.
Jetzt lieferst Du exakt das, was hier kritisiert wird. Statt Geld beim seit Jahren defizitär arbeitenden Tochterunternehmen VfL Wolfsburg mit den dort gezahlten exorbitanten Spielergehältern zu sparen, sollte besser bei den exorbitanten Managergehältern gespart werden.
Beides wären Symbole, die vermutlich niemandem den Job retten würden. Manchmal sind auch Symbole notwendig, aber sie als wirtschaftlich notwendig einzufordern ist eher eine Scheindebatte.
Ein bisschen erstaunt bin ich allerdings schon, warum die Fans des VfL die kritischen Stimmen nicht verstehen. In der Bundesliga fiel der erhebliche Wettbewerbsvorteil nicht so auf. Da gibt es die Bayern, Dortmund, Bayer, Rasenballsport, da schwamm der VfL mit, war auch nicht der einzige Club, der eine Ausnahme darstellte, fiel nicht auf und hat es auch sehr gut vermieden, sportlich so positiv auf sich aufmerksam zu machen, dass es Anlass gab, sich mit dem VfL zu befassen. Jetzt der Abstieg und natürlich wurde das in Fußballdeutschland fast einmütig wohlwollend zur Kenntnis genommen. Wer mit so herausgehobenen finanziellen Möglichkeiten so schlecht arbeitet hat sich das schlichtweg verdient. Dieses "Wohlwollen" trifft jeden reichen/großen Verein und als ohnehin am unteren Ende der Beliebtheitsskala rangierender Kontzernverein gibt es noch Mal ein bisschen obendrauf, wobei der VfL noch Glück hat, dass das mediale Interesse so gering ist. Da würden andere Clubs schon deutlich aggressiver durch den medialen Kakao gezogen.
Jetzt ist der VfL Zweitligist und es wird jedem bewusst, wie extrem der Wettbewerbsvorteil des VfL als VW Tochter tatsächlich ist. Und das nach 10 Jahren sportlicher und finanzieller Misswirtschaft. Betrachtet man den sportlichen Ertrag im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln schafft es noch nicht mal Hertha, eine so desaströse Bilanz vorzuweisen. Aber Hertha bezahlt dafür auch die Quittung. 62 Mio. an Transfereinnahmen, 5 Mio. an Transferausgaben, insgesamt in drei Jahren zweite Liga.
Ist beim VfL anders. Der VfL hat hohe Kaderwerte, der VfL kann erheblich investieren, trotz jahrelanger Misswirtschaft. Warum?
Freundlich geschätzt 150 Mio. hat der VfL in der letzten Dekade erwirtschaftet. Andere als bei anderen Vereinen ging es nicht zu Lasten des Kaders. Der VfL muss keine Kredite aufnehmen, keine Zinsen aufbringen. Hier wird auf die Insolvenz der Lautrer als Konsequenz sportlicher und finanzieller Konsequenz hingewiesen und dass dadurch Gläubiger Geld verloren haben. Korrekt. Ich glaube die Fans der Lautrer haben damals auch sehr gelitten, mussten aber akzeptieren, dass sportlicher Niedergang und Insolvenz die Folge von Missmanagement ist.
Als Folge des Missmanagements sehen es VfL Fans es als normal an, dass der VfL eben bereit ist, auch die eine Mio. mehr zu zahlen, um den Wunschspieler zu bekommen, auch wenn er das vielleicht nicht Wert ist (so in der GK geschrieben). Wer nimmt wetten an, dass der VfL in diesem GJ einen Verlust unterhalb 25 Mio. schreibt?
Meiner Meinung nach ist es sehr gut nachvollziehbar, dass Fans anderer Vereine es nicht "gerecht" oder "fair" finden, dass der VfL so gar nicht unter den Gesetzmäßigkeiten am Wettbewerb teilnimmt, die sie von ihren eigenen Vereinen kennen. Das war schon vorher so, aber jetzt wird es eben nochmal viel deutlicher. Vermutlich wird der VfL als Folge der eigenen schlechten Arbeit mehr in Ablöse investieren als der Rest der Liga zusammen. Da kann kein VfL Fan etwas dafür, aber kein VfL Fan kann erwarten, dass das immer ganz sachlich hingenommen wird.
Was ändert sich in der nächsten Saison?
- der VfL ist absoluter Krösus und Topfavorit
- viele neue Gegner
- viele neue Spieler
Das war's.
Seid einfach froh, dass der VfL medial etwas unterm Radar läuft und den VfL ein Abstieg nicht so trifft, wie andere Clubs. Das ist eine Tatsache und Ausflüchte wie "Doppelmoral" muss man nicht bemühen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von heiwes am 27.06.2026 um 10:48 Uhr bearbeitet
27.06.2026 - 11:10 Uhr
Zitat von heiwes
Jetzt lieferst Du exakt das, was hier kritisiert wird. Statt Geld beim seit Jahren defizitär arbeitenden Tochterunternehmen VfL Wolfsburg mit den dort gezahlten exorbitanten Spielergehältern zu sparen, sollte besser bei den exorbitanten Managergehältern gespart werden.
Beides wären Symbole, die vermutlich niemandem den Job retten würden. Manchmal sind auch Symbole notwendig, aber sie als wirtschaftlich notwendig einzufordern ist eher eine Scheindebatte.
Ein bisschen erstaunt bin ich allerdings schon, warum die Fans des VfL die kritischen Stimmen nicht verstehen. In der Bundesliga fiel der erhebliche Wettbewerbsvorteil nicht so auf. Da gibt es die Bayern, Dortmund, Bayer, Rasenballsport, da schwamm der VfL mit, war auch nicht der einzige Club, der eine Ausnahme darstellte, fiel nicht auf und hat es auch sehr gut vermieden, sportlich so positiv auf sich aufmerksam zu machen, dass es Anlass gab, sich mit dem VfL zu befassen. Jetzt der Abstieg und natürlich wurde das in Fußballdeutschland fast einmütig wohlwollend zur Kenntnis genommen. Wer mit so herausgehobenen finanziellen Möglichkeiten so schlecht arbeitet hat sich das schlichtweg verdient. Dieses "Wohlwollen" trifft jeden reichen/großen Verein und als ohnehin am unteren Ende der Beliebtheitsskala rangierender Kontzernverein gibt es noch Mal ein bisschen obendrauf, wobei der VfL noch Glück hat, dass das mediale Interesse so gering ist. Da würden andere Clubs schon deutlich aggressiver durch den medialen Kakao gezogen.
Jetzt ist der VfL Zweitligist und es wird jedem bewusst, wie extrem der Wettbewerbsvorteil des VfL als VW Tochter tatsächlich ist. Und das nach 10 Jahren sportlicher und finanzieller Misswirtschaft. Betrachtet man den sportlichen Ertrag im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln schafft es noch nicht mal Hertha, eine so desaströse Bilanz vorzuweisen. Aber Hertha bezahlt dafür auch die Quittung. 62 Mio. an Transfereinnahmen, 5 Mio. an Transferausgaben, insgesamt in drei Jahren zweite Liga.
Ist beim VfL anders. Der VfL hat hohe Kaderwerte, der VfL kann erheblich investieren, trotz jahrelanger Misswirtschaft. Warum?
Freundlich geschätzt 150 Mio. hat der VfL in der letzten Dekade erwirtschaftet. Andere als bei anderen Vereinen ging es nicht zu Lasten des Kaders. Der VfL muss keine Kredite aufnehmen, keine Zinsen aufbringen. Hier wird auf die Insolvenz der Lautrer als Konsequenz sportlicher und finanzieller Konsequenz hingewiesen und dass dadurch Gläubiger Geld verloren haben. Korrekt. Ich glaube die Fans der Lautrer haben damals auch sehr gelitten, mussten aber akzeptieren, dass sportlicher Niedergang und Insolvenz die Folge von Missmanagement ist.
Als Folge des Missmanagements sehen es VfL Fans es als normal an, dass der VfL eben bereit ist, auch die eine Mio. mehr zu zahlen, um den Wunschspieler zu bekommen, auch wenn er das vielleicht nicht Wert ist (so in der GK geschrieben). Wer nimmt wetten an, dass der VfL in diesem GJ einen Verlust unterhalb 25 Mio. schreibt?
Meiner Meinung nach ist es sehr gut nachvollziehbar, dass Fans anderer Vereine es nicht "gerecht" oder "fair" finden, dass der VfL so gar nicht unter den Gesetzmäßigkeiten am Wettbewerb teilnimmt, die sie von ihren eigenen Vereinen kennen. Das war schon vorher so, aber jetzt wird es eben nochmal viel deutlicher. Vermutlich wird der VfL als Folge der eigenen schlechten Arbeit mehr in Ablöse investieren als der Rest der Liga zusammen. Da kann kein VfL Fan etwas dafür, aber kein VfL Fan kann erwarten, dass das immer ganz sachlich hingenommen wird.
Was ändert sich in der nächsten Saison?
- der VfL ist absoluter Krösus und Topfavorit
- viele neue Gegner
- viele neue Spieler
Das war's.
Seid einfach froh, dass der VfL medial etwas unterm Radar läuft und den VfL ein Abstieg nicht so trifft, wie andere Clubs. Das ist eine Tatsache und Ausflüchte wie "Doppelmoral" muss man nicht bemühen.
Zitat von lueb08
Sollte man den VfL Wolfsburg einstellen werden von den 100.000 Menschen exakt auch 100.000 Menschen Ihren Job verlieren.
Ich glaube das jeder Mitarbeiter bei VW sich eher fragt ob die exorbitanten Manager Gehälter der VW verantwortlichen nötig sind und man nicht da vielleicht mal kosten einsparen kann.
Zitat von Frisbee
Ich frage mich, wenn ich das lese, ob das als sehr flache Provokation zu verstehen ist oder ob es wirklich bildungsferne Menschen gibt, die einen Zusammenhang zwischen 100.000 Stellenstreichungen bei VW und dem VfL Wolfsburg herstellen und ernsthaft glauben?
Zitat von BamboleoFan
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Welcher "Fan" hier hat gesagt es werden ja gar keine stellen gestrichen? Das ist einfach geisteskrank einen Verein künstlich am Leben zu halten ,wegen ein paar Fans ,aber im Gegenzug entlässt man Mitarbeiter die vielleicht 2000-3000€ monatlich brutto/netto verdienen.
Hier ist ein Millionengrab und dafür opfert man Arbeiter am Fließband. Mega !!!!
Ich frage mich, wenn ich das lese, ob das als sehr flache Provokation zu verstehen ist oder ob es wirklich bildungsferne Menschen gibt, die einen Zusammenhang zwischen 100.000 Stellenstreichungen bei VW und dem VfL Wolfsburg herstellen und ernsthaft glauben?
Sollte man den VfL Wolfsburg einstellen werden von den 100.000 Menschen exakt auch 100.000 Menschen Ihren Job verlieren.
Ich glaube das jeder Mitarbeiter bei VW sich eher fragt ob die exorbitanten Manager Gehälter der VW verantwortlichen nötig sind und man nicht da vielleicht mal kosten einsparen kann.
Jetzt lieferst Du exakt das, was hier kritisiert wird. Statt Geld beim seit Jahren defizitär arbeitenden Tochterunternehmen VfL Wolfsburg mit den dort gezahlten exorbitanten Spielergehältern zu sparen, sollte besser bei den exorbitanten Managergehältern gespart werden.
Beides wären Symbole, die vermutlich niemandem den Job retten würden. Manchmal sind auch Symbole notwendig, aber sie als wirtschaftlich notwendig einzufordern ist eher eine Scheindebatte.
Ein bisschen erstaunt bin ich allerdings schon, warum die Fans des VfL die kritischen Stimmen nicht verstehen. In der Bundesliga fiel der erhebliche Wettbewerbsvorteil nicht so auf. Da gibt es die Bayern, Dortmund, Bayer, Rasenballsport, da schwamm der VfL mit, war auch nicht der einzige Club, der eine Ausnahme darstellte, fiel nicht auf und hat es auch sehr gut vermieden, sportlich so positiv auf sich aufmerksam zu machen, dass es Anlass gab, sich mit dem VfL zu befassen. Jetzt der Abstieg und natürlich wurde das in Fußballdeutschland fast einmütig wohlwollend zur Kenntnis genommen. Wer mit so herausgehobenen finanziellen Möglichkeiten so schlecht arbeitet hat sich das schlichtweg verdient. Dieses "Wohlwollen" trifft jeden reichen/großen Verein und als ohnehin am unteren Ende der Beliebtheitsskala rangierender Kontzernverein gibt es noch Mal ein bisschen obendrauf, wobei der VfL noch Glück hat, dass das mediale Interesse so gering ist. Da würden andere Clubs schon deutlich aggressiver durch den medialen Kakao gezogen.
Jetzt ist der VfL Zweitligist und es wird jedem bewusst, wie extrem der Wettbewerbsvorteil des VfL als VW Tochter tatsächlich ist. Und das nach 10 Jahren sportlicher und finanzieller Misswirtschaft. Betrachtet man den sportlichen Ertrag im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln schafft es noch nicht mal Hertha, eine so desaströse Bilanz vorzuweisen. Aber Hertha bezahlt dafür auch die Quittung. 62 Mio. an Transfereinnahmen, 5 Mio. an Transferausgaben, insgesamt in drei Jahren zweite Liga.
Ist beim VfL anders. Der VfL hat hohe Kaderwerte, der VfL kann erheblich investieren, trotz jahrelanger Misswirtschaft. Warum?
Freundlich geschätzt 150 Mio. hat der VfL in der letzten Dekade erwirtschaftet. Andere als bei anderen Vereinen ging es nicht zu Lasten des Kaders. Der VfL muss keine Kredite aufnehmen, keine Zinsen aufbringen. Hier wird auf die Insolvenz der Lautrer als Konsequenz sportlicher und finanzieller Konsequenz hingewiesen und dass dadurch Gläubiger Geld verloren haben. Korrekt. Ich glaube die Fans der Lautrer haben damals auch sehr gelitten, mussten aber akzeptieren, dass sportlicher Niedergang und Insolvenz die Folge von Missmanagement ist.
Als Folge des Missmanagements sehen es VfL Fans es als normal an, dass der VfL eben bereit ist, auch die eine Mio. mehr zu zahlen, um den Wunschspieler zu bekommen, auch wenn er das vielleicht nicht Wert ist (so in der GK geschrieben). Wer nimmt wetten an, dass der VfL in diesem GJ einen Verlust unterhalb 25 Mio. schreibt?
Meiner Meinung nach ist es sehr gut nachvollziehbar, dass Fans anderer Vereine es nicht "gerecht" oder "fair" finden, dass der VfL so gar nicht unter den Gesetzmäßigkeiten am Wettbewerb teilnimmt, die sie von ihren eigenen Vereinen kennen. Das war schon vorher so, aber jetzt wird es eben nochmal viel deutlicher. Vermutlich wird der VfL als Folge der eigenen schlechten Arbeit mehr in Ablöse investieren als der Rest der Liga zusammen. Da kann kein VfL Fan etwas dafür, aber kein VfL Fan kann erwarten, dass das immer ganz sachlich hingenommen wird.
Was ändert sich in der nächsten Saison?
- der VfL ist absoluter Krösus und Topfavorit
- viele neue Gegner
- viele neue Spieler
Das war's.
Seid einfach froh, dass der VfL medial etwas unterm Radar läuft und den VfL ein Abstieg nicht so trifft, wie andere Clubs. Das ist eine Tatsache und Ausflüchte wie "Doppelmoral" muss man nicht bemühen.
Du haust aber auch wieder sachen raus die vollkommen aus der Luft gegriffen sind
"10 Jahre Misswirtschaft" Woran machst du das fest? Was ist der Grundsatz davon?
Die Regeln gibt doch die DFL/DFB vor. Wir halten uns offenbar doch an diese sonst wär unser Verein doch schon längst mir irgendwas bestraft worden. Deshalb ist der begriff Wettbewerbsverzerrung doch vollkommen fehl am Platz.
Durch den Abstieg wird der Eta doch drastisch reduziert und die Gehälter werden um 35% gesenkt.
Und ich weiss nicht in welchen Medien / Social Media du unterwegs bist. Aber der VfL wird seit Monaten bis Wochen durch Deutschland gejagt medial. Es gibt aktuell kein größeres Feindbild als unser Verein und wir Fans. Hinzukommen komplett falsche Behauptungen und Aussagen.
Das mit den Managergehältern war nur ein Beispiel. Das mit den VW Job / VfL Wolfsburg Verein absägen Debatte gibt es auch nur bei uns.
Bei anderen Verein ist es egal wenn unternehmen auch massiv Leute entlassen dann aber groß bei Vereinen als Sponsor einsteigen. Diese Debatte ist doch genauso dann zu führen. Gibt genug Beispiele.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
