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VfL-Legenden

21.07.2012 - 19:13 Uhr
Peter Kleeschätzky
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Das Unikat "Gucci".
Der einzige Spieler, der für den VFL in drei Ligen spielte.

Der Trainer, der ihn zur Legende machte, hieß ausgerechnet Willi Reimann. Es war der 22. August 1997, die Grün-Weißen führten gegen Hertha im Aufsteigerduell 2:1, als sieben Minuten vor Abpfiff Peter Kleeschätzky vom Coach aufs Feld geschickt wurde. „Mit Reimann habe ich mich eigentlich gar nicht gut verstanden. Trotzdem war es für mich ein großer Moment. Wenn mir anfangs jemand gesagt hätte, ich würde mit dem VfL mal in der Bundesliga spielen, dem hätte ich einen Vogel gezeigt“, so Kleeschätzy, der an diesem Freitagabend nicht nur das Ziel einer schwierigen Reise erreichte.

Mit 27 Jahren wurde er darüber hinaus auch zum Unikat: Nur er war aus der 92er Aufstiegself noch übrig geblieben und war somit als einziger Aktiver bei beiden VfL-Aufstiegen dabei.

Über Jahre hinweg blieb dem Stehaufmännchen Peter Kleeschätzky nur die Rolle des Einwechselspielers. Für das Klima im Team war er dennoch ein wichtiger Faktor. Außerdem galt er als Mann für Spezialaufgaben, seine Duelle mit Carsten Jancker etwa sind bis heute legendär: „Stimmt, gegen ihn hat es immer am meisten Spaß gemacht“, lacht er. „Er ist nicht gleich umgefallen, wenn man mal etwas körperlicher gespielt hat. Und das war bei mir ja meistens der Fall.“

In einer seiner vielen Saisonvorbereitungen handelte sich Peter Kleeschätzky übrigens auch seinen drolligen Spitznamen ein. „Ich habe eine Rot-Grün-Sehschwäche und wollte mir ein T-Shirt kaufen. Ich habe es wohl für erdbeerfarben gehalten – es war aber pink. Seitdem heiße ich Gucci.“

-Unvergessen ist sicher seine Liebe zu amerikanischen Autos.
-Im DFB-Pokalendspiel 1994 kam er nicht zum Einsatz.
-Geboren im Harz kam er direkt vom Nachbarn MTV Gifhorn zu den Wölfen und verbrachte seine gesamte weitere Karriere beim VFL.
-Weiterhin agierte er als Co-Trainer der VFL-Reserve, aktuell nur noch in der Traditionsmannschaft aktiv

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Ich wage mal eine Prognose: "Es könnte so oder so ausgehen". (Ron Atkinson - Trainer ManUtd)
VfL-Legenden |#1
21.07.2012 - 19:14 Uhr
Viele Spieler/Trainer durchliefen diesen wohlgeliebten Verein, einige hinterließen ihre "Fußspuren", trugen zu Erfolgen und/oder bemerkenswerten Momenten bei.

Jeder Fan hat bestimmte Assoziationen zu den grün-weißen Agitatoren.

Intention ist die historienreiche Vergangenheit mit Beiträgen zu verdienten, ehemaligen Spieler-/Trainerpersönlichkeiten zu füllen.

Damit diese Leute nicht in Vergessenheit geraten, sollten diese in einem Kurzportrait vorgestellt werden.

Hierbei sollte man einen kleinen Rückblick in die frühen Jahre des Spielers/Trainers, in die Zeit bei den Wölfen und die weiteren Stationen geben. Hat der Spieler/Trainer seine Karriere noch nicht beendet, kann man gerne auch eine Prognose stellen, wie es mit ihm weitergehen könnte.

Es soll sich keineswegs um einen Diskussionsthread handeln, im Vordergrund soll die Würdigung stehen.

Gern gesehen sind auch Beiträge von "älteren" Usern, welche einen anderen Aspekt als die junge Vergangenheit in den VFL hereinbringen können.

Eine rege Teilnahme wäre wünschenswert um ein kleines Nachschlagewerk zu komplettieren!
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Beispielhaft könnten ein Sportartikelverkäufer aus Fallersleben, ein Torschützenkönig oder die ewige Nummer 10 sowie viele weitere hier Erwähnung finden.

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Ich wage mal eine Prognose: "Es könnte so oder so ausgehen". (Ron Atkinson - Trainer ManUtd)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von hans maulwurf4 am 22.07.2012 um 11:19 Uhr bearbeitet
VfL-Legenden |#2
20.11.2012 - 20:25 Uhr
Olaf Ansorge
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Ansorge gehörte zu den bekanntesten VfL-Spielern der 80er Jahre. Vom Braunschweiger Kreisligisten MTV Hondelage verpflichtet, prägte der Offensivspieler ab 1981 bei den Wölfen eine ganze Epoche.

Genau 368 Mal kam er in der Amateur-Oberliga sowie in insgesamt drei Aufstiegsrunden für den VfL Wolfsburg zum Einsatz und brachte es dabei auf 121 Treffer.

Von 1986 bis 1992 führte Olaf Ansorge die erste VfL-Mannschaft als Kapitän.
Sowohl Höhepunkt als auch Abschluss seiner Karriere war der Zweitligaaufstieg 1992, zu dem er selbst tatkräftig beitrug.

Nach der aktiven Laufbahn arbeitete Ansorge zeitweise als Trainer und betreute unter anderem die Amateur-Mannschaft des VfL Wolfsburg.
Daneben gehörte er zu den Mitbegründern des VfL-Traditionsteams, für das er lange Jahre selbst aktiv war.

Ansorge kommt auf die meisten Pflichtspieleinsätze aller VfL-Spieler seit 1954, in der Ewigen VfL-Torjägerliste belegt er hinter Wilfried Kemmer, Siegfried Reich und Wolf-Rüdiger Krause Platz vier.
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R.I.P.

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Ich wage mal eine Prognose: "Es könnte so oder so ausgehen". (Ron Atkinson - Trainer ManUtd)
VfL-Legenden |#3
23.11.2012 - 09:26 Uhr
Meine Erinnerungen an Olaf Ansorge:
Meine Großeltern wohnten in Gifhorn und als kleiner Junge bin ich mal zu einem Spiel der alten Amateuroberliga Nord gestiefelt. Das kann sich heute keiner mehr vorstellen! Ein Spiel in der dritthöchsten Spielklasse und das auf einem Platz, auf dem man heute Bezirksligaspiele anpfeiffen würde. Das war in den 80ern. Es war das schöne Nachbarschaftsduell MTV Gifhorn gegen den Vfl Wolfsburg. Die Namen der Spieler waren mir aus der Allerzeitung, die mein Opa immer las, ein Begriff. Ament, Fiebich, ja, und eben Olaf Ansorge. Ich weiß gar nicht, ob damals noch Frank Plagge in Gifhorn spielte oder ob er da schon in Braunschweig war.
Na egal, jedenfalls ist auf diese Weise Olaf Ansorge auch Teil meiner Kindheitserinnerungen. Er möge in Frieden ruhen.

Ach ja, und denkt mal an eure kleinen Nachbarn aus Gifhorn und schiebt denen ein paar Jungs rüber, die bei euch nicht unterkommen. Würde mich freuen, wenn der gute alte MTV auch mal wieder ein oder zwei Klassen höher rutschen würde. :)
VfL-Legenden |#4
23.11.2012 - 10:41 Uhr
Zitat von Lindener:
Meine Erinnerungen an Olaf Ansorge:
Meine Großeltern wohnten in Gifhorn und als kleiner Junge bin ich mal zu einem Spiel der alten Amateuroberliga Nord gestiefelt. Das kann sich heute keiner mehr vorstellen! Ein Spiel in der dritthöchsten Spielklasse und das auf einem Platz, auf dem man heute Bezirksligaspiele anpfeiffen würde. Das war in den 80ern. Es war das schöne Nachbarschaftsduell MTV Gifhorn gegen den Vfl Wolfsburg. Die Namen der Spieler waren mir aus der Allerzeitung, die mein Opa immer las, ein Begriff. Ament, Fiebich, ja, und eben Olaf Ansorge. Ich weiß gar nicht, ob damals noch Frank Plagge in Gifhorn spielte oder ob er da schon in Braunschweig war.
Na egal, jedenfalls ist auf diese Weise Olaf Ansorge auch Teil meiner Kindheitserinnerungen. Er möge in Frieden ruhen.

Ach ja, und denkt mal an eure kleinen Nachbarn aus Gifhorn und schiebt denen ein paar Jungs rüber, die bei euch nicht unterkommen. Würde mich freuen, wenn der gute alte MTV auch mal wieder ein oder zwei Klassen höher rutschen würde. :)


Der MTV Gifhorn war doch langezeit auffang Lager von den Jugendspielern des VfL Wolfsburg. Als mein ehemaliger Trainer Klaus Fricke bei den Gifhornern noch Trainer war haben sich da so einige ehemalige Jugendspieler dort die Klinke in die Hand gedrückt.

Nur hat sich jetzt "Lupo Martini Wolfsburg" als zweite große Kraft in der Region etabliert. Die besten Spieler der Region, die es nicht mehr beim VfL packen gehen nun eher dorthin. Lupo steht derzeit in der Oberliga hinter der Reserve vom BTSV auf dem 2. Platz.

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