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Videobeweis

05.11.2017 - 19:05 Uhr
Seit 11 Spieltagen gilt in der ersten Bundesliga der Viedobeweis.

Wohl die meisten Fans haben ihn sich gewünscht, haben auf die Einführung gewartet. Die ersten Wochen der Wut und des Ärgers waren gekenzeichnet vom Wunsch dem neuen Instrument Vertrauen und Offenheit entgegen zu bringen. Lernen sollten erst mal alle Betroffenen.

Nun nach elf Spieltagen weicht mehr und mehr Ernüchterung in die Reihen der Klagen. Man hört bereits von Arroganz und Unbelehrbarkeit der beiden führenden Personen.

Merkwürdig das es sich gerade bei diesem Herren um dieselben Personen handelt, die auch von anderer Seite stark kritisiert werden.

Von mehr Gerechtigkeit war die Rede. Es sollten die großen, klaren Fehlurteile verhindert werden. Zuletzt waren es die Freiburger, der lernen mussten, das es nicht um klare Fehleintscheidungen geht sondern um Noch mehr Wichtigtuerei der Neutralen Zuseher in Köln. Warum konnte man sich nicht für ein System entscheiden, wie z.B.beim Hockey oder Eishockey. Da bleibt die Handlungsgewalt beim Schiri und sie bleibt im Stadion. Jeder ist bei den Entscheidungen dabei und kann sehen was passiert.

Nein es musste eine neue zentrale und mächtige Instanz der Macht geschaffen werden. Die Hohen Herren bleiben im Nirgendwo, wie die großen Schatten aus dem Off und führen die Fäden im Hintergrund. Den Akteuren im Stadion, ebenso wie dem dummen Pöbel auf den Plätzen bleibt das Nichts, das dumpfe Glotzen und ungläubig und vor allem hilflose Staunen.

So abgehoben und dermassen Fan unfrendlich kann ein Verband nur dann vorgehen, wenn die Führung lasch und die einzelnen Abteilungen selbstherrlich und selbstverliebt sind.

Dieses Modell taugt nicht zur Nachahmung und nicht zu weiterer Gutierung. Die Fans in den Stadien sollten ihren Unmut laut und deulich zum Ausdruck bringen und Druck auf ihre Mannager aufbauen damit dem DFB und ihren merkwürdigen Vertretern der Garaus gemacht wird.

Weg mit Krug und Fandel
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrACE am 07.11.2017 um 18:10 Uhr bearbeitet
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Videobeweis |#1
06.11.2017 - 14:45 Uhr
Zitat von Thommy_S
So wie es im Moment läuft sieht das doch alles aus wie eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Schiedsrichter Zunft. Immer mehr Einsätze um weiter Geld zu scheffeln statt mal ein Wochenende ruhe zu haben und nicht an Fußball zu denken. Kein Wunder das am Ende viele schlechte Leistungen bringen.
Und wenn es schon aus Köln sein muss, warum nimmt man dann nur Schiris? Es gibt doch bestimmt Experten die kein Schiedsrichter geworden sind aus unterschiedlichsten Gründen aber vielleicht am Monitor gestochen scharf eine Situation analysieren können. Ich denke da an die Statistiker die uns praktisch in Echtzeit die Daten zum Spiel liefern.

Und die ganze Überheblichkeit des DFB zeigt es doch wenn man sieht das man unbedingt was neues erfinden musste statt auf bewährte Systeme aus anderen Sportarten zurück zu greifen. Wo würde man ja hinkommen wenn der GRÖßTE Sportverband der Welt nicht Vorreiter ist?



Deinen Vorschlag, Experten am Videopult einzusetzen, halte ich für genial. Damit die sich etwas leichter tun, habe ich ein paar zwingend zu beachtende Regel aufgestellt:

1. Wenn ein FCA-Spieler im gegnerischen Strafraum hinfällt, wird automatisch Strafstoß gepfiffen.
2.Wenn ein FCA-Spieler in der eigenen Hälfte ausrutscht, muss der Schiedsrichter das Spiel sofort unterbrechen, dem Spieler aufhelfen und mit Schiedsrichterball fortsetzen.
3. Auf Foul gegen den FCA darf nur entschieden werden, wenn der gefoulte Spieler mindestens 1 Minute liegen bleibt. Wenn er sofort wieder aufsteht, bekommt er eine Gelbe Karte wegen Schauspielerei.
4.Die Abseitsregel wird in der gegnerischen Hälfte abgeschafft.
5. Grundsätzlich darf ein Torwart sein Tor verlassen. Aber er muss innerhalb des 5-Meter-Raumes bleiben. Damit wird die Verletzungsgefahr minimiert und die Chancengleichheit hergestellt, denn Marvin Hitz praktiziert diese Regel schon längere Zeit.
6. Ein gegnerischer Spieler, der reklamiert oder abfällige Handbewegungen in Richtung Schiedsrichter macht, bekommt sofort eine Denkpause in Form einer 10-minütigen Zeitstrafe wegen ungebührlichen Benehmens. Jede weitere Strafe für den gleichen Spieler erhöht sich um 5 Minuten. Kopfschütteln gehört übrigens auch dazu.
7. Ein Spieler, der frei vor dem FCA-Tor zum Schuss kommt, steht automatisch im Abseits. Das Spiel wird mit indirektem Freistoß fortgesetzt.
8. Für taktische Fouls bekommen FCA-Spieler keine Gelbe oder Rote Karte, sondern wegen hoher Spielintelligenz eine Freikarte für die Volkshochschule.

Diese 8 Regeln gibt es leider noch nicht. Aber eine ganz kuriose Fußballregel gibt es wirklich.
Wenn ein Ball auf das leere Tor rollt, und ein Ersatzspieler, der sich hinter dem Tor aufhält, auf den Platz springt und den Ball wegschlägt, wird das Spiel wie folgt fortgesetzt:
Gelbe Karte für den Ersatzspieler wegen unerlaubtem Betreten des Platzes und indirekter Freistoß am Tatort für die benachteiligte Mannschaft.

Kaum zu glauben, aber wahr.
Videobeweis |#2
06.11.2017 - 19:35 Uhr
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag beginnen mit der Volksweisheit: „Der Fisch fängt am Kopf zum stinken an.“. Da berichtet Sport 1 eben, dass der DFB dem Hern Krug das Projekt Videobeweis weggenommen hat. Fröhlich soll es nun richten.

Das ist deswegen eine gute Nachricht, jetzt die Chance besteht, die Klüngeleien und die arroganten Selbstdarstellungen verschiedener ehrenwerter Herren endlich zu beenden. Und es besteht die Chance für klare und für jeden verständliche Regeln zu schaffen. Es müssen außerdem spätestens jetzt nicht nur die Schiedsrichter, sondern auch die Vereine und die Fans mitgenommen werden. Das Zauberwort heißt TRANSPARENZ.

Bei diesem ganzen Chaos wäre es bestimmt kein Fehler, den Videobeweise so lange auszusetzen, bis diese Diskussionen abgeschlossen sind. Die größtmögliche Akzeptanz erreicht man immer, wenn man möglichst viele -auch die Fans mitnimmt.

Danach sollte es mit einfachen, leicht verständlichen und klaren Regeln einen Neustart gibt. Erst wenn diese zusammengestutzte Version des VB in der Praxis gut funktioniert, sollte man weitere Verbesserungen nach erneuter Diskussion mit den angesprochenen Gruppen Schritt für Schritt anfügen.

Mangelnde Transparenz darf es nicht mehr geben!!!!!
Videobeweis |#3
07.11.2017 - 10:34 Uhr
Nachdem jetzt auch noch der Verdacht der Einflussnahme von Hr Krug auf die Video Schiris publik wurde, ist der Videobeweis in seiner jetzigen Form nicht mehr zu halten. Es ist für mich inakzeptabel, dass da einer (oder mehrere) irgendwo in Deutschland an einem Bildschirm sitzen und den Schiri oder Linienrichter korrigieren.grrr

Wie bei Wolfsburg-Hertha gesehen, verlässt sich anscheinend der Linienrichter zweimal darauf, dass der Oberschiri in Köln schon eingreifen wird, wenn er es nicht so genau sieht. Auch die Hauptschiedsrichter werden zunehmend verunsichert, da er immer Angst haben muss, dass was von OBEN korrigiert wird und seine Autorität untergräbt (die eh nicht so besonders war und ist).oopsangry
Wie Stanislawski im Sportstudio schon sagte, muss man zurück zur Eigenverantwortung der 4 Offiziellen. Es kann somit nur die Lösung geben, dass der Schiri selbst im Stadion in der Review Area eine Szene nochmal anschaut. Das kann auf eigenes Bestreben passieren oder auf Hinweis der Tariner 1x/Halbzeit.
Das wir im Eishockey seit vielen Jahren erfolgreich angewendet.daumen-hoch

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Leben ist wie Zeichnen, aber ohne Radiergummi!
Videobeweis |#4
08.11.2017 - 16:24 Uhr
Die technische Möglichkeit des Videobeweises ist doch nicht grundsätzlich an der mehr als mangelhaften Umsetzung schuld! Von einem "Challenge System" halte ich nichts, da früher oder später der erste Trainer auf die kommen wird hier ein taktisches Mittel für sich zu entdecken und das ist nicht Sinn der Sache. Man muss Regeln klarer definieren und drüber hinaus die Schiris besser unterweisen in der Umsetzung ihrer Tätigkeit auf dem Feld selbst so wie mit dem Videobeweis. Ein "Unternehmen" wie der DFB, sollte über die Möglichkeit verfügen, eine bessere Leistung als bisher zu sehen war abzuliefern. Inkosequenz in der Anwendung der Regeln, fehlende Transparenz sind Punkte die ich auf der Kritiker Agenda gelten lasse. Zeitverlust, "Zuschauer mitnehmen" usw. sind Argumente die ich nicht gelten lassen kann, da der Videobeweis sicher einem anderem Zweck dient. Fakt ist, der DFB ist gefordert die Schiris besser mitzunehmen auf dem Weg des Videobeweises und muss insgesamt einfach bessere Schiris aufs Feld und in die Katakomben des Videobeweises schicken bzw. dafür die Sorge tragen das die Schiris da in Zukunft besser geschult um die Ecke kommen!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0x1m am 08.11.2017 um 16:27 Uhr bearbeitet
Videobeweis |#5
12.11.2017 - 16:25 Uhr
Der Videoassistent in der Bundesliga soll nach Aussage von DFB-Präsident Reinhard Grindel künftig nur noch bei Wahrnehmungsfehlern des Schiedsrichters eingreifen. „Es geht nicht darum, Schiedsrichterfehler zu korrigieren“, sagte Grindel am Sonntag in der Sendung „Doppelpass“ des TV-Senders „Sport1“. Daher werde es auch künftig trotz des technischen Hilfsmittels Fehler geben. „Wenn der Schiedsrichter es eben sieht, hat er die Entscheidungshoheit. Und dann muss man eben damit leben, dass es Fehlentscheidungen gibt.“
Der DFB (im Zusammenspiel mit der DFL) machen sich meiner Meinung nach momentan jeden Tag lächerlicher:

Tag für Tag irgendeine andere Korrektur am Videobeweis.



Ich denke wenn ihr meine Kommentare einigermaßen in Erinnerung habt, wisst ihr dass ich von Anfang an dem Videoschiri kritisch gesinnt war. Was momentan aber mit "unserem Verband" abgeht ist nur noch zum Fremdschämen.



Nach fatalen Schiedsrichteretschiedungen in den letzten Jahren entschied man sich im Sommer17 pro den Videoassistenten. Erst mal gut so, sowohl für Kritiker als Befürworter gibt es dadurch die Möglichkeit sich das Prozedere für 34 Spieltage anzuschauen.



Leider gabs Tage später bei der Veröffentlichung des "neuen Regelwerks" schon den ersten Hirnfurz: nur klare Fehlentscheidungen dürfen korregiert werden. Da konnte man sich schon nur noch ans Hirn fassen, warum ist eine glasklare Fehlentscheidung mehr wert als eine weniger klare? Wenn der Schiri in Köln feststellt, dass da was falsch war, sollte er eingreifen - egal ob das jetzt klar war oder nicht. Zusätzlich: wer legt eigentlich fest ob das eine 99%ige oder 100%ige Fehlentscheidung war?

Obendrein ließe so eine Regel sogar Manipulation recht einfach möglich machen, da man ja immer argumentieren kann: keine 100%ige Fehlentscheidung.


Um diesen Witz dann noch zu füttern, dürfen nur Elfmeter, Notbremsen, Tätlichkeiten und rote Karten korrigiert werden. Warum eine rote Karte spielentscheidender als eine eine Gelb-Rote ist, soll man mal den armen Stuttgartern erklären (siehe VFB-HSV).
Warum ein einfaches Foul weniger spielentscheidend sein kann, als ein Elfer nach leichtem ziehen, hätte ich als FCA Fan gern erklärt (siehe FCA-BVB).

Die fehlenden Abseitslinien erwähn ich lieber gar nicht, ... das ginge dann irgendwann zu weit.



Nachdem es dann die erwartbaren Fehlern in den Bundesligaspieltagen gab, schien der DFB bereit zu korrigieren.

Wer jetzt dachte: "gut so endlich" wurde - fast schon erwartbar - enttäuscht. Der DFB schaffte es tatsächlich die Fehler dermaßen falsch zu interpretieren und alles noch zu verschlimmern.



Neben der schon produzierten Sch°°°° fügt man jetzt noch Begriffe wie "spielentscheidend", "Wahrnehmungsfehler" und "Bildschirm am Spielfeldrand" hinzu. Na wunderbar, warum nicht gleich losen ob der Videoschiri in Anspruch genommen wird?

Dann wäre es immerhin offiziell Zufall, ob nun der Schiedsrichter oder der Videoassistent entscheidet.



MIttlerweile sind wir soweit, dass jede Woche von einem anderen Offiziellen irgendwas geändert wird. Immerhin hat es der DFB geschafft auch wirklich jeden zu verwirren, die Schiedsrichter eingeschlossen.




Wir sind jetzt an einem Punkt an dem ich fordere: entweder der Videobeweis wird sofort abgeschafft oder ohne EIngrenzungen (und ohne weitere DIskussionen) bis Saisonende ausprobiert (bin selber für Option 2).

Zusätzlich hätte ich nichts dagegen dass sämtliche Verantwortliche (Grindel eingeschlossen) persönliche Konsequenzen ziehen und entlassen werden - wie es seit Jahren passieren müsste.



Man sollte denken, dass der größte Verband der Welt - gerade durch die Existenz von FIFA und UEFA - Lehren ziehen kann und versucht den schönsten Sport transparent und gut zu führen. Leider kann sich der DFB in die beiden Witzvereine nahtlos einsortieren (die Nationalmannschaft um Löw und Bierhoff mal ausgeschlossen).



Aber macht nur weiter, verteilt die Fernsehrechte am besten auf 18 Privatsender, lasst nen Schimpanse als Videoschiri fungieren und nickt kräftige wenn Blatters Spezies ihre Entscheidungen treffen (mir mittlerweile schon vollkommen egal welcher Hansel momentan die FIFA/UEFA leitet, wollen eh alle nur Geld) - hauptsache das Geld fließt ...
Videobeweis |#6
14.11.2017 - 08:47 Uhr
Hertha-Manager glaubt nicht an schnelle Lösung
Videobeweis: Preetz will strittige Szenen im Stadion zeigen

In der anhaltenden Debatte um den Videobeweis hat sich Michael Preetz dafür ausgesprochen, den Zuschauern im Stadion strittige Szenen über die Videoleinwände in den Arenen vorzuspielen, um die Entscheidungen der Unparteiischen transparenter und damit verständlicher zu machen. Warum man dies bisher anders handhabe, liege nicht an den Vereinen oder Schiedsrichtern der Bundesliga, erklärte der Manager von Hertha BSC.

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/710591/artikel_videobeweis_preetz-will-strittige-szenen-im-stadion-zeigen.html

Warum soll der Zuschauer im Stadion dumm bleiben, wenn jeder vor der Glotze sofort aufgeklärt wird?

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Haller schon in der Jugend, Riedle, Veh und Schuster groß werden sehen und auch noch mit dem FCA an der "Anfield road" gewesen zu sein, mehr geht in einem Augsburger Leben eigentlich gar nicht.Aber besser als "Augschburger" geht ohnehin nicht. Danke FCA!
Ich bin ein FC Augsburger!

Fußball ohne Gegner nennt man Training, darum achte ich jeden Gegner, denn mit ihnen macht es erst richtig Spaß!
Videobeweis |#7
20.11.2017 - 14:09 Uhr
Also wenn der Videoschiri den Elfer von Brych für Mainz bestätigt, weiss ich wirklich nicht, was der an seinem Bildschirm da macht und sieht.
Ein System zu etablieren, das wie ein kleiner Gott aus dem Off eingreift, macht das Spiel kaputt.
Wer weiss denn so genau, welche Intentionen den Kollegen in Köln antreiben?
Eventuell wollte er eigentlich das Spiel pfeifen und ist neidisch, dass der andere pfeifen durfte und dadurch deutlich mehr Geld bekommt. Bei der Schirigilde geht es durchaus auch um Auf und Abstieg!
Wenn an den Günstlingsgerüchten in der Zunft der Schiris etwas dran ist, dann sind diese Gedanken gar nicht so abwegig. Da kann man einen ungeliebten Schiri relativ schnell auf das Abstellgleis befördern.schief
Zumindest kann keiner diesen Verdacht so leicht vom Tisch wischen, da es niemand sieht!
Auch aus diesem Grund muss ein transparentes Verfahren ohne Fremdeinwirkung her und das kann nur heissen: Vor Ort Entscheidung durch Überprüfung in der Review Area auf Veranlassung des Schiris
oder 1 Mal/Halbzeit pro Mannschaft.daumen-hoch

Was man natürlich zusätzlich klären muss ist die leidige Frage des Handspiels, die immer noch sehr kontrovers entschieden wird. Bei unserem Heimspiel fällt dem Gegner der Ball, den er kommen sieht, von oden auf den ausgestreckten Arm und es war angeblich keine Absicht. Gestern schiesst einer den Verteidiger von Leverkusen mit einem Volleyschuss an den Ellenbogen und es gibt Rot und Elfer.
Entweder es sind beides Elfer, weil der Arm an den Körper gehört oder es wird praktisch nicht mehr gepfiffen ausser der Spieler fängt den Ball.stark

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Iffeldorfer am 20.11.2017 um 14:14 Uhr bearbeitet
Videobeweis |#8
20.11.2017 - 16:26 Uhr
Zitat von Cai-pirinha
@Iffeldorfer da fand ich es gut, dass dardai nach seinem spiel eine klare forderung ausgesprochen hat: alles, was hand ist, wird sofort abgepfiffen, und fertig. dann hat man ne klare linie und ende. bin ich auch dafür! man müsste natürlich noch die klausel "angelegt" mit einbauen (sobald der angeschossene part nicht mehr am körper anliegt -> handspiel), da sonst jeder nur noch auf die hände zielen würde. aber das würde das ganze schon deutlich transparenter machen. nichts mehr mit absicht oder nicht, torschuss geblockt oder nicht, unnatürlich oder nicht, ....


Interessantes Thema.
Finde auch man sollte die Handregel so einfach wie möglich gestalten.
Was für mich zb. ein Unding ist, dass es Hand gibt wenn Spieler ihr Gesicht oder andere wichtige Körperteile schützen. Wenn hinter der Hand noch ein anderes Körperteil ist, wäre der Ball ja spätestens an diesem hängengeblieben/abgeprallt.
Würde sogar fast soweit gehen und sagen, blockiert die Hand den Ball oder fälscht ihn ab, pfeifen!
Egal ob es 50cm oder weil der Arm bei der Sprungbewegung automatisch mit nach oben geht. Gibt dann vermutlich zwar oft Handspiele, aber zumindest wäre die Regel eindeutig und bietet keinen Raum für irgendwelche Auslegungen die der eine so pfeift und der andere so.
Videobeweis |#9
11.12.2017 - 15:34 Uhr
Hab mir mal die Szenen mit Videobeweis des letzten Spieltags angeschaut. Der FCA war nicht dabei, was meine Bewertung sicher neutraler macht.tongue

Offizielle Kriterien für das Eingreifen das Videoassitenten sind vor allem folgende Kriterien:
- Klare Fehlentscheidung
- etwas entscheidendes übersehen
- Gelbe oder rote Karte

1)Frankfurt - Bayern:
Rot für Wolf: keine klar Fehlentscheidung. Da es sich um Rot handelt sinnvoller Einsatz aber es reicht, wenn der Schiri die Szene selber am Bildschirm bewertet.
(wobei es bei Gelb dann auch immer sinnvoll wäre, da ja eine weitere Gelbe gelb/rot nach sich zieht)
2) Frankfurt - Bayern:
Gelb für Vidal: keine klare Fehlentscheidung, Einmischung Videoschiri überflüssig
3) BMG-S04: Elfer für BMG zurückgenommen wegen Hinweis Videoassi auf vorrangegangenes Foul.
Keine klare Fehlentscheidung, Videoassi Klappe halten.
4) RBL- Mainz:
Foul an Werner keine klare Fehlentscheidung kann man so und so sehen. Keine Einmischung Videoschiri angesagt
5) RBL- Mainz:
Foul an Ilsanker vor dem Strafraum keine klar Fehlentscheidung kann man so und so sehen. Keine Einmischung Videoschiri angesagt.
6) RBL- Mainz:
Elfer für RBL; unklar ob der Ball zuerst gespielt wurde. Sinnvoller Einsatz aber es reicht, wenn der Schiri die Szene selber am Bildschirm bewertet.
7) VfB - LEV:
Foul Ascibar gelb oder rot? Sinnvoller Einsatz aber es reicht, wenn der Schiri die Szene selber am Bildschirm bewertet.

Bei 1 + 2 + 6 + 7 reicht die Betrachtung der Szene am Bildschirm, was letztendlich auch passiert ist um die Entscheidung abzuklären. Somit ist also auch kein Videoschiri nötig nur ein guter Bildschirm und eventuell ein geschütztes Häuschen.

Fazit:
Entweder der Videoassi greift ein, weil er die Szene anders bewertet und bringt den Schiri auf dem Platz in Bedrängnis und untergräbt seine Autorität oder es wäre einfach mit einem Blick auf einen Monitor zu klären gewesen.
Deshalb ist der aufwändige Videoassistent in Köln überflüssig. Für die Bewertung von Szenen, bei denen sich der Schiri unsicher ist, soll er eine geschützte Möglichkeit bekommen, alles am Monitor anschauen zu können.
Zusätzlich kann dieses Recht jeder Mannschaft/Halbzeit einmal eingeräumt werden.

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FC Augsburg, TSV Diedorf

Leben ist wie Zeichnen, aber ohne Radiergummi!
Videobeweis |#10
17.12.2017 - 13:44 Uhr
Wenn man sich die Kommentare der Reporter aus allen Sendern und sonstigen Befragten der gestrigen Videobeweiss Scene aus Augsburg anhört, wird sehr deutlich: Der vom DFB eingeführte Videobeweiss ist die reine Katastrophe!

Deutschland ein Land der Untsuglichkeiten:
Flughafen Berlin
Stuttgart 21
Videobeweiss
Regierungsbildung.
Für mich als Deutschen eine mehr und mehr ungewohnte Erfahrung.
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