VOITH-ARENA
02.07.2009 - 01:49 Uhr
29.03.2017 - 10:07 Uhr
Mensch Sirse, dann springt wieder die Stadt in die Bresche
Steht doch im Grunde schon in dem Artikel, Rückkaufsrecht für ein Euro bei Vereinsauflösung oder Insolvenz. Das ganze Ding geht natürlich voll nach hinten los, denn so, wie sich das die Rechenkünstler bei Stadt und im Verein vorstellen wird es eh nicht laufen. Zeig mir mal den Insolvenzverwalter, der sich eine solche Immobilie für einen Euro durch die Lappen gehen und seine Gläubiger im Regen stehen lässt.
Aber das ist ja erst mal Zukunftsmusik. MIttlerweile sehe ich auch keinen Keil mehr zwischen Verein und Stadt, ganz im Gegenteil. Jetzt wird lediglich öffentlich, was die Herren schon vor Jahren ausbaldowert haben. Die grösste Sauerei ist dabei der neue Trainingsplatz, den die Stadt mit 900000 Euro noch baut und danach gleich verschenkt.
Aber egal. Der FCH wird die Immobilie geschenkt bekommen, wird dadurch massiv kreditwürdig und wird dann auf "Teufel komm raus" bauen. Meiner Meinung nach sind damit Parkhaus und Oberrang beschlossene Sache.
Aber auch wenn es nicht so kommt. Ich entfremde mich immer mehr von diesem Klub, das ist nicht mehr meins, warten wir den Freitag ab.........
Steht doch im Grunde schon in dem Artikel, Rückkaufsrecht für ein Euro bei Vereinsauflösung oder Insolvenz. Das ganze Ding geht natürlich voll nach hinten los, denn so, wie sich das die Rechenkünstler bei Stadt und im Verein vorstellen wird es eh nicht laufen. Zeig mir mal den Insolvenzverwalter, der sich eine solche Immobilie für einen Euro durch die Lappen gehen und seine Gläubiger im Regen stehen lässt.
Aber das ist ja erst mal Zukunftsmusik. MIttlerweile sehe ich auch keinen Keil mehr zwischen Verein und Stadt, ganz im Gegenteil. Jetzt wird lediglich öffentlich, was die Herren schon vor Jahren ausbaldowert haben. Die grösste Sauerei ist dabei der neue Trainingsplatz, den die Stadt mit 900000 Euro noch baut und danach gleich verschenkt.
Aber egal. Der FCH wird die Immobilie geschenkt bekommen, wird dadurch massiv kreditwürdig und wird dann auf "Teufel komm raus" bauen. Meiner Meinung nach sind damit Parkhaus und Oberrang beschlossene Sache.
Aber auch wenn es nicht so kommt. Ich entfremde mich immer mehr von diesem Klub, das ist nicht mehr meins, warten wir den Freitag ab.........
29.03.2017 - 11:10 Uhr
Naja, die Immobilie kann dennoch nur mit einem Euro in der Bilanz eingetragen werden wenn ichs aus der Schule noch richtig weiß (ein Buchhalter soll mich korrigieren), weshalb wie beschrieben Hypotheken darauf eigentlich sinnlos wären. Unterm Strich ja, ist es eine Schenkung von 16 Mio. Euro an den Verein, den sich die Stadt im Notfall aber wieder zurückholen kann. Und wie beschrieben ist es erstmal eine Win-Win-Situation solange es weiterhin auch sportlich läuft. Und mal ganz abgesehen davon wär ich ja erstmal dafür, dass der Verein versucht, die bisherigen noch nicht abbezahlten Schulden abzubauen bevor man groß in einen Oberrang investiert. BC ausbauen okay, das hilft dabei ja wenigstens noch, Oberrang seh ich dagegen eher kritisch was die Finanzsituation angeht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gobo77 am 29.03.2017 um 11:12 Uhr bearbeitet
29.03.2017 - 12:36 Uhr
@disa bin da ganz bei dir !!!!
Wird jetzt noch ne weile für Gesprächsstoff sorgen und zur neuen Saison werden dann die ausbaupläne für oberrang Haupttribüne , Parkhaus präsentiert .Mit direktem Drive In an den Futtertrog wohlgemerkt !
Wird jetzt noch ne weile für Gesprächsstoff sorgen und zur neuen Saison werden dann die ausbaupläne für oberrang Haupttribüne , Parkhaus präsentiert .Mit direktem Drive In an den Futtertrog wohlgemerkt !
30.03.2017 - 10:26 Uhr
Das ist einfach nur der Größenwahn.
Sponsoring... ja ich denke auch 1 von 1000 bringt dir dann nicht mehr den gewünschten Effekt und die viel umschriebene Wirtschaftsplattform ist dann auch weg, da vor lauter Wald einer mehr den Baum sieht.
Größere Unternehmen werden sich Tickets holen, um Mitarbeitern oder Kunden ein Bounbon zu machen und in kleingruppen bleibt damit jeder fürs sich. Es soll heute schon öffentliche Sponsoren geben, die ihre VIP Karten gar nicht an Mann bringen... so viel zur Attraktivität des BC 1+x*n
Sponsoring... ja ich denke auch 1 von 1000 bringt dir dann nicht mehr den gewünschten Effekt und die viel umschriebene Wirtschaftsplattform ist dann auch weg, da vor lauter Wald einer mehr den Baum sieht.
Größere Unternehmen werden sich Tickets holen, um Mitarbeitern oder Kunden ein Bounbon zu machen und in kleingruppen bleibt damit jeder fürs sich. Es soll heute schon öffentliche Sponsoren geben, die ihre VIP Karten gar nicht an Mann bringen... so viel zur Attraktivität des BC 1+x*n
30.03.2017 - 13:02 Uhr
Zitat von HS201
Das ist einfach nur der Größenwahn.
Sponsoring... ja ich denke auch 1 von 1000 bringt dir dann nicht mehr den gewünschten Effekt und die viel umschriebene Wirtschaftsplattform ist dann auch weg, da vor lauter Wald einer mehr den Baum sieht.
Größere Unternehmen werden sich Tickets holen, um Mitarbeitern oder Kunden ein Bounbon zu machen und in kleingruppen bleibt damit jeder fürs sich. Es soll heute schon öffentliche Sponsoren geben, die ihre VIP Karten gar nicht an Mann bringen... so viel zur Attraktivität des BC 1+x*n
Das ist einfach nur der Größenwahn.
Sponsoring... ja ich denke auch 1 von 1000 bringt dir dann nicht mehr den gewünschten Effekt und die viel umschriebene Wirtschaftsplattform ist dann auch weg, da vor lauter Wald einer mehr den Baum sieht.
Größere Unternehmen werden sich Tickets holen, um Mitarbeitern oder Kunden ein Bounbon zu machen und in kleingruppen bleibt damit jeder fürs sich. Es soll heute schon öffentliche Sponsoren geben, die ihre VIP Karten gar nicht an Mann bringen... so viel zur Attraktivität des BC 1+x*n
Ich habe leider selbst nach fünfmaligem Lesen nicht ganz verstanden, was du zu sagen versuchst.
Über die Auslastung im BC muss man sich aber definitiv keine Sorgen machen.
Zum Thema Größenwahn: Man kann über die Schenkung des Stadions und die bisherige Höhe der Pacht sicherlich geteilter Meinung sein. Wo der FCH in dieser konkreten Situation größenwahnsinnig handelt kann ich aber nicht erkennen. Allgemein lässt sich aber sagen, dass es dieser kontinuierliche Größenwahn war, der den FCH dahin gebracht hat wo er heute steht.
Bezüglich der zuvor angesprochenen höheren Kreditwürdigkeit bin ich anderer Meinung. Da der FCH das Stadion bzw Anteile daran nicht verkaufen darf verändert sich diese im Grunde nicht.
30.03.2017 - 20:29 Uhr
Quelle: www.fc-heidenheim.de
Auflösung der Pachtverträge zwischen der Stadt und dem 1. FC Heidenheim 1846 – Übernahme der Voith-Arena durch den FCH
Ist damit also Fix. Tja, bleibt damit nur zu hoffen, dass sich der Verein durch die damit verbundenen Freiheiten im Bezug auf Ausbaumaßnahmen (und nicht Kreditrahmen!) nicht übernimmt. Sowas hat schon vielen Vereinen geschadet, bestes Beispiel siehe Aachen oder Offenbach.
31.03.2017 - 09:16 Uhr
31.03.2017 - 10:05 Uhr
Zitat von Tziward
Bezüglich der zuvor angesprochenen höheren Kreditwürdigkeit bin ich anderer Meinung. Da der FCH das Stadion bzw Anteile daran nicht verkaufen darf verändert sich diese im Grunde nicht.
Bezüglich der zuvor angesprochenen höheren Kreditwürdigkeit bin ich anderer Meinung. Da der FCH das Stadion bzw Anteile daran nicht verkaufen darf verändert sich diese im Grunde nicht.
Nach dem Statement Sanwalds gerade eben auf der Pressekonferenz muss ich meine Aussage korrigieren. Es ist wohl tatsächlich so, dass die Kreditwürdigkeit des FCH durch den Kauf der Voith-Arena erheblich steigt. Auch am Bau des Parkhauses wird wohl festgehalten.
Deshalb hat das @disahdh vor einigen Tagen wohl absolut richtig dargestellt.
Edit: Über die Fragen mancher Journalisten muss man sich schon wundern...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tziward am 31.03.2017 um 10:06 Uhr bearbeitet
31.03.2017 - 10:29 Uhr
Warst du vor Ort?
Wie sehen die Pläne jetzt konkret aus? Der neu verpflichtete Stürmer läßt nicht gerade Aufstiegsambitionen erkennen.
Wie sehen die Pläne jetzt konkret aus? Der neu verpflichtete Stürmer läßt nicht gerade Aufstiegsambitionen erkennen.
31.03.2017 - 14:38 Uhr
Ich war nicht vor Ort, habe die Pressekonferenz aber mit einem Ohr live im Internet mitverfolgt. Gerade habe ich mir die PK nochmals angeschaut und die einzelnen Aussagen aufgeschrieben. Das Ganze ist aber von mir meist sinngemäß und verkürzt wiedergegeben!
Beginn der PK.
Ilg versteht den Entschluss als Signal der Unterstützung des Vereins. Natürlich auch eine finanzielle Entlastung für die Stadt. Betonte den immensen Marktwert des FCH für die Stadt, die Region und den Landkreis.
Sanwald betont den bisherigen Werdegang des FCH und die enge Beziehung zwischen Stadt und Verein in der Vergangenheit. Lob für die Leistung des Oberbürgermeisters, Gemeinderats und Vereins. Sanwald hat kein Verständnis für die Diskussion, ob der FCH die 16 Millionen geschenkt bekommen soll. Grund dafür sind die mehr als 20 Millionen, die der FCH investiert hat. Außerdem ist das Bild vieler Leute falsch, die nicht verstehen, dass der FCH durch die Schenkung des Stadions eine Verpflichtung auf sich nimmt. Zudem betont er, dass die Stadt dem Verein zwar viel gegeben hat, gleichsam aber dem FCH auch viel abverlangt wurde. Neue Eigentumsverhältnisse des Stadions als nächster Schritt in der Entwicklung. Der jetzige Zeitpunkt ist der frühestmögliche Zeitpunkt für solch eine Änderung. Zu einem früheren Zeitpunkt hätte der FCH das finanziell nicht stemmen können und auch jetzt benötigt der FCH seinen Umsatz von mehr als 20 Millionen Euro um die mehr als 300 Gehälter (inklusive Dienstleister) bezahlen zu können. Dennoch kann der FCH den Wunsch der Stadt nachvollziehen. Sanwald sagt, dass jeder Verein der Stadt Heidenheim vom FCH profitiert hat. Wie auch Ilg kennt Sanwald kein einziges Anliegen eines Vereins, das vom Gemeinderat nicht positiv bewertet wurde. Sanwald betont die Wichtigkeit des Aufhebungsvertrages und dass gewährleistet sein muss, dass sich dem FCH nicht nur eine neue Verpflichtung, sondern auch neue Möglichkeiten offenbaren. Sanwald ist froh über das klare Ergebnis der Abstimmung betont aber auch, dass gestern „komische“ Dinge im Gemeinderat gesagt wurden.
- Frage an Holger Sanwald:
Herr Ilg sagte, der FCH ist ein Verein, der kein Geld zur Verfügung hat, deshalb kann man die Pacht nicht einfach erhöhen. Sie müssen ja jetzt die ungeheuer hohen Kosten auch tragen, als Verein. Gibt es da schon ein Konzept dafür?
Sanwald bemängelt, dass bei der Frage die 2500 Euro Pachtzahlung in den Vordergrund gerückt werde, diese aber aus der „Oberliga-Regionalliga“-Zeit komme. Auch damals war diese Zahl eher symbolisch zu verstehen. Es fehlt in der Darstellung der Fragestellung, dass der FCH neben den 2500€ Pacht schon seit damals die Betriebskosten für das Stadion übernommen hat, die inzwischen bei 750.000€ pro Saison liegen. Der FCH hat mehr als für Sportvereine üblich zum Aus- und Umbau des Stadions beigetragen, nämlich mehr als 20 Millionen Euro. Das müsse im Sinne einer fairen Berichterstattung der Pachtzahlung gegenübergestellt werden. Sanwald kommt auch auf die Frage zu sprechen. Der FCH versucht natürlich Einnahmen zu erwirtschaften, um den zusätzlichen finanziellen Bedarf zu decken. Er betont aber auch, dass das mit enormen Anstrengungen für den FCH verbunden ist. Der FCH ist bereit dieser Verpflichtung nachzukommen.
Ilg bringt ein, dass niemand davon profitiert, wenn Pachtverträge abgeschlossen werden, die nicht bezahlt werden können.
- Frage an Holger Sanwald:
Sie hatten den Auflösungsvertrag gerade angesprochen, was muss da rein aus Ihrer Sicht, damit Sie zufrieden wären?
Für Sanwald gibt es drei Gründe diesen Vorschlag der Stadt anzunehmen. 1. politische Unabhängigkeit. 2. Andere Finanzierungsmöglichkeiten in der Zukunft. Sanwald betont, dass der FCH bei Kreditanfragen kaum Sicherheiten vorweisen kann und somit kaum Mittel aus Fremdkapital bekommen kann. Der 3. Punkt ist eine weitere Eigenkapitalbeschaffung, wie zum Beispiel der Bau eines Parkhauses. Zum Thema Bau wundert sich Sanwald über die öffentliche Diskussion. Die Leiter von Krankenhaus, Schlosshotel, Naturtheater und Congress Centrum haben ihm alle persönlich gesagt, dass ein Parkhaus dringend erforderlich wäre. Der FCH möchte das Parkhaus definitiv bauen, eventuell auch mit Hilfe von Investoren.
- Frage an Holger Sanwald:
Die Kosten, die jetzt zusätzlich auf den FCH zukommen werden, gibt es da eine Zahl?
Sanwald verweist auf die 500.000€ die bereits gestern im Gemeiderat genannt wurden.
- Frage an Holger Sanwald:
Dieser Vertrag soll ja eine Rückkaufklausel beinhalten. Das heißt die Stadt kann ja das Gelände oder die Immobilie für einen Euro zurückerwerben, beispielsweiße im Falle der Insolvenz des Vereins. Wenn jetzt aber eine Grundschuld auf dieser Immobilie liegt, muss die Stadt dann diese Schuld mitübernehmen?
Sanwald betont, das müsse vertraglich ausgehandelt werden.
- Frage an Holger Sanwald:
Gab es Gedanken, den Deal der Stadt anzulehnen?
Der FCH hat überhaupt keinen Handlungsdruck und hat keine Veranlassung einen bestehenden Vertrag aufzulösen, wenn sich dabei nicht auch Möglichkeiten für den Verein ergeben würden. Er kritisiert in diesem Zusammenhang nochmals einige Aussagen der gestrigen Verhandlung.
- Frage an Bernhard Ilg:
Gibt es noch Bürgschaften der Stadt für die 20 Millionen Euro, die der FCH bislang eingebracht hat?
Ilg betont, diese Schuld sei überwiegend abbezahlt.
Sanwald sagt dazu: Ein Kredit aus dem ersten großen Ausbau habe mithilfe der Bürgschaft der Stadt aufgenommen werden müssen. Dieser stehe aktuell nur noch bei 100.000€.
- Frage an Bernhard Ilg:
Warum ist das Heidenheimer Modell einer Überschreibung besser, als beispielsweise eine Staffelpacht?
Ilg betont, dass eine eigene Stadtpolitik der Stadt und eine eigene Sportpolitik des Vereins das Beste sei. Ilg fragt was er denn mit dem Stadion soll. Er möchte faire Bedingungen für alle Beteiligten und kritisiert die vielen Kritiker, die ihrerseits keine sinnvollen Vorschläge brachten. Er betont zudem den engen Schulterschluss mit Holger Sanwald und dem Verein.
- Frage an Holger Sanwald:
Wird der Verein durch den Stadionerwerb möglicherweise attraktiver für größere Investoren von außen? Gibt es schon Verhandlungen?
Sanwald nennt dies als einen der strategischen Gründe für die Entscheidung. Investoren sollen beispielsweise gefunden werden für ein Parkhaus, ein Jugendinternat und einen Oberrang. Die Gelder dafür könne der FCH kaum anders aufbringen. Dabei könnten Kapitalgesellschaften gegründet werden. Allerdings betont Sanwald, dass der Spielbetrieb ein eingetragener Verein bleiben soll. Auch weil die Fans sich dies wünschen. Gespräche mit neuen Investoren gibt es noch nicht.
- Frage an Holger Sanwald:
Das nächste Projekt ist dann das Parkhaus?
Sanwald betont, dass man Schrittweise vorgehen müsse und jetzt erst einmal die Umstrukturierung der Eigentumsverhältnisse des Stadions im Vordergrund stehen. Was danach kommt weiß er noch nicht.
- Frage an Holger Sanwald:
Sind Sie vom Vorschlag der Stadt enttäuscht bzw von der Abkopplung vom Verein?
Nein! Er ist definitiv froh über das klare Votum des Gemeinderates. Die Diskussion im Vorfeld empfand er allerdings als befremdlich.
- Frage an Bernhard Ilg:
Der Zeitpunkt wirkt etwas überstürzt. Gab es ein Ereignis, das Sie zu einem schnellen Handeln gezwungen hat? Beispielsweise die Sponsorenveranstaltung mit der Vision vom Parkhaus?
Anlass war für Ilg die grundsätzliche Ausrichtung des Vereins gepaart mit den strategischen Planungen. Ilg spricht zudem davon, dass auf der Sponsorenveranstaltung natürlich die Sponsoren der Adressat waren und Sanwald aufzeigen wollte, wohin es mit dem FCH gehen soll. Ilg freut sich über das geplante Parkhaus am Stadion und ist gespannt wer sein Parkhaus schneller gebaut bekommt (Stadt möchte entlang der B19 ein Parkhaus bauen).
Beginn der PK.
Ilg versteht den Entschluss als Signal der Unterstützung des Vereins. Natürlich auch eine finanzielle Entlastung für die Stadt. Betonte den immensen Marktwert des FCH für die Stadt, die Region und den Landkreis.
Sanwald betont den bisherigen Werdegang des FCH und die enge Beziehung zwischen Stadt und Verein in der Vergangenheit. Lob für die Leistung des Oberbürgermeisters, Gemeinderats und Vereins. Sanwald hat kein Verständnis für die Diskussion, ob der FCH die 16 Millionen geschenkt bekommen soll. Grund dafür sind die mehr als 20 Millionen, die der FCH investiert hat. Außerdem ist das Bild vieler Leute falsch, die nicht verstehen, dass der FCH durch die Schenkung des Stadions eine Verpflichtung auf sich nimmt. Zudem betont er, dass die Stadt dem Verein zwar viel gegeben hat, gleichsam aber dem FCH auch viel abverlangt wurde. Neue Eigentumsverhältnisse des Stadions als nächster Schritt in der Entwicklung. Der jetzige Zeitpunkt ist der frühestmögliche Zeitpunkt für solch eine Änderung. Zu einem früheren Zeitpunkt hätte der FCH das finanziell nicht stemmen können und auch jetzt benötigt der FCH seinen Umsatz von mehr als 20 Millionen Euro um die mehr als 300 Gehälter (inklusive Dienstleister) bezahlen zu können. Dennoch kann der FCH den Wunsch der Stadt nachvollziehen. Sanwald sagt, dass jeder Verein der Stadt Heidenheim vom FCH profitiert hat. Wie auch Ilg kennt Sanwald kein einziges Anliegen eines Vereins, das vom Gemeinderat nicht positiv bewertet wurde. Sanwald betont die Wichtigkeit des Aufhebungsvertrages und dass gewährleistet sein muss, dass sich dem FCH nicht nur eine neue Verpflichtung, sondern auch neue Möglichkeiten offenbaren. Sanwald ist froh über das klare Ergebnis der Abstimmung betont aber auch, dass gestern „komische“ Dinge im Gemeinderat gesagt wurden.
- Frage an Holger Sanwald:
Herr Ilg sagte, der FCH ist ein Verein, der kein Geld zur Verfügung hat, deshalb kann man die Pacht nicht einfach erhöhen. Sie müssen ja jetzt die ungeheuer hohen Kosten auch tragen, als Verein. Gibt es da schon ein Konzept dafür?
Sanwald bemängelt, dass bei der Frage die 2500 Euro Pachtzahlung in den Vordergrund gerückt werde, diese aber aus der „Oberliga-Regionalliga“-Zeit komme. Auch damals war diese Zahl eher symbolisch zu verstehen. Es fehlt in der Darstellung der Fragestellung, dass der FCH neben den 2500€ Pacht schon seit damals die Betriebskosten für das Stadion übernommen hat, die inzwischen bei 750.000€ pro Saison liegen. Der FCH hat mehr als für Sportvereine üblich zum Aus- und Umbau des Stadions beigetragen, nämlich mehr als 20 Millionen Euro. Das müsse im Sinne einer fairen Berichterstattung der Pachtzahlung gegenübergestellt werden. Sanwald kommt auch auf die Frage zu sprechen. Der FCH versucht natürlich Einnahmen zu erwirtschaften, um den zusätzlichen finanziellen Bedarf zu decken. Er betont aber auch, dass das mit enormen Anstrengungen für den FCH verbunden ist. Der FCH ist bereit dieser Verpflichtung nachzukommen.
Ilg bringt ein, dass niemand davon profitiert, wenn Pachtverträge abgeschlossen werden, die nicht bezahlt werden können.
- Frage an Holger Sanwald:
Sie hatten den Auflösungsvertrag gerade angesprochen, was muss da rein aus Ihrer Sicht, damit Sie zufrieden wären?
Für Sanwald gibt es drei Gründe diesen Vorschlag der Stadt anzunehmen. 1. politische Unabhängigkeit. 2. Andere Finanzierungsmöglichkeiten in der Zukunft. Sanwald betont, dass der FCH bei Kreditanfragen kaum Sicherheiten vorweisen kann und somit kaum Mittel aus Fremdkapital bekommen kann. Der 3. Punkt ist eine weitere Eigenkapitalbeschaffung, wie zum Beispiel der Bau eines Parkhauses. Zum Thema Bau wundert sich Sanwald über die öffentliche Diskussion. Die Leiter von Krankenhaus, Schlosshotel, Naturtheater und Congress Centrum haben ihm alle persönlich gesagt, dass ein Parkhaus dringend erforderlich wäre. Der FCH möchte das Parkhaus definitiv bauen, eventuell auch mit Hilfe von Investoren.
- Frage an Holger Sanwald:
Die Kosten, die jetzt zusätzlich auf den FCH zukommen werden, gibt es da eine Zahl?
Sanwald verweist auf die 500.000€ die bereits gestern im Gemeiderat genannt wurden.
- Frage an Holger Sanwald:
Dieser Vertrag soll ja eine Rückkaufklausel beinhalten. Das heißt die Stadt kann ja das Gelände oder die Immobilie für einen Euro zurückerwerben, beispielsweiße im Falle der Insolvenz des Vereins. Wenn jetzt aber eine Grundschuld auf dieser Immobilie liegt, muss die Stadt dann diese Schuld mitübernehmen?
Sanwald betont, das müsse vertraglich ausgehandelt werden.
- Frage an Holger Sanwald:
Gab es Gedanken, den Deal der Stadt anzulehnen?
Der FCH hat überhaupt keinen Handlungsdruck und hat keine Veranlassung einen bestehenden Vertrag aufzulösen, wenn sich dabei nicht auch Möglichkeiten für den Verein ergeben würden. Er kritisiert in diesem Zusammenhang nochmals einige Aussagen der gestrigen Verhandlung.
- Frage an Bernhard Ilg:
Gibt es noch Bürgschaften der Stadt für die 20 Millionen Euro, die der FCH bislang eingebracht hat?
Ilg betont, diese Schuld sei überwiegend abbezahlt.
Sanwald sagt dazu: Ein Kredit aus dem ersten großen Ausbau habe mithilfe der Bürgschaft der Stadt aufgenommen werden müssen. Dieser stehe aktuell nur noch bei 100.000€.
- Frage an Bernhard Ilg:
Warum ist das Heidenheimer Modell einer Überschreibung besser, als beispielsweise eine Staffelpacht?
Ilg betont, dass eine eigene Stadtpolitik der Stadt und eine eigene Sportpolitik des Vereins das Beste sei. Ilg fragt was er denn mit dem Stadion soll. Er möchte faire Bedingungen für alle Beteiligten und kritisiert die vielen Kritiker, die ihrerseits keine sinnvollen Vorschläge brachten. Er betont zudem den engen Schulterschluss mit Holger Sanwald und dem Verein.
- Frage an Holger Sanwald:
Wird der Verein durch den Stadionerwerb möglicherweise attraktiver für größere Investoren von außen? Gibt es schon Verhandlungen?
Sanwald nennt dies als einen der strategischen Gründe für die Entscheidung. Investoren sollen beispielsweise gefunden werden für ein Parkhaus, ein Jugendinternat und einen Oberrang. Die Gelder dafür könne der FCH kaum anders aufbringen. Dabei könnten Kapitalgesellschaften gegründet werden. Allerdings betont Sanwald, dass der Spielbetrieb ein eingetragener Verein bleiben soll. Auch weil die Fans sich dies wünschen. Gespräche mit neuen Investoren gibt es noch nicht.
- Frage an Holger Sanwald:
Das nächste Projekt ist dann das Parkhaus?
Sanwald betont, dass man Schrittweise vorgehen müsse und jetzt erst einmal die Umstrukturierung der Eigentumsverhältnisse des Stadions im Vordergrund stehen. Was danach kommt weiß er noch nicht.
- Frage an Holger Sanwald:
Sind Sie vom Vorschlag der Stadt enttäuscht bzw von der Abkopplung vom Verein?
Nein! Er ist definitiv froh über das klare Votum des Gemeinderates. Die Diskussion im Vorfeld empfand er allerdings als befremdlich.
- Frage an Bernhard Ilg:
Der Zeitpunkt wirkt etwas überstürzt. Gab es ein Ereignis, das Sie zu einem schnellen Handeln gezwungen hat? Beispielsweise die Sponsorenveranstaltung mit der Vision vom Parkhaus?
Anlass war für Ilg die grundsätzliche Ausrichtung des Vereins gepaart mit den strategischen Planungen. Ilg spricht zudem davon, dass auf der Sponsorenveranstaltung natürlich die Sponsoren der Adressat waren und Sanwald aufzeigen wollte, wohin es mit dem FCH gehen soll. Ilg freut sich über das geplante Parkhaus am Stadion und ist gespannt wer sein Parkhaus schneller gebaut bekommt (Stadt möchte entlang der B19 ein Parkhaus bauen).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tziward am 31.03.2017 um 14:42 Uhr bearbeitet
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