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Alles Gute, Jonas Boldt!

24.05.2019 - 11:17 Uhr
Alles Gute, Jonas Boldt! |#4901
23.05.2024 - 06:55 Uhr
Zitat von BallToGo
Zitat von fosbury

Es ist nicht alles s/w.

Boldt hat einen großen Verdienst um den HSV insofern, als das er den Club geeint hat.

Trotz unsäglich inkompetentem Aufsichtsrat.

Trotz externer Interessen Dritter (KMK).

Es konnte lange nicht so ruhig gearbeitet werden beim HSV wir unter Boldt - vielleicht seit Jahrzehnten nicht.

ABER:

Diese Ruhe und die im Ligavergleich guten bis sehr guten Rahmenbedingungen machen das Versagen im sportlichen Bereich und die wiederholt in weiten Teilen verfehlte Kaderplanung (nicht unbedingt in Bezug auf die Einzelspieler, sondern bzgl. Kaderhomogenität) deutlich schwerwiegender.

Die Frage ist natürlich, inwieweit Boldt für die mangelhafte Arbeit eines Claus Costa heranzuziehen ist.

Aber er hätte hier längst einen anderen Jockey aufs Pferd setzen müssen - und hier liegt mein eigentlicher Kritikpunkt:

Boldt war es mMn (zu) wichtig, sich mit loyalen Mitstreitern zu umgeben. Tw. ging hier Loyalität vor Kompetenz.

Auch hier muss man allerdings wieder ein differenzierendes Bild zeichnen - denn natürlich war die Loyalität und das perfektionierte „Divide et impera“ eine der Gründe für das ruhige Arbeiten in einem zahmen Umfeld (selbst bei BILD und Mopo gab man sich relaxed).

Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer - aber meiner Meinung nach hätte Boldt…

A) Walter ohne seine Spielweise zu verwässern und ihn öffentlich anzuzählen durchziehen lassen müsse (schon weil der Kader nicht für Gerumpel a la SB geeignet ist und weil Walter nahezu das Maximum rausgeholt hat)

B) Costa längst ersetzen müssen

Dann wären wir mMn aufgestiegen oder knapp gescheitert, zumindest aber in der Relegation.

Am Ende war die Einflussnahme auf Walters Spielweise der Anfang vom Ende.

Mich nervt das dfb Pokal Spiel gegen Hertha immer noch - aber es war die Kompromisslosigkeit und die Sparta-Attitüde, die Walter und seine 300 ausgezeichnet und stark gemacht haben.

Hätte man Eier, würde man Walter zurückholen und ohne wenn und aber 3 Jahre machen lassen. Mit einem guten Kaderplaner.

Mein Gott, das ich das mal schreiben würde…


Na, so ganz in Ruhe konnte Boldt nicht arbeiten. Erst versuchte Hoffmann ihm ins Handwek zu pfuschen, dann wollte Wüstefeld ihn absagen und intrigierte mit Mutzel. Zwischendurch gab es noch ein Jahr Corona.
Die wenig professionelle Trennung von Mutzel halte ich ihm eher vor als dass er es konsequent vermied, Selbstkritik zu äußern. (Irgendwie ist er auch nur Politiker.)
Er scheint sogar erkannt zu haben, dass Walter schon über dem Zenit war- jedenfals bei den gegebenen Rahmenbedingungen.. Letztlich hat ihm aber das Genick gebrochen, dass er und sein Team diese nicht gemäß eigener Analyse verbessert haben, indem sie im letzten Winter die fürr nötig erachteten Verstärkungen verpflichteten.

Trotz allem bleibt das Positive für mich im Vordergrund. Wir hatten seit ewig mal wieder Konstanz, sowohl in der Person des Spoertvorstand als auch in der Person des Trainers.(Leider auch beim sportlichen Erfolg.)
Darauf kann man aufbauen. Kuntz wird es leichter haben als Boldt.

Boldt wünsche ich für die Zukunft alles Gute.
Er ist mit Sicherheit in den 5 Jahren reifer geworden. Die Erfahrungen werden ihm helfen, Fehler nicht zu wiederholen.


Das schlimme ist, je nachdem wo er nach uns übernimmt, sehe ich dass da Erfolg einkehren wird. Wenn er eine ruhigere Station übernimmt sowieso, aber auch in z.B. Köln würde er aus den HSV Erfahrungen massiv profitieren können.

Dann wird die halbe Gesichtsseite heulend verfolgen, wie Jonas Boldt woanders erfolgreich ist und die andere ihm Erfolg wünschen.
Alles Gute, Jonas Boldt! |#4902
23.05.2024 - 20:30 Uhr
Hallo Herr Boldt,

Sie haben sich gestern von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle verabschiedet. Stefan Kuntz hat heute auf der PK erzählt, dass Sie ihn zu dieser Verabschiedung eingeladen haben.

Ich habe Sie hier immer wieder scharf kritisiert. Aber zu diesem Vorgehen von Ihnen kann ich nur sagen: Respekt! Das hat Größe. Das hat Stil. So wie ich Stefan Kuntz verstanden habe, hat er das Angebot auch angenommen. Diese Staffelübergabe vor dem Team der Geschäftsstelle freut mich auch besonders für die Mitarbeit. Ein Wechsel auf einer solch bedeutenden Position ist schließlich immer ein einschneidender Moment im Arbeitsleben für jeden Einzelnen. Da kann so eine Aktion helfen, erste Ängste und Befürchtungen abzubauen, um so Stefan Kuntz einen guten Start zu ermöglichen.

Also nochmals mein ausdrücklicher Respekt. Und auf diesem Weg für Sie alles Gute für die Zukunft.

MfG Volbeer
Alles Gute, Jonas Boldt! |#4903
13.06.2024 - 09:06 Uhr
https://www.90min.de/posts/hsv-bosse-wollen-geduldig-bleiben-der-plan-mit-boldt-nachfolger-stefan-kuntz

Ich nehme mal den Artikel aus dem Presse-Thread auf.

Finde es interessant, dass der Artikel hier und/oder an anderer Stelle noch nicht diskutiert wurde.

Scheinbar hatte Jonas Boldt den Plan, selbst zum CEO aufzusteigen und zusätzlich Sami Khedira als neuen Sportdirektor zu installieren.

Zu Sami Khedira als Sportdirektor kann ich nichts sagen, hört sich spontan erstmal spannend an. Die Frage die ich mir stelle ist allerdings, ob Khedira als Sportdirektor dann Costa ersetzt hätte, der ja aktuell Sportdirektor ist. Oder wäre Costa aufgerückt zum Sportvorstand und es hätte wieder eine 3-köpfige Spitze gegeben?

Sprich: Hat Boldt erkannt, was ihm seine Kritiker hier vorwerfen? Wollte er sich aus dem Sportlichen zurückziehen und Costa ersetzen? Hätte Khedira dann eine andere Traineralternative im Köcher?

Der AR hat sich dagegen entschieden und Kuntz installiert. Ansonsten hat sich nichts geändert. Gleiche Struktur, gleicher SpoDi, gleicher Trainer. Ist Stefan Kuntz also die "Alles bleibt wie es ist, lieber keine großen Veränderungen"-Lösung?

Für mich wirkt es spontan fast so, als hätte sich der AR nicht getraut ins Risiko zu gehen. Auch die Aussage von Papenfuß zu den zwei Jahren passt dazu. Irgendwie fühlt sich das wie eine "Waschlappen-Mentalität" an, dass wir nun zwei Jahre Zeit für den Aufstieg haben. Sicherlich ist es legitim, aber für mich sollte der Erfolg einhergehend mit einer Leistungskultur vorrangig sein. Schließlich sind wir der HSV! (Sicherlich ausschließlich emotional begründet).

Bin aber gespannt, was eure Gedanke dazu sind.
Alles Gute, Jonas Boldt! |#4904
13.06.2024 - 09:20 Uhr
Zitat von MuddyB

Sprich: Hat Boldt erkannt, was ihm seine Kritiker hier vorwerfen? Wollte er sich aus dem Sportlichen zurückziehen und Costa ersetzen? Hätte Khedira dann eine andere Traineralternative im Köcher?

Der AR hat sich dagegen entschieden und Kuntz installiert. Ansonsten hat sich nichts geändert. Gleiche Struktur, gleicher SpoDi, gleicher Trainer. Ist Stefan Kuntz also die "Alles bleibt wie es ist, lieber keine großen Veränderungen"-Lösung?

Für mich wirkt es spontan fast so, als hätte sich der AR nicht getraut ins Risiko zu gehen. Auch die Aussage von Papenfuß zu den zwei Jahren passt dazu. Irgendwie fühlt sich das wie eine "Waschlappen-Mentalität" an, dass wir nun zwei Jahre Zeit für den Aufstieg haben. Sicherlich ist es legitim, aber für mich sollte der Erfolg einhergehend mit einer Leistungskultur vorrangig sein. Schließlich sind wir der HSV! (Sicherlich ausschließlich emotional begründet).

Bin aber gespannt, was eure Gedanke dazu sind.


Das dies ein Modell sein konnte, wurde ja bereits diskutiert. Auch ich fände einen 3er Vorstand sinniger.
Jedoch eben nicht mit Boldt an der Spitze des Vorstandes.

Ob Boldt damit die Zeichen der Zeit erkannt hatte oder einfach nur seinen Hintern retten wollte, ist halt die Frage. Als VV stände er nicht mehr akut im Leistungsfokus, was das Thema Finanzen und Sport betrifft und hält dennoch vermehrt die Fäden in der Hand. es wäre ein bequemer Aufstieg gewesen.

Doch viel wichtiger wäre die Außenwirkung. Wieso sollte jemand "befördert" werden, der in seinem Bereich eher mäßig abschnitt? Inwiefern wäre eine solche Positionsveränderung gut für den HSV?

Man liefert in seinem Bereich nicht entsprechend ab und erhält dann eine Position, welche sich von den speziellen Bereichen frei macht und man somit unangreifbarer wäre? Hätte Boldt für den HSV einen solchen Mehrwert? Warum hat er diesen dann nicht in seinem Bereich gezeigt?

Boldt ist ja Sportler - zumindest basierte seine komplette Karriere auf diesem Bereich und folgend sein persönlicher Aufstieg. Ich empfände eine solche "Beförderung" nicht für "Leistungskultur" - eher das Gegenteil.

Wenn du in deinem Bereich nicht lieferst, dann finden wir eine bessere und unabhängigere Position für dich?
Als wenn man damals Hans Jörg Butt nach 10 Patzern im Tor plötzlich als Stürmer aufgeboten hätte, da er ja viele Tore machte. Weil er dann ja im Tor zu schwach gewesen wäre, aber dennoch Tore auf dem Konto hat?

PS:
Die Weigerung des ARs auf einen Dreier Vorstand zu stellen, begründete Papenfuß ja mit der derzeitigen Liga.
Das ist zwar nicht kein tiefgreifendes Argument, aber dennoch verständlich.

Man kann den Verwaltungsapparat nicht immer weiter aufblähen, wenn die Einnahmen nicht größer werden. Und all dies nur, weil man seine Ziele verfehlt. Dann sollte man optimieren und erstmal Fehler ausschließen.
Und dies versucht man mit Kuntz jetzt, der eventuell einen anderen Ansatz hat.

Zu Khedria:
Keine Ahnung, wie er zu bewerten wäre.

Dennoch würde ein Vorstandsvorsitzender und zusätzlicher Sportvorstand mMn die Ablösung des Sportdirektors bewirken müssen, da ansonsten lediglich der Verwaltungsapparat größer werden würde.

Wozu braucht man einen Sportdirektor UND einen Sportvorstand - wenn die groben Vorstandsthemen von einem Vorstandsvorsitzenden abgedeckt würden?

Welche Aufgabe hätte dann wer bei einem -direktor und -vorstand?
Der Eine verhandelt A bis M und der andere N bis Z?

•     •     •

"Jatta trifft manchmal die Maschen und manchmal den Maschsee."
(Tim Walter 26.08.2023)

"Wenn du weißt, wie nicht aufsteigen geht, dann ändere es doch und steig auf."
(Steffen Baumgart)
Alles Gute, Jonas Boldt! |#4905
13.06.2024 - 09:23 Uhr
Zitat von MuddyB
https://www.90min.de/posts/hsv-bosse-wollen-geduldig-bleiben-der-plan-mit-boldt-nachfolger-stefan-kuntz

Ich nehme mal den Artikel aus dem Presse-Thread auf.

Finde es interessant, dass der Artikel hier und/oder an anderer Stelle noch nicht diskutiert wurde.

Scheinbar hatte Jonas Boldt den Plan, selbst zum CEO aufzusteigen und zusätzlich Sami Khedira als neuen Sportdirektor zu installieren.

Zu Sami Khedira als Sportdirektor kann ich nichts sagen, hört sich spontan erstmal spannend an. Die Frage die ich mir stelle ist allerdings, ob Khedira als Sportdirektor dann Costa ersetzt hätte, der ja aktuell Sportdirektor ist. Oder wäre Costa aufgerückt zum Sportvorstand und es hätte wieder eine 3-köpfige Spitze gegeben?

Sprich: Hat Boldt erkannt, was ihm seine Kritiker hier vorwerfen? Wollte er sich aus dem Sportlichen zurückziehen und Costa ersetzen? Hätte Khedira dann eine andere Traineralternative im Köcher?

Der AR hat sich dagegen entschieden und Kuntz installiert. Ansonsten hat sich nichts geändert. Gleiche Struktur, gleicher SpoDi, gleicher Trainer. Ist Stefan Kuntz also die "Alles bleibt wie es ist, lieber keine großen Veränderungen"-Lösung?

Für mich wirkt es spontan fast so, als hätte sich der AR nicht getraut ins Risiko zu gehen. Auch die Aussage von Papenfuß zu den zwei Jahren passt dazu. Irgendwie fühlt sich das wie eine "Waschlappen-Mentalität" an, dass wir nun zwei Jahre Zeit für den Aufstieg haben. Sicherlich ist es legitim, aber für mich sollte der Erfolg einhergehend mit einer Leistungskultur vorrangig sein. Schließlich sind wir der HSV! (Sicherlich ausschließlich emotional begründet).

Bin aber gespannt, was eure Gedanke dazu sind.


Ich denke, dass man vermeiden möchte, dass bei einem holprigen Start direkt die Diskussionen um Kuntz und Baumgart (hier wohl unvermeidbar) losgehen. Steht man in der Winterpause auf Platz 3, ginge es medial ja schon darum, wie man mit der wahrscheinlichen Zielverfehlung umgehen wird, gerade wenn das Ziel zu offensiv formuliert worden ist.

Selbstverständlich hoffe ich, dass das Ziel auch im ersten Jahr Aufstieg heißt, aber fairerweise sollte man auch bei nicht-Erreichung schauen, ob die weitere Zusammenarbeit vielversprechend ist.


Zur Boldt-CEO Geschichte: Warum sollte er befördert werden?
Alles Gute, Jonas Boldt! |#4906
13.06.2024 - 09:55 Uhr
Zitat von DieletzteInstanz
Zitat von MuddyB

https://www.90min.de/posts/hsv-bosse-wollen-geduldig-bleiben-der-plan-mit-boldt-nachfolger-stefan-kuntz

Ich nehme mal den Artikel aus dem Presse-Thread auf.

Finde es interessant, dass der Artikel hier und/oder an anderer Stelle noch nicht diskutiert wurde.

Scheinbar hatte Jonas Boldt den Plan, selbst zum CEO aufzusteigen und zusätzlich Sami Khedira als neuen Sportdirektor zu installieren.

Zu Sami Khedira als Sportdirektor kann ich nichts sagen, hört sich spontan erstmal spannend an. Die Frage die ich mir stelle ist allerdings, ob Khedira als Sportdirektor dann Costa ersetzt hätte, der ja aktuell Sportdirektor ist. Oder wäre Costa aufgerückt zum Sportvorstand und es hätte wieder eine 3-köpfige Spitze gegeben?

Sprich: Hat Boldt erkannt, was ihm seine Kritiker hier vorwerfen? Wollte er sich aus dem Sportlichen zurückziehen und Costa ersetzen? Hätte Khedira dann eine andere Traineralternative im Köcher?

Der AR hat sich dagegen entschieden und Kuntz installiert. Ansonsten hat sich nichts geändert. Gleiche Struktur, gleicher SpoDi, gleicher Trainer. Ist Stefan Kuntz also die "Alles bleibt wie es ist, lieber keine großen Veränderungen"-Lösung?

Für mich wirkt es spontan fast so, als hätte sich der AR nicht getraut ins Risiko zu gehen. Auch die Aussage von Papenfuß zu den zwei Jahren passt dazu. Irgendwie fühlt sich das wie eine "Waschlappen-Mentalität" an, dass wir nun zwei Jahre Zeit für den Aufstieg haben. Sicherlich ist es legitim, aber für mich sollte der Erfolg einhergehend mit einer Leistungskultur vorrangig sein. Schließlich sind wir der HSV! (Sicherlich ausschließlich emotional begründet).

Bin aber gespannt, was eure Gedanke dazu sind.


Ich denke, dass man vermeiden möchte, dass bei einem holprigen Start direkt die Diskussionen um Kuntz und Baumgart (hier wohl unvermeidbar) losgehen. Steht man in der Winterpause auf Platz 3, ginge es medial ja schon darum, wie man mit der wahrscheinlichen Zielverfehlung umgehen wird, gerade wenn das Ziel zu offensiv formuliert worden ist.

Selbstverständlich hoffe ich, dass das Ziel auch im ersten Jahr Aufstieg heißt, aber fairerweise sollte man auch bei nicht-Erreichung schauen, ob die weitere Zusammenarbeit vielversprechend ist.


Zur Boldt-CEO Geschichte: Warum sollte er befördert werden?


@WillyWinzig04 Antwort an euch beide, da dein Beitrag im Grunde die selbe Frage stellt!

Ich weiß es nicht zwinker Kann eure Fragen aber durchaus nachvollziehen!

Vielleicht weil man die Arbeit von Jonas Boldt unterschiedlich bewerten kann, so wie es auf den letzten 490 Seiten getan und oft mit richtig guten Beiträgen diskutiert wurde. Das Fass möchte und wollte ich auch gar nicht aufmachen.

Ich persönlich halte viel von Jonas Boldt und wäre auch damit einverstanden gewesen, mit ihm weiterzumachen. Vielleicht sogar als CEO, denn so, wie der HSV jetzt dasteht (ich meine nicht die Ligazugehörigkeit) kann ich mich mit ihm identifizieren. Ich befürchte seit Baumgart und Kuntz sogar, dass vieles von dem verloren gehen könnte. Aber auch da trägt Jonas Boldt eine Mitschuld, schließlich hat er SB verpflichtet. Anyway...

Du, @WillyWinzig04 gehst in deinem Beitrag von dem 3-er Gespann im Vorstand aus. Da kann ich dem Argument "zu großer Wasserkopf" folgen. Was wäre denn aber mit Khedira statt Costa?
Alles Gute, Jonas Boldt! |#4907
13.06.2024 - 10:21 Uhr
Zitat von DieletzteInstanz
Zitat von MuddyB

https://www.90min.de/posts/hsv-bosse-wollen-geduldig-bleiben-der-plan-mit-boldt-nachfolger-stefan-kuntz

Ich nehme mal den Artikel aus dem Presse-Thread auf.

Finde es interessant, dass der Artikel hier und/oder an anderer Stelle noch nicht diskutiert wurde.

Scheinbar hatte Jonas Boldt den Plan, selbst zum CEO aufzusteigen und zusätzlich Sami Khedira als neuen Sportdirektor zu installieren.

Zu Sami Khedira als Sportdirektor kann ich nichts sagen, hört sich spontan erstmal spannend an. Die Frage die ich mir stelle ist allerdings, ob Khedira als Sportdirektor dann Costa ersetzt hätte, der ja aktuell Sportdirektor ist. Oder wäre Costa aufgerückt zum Sportvorstand und es hätte wieder eine 3-köpfige Spitze gegeben?

Sprich: Hat Boldt erkannt, was ihm seine Kritiker hier vorwerfen? Wollte er sich aus dem Sportlichen zurückziehen und Costa ersetzen? Hätte Khedira dann eine andere Traineralternative im Köcher?

Der AR hat sich dagegen entschieden und Kuntz installiert. Ansonsten hat sich nichts geändert. Gleiche Struktur, gleicher SpoDi, gleicher Trainer. Ist Stefan Kuntz also die "Alles bleibt wie es ist, lieber keine großen Veränderungen"-Lösung?

Für mich wirkt es spontan fast so, als hätte sich der AR nicht getraut ins Risiko zu gehen. Auch die Aussage von Papenfuß zu den zwei Jahren passt dazu. Irgendwie fühlt sich das wie eine "Waschlappen-Mentalität" an, dass wir nun zwei Jahre Zeit für den Aufstieg haben. Sicherlich ist es legitim, aber für mich sollte der Erfolg einhergehend mit einer Leistungskultur vorrangig sein. Schließlich sind wir der HSV! (Sicherlich ausschließlich emotional begründet).

Bin aber gespannt, was eure Gedanke dazu sind.


Ich denke, dass man vermeiden möchte, dass bei einem holprigen Start direkt die Diskussionen um Kuntz und Baumgart (hier wohl unvermeidbar) losgehen. Steht man in der Winterpause auf Platz 3, ginge es medial ja schon darum, wie man mit der wahrscheinlichen Zielverfehlung umgehen wird, gerade wenn das Ziel zu offensiv formuliert worden ist.

Selbstverständlich hoffe ich, dass das Ziel auch im ersten Jahr Aufstieg heißt, aber fairerweise sollte man auch bei nicht-Erreichung schauen, ob die weitere Zusammenarbeit vielversprechend ist.


Zur Boldt-CEO Geschichte: Warum sollte er befördert werden?


Weil er CEO super kann. In dem Teil seiner Aufgaben (Repräsentieren, delegieren, Investor relationshops, Marketing) hat er meiner Ansicht mach einen tollen Job gemacht. Im sportlichen war es eher eine 2 -. Es kann ja durchaus sinnvoll sein, bewiesene Stärken zu nutzen.

Die Idee mit Sami Khedira hätte ich nett gefunden. Derzeit stehe ich unter dem Eindruck, dass bei uns gar nichts mehr passiert. Andere Zweitligisten sind schon quasi mit dem Kader fertig und wir haben keinen Neuzugang (Poreba war ja schon da). Klar warten alle gespannt auf Sonntag und ob Glatzel und Reis einen Abgang machen, natürlich wird auf Benes geschaut (wobei ein Nichtabgang bei Benes für mich extrem unwahrscheinlich ist, er kann einen viel besseren Vertrag bekommen).

Dennoch hätte man an der einen oder anderen Stelle schon mal tätig werden können. So macht das einen lethargischen Eindruck auf mich.

•     •     •

Von allen Unglücklichen ist jener am unglücklichsten, der dereinst Glück gekannt hat
Alles Gute, Jonas Boldt! |#4908
13.06.2024 - 11:27 Uhr
Zitat von MuddyB

Du, @WillyWinzig04 gehst in deinem Beitrag von dem 3-er Gespann im Vorstand aus. Da kann ich dem Argument "zu großer Wasserkopf" folgen. Was wäre denn aber mit Khedira statt Costa?


wie gesagt, zu Khedira kann ich nichts sagen.
Er war ein toller Spieler - mehr weiß ich nicht über ihn.

Hätte er denn irgendwelche Referenzen oder Ausbildung für derart Funktion?
Ich finde "sportlicher Berater" in Stuttgart für 10 Monate etwas sehr dünn.

Auf der Basis also eher nein, wieso auch?

•     •     •

"Jatta trifft manchmal die Maschen und manchmal den Maschsee."
(Tim Walter 26.08.2023)

"Wenn du weißt, wie nicht aufsteigen geht, dann ändere es doch und steig auf."
(Steffen Baumgart)
Alles Gute, Jonas Boldt! |#4909
13.06.2024 - 12:59 Uhr
Zitat von MuddyB
https://www.90min.de/posts/hsv-bosse-wollen-geduldig-bleiben-der-plan-mit-boldt-nachfolger-stefan-kuntz

Ich nehme mal den Artikel aus dem Presse-Thread auf.

Finde es interessant, dass der Artikel hier und/oder an anderer Stelle noch nicht diskutiert wurde.

Scheinbar hatte Jonas Boldt den Plan, selbst zum CEO aufzusteigen und zusätzlich Sami Khedira als neuen Sportdirektor zu installieren.

Zu Sami Khedira als Sportdirektor kann ich nichts sagen, hört sich spontan erstmal spannend an. Die Frage die ich mir stelle ist allerdings, ob Khedira als Sportdirektor dann Costa ersetzt hätte, der ja aktuell Sportdirektor ist. Oder wäre Costa aufgerückt zum Sportvorstand und es hätte wieder eine 3-köpfige Spitze gegeben?

Sprich: Hat Boldt erkannt, was ihm seine Kritiker hier vorwerfen? Wollte er sich aus dem Sportlichen zurückziehen und Costa ersetzen? Hätte Khedira dann eine andere Traineralternative im Köcher?

Der AR hat sich dagegen entschieden und Kuntz installiert. Ansonsten hat sich nichts geändert. Gleiche Struktur, gleicher SpoDi, gleicher Trainer. Ist Stefan Kuntz also die "Alles bleibt wie es ist, lieber keine großen Veränderungen"-Lösung?

Für mich wirkt es spontan fast so, als hätte sich der AR nicht getraut ins Risiko zu gehen. Auch die Aussage von Papenfuß zu den zwei Jahren passt dazu. Irgendwie fühlt sich das wie eine "Waschlappen-Mentalität" an, dass wir nun zwei Jahre Zeit für den Aufstieg haben. Sicherlich ist es legitim, aber für mich sollte der Erfolg einhergehend mit einer Leistungskultur vorrangig sein. Schließlich sind wir der HSV! (Sicherlich ausschließlich emotional begründet).

Bin aber gespannt, was eure Gedanke dazu sind.


Das größte Risiko wäre gewesen, mit Herrn Boldt weiter zu machen. Der AR hätte sich schon letzten Sommer von ihm trennen müssen. Ist aber das Risiko eingegangen mit Herrn Boldt weiter zu machen. Dies hat uns nur noch ein weiters Jahr Rückschritt und zweite Liga gebracht. Und all die Konsequenzen die Kuntz jetzt ausbaden muss.

Und Boldt zum CEO zu befördern? Ok, er hätte da weniger Schaden im Sportlichen anrichten können. Und PR kann er ja ganz gut, wenn auch bisher eher in eigener Sache. Aber eine Beförderung als Belohnung für miserable fünf Jahre Arbeit. Das verbietet sich wohl von alleine.
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