Allgemeine Kaderdiskussion
23.07.2020 - 16:33 Uhr
30.07.2026 - 14:12 Uhr
Zitat von Name-Nick
Hmmm, aber halt irgendwie gefühlt schon seit Wochen keine Spekulationen mehr. Wie gesagt, muss ja nicht schlimm sein☺️
Zitat von Ivo_Ilicevic
So wenige Zugänge haben wir gar nicht.
In dieser Saison haben wir bislang sieben externe Zugänge. Letzte Saison waren es am Ende der Sommertransferphase neun. 24/25 waren es acht.
Man darf nicht vergessen, dass das Transferfenster auch noch 33 Tage geöffnet ist.
Zitat von Name-Nick
Geht es nur mir so oder ist es seit vielen Jahren die Transferphase mit den wenigstens News über Neuzugänge!? Daran sieht man halt schon irgendwie, dass der ganz große Umbruch diese Saison ausbleibt. Was ich gar nicht schlecht finde!!
Geht es nur mir so oder ist es seit vielen Jahren die Transferphase mit den wenigstens News über Neuzugänge!? Daran sieht man halt schon irgendwie, dass der ganz große Umbruch diese Saison ausbleibt. Was ich gar nicht schlecht finde!!
So wenige Zugänge haben wir gar nicht.
In dieser Saison haben wir bislang sieben externe Zugänge. Letzte Saison waren es am Ende der Sommertransferphase neun. 24/25 waren es acht.
Man darf nicht vergessen, dass das Transferfenster auch noch 33 Tage geöffnet ist.
Hmmm, aber halt irgendwie gefühlt schon seit Wochen keine Spekulationen mehr. Wie gesagt, muss ja nicht schlimm sein☺️
Kann allerdings auch damit zusammen hängen, dass nicht mehr alles sofort an die Öffentlichkeit gelangt, was ich im Übrigen recht gut finde.
30.07.2026 - 15:01 Uhr
Das ist absolut schwach was wir hier machen . Wir haben wieder Mal keine bessere Idee als 3 leihen zu machen . Unser Mittelfeld war letzte Saison unkreativ und ein Schwachpunkt. Ritters Leistungsschwankungen hier sind der beste Beweis. Sahin 5 spielet,4 mal schwach... Verstärkung fürs Zentrum komplett Fehlanzeige. In der Abwehr will man jetzt wieder Elvedi aufstellen? Mit Verlaub,aber das ist absolut lachhaft. Frees eine Wundertüte ohne Kaufoption,Knezevic U23.
Wir haben jetzt 2 Flügelspieler ohne Sinn und Verstand geholt. Tazameta und Kanate sind FLÜGELSPIELER und keine hängende Spitze wie es zb.Basette gespielt hat hin und wieder. Diese Positionen gibt's bei uns gar nicht.
Hinten wird zwanghaft an der 3er Kette festgehalten mit dem gleichen Personal.
Erst hieß es die WM ist Schuld,jetzt beginnt die Bundesliga ja später . Bla bla bla. Nur Versager lenken von ihrer schlechten Arbeit ab. Das gute ist,wir werden schnell in der Liga sehen was Phase ist und dann ist das gejammer groß. Ich kann die Paniktransfers schon förmlich riechen. Gibt sicher wieder 2 Leihen von Hoffenheim oder Augsburg.
Am liebsten würden sie jetzt noch Joly abgeben,dann kann TL seinen Liebling Asta aufstellen.
Dieser Beitrag kann Spuren von Polemik enthalten.
Bin einfach nur enttäuscht wie realitätsfremd man mittlerweile beim FCK in der Kaderplanung ist. Da kann glaub ich nur die Hertha mithalten mit ihrem Lame Duck als Trainer.
Wir haben jetzt 2 Flügelspieler ohne Sinn und Verstand geholt. Tazameta und Kanate sind FLÜGELSPIELER und keine hängende Spitze wie es zb.Basette gespielt hat hin und wieder. Diese Positionen gibt's bei uns gar nicht.
Hinten wird zwanghaft an der 3er Kette festgehalten mit dem gleichen Personal.
Erst hieß es die WM ist Schuld,jetzt beginnt die Bundesliga ja später . Bla bla bla. Nur Versager lenken von ihrer schlechten Arbeit ab. Das gute ist,wir werden schnell in der Liga sehen was Phase ist und dann ist das gejammer groß. Ich kann die Paniktransfers schon förmlich riechen. Gibt sicher wieder 2 Leihen von Hoffenheim oder Augsburg.
Am liebsten würden sie jetzt noch Joly abgeben,dann kann TL seinen Liebling Asta aufstellen.
Dieser Beitrag kann Spuren von Polemik enthalten.
Bin einfach nur enttäuscht wie realitätsfremd man mittlerweile beim FCK in der Kaderplanung ist. Da kann glaub ich nur die Hertha mithalten mit ihrem Lame Duck als Trainer.
30.07.2026 - 15:08 Uhr
Ich pack das Thema rund um die Außenverteidiger/Schienenspieler mal hier rein, weils für meine Begriffe schon quasi eine Art erweiterte Kader- bzw. schon Philosophiediskussion darstellt.
Stimme teils zu, teils auch nicht. Als Benchmark habe ich gerade in den Oberligajahren immer die Top-Gegner genommen und da hat mich Wiesnet letzte Saison gleich zweimal gegen die TuS Koblenz defensiv wirklich so gar nicht überzeugt. War beide Male die klarste Schwachstelle, was der Gegner auch immer wieder ausgenutzt hat.
Im ersten Duell hatte er mit Igor Blagojevic einen der besten Offensivspieler der Liga gegen sich und sah wirklich gar kein Land, weder in Laufduellen noch im Zweikampf. Ende vom Lied war dann eine Notbremse gegen ihn nach 30 Minuten. Bugera zog Erik Müller nach hinten links und der überzeugte defensiv als gelernter ZM, der vorwiegend RA spielte und Rechtsfuß ist, direkt komplett.
Und dann im vorentscheidenden Rückspiel am Oberwerth fast identisch: Wiesnet defensiv, diesmal gegen den quriligen Rechtsaußen Masahiro Fujiwara, wieder ziemlich überfordert, wird zur Pause zurecht ausgewechselt, erneut wird Erik Müller auf LV gezogen und nimmt den Japaner bis zum Schlusspfiff komplett aus dem Spiel. Nach dem zweiten Mal muss man dann auch mal festhalten, dass Müller rein defensiv gegen den Ball eine Klasse besser war als Wiesnet. Wie gesagt, solche Gegner bzw. Duelle sind dann für mich der Maßstab.
Man merkt aber, wie du richtigerweise schon geschildert hast, dass Wiesnet im Vorwärtsgang schon Potenzial gezeigt hat. Vor allem ist mir da neben seiner Qualitäten im Kombinationsspiel auch sein starker Schuss mit links, vor allem aus der Distanz aufgefallen. Aber defensiv, bei aller Liebe, der muss sich in meinen Augen schon deutlich steigern, damit das überhaupt erstmal für einen Stammplatz in der Regionalliga reicht.
Das mit den wenigen Torvorlagen der Außenverteidiger, stimme ich auch zu, ist zum einen halt der anderen Spielanlage der U21 geschuldet. Ich sehe es insgesamt nicht mal als pure Systemproblematik, also sprich die Profis spielen Dreier- bzw. Fünferkette und der Unterbau Viererkette. Gerade bei Bugera stehen die AV manchmal so hoch wie Schienenspieler.
Es ist eher so, dass man sich bspw. bei der Zweiten eher flach nach vorne kombinieren will und wenn bspw. der LV mal freigespielt wurde, dann ist das Mittel nur ganz selten die typische hohe Flanke auf einen Zielspieler, sondern eher der scharfe, flache Ball in den Rückraum von der Grundlinie aus. Da brauchts dann halt auch keine Flankengötter, was bspw. ein Mika Haas bei der Zweiten auch nie war. Der war damals zwar in der Offensive auch wichtig mit seinen Läufen und als Breitengeber, aber son richtiger Unterschiedsspieler war er vor allem defensiv, da haben so manche Top-Spieler der Oberliga gar kein Land gesehen. Der war da teilweise sogar gegen den Ball als direkter Manndecker eingeteilt.
Was dann auch die perfekte Überleitung hierfür ist:
Stimme ich auch grundsätzlich zu, einzig bei Anfang hatte ich vor allem zu Beginn den Eindruck, dass das vor allem im Hinblick auf den Spielstil von Bugera passt.
Paradebeispiel war für mich dieses wilde 3:4-Spektakel gegen die Hertha. Also da hatte ich zeitweise wirklich das Gefühl, ich seh Bugera-Fußball in Reinkultur: Sehr offensiv und flach vertikal, ein AV eher überlaufend, einer invers einrückend ins ZM, aber insgesamt brutal anfällig im Konter. Also ab da hatte ich schon den Eindruck, dass sich die Idealvorstellung von Fußball bei Markus Anfang und Alex Bugera doch sehr nahe kommen. Gut, dass das nicht lange gehalten hat und Anfang teils auch dann gezwungen war frühzeitig was zu ändern, dat wissen wir alle.
Aber gerade wenn man sich dann jetzt auch die Rolle der Schienenspieler unter Lieberknecht ansieht, jo, dann matcht das nicht mehr wirklich. Da brauchts halt wirklich eher die typischen Flankengeber und die sehe ich nicht im Unterbau (also vor allem in der U21).
Haas ist da ja son zweischniediges Schwert: Einerseits hatte ich schon vor anderthalb Jahren mal gesagt, nachdem Wekesser immer und immer wieder frustrierenderweise gebracht wurde, dass Haas der bessere für diese Rolle sei. Würde ich jetzt heute vor allem in Sachen defensive Absicherung immer noch so sehen, aber offensiv, jo, da ist Mika eben kein Flankengott aus weiter oben genannten Gründen.
Kann er sich dahingehend noch entwickeln? Also gerade nach so Geschichten wie Leon Robinson, hab ich es mir komplett abgewöhnt irgendwelche Spieler vorzeitig abzuschreiben bzw. ihnen kein weiteres Potenzial mehr zuzutrauen, aber garantieren kann es dir halt keiner.
Das kannste aber halt im Prinzip auf andere Spieler übertragen bspw. auf die rechte Seite, jetzt wo durch das Gerücht um Paul Joly eine kleine Debatte entstanden ist.
Neal Gibs bspw. würde ich heutzutage auch nicht mehr als idealen Schienenspieler ansehen. Vor fünf Jahren, als er unter Antwerpen debütiert hat und bei der Zweiten auch noch realtiv frisch war, da sah das noch anders aus.
Aber nach zwei Leihen, einer gewissen Weiterentwicklung und der Rolle unter Bugera, ist er mitterweile auch eher eine Art spielmachender RV, der im Ballbesitz eher ins halbrechte ZM/OM zieht, um von da aus mit seiner Technik und Spielintelligenz Steckpässe zu spielen. Er hat nach wie vor auch das Tempo, um außen zu überlaufen, aber auch hier wieder: Eher kein klassicher Flankengeber.
Erik Müller, der ja im Test gegen Mainz die letzten Minuten sichtbar auf der rechten Schiene getestet wurde, der gibt mir halt seit einem Jahr so typische Schweizer-Taschenmesser-Vibes. Von Box-to-Box-ZM, über Tiefenläufer als RA bis hin zum Viererketten-LV, der die Seite dicht macht hat der fast schon alles durch. Dem würde ich mit seiner Torgefahr und Tempo auch so eine Rolle als ROM im 3-4-2-1 zutrauen.
Nach einer köperlichen Weiterentwicklung, die dann vor allem auch zum besseren Defensivverhalten geführt hat und der Tatsache, dass er Rechtsfuß ist, wäre die rechte Schiene auch ein annehmbares Szenario. Doch, und ihr ahnt es wahrscheinlich: Ebenfalls kein klassischer Flankengeber, sondern auch eher der Typ: Ab zur Grundlinie durchstoßen und dann scharf in den Rückraum.
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Fazit meinerseits: Gerade an dem Thema Außenverteidiger/Schienenspieler sieht man halt die Nachteile von teils sehr konträren Spielansätzen innerhalb eines Vereins. Ich halte es letztlich aber auch nicht für DIE Lösung, dass überall und in allen Abteilungen alles gleich spielen muss.
Wird man insofern auch nicht ausführen können, weil jede Mannschaft ihre eigenen Hierachien und Ansätze vefolgt, mal ganz davon abgesehen, dass ich es eh erst mal sehen will, dass man beim FCK auch sowas wie eine Vereins-Philosophie nachhaltig durchsetzen kann. Da kann man so seine Zweifel haben und selbst wenn es mal gelänge, sowas braucht halt auch einige Jahre, damit es Früchte trägt. Aber gerade wenns mal kurzfristig nicht so läuft, wurde hier schon oftmals eine Idee komplett übern Haufen geworfen, um Ruhe reinzubekommen. Das ist letztlich ein Teufelskreis.
Es ist halt immer wieder der berühmte Spagat zwischen dem brutalen Tagesgeschäft Profifußball und langfristiger Ideen, den bekommen letztlich auch nur wenige Vereine auf Dauer hin.
Zitat von Patrol
Wobei ich Wiesnet schon grundsätzlich die Rolle eines Schienenspielers zutrauen würde, zumindest machte er den Eindruck eines eher offensivorientierten, laufstarken und technisch guten Kickers in den vier Spielen die ich von ihm letzte Saison gesehen habe. Defensiv sah das immer solide aus, finde aber auch das die Offensivspieler der Gegner selten gutes Niveau mitgebracht haben.(...)Man muss aber auch sagen, eine Torvorlage die gesamte Saison über ist schon dünn, wenngleich die Spielanlage bei den Amateuren eine andere ist.
Wobei ich Wiesnet schon grundsätzlich die Rolle eines Schienenspielers zutrauen würde, zumindest machte er den Eindruck eines eher offensivorientierten, laufstarken und technisch guten Kickers in den vier Spielen die ich von ihm letzte Saison gesehen habe. Defensiv sah das immer solide aus, finde aber auch das die Offensivspieler der Gegner selten gutes Niveau mitgebracht haben.(...)Man muss aber auch sagen, eine Torvorlage die gesamte Saison über ist schon dünn, wenngleich die Spielanlage bei den Amateuren eine andere ist.
Stimme teils zu, teils auch nicht. Als Benchmark habe ich gerade in den Oberligajahren immer die Top-Gegner genommen und da hat mich Wiesnet letzte Saison gleich zweimal gegen die TuS Koblenz defensiv wirklich so gar nicht überzeugt. War beide Male die klarste Schwachstelle, was der Gegner auch immer wieder ausgenutzt hat.
Im ersten Duell hatte er mit Igor Blagojevic einen der besten Offensivspieler der Liga gegen sich und sah wirklich gar kein Land, weder in Laufduellen noch im Zweikampf. Ende vom Lied war dann eine Notbremse gegen ihn nach 30 Minuten. Bugera zog Erik Müller nach hinten links und der überzeugte defensiv als gelernter ZM, der vorwiegend RA spielte und Rechtsfuß ist, direkt komplett.
Und dann im vorentscheidenden Rückspiel am Oberwerth fast identisch: Wiesnet defensiv, diesmal gegen den quriligen Rechtsaußen Masahiro Fujiwara, wieder ziemlich überfordert, wird zur Pause zurecht ausgewechselt, erneut wird Erik Müller auf LV gezogen und nimmt den Japaner bis zum Schlusspfiff komplett aus dem Spiel. Nach dem zweiten Mal muss man dann auch mal festhalten, dass Müller rein defensiv gegen den Ball eine Klasse besser war als Wiesnet. Wie gesagt, solche Gegner bzw. Duelle sind dann für mich der Maßstab.
Man merkt aber, wie du richtigerweise schon geschildert hast, dass Wiesnet im Vorwärtsgang schon Potenzial gezeigt hat. Vor allem ist mir da neben seiner Qualitäten im Kombinationsspiel auch sein starker Schuss mit links, vor allem aus der Distanz aufgefallen. Aber defensiv, bei aller Liebe, der muss sich in meinen Augen schon deutlich steigern, damit das überhaupt erstmal für einen Stammplatz in der Regionalliga reicht.
Das mit den wenigen Torvorlagen der Außenverteidiger, stimme ich auch zu, ist zum einen halt der anderen Spielanlage der U21 geschuldet. Ich sehe es insgesamt nicht mal als pure Systemproblematik, also sprich die Profis spielen Dreier- bzw. Fünferkette und der Unterbau Viererkette. Gerade bei Bugera stehen die AV manchmal so hoch wie Schienenspieler.
Es ist eher so, dass man sich bspw. bei der Zweiten eher flach nach vorne kombinieren will und wenn bspw. der LV mal freigespielt wurde, dann ist das Mittel nur ganz selten die typische hohe Flanke auf einen Zielspieler, sondern eher der scharfe, flache Ball in den Rückraum von der Grundlinie aus. Da brauchts dann halt auch keine Flankengötter, was bspw. ein Mika Haas bei der Zweiten auch nie war. Der war damals zwar in der Offensive auch wichtig mit seinen Läufen und als Breitengeber, aber son richtiger Unterschiedsspieler war er vor allem defensiv, da haben so manche Top-Spieler der Oberliga gar kein Land gesehen. Der war da teilweise sogar gegen den Ball als direkter Manndecker eingeteilt.
Was dann auch die perfekte Überleitung hierfür ist:
Zitat von Fanatisch_
Die Problematik, dass die erste Mannschaft einen völlig anderen Fußball spielt als der Rest des Vereins besteht leider schon länger. Das hat nichts mit Lieberknecht zu tun, sondern das war auch schon unter Anfang, Schuster und Antwerpen so.
Die Problematik, dass die erste Mannschaft einen völlig anderen Fußball spielt als der Rest des Vereins besteht leider schon länger. Das hat nichts mit Lieberknecht zu tun, sondern das war auch schon unter Anfang, Schuster und Antwerpen so.
Stimme ich auch grundsätzlich zu, einzig bei Anfang hatte ich vor allem zu Beginn den Eindruck, dass das vor allem im Hinblick auf den Spielstil von Bugera passt.
Paradebeispiel war für mich dieses wilde 3:4-Spektakel gegen die Hertha. Also da hatte ich zeitweise wirklich das Gefühl, ich seh Bugera-Fußball in Reinkultur: Sehr offensiv und flach vertikal, ein AV eher überlaufend, einer invers einrückend ins ZM, aber insgesamt brutal anfällig im Konter. Also ab da hatte ich schon den Eindruck, dass sich die Idealvorstellung von Fußball bei Markus Anfang und Alex Bugera doch sehr nahe kommen. Gut, dass das nicht lange gehalten hat und Anfang teils auch dann gezwungen war frühzeitig was zu ändern, dat wissen wir alle.
Aber gerade wenn man sich dann jetzt auch die Rolle der Schienenspieler unter Lieberknecht ansieht, jo, dann matcht das nicht mehr wirklich. Da brauchts halt wirklich eher die typischen Flankengeber und die sehe ich nicht im Unterbau (also vor allem in der U21).
Haas ist da ja son zweischniediges Schwert: Einerseits hatte ich schon vor anderthalb Jahren mal gesagt, nachdem Wekesser immer und immer wieder frustrierenderweise gebracht wurde, dass Haas der bessere für diese Rolle sei. Würde ich jetzt heute vor allem in Sachen defensive Absicherung immer noch so sehen, aber offensiv, jo, da ist Mika eben kein Flankengott aus weiter oben genannten Gründen.
Kann er sich dahingehend noch entwickeln? Also gerade nach so Geschichten wie Leon Robinson, hab ich es mir komplett abgewöhnt irgendwelche Spieler vorzeitig abzuschreiben bzw. ihnen kein weiteres Potenzial mehr zuzutrauen, aber garantieren kann es dir halt keiner.
Das kannste aber halt im Prinzip auf andere Spieler übertragen bspw. auf die rechte Seite, jetzt wo durch das Gerücht um Paul Joly eine kleine Debatte entstanden ist.
Neal Gibs bspw. würde ich heutzutage auch nicht mehr als idealen Schienenspieler ansehen. Vor fünf Jahren, als er unter Antwerpen debütiert hat und bei der Zweiten auch noch realtiv frisch war, da sah das noch anders aus.
Aber nach zwei Leihen, einer gewissen Weiterentwicklung und der Rolle unter Bugera, ist er mitterweile auch eher eine Art spielmachender RV, der im Ballbesitz eher ins halbrechte ZM/OM zieht, um von da aus mit seiner Technik und Spielintelligenz Steckpässe zu spielen. Er hat nach wie vor auch das Tempo, um außen zu überlaufen, aber auch hier wieder: Eher kein klassicher Flankengeber.
Erik Müller, der ja im Test gegen Mainz die letzten Minuten sichtbar auf der rechten Schiene getestet wurde, der gibt mir halt seit einem Jahr so typische Schweizer-Taschenmesser-Vibes. Von Box-to-Box-ZM, über Tiefenläufer als RA bis hin zum Viererketten-LV, der die Seite dicht macht hat der fast schon alles durch. Dem würde ich mit seiner Torgefahr und Tempo auch so eine Rolle als ROM im 3-4-2-1 zutrauen.
Nach einer köperlichen Weiterentwicklung, die dann vor allem auch zum besseren Defensivverhalten geführt hat und der Tatsache, dass er Rechtsfuß ist, wäre die rechte Schiene auch ein annehmbares Szenario. Doch, und ihr ahnt es wahrscheinlich: Ebenfalls kein klassischer Flankengeber, sondern auch eher der Typ: Ab zur Grundlinie durchstoßen und dann scharf in den Rückraum.
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Fazit meinerseits: Gerade an dem Thema Außenverteidiger/Schienenspieler sieht man halt die Nachteile von teils sehr konträren Spielansätzen innerhalb eines Vereins. Ich halte es letztlich aber auch nicht für DIE Lösung, dass überall und in allen Abteilungen alles gleich spielen muss.
Wird man insofern auch nicht ausführen können, weil jede Mannschaft ihre eigenen Hierachien und Ansätze vefolgt, mal ganz davon abgesehen, dass ich es eh erst mal sehen will, dass man beim FCK auch sowas wie eine Vereins-Philosophie nachhaltig durchsetzen kann. Da kann man so seine Zweifel haben und selbst wenn es mal gelänge, sowas braucht halt auch einige Jahre, damit es Früchte trägt. Aber gerade wenns mal kurzfristig nicht so läuft, wurde hier schon oftmals eine Idee komplett übern Haufen geworfen, um Ruhe reinzubekommen. Das ist letztlich ein Teufelskreis.
Es ist halt immer wieder der berühmte Spagat zwischen dem brutalen Tagesgeschäft Profifußball und langfristiger Ideen, den bekommen letztlich auch nur wenige Vereine auf Dauer hin.
30.07.2026 - 15:48 Uhr
Zitat von DasHerzDerPfalz2
Amen!
Nur weil du in jedem Thread den gleichen Müll verzapfst wird es nicht wahrer.
Bewertung -1
Zitat von BamboleoFan
Dieser Beitrag kann Spuren von Polemik enthalten.
Bin einfach nur enttäuscht wie realitätsfremd man mittlerweile beim FCK in der Kaderplanung ist. Da kann glaub ich nur die Hertha mithalten mit ihrem Lame Duck als Trainer.
Dieser Beitrag kann Spuren von Polemik enthalten.
Bin einfach nur enttäuscht wie realitätsfremd man mittlerweile beim FCK in der Kaderplanung ist. Da kann glaub ich nur die Hertha mithalten mit ihrem Lame Duck als Trainer.
Amen!
Nur weil du in jedem Thread den gleichen Müll verzapfst wird es nicht wahrer.
Bewertung -1
Aber Aber... Der Troll ähhhh User ist doch der einäugige unter den ganzen Blinden hier 😉🤣 Teile sind wenigstens ab und an amüsant
30.07.2026 - 15:57 Uhr
Zitat von Lessi_FCK
Ich pack das Thema rund um die Außenverteidiger/Schienenspieler mal hier rein, weils für meine Begriffe schon quasi eine Art erweiterte Kader- bzw. schon Philosophiediskussion darstellt.
Stimme teils zu, teils auch nicht. Als Benchmark habe ich gerade in den Oberligajahren immer die Top-Gegner genommen und da hat mich Wiesnet letzte Saison gleich zweimal gegen die TuS Koblenz defensiv wirklich so gar nicht überzeugt. War beide Male die klarste Schwachstelle, was der Gegner auch immer wieder ausgenutzt hat.
Im ersten Duell hatte er mit Igor Blagojevic einen der besten Offensivspieler der Liga gegen sich und sah wirklich gar kein Land, weder in Laufduellen noch im Zweikampf. Ende vom Lied war dann eine Notbremse gegen ihn nach 30 Minuten. Bugera zog Erik Müller nach hinten links und der überzeugte defensiv als gelernter ZM, der vorwiegend RA spielte und Rechtsfuß ist, direkt komplett.
Und dann im vorentscheidenden Rückspiel am Oberwerth fast identisch: Wiesnet defensiv, diesmal gegen den quriligen Rechtsaußen Masahiro Fujiwara, wieder ziemlich überfordert, wird zur Pause zurecht ausgewechselt, erneut wird Erik Müller auf LV gezogen und nimmt den Japaner bis zum Schlusspfiff komplett aus dem Spiel. Nach dem zweiten Mal muss man dann auch mal festhalten, dass Müller rein defensiv gegen den Ball eine Klasse besser war als Wiesnet. Wie gesagt, solche Gegner bzw. Duelle sind dann für mich der Maßstab.
Man merkt aber, wie du richtigerweise schon geschildert hast, dass Wiesnet im Vorwärtsgang schon Potenzial gezeigt hat. Vor allem ist mir da neben seiner Qualitäten im Kombinationsspiel auch sein starker Schuss mit links, vor allem aus der Distanz aufgefallen. Aber defensiv, bei aller Liebe, der muss sich in meinen Augen schon deutlich steigern, damit das überhaupt erstmal für einen Stammplatz in der Regionalliga reicht.
Das mit den wenigen Torvorlagen der Außenverteidiger, stimme ich auch zu, ist zum einen halt der anderen Spielanlage der U21 geschuldet. Ich sehe es insgesamt nicht mal als pure Systemproblematik, also sprich die Profis spielen Dreier- bzw. Fünferkette und der Unterbau Viererkette. Gerade bei Bugera stehen die AV manchmal so hoch wie Schienenspieler.
Es ist eher so, dass man sich bspw. bei der Zweiten eher flach nach vorne kombinieren will und wenn bspw. der LV mal freigespielt wurde, dann ist das Mittel nur ganz selten die typische hohe Flanke auf einen Zielspieler, sondern eher der scharfe, flache Ball in den Rückraum von der Grundlinie aus. Da brauchts dann halt auch keine Flankengötter, was bspw. ein Mika Haas bei der Zweiten auch nie war. Der war damals zwar in der Offensive auch wichtig mit seinen Läufen und als Breitengeber, aber son richtiger Unterschiedsspieler war er vor allem defensiv, da haben so manche Top-Spieler der Oberliga gar kein Land gesehen. Der war da teilweise sogar gegen den Ball als direkter Manndecker eingeteilt.
Was dann auch die perfekte Überleitung hierfür ist:
Stimme ich auch grundsätzlich zu, einzig bei Anfang hatte ich vor allem zu Beginn den Eindruck, dass das vor allem im Hinblick auf den Spielstil von Bugera passt.
Paradebeispiel war für mich dieses wilde 3:4-Spektakel gegen die Hertha. Also da hatte ich zeitweise wirklich das Gefühl, ich seh Bugera-Fußball in Reinkultur: Sehr offensiv und flach vertikal, ein AV eher überlaufend, einer invers einrückend ins ZM, aber insgesamt brutal anfällig im Konter. Also ab da hatte ich schon den Eindruck, dass sich die Idealvorstellung von Fußball bei Markus Anfang und Alex Bugera doch sehr nahe kommen. Gut, dass das nicht lange gehalten hat und Anfang teils auch dann gezwungen war frühzeitig was zu ändern, dat wissen wir alle.
Aber gerade wenn man sich dann jetzt auch die Rolle der Schienenspieler unter Lieberknecht ansieht, jo, dann matcht das nicht mehr wirklich. Da brauchts halt wirklich eher die typischen Flankengeber und die sehe ich nicht im Unterbau (also vor allem in der U21).
Haas ist da ja son zweischniediges Schwert: Einerseits hatte ich schon vor anderthalb Jahren mal gesagt, nachdem Wekesser immer und immer wieder frustrierenderweise gebracht wurde, dass Haas der bessere für diese Rolle sei. Würde ich jetzt heute vor allem in Sachen defensive Absicherung immer noch so sehen, aber offensiv, jo, da ist Mika eben kein Flankengott aus weiter oben genannten Gründen.
Kann er sich dahingehend noch entwickeln? Also gerade nach so Geschichten wie Leon Robinson, hab ich es mir komplett abgewöhnt irgendwelche Spieler vorzeitig abzuschreiben bzw. ihnen kein weiteres Potenzial mehr zuzutrauen, aber garantieren kann es dir halt keiner.
Das kannste aber halt im Prinzip auf andere Spieler übertragen bspw. auf die rechte Seite, jetzt wo durch das Gerücht um Paul Joly eine kleine Debatte entstanden ist.
Neal Gibs bspw. würde ich heutzutage auch nicht mehr als idealen Schienenspieler ansehen. Vor fünf Jahren, als er unter Antwerpen debütiert hat und bei der Zweiten auch noch realtiv frisch war, da sah das noch anders aus.
Aber nach zwei Leihen, einer gewissen Weiterentwicklung und der Rolle unter Bugera, ist er mitterweile auch eher eine Art spielmachender RV, der im Ballbesitz eher ins halbrechte ZM/OM zieht, um von da aus mit seiner Technik und Spielintelligenz Steckpässe zu spielen. Er hat nach wie vor auch das Tempo, um außen zu überlaufen, aber auch hier wieder: Eher kein klassicher Flankengeber.
Erik Müller, der ja im Test gegen Mainz die letzten Minuten sichtbar auf der rechten Schiene getestet wurde, der gibt mir halt seit einem Jahr so typische Schweizer-Taschenmesser-Vibes. Von Box-to-Box-ZM, über Tiefenläufer als RA bis hin zum Viererketten-LV, der die Seite dicht macht hat der fast schon alles durch. Dem würde ich mit seiner Torgefahr und Tempo auch so eine Rolle als ROM im 3-4-2-1 zutrauen.
Nach einer köperlichen Weiterentwicklung, die dann vor allem auch zum besseren Defensivverhalten geführt hat und der Tatsache, dass er Rechtsfuß ist, wäre die rechte Schiene auch ein annehmbares Szenario. Doch, und ihr ahnt es wahrscheinlich: Ebenfalls kein klassischer Flankengeber, sondern auch eher der Typ: Ab zur Grundlinie durchstoßen und dann scharf in den Rückraum.
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Fazit meinerseits: Gerade an dem Thema Außenverteidiger/Schienenspieler sieht man halt die Nachteile von teils sehr konträren Spielansätzen innerhalb eines Vereins. Ich halte es letztlich aber auch nicht für DIE Lösung, dass überall und in allen Abteilungen alles gleich spielen muss.
Wird man insofern auch nicht ausführen können, weil jede Mannschaft ihre eigenen Hierachien und Ansätze vefolgt, mal ganz davon abgesehen, dass ich es eh erst mal sehen will, dass man beim FCK auch sowas wie eine Vereins-Philosophie nachhaltig durchsetzen kann. Da kann man so seine Zweifel haben und selbst wenn es mal gelänge, sowas braucht halt auch einige Jahre, damit es Früchte trägt. Aber gerade wenns mal kurzfristig nicht so läuft, wurde hier schon oftmals eine Idee komplett übern Haufen geworfen, um Ruhe reinzubekommen. Das ist letztlich ein Teufelskreis.
Es ist halt immer wieder der berühmte Spagat zwischen dem brutalen Tagesgeschäft Profifußball und langfristiger Ideen, den bekommen letztlich auch nur wenige Vereine auf Dauer hin.
Ich pack das Thema rund um die Außenverteidiger/Schienenspieler mal hier rein, weils für meine Begriffe schon quasi eine Art erweiterte Kader- bzw. schon Philosophiediskussion darstellt.
Zitat von Patrol
Wobei ich Wiesnet schon grundsätzlich die Rolle eines Schienenspielers zutrauen würde, zumindest machte er den Eindruck eines eher offensivorientierten, laufstarken und technisch guten Kickers in den vier Spielen die ich von ihm letzte Saison gesehen habe. Defensiv sah das immer solide aus, finde aber auch das die Offensivspieler der Gegner selten gutes Niveau mitgebracht haben.(...)Man muss aber auch sagen, eine Torvorlage die gesamte Saison über ist schon dünn, wenngleich die Spielanlage bei den Amateuren eine andere ist.
Wobei ich Wiesnet schon grundsätzlich die Rolle eines Schienenspielers zutrauen würde, zumindest machte er den Eindruck eines eher offensivorientierten, laufstarken und technisch guten Kickers in den vier Spielen die ich von ihm letzte Saison gesehen habe. Defensiv sah das immer solide aus, finde aber auch das die Offensivspieler der Gegner selten gutes Niveau mitgebracht haben.(...)Man muss aber auch sagen, eine Torvorlage die gesamte Saison über ist schon dünn, wenngleich die Spielanlage bei den Amateuren eine andere ist.
Stimme teils zu, teils auch nicht. Als Benchmark habe ich gerade in den Oberligajahren immer die Top-Gegner genommen und da hat mich Wiesnet letzte Saison gleich zweimal gegen die TuS Koblenz defensiv wirklich so gar nicht überzeugt. War beide Male die klarste Schwachstelle, was der Gegner auch immer wieder ausgenutzt hat.
Im ersten Duell hatte er mit Igor Blagojevic einen der besten Offensivspieler der Liga gegen sich und sah wirklich gar kein Land, weder in Laufduellen noch im Zweikampf. Ende vom Lied war dann eine Notbremse gegen ihn nach 30 Minuten. Bugera zog Erik Müller nach hinten links und der überzeugte defensiv als gelernter ZM, der vorwiegend RA spielte und Rechtsfuß ist, direkt komplett.
Und dann im vorentscheidenden Rückspiel am Oberwerth fast identisch: Wiesnet defensiv, diesmal gegen den quriligen Rechtsaußen Masahiro Fujiwara, wieder ziemlich überfordert, wird zur Pause zurecht ausgewechselt, erneut wird Erik Müller auf LV gezogen und nimmt den Japaner bis zum Schlusspfiff komplett aus dem Spiel. Nach dem zweiten Mal muss man dann auch mal festhalten, dass Müller rein defensiv gegen den Ball eine Klasse besser war als Wiesnet. Wie gesagt, solche Gegner bzw. Duelle sind dann für mich der Maßstab.
Man merkt aber, wie du richtigerweise schon geschildert hast, dass Wiesnet im Vorwärtsgang schon Potenzial gezeigt hat. Vor allem ist mir da neben seiner Qualitäten im Kombinationsspiel auch sein starker Schuss mit links, vor allem aus der Distanz aufgefallen. Aber defensiv, bei aller Liebe, der muss sich in meinen Augen schon deutlich steigern, damit das überhaupt erstmal für einen Stammplatz in der Regionalliga reicht.
Das mit den wenigen Torvorlagen der Außenverteidiger, stimme ich auch zu, ist zum einen halt der anderen Spielanlage der U21 geschuldet. Ich sehe es insgesamt nicht mal als pure Systemproblematik, also sprich die Profis spielen Dreier- bzw. Fünferkette und der Unterbau Viererkette. Gerade bei Bugera stehen die AV manchmal so hoch wie Schienenspieler.
Es ist eher so, dass man sich bspw. bei der Zweiten eher flach nach vorne kombinieren will und wenn bspw. der LV mal freigespielt wurde, dann ist das Mittel nur ganz selten die typische hohe Flanke auf einen Zielspieler, sondern eher der scharfe, flache Ball in den Rückraum von der Grundlinie aus. Da brauchts dann halt auch keine Flankengötter, was bspw. ein Mika Haas bei der Zweiten auch nie war. Der war damals zwar in der Offensive auch wichtig mit seinen Läufen und als Breitengeber, aber son richtiger Unterschiedsspieler war er vor allem defensiv, da haben so manche Top-Spieler der Oberliga gar kein Land gesehen. Der war da teilweise sogar gegen den Ball als direkter Manndecker eingeteilt.
Was dann auch die perfekte Überleitung hierfür ist:
Zitat von Fanatisch_
Die Problematik, dass die erste Mannschaft einen völlig anderen Fußball spielt als der Rest des Vereins besteht leider schon länger. Das hat nichts mit Lieberknecht zu tun, sondern das war auch schon unter Anfang, Schuster und Antwerpen so.
Die Problematik, dass die erste Mannschaft einen völlig anderen Fußball spielt als der Rest des Vereins besteht leider schon länger. Das hat nichts mit Lieberknecht zu tun, sondern das war auch schon unter Anfang, Schuster und Antwerpen so.
Stimme ich auch grundsätzlich zu, einzig bei Anfang hatte ich vor allem zu Beginn den Eindruck, dass das vor allem im Hinblick auf den Spielstil von Bugera passt.
Paradebeispiel war für mich dieses wilde 3:4-Spektakel gegen die Hertha. Also da hatte ich zeitweise wirklich das Gefühl, ich seh Bugera-Fußball in Reinkultur: Sehr offensiv und flach vertikal, ein AV eher überlaufend, einer invers einrückend ins ZM, aber insgesamt brutal anfällig im Konter. Also ab da hatte ich schon den Eindruck, dass sich die Idealvorstellung von Fußball bei Markus Anfang und Alex Bugera doch sehr nahe kommen. Gut, dass das nicht lange gehalten hat und Anfang teils auch dann gezwungen war frühzeitig was zu ändern, dat wissen wir alle.
Aber gerade wenn man sich dann jetzt auch die Rolle der Schienenspieler unter Lieberknecht ansieht, jo, dann matcht das nicht mehr wirklich. Da brauchts halt wirklich eher die typischen Flankengeber und die sehe ich nicht im Unterbau (also vor allem in der U21).
Haas ist da ja son zweischniediges Schwert: Einerseits hatte ich schon vor anderthalb Jahren mal gesagt, nachdem Wekesser immer und immer wieder frustrierenderweise gebracht wurde, dass Haas der bessere für diese Rolle sei. Würde ich jetzt heute vor allem in Sachen defensive Absicherung immer noch so sehen, aber offensiv, jo, da ist Mika eben kein Flankengott aus weiter oben genannten Gründen.
Kann er sich dahingehend noch entwickeln? Also gerade nach so Geschichten wie Leon Robinson, hab ich es mir komplett abgewöhnt irgendwelche Spieler vorzeitig abzuschreiben bzw. ihnen kein weiteres Potenzial mehr zuzutrauen, aber garantieren kann es dir halt keiner.
Das kannste aber halt im Prinzip auf andere Spieler übertragen bspw. auf die rechte Seite, jetzt wo durch das Gerücht um Paul Joly eine kleine Debatte entstanden ist.
Neal Gibs bspw. würde ich heutzutage auch nicht mehr als idealen Schienenspieler ansehen. Vor fünf Jahren, als er unter Antwerpen debütiert hat und bei der Zweiten auch noch realtiv frisch war, da sah das noch anders aus.
Aber nach zwei Leihen, einer gewissen Weiterentwicklung und der Rolle unter Bugera, ist er mitterweile auch eher eine Art spielmachender RV, der im Ballbesitz eher ins halbrechte ZM/OM zieht, um von da aus mit seiner Technik und Spielintelligenz Steckpässe zu spielen. Er hat nach wie vor auch das Tempo, um außen zu überlaufen, aber auch hier wieder: Eher kein klassicher Flankengeber.
Erik Müller, der ja im Test gegen Mainz die letzten Minuten sichtbar auf der rechten Schiene getestet wurde, der gibt mir halt seit einem Jahr so typische Schweizer-Taschenmesser-Vibes. Von Box-to-Box-ZM, über Tiefenläufer als RA bis hin zum Viererketten-LV, der die Seite dicht macht hat der fast schon alles durch. Dem würde ich mit seiner Torgefahr und Tempo auch so eine Rolle als ROM im 3-4-2-1 zutrauen.
Nach einer köperlichen Weiterentwicklung, die dann vor allem auch zum besseren Defensivverhalten geführt hat und der Tatsache, dass er Rechtsfuß ist, wäre die rechte Schiene auch ein annehmbares Szenario. Doch, und ihr ahnt es wahrscheinlich: Ebenfalls kein klassischer Flankengeber, sondern auch eher der Typ: Ab zur Grundlinie durchstoßen und dann scharf in den Rückraum.
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Fazit meinerseits: Gerade an dem Thema Außenverteidiger/Schienenspieler sieht man halt die Nachteile von teils sehr konträren Spielansätzen innerhalb eines Vereins. Ich halte es letztlich aber auch nicht für DIE Lösung, dass überall und in allen Abteilungen alles gleich spielen muss.
Wird man insofern auch nicht ausführen können, weil jede Mannschaft ihre eigenen Hierachien und Ansätze vefolgt, mal ganz davon abgesehen, dass ich es eh erst mal sehen will, dass man beim FCK auch sowas wie eine Vereins-Philosophie nachhaltig durchsetzen kann. Da kann man so seine Zweifel haben und selbst wenn es mal gelänge, sowas braucht halt auch einige Jahre, damit es Früchte trägt. Aber gerade wenns mal kurzfristig nicht so läuft, wurde hier schon oftmals eine Idee komplett übern Haufen geworfen, um Ruhe reinzubekommen. Das ist letztlich ein Teufelskreis.
Es ist halt immer wieder der berühmte Spagat zwischen dem brutalen Tagesgeschäft Profifußball und langfristiger Ideen, den bekommen letztlich auch nur wenige Vereine auf Dauer hin.
Was ich bei der ganzen Diskussion trotzdem nicht verstehe, ist das Argument, dass ein Spieler, der den Großteil seiner Zeit auf dem Fußballplatz verbringt, "... kein klassischer Flankengeber ..." sein soll. Natürlich gibt es Spieler, die das vom Talent her besser können als andere, aber wer nichts anderes macht, als Fußball zu spielen, sollte doch in der Lage sein, brauchbare Flanken zu schlagen.
30.07.2026 - 16:20 Uhr
Man sieht immer wieder, dass es bei einzelnen Spielern qualitativ erhebliche Unterschiede in der Qualität der Flanken gibt. Warum sollte das da auch anders sein als bei Schüssen? Da gibt es Spieler, die versenken dir die Dinger von der Strafraumkante mit 110 km/h mit Ansage genau dahin, wo sie ihn hin haben wollen und andere, bei denen ist das mehr so Lotterie. Man vergleiche Joly mit Asta. Asta hatte zu Fürther Zeiten einiges an Vorlagen, aber eben selten durch hohe Flanken.
Das Thema Flanken sehe ich aber tatsächlich nicht so kritisch, solange Prtajin nicht auf dem Platz steht. Unsere anderen Stürmer sind nicht die klassischen Kopfballungeheuer. Da muss sich die Spielweise auch anpassen.
Beste Grüße
Lullaby
Das Thema Flanken sehe ich aber tatsächlich nicht so kritisch, solange Prtajin nicht auf dem Platz steht. Unsere anderen Stürmer sind nicht die klassischen Kopfballungeheuer. Da muss sich die Spielweise auch anpassen.
Beste Grüße
Lullaby
30.07.2026 - 23:33 Uhr
Denke es wird oft auf ein: 3 - 5 - 2 herauslaufen, dann würde ich wie folgt aufstellen:
Kanate und Yardimci wegen ihrer Schnelligkeit, gegen Wolfsburg.
Ich denke dass Kanate öfters über links kommt und Skytaä über rechts oder Tazameta über rechts und Skytaä links. Das hat man auch öfters gesehen letzte Saison mit zwei 10ern Ritter links und Skytaä rechts öfters waren, dann aber beide in die Mitte gezogen haben.
Kader:
TW (wurde schon genug gesagt, Onihol mit Stären im Passspiel, aber Krahl ist gesetzt
IV: Denke Elvedi und Gyamfi für RIV, Rasmussen und Freese ZIV und LIV Robinson oder Rasmussen
RIV und LIV: auch klar. Wenn keiner mehr kommt, muss Wekesser liefern, gerade Zuhause offensiv kann ich ihn mir schon eher vorstellen.
ZM: Kunze wird gegen starke Wolfsburger gesetzt sein, Schramm sehe ich aber in anderen Spielen vorne.
Sahin in der Form der Rückrunde klar gesetzt vor Hofmeister
Skytaä wird beginnen, Ritter wird fordern bzw. je nach Situation auch zusammen.
Sturm: Berisha oder Yardimci und Prtajin. Das schaut schon nach was aus. Auswärts eher Yardimci, Zuhause eher Berisha oder beide
Sturm bzw. Offensive Flügel: Kanate ein dribbelstarker Wirbler hat denke ich die Nase vorne vor Tazemeta, der mehr über die physische Komponente kommt.
Wie man sieht ist das denke ich schon alles recht planvoll und auch je nach taktischer Ausrichtung sehr anpassbar.
Ich denke aber, dass wir Ritter weniger spielen sehen, was nicht heisst, dass er nicht mal starten wird (z B. Heimspiele oder aber mit zwei 10er), aber wenn man das gewollt hätte, hätte man noch einen Spieler verpflichten müssen, oder man setzt auf Gibbs. Aber das glaube ich nicht. Man schaut schon, dass alles doppelt gut besetzt ist.
Kanate und Yardimci wegen ihrer Schnelligkeit, gegen Wolfsburg.
Ich denke dass Kanate öfters über links kommt und Skytaä über rechts oder Tazameta über rechts und Skytaä links. Das hat man auch öfters gesehen letzte Saison mit zwei 10ern Ritter links und Skytaä rechts öfters waren, dann aber beide in die Mitte gezogen haben.
Kader:
TW (wurde schon genug gesagt, Onihol mit Stären im Passspiel, aber Krahl ist gesetzt
IV: Denke Elvedi und Gyamfi für RIV, Rasmussen und Freese ZIV und LIV Robinson oder Rasmussen
RIV und LIV: auch klar. Wenn keiner mehr kommt, muss Wekesser liefern, gerade Zuhause offensiv kann ich ihn mir schon eher vorstellen.
ZM: Kunze wird gegen starke Wolfsburger gesetzt sein, Schramm sehe ich aber in anderen Spielen vorne.
Sahin in der Form der Rückrunde klar gesetzt vor Hofmeister
Skytaä wird beginnen, Ritter wird fordern bzw. je nach Situation auch zusammen.
Sturm: Berisha oder Yardimci und Prtajin. Das schaut schon nach was aus. Auswärts eher Yardimci, Zuhause eher Berisha oder beide
Sturm bzw. Offensive Flügel: Kanate ein dribbelstarker Wirbler hat denke ich die Nase vorne vor Tazemeta, der mehr über die physische Komponente kommt.
Wie man sieht ist das denke ich schon alles recht planvoll und auch je nach taktischer Ausrichtung sehr anpassbar.
Ich denke aber, dass wir Ritter weniger spielen sehen, was nicht heisst, dass er nicht mal starten wird (z B. Heimspiele oder aber mit zwei 10er), aber wenn man das gewollt hätte, hätte man noch einen Spieler verpflichten müssen, oder man setzt auf Gibbs. Aber das glaube ich nicht. Man schaut schon, dass alles doppelt gut besetzt ist.
31.07.2026 - 11:48 Uhr
Zitat von fck98
Ich denke aber, dass wir Ritter weniger spielen sehen, was nicht heisst, dass er nicht mal starten wird (z B. Heimspiele oder aber mit zwei 10er), aber wenn man das gewollt hätte, hätte man noch einen Spieler verpflichten müssen, oder man setzt auf Gibbs. Aber das glaube ich nicht. Man schaut schon, dass alles doppelt gut besetzt ist.
Ich denke aber, dass wir Ritter weniger spielen sehen, was nicht heisst, dass er nicht mal starten wird (z B. Heimspiele oder aber mit zwei 10er), aber wenn man das gewollt hätte, hätte man noch einen Spieler verpflichten müssen, oder man setzt auf Gibbs. Aber das glaube ich nicht. Man schaut schon, dass alles doppelt gut besetzt ist.
Ich finde deine Ausführungen insgesamt sehr nachvollziehbar. Hier bin ich allerdings anderer Ansicht: Würde Lieberknecht so denken, hätte er Ritter nicht zum Kapitän ernannt. Man kann nicht planen, den ausgesuchten Leader der Truppe nur ungefähr zu 50% der Spiele bringen zu wollen. Dann hätte man eher Rasmussen oder Krahl zum Kapitän machen müssen und hätte sich diese "Freiheit" bewahrt.
Ich gehe davon aus, dass wir zunächst mal Ritter und Skyttä im Regelfall auf der Doppel-10 sehen werden. Vertikal Skyttä etwas mehr als hängende Spitze unterwegs und Ritter versetzt dahinter und horizontal Ritter eher bei Haas und Skyttä eher bei Joly auf den Seiten. Davor dann eine Spitze (vermutlich zunächst Berisha, Yardimci scheint aber mächtig Gas im Training zu geben und dürfte dicht dran sein).
Aber es stimmt, wir haben offensiv recht gute Optionen für Reaktionen im Spiel. Man kann mit Yardimci eine klare zweite Spitze bringen, mit Tazemeta und Kanaté für Ritter und Skyttä die Flügel besetzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass generell Yardimci und Kanaté die ersten beiden Optionen sein dürften ab der 60. Minute und gerade ein frischer Dribbler wie Kanaté stresst eine Defensive mit 60 Minuten in den Beinen anders als es ein Ritter macht (wo man immer hellwach sein und Passwege zustellen muss, aber wenig dynamische Bewegungen mitgehen braucht).
Ich erwarte in der Startelf gegen Wolfsburg (Stand jetzt) keine Überraschung. Es müssen nur aus den vier Optionen Gyamfi, Elvedi, Freese und Robinson der ZIV und RIV ausgewählt werden.
31.07.2026 - 11:58 Uhr
Zitat von Klingenstaedter
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Ich erwarte in der Startelf gegen Wolfsburg (Stand jetzt) keine Überraschung. Es müssen nur aus den vier Optionen Gyamfi, Elvedi, Freese und Robinson der ZIV und RIV ausgewählt werden.
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Ich erwarte in der Startelf gegen Wolfsburg (Stand jetzt) keine Überraschung. Es müssen nur aus den vier Optionen Gyamfi, Elvedi, Freese und Robinson der ZIV und RIV ausgewählt werden.
Das ist ein spannender Gedanke! Du siehst also Rassmussen klar als fester LIV? Da er mehr Führung übernehmen soll, sehe ich ihn eher auf der ZIV.
Wenn es nach deiner Variante ist, würde ich von re nach li.: Elvedi, Gyamfi und Rassmussen aufstellen.
Elvedi und Gyamfi schnell, zweikampfstark und Rassmussen der Leader.
Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Ich bin mal gespannt, vielleicht ist auch Frees der ZIV, als Turm in der Abwehr wäre er schon mal, aber das kann ich gar nicht einschätzen, wie der sich macht.
31.07.2026 - 12:10 Uhr
Quelle: BILD
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