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Daniel Bauer [Cheftrainer]

20.12.2025 - 21:09 Uhr
Daniel Bauer bleibt Cheftrainer
Vertrag bei den Wölfen bis zum 30. Juni 2027.

Daniel Bauer bleibt Cheftrainer des VfL Wolfsburg. Der 43-Jährige, der den Posten am 9. November nach der Trennung von Paul Simonis übernommen hatte, erhält bei den Grün-Weißen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027. Unter der Leitung von Bauer und seinem Trainerteam stabilisierten sich die Wölfe und holten aus den vergangenen vier Spielen sieben Punkte No
Die einzig richtige Entscheidung, dass man mit ihm weitermacht.Leider hat man zwar heute mit ihm in einem verrückten Spiel verloren, aber man sieht dass die Mannschaft ihm folgt smile

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2.Bundesliga - VfL Wolfsburg

------------------ Glatzel ------------------
--- Reese ------ Damar -----Shiogai/xXx ---
-------- Rexhbecaj ----- Dardai ----------
------------------- Souza -------------------
- Maehle --- xXx ----- Wahl --- Kumbedi -
------------------ Zielinski -----------------
Bank: Pervan,Wellenreuther,Zehnter,Fischer,Angely,Arnold,Hensel,Hornby
Abgänge: Gerhardt,Svanberg,Amoura,Grabara,Vavro und Jenz
Zeige Ergebnisse 1-10 von 18.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#1
26.01.2026 - 12:48 Uhr
Es macht halt einfach keinen Spaß mehr.
Jetzt hört man nach den Spielen schon wieder, dass man erstmal die Basics abrufen muss. Da wähnt man sich doch im falschen Film. Das kann einfach nicht sein, diese Platte hat mehr als nur einen Sprung.

Ohne einen überragenden Grabara, hätte es schon zur Pause 3-1 für Mainz gestanden. Die Mannschaft verteidigt im Kollektiv so schlecht, dass einem schlecht wird. Und das liegt nicht primär an den Innenverteidigern, die sind so ziemlich die ärmsten Säue. Vavro attestiere ich sogar eine, den Umständen entsprechend, gute Leistung.

Trotz allem bin ich kein Freund von diesem Mentalität-Gerede. Im Dezember ging es auf einmal. Daran liegt es nicht, zumindest nicht in erster Linie. Sowas wird immer und überall erzählt, wenn es nicht läuft.

Am Ende des Tages steht der Trainer in der Verantwortung, die Schwächen in den Griff zu bekommen. Es sah ja zwischenzeitlich auch gut aus. Was wir nach der Winterpause zu sehen bekommen, ist aber wirklich wieder so schlimm, dass einem die Lust vergeht.

Am Ende bleibt Ratlosigkeit. Wir können hier schreiben, diskutieren, argumentieren, wie wir wollen. Ich sehe momentan nicht, wie man sich signifikant verbessern soll. Die Löcher zwischen den Mannschaftsteilen bei generischem Ballbesitz sind so eklatant, sowohl durch die Mitte als auch über die Außen, werden wir von Großkalibern wie Mainz 05 überrannt, an die Wand gespielt. Das gab es nicht mal 2005-07 unter Fach und Augenthaler. Nicht mal annähernd.

Dann muss man nach den Spielen schon wieder hören, dass die Basics fehlen. Das ist doch unfassbar, da fass ich mir an die Birne. Ich weiß nicht, was man dazu noch sagen soll. Wenn man sieht, wie angepisst und nahezu verzweifelt Grabara (der seit Monaten konstant abliefert) ist, dann ist das schon bedenklich.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#2
28.01.2026 - 18:16 Uhr
Zitat von Hammerhai

Zitat von Sascha3599

Unser Training scheint auch einfach ne Katastrophe zu sein. Vom konditionellen braucht man ja mal gar nicht anfangen.

Ich hänge mal ein Video dran, was ich letztens gefunden habe. Das war die Vorbereitung auf das Mainz Spiel.

https://x.com/VfL_Fan1/status/2014261376919728322


Wenn man sieht wie ideenlos und ohne Energie es selbst im Training aussieht, darf man sich nicht wundern, wenn man im Spiel dann nichts auf die Kette bekommt. In so einem Training werden nicht einmal unsere Pappnasen in der Verteidigung gefordert.


Immerhin kann keiner behaupten, dass die Spieler nicht das umsetzen, was trainiert wird.

grins

Aber mal ehrlich, wenn man die Mannschaft auf dem Platz sieht, muss doch klar sein, dass irgendwas falsch läuft. Bauer ist maßlos überfordert. Das geht nicht mehr lange gut.


Ich mag es generell gar nicht, wenn man sich aufgrund irgendwelcher Erzählungen oder Schnipseln abschließende Urteile bildet und dann Internetpropaganda betreibt, was ja ständig passiert. Davon halte ich absolut nichts.

Leider wird mein Gefühl bzgl Bauer aber auch immer schlechter. Das liegt nicht mal primär daran, dass die Mannschaft zuletzt wieder katastrophal gespielt hat, was temporär verschiedene Gründe haben kann und oftmals schwer zu bewerten ist.
Vielmehr verzweifel ich an Bauers Entscheidungen. Fischer, der auf "seiner" Seite schon nicht bundesligatauglich ist, ausgerechnet in München auf der "falschen" Seite gegen Olise aufzustellen, war unfassbar. Was denkt man sich dabei, was erhofft man sich davon?
Dann sein ständiges Festhalten an Gerhardt, der jegliche Spielkultur in der Zentrale vermissen lässt. Es war damals okay, ihn für 2-3 Spiele zu reaktivieren, aus Mentalitätsgründen. Danach hätte er aber maximal als später Einwechselspieler dienen dürfen.
In Mainz wären Daghim und Majer prädestiniert gewesen, die doch recht langsamen Gegenspieler zu beschäftigen. Stattdessen setzte er aufs komplette Gegenteil.

Jetzt trainiert man mit Gerhardt & Fischer als AV, dazu Souza neben Arnold...Der Gedanke der defensiven Stabilisierung ist natürlich völlig nachvollziehbar, aber doch bitte nicht so. Souza wirkt so stabil wie Esspapier, über Fischer wurde genug gesagt und Gerhardt als LV war immer schon die Notlösung der Notlösung der Notlösung.

Alles was man damit erreichen wird, ist eine weitere Verschlechterung des Offensivspiels, zu dessen Existenz Zehnter und vor allem Kumbedi zumindest beitragen.
Souza neben Arnold würde ich nicht per se kritisch sehen, so lange Ersterer den defensiveren Part übernimmt und Maxi auf die 8 rückt. Das wäre an und für sich okay. Souzas Vorstellung in Mainz war aber ein Horrofilm. In seiner aktuellen Verfassung kannst du den nicht von Anfang an auf einer Schlüsselposition bringen.

Wenn man am Freitag so auflaufen sollte, dann wird man verlieren. Diese Prophezeiung benötigt keinen großen Fußballsachverstand.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 28.01.2026 um 18:17 Uhr bearbeitet
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#3
30.01.2026 - 11:42 Uhr
Meine Befürchtung ist, dass Bauer den Switch von der U19 auf die Bundesliga nicht so recht hinzubekommen scheint. Ist auch durchaus schwer, ihm das so anzukreiden, da die Erfahrung eben fehlt. Falls Gerhardt als LV spielen sollte, wäre das für mich ein Hinweis darauf, dass eventuell fast ausschließlich nach Trainingsleistungen aufgestellt wird. Der Vorteil darin ist klar, aber in der Bundesliga bzw. generell in Top-Ligen kommen aber noch weitere Elemente dazu. Von außen betrachtet gibt es keine/kaum sinnvolle Argumente dafür, jetzt plötzlich Gerhardt auf LV zu bringen. Diese Art von Experimenten werden in Top-Ligen besonders dann bestraft, wenn es nicht gut läuft. Das sollte eigentlich klar sein.

Die erste Halbzeit gegen Bayern war nicht übel - wir waren giftig in den Zweikämpfen, Umschaltspiel war in Ordnung und am Ball hat man die Qualität unserer Truppe schon gesehen. Was dann in der zweiten Halbzeit passiert ist, sehe ich als den Genickbruch für die Mannschaft an. Es könnte sein, dass man die Analyse und Aufarbeitung dieses Desasters nicht hinbekommen hat - so könnte Bauer die Mannschaft verloren haben, denn das angedeutete "Selbstvertrauen" ist weg. Komplett weg. Die Spieler könnten Bauer in der Theorie als geeignet ansehen haben und nach der Bayern-Niederlage ist dieses Vertrauen verpufft, weil das Niveau einfach zu hoch ist und die Mannschaft spürt, dass Bauers Team keine passenden Lösungen findet.

Ich persönlich war für Bauer und ich hoffe, er kann mit seinem Trainerteam das Ruder rumreißen. Jetzt wird sich zeigen, ob er selbst (bzw. er + Trainerteam) diesen Entwicklungsschritt schafft. Wir brauchen sechs Punkte aus den nächsten vier Spielen.

Werden es 0, 1 oder 3 Punkte aus den nächsten vier Spielen, brauchen wir vermutlich einen Coach Typ Feuerwehrmann, um nicht abzusteigen.

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Malanda - Never Forget
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#4
30.01.2026 - 14:27 Uhr
Zitat von OneEightSeven

Ich will da gar nichts beschönigen, aber bzgl Plan B: Wenn man die Bundesliga verfolgt und das mal bewertet...Wieviele Mannschaften siehst du, die einen Plan B haben? Ich glaube, wenn man in den Fanforen aller 18 Vereine nachfragen würde, würde man mindestens 16mal hören: Wir haben keinen Plan B. Vielleicht auch 17mal. Das ist anscheinend nicht so einfach, wie wir uns das immer vorstellen.


Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele Bundesligavereine keinen klar erkennbaren Plan A haben. Ein paar haben einen Plan A, doch man kann sicher sein, dass dieser nicht in Fanforen breit bekannt ist. Ein belastbarer Plan B ist in der Praxis selten.

Das ist in der Wirtschaft nicht anders. Da wird auch gerne von Strategie und Vision geredet, in sehr vielen Unternehmen erfolgt das Steuern und Wirken jedoch ganz unabhängig davon.

Für den Klassenerhalt benötigen wir weder Plan noch Strategie noch Vision. Das sind Komponenten, die erforderlich sind, wenn man dauerhaft international spielen möchte. Davon sind wir weit entfernt.

Bei uns fehlt es an Kompetenz. Wir haben einen GF Sport, der zuletzt auf Simonis reingefallen ist. Wir haben einen neuen Sportdirektor, der durchaus kompetent sein könnte, aber eben ganz frisch in der Position ist. Wir haben als Cheftrainer einen U19-Trainer ohne Pro-Lizenz, der nun gleichzeitig Klassenerhalt und Lizenzlehrgang erfolgreich gestalten soll.

In “klassischen Traditionsvereinen” tritt in solchen Fällen eine anerkannte Lichtgestalt auf den Plan, die den handelnden Personen und ganz besonders den Spielern sagt, wo es lang geht. Eine solche Lichtgestalt müssten wir uns erstmal backen.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#5
16.02.2026 - 12:34 Uhr
Zitat von DoppelWobber
Zitat von Marsupilami

Thomas Reis wurde gerade in der Türkei freigestellt. Wäre mMn. die perfekte Option für euch für die restliche Rückrunde, den Club kennt er ja bereits.


Perfekt würde ich nicht sagen. Meiner Meinung nach passt der Kader nicht wirklich zu seiner Idee und ob er kurzfristig als Feuerwehrmann funktioniert wissen wir nicht. Zudem wäre er vermutlich auch keine langfristige Lösung.
Was für ihn spricht ist seine emotionale Art und das er wirkt wie jemand der Voran geht. Beides könnten wir gut gebrauchen. Zudem kennt er den Verein und war bei jeder seiner Stadionen erfolgreich. Seine Art Fußball zu spielen, würde auch grundsätzlich gut nach Wolfsburg passen.
Er wäre für mich keine perfekte, aber vermutlich die bestmögliche Lösung, um die Saison zu Ende zu bringen.


Welche Idee meinst du? Reis‘ Ansatz ist doch eher einfach - gleichwohl durchdacht. Ich glaube, dass er als Aufbautrainer gut zum VfL passen würde. So wie Hecking damals. Für mich auch ein ähnlicher Typ: Nicht extrem charismatisch, aber strukturiert und klar.

Aber wer der aktuell Verantwortlichen soll an Thomas Reis denken? Ich sehe keinen. Ganz zu schweigen davon, dass ich auch keinen Trainerwechsel sehe. Ob Augsburg wirklich das Schicksalsspiel für Bauer wird? Ich weiß nicht. Auf mich wirkt das nicht so. Diese Selbstgefälligkeit nach dem gestrigen Spiel spricht für sich. Es scheint zu reichen, mit der Pokaltaktik eines Drittligisten ein Unentschieden gegen RB Leipzig zu holen.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#6
17.02.2026 - 13:18 Uhr
Zitat von FlashWOB
Kurz: Der Unterschied ist nicht „Philosophie vs. keine Philosophie“. Der Unterschied ist Kompetenz vs. Wunschdenken.


Das ist aus meiner Sicht viel zu vereinfacht.
Wenn du dir immer wieder Trainer holst, die eine ähnliche Philosophie haben, ist die Chance viel höher, dass mal ein langfristiger Treffer dabei ist. Ganz einfach schon, weil der Trainer nicht bei 0 anfangen muss sondern bereits einen Kader hat, der im Ansatz zu seiner Spielidee passen sollte.

Wenn deine Trainerauswahl aber "hauptsache Erfolgreich" als Kriterium hat, fängst du als Verein ständig bei 0 an. Du wirst dann dauernd Leistungsträger aussortieren müssen, weil sie nicht mehr ins System passen. Du wirst auch junge Spieler nicht so konsequent fördern können.

Man kann das nicht einfach zu einer schwarz/weiß Frage machen und sich dann wundern, warum der neue Trainer mit neuen Ansatz nicht sofort funktioniert. Aber da fehlt es vielen Vereinen, nicht nur in Wolfsburg, an der übergeordneten Vision und auch an Verantwortlichen auf Führungsebene, die eine solche Vision haben und implementieren können.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#7
22.02.2026 - 10:04 Uhr
Zitat von McCafe
Ein Trainer der nicht einmal einen Punkteschnitt vom 1 hat der von 13 Spielen grade mal 3 Siege einfährt muss man freistellen.
Worauf wartet man da?



Das Schema in Wolfsburg ist seit ewigen Zeiten immer das Gleiche. Hier wird traditionell nur in 2 Fällen gehandelt:

- man steht auf einem Abstiegsplatz

- der Pöbel (Fans) fordert öffentlich eine Entlassung


Da Bauer in großen Teilen der Fanszene aber als Heiliger gesehen wird, weil es ja so romantisch ist, dass er aus dem Verein kommt, ist da bisher nichts passiert und wird vermutlich so schnell auch nicht. Gerade den Ultras geht es teilweise weniger um den Verein. Die würden teilweise wahrscheinlich auch nen Abstieg in Kauf nehmen.
Auf dem Abstiegsplatz stehen wir auch (noch) nicht. Heute Abend könnte es aber zumindest der Relegationsplatz sein. Ob das schon reicht? Fraglich.



In diesem Verein wurde noch nie agiert. Es wird immer erst reagiert, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Auch deswegen wäre ein Abstieg so verdient wie nie zuvor.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#8
22.02.2026 - 10:22 Uhr
Vielleicht ist es ja Teil des Konzepts, nach 29 Jahren Bundesliga in diesem Sommer runterzugehen...Es ist unglaublich, dass es in Wolfsburg anscheinend keinerlei Erfolgsdruck mehr gibt. Das war mal anders.

Es wirkt, also würde der Downfall des VfL niemanden im Klub so wirklich interessieren, ein paar Spieler ausgenommen. Schlimm finde ich auch, dass aus der Fanszene seit Ewigkeiten nichts mehr kommt. Kein Druck, kein gar nichts. Auch das war nicht immer so.

Man muss jetzt Tabula Rasa machen, ansonsten geht das mit dem Klassenerhalt diesmal wirklich schief. PC ist im Sommer sowieso Geschichte. Es kann nicht sein, dass der Mann jetzt über Sein oder Nichtsein entscheidet. Man muss sofort einen erfahrenen Trainer verpflichten, der weiß, an welchen Stellschrauben jetzt gedreht werden muss, um den Abstieg zu verhindern. Bauer hatte im Dezember das Momentum auf seiner Seite und wurde befördert. Seitdem gab es einen einzigen (glücklichen) Last Minute-Sieg gegen St. Pauli. Ansonsten nur Desaster. Die Anzahl an späten Gegentoren ist unfassbar, ich bin mir zu 100% sicher, dass das in der Bundesligageschichte seinesgleichen sucht.

Ich würde sogar in Erwägung ziehen, Felix Magath bis Saisonende auf die Trainerbank zu setzen. Labbadia würde es vermutlich nur machen, wenn man ihm einen Vertrag bis 2027 anbietet. Eine weitere Option wäre Friedhelm Funkel. Ich glaube, der würde nicht ablehnen.

Im Sommer könnte man versuchen, mit Roger Schmidt plus neuem GF Sport neu zu starten. Wieder mal.

Aber erstmal muss man aufwachen. In der aktuellen Konstellation gehts diesmal in Liga 2. Nicht mal in den beiden Relegationsjahren unter Rebbe, habe ich jemals an einen Abstieg geglaubt. Ich habe hier damals jeden User, der vom bevorstehenden Abstieg geredet hat, geradezu angegriffen. Dieses mal fühlt es sich anders an.

2026/27 wäre die 30. Bundesligaspielzeit des VfL. Man kann das Ding noch retten, darf aber keine Zeit mehr verlieren.

Mein Gefühl sagt mir: Man wird das Stuttgartspiel noch abwarten. Erst danach wird etwas passieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 22.02.2026 um 10:24 Uhr bearbeitet
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#9
22.02.2026 - 11:28 Uhr
Moin moin in den nicht ganz so hohen Norden.

Von Außen betrachtet liegen hier mMn mehrere Dinge auf dem Tisch.

1. Der Trainer.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es bei euch nicht am Trainer liegt.
Hasenhütl (nachweislich guter Traianer), Simonis (talentierter Trainer), Bauer (talentierter Nachwuchstrainer mit Stallgeruch)... Jeder für sich hat gewisse Referenzen und jeder hat einen anderen Ansatz, der nicht funktioniert hat.

Eine Gemeinsnamkeit haben aber alle 3: Alle haben +/- das selbe Gerüst um Arnold, Gerhardt, Grabara, Vavro usw zur Verfügung.

Wobei das stimmt nicht einmal. Unter Hasenhütl wurde man mit gerade einmal 43 Punkten 11.
Dann verlor man mit Baku nochmal richtig Qualität auf der einen Seite und verpflichtete auf der anderene Seite hauptsächlich sehr junge Talente und Spieler mit langer Verletzungs- oder Krankheitshistorie.

Der "Toptransnfer" Souza ist für mich exemplarisch weil hier viel Geld für einen mMn maximal limitierten Spieler ausgegeben wurde.

Ergo von 68 Mio Euro wurden ca 23 für das Bedienen für Kaufoptionen bezahlt, 21 für Wintertransfers von Talenten, denene man Eingewöhnungszeit geben muss, 15 für einen schlecht gescouteten unterdurchschnittlichen 6er und 1,5 Mio Leihgebühr für einen halben Sportinvaliden.

Sprich ein Kader, der letzte Saison nicht gut performt hat, nochmal mMn geschwächt wurde performt schlechter als letzte Saison. Das sist für mich nicht verwunderlich.

2 Punkt, die einheitliche Philosophie.
Das hört man bei so vielen Vereinen von den Fans, aber viele wissen glaube ich nicht was für ein Aufwandt im. Profisport damit einhergeht.

Man gibt von oben die Prämisse aus, in welche fußballerische Marschrichtung es gehen soll. Nehmen wir jetzt nur mal exemplarisch Tiki Taka, weil man es daran gut beschreiben kann.
Also der VFL möchte Tiki Taka spielen lassen. Was bedeutet das? Für die erste Mannschaft braucht es einen Trainer, der diese Art von Fußball versteht und spieler, die die Taktik sowohl verstehen, als auch das technische Rüstzeug mitbringen.
Was ist wichtig für Tiki Taka: ganz vereinfacht gesprochen, ein unfassbabr starkes Spiel ohne Ball. Sprich sich immer anbieten, jeder will den Ball, jeder weiß in welche Räume er laufen muss. Der Ballführende Spieler muss parallel 2,3 oder sogar 4 Anspielstationen haben. Dazu die Technik und Präzision un die Pässe mit 1 oder 2 Ballkontakten zum Mitspieler, selbst unter Druck, zu spielen.
Ich traue das den wenigisten deutschen Trainern zu, weil es hier immer nur "Spiel gegen den Ball" und nicht "Spiel mit dem Ball heißt". Sprich das Trainerscouting muss stark sein und darauf aufbauend das Spielerscouting. Wenn man sich jetzt Transfers wie Souza anschaut, dann lässt es nicht nur an der allgemeinen Qualität eures Scoutings zweifeln, sondern auch dass man nach speziellen Eigenschaften, die e s dafür braucht zu suchen.

Sprich das Scouting müsste bei euch auch auf links gedreht werden.

Dann geht es weiter. Man möchte, dass sich das durch den ganzen Verein zieht. Sprich man müsste die Nachwuchstrainer in diese Richtung stark Fortbilden und/oder wieder extern nach diesen Trainerprofilen suchen. Daraufhin müssen die Nachwuchsspieler auch in das neue System eingeführt werden.

Solch eine Transformation kann Jahre brauchen. Man kann nicht sagen "Hey wir wollen uns neu erfinden, oh 2 Jahre später merkt man davon noch nicht viel, beenden wir das mal"...

Ich glaube, auf Management Ebene läuft bei euch sehr viel falsch. Aber die Konzeptfrage würde ich noch nicht abhaken, da so etwas lange brauchen kann.

Wie gesagt, zu allererst liegen eure Probleme mMn eher am Kader, denn am Trainer. Klalr könnte man versuchen die letzte Patrone "Trainerwechsel" zu verschießen. Aber ich glaube nicht, dass der viel mehr bei euch rausholen kann.

Im Sommer sollte der rKakder einmal komplett auf links gedreht werden und man sollte sich auf ein System festlegen und nach Bedarf kaufen.
Daniel Bauer [Cheftrainer] |#10
23.02.2026 - 10:13 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Zitat von moep83

ich will eure Diskussion nicht abwürgen, aber sehe sie eher nicht im Daniel Bauer Thread.

Wie es aussieht haben unsere Verantwortlichen scheinbar wieder keine Eier in der Hose um den Spuk zu beenden und lassen ihn weiter bis zum Stuttgart Spiel Punkte verlieren,...


Dass man vor dem Stuttgartspiel nicht reagieren wird, war mir klar.

Wenn es aber stimmt, was in der waz stand, und man nach der kommenden Niederlage in Stuttgart auch noch das HSV-Spiel abschenken wird, dann grenzt das fast an Sabotage.

In Wolfsburg scheint das Credo vorzuherrschen, um jeden Preis zu vermeiden, aktiv zu werden. Das scheint über allem zu stehen.

In Stuttgart werden wir verlieren, das ist für mich klar. Aber das darauffolgende Heimspiel gegen Hamburg wäre doch optimal, um einen kleinen Befreiungsschlag zu landen. Anscheinend hat man intern aber bereits entschieden, dass Bauer dieses Spiel auch noch vercoachen darf. Welch ein Irrsinn.

Ich denke, dass lediglich ein Debakel in Stuttgart (0-4 oder höher) dafür sorgen würde, evtl. doch vorher zu reagieren.


Ich finde es auch schwachsinnig das Spiel gegen Stuttgart abzuschenken. Die haben 3:3 in Heidenheim gespielt und sind mit Sicherheit schlagbar, zumal wir in Stuttgart meistens ganz gut ausgesehen haben. Wenn wir aber wieder mit Vavro, Jenz & Gerhardt auflaufen, dann wird es natürlich ungemein schwerer, da irgendetwas zählbares mitzunehmen. Kann ich nicht nachvollziehen, wieso man jetzt nicht aktiv wird. Das Spiel gegen Augsburg war ideal um einen Trainer zu entlassen, ohne unnötig Zeit zu verlieren.
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