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Der Wölfe-Talk

21.07.2011 - 12:58 Uhr
Der Wölfe-Talk |#4181
28.11.2024 - 13:12 Uhr
Zitat von Houdini
Zitat von michalangelo

Zitat von OneEightSeven

Zitat von michalangelo

Es ist enorm wichtig, dass es Leute gibt, die für den Rest der Welt entscheiden können, was gut und was böse ist. Zu dieser Fähigkeit gratuliere ich dir hiermit aufrichtig.
.rolleyes


Du darfst mich gern zukünftig um Rat fragen. Den gibts dann aber lieber als persönliche Nachricht. Mein Kompass steht aber auch im Grundgesetz.

Abseits der Moraldiskussion tut diese "Führung" dem VfL nicht gut. Motivation und Intention der Akteure passen nicht zu den propagierten Zielen des VfL (mM) und einer langfristigen Entwicklung. So, wie es jetzt läuft ist es nur ne Marke



Das Grundgesetz lässt viele Richtungen zu. Die freie Meinungsäußerung ist jedoch dann immer in Gefahr, wenn es die eigene Meinung betrifft. Dass manche Meinungen anderer dann sogar verboten werden sollen, scheint für einige wiederum in Ordnung zu sein.
Genauso beobachtet man in den letzten Monaten und Jahren, dass die Demokratie als gefährdet angesehen wird. Es ist jedoch bezeichnend, dass gerade solche Akteure und Parteien selbst Forderungen aufstellen und Gesetze verabschieden wollen, die auf diese Demokratie stückweise abzielen.

Aus Sicht der Demokratie sollte man nicht nur eine Gefahr, sondern alle Gefahren wehrhaft bekämpfen. Es sind nicht nur die rechten Ränder, die es auf die Demokratie abgesehen haben, sondern auch die linken. Entweder man bekämpft alle scheinbaren Gefahren, sowohl von links als auch von rechts, oder die Demokratie hält diese Meinungen aus. Die Demokratien der letzten Jahrzehnte haben eindrucksvoll gezeigt, wie wehrhaft und stabil sie sein können. Wenn man jedoch eine Seite aushält und die andere bekämpft, stellt dies tatsächlich eine Gefahr dar.

Solange jedoch Aktionismus und Symbolpolitik das Gebot der Stunde sind, betreibt man in erster Linie Selbsthilfe.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.


Guter Post.

Ich will das Thema hier nicht vertiefen, gehört hier erstens nicht hin und zweitens halte ich grundsätzlich nichts von politischen Diskursen im Internet. Aber eine Sache möchte ich mal klarstellen: Der linke Rand, den du hier ansprichst (ich weiß natürlich, wen bzw was du damit ansprichst), diese Leute haben nichts, absolut null komma null null null null komma gar nichts, mit links zu tun. Ebenso die beiden Parteien, die den Großteil der bisherigen Bundesregierung bildeten. Niemand von denen hat irgendetwas mit links zu tun. Nicht mal im Ansatz, eher das Gegenteil ist der Fall. Die sind so links wie mein rechter Fuß.
Die Bevölkerung weiß einfach gar nicht mehr, was links bedeutet.

Reicht dann aber auch mit dem Thema. Ganz abgesehen davon, dass es generell absolut unintelligent ist, sich selbst rechts oder links einzuordnen (aus dem einfachen Grund, dass man damit sein eigenes objektives Denken und Handeln beschneidet, weil diese Ideologien dem Hirn vorschreiben, wie es Ereignisse einzuordnen hat), gehört diese Diskussion sicher nicht in diesen Thread. Sorry dafür.
Der Wölfe-Talk |#4182
28.11.2024 - 13:24 Uhr
Habe einen sehr interessant Text gelesen auf Facebook den ich hier einfach mal einfügen möchte:

"Mal so gesagt…

„Den VfL Wolfsburg abwickeln, Arbeitsplätze bei Volkswagen retten - ist es wirklich so einfach?“

1997 stieg der VfL Wolfsburg in die Bundesliga auf. Da Wolfsburg auch der Hauptstandort von Volkswagen ist, liegt eine Zusammenarbeit nahe. Und warum sollten Beide auch nicht voneinander profitieren. Als der Verein für Leibesübungen 1945 gegründet wurde, war eine Unterstützung von Volkswagen nur ein Traum. Vor allem lag Deutschland damals fast komplett unter Trümmern begraben und die Wirtschaft am Boden. Kein Wunder nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg.

Erst in den 70er und 80er Jahre begann VW den VfL Wolfsburg zu fördern. Dabei war es nicht sofort eine Erfolgsgeschichte. Erst 1997 gelang der Aufstieg in die Belle-Etage des deutschen Fußballs. Das Stadion am Elsterweg war damals noch die Spielstätte der „Wölfe“. Die hatte damals schon satte 50 Jahre auf dem Buckel und musst erst einmal für die Bundesliga umgebaut werden. Bis 2002 blieb das Stadion die Heimat des VfL Wolfsburgs. Am 13.Dezember erfolgte dann der Umzug in die brandneue Volkswagen-Arena die 53 Millionen€ gekostet hat.

Ein noch größerer Wolfsburger Meilenstein stellte aber schon das Jahr 2001 dar. Da VW den VfL schon über 20 Jahre finanziell förderte, bestand für den Konzern die Möglichkeit die 50+1-Regelung dank der Lex-Leverkusen zu umgehen und der DFB genehmigte dann auch die Übernahme durch die Volkswagen AG. Später nutzte auch die TSG Hoffenheim diese Möglichkeit. Man vermutet, dass es bei RB Leipzig auch darauf hinausläuft auch wenn es hier noch etwas dauert bis die Frist von 20 Jahren erfüllt ist und Red Bull in diese Richtung tätig werden kann.

Jedenfalls wurde 2001 die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH gegründet und die Fußballabteilung dahingehend ausgegliedert. Volkswagen übernahm zunächst 90% der Anteile der GmbH um im Jahr 2007 auch die restlichen 10% zu übernehmen und so wurde die GmbH eine 100% Tochtergesellschaft der Volkswagen AG. Das alles basierend auf der Lex-Leverkusen wo die Bayer AG als erster Konzern vom DFB grünes Licht für eine Übernahme von mehr als 50% der Fußballabteilung bekam. Wie in Leverkusen, verzichtet man auch in Wolfsburg darauf die Jahresabschlüsse der GmbH offen zu legen. Man kann also davon ausgehen, dass VW die Gewinne für sich beansprucht und auch die Verluste bis zu einem gewissen Grad schluckt. Volkswagen stellt dabei der Fußballabteilung jede Saison ein fixes Budget zur Verfügung.

Es ist also ganz normal, dass VW der Hauptsponsor ist und auch als Trikotsponsor fungiert. Für die Saison 24/25 wird der Zuschuss vom Konzern auf mehr oder weniger 75 Millionen Euro geschätzt. Daneben hat der VfL Wolfsburg auch noch weitere Sponsoren an Bord. Zu den Premium-Sponsoren gehören zum Beispiel „Beck‘s“ und die „Volksbank BRAWO“.

Kommen wir jetzt darauf zurück ob es Volkswagen etwas bringen würde, den VfL Wolfsburg quasi abzuwickeln und sich wieder selbst zu überlassen. Man würde natürlich die Sponsorengelder und die Gehälter der Spieler, Trainer, Funktionäre und Mitarbeitet sparen. Man könnte natürlich auch die Arena verausgaben. Das wäre aber nicht enorm gewinnbringend da der Stadt Wolfsburg 45% der Arena gehören. Für die 55% der GmbH gewährte die Norddeutsche Landesbank einen Kredit in Millionenhöhe der erst Anfang der 2030er Jahre abbezahlt sein wird. Bringt also aktuell nichts. Der Gewinn der VW AG des letzten Geschäftsjahres lag nach Abzug der Steuern bei 1,58 Milliarden Euro bei einer Rendite von 3,6% was einen Rückgang von 2,5% bedeutet. Am Hungertuch nagt der Konzern damit allerdings auch noch lange nicht.

Somit ist die Frage berechtigt, ob das Engagement der VW AG beim VfL Wolfsburg einen Nachteil für die VW-Mitarbeiter ist, deren Werke von einer Schließung bedroht sind. Konkret: wäre das Abstoßen der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH die Rettung für irgendwen? Die Antwort lautet: Nein. Es wäre noch nicht einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Auch sollte man nicht vergessen, dass VW keine Verluste macht sondern weniger Gewinn. Den Aktionären schwebt immer eine Gewinnmaximierung vor und die wird eben durch die Auslagerung der Werke ins billiger produzierende Ausland erreicht. Dort sollte man ansetzen. Der Verkauf der Fußball GmbH ist also nicht von Interesse. Noch dazu ist sie ein riesiger Werbeträger auf den man mit Sicherheit nicht verzichten möchte. Darüber hinaus sollte man sich auch fragen, ob man die 250 Mitarbeiter der GmbH eher entlassen sollte als andere. Immerhin stecken hinter dem Fußball auch jede Menge Jobs, Menschen und ihre Familien. Würde man das Problem dann nicht einfach nur woanders hin verlagern? Ich denke schon."

Denke viele hier wissen das bzw wir VfL Fans sowieso.

Aber trotzdem gut zusammen gefasst und respekt an den Autor der offensichtlich kein VfL Anhänger ist.

•     •     •

Verein für Leibesübungen Wolfsburg von 1945

-Arbeiterverein-

Dieser Beitrag wurde zuletzt von lueb08 am 28.11.2024 um 13:25 Uhr bearbeitet
Der Wölfe-Talk |#4183
28.11.2024 - 13:27 Uhr
Zitat von michalangelo

Ging ja ursächlich um X und da sehe ich weder Meinungsfreiheit, denn der Algorithmus bestimmt was gezeigt wird und bildet kein faires Meinungsbild ab (genauso wie diverse andere Plattformen) noch die Möglichkeit zu abweichender Meinungsäußerung. Und freie Meinungsäußerung hört da auf wo sie zum persönlichen Imperativ wird der andere in ihren Rechten beschneidet. Wenn ein Narziss unwidersprochen Millionen seinen persönlichen Imperativ vorsetzen kann ist das ein Problem.
Und die Zersetzung der Demokratie ist für mich die grundlegende Herausforderung, denn damit geht die Gesellschaft auseinander und bis sie zerbricht. Im Endeffekt ist das Anarchie


Das Problem mit X liegt doch schon tiefer und das vor der Übernahme des Narziss, als man noch von Twitter sprach. Skandale sind wichtig für das Bewusstsein einer Gesellschaft, das Grenzen überschritten sind. Das hat eine "reinigende" Wirkung, so werden wieder die gesellschaftlichen Werte geradegerückt. Wenn aber als Skandal ein Shitstorm reicht, der übersptitz formuliert von 50 Tastaturkriegern konstruiert werden, führt das zu einer verschobenen Darstellung. Wenn der Skandal an der Mehrheit vorbei geht, weil diese ihn so nicht sehen oder nicht warhnehmen können Politiker und Medien wieder "entsetzt" sein, dass man eine anderen Richtwert hat. Diese Verschiebung hat durch Twitter eine eigene Dynamik bekommen. Eine solche Verschiebung nimmst du ja mit dem Narziss auch wahr, es ist aber nicht nur ein Problem mit dem Herren sondern ein grunlegendes.
Der Wert von X als Kurznachrichtendienst ist da, kann von der Konkurrenz aus verschiedenen Gründen aber nicht reproduziert werden. Das grunstäzliche Problem teilen sich alle.

Zum Thema Demokratie habe ich mich schon geäußert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Houdini am 28.11.2024 um 13:30 Uhr bearbeitet
Der Wölfe-Talk |#4184
28.11.2024 - 16:34 Uhr
Zitat von Houdini
Zitat von michalangelo

Zitat von OneEightSeven

Zitat von michalangelo

Es ist enorm wichtig, dass es Leute gibt, die für den Rest der Welt entscheiden können, was gut und was böse ist. Zu dieser Fähigkeit gratuliere ich dir hiermit aufrichtig.
.rolleyes


Du darfst mich gern zukünftig um Rat fragen. Den gibts dann aber lieber als persönliche Nachricht. Mein Kompass steht aber auch im Grundgesetz.

Abseits der Moraldiskussion tut diese "Führung" dem VfL nicht gut. Motivation und Intention der Akteure passen nicht zu den propagierten Zielen des VfL (mM) und einer langfristigen Entwicklung. So, wie es jetzt läuft ist es nur ne Marke



Das Grundgesetz lässt viele Richtungen zu. Die freie Meinungsäußerung ist jedoch dann immer in Gefahr, wenn es die eigene Meinung betrifft. Dass manche Meinungen anderer dann sogar verboten werden sollen, scheint für einige wiederum in Ordnung zu sein.
Genauso beobachtet man in den letzten Monaten und Jahren, dass die Demokratie als gefährdet angesehen wird. Es ist jedoch bezeichnend, dass gerade solche Akteure und Parteien selbst Forderungen aufstellen und Gesetze verabschieden wollen, die auf diese Demokratie stückweise abzielen.

Aus Sicht der Demokratie sollte man nicht nur eine Gefahr, sondern alle Gefahren wehrhaft bekämpfen. Es sind nicht nur die rechten Ränder, die es auf die Demokratie abgesehen haben, sondern auch die linken. Entweder man bekämpft alle scheinbaren Gefahren, sowohl von links als auch von rechts, oder die Demokratie hält diese Meinungen aus. Die Demokratien der letzten Jahrzehnte haben eindrucksvoll gezeigt, wie wehrhaft und stabil sie sein können. Wenn man jedoch eine Seite aushält und die andere bekämpft, stellt dies tatsächlich eine Gefahr dar.

Solange jedoch Aktionismus und Symbolpolitik das Gebot der Stunde sind, betreibt man in erster Linie Selbsthilfe.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.


Man kann Meinungen nicht verbieten. Wenn du der Meinung bist, die Erde sei eine Scheibe, Elvis lebt und Olaf Scholz ist im Reptiloidenclub gemeinsam mit Biden und Macron, wo sie sich allabendlich Kinder einverleiben, dann darfst du dieser Meinung sein. Was wir verbieten, ist die Äußerung gewisser Ansichten, die schlicht verfassungswidrig ist, namentlich die Leugnung des Holocaust. Fast alle anderen Meinungsäußerungen waren und sind weiterhin zulässig, mit dem gesellschaftlichen Echo, welches auf das Äußern der jeweiligen Meinung folgt, muss man aber ebenso selbst zurecht kommen. War schon immer so, wird auch so bleiben.

Man muss allerdings die ungezügelte Verbreitung von teils grob falschen bis absolut irrwitzigen Fakenews nicht noch durch Anwesenheit oder gar aktive Nutzung honorieren. "Aushalten" und "bekämpfen" sind hier weniger gesellschaftlich verortet, sondern obliegen jedem Einzelnen von uns persönlich.

•     •     •

"Trier trauert, Trier leidet, Trier resigniert aber nicht!"

OB Wolfram Leibe, 02. Dezember 2020
Der Wölfe-Talk |#4185
28.11.2024 - 21:35 Uhr
Zitat von Tara_noastra
Zitat von Houdini

Zitat von michalangelo

Zitat von OneEightSeven

Zitat von michalangelo

Es ist enorm wichtig, dass es Leute gibt, die für den Rest der Welt entscheiden können, was gut und was böse ist. Zu dieser Fähigkeit gratuliere ich dir hiermit aufrichtig.
.rolleyes


Du darfst mich gern zukünftig um Rat fragen. Den gibts dann aber lieber als persönliche Nachricht. Mein Kompass steht aber auch im Grundgesetz.

Abseits der Moraldiskussion tut diese "Führung" dem VfL nicht gut. Motivation und Intention der Akteure passen nicht zu den propagierten Zielen des VfL (mM) und einer langfristigen Entwicklung. So, wie es jetzt läuft ist es nur ne Marke



Das Grundgesetz lässt viele Richtungen zu. Die freie Meinungsäußerung ist jedoch dann immer in Gefahr, wenn es die eigene Meinung betrifft. Dass manche Meinungen anderer dann sogar verboten werden sollen, scheint für einige wiederum in Ordnung zu sein.
Genauso beobachtet man in den letzten Monaten und Jahren, dass die Demokratie als gefährdet angesehen wird. Es ist jedoch bezeichnend, dass gerade solche Akteure und Parteien selbst Forderungen aufstellen und Gesetze verabschieden wollen, die auf diese Demokratie stückweise abzielen.

Aus Sicht der Demokratie sollte man nicht nur eine Gefahr, sondern alle Gefahren wehrhaft bekämpfen. Es sind nicht nur die rechten Ränder, die es auf die Demokratie abgesehen haben, sondern auch die linken. Entweder man bekämpft alle scheinbaren Gefahren, sowohl von links als auch von rechts, oder die Demokratie hält diese Meinungen aus. Die Demokratien der letzten Jahrzehnte haben eindrucksvoll gezeigt, wie wehrhaft und stabil sie sein können. Wenn man jedoch eine Seite aushält und die andere bekämpft, stellt dies tatsächlich eine Gefahr dar.

Solange jedoch Aktionismus und Symbolpolitik das Gebot der Stunde sind, betreibt man in erster Linie Selbsthilfe.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.


Man kann Meinungen nicht verbieten. Wenn du der Meinung bist, die Erde sei eine Scheibe, Elvis lebt und Olaf Scholz ist im Reptiloidenclub gemeinsam mit Biden und Macron, wo sie sich allabendlich Kinder einverleiben, dann darfst du dieser Meinung sein. Was wir verbieten, ist die Äußerung gewisser Ansichten, die schlicht verfassungswidrig ist, namentlich die Leugnung des Holocaust. Fast alle anderen Meinungsäußerungen waren und sind weiterhin zulässig, mit dem gesellschaftlichen Echo, welches auf das Äußern der jeweiligen Meinung folgt, muss man aber ebenso selbst zurecht kommen. War schon immer so, wird auch so bleiben.

Man muss allerdings die ungezügelte Verbreitung von teils grob falschen bis absolut irrwitzigen Fakenews nicht noch durch Anwesenheit oder gar aktive Nutzung honorieren. "Aushalten" und "bekämpfen" sind hier weniger gesellschaftlich verortet, sondern obliegen jedem Einzelnen von uns persönlich.


https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-12/meinungsfreiheit-zensur-studie-freiheitsindex-deutschland-2023
Sehr viele Menschen sehen das offenbar etwas anders und der Trend ist eindeutig. Mich würde deine Meinung dazu interessieren. Alles Reptiloiden und verfassungswidrige Verschwörungstheoretiker?
Der Wölfe-Talk |#4186
28.11.2024 - 22:00 Uhr
Zitat von LordSuperKing
Zitat von Tara_noastra

Zitat von Houdini

Zitat von michalangelo

Zitat von OneEightSeven

Zitat von michalangelo

Es ist enorm wichtig, dass es Leute gibt, die für den Rest der Welt entscheiden können, was gut und was böse ist. Zu dieser Fähigkeit gratuliere ich dir hiermit aufrichtig.
.rolleyes


Du darfst mich gern zukünftig um Rat fragen. Den gibts dann aber lieber als persönliche Nachricht. Mein Kompass steht aber auch im Grundgesetz.

Abseits der Moraldiskussion tut diese "Führung" dem VfL nicht gut. Motivation und Intention der Akteure passen nicht zu den propagierten Zielen des VfL (mM) und einer langfristigen Entwicklung. So, wie es jetzt läuft ist es nur ne Marke



Das Grundgesetz lässt viele Richtungen zu. Die freie Meinungsäußerung ist jedoch dann immer in Gefahr, wenn es die eigene Meinung betrifft. Dass manche Meinungen anderer dann sogar verboten werden sollen, scheint für einige wiederum in Ordnung zu sein.
Genauso beobachtet man in den letzten Monaten und Jahren, dass die Demokratie als gefährdet angesehen wird. Es ist jedoch bezeichnend, dass gerade solche Akteure und Parteien selbst Forderungen aufstellen und Gesetze verabschieden wollen, die auf diese Demokratie stückweise abzielen.

Aus Sicht der Demokratie sollte man nicht nur eine Gefahr, sondern alle Gefahren wehrhaft bekämpfen. Es sind nicht nur die rechten Ränder, die es auf die Demokratie abgesehen haben, sondern auch die linken. Entweder man bekämpft alle scheinbaren Gefahren, sowohl von links als auch von rechts, oder die Demokratie hält diese Meinungen aus. Die Demokratien der letzten Jahrzehnte haben eindrucksvoll gezeigt, wie wehrhaft und stabil sie sein können. Wenn man jedoch eine Seite aushält und die andere bekämpft, stellt dies tatsächlich eine Gefahr dar.

Solange jedoch Aktionismus und Symbolpolitik das Gebot der Stunde sind, betreibt man in erster Linie Selbsthilfe.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.


Man kann Meinungen nicht verbieten. Wenn du der Meinung bist, die Erde sei eine Scheibe, Elvis lebt und Olaf Scholz ist im Reptiloidenclub gemeinsam mit Biden und Macron, wo sie sich allabendlich Kinder einverleiben, dann darfst du dieser Meinung sein. Was wir verbieten, ist die Äußerung gewisser Ansichten, die schlicht verfassungswidrig ist, namentlich die Leugnung des Holocaust. Fast alle anderen Meinungsäußerungen waren und sind weiterhin zulässig, mit dem gesellschaftlichen Echo, welches auf das Äußern der jeweiligen Meinung folgt, muss man aber ebenso selbst zurecht kommen. War schon immer so, wird auch so bleiben.

Man muss allerdings die ungezügelte Verbreitung von teils grob falschen bis absolut irrwitzigen Fakenews nicht noch durch Anwesenheit oder gar aktive Nutzung honorieren. "Aushalten" und "bekämpfen" sind hier weniger gesellschaftlich verortet, sondern obliegen jedem Einzelnen von uns persönlich.


a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-12/meinungsfreiheit-zensur-studie-freiheitsindex-deutschland-2023
Sehr viele Menschen sehen das offenbar etwas anders und der Trend ist eindeutig. Mich würde deine Meinung dazu interessieren. Alles Reptiloiden und verfassungswidrige Verschwörungstheoretiker?


Mal ganz davon ab, dass du offenbar nicht willens oder in der Lage bist, meinen Beitrag korrekt zu lesen und zu verstehen: Den Unterschied von "gefühlt" zur tatsächlichen Rechtslage muss ich dir aber nicht erklären, oder?

Zumal der Artikel selbst statuiert: Haupteinflussfaktor ist die Mediennutzung. Ehemals Twitter fungiert hier selbst als Meinungsbildungs- und damit Einflussfaktor, womit du die Meinung, zu der du in Opposition stehen willst, gerade validierst. Tatsächlich trägt ehemals Twitter einen Gutteil dazu bei, dass Meinungsäußerungen negativ konnotiert und "geshitstormed" werden, gerade durch die massive Reduktion von Standpunkten und die völlig ungeregelte Dynamik innert der Plattform.

Wenn du mir also sagen möchtest, dass ausgerechnet auf ehemals Twitter die Meinungsfreiheit vorherrschen soll, dann muss ich davon ausgehen, dass du schlicht Chaos mit Freiheit verwechselst. Kann man machen, nur brüsten sollte man sich mit diesem logischen Fehlschluss tunlichst nicht.

•     •     •

"Trier trauert, Trier leidet, Trier resigniert aber nicht!"

OB Wolfram Leibe, 02. Dezember 2020
Der Wölfe-Talk |#4187
08.12.2024 - 10:22 Uhr
Wünsche allen einen schönen 2 Advent.
Hoffe später auf 3 Punkte cool
Der Wölfe-Talk |#4188
20.04.2025 - 20:43 Uhr
Werner Lorant ist heute gestorben. Solche Typen fehlen heute im Profifußball leider völlig und Lorant war für mich das i-Tüpfelchen des 90er-Jahre-Fußballs. Die heutige Generation Fußballer würde mit Lorant vermutlich bereits im Training anfangen zu heulen… 🥲
Dieser Beitrag wurde zuletzt von razooN1 am 20.04.2025 um 20:44 Uhr bearbeitet
Der Wölfe-Talk |#4189
20.04.2025 - 23:25 Uhr
RIP !!!

ALLES Gute an die Familie!!
Der Wölfe-Talk |#4190
26.06.2025 - 18:01 Uhr
Die Bundesliga hat versehentlich die ersten 5 Spiele auf Instagram gepostet.unsere Spiele demnach:

1. Spieltag Heidenheim Auswärts
2. Spieltag Mainz Heim
3. Spieltag Köln Heim
4. Spieltag Dortmund Auswärts
5. Spieltag Leipzig Heim

Demnach am Jubiläumswochenende zu Hause gegen Köln😀
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