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Dr. Peter Görlich
Geburtsdatum 05.04.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein Hertha BSC

Dr. Peter Görlich [Geschäftsführer]

03.08.2025 - 11:14 Uhr
Zitat von PauleHertha
Ich empfinde dieses Interview auch als enorm wichtig. Die Idee ist zumindest die Richtige, auch wenn hier viele (inklusive mir) nicht mitgehen, dass Leitl dafür der geeignete Trainer ist. Ich hatte echt schon Angst davor, dass man den ganzen Verein auf die extrem biedere Spielweise in großen Teilen der Hinrunde (und auch vereinzelt darüber hinaus) ausrichtet. Dagegen sprechen jetzt nicht nur Worte, sondern mit der nicht-Verlängerung von Leistner auch Taten ("hohe letzte Kette").


Das ist aber genau das, was ich aus diesem Interview heraushöre!
Man hat sich jetzt "endgültig" für Leitl entschieden, ist offenbar der Ansicht, dass er "nur den richtigen Kader für seine Ideen braucht" und will ihm diesen nun zur Verfügung stellen. Klar, bei der "brutal vielen Energie", die Leitl da in den letzten fast anderthalb Jahren an den Tag gelegt hat...🙄

Ganz ehrlich: Für mich war dieses Interview eben nicht mehr als ein "typisches" Görlich-Interview.
Viel Laber-Rhabarber, viel markiges Gequatsche, tolle Sprüche und kämpferische Ansagen und eine Menge heiße Luft - aber nichts wirklich substanzielles.

Wie ernst das Ganze dann letztlich zu nehmen ist, wird sich in den kommenden Monaten (Jahren?) herausstellen. Wenn man den Görlich-Aussagen halbwegs Glauben schenken mag, muss man eigentlich erwarten, dass der Kader radikal ausgemistet wird, weil ja nur noch zählt, wer den Weg der "Transformation" sportlich mitgehen kann oder will (weswegen ja ein Leistner "aussortiert" wurde). Wie das allerdings mit seiner letzten Aussage "Aufräumen brauchen wir nicht." in Einklang zu bringen ist, wird dann die spannende Frage. Denn eigentlich macht er in diesem Interview eine recht klare Ansage, relativiert diese dann zum Schluss aber wieder und baut sich zusätzlich noch einen Universalpuffer ein, indem er gleich schon mal vorausschiebt, dass diese "Transformation" einen längeren Zeitraum hat.

Heißt also im Grunde nichts anderes, als dass uns endlich mal wieder ein "Übergangsjahr" geboten wird, mit einem weiterhin unrunden Kader (weil man ja aus Geldmangel schließlich nicht alle Baustellen gleichzeitig beheben können wird), einem weiterhin absolut berechenbaren und unflexiblen Leitl-Fußball, der nicht Fisch und nicht Fleisch ist und bei dem positive Ergebnisse weiterhin Mangelware sind.

Klasse Aussichten! Juhu!

Nebenbei bemerkt klingt das im übrigen für mich auch ganz danach, dass man das Ziel "Aufstieg" in der nächsten Saison so offensiv gar nicht ausgeben will.

Also ich bin alles andere als begeistert und sehe das weniger euphorisch.
Zitat von Waldmeister49
Zitat von PauleHertha

Ich empfinde dieses Interview auch als enorm wichtig. Die Idee ist zumindest die Richtige, auch wenn hier viele (inklusive mir) nicht mitgehen, dass Leitl dafür der geeignete Trainer ist. Ich hatte echt schon Angst davor, dass man den ganzen Verein auf die extrem biedere Spielweise in großen Teilen der Hinrunde (und auch vereinzelt darüber hinaus) ausrichtet. Dagegen sprechen jetzt nicht nur Worte, sondern mit der nicht-Verlängerung von Leistner auch Taten ("hohe letzte Kette").


Das ist aber genau das, was ich aus diesem Interview heraushöre!
Man hat sich jetzt "endgültig" für Leitl entschieden, ist offenbar der Ansicht, dass er "nur den richtigen Kader für seine Ideen braucht" und will ihm diesen nun zur Verfügung stellen. Klar, bei der "brutal vielen Energie", die Leitl da in den letzten fast anderthalb Jahren an den Tag gelegt hat...🙄

Ganz ehrlich: Für mich war dieses Interview eben nicht mehr als ein "typisches" Görlich-Interview.
Viel Laber-Rhabarber, viel markiges Gequatsche, tolle Sprüche und kämpferische Ansagen und eine Menge heiße Luft - aber nichts wirklich substanzielles.

Wie ernst das Ganze dann letztlich zu nehmen ist, wird sich in den kommenden Monaten (Jahren?) herausstellen. Wenn man den Görlich-Aussagen halbwegs Glauben schenken mag, muss man eigentlich erwarten, dass der Kader radikal ausgemistet wird, weil ja nur noch zählt, wer den Weg der "Transformation" sportlich mitgehen kann oder will (weswegen ja ein Leistner "aussortiert" wurde). Wie das allerdings mit seiner letzten Aussage "Aufräumen brauchen wir nicht." in Einklang zu bringen ist, wird dann die spannende Frage. Denn eigentlich macht er in diesem Interview eine recht klare Ansage, relativiert diese dann zum Schluss aber wieder und baut sich zusätzlich noch einen Universalpuffer ein, indem er gleich schon mal vorausschiebt, dass diese "Transformation" einen längeren Zeitraum hat.

Heißt also im Grunde nichts anderes, als dass uns endlich mal wieder ein "Übergangsjahr" geboten wird, mit einem weiterhin unrunden Kader (weil man ja aus Geldmangel schließlich nicht alle Baustellen gleichzeitig beheben können wird), einem weiterhin absolut berechenbaren und unflexiblen Leitl-Fußball, der nicht Fisch und nicht Fleisch ist und bei dem positive Ergebnisse weiterhin Mangelware sind.

Klasse Aussichten! Juhu!

Nebenbei bemerkt klingt das im übrigen für mich auch ganz danach, dass man das Ziel "Aufstieg" in der nächsten Saison so offensiv gar nicht ausgeben will.

Also ich bin alles andere als begeistert und sehe das weniger euphorisch.


Mein Punkt ist eher, dass man den Kader nach abwartendem Umschaltspiel und verteidigen im tiefen Block umstellen hätte können und damit mMn deutlich größeren Schaden angerichtet hätte, als "nur" mit einem zu schlechten Trainer in die neue Saison zu gehen.

Ich finde dieses Interview war deutlich konkreter als alles zuvor. Die Rede auf der MV war da schon deutlich geschwungener und hatte viele leere Worthülsen. Die Transformation die er immer anspricht und nach der er auch immer gefragt wird, bezieht sich nicht nur auf die Lizenzmannschaft, das sollte mittlerweile jeder begriffen haben.

Unser Geschäftsführer Sport stellt sich in einem Interview hin und benennt klar die fußballerische Ausrichtung, auch mit einem Beispiel (Heimspiel gg Kiel), woran sich alle Verantwortlichen und der Trainer messen lassen müssen.
Ein Signal wurde mit der nicht-Verlängerung von Leistner bereits gesendet (zu langsam für eine hochstehende Mannschaft). Für mich wäre ein weiteres Signal, wenn man beispielsweise Winkler bei einem angemessenen Angebot abgeben würde, der eher der Umschaltspieler ist.

Ich bin wirklich sehr oft kritisch, aber wir alle haben verlangt, dass sich dieser Verein im aller ersten Schritt zu einer Fußball-Idee committen muss und das wurde getan. Auch Görlich hat die Skepsis der Fans gegenüber Leitl mitbekommen und das was man von ihm verlangen muss, ist, dass bei nicht-Einhaltung des sportlichen Plans und/oder Misserfolg in seiner ersten vollen Saison früh den Stecker zieht. Das wird natürlich auch davon abhängen was die Zielsetzung sein wird und ich hoffe man macht sich nicht klein. Nächste Saison gibt es nach dem 6. Spieltag eine 16-tägige Länderspielpause und dort muss man reagieren, sollte man annährend so schlecht spielen, wie zum 6. Spieltag dieser Saison.

Ich sage nur, dass es lediglich ein kleines Pflänzchen Hoffnung gibt. Ich werde nicht blind an Leitl glauben, bis er mich vom Gegenteil überzeugt. Wie gesagt, mein Strohhalm ist, dass wir innerhalb der nächsten Saison früh einen effektiven Trainerwechsel vollziehen.
Ich fand die Aussagen gestern vom ihm auch mal konkreter und nicht so abstrakt.

Das man erstmal weiter auf Leitl setzt sind sicher Argumente, welche wir alle nicht beurteilen können aufgrund der Tag täglichen Arbeit von ihm intern. Görlich wird schauen ob Leitl auch bereit ist dazu zu lernen (das bisher gelernte reicht nicht aus). Ob er in Bereichen wie Taktik und Spielansatz Dinge auch anders machen kann. Diese Chance, neben seiner eben vorliegenden Erfahrung bei diesem Umbruch, wird dann in Summe dazu beigetragen haben, dass Görlich erstmal auf Leitl setzt. Wenn nach der Sommervorbereitung die Startphase mau ist, wird Görlich dann irgendwann handeln müssen, ohne aber dabei sein Gesicht zu verlieren.

Er kann dann immer sagen, dass man absolut überzeugt war, daß Leitl mit seiner Erfahrung hier den Prozess mit vorantreibt. Leider waren die Ergebnisse in Summe im entsprechenden Zeitraum zu wenig und man war bisher hinter unseren Ansprüchen zurück, trotz aller Berücksichtigung, dass der Kader enorm viele Veränderungen erfahren musste. So in der Art wird es laufen...

Aller spätestens am neuen Trainer ab Sommer 2027 ( ich denke aber eher) wird sich Görlich dann messen lassen müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kalla1892 am 11.05.2026 um 14:35 Uhr bearbeitet
Ist es nicht langsam merkwürdig das wir über den Geschäftsführer was das Tagesgeschäft angeht viel mehr Diskutieren als über den eigentlichen Sportdirektor?

Genannte Dinge wie eben die Trainer Auswahl Verantwortet ja der Sportdirekter in erster Linie.

Die Rolle von Görlich war in der Vergangenheit eigentlich eher im Hintergrund und weniger Kommunikativ gelebt worden.
Ich denke dieser Wandel zeigt definitiv das Görlich wenig vertrauen in seine Mitarbeiter hat, besonders was Weber angeht der ja offensichtlich schon sehr in seinen Befugnissen beschnitten wurde und zur Lame Duck mutiert.

Was Leitl angeht finde ich es interessant dass er scheinbar zum ersten mal sich auch zur Skepsis der Fan Basis zum Trainer geäußert hat.
Wenn Görlich mit Leitl ins letzte Vertragsjahr geht und klare ambitionierte mindest Ziele festsetzt die einfach nicht unterboten werden dürfen, fände ich das als sehr großer Leitl Kritiker vertretbar.

Doch was mir sehr bei Görlich fehlt ist, die Gründe warum sollte es jetzt besser werden ?
An welchen Stellschrauben wird konkret gedreht ?
Was explizit verändert „die größte Transformation“ in unserer Struktur ?
Stellen wir nun unser Scouting a la Schalke komplett auf Daten um ?

Weiß da jemand mehr was genau verändert wird ? Rhetorisch ist Görlich gut keine frage, aber mir fehlt es sehr an greifbaren Beispielen was genau passiert…
Zitat von DomskyBSC

...Rhetorisch ist Görlich gut keine frage, aber mir fehlt es sehr an greifbaren Beispielen was genau passiert…


Ohne jetzt komplett auf Deinen gesamten Beitrag eingehen zu wollen, ist genau der letzte Satz das, was mich am meisten an Görlich stört. Er hält blumige Reden und benutzt markige Worte, die bei genauerer Betrachtung aber im Grunde nicht mehr sind, als leere Worthülsen.

Das ist genau das typische, inhaltslose Marketing-Gequatsche, das auch in der freien Wirtschaft gern von irgendwelchen Außendienstlern, Vertrieblern und Abteilungsleitern bemüht wird, um vorzugaukeln, im Hintergrund würde mit größter Akribie an hochkomplexen Vorgängen gearbeitet werden, die "der Normalo" mit seinem begrenzten Intellekt einfach nicht erfassen und verarbeiten kann.
Transformation..., man muss sich committen..., Benchmark..., bla bla bla.

Man muss den Fußball wahrlich nicht neu erfinden und es hat auch vor dem Hertha-Engagement von Herrn Görlich schon Vereine gegeben, die einfach professionell gearbeitet und sich weiterentwickelt haben.

Aber das ist eben das, was ich meine: Bei anderen Vereinen ist das einfach eine normale Entwicklung, wir brauchen hingegen gleich eine "Transformation" und dann - wie es sich für Hertha geziemt - natürlich gleich "die größte Transformation im Fußball" - klar, darunter machen wir es nicht! Als würden wir nun endlich unsere Baumwolltrikots ablegen, die Bälle aus mit Leder überzogenen Schweineblasen in die Ecke legen und der Trainer gerade alles riskieren, indem er den klassischen Vorstopper oder Libero opfert, weil er den modernen Fußball entdeckt hat.

Versteht mich nicht falsch: Selbstverständlich muss sich bei uns einiges ändern und das auf sämtlichen Ebenen. Aber gerader deswegen ist es für mich umso unverständlicher, dass man dann auf den entscheidenden Positionen weiter an den Personen festhält, die bereits beweisen haben, dass sie es nicht können! Und selbst wenn man Weber jetzt in seinen Aufgaben und seiner Verantwortung derart beschnitten hat, dass er im Grunde zu einem "Frühstücksdirektor" wurde: Warum trennt man sich dann nicht einfach von ihm und versucht auch und gerade für diese Position wirkliche Expertise in den Verein zu holen?

Nein, es wird großspurig (eben "typisch Hertha") die "größte Transformation im Fußball" ausgerufen, aber den Hauptverantwortlichen für den Misserfolg der letzten Jahre werden frühzeitig Jobgarantien ausgestellt. Das passt vorne und hinten nicht!

Dementsprechend sind Görlichs Aussagen für mich absolut nichts wert - so toll, blumig und entschlossen sie sich auch anhören mögen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Waldmeister49 am 11.05.2026 um 15:47 Uhr bearbeitet
Zitat von Waldmeister49
Zitat von DomskyBSC

...Rhetorisch ist Görlich gut keine frage, aber mir fehlt es sehr an greifbaren Beispielen was genau passiert…


Ohne jetzt komplett auf Deinen gesamten Beitrag eingehen zu wollen, ist genau der letzte Satz das, was mich am meisten an Görlich stört. Er hält blumige Reden und benutzt markige Worte, die bei genauerer Betrachtung aber im Grunde nicht mehr sind, als leere Worthülsen.

Das ist genau das typische, inhaltslose Marketing-Gequatsche, das auch in der freien Wirtschaft gern von irgendwelchen Außendienstlern, Vertrieblern und Abteilungsleitern bemüht wird, um vorzugaukeln, im Hintergrund würde mit größter Akribie an hochkomplexen Vorgängen gearbeitet werden, die "der Normalo" mit seinem begrenzten Intellekt einfach nicht erfassen und verarbeiten kann.
Transformation..., man muss sich committen..., Benchmark..., bla bla bla.

Man muss den Fußball wahrlich nicht neu erfinden und es hat auch vor dem Hertha-Engagement von Herrn Görlich schon Vereine gegeben, die einfach professionell gearbeitet und sich weiterentwickelt haben.

Aber das ist eben das, was ich meine: Bei anderen Vereinen ist das einfach eine normale Entwicklung, wir brauchen hingegen gleich eine "Transformation" und dann - wie es sich für Hertha geziemt - natürlich gleich "die größte Transformation im Fußball" - klar, darunter machen wir es nicht! Als würden wir nun endlich unsere Baumwolltrikots ablegen, die Bälle aus mit Leder überzogenen Schweineblasen in die Ecke legen und der Trainer gerade alles riskieren, indem er den klassischen Vorstopper oder Libero opfert, weil er den modernen Fußball entdeckt hat.

Versteht mich nicht falsch: Selbstverständlich muss sich bei uns einiges ändern und das auf sämtlichen Ebenen. Aber gerader deswegen ist es für mich umso unverständlicher, dass man dann auf den entscheidenden Positionen weiter an den Personen festhält, die bereits beweisen haben, dass sie es nicht können! Und selbst wenn man Weber jetzt in seinen Aufgaben und seiner Verantwortung derart beschnitten hat, dass er im Grunde zu einem "Frühstücksdirektor" wurde: Warum trennt man sich dann nicht einfach von ihm und versucht auch und gerade für diese Position wirkliche Expertise in den Verein zu holen?

Nein, es wird großspurig (eben "typisch Hertha") die "größte Transformation im Fußball" ausgerufen, aber den Hauptverantwortlichen für den Misserfolg der letzten Jahre werden frühzeitig Jobgarantien ausgestellt. Das passt vorne und hinten nicht!

Dementsprechend sind Görlichs Aussagen für mich absolut nichts wert - so toll, blumig und entschlossen sie sich auch anhören mögen.

Heizdeckenverkäufer auf einer Butterfahrt!
Sorry!
„Man verwechselt das ja schnell mal, letztes Heimspiel, dreiundfünfzigtausend Menschen da…“

Ja, schnell mal verwechselt 😄
Ich finde es langsam anstrengend, dass das Handeln von Görlich hier einigen vornehmlich auf das nicht feuern von Weber und Leitl reduziert wird.

Je mehr jetzt die Zeit vergeht, umso mehr sieht man, wo überall Sachen angegangen werden. Sei es Installation von Huber, Beschränkung des Wirkungsbereiches Weber, Umstrukturierung der medizinischen Abteilung, Klausuren zur Analyse die es scheinbar vorher nie gab.

Aber am deutlichsten der nicht Verlängerung von Leistner. Seit ein paar Wochen wird vermehrt von Profilen gesprochen, die man braucht, um zu spielen. Früher wäre ein Leistner immer weiter beschäftigt worden. Hätte Weber alleinige Entscheidungsmacht gehabt ebenfalls. Aber die Betonung von Profilen bedeutet halt auch, dass man weiß, wie man spielen möchte und tatsächlich im Kader Spiele haben will, die dafür funktionieren. Also weg von Ich hab dieses Spiel zur Auswahl und muss gucken, was ich mit ihr spielen kann, sondern ich weiß wie ich spielen will und suche die Spieler dafür. Meiner Meinung nach eine sehr große Veränderung für diesen Verein.

Und wenn man diese Herangehensweise anlegt für die nächste Transferphase, dann könnte das mal wirklich spannend werden. Vor allem, wenn man es mal schaffen würde, trotz großer Anzahl an Spielern keine Leerstellen im Kader zu haben, wäre das ein riesiger Fortschritt!

•     •     •

Not a complete Idiot. Some parts are missing.

Wenn man der Klügste im Raum ist, ist man im falschen Raum
Zitat von exsample
Ich finde es langsam anstrengend, dass das Handeln von Görlich hier einigen vornehmlich auf das nicht feuern von Weber und Leitl reduziert wird.

Je mehr jetzt die Zeit vergeht, umso mehr sieht man, wo überall Sachen angegangen werden. Sei es Installation von Huber, Beschränkung des Wirkungsbereiches Weber, Umstrukturierung der medizinischen Abteilung, Klausuren zur Analyse die es scheinbar vorher nie gab.

Aber am deutlichsten der nicht Verlängerung von Leistner. Seit ein paar Wochen wird vermehrt von Profilen gesprochen, die man braucht, um zu spielen. Früher wäre ein Leistner immer weiter beschäftigt worden. Hätte Weber alleinige Entscheidungsmacht gehabt ebenfalls. Aber die Betonung von Profilen bedeutet halt auch, dass man weiß, wie man spielen möchte und tatsächlich im Kader Spiele haben will, die dafür funktionieren. Also weg von Ich hab dieses Spiel zur Auswahl und muss gucken, was ich mit ihr spielen kann, sondern ich weiß wie ich spielen will und suche die Spieler dafür. Meiner Meinung nach eine sehr große Veränderung für diesen Verein.

Und wenn man diese Herangehensweise anlegt für die nächste Transferphase, dann könnte das mal wirklich spannend werden. Vor allem, wenn man es mal schaffen würde, trotz großer Anzahl an Spielern keine Leerstellen im Kader zu haben, wäre das ein riesiger Fortschritt!


Bis auf das feuern klingt auch erstmal alles interessant. Es ist mehr als verständlich das hier sehr viele von uns skeptisch sind. Sollte der Zug dennoch entgleisen kann ich mir ein Ende von Weber & Leitl noch immer nicht vorstellen, da es dann vermutlich heißen wird, dass alles erstmal ineinander greifen muss und man diesem Prozess entsprechend Zeit geben wird.
Wie gesagt klingt alles nach ganz normalen Prozessen, nur das diese bei uns in den letzten drei Jahren unter Zecke & Weber scheinbar nicht stattgefunden und keine Rolle haben. Im Gegenteil, egal wie auffällig der Niedergang auch war, es wurde gar nicht oder viel zu spät gehandelt.
Die Idee das die Verträge dann einfach auslaufen von den Verantwortlichen wenn weiterhin keine Entwicklung erkennbar ist, darf auch eine Option sein. Nur kennen wir das ja bei uns , dass bis jetzt dann lieber die Verträge ohne jeglichen Grund lieber vorzeitig verlängert wurden.

Da erinnere ich gerne an Zecke & Webers Verträgen. Die Angst begleitet einen halt und deshalb wären viele wahrscheinlich froh wenn Görlich den Ist Zustand genommen hätte und entsprechend Bilanz ziehen würde. Was erkennt er wenn er sich unsere Spiele anschaut? Wenn er sie akribisch analysiert, wenn er sich unsere Heimauftritte anschaut? Das er Leitl vom Typ her mag kann ich durchaus verstehen. Das er die Stimmung innerhalb der Mannschaft weiterhin gut findet glaube ich auch, aber am Ende zählt der Erfolg und den konnte ich bis heute nicht wahrnehmen.
Das ein Talent wie Tjark und ein Ausnahmetalent sich entwickeln davon sollte und darf man ausgehen, aber was hat sich bei uns spielerisch getan?

Ich denke Görlich wird tatsächlich einiges anstoßen. Was zählen wird ist welche Spieler Huber holen wird und ob sie wie bei anderen Vereinen gleich zünden oder es wieder heißt so schnell geht das nicht. Schaft es Huber spannende Spieler zu leihen und ein gutes Konstrukt an Spielern mit entscheidenden Eigenschaften für Leitl zusammen zustellen?
Dann wird es wieder heißen sind es die Spieler für die dann Huber zuständig ist oder ist es doch Leitl und seine bis dato eher eindimensionale Spielidee.
In der Theorie kann alles nur besser werden, aber der Beweis muss dann ohne Eichhorn und Co. erstmal angetreten werden und da bin ich tatsächlich sehr gespannt auch wenn ich ahne, dass Görlich den Verantwortlichen dafür höchstwahrscheinlich einige weitere Zeitfenster einräumen wird.

•     •     •

Tellerrand bestimmst nur Du allein
Ich kann hier bei vielen nicht nur Skepsis sehen (was ja völlig legitim ist) sondern Gehässigkeit, unbändiges Misstrauen und die Unterstellung absichtlich schlechte Entscheidungen zu treffen.

PG ist seit September da, er hat bereits einige Dinge angestoßen, im Sommer wird einiges, auch strukturell, passieren. Es nur an einer missliebigen Personalentscheidung festzumachen ist doch echt zu billig.
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