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Ehemaligentreffen...

27.07.2007 - 01:45 Uhr
Ehemaligentreffen... |#231
08.01.2011 - 09:42 Uhr
Weiter gehts!
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,738371,00.html

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ich habe nie an unserer chancenlosigkeit gezweifelt
richard golz
Ehemaligentreffen... |#232
08.01.2011 - 15:42 Uhr
Zitat von san-torsten:
Weiter gehts!
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,738371,00.html

Komische Nummer. Das innerhalb Fußballvereinen gerne mal gepokert, Skat gespielt wird oder sonstige Kartenspiele ist doch kein Geheimnis. Muss ich jetzt als Verein sagen, Spieler xy ist suchtgefährdet deshalb darf er im Mannschafstbus bei Auswärtsfahrten nicht mitspielen?
(Was allerdings ein Unding ist, wenn man wissentlich Spieler die spielsüchtig sind auf Sponsorentermin von Pokeranbietern schickt!)

Trotzdem mutet diese ganze Biermann-Geschichte mittlerweile sehr merkwürdig an. Dieses Nachkarten ist nur ein Beispiel. Dass er unter Depressionen leidet ist wohl eher nicht die Schuld des Vereins. Das er deshalb schwer vermittelbar ist, ist zwar nicht schön, aber im Profifussball musst du nun mal mit gewissem Druck umgehen können. Das Vereine einen depressiven Fussballer nicht unter Vertrag nehmen wollen, ist zwar sozial Sch*** aber meiner Meinung nach auch irgendwie verständlich. Immerhin sind Fußballvereine keine Wohltätigkeitsorganisationen.
Zudem hat man ihm bei St.Pauli einen weiteren Vertrag für die Amas angeboten inkl. Aufgaben im Jugendbereich. Selbst wenn der Vertrag nicht so hoch dotiert war, wäre es denn wirklich so verwerflich für Biermann gewesen, den Vertrag anzunehmen und sich dann nach was besserem umzugucken? So wäre zumindest seine nähere Zukunft gesichert gewesen...

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Scary times call for a scared man.

Clowns to the left, Jokers to the right.
Ehemaligentreffen... |#233
08.01.2011 - 15:50 Uhr
Bedenkenswert an Biermanns Äußerungen finde ich aber diesen Aspekt:

Zitat von A. Biermann:
Bwin-Poker war in der Saison 2008/2009 Sponsor von St. Pauli. Das Geld vom Wettanbieter hat der Verein gerne genommen. Es wurden auch regelmäßig Spieler auf offizielle Sponsorentermine zum Pokern geschickt, auch ich und Schnitzler. Da kann der Verein sich nicht aus der Verantwortung herausziehen und behaupten, man habe nichts gewusst.


Die Zockerei ist ja offenbar unter den Spielern weit verbreitet (wissen die nicht, was sie mit ihrem vielen Geld anstellen sollen? :ugly ), was ich aber schon lange lange bedenklich finde, ist eben diese Verquickung von Wettanbietern und Profifußball (aber alle heulen auf, wenn dann eine Manipulation rauskommt).

Und Marcell Jansen, der so Krodilstränen zum Fall Schnitzler vergießt, ist selber ganz dick drin im Geschäft, hat "seine eigene" Pokerseite und spricht damit gezielt Jugendliche an:

http://marcelljansen.de/poker-mit-den-stars

Ich finde das obszön, so wird die nächste Generation schon mal dran gewöhnt, die Wettfirmen brauchen Nachwuchs zum Abzocken.

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"Schreibt's, was Ihr wollt - ist mir eh wurscht."

Ernst Happel
Ehemaligentreffen... |#234
09.01.2011 - 15:14 Uhr
Reaktion seitens des Vereins:

Zitat von mopo.de:
...Bönig zeigte sich am Sonntag enttäuscht über Biermanns Äußerungen: "Ich habe ihn als verantwortungsvollen Menschen kennengelernt. Ich bin traurig, entsetzt und wütend darüber, dass er die Schuld zu uns weist", sagte Bönig. "Ja, wir wussten zwar, dass die Jungs pokern. Aber niemandem von uns war bewusst, dass ihre Spielsucht krankhaft ist und so weit geht."

Als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit habe er die Spieler für Sponsorentermine ausgewählt: "Es macht doch Sinn, die Spieler dorthin zu schicken, die sich auch damit auskennen. Pokern alleine ist ja noch keine Krankheit."...

Vollständiger Artikel: http://www.mopo.de/2011/20110109/sport/stpauli/st_pauli_wehrt_sich_gegen_biermanns_vorwuerfe.html

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Scary times call for a scared man.

Clowns to the left, Jokers to the right.
Ehemaligentreffen... |#235
10.01.2011 - 02:41 Uhr
Zitat

Üble Vorwürfe von Ex-Profi Biermann: Pauli hat uns zum Pokern geschickt

Quelle: http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/fc-st-pauli/2011/01/10/andreas-biermann/attackiert-pauli-hat-uns-zum-pokern-geschickt.html


So diesen Abschnitt finde ich besonders schwachsinnig:

Zitat
Biermann, dessen Depressionsbeichte nach dem Tod von Robert Enke für großes Aufsehen sorgte: „Bwin-Poker war in der Saison 2008/2009 Sponsor von St. Pauli. Das Geld vom Wettanbieter hat der Verein gern genommen. Es wurden auch regelmäßig Spieler auf offizielle Sponsorentermine zum Pokern geschickt – auch ich und Schnitzler.“


Bayer 04 hat auch Spieler wie Barbarez,Rolfes,Adler und Castro zum Pokern geschickt ,da es offizielle Sponsorentermine sind.
Ich finde es aber auch nicht so drastisch wenn man 1-2 Profis zu solche anlässe schickt.

Biermann versucht alles auf Pauli zu schieben ,weil er sich mit dem Vorstand damals überworfen hatte und somit Pauli einen auswischen will (nach meine Info´s von einigen Paulianern).

Ok ,leute lasst euch nicht von solchen Stories verrückt machen und macht stattdessen den Klassenerhalt sicher;)

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live your life - the world is your´s

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Berbatov06 am 10.01.2011 um 02:42 Uhr bearbeitet
Ehemaligentreffen... |#236
10.01.2011 - 10:31 Uhr
Sturm im Wasserglas:

Zitat von fcstpauli.com:
Klarstellung

Hiermit möchte ich, Andreas Biermann, zu den aktuellen Medienberichten Stellung nehmen. Ich habe für Spiegel-online ein Interview gegeben, mit dem Hintergrund Werbung für mein Anfang März erscheinendes Buch zu machen. Dabei wurde ich - aufgrund der aktuellen Geschehnisse um René Schnitzler - auch mit Fragen zum Thema Spielsucht konfrontiert.


Über die medialen Interpretationen, wonach ich dem FC St.Pauli "Vorwürfe" machen bzw. in die "Mitverantwortung" rücken würde, bin ich entsetzt und verärgert.

Ich habe niemals behauptet oder angedeutet, dass jemand vom FC St. Pauli irgendeine Mitschuld an der Entstehung der Spielsucht von Schnitzler trägt – bzw. an meiner Krankheit, der Depression. Kein Mitarbeiter des FC St. Pauli konnte von beiden Krankheiten etwas wissen. Und so habe ich niemandem etwas vorzuwerfen.

Was ich lediglich eingeräumt habe, ist, dass das Pokerspiel durchaus ein ständiges Freizeitthema für viele unserer Spieler war. In welchem Rahmen freilich einige Spieler in ihrer Freizeit spielen, kann ein Verein nicht kontrollieren.

Dass der FC St.Pauli die Termine bei den Sponsoren aus dieser Branche bewußt von jenen Spielern wahrnehmen ließ, die sich ein wenig auskennen in diesem Aktionsfeld, habe ich zwar bestätigt, doch ich habe niemals den Schluß daraus gezogen, dass solcherlei Aktivitäten etwas mit unverantwortlichem Handeln oder gar einer Förderung von Spielsucht zu tun haben könnten. Dass René Schnitzler in seiner Sucht irgendwann gar ins kriminelle Milieu abgerutscht ist, konnte niemand ahnen.

Ich möchte mich beim FC St.Pauli aufrichtig für die entstandenen Irritationen entschuldigen und bitte darum, meine Klarstellungen nachträglich als Tatsachen zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Biermann

Quelle: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=8218&type=2&menuid=57&topmenu=112

Finde ich prima, dass er das klargestellt hat :)!

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Scary times call for a scared man.

Clowns to the left, Jokers to the right.
Ehemaligentreffen... |#237
10.01.2011 - 17:28 Uhr
Zitat von ndr.de:
Schnitzler spielte als "Herr Ludwig" in Casinos

Derweil kommen immer mehr Details aus Schnitzlers Leben abseits des Fußballplatzes ans Tageslicht. So berichtet das Internetportal "hochgepokert.de", der Angreifer sei bereits seit geraumer Zeit in deutschen Casinos gesperrt gewesen. Dennoch habe sich der 25-Jährige mit falscher Identität Zutritt verschafft. Schnitzler soll sich den Personalausweis seines früheren Mannschaftskameraden Alexander Ludwig geliehen haben. Als möglicher Beweis dafür dient die Starterliste der Poker Open 2009 in der Bremer Spielbank. Dort wurde der Profi, der auf Filmaufnahmen eindeutig zu identifizieren ist, als "Herr Ludwig" geführt. "Viele wussten, dass er in Wahrheit René Schnitzler ist", wird ein Insider von dem Internetportal zitiert. Ludwig, der inzwischen beim Zweitligisten 1860 München in Lohn und Brot steht, äußerte sich bisher nicht.


Vollständiger Artikel: http://www.ndr.de/sport/fussball/bundesliga/schnitzler119.html

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Son, when you participate in sporting events,
it's not whether you win or lose... it's how drunk you get.
Homer J. Simpson
Ehemaligentreffen... |#238
10.01.2011 - 21:10 Uhr
Zitat von zitzedh:
Zitat von Tobster:
Sturm im Wasserglas:

Zitat von fcstpauli.com:
Klarstellung

Hiermit möchte ich, Andreas Biermann, zu den aktuellen Medienberichten Stellung nehmen. Ich habe für Spiegel-online ein Interview gegeben, mit dem Hintergrund Werbung für mein Anfang März erscheinendes Buch zu machen. Dabei wurde ich - aufgrund der aktuellen Geschehnisse um René Schnitzler - auch mit Fragen zum Thema Spielsucht konfrontiert.


Über die medialen Interpretationen, wonach ich dem FC St.Pauli "Vorwürfe" machen bzw. in die "Mitverantwortung" rücken würde, bin ich entsetzt und verärgert.

Ich habe niemals behauptet oder angedeutet, dass jemand vom FC St. Pauli irgendeine Mitschuld an der Entstehung der Spielsucht von Schnitzler trägt – bzw. an meiner Krankheit, der Depression. Kein Mitarbeiter des FC St. Pauli konnte von beiden Krankheiten etwas wissen. Und so habe ich niemandem etwas vorzuwerfen.

Was ich lediglich eingeräumt habe, ist, dass das Pokerspiel durchaus ein ständiges Freizeitthema für viele unserer Spieler war. In welchem Rahmen freilich einige Spieler in ihrer Freizeit spielen, kann ein Verein nicht kontrollieren.

Dass der FC St.Pauli die Termine bei den Sponsoren aus dieser Branche bewußt von jenen Spielern wahrnehmen ließ, die sich ein wenig auskennen in diesem Aktionsfeld, habe ich zwar bestätigt, doch ich habe niemals den Schluß daraus gezogen, dass solcherlei Aktivitäten etwas mit unverantwortlichem Handeln oder gar einer Förderung von Spielsucht zu tun haben könnten. Dass René Schnitzler in seiner Sucht irgendwann gar ins kriminelle Milieu abgerutscht ist, konnte niemand ahnen.

Ich möchte mich beim FC St.Pauli aufrichtig für die entstandenen Irritationen entschuldigen und bitte darum, meine Klarstellungen nachträglich als Tatsachen zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Biermann

Quelle: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=8218&type=2&menuid=57&topmenu=112

Finde ich prima, dass er das klargestellt hat :)!


Wundert mich schon nen bisschen, dass gerade von einem so renomierten Medium wie dem Spiegel die Aussagen von Biere so entgegenentsetzt dargestellt wurden. :/: Richtiger Schritt das auch auf unserer HP klar zu stellen. Daumen hoch! :)

100% Agree

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ich habe nie an unserer chancenlosigkeit gezweifelt
richard golz
Ehemaligentreffen... |#239
12.01.2011 - 09:57 Uhr
Mal an dieser Stelle ein TV-Hinweis:
Bei SternTV wird voraussichtlich ein Interview mit Rene Schnitzler gesendet:

http://www.stern.de/tv/sterntv/rene-schnitzler-und-die-wettmafia-erstmals-packt-ein-deutscher-fussballprofi-aus-1641902.html

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Grüße aus der Stader Geest
Ehemaligentreffen... |#240
18.01.2011 - 00:26 Uhr
Interview mit Waldemar Steubing:

http://www.kfc-uerdingen.de/2009/aktuell/interviews/1916_5838_82.php
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