Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von Bombateng
Glaube nicht dass das so in der Art möglich ist, die Strafen sind ja an die Vereinsverhältnisse angepasst momentan, deshalb geht's da in den zweistelligen oder dreistelligen tausender Bereich, wenn nun eine Privatperson den Schaden bezahlen soll müssen soziale Aspekte berücksichtigt werden, dann würde die Höhe der Strafe sicher etwas runtergeschraubt werden und an die neuen Verhältnisse angepasst. Denn ja so eine Strafe soll durchaus abschrecken, aber es soll auch niemanden in den völligen Ruin treiben.
Zitat von Basti77
Müsste nicht über eine Schadensersatzforderung der volle Betrag zu holen sein? Da würde ja eventuell ein Exempel reichen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Zitat von Bombateng
Richtig, es wird sicher nicht in voller Höhe weitergereicht werden können. Viel mehr wird es ähnlich wie bei einer Arbeitnehmer-Haftung eher auf eine Teilung hinauslaufen, oder eben auf geringere Geldstrafen, die sozial noch vertretbar sind. Aber denke und hoffe, dass diese dennoch hoch genug ausfallen um abzuschrecken.
Zitat von webskipper
"Damit haben die Clubs von höchster Instanz grünes Licht, um sich das Geld für die Strafen bei den Tätern zurückzuholen."
Bin zwar kein Jurist, aber das bezweifle ich doch stark. Das BGH hat die Haftbarkeit bejaht, aber nicht die Höhe der Summen.
"Damit haben die Clubs von höchster Instanz grünes Licht, um sich das Geld für die Strafen bei den Tätern zurückzuholen."
Bin zwar kein Jurist, aber das bezweifle ich doch stark. Das BGH hat die Haftbarkeit bejaht, aber nicht die Höhe der Summen.
Richtig, es wird sicher nicht in voller Höhe weitergereicht werden können. Viel mehr wird es ähnlich wie bei einer Arbeitnehmer-Haftung eher auf eine Teilung hinauslaufen, oder eben auf geringere Geldstrafen, die sozial noch vertretbar sind. Aber denke und hoffe, dass diese dennoch hoch genug ausfallen um abzuschrecken.
Müsste nicht über eine Schadensersatzforderung der volle Betrag zu holen sein? Da würde ja eventuell ein Exempel reichen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Glaube nicht dass das so in der Art möglich ist, die Strafen sind ja an die Vereinsverhältnisse angepasst momentan, deshalb geht's da in den zweistelligen oder dreistelligen tausender Bereich, wenn nun eine Privatperson den Schaden bezahlen soll müssen soziale Aspekte berücksichtigt werden, dann würde die Höhe der Strafe sicher etwas runtergeschraubt werden und an die neuen Verhältnisse angepasst. Denn ja so eine Strafe soll durchaus abschrecken, aber es soll auch niemanden in den völligen Ruin treiben.
Die Entscheidung des BGH besagt aber eben, dass sich die Vereine den Schaden, den sie durch die DFB-Strafe erleiden, vom Schädiger zurückholen können. Da finden weder soziale Erwägungen Eingang, noch wird da irgendwas angepasst.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ac3er am 23.09.2016 um 13:29 Uhr bearbeitet Zitat von ac3er
Die Entscheidung des BGH besagt aber eben, dass sich die Vereine den Schaden, den sie durch die DFB-Strafe erleiden, vom Schädiger zurückholen können. Da finden weder soziale Erwägungen Eingang, noch wird da irgendwas angepasst.
Zitat von Bombateng
Glaube nicht dass das so in der Art möglich ist, die Strafen sind ja an die Vereinsverhältnisse angepasst momentan, deshalb geht's da in den zweistelligen oder dreistelligen tausender Bereich, wenn nun eine Privatperson den Schaden bezahlen soll müssen soziale Aspekte berücksichtigt werden, dann würde die Höhe der Strafe sicher etwas runtergeschraubt werden und an die neuen Verhältnisse angepasst. Denn ja so eine Strafe soll durchaus abschrecken, aber es soll auch niemanden in den völligen Ruin treiben.
Zitat von Basti77
Müsste nicht über eine Schadensersatzforderung der volle Betrag zu holen sein? Da würde ja eventuell ein Exempel reichen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Zitat von Bombateng
Richtig, es wird sicher nicht in voller Höhe weitergereicht werden können. Viel mehr wird es ähnlich wie bei einer Arbeitnehmer-Haftung eher auf eine Teilung hinauslaufen, oder eben auf geringere Geldstrafen, die sozial noch vertretbar sind. Aber denke und hoffe, dass diese dennoch hoch genug ausfallen um abzuschrecken.
Zitat von webskipper
"Damit haben die Clubs von höchster Instanz grünes Licht, um sich das Geld für die Strafen bei den Tätern zurückzuholen."
Bin zwar kein Jurist, aber das bezweifle ich doch stark. Das BGH hat die Haftbarkeit bejaht, aber nicht die Höhe der Summen.
"Damit haben die Clubs von höchster Instanz grünes Licht, um sich das Geld für die Strafen bei den Tätern zurückzuholen."
Bin zwar kein Jurist, aber das bezweifle ich doch stark. Das BGH hat die Haftbarkeit bejaht, aber nicht die Höhe der Summen.
Richtig, es wird sicher nicht in voller Höhe weitergereicht werden können. Viel mehr wird es ähnlich wie bei einer Arbeitnehmer-Haftung eher auf eine Teilung hinauslaufen, oder eben auf geringere Geldstrafen, die sozial noch vertretbar sind. Aber denke und hoffe, dass diese dennoch hoch genug ausfallen um abzuschrecken.
Müsste nicht über eine Schadensersatzforderung der volle Betrag zu holen sein? Da würde ja eventuell ein Exempel reichen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Glaube nicht dass das so in der Art möglich ist, die Strafen sind ja an die Vereinsverhältnisse angepasst momentan, deshalb geht's da in den zweistelligen oder dreistelligen tausender Bereich, wenn nun eine Privatperson den Schaden bezahlen soll müssen soziale Aspekte berücksichtigt werden, dann würde die Höhe der Strafe sicher etwas runtergeschraubt werden und an die neuen Verhältnisse angepasst. Denn ja so eine Strafe soll durchaus abschrecken, aber es soll auch niemanden in den völligen Ruin treiben.
Die Entscheidung des BGH besagt aber eben, dass sich die Vereine den Schaden, den sie durch die DFB-Strafe erleiden, vom Schädiger zurückholen können. Da finden weder soziale Erwägungen Eingang, noch wird da irgendwas angepasst.
Man muss hier unterscheiden: in der Rechtssprechung gibt es den Faktor Verhältnismäßigkeit. Bei einer Strafe käme dieser zur Anwendung. Hier handelt es sich aber nicht um Strafe sondern um Schadensersatz. Wer Schaden verursacht muss diesen eben auch adäquat ersetzen. Das ist in jeder Höhe verhältnismäßig.
Zitat von Schmuddelmike
Man muss hier unterscheiden: in der Rechtssprechung gibt es den Faktor Verhältnismäßigkeit. Bei einer Strafe käme dieser zur Anwendung. Hier handelt es sich aber nicht um Strafe sondern um Schadensersatz. Wer Schaden verursacht muss diesen eben auch adäquat ersetzen. Das ist in jeder Höhe verhältnismäßig.
Zitat von ac3er
Die Entscheidung des BGH besagt aber eben, dass sich die Vereine den Schaden, den sie durch die DFB-Strafe erleiden, vom Schädiger zurückholen können. Da finden weder soziale Erwägungen Eingang, noch wird da irgendwas angepasst.
Zitat von Bombateng
Glaube nicht dass das so in der Art möglich ist, die Strafen sind ja an die Vereinsverhältnisse angepasst momentan, deshalb geht's da in den zweistelligen oder dreistelligen tausender Bereich, wenn nun eine Privatperson den Schaden bezahlen soll müssen soziale Aspekte berücksichtigt werden, dann würde die Höhe der Strafe sicher etwas runtergeschraubt werden und an die neuen Verhältnisse angepasst. Denn ja so eine Strafe soll durchaus abschrecken, aber es soll auch niemanden in den völligen Ruin treiben.
Zitat von Basti77
Müsste nicht über eine Schadensersatzforderung der volle Betrag zu holen sein? Da würde ja eventuell ein Exempel reichen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Zitat von Bombateng
Richtig, es wird sicher nicht in voller Höhe weitergereicht werden können. Viel mehr wird es ähnlich wie bei einer Arbeitnehmer-Haftung eher auf eine Teilung hinauslaufen, oder eben auf geringere Geldstrafen, die sozial noch vertretbar sind. Aber denke und hoffe, dass diese dennoch hoch genug ausfallen um abzuschrecken.
Zitat von webskipper
"Damit haben die Clubs von höchster Instanz grünes Licht, um sich das Geld für die Strafen bei den Tätern zurückzuholen."
Bin zwar kein Jurist, aber das bezweifle ich doch stark. Das BGH hat die Haftbarkeit bejaht, aber nicht die Höhe der Summen.
"Damit haben die Clubs von höchster Instanz grünes Licht, um sich das Geld für die Strafen bei den Tätern zurückzuholen."
Bin zwar kein Jurist, aber das bezweifle ich doch stark. Das BGH hat die Haftbarkeit bejaht, aber nicht die Höhe der Summen.
Richtig, es wird sicher nicht in voller Höhe weitergereicht werden können. Viel mehr wird es ähnlich wie bei einer Arbeitnehmer-Haftung eher auf eine Teilung hinauslaufen, oder eben auf geringere Geldstrafen, die sozial noch vertretbar sind. Aber denke und hoffe, dass diese dennoch hoch genug ausfallen um abzuschrecken.
Müsste nicht über eine Schadensersatzforderung der volle Betrag zu holen sein? Da würde ja eventuell ein Exempel reichen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Glaube nicht dass das so in der Art möglich ist, die Strafen sind ja an die Vereinsverhältnisse angepasst momentan, deshalb geht's da in den zweistelligen oder dreistelligen tausender Bereich, wenn nun eine Privatperson den Schaden bezahlen soll müssen soziale Aspekte berücksichtigt werden, dann würde die Höhe der Strafe sicher etwas runtergeschraubt werden und an die neuen Verhältnisse angepasst. Denn ja so eine Strafe soll durchaus abschrecken, aber es soll auch niemanden in den völligen Ruin treiben.
Die Entscheidung des BGH besagt aber eben, dass sich die Vereine den Schaden, den sie durch die DFB-Strafe erleiden, vom Schädiger zurückholen können. Da finden weder soziale Erwägungen Eingang, noch wird da irgendwas angepasst.
Man muss hier unterscheiden: in der Rechtssprechung gibt es den Faktor Verhältnismäßigkeit. Bei einer Strafe käme dieser zur Anwendung. Hier handelt es sich aber nicht um Strafe sondern um Schadensersatz. Wer Schaden verursacht muss diesen eben auch adäquat ersetzen. Das ist in jeder Höhe verhältnismäßig.
Das Problem ist hierbei auch nicht die Tatsache, dass du nun laut BGH einen Schadensersatzanspruch gegen die Randalierer hast, sondern vielmehr das Problem, die Randalierer zu bekommen.
Nur mal mal als Bespiel: 10 vermummte Typen fackeln Bengalos in der Kurve, der DFB verurteilt Verein X zu 15.000 Euro Strafe. Während des Spiels gelingt es dem Verein mit der Kamera den einen von den Typen zu identifizieren als den A. Wie will man nun beweisen, dass der A der Grund für die 15.000 Strafe ist? Er war es ja schließlich nicht alleine, kann immer noch sagen, er hatte die Fackel nur mal in der Hand, hat sie nicht reingeschmuggelt, stand nur dabei etc. Darin sehe ich persönlich das viel größere Problem.
@ac3er, ist ja wie gesagt nur eine Vermutung von mir, da es dazu keine gesetzliche Regelung gibt, wird es sicher nicht das letzte Urteil dazu sein. Ich denke gegen die volle Übernahme der Strafe werden die Betroffenen wieder klagen und dann wird im Endeffekt das rauskommen was ich gesagt hab, eine Anpassung der Strafen an die neuen Verhältnisse, bzw eine Teilung.
Und wie Elefanton schon sagt wird es ebenso schwer zu sagen wie immens der Schaden durch eine Person zur Gesamtstrafe beigetragen hat. Es wird also nicht so leicht sein die Strafe auf den Täter umzuschlagen
Und wie Elefanton schon sagt wird es ebenso schwer zu sagen wie immens der Schaden durch eine Person zur Gesamtstrafe beigetragen hat. Es wird also nicht so leicht sein die Strafe auf den Täter umzuschlagen
Zitat von Bombateng
@ac3er, ist ja wie gesagt nur eine Vermutung von mir, da es dazu keine gesetzliche Regelung gibt, wird es sicher nicht das letzte Urteil dazu sein. Ich denke gegen die volle Übernahme der Strafe werden die Betroffenen wieder klagen und dann wird im Endeffekt das rauskommen was ich gesagt hab, eine Anpassung der Strafen an die neuen Verhältnisse, bzw eine Teilung.
Und wie Elefanton schon sagt wird es ebenso schwer zu sagen wie immens der Schaden durch eine Person zur Gesamtstrafe beigetragen hat. Es wird also nicht so leicht sein die Strafe auf den Täter umzuschlagen
@ac3er, ist ja wie gesagt nur eine Vermutung von mir, da es dazu keine gesetzliche Regelung gibt, wird es sicher nicht das letzte Urteil dazu sein. Ich denke gegen die volle Übernahme der Strafe werden die Betroffenen wieder klagen und dann wird im Endeffekt das rauskommen was ich gesagt hab, eine Anpassung der Strafen an die neuen Verhältnisse, bzw eine Teilung.
Und wie Elefanton schon sagt wird es ebenso schwer zu sagen wie immens der Schaden durch eine Person zur Gesamtstrafe beigetragen hat. Es wird also nicht so leicht sein die Strafe auf den Täter umzuschlagen
Jein. Wenn mehrere Verursacher in Betracht kommen (natürlich nur, wenn man einen konkreten Beitrag nachweisen kann), kann sich der Verein auch an einen Fan halten und von ihm den ganzen Schaden zurück holen. Das einzige, was bei einem Schadensersatzanspruch kürzend hinzugezogen werden kann, ist ein Mitverschuldensanteil des Geschädigten.
Generell habe ich meine Probleme mit dem Urteil vor allen darin, dass die Strafe auf der Mitgliedschaft des Vereins im Verband beruht und ja auch von der ganzen Konzeption gegen Vereine ausgesprochen wird. Zum einen hat die Summe für eine Privatperson eine ganz andere Bedeutung als für einen millionenschweren Verein, noch dazu muss ja neben dieses Schadens auch noch Schadensersatz wegen der Körperverletzung an die Opfer geleistet werden. Zum anderen macht es der BGH somit aber möglich Privatpersonen mittelbar durch private Gerichte, denen sie sich nicht unterworfen haben, auf Zahlung einer hohen Geldsumme verpflichten zu lassen. Gegen diese Entscheidung gibt es weder effektive Rechtsschutzmöglichkeiten, noch ist die Höhe der "Strafe" abhängig vom tatsächlich verursachten Schaden oder dergleichen. Viel mehr ist die Strafe in seiner kompletten Konzeption auf Vereinshaftung ausgelegt (so bspw höhere Strafen bei wiederholten Vergehen von Fans eines Vereins), was einfach überhaupt nicht auf Privatpersonen anwendbar ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ac3er am 23.09.2016 um 15:34 Uhr bearbeitet
Ich packe es mal hier rein: die Harlekins spitzen den Konflikt immer mehr zu. Irgendwie typisch Hertha. Da läuft es sportlich sensationell und trotzdem ist keine Ruhe unterm Dach. Mehr noch einige wenige machen ein Nebenschlachtfeld auf, welches wir sportlich mal so gar nicht brauchen
Quelle: BZ
Spruchband in der Ostkurve
Gegenbauer raus? Hertha hat ein ultra-kleines Problem
Eine kleine Fan-Gruppe sorgt mit Spruchbändern für Wirbel. B.Z.-Sportchef Robert Matiebel erklärt, was dahintersteckt.
Hertha steht auf Platz 3 – und im Olympiastadion wird ein Transparent hochgehalten auf dem steht: „Gegenbauer raus“. Wer oder was steckt hinter dieser meinungsstarken Gruppe aus der Ostkurve, die seit Wochen mit ihren Aktionen auf Konfrontation geht und jetzt den Rauswurf des Hertha-Präsidenten fordert?
Die Spruchbänder werden von Ultra-Gruppierungen angefertigt und ausgerollt. Obwohl Tausende Zuschauer in der Ostkurve stehen, sind kaum hundert Fans derart aktiv in der Szene. Oft rollen auch Zuschauer die Spruchbänder mit aus, ohne zu wissen, was daraufsteht. Gruppenzwang.
Auffällig ist, dass sich diese aktive Gruppe vehement gegen die Veränderungen im Klub stemmt. Rosa Ausweichtrikots, Image-Kampagne, neues Stadion – alle drei Themen werden rigoros abgelehnt. Für solche Ultras geht Herthas Erneuerungskurs zu schnell, die Angst vor Traditionsverlust ist groß.
Doch es geht nicht nur gegen Veränderungen. Es geht auch um richtig oder falsch. Falsch ist nach Meinung der Ultras zum Beispiel RB Leipzig. Weil sich Präsident Gegenbauer auf der Mitgliederversammlung kritisch über mögliche Aktionen gegen Leipzig aussprach, bekommt er nun den Zorn einiger weniger Fans zu spüren.
Die einfache Ultra-Logik: Wenn Gegenbauer nicht für uns ist, ist er gegen uns. Dann muss er weg.
Noch hat Hertha nur ein ultra-kleines Problem mit dieser hochengagierten kompromisslosen Splittergruppe. Aber für Gegenbauer sind diese Aktionen auch eine Warnung.
Das größte Projekt der Klubgeschichte, der Bau einer Fußball-Arena, wird geplant. Auch hier haben einige Ultra-Gruppen bereits ihre Ablehnung kundgetan mit dem Spruchband: Bevor Ihr Hertha ins Umland verschleppt, jagen wir Euch in die Wüste!
Die Drohung ist klar: Über die Mitgliederversammlung und Präsidiumswahlen kann die aktive Fan-Szene im Klub mitbestimmen. Und wenn aus den wenigen Lauten eine große Gruppe werden sollte, wird es für die Pläne um Gegenbauer und sein Präsidium in Zukunft ganz schwer.
Gegenbauer raus? Hertha hat ein ultra-kleines Problem
Eine kleine Fan-Gruppe sorgt mit Spruchbändern für Wirbel. B.Z.-Sportchef Robert Matiebel erklärt, was dahintersteckt.
Hertha steht auf Platz 3 – und im Olympiastadion wird ein Transparent hochgehalten auf dem steht: „Gegenbauer raus“. Wer oder was steckt hinter dieser meinungsstarken Gruppe aus der Ostkurve, die seit Wochen mit ihren Aktionen auf Konfrontation geht und jetzt den Rauswurf des Hertha-Präsidenten fordert?
Die Spruchbänder werden von Ultra-Gruppierungen angefertigt und ausgerollt. Obwohl Tausende Zuschauer in der Ostkurve stehen, sind kaum hundert Fans derart aktiv in der Szene. Oft rollen auch Zuschauer die Spruchbänder mit aus, ohne zu wissen, was daraufsteht. Gruppenzwang.
Auffällig ist, dass sich diese aktive Gruppe vehement gegen die Veränderungen im Klub stemmt. Rosa Ausweichtrikots, Image-Kampagne, neues Stadion – alle drei Themen werden rigoros abgelehnt. Für solche Ultras geht Herthas Erneuerungskurs zu schnell, die Angst vor Traditionsverlust ist groß.
Doch es geht nicht nur gegen Veränderungen. Es geht auch um richtig oder falsch. Falsch ist nach Meinung der Ultras zum Beispiel RB Leipzig. Weil sich Präsident Gegenbauer auf der Mitgliederversammlung kritisch über mögliche Aktionen gegen Leipzig aussprach, bekommt er nun den Zorn einiger weniger Fans zu spüren.
Die einfache Ultra-Logik: Wenn Gegenbauer nicht für uns ist, ist er gegen uns. Dann muss er weg.
Noch hat Hertha nur ein ultra-kleines Problem mit dieser hochengagierten kompromisslosen Splittergruppe. Aber für Gegenbauer sind diese Aktionen auch eine Warnung.
Das größte Projekt der Klubgeschichte, der Bau einer Fußball-Arena, wird geplant. Auch hier haben einige Ultra-Gruppen bereits ihre Ablehnung kundgetan mit dem Spruchband: Bevor Ihr Hertha ins Umland verschleppt, jagen wir Euch in die Wüste!
Die Drohung ist klar: Über die Mitgliederversammlung und Präsidiumswahlen kann die aktive Fan-Szene im Klub mitbestimmen. Und wenn aus den wenigen Lauten eine große Gruppe werden sollte, wird es für die Pläne um Gegenbauer und sein Präsidium in Zukunft ganz schwer.
Vielleicht ist eine solche Ansage und Drohung der "Ultras" mal die Initialzündung für alle vernünftig denkenden Fans (der Großteil in diesem Forum erscheint mir doch so) als Mitglied dem Verein beizutreten (wenn noch nicht geschehen)
Damit würde man eigenes Mitbestimmungsrecht erlangen und kann diesen Idio... die Stirn bieten
Damit würde man eigenes Mitbestimmungsrecht erlangen und kann diesen Idio... die Stirn bieten
Es wird hier immer so getan als seien die Ultras die Bösen und die Meinung die sie vertreten, sei eine Meinung der Minderheit (wie es derzeit auch die Medien darstellen).
Leute, wenn euch das alles so stört dann brüllt euren eigenen Kram im Stadion und sprüht eure eigenen Spruchbänder. Das ständige Gehetze hier ist doch nicht mehr normal. Man liest hier etwas von dummen und hirnlosen Leuten, obwohl ihr das gar nicht bewerten könnt, wenn ihr die einzelnen gar nicht kennt. Denkt ihr das sind alles arbeitslose Leute? Dort sind auch reichlich Akademiker vertreten, die eine normale Familie zu Hause haben. Glaubt doch nicht immer alles was auf bild.de steht!
Letztendlich sind auch die Ultras die Leute, die für atemberaubende Choreos wochenlange Zeit investieren und Hertha Deutschlandweit und international im Stadion lautstark unterstützen. Währenddessen liest man hier während den 90 Minuten unfassbar viele Kommentare, anstatt mal selber auswärts zu fahren.
Klar, gibt es immer Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansichten. Die sollten akzeptiert werden!
Leute, wenn euch das alles so stört dann brüllt euren eigenen Kram im Stadion und sprüht eure eigenen Spruchbänder. Das ständige Gehetze hier ist doch nicht mehr normal. Man liest hier etwas von dummen und hirnlosen Leuten, obwohl ihr das gar nicht bewerten könnt, wenn ihr die einzelnen gar nicht kennt. Denkt ihr das sind alles arbeitslose Leute? Dort sind auch reichlich Akademiker vertreten, die eine normale Familie zu Hause haben. Glaubt doch nicht immer alles was auf bild.de steht!
Letztendlich sind auch die Ultras die Leute, die für atemberaubende Choreos wochenlange Zeit investieren und Hertha Deutschlandweit und international im Stadion lautstark unterstützen. Währenddessen liest man hier während den 90 Minuten unfassbar viele Kommentare, anstatt mal selber auswärts zu fahren.
Klar, gibt es immer Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansichten. Die sollten akzeptiert werden!
Keiner bildet sich hier eine Meinung auf Grundlage irgendwelche Bild-Artikel.
Die Spruchbänder und ähnliches sprechen da schon für sich. Und dabei macht es dann auch keinen Unterschied, ob da "Akademiker" dabei sind. Ohne dir zu nahe treten zu wollen (da ich vermute, dass du in dem Umfeld bist), aber die letzten Aktionen (gegen Stadionneubau, pinke Trikots, Gegenbauer, etc.) sind total überflüssig und engstirnig. Und bei dem derzeitigen sportlichen Erfolg da mediale Unruhe zu schaffen, schadet nicht nur dem Verein, sondern ist auch total dämlich. Und ich bin ehrlich gesagt froh, dass die Resonanz darauf hier größtenteils ähnlich ist (mit deiner Ausnahme).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LichtBerlin am 13.12.2016 um 14:43 Uhr bearbeitet Zitat von BerlinSued
Letztendlich sind auch die Ultras die Leute, die für atemberaubende Choreos wochenlange Zeit investieren und Hertha Deutschlandweit und international im Stadion lautstark unterstützen.
Letztendlich sind auch die Ultras die Leute, die für atemberaubende Choreos wochenlange Zeit investieren und Hertha Deutschlandweit und international im Stadion lautstark unterstützen.
...und uns in den letzten Jahren zehntausende Euro Strafe wegen dummen Pyroaktionen gekostet haben. Danke dafür!
Und an den Aktionen diese Saison merkt man: Er kommen die Ultras, dann der Verein. Das ist aber auch nicht Hertha-exklusiv.
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