Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von BerlinSued
Es wird hier immer so getan als seien die Ultras die Bösen und die Meinung die sie vertreten, sei eine Meinung der Minderheit (wie es derzeit auch die Medien darstellen).
Leute, wenn euch das alles so stört dann brüllt euren eigenen Kram im Stadion und sprüht eure eigenen Spruchbänder. Das ständige Gehetze hier ist doch nicht mehr normal. Man liest hier etwas von dummen und hirnlosen Leuten, obwohl ihr das gar nicht bewerten könnt, wenn ihr die einzelnen gar nicht kennt. Denkt ihr das sind alles arbeitslose Leute? Dort sind auch reichlich Akademiker vertreten, die eine normale Familie zu Hause haben. Glaubt doch nicht immer alles was auf bild.de steht!
Letztendlich sind auch die Ultras die Leute, die für atemberaubende Choreos wochenlange Zeit investieren und Hertha Deutschlandweit und international im Stadion lautstark unterstützen. Währenddessen liest man hier während den 90 Minuten unfassbar viele Kommentare, anstatt mal selber auswärts zu fahren.
Klar, gibt es immer Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansichten. Die sollten akzeptiert werden!
Es wird hier immer so getan als seien die Ultras die Bösen und die Meinung die sie vertreten, sei eine Meinung der Minderheit (wie es derzeit auch die Medien darstellen).
Leute, wenn euch das alles so stört dann brüllt euren eigenen Kram im Stadion und sprüht eure eigenen Spruchbänder. Das ständige Gehetze hier ist doch nicht mehr normal. Man liest hier etwas von dummen und hirnlosen Leuten, obwohl ihr das gar nicht bewerten könnt, wenn ihr die einzelnen gar nicht kennt. Denkt ihr das sind alles arbeitslose Leute? Dort sind auch reichlich Akademiker vertreten, die eine normale Familie zu Hause haben. Glaubt doch nicht immer alles was auf bild.de steht!
Letztendlich sind auch die Ultras die Leute, die für atemberaubende Choreos wochenlange Zeit investieren und Hertha Deutschlandweit und international im Stadion lautstark unterstützen. Währenddessen liest man hier während den 90 Minuten unfassbar viele Kommentare, anstatt mal selber auswärts zu fahren.
Klar, gibt es immer Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansichten. Die sollten akzeptiert werden!
Im Großen und Ganzen nervt den " normalen" Fan einfach diese Nebenkriegsschauplätze. Sie vermitteln einfach wirklich das Gefühl, dass der Verein sich um die Ultras drehen sollte und nicht der Verein selbst das wichtigste ist.
Ist ja schön und gut, dass der Verein zu Hause und in der Ferne lautstark unterstützt wird, doch bringt dass auch nichts, wenn im Gegenzug durch kurzsichtig gedachte Aktionen und Äußerungen Verhandlungspositionen des Vereines geschwächt, der Ruf beschädigt, die Finanzen durch Strafen geschwächt werden.
Zudem gibt es auch Leute, die den Verein auf andere Art- und Weise unterstützen, wie z.B. Durch ehrenamtliche Tätigkeiten, kleinere Jobs zu den Spielen oder auch in der Jugendarbeit.
Ich kann diese Trikotdikusion einfach nicht mehr hören und halte sie auch für scheinheilig. In den letzten Jahren würde sich, wie bereits so oft erwähnt, nie über rote, gelbe, orange... Trikots aufgeregt. Es ist auch unumstößlich, dass die DFL außerhalb der traditionellen Farben, ein Trikot verlangt.
Wie die Politik wieder auf die Kommentare der Ultras aufspringt, zeigen die aktuellen Äußerungen.
... und dann soll man auch noch Dankbarkeit zeigen ? Ach, ich vergaß, es geht ja in erster Linie um die Bewunderung der Aktionen aus der Kurve, statt um die Spielkunst unserer Mannschaft.
Zitat von Nosebear
Er kommen die Ultras, dann der Verein.
Er kommen die Ultras, dann der Verein.
Letztlich sind die Ultras aber eben auch ein Teil des Vereins. Ich finde, man macht es sich etwas zu einfach, das alles nur als kleingeistiges Gehabe abzutuen.
Grundsätzlich finde ich viele Aktionen, die da in dieser Saison so ablaufen, auch nicht gerade clever. Gerade die "Blau-weiß Kampagne" ist in Anbetracht der Tatsache, dass das Ausweichtrikot von dieser Farbe abweichen MUSS und in der Vergangenheit bereits grellere Töne hatte einfach unglaubwürdig und wird hier auch zurecht kritisiert. In Kombination mit dem Plakat gegen Köln hat man sich selbst damit in eine ganz falsche Ecke getrieben und den Verein zu einem Statement gezwungen.
Allerdings gibt es eben auch Entwicklungen, die man als Fanszene auch kritisch hinterfragen darf und soll. Ich hab hier vor einigen Wochen auch schon mal angemerkt, dass die ganze Imagekampagne und der Content der dadurch unter anderem auf Youtube produziert wird, mir deutlich zu sehr gekünstelt und gewollt hipstermäßig ist. Teilweise auch etwas peinlich. Hertha sucht eine Identität und will auch die Digitalisierung nicht verschlafen. Dagegen gibt es nicht viel auszusetzen. Aber der Weg den man momentan einschlägt (Berlins ältestes Start-up, der Slogan, HerthaTV) wirkt so, als wolle man zwingend neue Gruppierungen ansprechen und würde dabei eben ein Stück weit die eigene Geschichte und somit eben auch genau die vergessen, die eben schon seit Jahren kommen. Und ob dieser ganz Aufzug am Ende wirklich für ein gesteigertes Interesse sorgt? Ich bin da skeptisch und hätte einen anderen Weg eingeschlagen, als die hippe Szene in Berlin gekünstelt und gezwungen ansprechen zu wollen.
Ich finde es grundsätzlich auch nicht übertrieben, wenn man von Gegenbauer auf der MITGLIEDERversammlung eine leichte Kritik an einem System RB erwartet, das eben keine stimmberechtigten MITGLIEDER möchte. Er muss denen ja nicht die Pest an den Hals wünschen, aber kritische Töne können auch mit Maß gewählt werden, das zeigt Watzke in Dortmund schon länger. Wenn man zwingend auf der Suche nach einem schärferen Image des Vereins ist, kann man das auch durch klarere Aussagen zu manchen Themen bekommen, die nicht immer überall gut ankommen müssen.
Das Problem ist, dass die Reaktionen auf einzelne Themen einfach vollkommen überzogen sind. Die Trikotsache ist lächerlich, die Haltung zu Gegenbauer deutlich überzogen und für die teilweise fragwürdigen Videos sollte man sich auch nicht nur an Schiesser wenden. Würde man die Kritik mal sachlich vortragen, dann wäre da in vielen Punkten auch Verbesserungspotential. Denn die Entwicklung des Vereins ist mMn zu 99% so positiv, weil die sportlich Verantwortlichen einen richtig guten Job machen. Ob die neuen Wege außerhalb des sportlichen Bereichs zu ähnlichen positiven Schlagzeilen führen, ist mMn eher fragwürdig.
Ich gebe wacken absolut Recht. Ich mag die Harlekins eigentlich, habe sie damals in ihren Anfängen auch auf den Auswärtsfahrten getroffen etc., ist an sich eine gute Truppe. Diese Saison schießen sie aber absolut über das Ziel hinaus. Mit welcher Berechtigung fordern sie die Ablösung unseres Präsidenten? Solche Forderungen werden bei krassen Fehlleistungen bzw. anhaltendem sportlichen Misserfolg gestellt, aber doch nicht auf Rang 3 stehend bei finanzieller Konsolidierung und der gleichzeitigen Planung der Zukunft Herthas mit einem neuen Stadion! Aus dem einzigen Grund, dass er eine nicht genehme Antwort auf einer MV gegeben hat? Sorry, aber das ist echt panne.
Zitat von wacken
Letztlich sind die Ultras aber eben auch ein Teil des Vereins. Ich finde, man macht es sich etwas zu einfach, das alles nur als kleingeistiges Gehabe abzutuen.
Grundsätzlich finde ich viele Aktionen, die da in dieser Saison so ablaufen, auch nicht gerade clever. Gerade die "Blau-weiß Kampagne" ist in Anbetracht der Tatsache, dass das Ausweichtrikot von dieser Farbe abweichen MUSS und in der Vergangenheit bereits grellere Töne hatte einfach unglaubwürdig und wird hier auch zurecht kritisiert. In Kombination mit dem Plakat gegen Köln hat man sich selbst damit in eine ganz falsche Ecke getrieben und den Verein zu einem Statement gezwungen.
Allerdings gibt es eben auch Entwicklungen, die man als Fanszene auch kritisch hinterfragen darf und soll. Ich hab hier vor einigen Wochen auch schon mal angemerkt, dass die ganze Imagekampagne und der Content der dadurch unter anderem auf Youtube produziert wird, mir deutlich zu sehr gekünstelt und gewollt hipstermäßig ist. Teilweise auch etwas peinlich. Hertha sucht eine Identität und will auch die Digitalisierung nicht verschlafen. Dagegen gibt es nicht viel auszusetzen. Aber der Weg den man momentan einschlägt (Berlins ältestes Start-up, der Slogan, HerthaTV) wirkt so, als wolle man zwingend neue Gruppierungen ansprechen und würde dabei eben ein Stück weit die eigene Geschichte und somit eben auch genau die vergessen, die eben schon seit Jahren kommen. Und ob dieser ganz Aufzug am Ende wirklich für ein gesteigertes Interesse sorgt? Ich bin da skeptisch und hätte einen anderen Weg eingeschlagen, als die hippe Szene in Berlin gekünstelt und gezwungen ansprechen zu wollen.
Ich finde es grundsätzlich auch nicht übertrieben, wenn man von Gegenbauer auf der MITGLIEDERversammlung eine leichte Kritik an einem System RB erwartet, das eben keine stimmberechtigten MITGLIEDER möchte. Er muss denen ja nicht die Pest an den Hals wünschen, aber kritische Töne können auch mit Maß gewählt werden, das zeigt Watzke in Dortmund schon länger. Wenn man zwingend auf der Suche nach einem schärferen Image des Vereins ist, kann man das auch durch klarere Aussagen zu manchen Themen bekommen, die nicht immer überall gut ankommen müssen.
Das Problem ist, dass die Reaktionen auf einzelne Themen einfach vollkommen überzogen sind. Die Trikotsache ist lächerlich, die Haltung zu Gegenbauer deutlich überzogen und für die teilweise fragwürdigen Videos sollte man sich auch nicht nur an Schiesser wenden. Würde man die Kritik mal sachlich vortragen, dann wäre da in vielen Punkten auch Verbesserungspotential. Denn die Entwicklung des Vereins ist mMn zu 99% so positiv, weil die sportlich Verantwortlichen einen richtig guten Job machen. Ob die neuen Wege außerhalb des sportlichen Bereichs zu ähnlichen positiven Schlagzeilen führen, ist mMn eher fragwürdig.
Letztlich sind die Ultras aber eben auch ein Teil des Vereins. Ich finde, man macht es sich etwas zu einfach, das alles nur als kleingeistiges Gehabe abzutuen.
Grundsätzlich finde ich viele Aktionen, die da in dieser Saison so ablaufen, auch nicht gerade clever. Gerade die "Blau-weiß Kampagne" ist in Anbetracht der Tatsache, dass das Ausweichtrikot von dieser Farbe abweichen MUSS und in der Vergangenheit bereits grellere Töne hatte einfach unglaubwürdig und wird hier auch zurecht kritisiert. In Kombination mit dem Plakat gegen Köln hat man sich selbst damit in eine ganz falsche Ecke getrieben und den Verein zu einem Statement gezwungen.
Allerdings gibt es eben auch Entwicklungen, die man als Fanszene auch kritisch hinterfragen darf und soll. Ich hab hier vor einigen Wochen auch schon mal angemerkt, dass die ganze Imagekampagne und der Content der dadurch unter anderem auf Youtube produziert wird, mir deutlich zu sehr gekünstelt und gewollt hipstermäßig ist. Teilweise auch etwas peinlich. Hertha sucht eine Identität und will auch die Digitalisierung nicht verschlafen. Dagegen gibt es nicht viel auszusetzen. Aber der Weg den man momentan einschlägt (Berlins ältestes Start-up, der Slogan, HerthaTV) wirkt so, als wolle man zwingend neue Gruppierungen ansprechen und würde dabei eben ein Stück weit die eigene Geschichte und somit eben auch genau die vergessen, die eben schon seit Jahren kommen. Und ob dieser ganz Aufzug am Ende wirklich für ein gesteigertes Interesse sorgt? Ich bin da skeptisch und hätte einen anderen Weg eingeschlagen, als die hippe Szene in Berlin gekünstelt und gezwungen ansprechen zu wollen.
Ich finde es grundsätzlich auch nicht übertrieben, wenn man von Gegenbauer auf der MITGLIEDERversammlung eine leichte Kritik an einem System RB erwartet, das eben keine stimmberechtigten MITGLIEDER möchte. Er muss denen ja nicht die Pest an den Hals wünschen, aber kritische Töne können auch mit Maß gewählt werden, das zeigt Watzke in Dortmund schon länger. Wenn man zwingend auf der Suche nach einem schärferen Image des Vereins ist, kann man das auch durch klarere Aussagen zu manchen Themen bekommen, die nicht immer überall gut ankommen müssen.
Das Problem ist, dass die Reaktionen auf einzelne Themen einfach vollkommen überzogen sind. Die Trikotsache ist lächerlich, die Haltung zu Gegenbauer deutlich überzogen und für die teilweise fragwürdigen Videos sollte man sich auch nicht nur an Schiesser wenden. Würde man die Kritik mal sachlich vortragen, dann wäre da in vielen Punkten auch Verbesserungspotential. Denn die Entwicklung des Vereins ist mMn zu 99% so positiv, weil die sportlich Verantwortlichen einen richtig guten Job machen. Ob die neuen Wege außerhalb des sportlichen Bereichs zu ähnlichen positiven Schlagzeilen führen, ist mMn eher fragwürdig.
Danke! Das ist wirklich mal eine sachliche und kritische Meinung ohne überzogenes Gehetze!
kritische Töne mit Maß und Watzke in einem Satz? So recht du teilweise auch haben magst, da liegst du falsch. Die Kritik an Gegenbauer kann ich nur bedingt nachvollziehen, die am dritten Trikot mal überhaupt nicht.
Zitat von wacken
aber kritische Töne können auch mit Maß gewählt werden, das zeigt Watzke in Dortmund schon länger.
aber kritische Töne können auch mit Maß gewählt werden, das zeigt Watzke in Dortmund schon länger.
also den größten Dampfplauderer der Liga und kritische Töne mit Maß in Einklang bringen zu wollen empfinde ich persönlich schon als abenteuerlich.
Der hat selbst den Jungs aus München mit seinen Äußerungen zu anderen Vereinen den Rang schon abgelaufen und das obwohl er selbst jedes Mal, vor Jahren, nen Heulkrampf bekommen hatte wenn sich jemand negativ über den BVB geäußert hatte.
also da schließe ich mich @guerteltier und @Magoran an.
watzke labert mit den größten müll in der gesamten Liga. aber scheint ja bei einigen zu fruchten.
und zu sagen die harlekins seien eine gute truppe, weil man sie mal bei den auswärtsfahrten getroffen hat ist auch witzig. fast jeder mensch kann sympathisch sein, wenn man den mal in na geselligen runde trifft. aber was die harlekins mittlerweile für ein Gesamtbild darstellen ist nicht nur vereinsschädigend, sondern einfach nur peinlich (peinlicher als pinke Trikots
).
watzke labert mit den größten müll in der gesamten Liga. aber scheint ja bei einigen zu fruchten.
und zu sagen die harlekins seien eine gute truppe, weil man sie mal bei den auswärtsfahrten getroffen hat ist auch witzig. fast jeder mensch kann sympathisch sein, wenn man den mal in na geselligen runde trifft. aber was die harlekins mittlerweile für ein Gesamtbild darstellen ist nicht nur vereinsschädigend, sondern einfach nur peinlich (peinlicher als pinke Trikots
).
Zitat von Magoran
also den größten Dampfplauderer der Liga und kritische Töne mit Maß in Einklang bringen zu wollen empfinde ich persönlich schon als abenteuerlich.
Der hat selbst den Jungs aus München mit seinen Äußerungen zu anderen Vereinen den Rang schon abgelaufen und das obwohl er selbst jedes Mal, vor Jahren, nen Heulkrampf bekommen hatte wenn sich jemand negativ über den BVB geäußert hatte.
Zitat von wacken
aber kritische Töne können auch mit Maß gewählt werden, das zeigt Watzke in Dortmund schon länger.
aber kritische Töne können auch mit Maß gewählt werden, das zeigt Watzke in Dortmund schon länger.
also den größten Dampfplauderer der Liga und kritische Töne mit Maß in Einklang bringen zu wollen empfinde ich persönlich schon als abenteuerlich.
Der hat selbst den Jungs aus München mit seinen Äußerungen zu anderen Vereinen den Rang schon abgelaufen und das obwohl er selbst jedes Mal, vor Jahren, nen Heulkrampf bekommen hatte wenn sich jemand negativ über den BVB geäußert hatte.

naja, der Herr Watzke gibt vielen Fans des BVB das, was sie hören wollen und das zeigt auch die "wahre Liebe" - Kampagne deutlich auf. Für die zählt nur Borussia, die Tradition und sowieso ist das der beste Club der Welt, gehört zu den drei besten Vereinen Europas (Barca und Real sind aber schlechter - is ja klar). Ihr kennt das doch hier von einigen "Experten" mit BVB-Logo bei TM. Und Aki Watzke gibt dem Dampfplauderer, weil er seine "Marke" beliebt halten will. Gib dem Volk, was es hören will. Die kennen in Bezug zu RBL kein Maß, höchstens Neid eventuell. Aber das Anerkennen sportlicher Leistung fällt schwer. Das hat der BVB in Bezug auf Hopp getan (häufiger), das wird bei Mateschitz geschehen, ist bei Bayern so - alles außer Dortmund is nix. Ich bin froh, dass weder Preetz noch Schiller noch Gegenbauer so unreflektiert sind und ungefiltert aus der Hose atmen, nur um die "Traditionalisten" zufrieden zu stellen. Solche Betonköpfe hat nämlich (fast) jeder Verein - bei uns sind das eben die Harlekins, beim BVB ein paar Gruppen auf der Südtribüne
Zitat von guerteltier
Für die zählt nur Borussia, die Tradition und sowieso ist das der beste Club der Welt
Für die zählt nur Borussia, die Tradition und sowieso ist das der beste Club der Welt
Watzke ist ja auch Angestellter bei Borussia Dortmund, warum sollte für ihn also was anderes zählen? Natürlich tritt er mit seinen Aussagen auch anderen Vereinen mal gehörig auf den Schlips, nicht zuletzt uns, als er sich vollkommen unnötig an dieser Uhrengeschichte von Pal im Halbfinale gegen den BVB aufgehängt hat. Aber wenigstens hat er sowas wie ne klare Meinung und kommuniziert diese. Man kann dem BVB und Watzke jedenfalls kaum vorwerfen, dass sie farblos wären.
Wann haben sich denn bei uns Preetz oder Gegenbauer mal so eindeutig zu einem Thema geäußert? Nie?! Selbst als letzte Saison Weinzierl auf unfassbar peinliche Art und Weise behauptet hat, Dardai würde seinen Spielstil kopieren, hat es doch von unserer Führung niemand hinbekommen, da mal ein Machtwort zusprechen. Der böse Dampfplauderer Watzke hätte seinen Übungsleiter da sicher anders aussehen lassen...
Aber gut, wenn man nie eine klare Meinung hat und sich permanent weigert, auch mal unangenehme Fragen zu beantworten, dann kann man auch niemandem wehtun. Stimmt schon. Dann brauch man aber eben ne Imagekampagne, weil die sportlich Verantwortlichen eben absolut nichts darstellen. Es gäbe sicherlich sowas, wie einen gesunden Mittelweg.
Und damit das nicht vollkommen falsch rüberkommt - ich habe, und werde es auch weiterhin tun, Preetz sportlich immer sehr verteidigt. Er hat diesen Verein unter äußerst ungünstigen Vorzeichen übernommen und stand heute könnte es uns viel, viel schlechter gehen. Dieser Aufgabe darf er gerne weiterhin genauso kompetent und unaufgeregt nachgehen. Aber die Außendarstellung habe ich ebenso hier schon oft angeprangert. Unser Führungspersonal ist absolut farblos in seinem Auftreten. Und da darf es eben ab und an für meinen Geschmack auch sehr gerne mal eine klare Ansage geben. Auch sowas schärft das eigene Profil. MMn mehr, als die Tatsache, das man neuerdings Berlins ältestes Startup ist....
Zeigt sich übrigens auch ganz gut an Dardai. Warum kommt der denn auch außerhalb von Berlin so gut an? Weil er Ecken hat und eben ganz klar sagt was er denkt. Das kann zwar zu Momenten, wie dem nach dem Halbfinale gegen den BVB führen, als er den Sky-Reporter vollkommen unnötig rund gemacht hat, führt aber eben auch zu positiven und klaren Aussagen. Wenn Preetz mal wieder im Doppelpass zu sehen ist, weiss man zwar das es ein seriöser Auftritt wird, aber man bekommt ziemlich sicher nichts überraschendes zu hören. Wenn Dardai, wie zuletzt bei Sky90 sitzt und frei von der Leber und vollkommen ungezwungen daher plaudert, ist das allein von der Außendarstellung her eine ganz andere Liga. Und da nimmt es ihm auch keiner groß übel, wenn er demnächst in der PK mal wieder gereizt und überzogen auf eine Frage reagiert.
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