Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Man siehts auch an dem Posten und den Kommentaren auf Facebook: Zuviele Unbelehrbare. Die Gewaltexsesse letzte Woche werden völlig ausgeblendet.
Es wäre zumindest ein Anfang die Leute zu verpfeifen, die mit Eisenstangen geprügelt und auf am Boden Liegende eingetreten haben. Diese Reinigung kann nur von innen erfolgen. Ansonsten MÜSSEN sich die Wege trennen. Und dann wird nicht nur krankes, sondern auch gesundes Gewebe betroffen sein.
Wer sich mit Gewalttätern gemein macht hat in diesem Verein einfach nichts zu suchen.
Es wäre zumindest ein Anfang die Leute zu verpfeifen, die mit Eisenstangen geprügelt und auf am Boden Liegende eingetreten haben. Diese Reinigung kann nur von innen erfolgen. Ansonsten MÜSSEN sich die Wege trennen. Und dann wird nicht nur krankes, sondern auch gesundes Gewebe betroffen sein.
Wer sich mit Gewalttätern gemein macht hat in diesem Verein einfach nichts zu suchen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nosebear am 03.11.2018 um 09:17 Uhr bearbeitet Zitat von Nosebear
...die mit Eisenstangen geprügelt...
...die mit Eisenstangen geprügelt...
Es sind in Dortmund wirklich viele unschöne und nicht tolerierbare Dinge geschehen.
Das mit den Eisenstangen ist allerdings eine Erfindung der "Springer-Presse" um es dramatischer wirken zulassen. Die Stangen mit den auf Polizisten eingeschlagen wurde sind PVC-Rohre.
Zitat von Dicksen_Paule
Es sind in Dortmund wirklich viele unschöne und nicht tolerierbare Dinge geschehen.
Das mit den Eisenstangen ist allerdings eine Erfindung der "Springer-Presse" um es dramatischer wirken zulassen. Die Stangen mit den auf Polizisten eingeschlagen wurde sind PVC-Rohre.
Es sind in Dortmund wirklich viele unschöne und nicht tolerierbare Dinge geschehen.
Das mit den Eisenstangen ist allerdings eine Erfindung der "Springer-Presse" um es dramatischer wirken zulassen. Die Stangen mit den auf Polizisten eingeschlagen wurde sind PVC-Rohre.
Wenn ich es richtig mitbekommen habe (lasse mich aber gerne korrigieren!), so wurde dann im Verlauf durchaus versucht (es ist wohl auch gelungen), Absperrgitter in Bewegung zu versetzen. Meines Wissens sind die nicht aus PVC...
Ich finde übrigens die Reaktion von Hertha durchaus o.k. und eher nicht überzogen. Und wenn es heißt, das im Oly doch eher weniger passiert (ist ja zu Hause), dann darf man aber nicht vergessen, daß Hertha nur hier das Hausrecht hat und sowas machen kann. Ich fände es ja durchaus gut, wenn andere Vereine nachziehen würden... Und den angekündigten Stimmungsboykott empfinde ich eher als Verhalten eines trotzigen Kindes (ab in die Ecke und schmollen). Und bei trotzigen Kindern gilt: Einfach ignorieren...
Schade ist halt einfach die gesamte Entwicklung!!!!
Viele Grüße vom Notarzt und auf ein dreifaches Punkten heute abend!
Zitat von Notarzt
Wenn ich es richtig mitbekommen habe (lasse mich aber gerne korrigieren!), so wurde dann im Verlauf durchaus versucht (es ist wohl auch gelungen), Absperrgitter in Bewegung zu versetzen. Meines Wissens sind die nicht aus PVC...
Zitat von Dicksen_Paule
Es sind in Dortmund wirklich viele unschöne und nicht tolerierbare Dinge geschehen.
Das mit den Eisenstangen ist allerdings eine Erfindung der "Springer-Presse" um es dramatischer wirken zulassen. Die Stangen mit den auf Polizisten eingeschlagen wurde sind PVC-Rohre.
Es sind in Dortmund wirklich viele unschöne und nicht tolerierbare Dinge geschehen.
Das mit den Eisenstangen ist allerdings eine Erfindung der "Springer-Presse" um es dramatischer wirken zulassen. Die Stangen mit den auf Polizisten eingeschlagen wurde sind PVC-Rohre.
Wenn ich es richtig mitbekommen habe (lasse mich aber gerne korrigieren!), so wurde dann im Verlauf durchaus versucht (es ist wohl auch gelungen), Absperrgitter in Bewegung zu versetzen. Meines Wissens sind die nicht aus PVC...
Natürlich, genau wie Toiletten nicht aus PVC sind.
Ich wollte damit nichts passiertes verharmlosen, im Gegenteil, ich finde die Aktion hinter dem Block noch viel schlimmer, als das was im Block passiert ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dicksen_Paule am 03.11.2018 um 11:14 Uhr bearbeitet Zitat von Dicksen_Paule
Natürlich, genau wie Toiletten nicht aus PVC sind.
Ich wollte damit nichts passiertes verharmlosen, im Gegenteil, ich finde die Aktion hinter dem Block noch viel schlimmer, als das was im Block passiert ist.
Zitat von Notarzt
Wenn ich es richtig mitbekommen habe (lasse mich aber gerne korrigieren!), so wurde dann im Verlauf durchaus versucht (es ist wohl auch gelungen), Absperrgitter in Bewegung zu versetzen. Meines Wissens sind die nicht aus PVC...
Zitat von Dicksen_Paule
Es sind in Dortmund wirklich viele unschöne und nicht tolerierbare Dinge geschehen.
Das mit den Eisenstangen ist allerdings eine Erfindung der "Springer-Presse" um es dramatischer wirken zulassen. Die Stangen mit den auf Polizisten eingeschlagen wurde sind PVC-Rohre.
Es sind in Dortmund wirklich viele unschöne und nicht tolerierbare Dinge geschehen.
Das mit den Eisenstangen ist allerdings eine Erfindung der "Springer-Presse" um es dramatischer wirken zulassen. Die Stangen mit den auf Polizisten eingeschlagen wurde sind PVC-Rohre.
Wenn ich es richtig mitbekommen habe (lasse mich aber gerne korrigieren!), so wurde dann im Verlauf durchaus versucht (es ist wohl auch gelungen), Absperrgitter in Bewegung zu versetzen. Meines Wissens sind die nicht aus PVC...
Natürlich, genau wie Toiletten nicht aus PVC sind.
Ich wollte damit nichts passiertes verharmlosen, im Gegenteil, ich finde die Aktion hinter dem Block noch viel schlimmer, als das was im Block passiert ist.
Ist aber richtig gerade bei dem kritischen Thema trotzdem bei den Fakten zu bleiben. Danke für die Korrektur!
Zitat von Cup-of-Tea
Das wird so traurig nachher. Bis auf vereinzelte Ha Ho He Rufe von ein paar wird das eine Stille bis auf die Gästefans oder wenn ein Tor fällt sowie dieses „Uh“. Noch schlimmer das ein Treffen am Donnerstag nicht stattgefunden hat zwischen allen Parteien?
Das endet in eine riesige Katastrophe. Am Ende wird es der Mannschaft schaden. Ich hoffe sehr das es nur das Spiel ist und sich wieder alles normalisiert. Der Glaube daran fehlt mir. Nach Düsseldorf Spiel sind ja erstmal wieder 2 Wochen Pause.
Zitat von DenizBSC
Unabhängig von Recht und Unrecht bezüglich des Vorfalls in Dortmund, muss ich sagen, dass die Fronten sich verhärten und die Parteien wohl gerade außer Kontrolle geraten.
Hoffe trotzdem irgendwie noch auf ein tolles Spiel heute. hahohe.
Quelle: www.facebook.com
Vorerst wird es keinen organisierten Support der Ostkurve Hertha BSC geben (erstmal nur das Leipzig Spiel gemeint).
Die Hertha Ultras werden dann heute einen Stimmungsboykott durchziehen. Das ist wirklich Schade. Unabhängig von Recht und Unrecht bezüglich des Vorfalls in Dortmund, muss ich sagen, dass die Fronten sich verhärten und die Parteien wohl gerade außer Kontrolle geraten.
Hoffe trotzdem irgendwie noch auf ein tolles Spiel heute. hahohe.
Das wird so traurig nachher. Bis auf vereinzelte Ha Ho He Rufe von ein paar wird das eine Stille bis auf die Gästefans oder wenn ein Tor fällt sowie dieses „Uh“. Noch schlimmer das ein Treffen am Donnerstag nicht stattgefunden hat zwischen allen Parteien?
Das endet in eine riesige Katastrophe. Am Ende wird es der Mannschaft schaden. Ich hoffe sehr das es nur das Spiel ist und sich wieder alles normalisiert. Der Glaube daran fehlt mir. Nach Düsseldorf Spiel sind ja erstmal wieder 2 Wochen Pause.
Und jetzt sieht man das wahre Gesicht der "Ultras". Denen geht es nicht um den Verein, oder die Manschaft, denen geht es allein um die Selbstdarstellung , man kann es auch" fishing for kompliments " nennen.
WENN es den Ultras um den Verein und die Manschaft gehen würde, würden diese heute nicht die unterstüzung des Teams verweigern.
Zitat von Nosebear
Man siehts auch an dem Posten und den Kommentaren auf Facebook: Zuviele Unbelehrbare. Die Gewaltexsesse letzte Woche werden völlig ausgeblendet.
Es wäre zumindest ein Anfang die Leute zu verpfeifen, die mit Eisenstangen geprügelt und auf am Boden Liegende eingetreten haben. Diese Reinigung kann nur von innen erfolgen. Ansonsten MÜSSEN sich die Wege trennen. Und dann wird nicht nur krankes, sondern auch gesundes Gewebe betroffen sein.
Wer sich mit Gewalttätern gemein macht hat in diesem Verein einfach nichts zu suchen.
Man siehts auch an dem Posten und den Kommentaren auf Facebook: Zuviele Unbelehrbare. Die Gewaltexsesse letzte Woche werden völlig ausgeblendet.
Es wäre zumindest ein Anfang die Leute zu verpfeifen, die mit Eisenstangen geprügelt und auf am Boden Liegende eingetreten haben. Diese Reinigung kann nur von innen erfolgen. Ansonsten MÜSSEN sich die Wege trennen. Und dann wird nicht nur krankes, sondern auch gesundes Gewebe betroffen sein.
Wer sich mit Gewalttätern gemein macht hat in diesem Verein einfach nichts zu suchen.
Ich hab das ganze Thema bisher nur mitlesend verfolgt. Sowohl auf den div. Social Media Plattformen, als auch in der Presse. Ebenso hab ich mir div. Videos auf Youtube angesehen.
Die Vorfälle in Dortmund müssen Konsequenzen haben, keine Frage! Das was passiert ist, ist unendschuldbar. Das betrifft jedoch beide Seiten!
Die von dir angesprochene "Reinigung von innen", wird es wohl kaum geben. Auch wenn es zweifelsfrei der richtige Anfang wäre. Aber weder innerhalb der Fanszene, noch innerhalb der Polizei wird sowas passieren!
Auslöser des ganzen in Dortmund mag zwar das zünden von Pyrotechnik sein. Die Eskalation hat aber die Polizei zum Großteil zu verantworten.
In 17 von 18 Bundesligastadien hätte es diesen dämlichen Zugriff auf ein Banner so nicht gegeben. Der Einsatzleiter hätte wissen MÜSSEN das diese Idee nach hinten los geht. Das soll, kann und darf die anschließenden Krawalle in keinster Weise verteidigen, jedoch bin ich überzeugt, das ohne diesen Zugriff nichts weiter passiert wäre! Pyro war abgebrannt, die Leute hätten das Spiel geschaut und das wärs gewesen.
Pyrotechnik ist verboten, das abbrennen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Dennoch ist in den Stadien regelmäßig Pyrotechnik zu sehen. Ohne das es danach Blockstürme der Polizei oder schlimmeres gibt. Das war auch beim Pokalspiel des HSV zu sehen.
Wenn man Pyro aus dem Stadion halten will, sollte man erstmal für vernünftige Kontrollen sorgen. Oder die Nutzung stärker unter Strafe stellen. Vorallem aber müssen sich alle Seiten, Vereine, Fans, Verbände, Politik etc. wieder aufeinander zubewegen. Aktuell wird der Graben immer größer.
Seinen Teil dazu leistet auch die Presse. In den Berichten wird immer nur, nicht nur beim Vorfall in Dortmund, von fehlverhalten "der Fans" berichtet. Fehler der Polizei werden nicht genannt. Die Plastikrohre die in Dortmund "zweckendfremdet" wurden, verwandelten sich in den Berichten mal in Holzlatten oder gar in Metallstangen. Auch das, wie in einem Video zu sehen war, 1(!) "Fan" anfangs (mit leeren Händen) aus dem Block kommt, auf die Polizisten einredet und Sekunden später 3 oder 4 Beamte in voller Einsatzkleidung auf ihn einprügeln wird nirgends erwähnt. Es heisst immer nur "die Fans gingen auf die Polizei los"... Und dann setzt sich die Polizei noch auf der Pressekonferenz hin und bildet sich weiter ein zu 100% alles richtig gemacht zu haben.
Solange die Polizei öffentlich als Fehlerfrei hingestellt wird, solange die Vereine und die Fans nicht miteinander reden, solange die Verbände sich nicht mit Vereinen UND Fans an einen Tisch setzen, solange Pyrotechnik verboten ist, deren Nutzung aber "nur" eine Ordnungswidrigkeit ist, wird sich absolut nichts ändern! Im Gegenteil. Es kann nur über den Dialog gegen.
Um das hier nochmal klar zu sagen, ich möchte weder Pyro verharmlosen, die Krawallmacher von Dortmund in Schutz nehmen oder alles auf die Polizei schieben. Aber eine Medaille hat immer zwei Seiten. Wenn Fehlverhalten vorliegt, MUSS das angesprochen werden. Egal welche Seite Fehler macht!
Auch finde ich die Verbote die Hertha nun ausgesprochen hat in der Form falsch. Das Hertha reagieren musste, ist allerdings auch klar. Schade ist, das die Mannschaft, die bisher eine tolle Saison abliefert, nun gg RBL wohl nur eine stille Ostkurve erleben wird. Jeder der Jungs verdient den lautstarken Support.
Zitat von pipo27
Erstmal cool, dass du dadrauf geantwortet hast. Glaub aber du hast mich falsch verstanden. Ich bin nicht unbedingt pro Pyro und die Gefahren sind mir schon klar.
Ich seh es so: du kriegst Pyro nie wieder aus den Stadien verbannt. Der schwippschwager vom Cousin arbeitet beim Catering und bringt einfach ne Kiste Pyro mit und verteilt die dann. Da kannste vorne Nacktscanner ohne Ende aufstellen und die Pyro landet trotzdem im Block.
Ich habe schon aufgegeben was ein Pyroverbot angeht. Wenn schon Pyro, dann auch bitte kontrolliert benutzen. Besser als jetzt, vermummt mit schlechter Sicht durch die Skimaske mitten im Rudel mitten im Block...
Mein Ansatz war ein Lösungsansatz wie alle Parteien an einen Tisch kommen könnten.
Ich weiß nicht ob dein Null-Toleranz Ansatz gegen Pyro wirklich so sinnvoll ist. Die Prohibition hat auch nicht lang gehalten..
Zitat von filigran60
Das Verbot von Pyro in Stadien ist kein Selbstzweck - es gibt Gründe, die reichen von Gesundheitsgefährdung (der Rauch der verbrannten Stoffe ist hochgradig Krebserregend, die Gefahr von Verbrennungen benachbarter Personen ist hoch, Funkenflug tut sein übriges) bis hin zu vorausschauenden Schutzmaßnahmen bzgl. Massenpanik. Lass einen Zündler im Block in Flammen aufgehen und Tausende dann in Panik ausbrechen und du hast eine Katastrophe erheblichen Ausmasses.
Daran änderst du auch nichts, wenn du einen ausgebildeten Pyrotechniker "kontrolliert" zündeln lassen würdest. Sobald der ausgebildet ist, wüsste er, dass das Abbrennen in solchen Situationen verboten ist und er in Regress genommen wird, sollte er es doch tun.
Wie gesagt, die Verordnungen und Gesetze erfüllen einen Zweck, selbst wenn es vielen übertrieben vorsichtig vorkommen mag - es ist nicht an dem. Einfach mal überlegen wie viele Großveranstaltungen es gab, die einwandfrei abliefen - bis dann die Massenpanik bei der Loveparade Duisburg ausbrach, welche Folgen daraus entstanden und wie die Menschen, sowohl die Hinterbliebenen, als auch die Entscheidungsträger der Genehmigung und deren Durchführung jetzt damit leben müssen.
Wer will diese Verantwortung in einem gefüllten Stadionblock ernsthaft übernehmen?
Wessen Verwandte werden, im Falle eines Unglücks, keine Vorwürfe erheben, sondern sagen "warum stand unser Sohn auch da, selbst Schuld der Id..t"?
Zum Thema Bannerverbot durch die Hertha:
Das ist keine Strafe, sondern schlicht und ergreifend eine Vorsichtsmaßnahme um ähnliche Vorfälle wie den in Dortmund zu vermeiden. Durchaus angebracht und zu begrüßen.
Zitat von pipo27
Mal ein Vorschlag:
Pyro wird legalisiert. Jeder Capo (oder eine von ihm bestimmte Person) bekommt nen Crashkurs und ist der Pyrobeauftragte. Zündeln darf nur er.
Als Sicherheit hinterlegt jeder Capo 5.000€ in Bar am Stadioneingang aus privaten Vermögen.
Sobald jemand anderes zündelt werden die 5.000€ einkassiert. Der Capo muss sich das von den eigenen Leuten wiederbeschaffen oder geht mit Verlust aus dem Spiel.
Dafür spricht, dass die Ultras auch weiterhin mit kontrollierterem Abbrennen von Pyro für Stimmung sorgen können, schlechtes Verhalten wird dadurch aber noch am gleichen Tag finanziell sanktioniert. Die Fan-Szene reguliert sich dadurch quasi von selbst.
Ich hätte kein Problem mit kontrolliertem abbrennen von Pyro. So unkontrolliert und mit so viel Konfliktpotenzial bin ich mittlerweile aber auch nicht mehr wirklich pro Pyro eingestellt. Und ich bin es leid über zweifelhafte Polizeieinsätze zu diskutieren, wenn es doch eigentlich schon klar geregelt ist. Pyro ist verboten.
Wäre mal ein kreativer Lösungsansatz und die Kosten für Schäden wären auch gleich gedeckt. Damit wären auch Kollektivstrafen vom Tisch. Jeder Capo haftet für seine Leute und für die anderen Fangeuppen gleich mit. Einzeltäter werden im Block dann schon den Unmut der Haftenden Personen/Gruppierungen auf sich ziehen.
Damit hätten wir klare Regeln und jede Gruppierung, ob Fans, Ordner, Polizei oder Vereine, hätte was davon.
Bitte seid gnädig
Mal ein Vorschlag:
Pyro wird legalisiert. Jeder Capo (oder eine von ihm bestimmte Person) bekommt nen Crashkurs und ist der Pyrobeauftragte. Zündeln darf nur er.
Als Sicherheit hinterlegt jeder Capo 5.000€ in Bar am Stadioneingang aus privaten Vermögen.
Sobald jemand anderes zündelt werden die 5.000€ einkassiert. Der Capo muss sich das von den eigenen Leuten wiederbeschaffen oder geht mit Verlust aus dem Spiel.
Dafür spricht, dass die Ultras auch weiterhin mit kontrollierterem Abbrennen von Pyro für Stimmung sorgen können, schlechtes Verhalten wird dadurch aber noch am gleichen Tag finanziell sanktioniert. Die Fan-Szene reguliert sich dadurch quasi von selbst.
Ich hätte kein Problem mit kontrolliertem abbrennen von Pyro. So unkontrolliert und mit so viel Konfliktpotenzial bin ich mittlerweile aber auch nicht mehr wirklich pro Pyro eingestellt. Und ich bin es leid über zweifelhafte Polizeieinsätze zu diskutieren, wenn es doch eigentlich schon klar geregelt ist. Pyro ist verboten.
Wäre mal ein kreativer Lösungsansatz und die Kosten für Schäden wären auch gleich gedeckt. Damit wären auch Kollektivstrafen vom Tisch. Jeder Capo haftet für seine Leute und für die anderen Fangeuppen gleich mit. Einzeltäter werden im Block dann schon den Unmut der Haftenden Personen/Gruppierungen auf sich ziehen.
Damit hätten wir klare Regeln und jede Gruppierung, ob Fans, Ordner, Polizei oder Vereine, hätte was davon.
Bitte seid gnädig

Das Verbot von Pyro in Stadien ist kein Selbstzweck - es gibt Gründe, die reichen von Gesundheitsgefährdung (der Rauch der verbrannten Stoffe ist hochgradig Krebserregend, die Gefahr von Verbrennungen benachbarter Personen ist hoch, Funkenflug tut sein übriges) bis hin zu vorausschauenden Schutzmaßnahmen bzgl. Massenpanik. Lass einen Zündler im Block in Flammen aufgehen und Tausende dann in Panik ausbrechen und du hast eine Katastrophe erheblichen Ausmasses.
Daran änderst du auch nichts, wenn du einen ausgebildeten Pyrotechniker "kontrolliert" zündeln lassen würdest. Sobald der ausgebildet ist, wüsste er, dass das Abbrennen in solchen Situationen verboten ist und er in Regress genommen wird, sollte er es doch tun.
Wie gesagt, die Verordnungen und Gesetze erfüllen einen Zweck, selbst wenn es vielen übertrieben vorsichtig vorkommen mag - es ist nicht an dem. Einfach mal überlegen wie viele Großveranstaltungen es gab, die einwandfrei abliefen - bis dann die Massenpanik bei der Loveparade Duisburg ausbrach, welche Folgen daraus entstanden und wie die Menschen, sowohl die Hinterbliebenen, als auch die Entscheidungsträger der Genehmigung und deren Durchführung jetzt damit leben müssen.
Wer will diese Verantwortung in einem gefüllten Stadionblock ernsthaft übernehmen?
Wessen Verwandte werden, im Falle eines Unglücks, keine Vorwürfe erheben, sondern sagen "warum stand unser Sohn auch da, selbst Schuld der Id..t"?
Zum Thema Bannerverbot durch die Hertha:
Das ist keine Strafe, sondern schlicht und ergreifend eine Vorsichtsmaßnahme um ähnliche Vorfälle wie den in Dortmund zu vermeiden. Durchaus angebracht und zu begrüßen.
Erstmal cool, dass du dadrauf geantwortet hast. Glaub aber du hast mich falsch verstanden. Ich bin nicht unbedingt pro Pyro und die Gefahren sind mir schon klar.
Ich seh es so: du kriegst Pyro nie wieder aus den Stadien verbannt. Der schwippschwager vom Cousin arbeitet beim Catering und bringt einfach ne Kiste Pyro mit und verteilt die dann. Da kannste vorne Nacktscanner ohne Ende aufstellen und die Pyro landet trotzdem im Block.
Ich habe schon aufgegeben was ein Pyroverbot angeht. Wenn schon Pyro, dann auch bitte kontrolliert benutzen. Besser als jetzt, vermummt mit schlechter Sicht durch die Skimaske mitten im Rudel mitten im Block...
Mein Ansatz war ein Lösungsansatz wie alle Parteien an einen Tisch kommen könnten.
Ich weiß nicht ob dein Null-Toleranz Ansatz gegen Pyro wirklich so sinnvoll ist. Die Prohibition hat auch nicht lang gehalten..
Der Vergleich hinkt, mit Alkohol schädige ich mich selbst, meine Umwelt gefährde ich nicht. Von mir aus können diese Pyrioten ihre Feuerspiele zuhause im Wohnzimmer durchführen, am besten bei geschlossenem Fenster und immer alles auf Lunge, damit habe ich kein Problem.
Es kann nicht sein, dass man gegen Gesetze und Verordnungen nur oft genug verstossen muss, um den Staat(sprich die Allgemeinheit) zu einer Änderung selbiger zu zwingen.
Du kannst noch so oft über eine rote Ampel fahren, es wird trotzdem weder toleriert noch erlaubt sein.Man wird dich nicht immer erwischen, aber wenn wirst du entsprechend bestraft.
Ich will gar keine Scanner, Zelte o.ä. aufstellen, meine Lösung gegen Verstöße wäre ein anderer: nur Sitzblöcke, Kartenpreise drastisch erhöhen, Entzug von jeglichen Sonderrechten für Ultras, kein Auswärtskontingent, keine organisierten Auswärtstouren, Ächtung durch den eigenen Klub.
Und dies konsequent und Stück für Stück, solange, bis es alle verstanden haben, es geht hier um organisiertes kriminelles Verhalten, da gibt es keinen Platz für Toleranz.
Es gab im übrigen Stimmung vor den Ultras, es wird Stimmung danach geben, da bin ich mir sicher.
Von offizieller Seite hat man viel zu lange und viel zu oft auf die "weiche Schiene" gesetzt, Verständnis und Deeskalation gepredigt, Sozialarbeiter und Bastelgruppen organisiert. Genutzt hat es nichts, ganz im Gegenteil, die Szene hat sich dadurch bestärkt gefühlt und meint nun völlig außerhalb der Ordnung operieren zu dürfen, weil sie keine klaren Grenzen aufgezeigt bekam.
So funktioniert Gemeinschaft nicht, das kann sich der Rechtsstaat dauerhaft nicht leisten.
Muss es erst zu Todesfällen kommen, bis der Verstand einsetzt? ich hoffe nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filigran60 am 03.11.2018 um 14:09 Uhr bearbeitet Zitat von alemanne-Berlin
Zitat von Cup-of-Tea
Das wird so traurig nachher. Bis auf vereinzelte Ha Ho He Rufe von ein paar wird das eine Stille bis auf die Gästefans oder wenn ein Tor fällt sowie dieses „Uh“. Noch schlimmer das ein Treffen am Donnerstag nicht stattgefunden hat zwischen allen Parteien?
Das endet in eine riesige Katastrophe. Am Ende wird es der Mannschaft schaden. Ich hoffe sehr das es nur das Spiel ist und sich wieder alles normalisiert. Der Glaube daran fehlt mir. Nach Düsseldorf Spiel sind ja erstmal wieder 2 Wochen Pause.
Zitat von DenizBSC
Unabhängig von Recht und Unrecht bezüglich des Vorfalls in Dortmund, muss ich sagen, dass die Fronten sich verhärten und die Parteien wohl gerade außer Kontrolle geraten.
Hoffe trotzdem irgendwie noch auf ein tolles Spiel heute. hahohe.
Quelle: www.facebook.com
Vorerst wird es keinen organisierten Support der Ostkurve Hertha BSC geben (erstmal nur das Leipzig Spiel gemeint).
Die Hertha Ultras werden dann heute einen Stimmungsboykott durchziehen. Das ist wirklich Schade. Unabhängig von Recht und Unrecht bezüglich des Vorfalls in Dortmund, muss ich sagen, dass die Fronten sich verhärten und die Parteien wohl gerade außer Kontrolle geraten.
Hoffe trotzdem irgendwie noch auf ein tolles Spiel heute. hahohe.
Das wird so traurig nachher. Bis auf vereinzelte Ha Ho He Rufe von ein paar wird das eine Stille bis auf die Gästefans oder wenn ein Tor fällt sowie dieses „Uh“. Noch schlimmer das ein Treffen am Donnerstag nicht stattgefunden hat zwischen allen Parteien?
Das endet in eine riesige Katastrophe. Am Ende wird es der Mannschaft schaden. Ich hoffe sehr das es nur das Spiel ist und sich wieder alles normalisiert. Der Glaube daran fehlt mir. Nach Düsseldorf Spiel sind ja erstmal wieder 2 Wochen Pause.
Das passt wie die Faust aufs Auge zu dem Selbstverständnis der "Ultras".
Aus Protest gegen Kollektivstrafen (!), stellt mal den Support ein und "bestraft" somit nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch Trainer (der erst in der PK das wichtige Verhältnis Fan-Mannschaft herausgestellt hat für den Erfolg) und die komplette Mannschaft, insbesondere die jungen Spieler.
Selbstinzenierung in Höchstform. Da das Verhalten aber so widersprüchlich wie vorhersehbar ist,hoffe ich heute Abend auf ein tolles Spiel unserer Mannschaft:
Welche Begründung könnte denn "die Ostkurve" liefern, sollte Hertha heute ein tolles Spiel machen und der normale Fan, das honorieren und allein Stimmung machen ?
Man stelle sich mal vor, Hertha gewinnt nachher 2/3:0 mit einer Leistung wie gegen Bayern. Hätte man den "Ultras" nicht komplett den Wind aus den Segeln genommen und ihre Vorstellung sie seien Unverzichtbar ad absurdum geführt ?
Vermutlich würde man dann mitte der zweiten Halbzeit einfach mit einsteigen, als ob nie was gewesen wäre und die Mannschaft es ja dann sicher verdient hätte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hektor1510 am 03.11.2018 um 14:28 Uhr bearbeitet
Ich bin zunächst einmal extrem froh, dass zumindest hier im Forum zunehmend Besonnenheit einkehrt. Nun hoffe ich, dass sich solche Szenen bis auf weiteres nicht mehr wiederholen und somit recht bald wieder Normalität einkehrt.
In der Zwischenzeit habe ich mich noch mehrfach mit dem gesamten Ablauf beschäftigt und die verschiedenen Positionen mitverfolgt. Die Sache an sich sehe ich mit entsprechendem Abstand nach wie vor so, dass hier eine Seite völlig daneben und die andere unklug und unnötig eskalierend agiert hat. Beides in Kombination hat mE eine in dieser Form von keiner Seite so vorausgesehene oder gar geplante Eskalation bewirkt.
Die Ultragruppierung hat ihre private Geburtstagsparty auf Kosten der anderen Stadionbesucher und entgegen der allseits bekannten Regeln übertrieben. Die vereinzelten Reizreaktionen sind klarer Indikator, dass hier auch objektiv der entscheidende erste Anstoß für alles Weitere gegeben wurde.
Die Polizei hatte das Spiel nach eigenen Angaben überhaupt nicht als Risikospiel eingeordnet und wurde mE vermutlich auch daher entsprechend auf dem falschen Fuß erwischt. Was in zig anderen Spielen eher nachträglich aufgearbeit wird, wurde hier (vielleicht weil entsprechend der Risikoabschätzung zu wenig erfahrene Experten an Bord waren) zu einer riskanten direkten Konfrontation gebracht, bei der die Polizei ungewohnt hart und die Ultras dann schließlich völlig inakzeptabel brutal und verantwortungslos agiert haben.
In der Kausalität sehe ich somit nach wie vor auf beiden Seiten Verfehlungen aber wie jemand korrekt schrieb, herrscht deshalb trotzdem eindeutig keine Symmetrie in der Schuldverteilung. So geht die erste Eskalation klar von den Ultras aus, wohingehend die Polizei (schnell und unter entsprechend schwieriger Koordination) auf eine unübersichtliche Situation reagieren muss. Zudem werte ich das Verhalten nach dem vorläufigen Ende der Polizeiintervention als klare, rein böswillige Racheaktion. Gerade hier wurden ja wohl auch viele gänzlich Unbeteiligte angegriffen. Auch Dortmundfans dienten wohl vereinzelt als Ventil.
Unschöne Randnotiz: Wie einige Medienberichte völlig berechtigt einwenden, geht es den beteiligten Ultras zu keinem Zeitpunkt vordergründig um das Spiel und allseits positive Stimmung. Im Rauch und unter Bannern ist nichts vom Geschehen zu sehen. Hinter dem Block und im völlig irrsinnigen Hitze- und Gewaltrausch bekommt man dann erst recht nichts mehr mit. Dabei zeigten beide Teams ein geniales Spiel.
In der Summe einfach ein Tag, auf den (bis auf die Spieler) niemand der Beteiligten stolz sein kann. Dass die beteiligten Ultras sich als Opfer inszenieren, ist lächerlich. Dass sie damit auch noch so viel Solidarität erfahren, nur noch traurig. Das Ganze war eine fragwürdige, völlig selbstzentrierte Geburtstags"party", bei der man eigentlich ironischerweise eher eine praktische Demonstration der eigenen Schädlichkeit liefert. Gewissermaßen ausgerechnet zum Geburtstag ein Plädoyer zur eigenen Abschaffung. Die Polizei sollte und wird abseits der Pressebotschaft sicher auch alles noch mal aufarbeiten, steht aber zurecht nicht im Zentrum der Debatte.
In der Zwischenzeit habe ich mich noch mehrfach mit dem gesamten Ablauf beschäftigt und die verschiedenen Positionen mitverfolgt. Die Sache an sich sehe ich mit entsprechendem Abstand nach wie vor so, dass hier eine Seite völlig daneben und die andere unklug und unnötig eskalierend agiert hat. Beides in Kombination hat mE eine in dieser Form von keiner Seite so vorausgesehene oder gar geplante Eskalation bewirkt.
Die Ultragruppierung hat ihre private Geburtstagsparty auf Kosten der anderen Stadionbesucher und entgegen der allseits bekannten Regeln übertrieben. Die vereinzelten Reizreaktionen sind klarer Indikator, dass hier auch objektiv der entscheidende erste Anstoß für alles Weitere gegeben wurde.
Die Polizei hatte das Spiel nach eigenen Angaben überhaupt nicht als Risikospiel eingeordnet und wurde mE vermutlich auch daher entsprechend auf dem falschen Fuß erwischt. Was in zig anderen Spielen eher nachträglich aufgearbeit wird, wurde hier (vielleicht weil entsprechend der Risikoabschätzung zu wenig erfahrene Experten an Bord waren) zu einer riskanten direkten Konfrontation gebracht, bei der die Polizei ungewohnt hart und die Ultras dann schließlich völlig inakzeptabel brutal und verantwortungslos agiert haben.
In der Kausalität sehe ich somit nach wie vor auf beiden Seiten Verfehlungen aber wie jemand korrekt schrieb, herrscht deshalb trotzdem eindeutig keine Symmetrie in der Schuldverteilung. So geht die erste Eskalation klar von den Ultras aus, wohingehend die Polizei (schnell und unter entsprechend schwieriger Koordination) auf eine unübersichtliche Situation reagieren muss. Zudem werte ich das Verhalten nach dem vorläufigen Ende der Polizeiintervention als klare, rein böswillige Racheaktion. Gerade hier wurden ja wohl auch viele gänzlich Unbeteiligte angegriffen. Auch Dortmundfans dienten wohl vereinzelt als Ventil.
Unschöne Randnotiz: Wie einige Medienberichte völlig berechtigt einwenden, geht es den beteiligten Ultras zu keinem Zeitpunkt vordergründig um das Spiel und allseits positive Stimmung. Im Rauch und unter Bannern ist nichts vom Geschehen zu sehen. Hinter dem Block und im völlig irrsinnigen Hitze- und Gewaltrausch bekommt man dann erst recht nichts mehr mit. Dabei zeigten beide Teams ein geniales Spiel.
In der Summe einfach ein Tag, auf den (bis auf die Spieler) niemand der Beteiligten stolz sein kann. Dass die beteiligten Ultras sich als Opfer inszenieren, ist lächerlich. Dass sie damit auch noch so viel Solidarität erfahren, nur noch traurig. Das Ganze war eine fragwürdige, völlig selbstzentrierte Geburtstags"party", bei der man eigentlich ironischerweise eher eine praktische Demonstration der eigenen Schädlichkeit liefert. Gewissermaßen ausgerechnet zum Geburtstag ein Plädoyer zur eigenen Abschaffung. Die Polizei sollte und wird abseits der Pressebotschaft sicher auch alles noch mal aufarbeiten, steht aber zurecht nicht im Zentrum der Debatte.
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