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Fanszene

31.01.2011 - 16:49 Uhr
Fanszene |#901
03.11.2018 - 14:59 Uhr
Zitat von DenizBSC
Vorerst wird es keinen organisierten Support der Ostkurve Hertha BSC geben (erstmal nur das Leipzig Spiel gemeint).
Die Hertha Ultras werden dann heute einen Stimmungsboykott durchziehen. Das ist wirklich Schade.
Unabhängig von Recht und Unrecht bezüglich des Vorfalls in Dortmund, muss ich sagen, dass die Fronten sich verhärten und die Parteien wohl gerade außer Kontrolle geraten.

Hoffe trotzdem irgendwie noch auf ein tolles Spiel heute. hahohe.


Wer spricht den da für alle Fans der Ostkurve? Für mich waren die Fans der "Ostkurve" bisher nicht per se ein Teil der Ultras. Gerade jetzt wäre es wichtig, dass die "normalen" Fans richtig Stimmung machen. Das geht auch ohne die ach so wichtige Organisation der Ultras. Zumindest als ich noch da stand
Fanszene |#902
03.11.2018 - 15:08 Uhr
Zitat von BuDDA78
Zitat von DenizBSC

Vorerst wird es keinen organisierten Support der Ostkurve Hertha BSC geben (erstmal nur das Leipzig Spiel gemeint).
Die Hertha Ultras werden dann heute einen Stimmungsboykott durchziehen. Das ist wirklich Schade.
Unabhängig von Recht und Unrecht bezüglich des Vorfalls in Dortmund, muss ich sagen, dass die Fronten sich verhärten und die Parteien wohl gerade außer Kontrolle geraten.

Hoffe trotzdem irgendwie noch auf ein tolles Spiel heute. hahohe.


Wer spricht den da für alle Fans der Ostkurve? Für mich waren die Fans der "Ostkurve" bisher nicht per se ein Teil der Ultras. Gerade jetzt wäre es wichtig, dass die "normalen" Fans richtig Stimmung machen. Das geht auch ohne die ach so wichtige Organisation der Ultras. Zumindest als ich noch da stand


Bin heute auch in der Kurve und hoffe, dass sich viele Mitstreiter zum Singen finden. Hauptsache die Ultras merken, dass sie nicht die Könige im Stadion sind.
Fanszene |#903
03.11.2018 - 15:21 Uhr
Zitat von Hektor1510

Aus Protest gegen Kollektivstrafen (!), stellt mal den Support ein und "bestraft" somit nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch Trainer (der erst in der PK das wichtige Verhältnis Fan-Mannschaft herausgestellt hat für den Erfolg) und die komplette Mannschaft, insbesondere die jungen Spieler.


Ähm, dir ist aber schon klar, dass zuerst der Verein mit seinen Kollektivstrafen die übergroße Mehrheit der Leute bestraft, die mit den Ausschreitungen in Dortmund überhaupt nichts zu tun hatten. Also bitte nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Der Verein hätte diverse andere Maßnahmen treffen können und es hätte heute einen vollkommen normalen Support gegeben. Man hat sich eben, aus welchen Gründen auch immer, anders entschieden und es war abzusehen, was die Konsequenz daraus sein wird. Dementsprechend ist für mich auch immer noch unverständlich, warum man diesen Weg gewählt hat.

Ich hab vor ca. 3 Jahren bei meinem Heimatverein mal einen halbjährigen Boykott der Ultras miterlebt, mit dem man auf Missstände im Verein aufmerksam machen wollte und letztlich auch Veränderungen bewirkt hat. Am Anfang wurde das noch belächelt, nach mehreren Heimspielen ohne dauerhaften Support sah das damals aber schon ganz anders aus. Es gibt bedeutend mehr Menschen, für die ein Stadionerlebniss nicht nur aus Fussball besteht, als mancher das hier gerne darstellt. Wenn ich in Ruhe Fussball schauen möchte, kann ich auch vorm TV bleiben.

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41.21.1.

"Evolutionstheorie: wir stammen vom Affen ab.
Falsch Charles, der Mensch stammt von Waffen ab"
Fanszene |#904
03.11.2018 - 16:27 Uhr
Zitat von Cup-of-Tea
Zitat von DenizBSC

Vorerst wird es keinen organisierten Support der Ostkurve Hertha BSC geben (erstmal nur das Leipzig Spiel gemeint).
Die Hertha Ultras werden dann heute einen Stimmungsboykott durchziehen. Das ist wirklich Schade.
Unabhängig von Recht und Unrecht bezüglich des Vorfalls in Dortmund, muss ich sagen, dass die Fronten sich verhärten und die Parteien wohl gerade außer Kontrolle geraten.

Hoffe trotzdem irgendwie noch auf ein tolles Spiel heute. hahohe.


Das wird so traurig nachher. Bis auf vereinzelte Ha Ho He Rufe von ein paar wird das eine Stille bis auf die Gästefans oder wenn ein Tor fällt sowie dieses „Uh“. Noch schlimmer das ein Treffen am Donnerstag nicht stattgefunden hat zwischen allen Parteien?

Das endet in eine riesige Katastrophe. Am Ende wird es der Mannschaft schaden. Ich hoffe sehr das es nur das Spiel ist und sich wieder alles normalisiert. Der Glaube daran fehlt mir. Nach Düsseldorf Spiel sind ja erstmal wieder 2 Wochen Pause.


So, dass dürfte nun der letzte Beweis dafür sein, dass die selbstinszinierung wichtiger ist, als das Spiel und der Verein Hertha BSC !
Ab auf die stille Treppe !grinsaugen-zuhalten

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Klar dürfte sein, dass eine KO oder KP nur bei einem Aufstieg zieht !
Fanszene |#905
03.11.2018 - 17:25 Uhr
Zitat von filigran60

Ich will gar keine Scanner, Zelte o.ä. aufstellen, meine Lösung gegen Verstöße wäre ein anderer: nur Sitzblöcke, Kartenpreise drastisch erhöhen, Entzug von jeglichen Sonderrechten für Ultras, kein Auswärtskontingent, keine organisierten Auswärtstouren, Ächtung durch den eigenen Klub.
Und dies konsequent und Stück für Stück, solange, bis es alle verstanden haben, es geht hier um organisiertes kriminelles Verhalten, da gibt es keinen Platz für Toleranz.


Womit wir dann englische Verhältnisse hätten. Wunderbar. Sprich mal mit englischen Fans, die beneiden Deutschland für ihre Fankultur und vorallem die Stimmung. Das kann unmöglich dein Ernst sein. Deinen Aussagen zu Folge wage ich auch zu vermuten, dass du dich eher selten in einem Fußballstadion aufhältst.

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Per aka "Der Vikinger" Skjelbred

Hertha BSC

Cleveland Browns
Fanszene |#906
03.11.2018 - 17:43 Uhr
Zitat von herthafantrebbin
Zitat von filigran60

Ich will gar keine Scanner, Zelte o.ä. aufstellen, meine Lösung gegen Verstöße wäre ein anderer: nur Sitzblöcke, Kartenpreise drastisch erhöhen, Entzug von jeglichen Sonderrechten für Ultras, kein Auswärtskontingent, keine organisierten Auswärtstouren, Ächtung durch den eigenen Klub.
Und dies konsequent und Stück für Stück, solange, bis es alle verstanden haben, es geht hier um organisiertes kriminelles Verhalten, da gibt es keinen Platz für Toleranz.


Womit wir dann englische Verhältnisse hätten. Wunderbar. Sprich mal mit englischen Fans, die beneiden Deutschland für ihre Fankultur und vorallem die Stimmung. Das kann unmöglich dein Ernst sein. Deinen Aussagen zu Folge wage ich auch zu vermuten, dass du dich eher selten in einem Fußballstadion aufhältst.


Bisher haben sich diese Leute ja nicht beeindrucken lassen. Irgendwann muss man da harten Maßnahmen anwenden wenn alles andere nicht fruchtet.

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18.05.2013: An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit
Fanszene |#907
03.11.2018 - 17:45 Uhr
Zitat von herthafantrebbin
Zitat von filigran60

Ich will gar keine Scanner, Zelte o.ä. aufstellen, meine Lösung gegen Verstöße wäre ein anderer: nur Sitzblöcke, Kartenpreise drastisch erhöhen, Entzug von jeglichen Sonderrechten für Ultras, kein Auswärtskontingent, keine organisierten Auswärtstouren, Ächtung durch den eigenen Klub.
Und dies konsequent und Stück für Stück, solange, bis es alle verstanden haben, es geht hier um organisiertes kriminelles Verhalten, da gibt es keinen Platz für Toleranz.


Womit wir dann englische Verhältnisse hätten. Wunderbar. Sprich mal mit englischen Fans, die beneiden Deutschland für ihre Fankultur und vorallem die Stimmung. Das kann unmöglich dein Ernst sein. Deinen Aussagen zu Folge wage ich auch zu vermuten, dass du dich eher selten in einem Fußballstadion aufhältst.


Und genau wenn man englische Verhältnisse nicht will - sollte man sich einfach mal an die Regeln & Gesetze halten. Ultras per se sind nicht das Problem - sondern eher bestimmte Ultras (aus einigen Vereinen). Leider gehören unsere dazu. Also wenn man will, dass hier weiterhin alles bezahlbar bleibt, Stimmung tobt, einfach mal akzeptieren: man ist eben nicht der Boss im Stadion!
Fanszene |#908
03.11.2018 - 17:46 Uhr
Zitat von chris_b_84
Seinen Teil dazu leistet auch die Presse. In den Berichten wird immer nur, nicht nur beim Vorfall in Dortmund, von fehlverhalten "der Fans" berichtet. Fehler der Polizei werden nicht genannt. Die Plastikrohre die in Dortmund "zweckendfremdet" wurden, verwandelten sich in den Berichten mal in Holzlatten oder gar in Metallstangen. Auch das, wie in einem Video zu sehen war, 1(!) "Fan" anfangs (mit leeren Händen) aus dem Block kommt, auf die Polizisten einredet und Sekunden später 3 oder 4 Beamte in voller Einsatzkleidung auf ihn einprügeln wird nirgends erwähnt. Es heisst immer nur "die Fans gingen auf die Polizei los"... Und dann setzt sich die Polizei noch auf der Pressekonferenz hin und bildet sich weiter ein zu 100% alles richtig gemacht zu haben.


Dass der Fan aus dem Block kommt, um mit den Polizisten zu reden, ist genauso fake news wie die Mär von irgendwelchen Eisenstangen. Wenn du dich über das eine beschwerst, beschönige bitte nicht das andere. Auf den Bildern ist eindeutig zu erkennen, dass sich zunächst ein Ultra unerlaubt im Sicherheitsbereich aufhält, der sofort in den Block springt (0:03 im Video), als die Polizisten den Sicherheitsbereich betreten. Bierbecher fliegen auch deutlich erkennbar (0:08-0:11), bereits bevor irgendein Fanutensil aufgehoben wird. Als die Polizisten sich dann nach dem Stoffding bücken, springen nach nicht mal drei Sekunden (0:21) zwei Ultras in den Sicherheitsbereich, um die Polizei von der Sicherstellung abzuhalten. Geredet wird da nun wirklich überhaupt nicht. Warum hätte man zum Reden denn eigentlich unbedingt in den Einsatz reinspringen müssen? Das wäre auch vom Zaun aus gegangen. Diese zwei Ultras, die die Polizeimaßnahme verhindern wollen, werden u.a. mithilfe des Schlagstockeinsatzes davon abgehalten - zumindest zielt dieses Zwangsmittel darauf ab.

Übrigens brennt die ganze Zeit über eine Pyrofackel in der zweiten Reihe des Blocks, welche kurz nachdem sie ausgebrannt ist und noch geglüht hat, von dem Ultra (blaue Hassmaske), der sie zuvor auch hielt, auf die Beamten geworfen wird. Hier wurde ja von einigen gerne als Argument gegen die Beschlagnahme angeführt, das Abbrennen der Pyros sei "längst vorbei" gewesen.

Also bitte bei den Fakten bleiben:

Die ersten Ultras, die über den Zaun sprangen, suchten das Gespräch... fake.
Es waren keine weiteren Pyro-Einsätze zu erwarten... fake.


Ich finde, die Maßnahmen sind ein guter erster Schritt. Dass die getroffenen Hunde bellen werden, war absehbar und da wird auch noch mehr kommen, aber wer den Sumpf austrocknen will, darf die Frösche eben nicht fragen.

Die User hier im Thread, die eine Schuld für die Eskalation überwiegend bei der Polizei und ihrer Beschlagnahme einer Fahne gesehen haben, haben hier betont, dass es eben keine gute Idee sei, eine Ultra-Fahne zu beschlagnahmen. Der Tenor aller Sympathisanten mit der Reaktion der Ultras war genau der selbe: eine Ultra-Fahne ist sakrosankt. Wenn es für alle Kenner oder Akteure der Szene absoluter Konsens ist, dass man eine solche nicht beschlagnahmen darf, weil dies deutliche Rechtsbrüche durch die Ultras nach sich zieht und in deren Augen rechtfertigt, dann ist ein Verbot solcher Gegenstände im Stadion die einzig logische Konsequenz. In einem Veranstaltungsort wie einem Stadion ist die Möglichkeit der möglichst effektiven Durchsetzung von Maßnahmen zur Herstellung oder Erhöhung der Sicherheit der Besucher unverzichtbar. Wenn die Ultras in ihrer Privatmoral das Recht, ihre Fahne zu verteidigen höher gewichten, als das der Polizei, Maßnahmen zu Erhöhung der Sicherheit durchzuführen, und hierbei auch zu Angriffen auf dieselbe zu greifen, dann kann man deren Fahnen im Stadion schlichtweg nicht mehr dulden. Es handelt sich hierbei schließlich immer noch um Gegenstände. Eine Notwehr/Nothilfe gegen eine Beschlagnahme ist schlichtweg nicht zu akzeptieren.

In diesem Sinne, liebe Verantwortliche bei Hertha, habt ihr aus meiner Sicht zunächst vieles richtig gemacht. Nun muss an weiteren Maßnahmen gearbeitet werden, wie man sich solcher gewaltbereiter Halbstarker möglichst vollständig entledigt. Bitte nicht nun nachlassen und es bei diesem Zwischenschritt belassen und hoffen, dass alles gut wird.

Ich würde anregen, Fahnen nur bis zu bestimmten Größen beim Einlass zuzulassen. Größere Fahnen, die potentiell für die Verschleierung von Pyro-Aktionen geeignet werden, könnten dann z.B. durch den Verein verwahrt werden und nur zu den Spielen herausgegeben werden. Dann ließe sich zum einen in den Textilien nichts ins Stadion schmuggeln und außerdem ließe sich evtl. erkennen, wer ein "gesundes" Verhältnis zu seinem Eigentum hat und dies durch den Verein aufbewahren lässt und wer eher nicht.


Da es hier ein paar User gibt, die sich sehr, sehr sachlich an der Diskussion beteiligen und den Standpunkt vertreten "Pyro wird man nicht aus den Stadien bekommen", würde mich deren Meinung oder Vorstellung interessieren, wie man mit dem Thema umgehen soll. Eigentlich gibt es ja nur drei Möglichkeiten:

- aktiv gegen die Verwendung in Stadien vorzugehen (mit entsprechenden Begleitgeräuschen, je nach Maßnahmen)
- tolerieren/wegsehen trotz existierender Verbote
- Legalisierung

Insbesondere @Cup-of-Tea s und @Dicksen_Paule s Ansichten dazu würden mich interessieren, weil ich ihre Sichtweisen in der Diskussion als große Bereicherung empfinde.
Fanszene |#909
03.11.2018 - 17:49 Uhr
Da gibt's andere Methoden. Hier ernsthaft die Premier League zu kopieren ist an Schwachsinn ja kaum zu überbieten.

•     •     •

*** Hertha Berliner Sport Club ***
Fanszene |#910
03.11.2018 - 22:03 Uhr
Zitat von wacken
Zitat von Hektor1510

Aus Protest gegen Kollektivstrafen (!), stellt mal den Support ein und "bestraft" somit nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch Trainer (der erst in der PK das wichtige Verhältnis Fan-Mannschaft herausgestellt hat für den Erfolg) und die komplette Mannschaft, insbesondere die jungen Spieler.


Ähm, dir ist aber schon klar, dass zuerst der Verein mit seinen Kollektivstrafen die übergroße Mehrheit der Leute bestraft, die mit den Ausschreitungen in Dortmund überhaupt nichts zu tun hatten. Also bitte nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Der Verein hätte diverse andere Maßnahmen treffen können und es hätte heute einen vollkommen normalen Support gegeben. Man hat sich eben, aus welchen Gründen auch immer, anders entschieden und es war abzusehen, was die Konsequenz daraus sein wird. Dementsprechend ist für mich auch immer noch unverständlich, warum man diesen Weg gewählt hat.

Ich hab vor ca. 3 Jahren bei meinem Heimatverein mal einen halbjährigen Boykott der Ultras miterlebt, mit dem man auf Missstände im Verein aufmerksam machen wollte und letztlich auch Veränderungen bewirkt hat. Am Anfang wurde das noch belächelt, nach mehreren Heimspielen ohne dauerhaften Support sah das damals aber schon ganz anders aus. Es gibt bedeutend mehr Menschen, für die ein Stadionerlebniss nicht nur aus Fussball besteht, als mancher das hier gerne darstellt. Wenn ich in Ruhe Fussball schauen möchte, kann ich auch vorm TV bleiben.


Danke wacken. Besser hätte man es an dieser Stelle nicht erläutern können....

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Stell dir vor, es ist Fußball und keiner geht hin....

"Von meinem dreizehnten Jahr an war mir das eine klar, daß ich entweder ein Dichter oder gar nichts werden wolle."

Hermann Hesse

Danke Kay!
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