Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
@Pickelhaube Erst schreibst Du halbwegs nachvollziehbare Einordnungen und dann kommt so ein letzter Absatz, der schon in sich selbst ziemlich widersprüchlich ist:
Bravo.
Seinen Willen aufzwängen und eine demütigende Handlung erzwingen ist sehr wohl Nötigung und seelische Gewalt. Wenn Dein Differenzieren so weit schon nicht mehr reicht, spricht das leider nicht gerade für Dich.
Holla, da läuft es jetzt völlig schief. Insbesondere eine Bestrafung in so einer potentiell traumatisierenden Form führt eher zu Blockaden, gerade (aber nicht ausschließlich) wenn es nicht wie beim Militär um eine rein monotone Tätigkeit geht wie Rennen, Springen, Steineschleppen o.ä. und man wie beim Fußball möglichst frei und kreativ im Kopf sein muss. Das ist durch lernpsychologische Studien sogar empirisch erwiesen. Lern Vokabeln mit einer hübschen Zeichnung auf der Karte und Du merkst Dir das besser. Pack ein aggressiv aussehendes Motiv drauf und Du lernst es schlechter.
Die These, dass Hertha wegen der Trikotaktion besser spielt, ist auch sehr gewagt. Von der zeitlichen Abfolge würde es passen, wenn man nur das Ergebnis gegen Union und dann die nächsten beiden Ergebnisse betrachtet. Es gibt aber viel mehr was dagegen spricht, wenn man den ganzen Kontext sieht. Hertha hat mE schon in früheren Jahren in brenzligen Situationen gerade bei Heimspielen teils extrem fahrig gespielt und schlecht abgeschnitten, wenn parallel aggressive Stimmung im Fanlager war. Zumindest habe ich das vom letzten oder vorletzten Abstieg noch blass so in Erinnerung (auch wenn ich das teilweise schon verdrängt habe - gerade auch den Platzsturm). Auch nach dem Trainingssturm sah es zunächst richtig schlecht aus. Ich behaupte sogar, dass genau das entscheidend zum Katastrophenderby beigetragen haben könnte: Der Sturm passierte ja nach und wegen Union und es wurde eine neue Eskalationsstufe angekündigt - es wäre also naheliegend, wenn das im nächsten Union-Heimderby mindestens im Hinterkopf ist. Zudem war man davor gegen Hoffenheim stark, gegen Leverkusen mindestens ok und anschließend gegen Augsburg und Stuttgart ebenfalls mindestens ok bis stark. Da ist Union also in der Logik der Serie eher der Ausrutscher und nicht der entscheidende Wendepunkt nach einer Talsohle (der war eher Hoffenheim und Union der Rückschlag).
@Bayer04_KN Ich habe nirgendwo gesagt, dass es ein Komplett-Boykott war. Ein explizit selbst erklärter(!!!) Teil-Boykott war es mE aber sehr wohl. Und genau der ist voll nach hinten losgegangen. Die Stimmung war absolut geil. Natürlich angeheizt durch die Ultras - aber eben nicht nach deren gewöhnlichem Schema, weil sie das als Reaktion auf den Bruch mit dem Team bewusst zurückhalten wollten. Dass auch Du die vermeintliche Strafe darin NICHT erkennen konntest und vielmehr ein hochfunktionales Anheizen erlebt hast, bestätigt die These doch nur noch einmal mehr (und das ist auch nur um eine kleine Ecke gedacht). Aber das habe ich nun eigentlich wirklich schon zigmal geschrieben.
Bravo.
Zitat von Pickelhaube
Aber ich finde in diesem Fall, sollte man differenzieren: Zum Ausziehen des Trikots aufgefordert zu werden, ist m. E. noch akzeptabel. Das ist noch nicht Gewalt in einem strafrechtlichen Sinne.
Aber ich finde in diesem Fall, sollte man differenzieren: Zum Ausziehen des Trikots aufgefordert zu werden, ist m. E. noch akzeptabel. Das ist noch nicht Gewalt in einem strafrechtlichen Sinne.
Seinen Willen aufzwängen und eine demütigende Handlung erzwingen ist sehr wohl Nötigung und seelische Gewalt. Wenn Dein Differenzieren so weit schon nicht mehr reicht, spricht das leider nicht gerade für Dich.
Zitat von Pickelhaube
Und ich weiß nicht, ob ich wirklich so hundertprozentig falsch liege: man kann ja auch Menschen sowohl mit einem Belohnungsprinzip als auch mit einem Strafprinzip zu besseren Leistungen bringen. Ich war früher auch Wehrpflichtiger beim Bund und da hieß es: Der Rekrut muss mehr Angst vor seinem feldwebel haben als vor dem Feind. Ist es völlig ausgeschlossen, dass diese maßnahme der Ultras zum Erfolg der letzten zwei Spiele beigetragen hat aus deiner Sicht?
Und ich weiß nicht, ob ich wirklich so hundertprozentig falsch liege: man kann ja auch Menschen sowohl mit einem Belohnungsprinzip als auch mit einem Strafprinzip zu besseren Leistungen bringen. Ich war früher auch Wehrpflichtiger beim Bund und da hieß es: Der Rekrut muss mehr Angst vor seinem feldwebel haben als vor dem Feind. Ist es völlig ausgeschlossen, dass diese maßnahme der Ultras zum Erfolg der letzten zwei Spiele beigetragen hat aus deiner Sicht?
Holla, da läuft es jetzt völlig schief. Insbesondere eine Bestrafung in so einer potentiell traumatisierenden Form führt eher zu Blockaden, gerade (aber nicht ausschließlich) wenn es nicht wie beim Militär um eine rein monotone Tätigkeit geht wie Rennen, Springen, Steineschleppen o.ä. und man wie beim Fußball möglichst frei und kreativ im Kopf sein muss. Das ist durch lernpsychologische Studien sogar empirisch erwiesen. Lern Vokabeln mit einer hübschen Zeichnung auf der Karte und Du merkst Dir das besser. Pack ein aggressiv aussehendes Motiv drauf und Du lernst es schlechter.
Die These, dass Hertha wegen der Trikotaktion besser spielt, ist auch sehr gewagt. Von der zeitlichen Abfolge würde es passen, wenn man nur das Ergebnis gegen Union und dann die nächsten beiden Ergebnisse betrachtet. Es gibt aber viel mehr was dagegen spricht, wenn man den ganzen Kontext sieht. Hertha hat mE schon in früheren Jahren in brenzligen Situationen gerade bei Heimspielen teils extrem fahrig gespielt und schlecht abgeschnitten, wenn parallel aggressive Stimmung im Fanlager war. Zumindest habe ich das vom letzten oder vorletzten Abstieg noch blass so in Erinnerung (auch wenn ich das teilweise schon verdrängt habe - gerade auch den Platzsturm). Auch nach dem Trainingssturm sah es zunächst richtig schlecht aus. Ich behaupte sogar, dass genau das entscheidend zum Katastrophenderby beigetragen haben könnte: Der Sturm passierte ja nach und wegen Union und es wurde eine neue Eskalationsstufe angekündigt - es wäre also naheliegend, wenn das im nächsten Union-Heimderby mindestens im Hinterkopf ist. Zudem war man davor gegen Hoffenheim stark, gegen Leverkusen mindestens ok und anschließend gegen Augsburg und Stuttgart ebenfalls mindestens ok bis stark. Da ist Union also in der Logik der Serie eher der Ausrutscher und nicht der entscheidende Wendepunkt nach einer Talsohle (der war eher Hoffenheim und Union der Rückschlag).
@Bayer04_KN Ich habe nirgendwo gesagt, dass es ein Komplett-Boykott war. Ein explizit selbst erklärter(!!!) Teil-Boykott war es mE aber sehr wohl. Und genau der ist voll nach hinten losgegangen. Die Stimmung war absolut geil. Natürlich angeheizt durch die Ultras - aber eben nicht nach deren gewöhnlichem Schema, weil sie das als Reaktion auf den Bruch mit dem Team bewusst zurückhalten wollten. Dass auch Du die vermeintliche Strafe darin NICHT erkennen konntest und vielmehr ein hochfunktionales Anheizen erlebt hast, bestätigt die These doch nur noch einmal mehr (und das ist auch nur um eine kleine Ecke gedacht). Aber das habe ich nun eigentlich wirklich schon zigmal geschrieben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spreedampfer92 am 26.04.2022 um 22:18 Uhr bearbeitet Zitat von Spreedampfer92
Exakt das schreibt doch aber auch der Tagesspiegel, dass der an den Spielverlauf anknüpfende akustische Support bei vielen Fans viel besser ankommt und demnach gar nicht als "Strafe" oder Boykott im eigentlichen Sinne vermittelbar ist:
Eigentlich haben die Ultras mit ihrer Bockigkeit ungewollt selbst vorgeführt, dass es so viel besser im Oly funktioniert als ihr Schema F. Das bestätigt Cup of Tea so ja auch nochmal, auch wenn er das wohl eigentlich nicht damit aussagen wollte:
q.e.d.
Jetzt wird es eben so gedeutet, dass man das mit dem (Teil-)Boykott ja gar nicht wirklich wollte, weil es eben ironisch ist, wenn es mit vermeintlicher Strafe besser klappt als ohne. Es stimmt einfach: Leute ohne Selbstreflektion sind meist entweder unfreiwillig komisch (im Sinne von unterhaltsam) oder unfreiwillig peinlich und nervig. Und manchmal eben auch mal beides zugleich...
Zitat von Bayer04_KN
Kann ich bestätigen. Eindeutig von der Fanszene koordinierter akustischer Support. Ich verstehe ehrlichgesagt nicht so wirklich, wie jemand, der im Stadion war, etwas anderes wahrgenommen haben kann.
Kann ich bestätigen. Eindeutig von der Fanszene koordinierter akustischer Support. Ich verstehe ehrlichgesagt nicht so wirklich, wie jemand, der im Stadion war, etwas anderes wahrgenommen haben kann.
Exakt das schreibt doch aber auch der Tagesspiegel, dass der an den Spielverlauf anknüpfende akustische Support bei vielen Fans viel besser ankommt und demnach gar nicht als "Strafe" oder Boykott im eigentlichen Sinne vermittelbar ist:
Quelle: Tagesspiegel
Im „Kurvenecho“ zum Spiel gegen den VfB erklärten die Ultras zudem, dass sie „aufgrund des nicht wegzudiskutierenden Bruchs mit den Spielern“ auf optische Stilmittel wie Schwenkfahnen und Doppelhalter verzichten und „auch das Liedgut mehr dem Geschehen auf dem Rasen anpassen“ würden.
Was daran eine Strafe sein soll, dürfte Nicht-Ultras nur schwer vermittelbar sein. Die meisten Zuschauer jedenfalls empfanden den spielbezogenen und basisdemokratischen Support beim Spiel gegen die Stuttgarter eher als segensreich. Der Mannschaft dürfte es ähnlich ergangen sein.
Was daran eine Strafe sein soll, dürfte Nicht-Ultras nur schwer vermittelbar sein. Die meisten Zuschauer jedenfalls empfanden den spielbezogenen und basisdemokratischen Support beim Spiel gegen die Stuttgarter eher als segensreich. Der Mannschaft dürfte es ähnlich ergangen sein.
Eigentlich haben die Ultras mit ihrer Bockigkeit ungewollt selbst vorgeführt, dass es so viel besser im Oly funktioniert als ihr Schema F. Das bestätigt Cup of Tea so ja auch nochmal, auch wenn er das wohl eigentlich nicht damit aussagen wollte:
Zitat von Cup-of-Tea
Es wurden lediglich die Fangesänge auf das Spielgeschehen angepasst, mit ab und zu mal kurzen Pausen (30 Sekunden oder so).
Und gegen Stuttgart hat das absolut beeindruckend gepasst, wenn bei Fangesängen das halbe Stadion mitmacht. In Erinnerung bleibt mir vor allem "Hertha BSC heißt unser Verein, Hertha BSC wird es immer sein." was sicherlich mindestens 10 Minuten + ging.
Und was ein spielbezogener Support ist, muss ich hier glaube nicht erklären.
Es wurden lediglich die Fangesänge auf das Spielgeschehen angepasst, mit ab und zu mal kurzen Pausen (30 Sekunden oder so).
Und gegen Stuttgart hat das absolut beeindruckend gepasst, wenn bei Fangesängen das halbe Stadion mitmacht. In Erinnerung bleibt mir vor allem "Hertha BSC heißt unser Verein, Hertha BSC wird es immer sein." was sicherlich mindestens 10 Minuten + ging.
Und was ein spielbezogener Support ist, muss ich hier glaube nicht erklären.
q.e.d.
Jetzt wird es eben so gedeutet, dass man das mit dem (Teil-)Boykott ja gar nicht wirklich wollte, weil es eben ironisch ist, wenn es mit vermeintlicher Strafe besser klappt als ohne. Es stimmt einfach: Leute ohne Selbstreflektion sind meist entweder unfreiwillig komisch (im Sinne von unterhaltsam) oder unfreiwillig peinlich und nervig. Und manchmal eben auch mal beides zugleich...
Kein Plan, wie der Tagesspiegel auf eine Strafe kommt, aber gut. Auch zitieren sie halt nur vereinzelte Phase aus dem Kurvenecho, obwohl da viel mehr Stand (bevor jemand fragt, was da genau Stand: Hab den Zettel nicht mehr!). Genauso wurde das Wort "Strafe" auch nie im Kurvenecho geschrieben.
Es wird lediglich auf das optische Stilmittel "Schwenkfahnen und Doppelhalter" verzichtet. Die lässt natürlich eine Fankurve oder ein Auswärtsblock ein wenig trostlos erklingen. Weil Schwenkfahnen/Doppelhalter zur Fankultur gehören, aber das hat 0 mit Stimmungsboykott zu tun (was @Berlin71 hier immer meint ) genauso wenig wie spielbezogener Support. Das wurde übrigens schon in Augsburg so gemacht: spielbezogener Support, keine Doppelhalter/Schwenkfahnen.
@Spreedampfer92
Mir ist das egal, ob spielbezogener Support oder wie es vorher immer war (so viel Unterschied ist da auch nicht). Ich bin nur froh: Volle Stadien, koordinierter Support, Jubeln/Trauer, keine Einschränkungen mehr usw. Einfach mit voller Leidenschaft wieder dabei sein, nach über 2 Jahren. Ich habe hier auch nichts bestätigt, sondern nur meine Meinung gesagt. Jeder kann auch anderer Meinung sein, aber was @Berlin71 hier schreibt mit "Stimmungsboykott" ist komplett märchenhaft. Das ist einfach nur eine bodenlose Frechheit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cup-of-Tea am 26.04.2022 um 22:19 Uhr bearbeitet Zitat von Cup-of-Tea
Kein Plan, wie der Tagesspiegel auf eine Strafe kommt, aber gut. Auch zitieren sie halt nur vereinzelte Phase aus dem Kurvenecho, obwohl da viel mehr Stand (bevor jemand fragt, was da genau Stand: Hab den Zettel nicht mehr!). Genauso wurde das Wort "Strafe" auch nie im Kurvenecho geschrieben.
Kein Plan, wie der Tagesspiegel auf eine Strafe kommt, aber gut. Auch zitieren sie halt nur vereinzelte Phase aus dem Kurvenecho, obwohl da viel mehr Stand (bevor jemand fragt, was da genau Stand: Hab den Zettel nicht mehr!). Genauso wurde das Wort "Strafe" auch nie im Kurvenecho geschrieben.
Das ist doch jetzt fast schon etwas albern. Die Ultras schreiben selbst, dass sie als direkte Reaktion auf den Bruch mit der Mannschaft (warum auch sonst???) die Fahnen weglassen und die Akustik anpassen und das soll dann trotzdem nicht als Strafe/Teil-Boykott whatever gedacht sein? Warum wird es dann in direktem Kontext genannt? Weil es überhaupt keinen Zusammenhang hat?
Zitat von Cup-of-Tea
Es wird lediglich auf das optische Stilmittel "Schwenkfahnen und Doppelhalter" verzichtet. Die lässt natürlich eine Fankurve oder ein Auswärtsblock ein wenig trostlos erklingen. Weil Schwenkfahnen/Doppelhalter zur Fankultur gehören, aber das hat 0 mit Stimmungsboykott zu tun
Es wird lediglich auf das optische Stilmittel "Schwenkfahnen und Doppelhalter" verzichtet. Die lässt natürlich eine Fankurve oder ein Auswärtsblock ein wenig trostlos erklingen. Weil Schwenkfahnen/Doppelhalter zur Fankultur gehören, aber das hat 0 mit Stimmungsboykott zu tun
Auch das erscheint mir nicht wirklich stimmig. Die Fahnen bleiben also als Reaktion weg und damit fehlt für Dich was und es kommt in Deinen Augen trostlos(er) rüber. Aber mit der Stimmung soll das trotzdem nichts machen? Aber beschreibt "trostlos" nicht sogar ganz explizit eine Stimmung? Wobei ich trotzdem sagen würde, dass das Stadion gar nicht so traurig wirkte. Übrigens auch nicht zum Anpfiff. Die Fans hatten alle ihre Schals draußen und ein paar einzelne Fahnen gab es mE sogar auch. Das hat mE voll gereicht und schöne Bilder produziert. Wie der Freiburg-Fan korrekt schrieb, war es etwas anders als gewohnt, fiel aber gar nicht so großartig auf wie man hätte denken können.
Zitat von Cup-of-Tea
Das wurde übrigens schon in Augsburg so gemacht: spielbezogener Support, keine Doppelhalter/Schwenkfahnen.
Das wurde übrigens schon in Augsburg so gemacht: spielbezogener Support, keine Doppelhalter/Schwenkfahnen.
Das ist doch dann aber kein Widerspruch. Augsburg war doch auch schon (direkt) nach Union. Die Eskalation erfolgte ja auch nicht erst, weil die Spieler nach Augsburg nicht in die Kurve bzw. zum Gästeblock gingen. Sie erfolgte (sogar zweifach) nach und wegen den Heim-Blamagen gegen Union, weil die Spieler angeblich so schlecht sind, dass sie im Training Besuch bekommen mussten bzw. wohl als - Zitat - "nächste Eskalationsstufe" eben auch nicht mehr ihr Trikot tragen und ohne das volle Unterstützungsprogramm der Ultras bekommen sollten.
Zitat von Cup-of-Tea
Ich bin nur froh: Volle Stadien, koordinierter Support, Jubeln/Trauer, keine Einschränkungen mehr usw. Einfach mit voller Leidenschaft wieder dabei sein, nach über 2 Jahren.
Ich bin nur froh: Volle Stadien, koordinierter Support, Jubeln/Trauer, keine Einschränkungen mehr usw. Einfach mit voller Leidenschaft wieder dabei sein, nach über 2 Jahren.
Und genau das wäre mE der gemeinsame Nenner, auf den sich wohl alle gerne fast sofort einigen würden. Dann müssen nur ein paar trotzige Kindsköppe endlich aufhören zu bocken. Ich lese ja schon irgendwo heraus, dass Du selbst gar nicht so komplett verbohrt bist wie manche Kollegen - aber vermutlich eben auch nicht illoyal gegenüber diesem Teil der Ultras. Vermutlich kennst Du die Szene deutlich besser als ich und vielleicht könnten gerade Leute wie Du die noch am ehesten erreichen und etwas vermitteln. Ich würde mich jedenfalls auch freuen, wenn wir uns endlich wieder alle voll hinter die Mannschaft stellen und so bald wie möglich den Klassenerhalt klar machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spreedampfer92 am 26.04.2022 um 22:43 Uhr bearbeitet Zitat von Pickelhaube
Ich mag völlig falsch liegen, aber ob nun die "Alten Herthaner der 1980er" (angesichts dessen, was damals häufig passiert ist) sich nun besonders echauffieren sollten, wage ich zu bezweifeln. Meines Erachtens sind die Unterschiede zwischen dem Hertha-Fan-verhalten der alten Zeit und der heutigen Zeit weniger groß als das oft dargestellt wird - zumindest wenn ich den Youtube-Clips zu Hertha und dann ein wahlloses Jahr zwischen 1985 und 1990 eingebe.
Aber wie schon in meinem vorherigen Post gesagt: Mir geht es hier nicht darum, die Ultras zu verteidigen. Mir ging es darum darzustellen, dass Hertha ohne Hardcore-Fans, die einem Verein, der objektiv weder attraktiven noch erfolgreichen Fußball bietet (und auch in den nächsten Jahren keinen wirklich begeisternden Fußball spielen wird, weil die finanielle Situation für Prime-Fußball nicht vorliegen), der für Erfolgsfans und "Happening-Suchende" völlig uninteressant ist und der obendrein auch noch eine für objektive Zuschauer wesentlich sympathischere Konkurrenzt in der eigenen Stadt hat, absolut keine Perspektive hat. Und dass der Verein nebst seiner Angestellten es dringend unterbleiben lassen sollte, diese Fans auch noch durch Zickigkeit zu provozieren. Oder wie es meine Oma immer ausdrückte: Der Kunde ist König. Oder wie man es heute sagt: Kundenbashing schadet dem unternehmen mehr als dem Kunden.
Zitat von Feralus
Das sind aber nicht die jetzigen Ultras sondern da redest du eher von den Leuten die sich jetzt halt über die Ultras aufregen.
Das sind aber nicht die jetzigen Ultras sondern da redest du eher von den Leuten die sich jetzt halt über die Ultras aufregen.
Ich mag völlig falsch liegen, aber ob nun die "Alten Herthaner der 1980er" (angesichts dessen, was damals häufig passiert ist) sich nun besonders echauffieren sollten, wage ich zu bezweifeln. Meines Erachtens sind die Unterschiede zwischen dem Hertha-Fan-verhalten der alten Zeit und der heutigen Zeit weniger groß als das oft dargestellt wird - zumindest wenn ich den Youtube-Clips zu Hertha und dann ein wahlloses Jahr zwischen 1985 und 1990 eingebe.
Aber wie schon in meinem vorherigen Post gesagt: Mir geht es hier nicht darum, die Ultras zu verteidigen. Mir ging es darum darzustellen, dass Hertha ohne Hardcore-Fans, die einem Verein, der objektiv weder attraktiven noch erfolgreichen Fußball bietet (und auch in den nächsten Jahren keinen wirklich begeisternden Fußball spielen wird, weil die finanielle Situation für Prime-Fußball nicht vorliegen), der für Erfolgsfans und "Happening-Suchende" völlig uninteressant ist und der obendrein auch noch eine für objektive Zuschauer wesentlich sympathischere Konkurrenzt in der eigenen Stadt hat, absolut keine Perspektive hat. Und dass der Verein nebst seiner Angestellten es dringend unterbleiben lassen sollte, diese Fans auch noch durch Zickigkeit zu provozieren. Oder wie es meine Oma immer ausdrückte: Der Kunde ist König. Oder wie man es heute sagt: Kundenbashing schadet dem unternehmen mehr als dem Kunden.
Du musst dir keine Sorgen machen, wie kommst Du denn darauf, dass man meinen könnte du verteidigst die Ultras
Zitat von Pickelhaube
Ich war Dir ja noch eine Antwort auf deine konkreten Fragen schuldig, selbstverständlich antworte ich Dir gern:
Meinst du die Stammkundschaft, die 1/3 des Eintrittspreises bezahlt wie die anderen Stammgäste?
Ich meine die Stammkundschaft, die 17 x pro Saison 1/3 des Eintrittspreises bezahlt, aber auch diejenigen, die 10, 15 oder 17x den vollen Eintrittspreis bezahlen. ich meine nicht diejenigen, die sich 2x im Jahr eine Karte kaufen um Hertha gegen Bayern oder gegen Dortmund zu sehen.
Oder meinst du die, die stets in blau weiß ins Stadion und ganz offen für und nicht gegen diesen Verein oder die „Firma“ leben?
Ja, genau die meine ich, diejenigen, die für und nicht gegen den Verein oder die "Firma" leben.
Vielleicht aber auch die, die vor dem Stadion kistenweise vorglühen während die anderen im Stadion und herum die Gastronomie nutzen?
Das kann ich nicht beurteilen, wer da vorglüht, aber meinetwegen eher ja. Die Getränkeumsätze im Stadion sind für mich nicht so essentiell und die Gastronomie in Charlottenburg liegt mir nicht ganz so stark am Herzen. Würde als Kompromiss anbieten: Vorher ein paar Bierchen zum Vorglühen plus nachher ein paar weitere in einer Charlottenburger Kneipe.
Es gibt ja noch die Stammkunden, die den blau weißen „Möchtegernfans“ auch gerne mal Gewalt androhen wenn sie nicht spuren?
Die unterstütze ich nicht. Lehne sowohl Gewalt als auch Androhung von Gewalt ab.
Oder gar die, die die Angestellten des Vereins, der Firma bedrohen!?
Nein, die meine ich auch nicht, wie schon gesagt, lehne ich jede Form von Gewalt und Bedrohung ab. Aber ich finde in diesem Fall, sollte man differenzieren: Zum Ausziehen des Trikots aufgefordert zu werden, ist m. E. noch akzeptabel. Das ist noch nicht Gewalt in einem strafrechtlichen Sinne. Und ich weiß nicht, ob ich wirklich so hundertprozentig falsch liege: man kann ja auch Menschen sowohl mit einem Belohnungsprinzip als auch mit einem Strafprinzip zu besseren Leistungen bringen. Ich war früher auch Wehrpflichtiger beim Bund und da hieß es: Der Rekrut muss mehr Angst vor seinem feldwebel haben als vor dem Feind. Ist es völlig ausgeschlossen, dass diese maßnahme der Ultras zum Erfolg der letzten zwei Spiele beigetragen hat aus deiner Sicht?
Ich war Dir ja noch eine Antwort auf deine konkreten Fragen schuldig, selbstverständlich antworte ich Dir gern:
Meinst du die Stammkundschaft, die 1/3 des Eintrittspreises bezahlt wie die anderen Stammgäste?
Ich meine die Stammkundschaft, die 17 x pro Saison 1/3 des Eintrittspreises bezahlt, aber auch diejenigen, die 10, 15 oder 17x den vollen Eintrittspreis bezahlen. ich meine nicht diejenigen, die sich 2x im Jahr eine Karte kaufen um Hertha gegen Bayern oder gegen Dortmund zu sehen.
Oder meinst du die, die stets in blau weiß ins Stadion und ganz offen für und nicht gegen diesen Verein oder die „Firma“ leben?
Ja, genau die meine ich, diejenigen, die für und nicht gegen den Verein oder die "Firma" leben.
Vielleicht aber auch die, die vor dem Stadion kistenweise vorglühen während die anderen im Stadion und herum die Gastronomie nutzen?
Das kann ich nicht beurteilen, wer da vorglüht, aber meinetwegen eher ja. Die Getränkeumsätze im Stadion sind für mich nicht so essentiell und die Gastronomie in Charlottenburg liegt mir nicht ganz so stark am Herzen. Würde als Kompromiss anbieten: Vorher ein paar Bierchen zum Vorglühen plus nachher ein paar weitere in einer Charlottenburger Kneipe.
Es gibt ja noch die Stammkunden, die den blau weißen „Möchtegernfans“ auch gerne mal Gewalt androhen wenn sie nicht spuren?
Die unterstütze ich nicht. Lehne sowohl Gewalt als auch Androhung von Gewalt ab.
Oder gar die, die die Angestellten des Vereins, der Firma bedrohen!?
Nein, die meine ich auch nicht, wie schon gesagt, lehne ich jede Form von Gewalt und Bedrohung ab. Aber ich finde in diesem Fall, sollte man differenzieren: Zum Ausziehen des Trikots aufgefordert zu werden, ist m. E. noch akzeptabel. Das ist noch nicht Gewalt in einem strafrechtlichen Sinne. Und ich weiß nicht, ob ich wirklich so hundertprozentig falsch liege: man kann ja auch Menschen sowohl mit einem Belohnungsprinzip als auch mit einem Strafprinzip zu besseren Leistungen bringen. Ich war früher auch Wehrpflichtiger beim Bund und da hieß es: Der Rekrut muss mehr Angst vor seinem feldwebel haben als vor dem Feind. Ist es völlig ausgeschlossen, dass diese maßnahme der Ultras zum Erfolg der letzten zwei Spiele beigetragen hat aus deiner Sicht?
Ich möchte nur noch auf deine letzte Frage antworten, ausnahmsweise mit einer Gegenfrage:
Meinst du wirklich Angst ist leistungssteigernd?
Und nein euer Verhalten hat nicht dazu beigetragen, dass wir zwei Siege eingefahren haben oder war der Trainingsbesuch für den darauffolgenden „Erfolg“ auch verantwortlich.
Tut mir leid aber wir beide kommen nicht auf einen Nenner!
Zitat von Der-Neue
Ich möchte nur noch auf deine letzte Frage antworten, ausnahmsweise mit einer Gegenfrage:
Meinst du wirklich Angst ist leistungssteigernd?
Und nein euer Verhalten hat nicht dazu beigetragen, dass wir zwei Siege eingefahren haben oder war der Trainingsbesuch für den darauffolgenden „Erfolg“ auch verantwortlich.
Tut mir leid aber wir beide kommen nicht auf einen Nenner!
Zitat von Pickelhaube
Ich war Dir ja noch eine Antwort auf deine konkreten Fragen schuldig, selbstverständlich antworte ich Dir gern:
Meinst du die Stammkundschaft, die 1/3 des Eintrittspreises bezahlt wie die anderen Stammgäste?
Ich meine die Stammkundschaft, die 17 x pro Saison 1/3 des Eintrittspreises bezahlt, aber auch diejenigen, die 10, 15 oder 17x den vollen Eintrittspreis bezahlen. ich meine nicht diejenigen, die sich 2x im Jahr eine Karte kaufen um Hertha gegen Bayern oder gegen Dortmund zu sehen.
Oder meinst du die, die stets in blau weiß ins Stadion und ganz offen für und nicht gegen diesen Verein oder die „Firma“ leben?
Ja, genau die meine ich, diejenigen, die für und nicht gegen den Verein oder die "Firma" leben.
Vielleicht aber auch die, die vor dem Stadion kistenweise vorglühen während die anderen im Stadion und herum die Gastronomie nutzen?
Das kann ich nicht beurteilen, wer da vorglüht, aber meinetwegen eher ja. Die Getränkeumsätze im Stadion sind für mich nicht so essentiell und die Gastronomie in Charlottenburg liegt mir nicht ganz so stark am Herzen. Würde als Kompromiss anbieten: Vorher ein paar Bierchen zum Vorglühen plus nachher ein paar weitere in einer Charlottenburger Kneipe.
Es gibt ja noch die Stammkunden, die den blau weißen „Möchtegernfans“ auch gerne mal Gewalt androhen wenn sie nicht spuren?
Die unterstütze ich nicht. Lehne sowohl Gewalt als auch Androhung von Gewalt ab.
Oder gar die, die die Angestellten des Vereins, der Firma bedrohen!?
Nein, die meine ich auch nicht, wie schon gesagt, lehne ich jede Form von Gewalt und Bedrohung ab. Aber ich finde in diesem Fall, sollte man differenzieren: Zum Ausziehen des Trikots aufgefordert zu werden, ist m. E. noch akzeptabel. Das ist noch nicht Gewalt in einem strafrechtlichen Sinne. Und ich weiß nicht, ob ich wirklich so hundertprozentig falsch liege: man kann ja auch Menschen sowohl mit einem Belohnungsprinzip als auch mit einem Strafprinzip zu besseren Leistungen bringen. Ich war früher auch Wehrpflichtiger beim Bund und da hieß es: Der Rekrut muss mehr Angst vor seinem feldwebel haben als vor dem Feind. Ist es völlig ausgeschlossen, dass diese maßnahme der Ultras zum Erfolg der letzten zwei Spiele beigetragen hat aus deiner Sicht?
Ich war Dir ja noch eine Antwort auf deine konkreten Fragen schuldig, selbstverständlich antworte ich Dir gern:
Meinst du die Stammkundschaft, die 1/3 des Eintrittspreises bezahlt wie die anderen Stammgäste?
Ich meine die Stammkundschaft, die 17 x pro Saison 1/3 des Eintrittspreises bezahlt, aber auch diejenigen, die 10, 15 oder 17x den vollen Eintrittspreis bezahlen. ich meine nicht diejenigen, die sich 2x im Jahr eine Karte kaufen um Hertha gegen Bayern oder gegen Dortmund zu sehen.
Oder meinst du die, die stets in blau weiß ins Stadion und ganz offen für und nicht gegen diesen Verein oder die „Firma“ leben?
Ja, genau die meine ich, diejenigen, die für und nicht gegen den Verein oder die "Firma" leben.
Vielleicht aber auch die, die vor dem Stadion kistenweise vorglühen während die anderen im Stadion und herum die Gastronomie nutzen?
Das kann ich nicht beurteilen, wer da vorglüht, aber meinetwegen eher ja. Die Getränkeumsätze im Stadion sind für mich nicht so essentiell und die Gastronomie in Charlottenburg liegt mir nicht ganz so stark am Herzen. Würde als Kompromiss anbieten: Vorher ein paar Bierchen zum Vorglühen plus nachher ein paar weitere in einer Charlottenburger Kneipe.
Es gibt ja noch die Stammkunden, die den blau weißen „Möchtegernfans“ auch gerne mal Gewalt androhen wenn sie nicht spuren?
Die unterstütze ich nicht. Lehne sowohl Gewalt als auch Androhung von Gewalt ab.
Oder gar die, die die Angestellten des Vereins, der Firma bedrohen!?
Nein, die meine ich auch nicht, wie schon gesagt, lehne ich jede Form von Gewalt und Bedrohung ab. Aber ich finde in diesem Fall, sollte man differenzieren: Zum Ausziehen des Trikots aufgefordert zu werden, ist m. E. noch akzeptabel. Das ist noch nicht Gewalt in einem strafrechtlichen Sinne. Und ich weiß nicht, ob ich wirklich so hundertprozentig falsch liege: man kann ja auch Menschen sowohl mit einem Belohnungsprinzip als auch mit einem Strafprinzip zu besseren Leistungen bringen. Ich war früher auch Wehrpflichtiger beim Bund und da hieß es: Der Rekrut muss mehr Angst vor seinem feldwebel haben als vor dem Feind. Ist es völlig ausgeschlossen, dass diese maßnahme der Ultras zum Erfolg der letzten zwei Spiele beigetragen hat aus deiner Sicht?
Ich möchte nur noch auf deine letzte Frage antworten, ausnahmsweise mit einer Gegenfrage:
Meinst du wirklich Angst ist leistungssteigernd?
Und nein euer Verhalten hat nicht dazu beigetragen, dass wir zwei Siege eingefahren haben oder war der Trainingsbesuch für den darauffolgenden „Erfolg“ auch verantwortlich.
Tut mir leid aber wir beide kommen nicht auf einen Nenner!
Ich möchte mich auch direkt anschließen. Angst und Einschüchterungen sind keine Motivation. Diesmal war‘s das Trikot und nächstes Mal wird dann wahrscheinlich die Hose runter gefordert. Man hätte die Aktion nicht so einfach auf sich beruhen lassen sollen. Da wir bei noch mehr Unruhe aber sicher abgestiegen wären, musste man wohl diesen Kompromiss machen und die Sache auf sich beruhen lassen, um sich wirklich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Zitat von Ron-D
Zitat von Der-Neue
Das Auffordern zum Ausziehen des Trikots ist sicherlich keine Straftat aber was wäre die Konsequenz gewesen, wenn alle Spieler das Verneint hätten? Darüber hinaus wurden die Spieler bedroht, was wiederum eine Straftat ist.
Zu dem Thema gibt es keine 2 Meinungen. Das war ein Bärendienst und absoluter Mist, mit dem sich jeder einzelne "Fan" lächerlich gemacht hat + den Verein und seine eh schon schlechte Außendarstellung massiv beschädigt hat.
Zitat von Pickelhaube
Nein, die meine ich auch nicht, wie schon gesagt, lehne ich jede Form von Gewalt und Bedrohung ab. Aber ich finde in diesem Fall, sollte man differenzieren: Zum Ausziehen des Trikots aufgefordert zu werden, ist m. E. noch akzeptabel. Das ist noch nicht Gewalt in einem strafrechtlichen Sinne. Und ich weiß nicht, ob ich wirklich so hundertprozentig falsch liege: man kann ja auch Menschen sowohl mit einem Belohnungsprinzip als auch mit einem Strafprinzip zu besseren Leistungen bringen.
Nein, die meine ich auch nicht, wie schon gesagt, lehne ich jede Form von Gewalt und Bedrohung ab. Aber ich finde in diesem Fall, sollte man differenzieren: Zum Ausziehen des Trikots aufgefordert zu werden, ist m. E. noch akzeptabel. Das ist noch nicht Gewalt in einem strafrechtlichen Sinne. Und ich weiß nicht, ob ich wirklich so hundertprozentig falsch liege: man kann ja auch Menschen sowohl mit einem Belohnungsprinzip als auch mit einem Strafprinzip zu besseren Leistungen bringen.
Das Auffordern zum Ausziehen des Trikots ist sicherlich keine Straftat aber was wäre die Konsequenz gewesen, wenn alle Spieler das Verneint hätten? Darüber hinaus wurden die Spieler bedroht, was wiederum eine Straftat ist.
Zu dem Thema gibt es keine 2 Meinungen. Das war ein Bärendienst und absoluter Mist, mit dem sich jeder einzelne "Fan" lächerlich gemacht hat + den Verein und seine eh schon schlechte Außendarstellung massiv beschädigt hat.
Besagter Text aus dem Kurvenecho komplett.
https://bilderupload.org/image/352f46141-20220425-123727.jpg
https://bilderupload.org/image/352f46141-20220425-123727.jpg
Zitat von roquebsc
Besagter Text aus dem Kurvenecho komplett.
https://bilderupload.org/image/352f46141-20220425-123727.jpg
Besagter Text aus dem Kurvenecho komplett.
https://bilderupload.org/image/352f46141-20220425-123727.jpg
Null Einsicht, nur Gelaber. Wenigstens sehen sie selbst ein, dass sie eher die jungen aufopferungsvollen verunsichert haben. War bisher immer froh wenn die Ultras dabei waren, aber mittlerweile können sie von mir aus gerne fern bleiben.
Zitat von andiQB
Zitat von Ron-D
Zitat von Der-Neue
Das Auffordern zum Ausziehen des Trikots ist sicherlich keine Straftat aber was wäre die Konsequenz gewesen, wenn alle Spieler das Verneint hätten? Darüber hinaus wurden die Spieler bedroht, was wiederum eine Straftat ist.
Zu dem Thema gibt es keine 2 Meinungen. Das war ein Bärendienst und absoluter Mist, mit dem sich jeder einzelne "Fan" lächerlich gemacht hat + den Verein und seine eh schon schlechte Außendarstellung massiv beschädigt hat.
Zitat von Pickelhaube
Nein, die meine ich auch nicht, wie schon gesagt, lehne ich jede Form von Gewalt und Bedrohung ab. Aber ich finde in diesem Fall, sollte man differenzieren: Zum Ausziehen des Trikots aufgefordert zu werden, ist m. E. noch akzeptabel. Das ist noch nicht Gewalt in einem strafrechtlichen Sinne. Und ich weiß nicht, ob ich wirklich so hundertprozentig falsch liege: man kann ja auch Menschen sowohl mit einem Belohnungsprinzip als auch mit einem Strafprinzip zu besseren Leistungen bringen.
Nein, die meine ich auch nicht, wie schon gesagt, lehne ich jede Form von Gewalt und Bedrohung ab. Aber ich finde in diesem Fall, sollte man differenzieren: Zum Ausziehen des Trikots aufgefordert zu werden, ist m. E. noch akzeptabel. Das ist noch nicht Gewalt in einem strafrechtlichen Sinne. Und ich weiß nicht, ob ich wirklich so hundertprozentig falsch liege: man kann ja auch Menschen sowohl mit einem Belohnungsprinzip als auch mit einem Strafprinzip zu besseren Leistungen bringen.
Das Auffordern zum Ausziehen des Trikots ist sicherlich keine Straftat aber was wäre die Konsequenz gewesen, wenn alle Spieler das Verneint hätten? Darüber hinaus wurden die Spieler bedroht, was wiederum eine Straftat ist.
Zu dem Thema gibt es keine 2 Meinungen. Das war ein Bärendienst und absoluter Mist, mit dem sich jeder einzelne "Fan" lächerlich gemacht hat + den Verein und seine eh schon schlechte Außendarstellung massiv beschädigt hat.
Auch wenn ich den Text gut finde: Der Text ist nicht von mir!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Der-Neue am 27.04.2022 um 10:38 Uhr bearbeitet
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