Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von Xron85
Die Stimmung ohne Ultras war in der Zeit der Maßnahmen ein Witz. Das die Stimmung beim Spiel gegen Stuttgart nicht so schlecht war, liegt doch lediglich an dem Verlauf des Spiels. Wenn ich mir einige Aussagen so durchlese, fehlt es da an Objektivität und logischer Schlussfolgerung . Wo war die tolle Stimmung denn gegen Union? Lediglich ein Teil der Ostkurve und sehr wenige außerhalb hatte nach dem 1:3 noch versucht etwas zu bewegen, viele vom Rest waren schon auf dem Nachhauseweg.
Sicher kann man nicht alle außerhalb der OK über einen Kamm scheren, aber eben auch nicht im Supporterbereich.
Ich finde den Stimmungsboykott der Ultras und Teile drumherum, vor allem in der jetzigen Situation, selber unangebracht. Die symbolische Aufforderung das Trikot nach der dritten Niederlage diese Saison gegen Union abzulegen, fand ich allerdings absolute legitim. Drei Niederlagen gegen den Stadtrivalen sind weitaus demütigender, als unser Trikot für diesen Moment abzulegen. Wer die Symbolik dahinter nicht versteht, versteht nicht was Fußball einigen bedeutet, eben nicht nur eine Nebensache.
Ultras hier teilweise als Selbstdarsteller, Assis, dumm und sonst was alles hinzustellen, ist nichts weiter als ein Feindbild zu projizieren, überwiegend undifferenziert und unsachlich.
Das kann der einfach gestrickte Mensch in seiner Blase immer besonders gut, die Rechten, die Linken, die Schwurbler, die Putinversteher.
Das erkennt man schon daran, dass ich hier offensichtlich sofort als regelmäßiger OK Besucher oder gar Ultra gesehen werde, dem ist allerdings nicht so.
Achso, weil die Frage hier aufkam.
In den meisten Ultra Gruppen, wie auch bei den Herlekins, ist eine Mitgliedschaft im Verein Pflicht.
Die Stimmung ohne Ultras war in der Zeit der Maßnahmen ein Witz. Das die Stimmung beim Spiel gegen Stuttgart nicht so schlecht war, liegt doch lediglich an dem Verlauf des Spiels. Wenn ich mir einige Aussagen so durchlese, fehlt es da an Objektivität und logischer Schlussfolgerung . Wo war die tolle Stimmung denn gegen Union? Lediglich ein Teil der Ostkurve und sehr wenige außerhalb hatte nach dem 1:3 noch versucht etwas zu bewegen, viele vom Rest waren schon auf dem Nachhauseweg.
Sicher kann man nicht alle außerhalb der OK über einen Kamm scheren, aber eben auch nicht im Supporterbereich.
Ich finde den Stimmungsboykott der Ultras und Teile drumherum, vor allem in der jetzigen Situation, selber unangebracht. Die symbolische Aufforderung das Trikot nach der dritten Niederlage diese Saison gegen Union abzulegen, fand ich allerdings absolute legitim. Drei Niederlagen gegen den Stadtrivalen sind weitaus demütigender, als unser Trikot für diesen Moment abzulegen. Wer die Symbolik dahinter nicht versteht, versteht nicht was Fußball einigen bedeutet, eben nicht nur eine Nebensache.
Ultras hier teilweise als Selbstdarsteller, Assis, dumm und sonst was alles hinzustellen, ist nichts weiter als ein Feindbild zu projizieren, überwiegend undifferenziert und unsachlich.
Das kann der einfach gestrickte Mensch in seiner Blase immer besonders gut, die Rechten, die Linken, die Schwurbler, die Putinversteher.
Das erkennt man schon daran, dass ich hier offensichtlich sofort als regelmäßiger OK Besucher oder gar Ultra gesehen werde, dem ist allerdings nicht so.
Achso, weil die Frage hier aufkam.
In den meisten Ultra Gruppen, wie auch bei den Herlekins, ist eine Mitgliedschaft im Verein Pflicht.
Tut mir leid aber ganz, ganz schlimmer Kommentar!
Einfach gestrickt sind die Anderen aber nicht du selbst?
Und Logisch ist auch nur deine Denkweise, alle anderen sind Schwurbler und sogar Putinversteher?
Kollege, dass ist einfach nur peinlich!
Guten Morgen.
Ich hab die Kommentare seit gestern ein wenig verfolgt. Auf den ersten Kommentar hatte ich gar nicht reagieren wollen, da dass hier nach meinem Verständnis nicht viel bringt. Da aber dein zweiter Kommentar etwas ausführlicher ist, möchte ich als bunt und vielfältig denkender Hertha Fan doch meine Meinung zu diesem Thema äußern.
Erstens brauchen wir weder auf noch neben noch sonstwo auf dieser Welt Gewalt. Diese kann mit Einschüchterung weil ich nunmal der Überlegende bin beginnen, und setzt sich über Bedrohung bis zur Ausführung vielleicht von Gewaltanwendung fort.
Ich halte nichts von dieser Form der Kultur des Stärkeren.
Ja und wer diese für gut, richtig und wichtig hält muss durch Geschlossenheit in seine Schranken gewiesen werden. Hier wurden einfach schon viel zu lange Grenzen überschritten, die mit, Leidenschaft und Fan sein und auch mit dem Fußball an sich nichts zu tun haben.
Ich verstehe, dass der Ein oder andere Einzelne sich in der Gruppe wohlfühlt und dieses Gefühl der Zugehörigkeit ihm oder ihr eben auch Halt gibt.
Wenn diese Gruppen wie auch jeder andere Fan sich aber weder an allgemeine Regeln des Miteinanders hält, Wertschätzung oder Respekt dem anders denkenden Fan oder sogar Spieler oder einfach nur Menschen für unwichtig hält, dann haben wir in den Stadien aber generell in unser Gesellschaft einfach ein großes Problem.
Das fängt oft in der Anonymität des Netztes an oder auch mit Schmierereien oder woanders im Alltag.
Wir haben es scheinbar auch im Jahr Dreitausend noch nicht gelernt und halten es scheinbar auch immer noch nicht für Lebensnotwendig miteinander wertschätzend zu kommunizieren.
Wir sind nun mal alle unterschiedlich und jeder von uns hatte und hat andere Voraussetzungen für sein Leben geschenkt bekommen. Wir erleben Frust im Alltag, im Beruf oder woanders oder aber auch umgekehrt und sind dementsprechend mit unserem Dasein ziemlich zufrieden.
Weder dem einen noch dem anderen steht es aber zu dies durch Arroganz oder Abwertung noch über Gewalt dem Anderen gegenüber zu äußern.
Ich z.B. ich schätze tolle, kreative Choreos natürlich wie viele andere hier auch sehr aber bin trotzdem der Meinung, dass es demjenigen der zu dieser Art der Unterhaltung beiträgt nicht das Recht gibt sich über dem anderen Fan zu stellen oder zu denken, dass er der wahre Fan wäre. Weil jemand singt oder gröhlt macht es ihm auch nicht wertvoller als den Fan der seinen Club im stillen begleitet.
Wie jemand seinem Verein im Herzen trägt und begleitet, ob phasenweise oder ein lebenslang, laut oder leise, braucht doch gar nicht von uns bewertet werden. Wer sind wir denn das wir wissen was richtig und wahr ist und was eben das Gegenteil ist ?
Jeder soll auf seine Art seinen Fußball Club begleiten dürfen aber auf eine wertschätzende Art und Weise und ohne jegliche Form von Gewalt oder Androhung von Gewalt.
Das dies möglich ist sieht man in anderen Foren, in anderen Stadien dieser Welt.
Wir sollten anfangen Gewalt zu verbannen und einfach unser aller Spiel, welches uns das Leben oft soviel erträglicher macht aber auch Kummer bringt, einfach als schönste Nebensache der Welt verstehen und irgendwann eben auch verinnerlichen!
Wenn wir das alle hinbekommen, ist der Fußball das was er sein sollte , nämlich ein großartiges Spiel was uns in aller erster Linie zusammen bringen soll und glücklich machen soll, was uns Halt aber auch Normen des Zusammenlebens schenken kann, wir müssen diese Möglichkeit dieses Spiels nur auch als solche verstehen und nichts daraus machen was uns mehr schadet als das es uns gut tut.
Lasst uns Hertha begleiten und unterstützen alle gemeinsam und alle gerne anders aber auf eine wertschätzende Art und Weise eben.
In dem Sinne
HaHoHe
Ich hab die Kommentare seit gestern ein wenig verfolgt. Auf den ersten Kommentar hatte ich gar nicht reagieren wollen, da dass hier nach meinem Verständnis nicht viel bringt. Da aber dein zweiter Kommentar etwas ausführlicher ist, möchte ich als bunt und vielfältig denkender Hertha Fan doch meine Meinung zu diesem Thema äußern.
Erstens brauchen wir weder auf noch neben noch sonstwo auf dieser Welt Gewalt. Diese kann mit Einschüchterung weil ich nunmal der Überlegende bin beginnen, und setzt sich über Bedrohung bis zur Ausführung vielleicht von Gewaltanwendung fort.
Ich halte nichts von dieser Form der Kultur des Stärkeren.
Ja und wer diese für gut, richtig und wichtig hält muss durch Geschlossenheit in seine Schranken gewiesen werden. Hier wurden einfach schon viel zu lange Grenzen überschritten, die mit, Leidenschaft und Fan sein und auch mit dem Fußball an sich nichts zu tun haben.
Ich verstehe, dass der Ein oder andere Einzelne sich in der Gruppe wohlfühlt und dieses Gefühl der Zugehörigkeit ihm oder ihr eben auch Halt gibt.
Wenn diese Gruppen wie auch jeder andere Fan sich aber weder an allgemeine Regeln des Miteinanders hält, Wertschätzung oder Respekt dem anders denkenden Fan oder sogar Spieler oder einfach nur Menschen für unwichtig hält, dann haben wir in den Stadien aber generell in unser Gesellschaft einfach ein großes Problem.
Das fängt oft in der Anonymität des Netztes an oder auch mit Schmierereien oder woanders im Alltag.
Wir haben es scheinbar auch im Jahr Dreitausend noch nicht gelernt und halten es scheinbar auch immer noch nicht für Lebensnotwendig miteinander wertschätzend zu kommunizieren.
Wir sind nun mal alle unterschiedlich und jeder von uns hatte und hat andere Voraussetzungen für sein Leben geschenkt bekommen. Wir erleben Frust im Alltag, im Beruf oder woanders oder aber auch umgekehrt und sind dementsprechend mit unserem Dasein ziemlich zufrieden.
Weder dem einen noch dem anderen steht es aber zu dies durch Arroganz oder Abwertung noch über Gewalt dem Anderen gegenüber zu äußern.
Ich z.B. ich schätze tolle, kreative Choreos natürlich wie viele andere hier auch sehr aber bin trotzdem der Meinung, dass es demjenigen der zu dieser Art der Unterhaltung beiträgt nicht das Recht gibt sich über dem anderen Fan zu stellen oder zu denken, dass er der wahre Fan wäre. Weil jemand singt oder gröhlt macht es ihm auch nicht wertvoller als den Fan der seinen Club im stillen begleitet.
Wie jemand seinem Verein im Herzen trägt und begleitet, ob phasenweise oder ein lebenslang, laut oder leise, braucht doch gar nicht von uns bewertet werden. Wer sind wir denn das wir wissen was richtig und wahr ist und was eben das Gegenteil ist ?
Jeder soll auf seine Art seinen Fußball Club begleiten dürfen aber auf eine wertschätzende Art und Weise und ohne jegliche Form von Gewalt oder Androhung von Gewalt.
Das dies möglich ist sieht man in anderen Foren, in anderen Stadien dieser Welt.
Wir sollten anfangen Gewalt zu verbannen und einfach unser aller Spiel, welches uns das Leben oft soviel erträglicher macht aber auch Kummer bringt, einfach als schönste Nebensache der Welt verstehen und irgendwann eben auch verinnerlichen!
Wenn wir das alle hinbekommen, ist der Fußball das was er sein sollte , nämlich ein großartiges Spiel was uns in aller erster Linie zusammen bringen soll und glücklich machen soll, was uns Halt aber auch Normen des Zusammenlebens schenken kann, wir müssen diese Möglichkeit dieses Spiels nur auch als solche verstehen und nichts daraus machen was uns mehr schadet als das es uns gut tut.
Lasst uns Hertha begleiten und unterstützen alle gemeinsam und alle gerne anders aber auf eine wertschätzende Art und Weise eben.
In dem Sinne
HaHoHe
Hot Take: Die Aktion der Ultras nach dem Derby (fand ich nicht gut), hat am Ende geholfen, weil die Mannschaft sich in einem "Wir gegen Alle" verschworen hat. Daher auch keine Ehrenrunde ohne Kurve.
War natürlich nicht die Intention der Ultras, aber Gruppenpsychologie funktioniert auf mysteriösen Wegen. Der gemeinsame Feind, eint.
War natürlich nicht die Intention der Ultras, aber Gruppenpsychologie funktioniert auf mysteriösen Wegen. Der gemeinsame Feind, eint.
Zitat von Xron85
Die symbolische Aufforderung das Trikot nach der dritten Niederlage diese Saison gegen Union abzulegen, fand ich allerdings absolute legitim. Drei Niederlagen gegen den Stadtrivalen sind weitaus demütigender, als unser Trikot für diesen Moment abzulegen. Wer die Symbolik dahinter nicht versteht, versteht nicht was Fußball einigen bedeutet, eben nicht nur eine Nebensache.
Die symbolische Aufforderung das Trikot nach der dritten Niederlage diese Saison gegen Union abzulegen, fand ich allerdings absolute legitim. Drei Niederlagen gegen den Stadtrivalen sind weitaus demütigender, als unser Trikot für diesen Moment abzulegen. Wer die Symbolik dahinter nicht versteht, versteht nicht was Fußball einigen bedeutet, eben nicht nur eine Nebensache.
Diese Aktion war in keiner Weise legitim. Es zeigt nur das Selbstverständnis der Ultras, dass sie allein nur bestimmen, wie man mit einer Derbyniederlage umgeht.
Ein sehr guter Freund von mir ist Fan von Bremen. Ich fragte ihn vor ein paar Wochen, ob wir am letzten Spieltag gucken wollen, ob wir da noch Tickets kriegen, weil ich an dem Wochenende in Hamburg bin und da bietet sich ein Abstecher nach Bremen an. Er meinte, dass er das Spiel lieber allein zuhause schaut, wenn es da noch um was geht. Andere sitzen nach Niederlagen auf der Tribüne und weinen. Wieder andere verlassen frühzeitig das Stadion aus Frust. Willst du mir (und allen anderen hier) ernsthaft erzählen, dass nur den Leuten der Verein etwas bedeutet, die unten in der Kurve stehen? Menschen gehen unterschiedlich mit den Emotionen beim Fußball um. Auch können welche vor lauter Emotion und Fokusierung auf das Spiel nicht irgendwelche Lieder trällern oder sich auf Choreos konzentrieren. Wer da anfängt irgendwelche Ranglisten in Puntko Fansein aufstellen zu wollen, zeigt einfach nur, dass er selbst keine Ahnung von Emotionen und Fußball hat.
Der kleinste gemeinsame Nenner sollte allerdings sein, dass es keine Übergriffe auf die Spieler oder sonstwen gibt. Und davon haben sich die Ultras verabschiedet.
Zitat von Chillaking
Hot Take: Die Aktion der Ultras nach dem Derby (fand ich nicht gut), hat am Ende geholfen, weil die Mannschaft sich in einem "Wir gegen Alle" verschworen hat. Daher auch keine Ehrenrunde ohne Kurve.
War natürlich nicht die Intention der Ultras, aber Gruppenpsychologie funktioniert auf mysteriösen Wegen. Der gemeinsame Feind, eint.
Hot Take: Die Aktion der Ultras nach dem Derby (fand ich nicht gut), hat am Ende geholfen, weil die Mannschaft sich in einem "Wir gegen Alle" verschworen hat. Daher auch keine Ehrenrunde ohne Kurve.
War natürlich nicht die Intention der Ultras, aber Gruppenpsychologie funktioniert auf mysteriösen Wegen. Der gemeinsame Feind, eint.
Es gab auch seit der Aktion keine Corona-Fälle mehr im Kader und es wurde auch kein Spieler von einem Löwen angefallen. Beides hat ähnlich viel miteinander zu tun.
Das Trainerteam setzt seit Arbeitsbeginn den Fokus auf diese Spiele nach dem Derby.
Nach dem Trainingsbesuch im Januar gab es noch einen Punkt aus den folgenden sieben Spielen. War das auch ein Effekt einer Ultra-Aktion?
Bei anderen Mannschaften (u.a. Union!) ist es Fan-Konsens, daß die eigene Mannschaft nicht ausgepfffen wird.
Davon sind wir leider weit entfernt. Als ob das Spieler motivieren würde, wenn man sie auspfeift und beschimpft...
Meines Erachtens ist Fansein qua definitionem nicht konditional, muß bedingungslos sein. Alles andere ist selbstsüchtige Nabelschau und entfernt sich vom eigentlichen Wortverständnis.
Davon sind wir leider weit entfernt. Als ob das Spieler motivieren würde, wenn man sie auspfeift und beschimpft...
Meines Erachtens ist Fansein qua definitionem nicht konditional, muß bedingungslos sein. Alles andere ist selbstsüchtige Nabelschau und entfernt sich vom eigentlichen Wortverständnis.
Zitat von Yehuda00
Bei anderen Mannschaften (u.a. Union!) ist es Fan-Konsens, daß die eigene Mannschaft nicht ausgepfffen wird.
Davon sind wir leider weit entfernt. Als ob das Spieler motivieren würde, wenn man sie auspfeift und beschimpft...
Meines Erachtens ist Fansein qua definitionem nicht konditional, muß bedingungslos sein. Alles andere ist selbstsüchtige Nabelschau und entfernt sich vom eigentlichen Wortverständnis.
Bei anderen Mannschaften (u.a. Union!) ist es Fan-Konsens, daß die eigene Mannschaft nicht ausgepfffen wird.
Davon sind wir leider weit entfernt. Als ob das Spieler motivieren würde, wenn man sie auspfeift und beschimpft...
Meines Erachtens ist Fansein qua definitionem nicht konditional, muß bedingungslos sein. Alles andere ist selbstsüchtige Nabelschau und entfernt sich vom eigentlichen Wortverständnis.
Ich finde das auspfeifen auch albern. Mal geht ein Plan auf mal nicht. Mal kann man ein Spiel drehen Mal nicht.. ist einfach so. Man kann unzufrieden sein als Fan aber das sind die Spieler doch selber auch wenn sie hinten liegen oder einfach nichts auf die Kette bekommen weil der Gegner einfach immer gefühlt 2 mann mehr hat und der eigene plan nicht greift.
Egal in welcher Situation die eigene Mannschaft muss motiviert werden von uns Fans.
Ich halte es auch für absolut nicht nachvollziehbar, so eine Aktion seitens der Ultras zu legitimieren. Wir alle sind frustriert über die - mal wieder - schwache Saison mit etlichen Klatschen, schlechten Spielen und einem abermals harten Abstiegskampf.
Es ist auch vollkommen in Ordnung, frustriert zu sein. Man gibt als Fan alles und ist mit dem Herzen beim Verein. Man freut sich über Siege und ist traurig/wütend nach Niederlagen. Gerade von letzteren gab es in dieser Saison und vor allem in der Rückrunde reichlich. Die Mannschaft hat also ausreichend Gründe geliefert, enttäuscht von ihren Darbietungen zu sein. Deswegen verstehe ich, dass die Ultras frustriert sind.
Überhaupt nicht nachvollziehbar war hingegen die Aktion nach dem Unionspiel. Was denken die Leute eigentlich, wer sie sind? Dass sie diejenigen sind, die zu bestimmen haben, wer es "verdient", ein Trikot mit dem Hertha-Wappen zu tragen? Dass sie diejenigen sind, die das Recht haben, Menschen in der Öffentlichkeit demütigen bzw. zu etwas drängen zu dürfen?
Die Ultras glauben nach wie vor, sie seien der Nabel der Welt und alle anderen Fans würden so denken wie sie. Meinungsfreiheit zählt für sie doch kein Stück. Wehe, irgendjemand stellt sich gegen oder kritisiert sie. Dann kann man noch froh sein, wenn daraufhin "nur" Drohungen folgen.
Am Samstag dann der nächste Beweis dafür, wie die Ultras ticken. Sie boykottierten den Support, obwohl wir kurz vor dem Saisonende stehen und ein immens wichtiges Spiel gegen Stuttgart vor der Brust hatten. Weil sie sich jedoch ungerecht behandelt fühlen, untersagten sie der Mannschaft die Unterstützung.
Von wem wurden sie - nach ihrer persönlichen Sicht - diesmal wieder ungerecht behandelt? Von der Mannschaft? Von Bobic, der dieses jämmerliche Verhalten offen kritisierte? Von den vielen Fans, die ihre Aktion genauso beschränkt fanden wie jeder Normaldenkende? Von den Medien, die dieses Thema aufgegriffen haben? Vielleicht auch wieder von der Polizei, weil... na ja, für irgendetwas tragen sie stets die Verantwortung.
Diese Personen zeigen, was leider schon lange nicht mehr überrascht, null Selbstreflexion. Umso glücklicher war ich, dass andere Fans im Stadion Stimmung gemacht haben - und zwar wirklich gute Stimmung, an der sich auch andere Blöcke beteiligt haben. Das zeigt, es geht auch ohne Ultras. Wenn das so weitergeht, überlege ich, wieder in die Ostkurve zu gehen, weil ich es liebe, mich an der Stimmung zu beteiligen. Mit den selbstverliebten Ultras, die meinen, die Ostkurve gehöre ihnen, hat es aber zunehmend weniger Spaß gemacht, in den Stimmungsblock zu gehen. Selbiges gilt übrigens auch für Auswärtsspiele.
Es ist auch vollkommen in Ordnung, frustriert zu sein. Man gibt als Fan alles und ist mit dem Herzen beim Verein. Man freut sich über Siege und ist traurig/wütend nach Niederlagen. Gerade von letzteren gab es in dieser Saison und vor allem in der Rückrunde reichlich. Die Mannschaft hat also ausreichend Gründe geliefert, enttäuscht von ihren Darbietungen zu sein. Deswegen verstehe ich, dass die Ultras frustriert sind.
Überhaupt nicht nachvollziehbar war hingegen die Aktion nach dem Unionspiel. Was denken die Leute eigentlich, wer sie sind? Dass sie diejenigen sind, die zu bestimmen haben, wer es "verdient", ein Trikot mit dem Hertha-Wappen zu tragen? Dass sie diejenigen sind, die das Recht haben, Menschen in der Öffentlichkeit demütigen bzw. zu etwas drängen zu dürfen?
Die Ultras glauben nach wie vor, sie seien der Nabel der Welt und alle anderen Fans würden so denken wie sie. Meinungsfreiheit zählt für sie doch kein Stück. Wehe, irgendjemand stellt sich gegen oder kritisiert sie. Dann kann man noch froh sein, wenn daraufhin "nur" Drohungen folgen.
Am Samstag dann der nächste Beweis dafür, wie die Ultras ticken. Sie boykottierten den Support, obwohl wir kurz vor dem Saisonende stehen und ein immens wichtiges Spiel gegen Stuttgart vor der Brust hatten. Weil sie sich jedoch ungerecht behandelt fühlen, untersagten sie der Mannschaft die Unterstützung.
Von wem wurden sie - nach ihrer persönlichen Sicht - diesmal wieder ungerecht behandelt? Von der Mannschaft? Von Bobic, der dieses jämmerliche Verhalten offen kritisierte? Von den vielen Fans, die ihre Aktion genauso beschränkt fanden wie jeder Normaldenkende? Von den Medien, die dieses Thema aufgegriffen haben? Vielleicht auch wieder von der Polizei, weil... na ja, für irgendetwas tragen sie stets die Verantwortung.
Diese Personen zeigen, was leider schon lange nicht mehr überrascht, null Selbstreflexion. Umso glücklicher war ich, dass andere Fans im Stadion Stimmung gemacht haben - und zwar wirklich gute Stimmung, an der sich auch andere Blöcke beteiligt haben. Das zeigt, es geht auch ohne Ultras. Wenn das so weitergeht, überlege ich, wieder in die Ostkurve zu gehen, weil ich es liebe, mich an der Stimmung zu beteiligen. Mit den selbstverliebten Ultras, die meinen, die Ostkurve gehöre ihnen, hat es aber zunehmend weniger Spaß gemacht, in den Stimmungsblock zu gehen. Selbiges gilt übrigens auch für Auswärtsspiele.
Zitat von StephanK
Diese Aktion war in keiner Weise legitim. Es zeigt nur das Selbstverständnis der Ultras, dass sie allein nur bestimmen, wie man mit einer Derbyniederlage umgeht.
Ein sehr guter Freund von mir ist Fan von Bremen. Ich fragte ihn vor ein paar Wochen, ob wir am letzten Spieltag gucken wollen, ob wir da noch Tickets kriegen, weil ich an dem Wochenende in Hamburg bin und da bietet sich ein Abstecher nach Bremen an. Er meinte, dass er das Spiel lieber allein zuhause schaut, wenn es da noch um was geht. Andere sitzen nach Niederlagen auf der Tribüne und weinen. Wieder andere verlassen frühzeitig das Stadion aus Frust. Willst du mir (und allen anderen hier) ernsthaft erzählen, dass nur den Leuten der Verein etwas bedeutet, die unten in der Kurve stehen? Menschen gehen unterschiedlich mit den Emotionen beim Fußball um. Auch können welche vor lauter Emotion und Fokusierung auf das Spiel nicht irgendwelche Lieder trällern oder sich auf Choreos konzentrieren. Wer da anfängt irgendwelche Ranglisten in Puntko Fansein aufstellen zu wollen, zeigt einfach nur, dass er selbst keine Ahnung von Emotionen und Fußball hat.
Der kleinste gemeinsame Nenner sollte allerdings sein, dass es keine Übergriffe auf die Spieler oder sonstwen gibt. Und davon haben sich die Ultras verabschiedet.
Zitat von Xron85
Die symbolische Aufforderung das Trikot nach der dritten Niederlage diese Saison gegen Union abzulegen, fand ich allerdings absolute legitim. Drei Niederlagen gegen den Stadtrivalen sind weitaus demütigender, als unser Trikot für diesen Moment abzulegen. Wer die Symbolik dahinter nicht versteht, versteht nicht was Fußball einigen bedeutet, eben nicht nur eine Nebensache.
Die symbolische Aufforderung das Trikot nach der dritten Niederlage diese Saison gegen Union abzulegen, fand ich allerdings absolute legitim. Drei Niederlagen gegen den Stadtrivalen sind weitaus demütigender, als unser Trikot für diesen Moment abzulegen. Wer die Symbolik dahinter nicht versteht, versteht nicht was Fußball einigen bedeutet, eben nicht nur eine Nebensache.
Diese Aktion war in keiner Weise legitim. Es zeigt nur das Selbstverständnis der Ultras, dass sie allein nur bestimmen, wie man mit einer Derbyniederlage umgeht.
Ein sehr guter Freund von mir ist Fan von Bremen. Ich fragte ihn vor ein paar Wochen, ob wir am letzten Spieltag gucken wollen, ob wir da noch Tickets kriegen, weil ich an dem Wochenende in Hamburg bin und da bietet sich ein Abstecher nach Bremen an. Er meinte, dass er das Spiel lieber allein zuhause schaut, wenn es da noch um was geht. Andere sitzen nach Niederlagen auf der Tribüne und weinen. Wieder andere verlassen frühzeitig das Stadion aus Frust. Willst du mir (und allen anderen hier) ernsthaft erzählen, dass nur den Leuten der Verein etwas bedeutet, die unten in der Kurve stehen? Menschen gehen unterschiedlich mit den Emotionen beim Fußball um. Auch können welche vor lauter Emotion und Fokusierung auf das Spiel nicht irgendwelche Lieder trällern oder sich auf Choreos konzentrieren. Wer da anfängt irgendwelche Ranglisten in Puntko Fansein aufstellen zu wollen, zeigt einfach nur, dass er selbst keine Ahnung von Emotionen und Fußball hat.
Der kleinste gemeinsame Nenner sollte allerdings sein, dass es keine Übergriffe auf die Spieler oder sonstwen gibt. Und davon haben sich die Ultras verabschiedet.
... dem kann ich nur zustimmen, insbesondere das Ultras auch auf sonstwen übergreifen! Sie haben auch keine Scheu selbst eigene Fans im Block einfach nur aus Bock anzugehen.
Habe ich selbst vor kurzem zur Rückkehr der Ultras in LEV erlebt, als mich im Block ein halbwüchsiger Ultra um die 20 fragte, ob ich beim verlassen des Blocks zur HZ im Gedränge seinen Kumpel geschubst hätte - Der Typ war echt on fire und wenn ich es darauf angelegt hätte, hätte es geknallt.
.. . das zeigt mir, das die Jungs nur Ihre Kultur sehen und keine andere akzeptieren.
Nach dem Spiel gegen Stuttgart habe ich mich in einer Kneipe mit Stuttgartern unterhalten, welche im Gästeblock standen. Dort gab es auch eine Trikot Aktion. Stuttgarter Spieler haben Ihr Trikot in den Block geworfen - mal abgesehen, das ma das nach einer solchen Niederlage lieber hätte sein gelassen - hoben die Stuttgarter Spieler die Trikots wieder auf und warfen Sie nochmals in den Block, Sie kamen postwendend zurück.
Die Ultras sind wichtig für Stimmung und haben eine hohe Sensität - das ist sehr gut! Aber diese Sensität geht manchal viel zu weit. Dieses aktuelle Beispiel vom VFB, aber auch unsere Beispiele zeigen, das die Ultras emotional mal "eingebremst" werden müssten und man Ihnen das Selbstverständis nehmen muss, das es Ihr Verein ist - dem ist nämlich mit nichten so.
Es geht aktuell bei uns nur um eins, den Klassenerhalt! Alle anderen Befindlichkeiten - auch die der Ultras - sollten eigentlich hinten anstehen!
Was sollte der Sch*** mit dem Fahnenverbot durch die Ultras im Heimspiel gegen den VFB, als Strafe für 3 verlorene Derbys?
... aber der Gästeblock in Bielfeld ist ausverkauft...
All diese Befindlichkkeiten kann man diskutieren, wenn sportlich ein Haken hinter der Saison ist, von mir aus auch danns sehr gern in verbaler Schärfe.
Derby Niederlagen tun sehr weh, aber akuell sind mir aber 3 Derbyniederlagen lieber, als das Köpenick im nächsten Jahr eine Klasse über uns spielt!
... und es kommen hoffentlich in der nächsten Saison neue Derbys.
In diesem Sinn auf zur Alm.
Ich bin nach wie vor erschrocken, dass es hier (auf tm.de) Leute gibt, die einzelne Teile von dem Derby nach wie vor gut heißen.
Für mich war das Verhalten der Ultras völlig fehl, zumal Sie ja vorher auch die Hertha im Stich gelassen haben mit dem Corona Boykott.
Für diesen kann Hertha nach wie vor absolut nichts aber gut, dass ist ja dann "etwas anderes".
Für mich war das Verhalten der Ultras völlig fehl, zumal Sie ja vorher auch die Hertha im Stich gelassen haben mit dem Corona Boykott.
Für diesen kann Hertha nach wie vor absolut nichts aber gut, dass ist ja dann "etwas anderes".
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