Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Übrigens möchte ich Euch ein Zitate aus dem Kurvenecho der Harlekins von gestern nicht vorenthalten.
Zitat 1 in dem Begrüßungstext:
"Wie dem auch sei - heute zählt es nochmal für uns als Kurve! Jeder und jede muss hier heute alles in die Waagschale werfen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Was wir dabei überhaupt nicht brauchen sind Handys. Scheinbar haben einige in der Kurve dies über die Zeit unserer Abwesenheit vergessen, aber unsere Kurve ist kein Zoo und kein "Place to be". Wir brauchen keine Livestreams und Selfies, was wir brauchen ist 90 Minuten Leidenschaft und Hingabe für Hertha BSC! Wir hoffen, dass diese Worte angekommen sind und werden notfalls als Regulativ handeln."
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der letzte Satz hier ist wieder so dämlich. Denken diese Deppen wirklich, dass sie das recht haben gegenüber irgendjemanden regulativ eingreifen zu können? Dieser Haufen ist echt so peinlich. Ich verstehe es nicht, dass so etwas in den Ultragruppierungen hingenommen wird. Die scheinen sich dort alle gerne unterordnen zu wollen.
Ich gehe mit meinen Freunden (Altersspanne Anfang 30 bis Anfang 60) seit zig Jahren in die Ostkurve. Bereits vor Corona hat viele von uns das Gelaber und Verhalten, vor allem der Harlekins, unendlich genervt. Die letzten Wochen waren nun wirklich völlig beschämend und nicht ansatzweise das, was ich mir menschlich vorstellen. Wir haben uns entschieden für die nächste Saison Karten im Oberring zu kaufen. Also die, die bis dato keine DK für die OK ergattern konnten, können sich freuen, dass 7 Karten frei werden :-p
Zitat 1 in dem Begrüßungstext:
"Wie dem auch sei - heute zählt es nochmal für uns als Kurve! Jeder und jede muss hier heute alles in die Waagschale werfen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Was wir dabei überhaupt nicht brauchen sind Handys. Scheinbar haben einige in der Kurve dies über die Zeit unserer Abwesenheit vergessen, aber unsere Kurve ist kein Zoo und kein "Place to be". Wir brauchen keine Livestreams und Selfies, was wir brauchen ist 90 Minuten Leidenschaft und Hingabe für Hertha BSC! Wir hoffen, dass diese Worte angekommen sind und werden notfalls als Regulativ handeln."
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der letzte Satz hier ist wieder so dämlich. Denken diese Deppen wirklich, dass sie das recht haben gegenüber irgendjemanden regulativ eingreifen zu können? Dieser Haufen ist echt so peinlich. Ich verstehe es nicht, dass so etwas in den Ultragruppierungen hingenommen wird. Die scheinen sich dort alle gerne unterordnen zu wollen.
Ich gehe mit meinen Freunden (Altersspanne Anfang 30 bis Anfang 60) seit zig Jahren in die Ostkurve. Bereits vor Corona hat viele von uns das Gelaber und Verhalten, vor allem der Harlekins, unendlich genervt. Die letzten Wochen waren nun wirklich völlig beschämend und nicht ansatzweise das, was ich mir menschlich vorstellen. Wir haben uns entschieden für die nächste Saison Karten im Oberring zu kaufen. Also die, die bis dato keine DK für die OK ergattern konnten, können sich freuen, dass 7 Karten frei werden :-p
Bin seit Ende der 90er mehr o. weniger Stadiongänger bei Hertha und habe tolle Zeiten (Champions League gegen AC Milan, Chelsea etc.) mitbekommen.
Und auch die Harlekins und andere Gruppierungen waren mMn i.d.R. korrekt.
Mittlerweile geht aber ein immer breiter werdender Riss durch "Normalo-Fans" (wie ich mich betiteln würde, trotz Stimmung in der OK) und den Ultras, der sinnbildlich für einige Probleme unser alten Dame steht.
Es nehmen sich gewisse Leute Sonderrechte heraus und benutzen diese um andere auf Kurs zu halten o. das Image des Vereins (siehe Trikotabgabe zuletzt) zusätzlich zu schaden.
Die Liebe zum Verein, gerade in solchen Zeiten, sollte Vorrang haben und das bezieht auch uns "Normalos" mit ein.
Trainingsplatzbedrohungen, Trikotabgaben, "nächste Stufe zünden" etc. haben für mich NICHTS im Sport zu suchen.
Wir Herthaner, haben an sich eine verdammt geile Fanszene, welche sich auf den verschiedensten Tribünen wiederspiegelt.
Ob es und ältere Menschen o. Familien sind. Oder die Stimmungsmacher, meist jungen Menschen, in der OK.
Alle zählen gleichviel für unseren Verein und niemand sollte schlechter behandelt werden, nur weil er/sie vll. nicht ganz soviel anfeuert, mitmacht.
Manchmal habe ich das Gefühl, es geht einigen nicht um den Sport und vor allem unsere aktuelle Situation, sondern lediglich ihr Ego und reinen Frustabbau auf Kosten anderer.
Bei sovielen Menschen im Stadion, gibt es immer ein paar " ***** en", allerdings sollten sich hierbei gerade die Harlekins gut organisiert haben um diese im Zaum zu halten.
Ein Hertha-Stadionbesuch ist seit Jahren eine Art Folter als ein Fussballhochgenuss und da brauchen wir solche Egomanen nicht, welche anderen Stadionbesuchern ihren Willen aufzwingen wollen.
Überzeugen durch Einladung durch Mitmachen und Respekt, Freundlichkeit, Leidenschaft für den Verein per Hymne, Jubel, Anfeuerung bringt mMn auf friedliche Art viel mehr und schadet niemanden.
Hoffen wir auf bessere sportliche Zeiten für unsere Hertha.
Bin einer in sich gefestigten, leidenschaftlichen, aber friedlichen Fanszene, welche sich das nach Ewigkeiten mehr als verdient hat.
Träumen darf man.
Und auch die Harlekins und andere Gruppierungen waren mMn i.d.R. korrekt.
Mittlerweile geht aber ein immer breiter werdender Riss durch "Normalo-Fans" (wie ich mich betiteln würde, trotz Stimmung in der OK) und den Ultras, der sinnbildlich für einige Probleme unser alten Dame steht.
Es nehmen sich gewisse Leute Sonderrechte heraus und benutzen diese um andere auf Kurs zu halten o. das Image des Vereins (siehe Trikotabgabe zuletzt) zusätzlich zu schaden.
Die Liebe zum Verein, gerade in solchen Zeiten, sollte Vorrang haben und das bezieht auch uns "Normalos" mit ein.
Trainingsplatzbedrohungen, Trikotabgaben, "nächste Stufe zünden" etc. haben für mich NICHTS im Sport zu suchen.
Wir Herthaner, haben an sich eine verdammt geile Fanszene, welche sich auf den verschiedensten Tribünen wiederspiegelt.
Ob es und ältere Menschen o. Familien sind. Oder die Stimmungsmacher, meist jungen Menschen, in der OK.
Alle zählen gleichviel für unseren Verein und niemand sollte schlechter behandelt werden, nur weil er/sie vll. nicht ganz soviel anfeuert, mitmacht.
Manchmal habe ich das Gefühl, es geht einigen nicht um den Sport und vor allem unsere aktuelle Situation, sondern lediglich ihr Ego und reinen Frustabbau auf Kosten anderer.
Bei sovielen Menschen im Stadion, gibt es immer ein paar " ***** en", allerdings sollten sich hierbei gerade die Harlekins gut organisiert haben um diese im Zaum zu halten.
Ein Hertha-Stadionbesuch ist seit Jahren eine Art Folter als ein Fussballhochgenuss und da brauchen wir solche Egomanen nicht, welche anderen Stadionbesuchern ihren Willen aufzwingen wollen.
Überzeugen durch Einladung durch Mitmachen und Respekt, Freundlichkeit, Leidenschaft für den Verein per Hymne, Jubel, Anfeuerung bringt mMn auf friedliche Art viel mehr und schadet niemanden.
Hoffen wir auf bessere sportliche Zeiten für unsere Hertha.
Bin einer in sich gefestigten, leidenschaftlichen, aber friedlichen Fanszene, welche sich das nach Ewigkeiten mehr als verdient hat.
Träumen darf man.
Zitat von Nebuuu
Manchmal habe ich das Gefühl, es geht einigen nicht um den Sport und vor allem unsere aktuelle Situation, sondern lediglich ihr Ego und reinen Frustabbau auf Kosten anderer.
Manchmal habe ich das Gefühl, es geht einigen nicht um den Sport und vor allem unsere aktuelle Situation, sondern lediglich ihr Ego und reinen Frustabbau auf Kosten anderer.
THIS!
Will hier niemandem zu Nahe treten aber das denke ich mir schon lange. Als wären das alles Unfähige im Alltagsleben, die keinen Job haben, trostlos vor sich hin leben ohne Perspektive und deren Leben nur aus Hertha und dem Stadiongang besteht, wo sie dann alles rauslassen können was sonst nicht passt im Leben, egal ob positiv oder eben negativ behaftet. Sicherlich ein falscher Gedanke, aber manchmal kommt es mir echt so vor.
Ich muss mich heute über Teile der Kurve auslassen, allerdings nicht die Ultras. Vieles wurde bereits andernorts geschrieben, aber ich denke, hier passt es am besten. Gemeint sind hier vor allem Teile der oberen Hälfte der OK sowie Teile des Oberrings.
Zum einen freue ich mich über jeden, der sich zum erstem Mal dazu entscheidet, in die Kurve zu gehen und die Hertha damit eben auch aktiv zu unterstützen. Und generell habe ich das Gefühl, dass seitdem die Corona-Regeln gefallen sind, viele junge und begeisterte Nachwuchsherthaner in die Kurve dazustoßen und lange nach dem Spiel gar nicht mehr aufhören wollen zu singen.
Das Problem sind tatsächlich eher die älteren Generationen, die ERWACHSENEN, die sich gegen Mainz in der Kurve getummelt haben. So viel primitives Verhalten habe ich selten beim Fußball erlebt und das war besonders ärgerlich, weil wir diesmal mit zwei Leuten da waren, die zum ersten Mal in die Kurve gegangen sind und gelinde gesagt total verstört waren. Ein paar Eindrücke:
Wer kommt auf die Idee, Hartplastikbecher mit voller Wucht in die Menschenmenge zu werfen? Das tut scheiße weh und ist an Böshaftigkeit kaum zu überbieten. Ich selber wurde zweimal getroffen, bin aber mit Treffern an der Schulter und am Handgelenk glimpflich davon gekommen. Andere wurden mehrmals (!) am Kopf getroffen und mussten das Stadion frühzeitig verlassen. Teilweise wurde mit voller Absicht und spitzem Winkel in die Menge geworfen. Nur weil in den unteren Rängen die Becher auf die Tartanbahn geworfen werden (für die Aktion "Spendet Becher, rettet Leben"), heißt das nicht, dass ihr im Oberrang oder den oberen Reihen der OK das auch könnt.
Und dann ist mir an diesem Spieltag so stark wie noch nie aufgefallen, was für asoziales Partyvolk sich teilweise in die Kurve mischt. Dass solche Leute sonst nicht immer und vor allem in so großer Zahl in der Kurve auftaucht, hat man alleine daran gesehen, wie textunsicher die meisten waren. Die Rede ist hier von mackerhaften Ars*hlöchern, die keinen Respekt gegenüber irgendwem haben. Rechts von uns aggressive Leute auf Koks; schräg hinter uns fallen im Sekundentakt Schimpfwörter wie F*otze oder H*rensohn OHNE Anlass; offensichtlich Männer ohne Kurvenbezug bedrängen meine weiblichen Mit-Herthafans und schlagen die Schals weg, die zur Begrenzung des Bereichs dienen (manche von uns waren gerade Bier holen).
Die Krönung war dann eine Gruppe stark alkoholisierter Jungs, die zur 2. Halbzeit kamen und meinten, das hier seien ihre Plätze, weil das so auf dem Ticket steht. Hallo? Dazu war übermäßig viel weiteres Partyvolk zu beobachten. Seien es Kiffer, die die vollen 90min nur sitzen, weil sie viel zu stoned sind, oder irgendwelche Insta-Hipster, die meinen, das Spiel und die Kurve dauernd filmen zu müssen: geht auf die Tribünen, aber die Ostkurve ist nicht der richtige Ort für euch!
Zum einen freue ich mich über jeden, der sich zum erstem Mal dazu entscheidet, in die Kurve zu gehen und die Hertha damit eben auch aktiv zu unterstützen. Und generell habe ich das Gefühl, dass seitdem die Corona-Regeln gefallen sind, viele junge und begeisterte Nachwuchsherthaner in die Kurve dazustoßen und lange nach dem Spiel gar nicht mehr aufhören wollen zu singen.
Das Problem sind tatsächlich eher die älteren Generationen, die ERWACHSENEN, die sich gegen Mainz in der Kurve getummelt haben. So viel primitives Verhalten habe ich selten beim Fußball erlebt und das war besonders ärgerlich, weil wir diesmal mit zwei Leuten da waren, die zum ersten Mal in die Kurve gegangen sind und gelinde gesagt total verstört waren. Ein paar Eindrücke:
Wer kommt auf die Idee, Hartplastikbecher mit voller Wucht in die Menschenmenge zu werfen? Das tut scheiße weh und ist an Böshaftigkeit kaum zu überbieten. Ich selber wurde zweimal getroffen, bin aber mit Treffern an der Schulter und am Handgelenk glimpflich davon gekommen. Andere wurden mehrmals (!) am Kopf getroffen und mussten das Stadion frühzeitig verlassen. Teilweise wurde mit voller Absicht und spitzem Winkel in die Menge geworfen. Nur weil in den unteren Rängen die Becher auf die Tartanbahn geworfen werden (für die Aktion "Spendet Becher, rettet Leben"), heißt das nicht, dass ihr im Oberrang oder den oberen Reihen der OK das auch könnt.
Und dann ist mir an diesem Spieltag so stark wie noch nie aufgefallen, was für asoziales Partyvolk sich teilweise in die Kurve mischt. Dass solche Leute sonst nicht immer und vor allem in so großer Zahl in der Kurve auftaucht, hat man alleine daran gesehen, wie textunsicher die meisten waren. Die Rede ist hier von mackerhaften Ars*hlöchern, die keinen Respekt gegenüber irgendwem haben. Rechts von uns aggressive Leute auf Koks; schräg hinter uns fallen im Sekundentakt Schimpfwörter wie F*otze oder H*rensohn OHNE Anlass; offensichtlich Männer ohne Kurvenbezug bedrängen meine weiblichen Mit-Herthafans und schlagen die Schals weg, die zur Begrenzung des Bereichs dienen (manche von uns waren gerade Bier holen).
Die Krönung war dann eine Gruppe stark alkoholisierter Jungs, die zur 2. Halbzeit kamen und meinten, das hier seien ihre Plätze, weil das so auf dem Ticket steht. Hallo? Dazu war übermäßig viel weiteres Partyvolk zu beobachten. Seien es Kiffer, die die vollen 90min nur sitzen, weil sie viel zu stoned sind, oder irgendwelche Insta-Hipster, die meinen, das Spiel und die Kurve dauernd filmen zu müssen: geht auf die Tribünen, aber die Ostkurve ist nicht der richtige Ort für euch!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MoritzHertha am 09.05.2022 um 16:25 Uhr bearbeitet
Da muss ich Dir beipflichten,asozial ist da teilweise noch untertrieben!!!
Habe in letzter Zeit schon etliche dieser Szenarien dort erlebt und war auch entsetzt, was für Pack sich da mittlerweile herrumtreibt!
Ein weiteres Beispiel war ein total alkoholisierter Typ,
der direkt am Platz in seinen leeren Becher uriniert hat und seine Kumpels fanden es noch lustig!
Ganz in der Nähe standen Kinder,die irritiert geschaut haben und die Situation gar nicht wirklich einschätzen konnten!
Einfach eine Schande!!
Habe in letzter Zeit schon etliche dieser Szenarien dort erlebt und war auch entsetzt, was für Pack sich da mittlerweile herrumtreibt!
Ein weiteres Beispiel war ein total alkoholisierter Typ,
der direkt am Platz in seinen leeren Becher uriniert hat und seine Kumpels fanden es noch lustig!
Ganz in der Nähe standen Kinder,die irritiert geschaut haben und die Situation gar nicht wirklich einschätzen konnten!
Einfach eine Schande!!
Nun übertreibt es mal nicht mit dem Kurvenbeschimpfen.
Früher haben wir die Schnapspullen kreisen lassen, heute wird mehr gekifft und Partydrogen geschmissen. Leute, die besoffen sind oder stoned, benehmen sich meistens ziemlich sch... Und manche Leute können sich weder in der Kurve noch im richtigen Leben benehmen und finden das auch noch lustig.
Leider sind die Ultras (momentan?) keine Vorbilder, im Gegenteil, sie heizen diese negativen Leute noch an durch ihre nur wenig gezügelten Aggressionen. Das Kurvenecho, das hier ja schon zitiert wurde, hat die Stimmung gegen unsere Mannschaft noch angeheizt, (sinngemäß: "unsere Aktion gegen die Spieler hat Wirkung gezeigt") zum Glück scheint die Mannschaft das nicht gelesen zu haben, sonst wären sie nicht in die Kurve gekommen.
Die OK braucht dringend eine Besinnungspause. Noch 1 oder 3 Spiele, dann ist Pause und dann sollten sich die führenden Fanclubs zusammen setzen und sich neu justieren.
Früher haben wir die Schnapspullen kreisen lassen, heute wird mehr gekifft und Partydrogen geschmissen. Leute, die besoffen sind oder stoned, benehmen sich meistens ziemlich sch... Und manche Leute können sich weder in der Kurve noch im richtigen Leben benehmen und finden das auch noch lustig.
Leider sind die Ultras (momentan?) keine Vorbilder, im Gegenteil, sie heizen diese negativen Leute noch an durch ihre nur wenig gezügelten Aggressionen. Das Kurvenecho, das hier ja schon zitiert wurde, hat die Stimmung gegen unsere Mannschaft noch angeheizt, (sinngemäß: "unsere Aktion gegen die Spieler hat Wirkung gezeigt") zum Glück scheint die Mannschaft das nicht gelesen zu haben, sonst wären sie nicht in die Kurve gekommen.
Die OK braucht dringend eine Besinnungspause. Noch 1 oder 3 Spiele, dann ist Pause und dann sollten sich die führenden Fanclubs zusammen setzen und sich neu justieren.
Quelle: www.berliner-zeitung.de
Genau diese Kombination klingt auch durch, wenn Bernstein über die Trikot-Aktion der Ultras nach dem Derby gegen Union spricht. Als „emotionale Kurzschlusshandlung“ und als „Verfehlung“ betitelt er diese. Und doch hat der Berliner auch Verständnis; zitiert den Satz „Die Psychologie kennt heftige Reaktionen der Liebe“, den er in der Diskussion rund um die Aktion gelesen habe. „Wahr und wichtig“, sei dies laut Bernstein, der sagt: „Wenn die Fans das Gefühl haben, dass ihre Mannschaft nicht aufopferungsvoll kämpft und mit Leidenschaft spielt, dann sollte man darüber reden können.“ Dass dies in einem anderen Rahmen geschehen müsse, stünde dabei außer Frage
Die Berliner Zeitung hat kürzlich ein Interview mit Kay Bernstein geführt. Zitat von ber-olymp
Quelle: www.berliner-zeitung.de
Genau diese Kombination klingt auch durch, wenn Bernstein über die Trikot-Aktion der Ultras nach dem Derby gegen Union spricht. Als „emotionale Kurzschlusshandlung“ und als „Verfehlung“ betitelt er diese. Und doch hat der Berliner auch Verständnis; zitiert den Satz „Die Psychologie kennt heftige Reaktionen der Liebe“, den er in der Diskussion rund um die Aktion gelesen habe. „Wahr und wichtig“, sei dies laut Bernstein, der sagt: „Wenn die Fans das Gefühl haben, dass ihre Mannschaft nicht aufopferungsvoll kämpft und mit Leidenschaft spielt, dann sollte man darüber reden können.“ Dass dies in einem anderen Rahmen geschehen müsse, stünde dabei außer Frage
Die Berliner Zeitung hat kürzlich ein Interview mit Kay Bernstein geführt.Oh je, in der Psychologie wird man eine Liebesbeziehung, welche auf einer Seite viel durch Drohungen, Forderungen, Liebesentzug und Demütigungen gelebt wird, als toxisch bezeichnen und ein Paartherapeut würde da wohl eher eine Trennung vorschlagen.
Auch in der Liebe gehört eine Entschuldigung dazu, wenn man mal überreagiert hat. Wenn man diese aber im Nachhinein weiter rechtfertigt, kann man schwer von "emotionaler Kurzschlusshandlung" sprechen.
Der Besuch beim Training war auf jeden Fall auch nicht mit einer Handlung aus der Emotion heraus zu begründen. Da ging es um eine klare Verdeutlichung der Machtstellung in der Beziehung, bei der ein Partner nochmal klar machen wollte, wer hier das Sagen hat.
Ich finde es ehrenwert, dass Bernstein sich für den Verein engagieren möchte und ich finde auch, dass er ein paar gute Punkte anspricht - und bei anderen deutlich zu naiv auftritt. Es bezweifelt glaub ich niemand, dass er viel Herzblut in die Hertha steckt und nur das beste für den Verein möchte. Ich find's schwierig da irgendwas zu verteufeln.
Gleichzeitig bin ich mir sehr sicher, dass er als Präsident aktuell ein Fehlgriff wäre. Nur sekundär wegen seiner Ultra-Vergangenheit. Sondern primär, weil es halt einfach nicht so einfach ist, ohne jegliche Erfahrung in diesem Bereich und als Außenstehender kommend plötzlich Präsident eines Vereins zu sein. Wer auch immer eines Tages als neuer Präsident nach Gegenbauer gewählt wird, übernimmt einen Verein im Chaos und muss direkt funktionieren. Da ist nichts mit eingewöhnen, Kolleg:innen kennenlernen und erstmal schauen, wie das hier so abläuft. Präsident eines Bundesligisten zu sein, heißt, über 30 Stunden ehrenamtliche Arbeit in der Woche - ja, ehrenamtlich! Die Zahl der Baustellen ist groß und ich glaube, dass es in dieser Situation trotz (oder gerade wegen) all dieses Chaos ein wenig Kontinuität bräuchte - soll heißen: Jemand aus dem Präsidium sollte kandidieren. Es wird von deren Seite mit Sicherheit am Ende jemand seinen Hut in den Ring werfen, sollte Gegenbauer zurücktreten - was längst noch nicht gegeben ist.
Bernstein sollte aber trotzdem auf jeden Fall an den Verein gebunden werden. Ich persönlich würde ihm empfehlen für das Präsidium zu kandidieren. Das müsste im Falle eines Gegenbauer-Rücktritts sowieso aufgestockt werden, weil dann nur noch 6 von eigentlich 9 Präsidiumssitzen besetzt sind (einer war nie besetzt und Otte ist gestorben) und das Präsidium daher per Satzung gar nicht beschlussfähig wäre.
Gleichzeitig bin ich mir sehr sicher, dass er als Präsident aktuell ein Fehlgriff wäre. Nur sekundär wegen seiner Ultra-Vergangenheit. Sondern primär, weil es halt einfach nicht so einfach ist, ohne jegliche Erfahrung in diesem Bereich und als Außenstehender kommend plötzlich Präsident eines Vereins zu sein. Wer auch immer eines Tages als neuer Präsident nach Gegenbauer gewählt wird, übernimmt einen Verein im Chaos und muss direkt funktionieren. Da ist nichts mit eingewöhnen, Kolleg:innen kennenlernen und erstmal schauen, wie das hier so abläuft. Präsident eines Bundesligisten zu sein, heißt, über 30 Stunden ehrenamtliche Arbeit in der Woche - ja, ehrenamtlich! Die Zahl der Baustellen ist groß und ich glaube, dass es in dieser Situation trotz (oder gerade wegen) all dieses Chaos ein wenig Kontinuität bräuchte - soll heißen: Jemand aus dem Präsidium sollte kandidieren. Es wird von deren Seite mit Sicherheit am Ende jemand seinen Hut in den Ring werfen, sollte Gegenbauer zurücktreten - was längst noch nicht gegeben ist.
Bernstein sollte aber trotzdem auf jeden Fall an den Verein gebunden werden. Ich persönlich würde ihm empfehlen für das Präsidium zu kandidieren. Das müsste im Falle eines Gegenbauer-Rücktritts sowieso aufgestockt werden, weil dann nur noch 6 von eigentlich 9 Präsidiumssitzen besetzt sind (einer war nie besetzt und Otte ist gestorben) und das Präsidium daher per Satzung gar nicht beschlussfähig wäre.
Zitat von HerrThaner
Jemand aus dem Präsidium sollte kandidieren. Es wird von deren Seite mit Sicherheit am Ende jemand seinen Hut in den Ring werfen, sollte Gegenbauer zurücktreten - was längst noch nicht gegeben ist.
Jemand aus dem Präsidium sollte kandidieren. Es wird von deren Seite mit Sicherheit am Ende jemand seinen Hut in den Ring werfen, sollte Gegenbauer zurücktreten - was längst noch nicht gegeben ist.
Ich hatte schon überlegt, ob Gegenbauer zurücktritt, um dem Abwahlantrag, der auch Manske inkludiert, zuvorzukommen, damit selbiger dann im Anschluss kandidieren kann...
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