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Fanszene

31.01.2011 - 16:49 Uhr
Fanszene |#2481
05.02.2024 - 22:05 Uhr
Zitat von SMarseiler
aber der kommende Schaden wird viel größer sein.


Gibt es denn schon Belege dafür, dass künftig Spiele in Riad sind, 50+1 abgeschafft wird, die Spielzeiten weiter zerfleddert werden und und und?
Fanszene |#2482
05.02.2024 - 22:29 Uhr
Zitat von RarcoMichter

Eher angeraten, denn die Probleme werden nur im Dialog gelöst und niemals durch Repressalien.


Das wirkt natürlich v.a. im Hinblick auf die Entstehung der ganzen Proteste ziemlich sarkastisch, denn diese sind ja genau duch mangelnden Dialog und mit Repressalien gegenüber anderen Vereinen entstanden. Um das mal nochmal kurz zusammenzufassen:

- die erste Runde der Abstimmungen für den Investor scheiterte recht deutlich, da es völlig intransparent war, welchen Einfluss ein möglicher Investor nehmen könnte und dürfte. In der Regel wird ein solches, demokratisch erzieltes Ergebniss, dann anerkannt.

- in diesem Fall wurde aber umgehend Druck der großen Vereine ausgeübt. V.a. auf die Zweitligisten, denen offen mit einer Abtrennung und somit finanziellen Konsequenzen gedroht wurde. Daraufhin hat man dann beschlossen, nochmal abzustimmen. Nach dem klassischen demokratischen Prinzip: wir wählen so lange, bis uns das Ergebniss passt. Und immer schön den Druck auf die Kleinen erhöhen.

- gerne können wir auch noch auf Martin Kind eingehen, der sich im Zuge der geheimen Wahl wohl gegen das Votum seines eigenen Vereins gestellt hat, was das ganze aus meiner Sicht auch noch rechtlich mehr als fragwürdig erscheinen lässt.

- unnötig zu erwähnen, dass natürlich ein absoluter Großteil der Fans durchgehend bei representativen Umfragen gegen den Einstieg war.

Insgesamt war das ganze Vorgehen hier von hinten bis vorne absolut lächerlich. Ich halte es ausdrücklich für richtig und unterstützenswert gegen diese Art der Hinterzimmerdeals vorzugehen. Und Protest muss wehtun, sonst hat er keinerlei Effekt. Ob das, was wir am Samstag gesehen haben, der richtige Weg ist, das soll jeder für sich selbst entscheiden. Aber ein weiter so kann es aus meiner Sicht schon lange nicht mehr geben und ich halte es daher für verständlich, dass die organisierten Szenen im Land sich zumindest Gedanken darum machen, wie man seinen Unmut ausdrücken kann.

Die Bundesliga zieht weltweit im Schnitt die meisten Zuschauer in die Stadien, bietet dazu nach wie vor auch bezahlbare Tickets. Statt sich endlich mal darauf zu fokussieren, was den Fussball hierzulande gegenüber den anderen Top-Ligen abhebt, heschelt man seit Jahren iwelchen Luftschlössern hinterher und meint, man müsse mit der PL mithalten. Ist aber auch wirklich verwunderlich, dass es in Ausland kaum wen interessiert, ob Bayern jetzt das 25. Mal in Folge Deutscher Meister wird. Also will man in seiner Verzeiflung einen intransparenten Deal mit iwelchen Investoren durchdrücken, der natürlich absolut nichts an den Kräfteverhältnissen ändern wird - dafür aber potenziell zu weiteren Maßnahmen führen wird, die den Fans hier nicht gefallen werden. Statt sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, schafft der deutsche Profi-Fussball sich zunehmend ab. Ich kann da auch nur noch mit dem Kopf schütteln und verliere einfach zunehmend Interrese am Spitzensport und seinen Machenschaften. Inzwischen regt es ja die Leute nicht mal mehr auf, dass man eine WM auf drei Kontinente vergibt, nur um danach möglichst schnell (nach Qatar) auch mit Saudi-Arabien nochmal abkassieren zu können. daumen-hoch

•     •     •

41.21.1.

"Evolutionstheorie: wir stammen vom Affen ab.
Falsch Charles, der Mensch stammt von Waffen ab"

Dieser Beitrag wurde zuletzt von wacken am 05.02.2024 um 22:31 Uhr bearbeitet
Fanszene |#2483
05.02.2024 - 23:04 Uhr
Zitat von SMarseiler
Zitat von Basti77

Zitat von SMarseiler

Zitat von Basti77

Zitat von SMarseiler

Zitat von Basti77

Ich bin das pragmatisch. Auf mich als Fan, nehmen die Ultras auch keinerlei Rücksicht. Selbst nachdem es beim Spiel gegen HSV Pfiffe und Buhrufe der andern Fans gab, haben die munter ihren Mist weiter durchgezogen. Warum soll ich oder Verein darauf Rücksicht nehmen.

Hätten die das auch so durchgezogen, wenn Kay noch da wäre? Das ist eine durchaus spannende Frage.

Edit: Es geht bei dem Preisaufschlag in erster Linie um Q,R,S und T.


Selbstverständlich hätten die das gemacht!
Kay hätte es als Capo genauso verteidigt, wie Kreisel.

War dein Stadionerlebnis dermaßen beeinträchtigt, dass du jetzt traumatisiert bist?
Die DFL nimmt auf dich noch weniger Rücksicht, dann jucken dich "die Ultras" auch nicht mehr, wenn du dir dein Ticket nicht mehr leisten kannst, weil du dafür nach Riad fliegen musst.


Mein Stadionerlebnis wird des öfteren immer wieder von schwierigen Menschen beeinträchtigt. Sei es durch Pyro. etc.

Und du kannst davon ausgehen, dass Kay Bernstein einen Spielabbruch sicher nicht in Kauf genommen hätte. Zumindest nicht als Präsident. Leute, die ihre eigenen Interessen über den Verein stellen und auf den Verein sche...n sind keine Fans. Wer Strafzahlungen in Kauf nimmt, gleichzeitig aber keine Verantwortung für sein Handeln übernimmt, ist einfach feige und asozial. Ich kann ja Pyro zünden, ich kann ein Spiel auch ewig lange unterbrechen, dann Zahl halt auch die Strafe und versteck dich nicht feige. Bist du dazu nicht bereit, lass es...
Soviel zum Thema " Eier haben".


"Denkt doch wenigstens mal drüber nach, bevor ihr in diese
"Ultra-Selbstdarsteller"-Reflexe verfallt. Fußball ist nur deswegen zu einem lukrativen Geschäft geworden, weil Fans Tickets, Merch, Trikots, Dauerkarten, Mitgliedschaften und und und kaufen, ihre Mannschaften unterstützen und Auswärtsfahrten auf sich nehmen. Nur deshalb. Und diese
"Basis" sind nun plötzlich irgendwelche Spinner?
Wer Fußball liebt und will, dass er für alle zugänglich bleibt, der erträgt ein paar Tennisbälle. Oder wirft sogar mit."


Du bist vermutlich sehr jung, anders kann man diese fehlende Selbstreflektion nicht erklären.
Die überzogene Aktion mit den Tennisbällen sind nur ein weiterer Vorfall, der viele andere Fans kopfschüttelnd zurück lässt.
Ja, wenn eine kleine Gruppe von ca. 400 Leuten allen anderen ihren Willen aufzwingen will, macht was sie wollen und keinerlei Rücksicht auf andere nimmt, dann sind es in meinen Augen asoziale Spinner. Diese Leute sind eben nicht die Basis. Genau das ist der Punkt. Soviel zum Thema Demut.


Viel sozialer ist es, andere als asozial zu bezeichnen und zu denken, wenn man älter ist, kann man sich besser reflektieren...
Es passiert im Sinne der Fans! Was verstehst du daran nicht?

Die vielen "Fans", die alle schlicht die Thematik nicht kennen, weil sie einfach nur Fußball im Stadion schauen wollen - die schütteln den Kopf.
Ich fand es auch zu lange, aber es sollte nerven. Die 5min Unterbrechungen sind zur Normalität geworden, das nimmt keiner ernst.

Aber ich bin jetzt auch raus aus der Diskussion mit dir, spätestens nach deiner letzten Frage nach einem Angebot der Ultras, das war für mich die Kirsche.


Wie gesagt, Selbstreflektion...

Du glaubst, weil nicht alle so denken wie du, kenne andere die Thematik nicht. Auch so ein Trugschluss.

Mir fehlt vir allem, dass Ultras sich das yrwcht rausnehmen, keine Verantwortung zu übernehmen. Oder eben erwarten, dass man ihnen ohne jedes Angebot entgegen kommt.

Klimakleber gehen auch allen auf den Keks. Aber die stehen wenigstens zu dem was sie tun und dafür im Anschluss gerade. Das werden wir von vermuten Ultras vermutlich niemals erleben.

•     •     •

"Der Ball ist rund. Wäre er eckig, wäre es ja ein Würfel." - Gyula Lorant
Fanszene |#2484
06.02.2024 - 06:14 Uhr
Schön zusammengefasst von wacken und aus meiner Perspektive.

Schade, dass der Großteil hier im Forum lediglich Interesse daran hat Fußball Sonntags auf der Couch zu konsumieren. Ist natürlich legitim, jedoch sind Aussagen, es müsse über Dialog gehen dann doch recht blauäugig, denn genau diesen Dialog auf Augenhöhe verweigert die DFL und der DFB seit Jahren. Man muss sich ja nur mal anhören was Funktionäre und Vereinsoffizielle so in den einschlägigen Talkshows zu den Protesten von sich lassen. 0,0 Verständnis für das Problem als solches.

Deswegen muss Protest auffallen. Und am Ende des Tages: Das Werfen von Tennisbällen tut keinem weh. Theoretisch müsste jedes Spiel für mind. 30 Minuten unterbrochen werde, auch wenn es zu Spielabbrüchen kommt. Ich habe 0,0 mit der Ultra-Szene zu tun und gehe auch nicht grundsätzlich daccord mit allem was dort passiert, aber hier treffen sie mit ihrem konsequentem Vorgehen mal den Zahn der Zeit. Gut daran zu erkennen, dass selbst hier viele lediglich den Fußball mit der Hertha als Katalysator als reines Vergnügungsprodukt ansehen.

Hier ein schöner Kommentar von t-online (Quelle ist ein bisschen random, ich weiß):

Quelle:


Ich für meinen Teil werde wohl auf kurz oder lang dem Profifußball in Deutschland den Rücken kehren. Ich weiß, Gegenredner werden mich nicht vermissen, ich jedoch meine Hertha nach 15 Jahren Dauerkarte und unzähligen Auswärtstouren. Hertha ist im Prinzip Sinnbild für den Niedergang des deutschen Fußballs. In Zukunft gehts dann halt zu Babelsberg, dem BAK oder Viktoria. Spielerisch ist da sowieso kein Unterschied (bisschen Spaß muss sein).Lachend

Off-topic:
Der Begriff Klimakleber, der hier in der Diskussion verwendet wird, ist äußert unreflektiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BastiBSC1892 am 06.02.2024 um 06:26 Uhr bearbeitet
Fanszene |#2485
06.02.2024 - 08:47 Uhr
Zitat von BastiBSC1892
Schön zusammengefasst von wacken und aus meiner Perspektive.

Schade, dass der Großteil hier im Forum lediglich Interesse daran hat Fußball Sonntags auf der Couch zu konsumieren. Ist natürlich legitim, jedoch sind Aussagen, es müsse über Dialog gehen dann doch recht blauäugig, denn genau diesen Dialog auf Augenhöhe verweigert die DFL und der DFB seit Jahren. Man muss sich ja nur mal anhören was Funktionäre und Vereinsoffizielle so in den einschlägigen Talkshows zu den Protesten von sich lassen. 0,0 Verständnis für das Problem als solches.

Deswegen muss Protest auffallen. Und am Ende des Tages: Das Werfen von Tennisbällen tut keinem weh. Theoretisch müsste jedes Spiel für mind. 30 Minuten unterbrochen werde, auch wenn es zu Spielabbrüchen kommt. Ich habe 0,0 mit der Ultra-Szene zu tun und gehe auch nicht grundsätzlich daccord mit allem was dort passiert, aber hier treffen sie mit ihrem konsequentem Vorgehen mal den Zahn der Zeit. Gut daran zu erkennen, dass selbst hier viele lediglich den Fußball mit der Hertha als Katalysator als reines Vergnügungsprodukt ansehen.

Hier ein schöner Kommentar von t-online (Quelle ist ein bisschen random, ich weiß):

Quelle:


Ich für meinen Teil werde wohl auf kurz oder lang dem Profifußball in Deutschland den Rücken kehren. Ich weiß, Gegenredner werden mich nicht vermissen, ich jedoch meine Hertha nach 15 Jahren Dauerkarte und unzähligen Auswärtstouren. Hertha ist im Prinzip Sinnbild für den Niedergang des deutschen Fußballs. In Zukunft gehts dann halt zu Babelsberg, dem BAK oder Viktoria. Spielerisch ist da sowieso kein Unterschied (bisschen Spaß muss sein).Lachend

Off-topic:
Der Begriff Klimakleber, der hier in der Diskussion verwendet wird, ist äußert unreflektiert.

Wenn man den Fußball so liebt, wie er auf dem Sportplatz um die Ecke angeboten wird, dann kann das doch jeder tun.
Aber Profivereine sind eben auch Wirtschaftsunternehmen, in denen Geld eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt. Und wenn dann Fans eines Vereins, der ohne Investor vielleicht gar nicht mehr existieren würde und der als Sponsor einen Wettanbieter auf der Brust trägt, die bisher massivste Protestaktion vom Stapel lassen, ist das schon ein wenig schräg.
Auch die Idee andere zu nerven, um Partikularinteressen durch zusetzen finde ich nicht so prickelnd.

Sehr lustig fand ich den Satz, dass der 'Fußball mit der Hertha ... als reines Vergnügungsprodukt angesehen
würde'.
Das hat was nach den letzten Jahren. oops
Fanszene |#2486
06.02.2024 - 09:03 Uhr
Diese Gruppen von erwachsenen Männern, die ihre Unzufriedenheit in solch disruptiven Aktionen ausdrücken, demonstrieren nicht nur einen Mangel an kritischer Auseinandersetzung mit den eigenen Handlungen und deren Konsequenzen, sondern auch eine gewisse Selbstbezogenheit. Ihre Handlungen scheinen von einem Wunsch nach Aufmerksamkeit und Anerkennung getrieben zu sein, ohne die langfristigen Auswirkungen ihres Verhaltens auf das Spiel, den Verein und die Gemeinschaft zu berücksichtigen. Diese egozentrische Haltung übersieht die Tatsache, dass Fußball eine gemeinschaftliche Erfahrung ist, die auf gegenseitigem Respekt und Unterstützung basieren sollte.

Keiner braucht euch. Wenn ihr dem DFL schaden wollt, dann bleibt dem Spiel fern. Da werden sogar zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, weil die richtigen Fans auch glücklich sind.

•     •     •

Ha Ho He
Fanszene |#2487
06.02.2024 - 09:39 Uhr
Zitat von SMarseiler

Ich schrieb ja bereits von prinzipiellem Hass gegenüber der aktiven Fanszene. Hier ist der nächste Beweis.
Unkonstruktiv. Hauptsache so viele Wörter, die keiner versteht, wie möglich in meinen Post einbauen, dann komm ich intelligenter und erhaben rüber.

Ablehnung als Hass zu deklarieren und dann von Beweisen reden, irgendwie drehst du dich hier komplett im Kreis.

•     •     •

Community Manager www.transfermarkt.es

blaseio@transfermarkt.es

Instagram: transfermarkt.es
Fanszene |#2488
06.02.2024 - 10:23 Uhr
Zitat von SMarseiler
ich drehe mich dabei im Kreis.

Das hast du beeindruckend zielsicher formuliert.

Abgesehen davon ist das kein schwarz-weiß-Thema, wie so oft. Irgendwo in der Mitte zwischen den Ansichten des Fussballkonsumenten und den Ultras (auch Konsumenten, nur in anderer Form) liegt wohl die gefühlte Wahrheit. Ich kann beide Seiten in Ansätzen nachvollziehen.

Eine Lösung sehe ich aktuell nicht, eine Eskalation wird, sollten andere Vereine bzw. die jeweiligen Fangruppierungen nicht umgehend mitziehen, besonders Hertha selbst enorm schaden. Das kommt zur absoluten Unzeit für den Verein und jegliche mühsame Aufbauarbeit seit einem Jahr könnte ziemlich schnell verschutt gehen. Viele Themen/Machtkämpfe kann der Verein glaube ich nicht mehr verkraften. Verloren haben dann schlussendlich alle, wenn es hier komplett den Bach runtergeht.

•     •     •

Community Manager www.transfermarkt.es

blaseio@transfermarkt.es

Instagram: transfermarkt.es
Fanszene |#2489
06.02.2024 - 10:31 Uhr
Zitat von SMarseiler
Zitat von PES

Zitat von SMarseiler

Ich schrieb ja bereits von prinzipiellem Hass gegenüber der aktiven Fanszene. Hier ist der nächste Beweis.
Unkonstruktiv. Hauptsache so viele Wörter, die keiner versteht, wie möglich in meinen Post einbauen, dann komm ich intelligenter und erhaben rüber.

Ablehnung als Hass zu deklarieren und dann von Beweisen reden, irgendwie drehst du dich hier komplett im Kreis.


Hass ist eine Dauerhaltung gefühlsgetragener Ablehnung gegenüber Personen und ihren Handlungen.

Hass ist ein intensives Gefühl der Abneigung.

Und das zeigen einige User hier offen und ich drehe mich dabei im Kreis. Wir können unsere Augen vor den Tatsachen verschließen, aber das ändert nichts an der Wahrheit.


Deine Sichtweise als "Wahrheit" hinzustellen zeugt eher von einer eindimensionierter Sichtweise.
Jede Medaille hat zwei Seiten. Wo waren denn die Tennisbälle beim KKR Deal? Bei Windhorst? bei 777? Vom HSV brauchen wir hier auch nicht zu reden. Das der ganze Deal seitens der DFL unsauber ist bleibt unfraglich. Aber sich hier als Moralapostel hinzustellen, alle anderen zu nerven, ein Spielabbruch zu gefährden, dass ist einfach zu viel des Guten. Das was ich aber am meisten ablehne ist die Kompromisslosigkeit seitens der Ultras. Diese arrogante Haltung, dass nur ihre Meinung zählt. In einer Gesellschaft müssen Kompromisse erarbeitet werden. nur so sind wir lebensfähig. Das der Deal wirtschaftlich Harakiri ist, ist ebenfalls klar, denn der Investor will halt Geld verdienen. Und dass das investierte Geld nicht zwangsläufig zu Erfolg führt muss uns Herthaner auch niemand erklären. Aber sich hier hinstellen und den "Druck" der großen kritisieren, aber selber Druck (durch Spielunterbrechungen etc.) ausüben und diesen legitimieren ist einfach nur scheinheilig. Persönlich kann ich nur für uns (meine Frau und mich) reden, wir waren nur noch genervt und haben ernsthaft überlegt frühzeitig zu gehen. Und ehrlich, wir haben uns danach die Frage gestellt, ob wir uns so ein Abend dann noch einmal antun wollen. Persönlich glaube ich, dass das einigen so geht und Hertha damit direkt und indirekt Schaden zugefügt wird.
Eine Anekdote aus meinen Leben, ich saß mit mein Vater vor dem Fernseher und es lief ein Spiel mit Effenberg. Ich meinte dann nur so "Ich hasse den Kerl." Daraufhin meinte mein Vater, dass Hass ein viel zu tiefes und negatives Gefühl ist und man sollte sich zweimal überlegen, ob dieses Gefühl für diesen Zusammenhang gerechtfertigt ist. Diese aussage hat mir persönlich die Augen geöffnet, es geht hier um Fußball. Nur um Fußball. Es ist ein Spiel und sollte dementsprechend auch relativ vernünftig und entspannt diskutiert werden.
Fanszene |#2490
06.02.2024 - 10:41 Uhr
Zitat von Rumkugel
Zitat von SMarseiler

Zitat von PES

Zitat von SMarseiler

Ich schrieb ja bereits von prinzipiellem Hass gegenüber der aktiven Fanszene. Hier ist der nächste Beweis.
Unkonstruktiv. Hauptsache so viele Wörter, die keiner versteht, wie möglich in meinen Post einbauen, dann komm ich intelligenter und erhaben rüber.

Ablehnung als Hass zu deklarieren und dann von Beweisen reden, irgendwie drehst du dich hier komplett im Kreis.


Hass ist eine Dauerhaltung gefühlsgetragener Ablehnung gegenüber Personen und ihren Handlungen.

Hass ist ein intensives Gefühl der Abneigung.

Und das zeigen einige User hier offen und ich drehe mich dabei im Kreis. Wir können unsere Augen vor den Tatsachen verschließen, aber das ändert nichts an der Wahrheit.


Deine Sichtweise als "Wahrheit" hinzustellen zeugt eher von einer eindimensionierter Sichtweise.
Jede Medaille hat zwei Seiten. Wo waren denn die Tennisbälle beim KKR Deal? Bei Windhorst? bei 777? Vom HSV brauchen wir hier auch nicht zu reden. Das der ganze Deal seitens der DFL unsauber ist bleibt unfraglich. Aber sich hier als Moralapostel hinzustellen, alle anderen zu nerven, ein Spielabbruch zu gefährden, dass ist einfach zu viel des Guten. Das was ich aber am meisten ablehne ist die Kompromisslosigkeit seitens der Ultras. Diese arrogante Haltung, dass nur ihre Meinung zählt. In einer Gesellschaft müssen Kompromisse erarbeitet werden. nur so sind wir lebensfähig. Das der Deal wirtschaftlich Harakiri ist, ist ebenfalls klar, denn der Investor will halt Geld verdienen. Und dass das investierte Geld nicht zwangsläufig zu Erfolg führt muss uns Herthaner auch niemand erklären. Aber sich hier hinstellen und den "Druck" der großen kritisieren, aber selber Druck (durch Spielunterbrechungen etc.) ausüben und diesen legitimieren ist einfach nur scheinheilig. Persönlich kann ich nur für uns (meine Frau und mich) reden, wir waren nur noch genervt und haben ernsthaft überlegt frühzeitig zu gehen. Und ehrlich, wir haben uns danach die Frage gestellt, ob wir uns so ein Abend dann noch einmal antun wollen. Persönlich glaube ich, dass das einigen so geht und Hertha damit direkt und indirekt Schaden zugefügt wird.
Eine Anekdote aus meinen Leben, ich saß mit mein Vater vor dem Fernseher und es lief ein Spiel mit Effenberg. Ich meinte dann nur so "Ich hasse den Kerl." Daraufhin meinte mein Vater, dass Hass ein viel zu tiefes und negatives Gefühl ist und man sollte sich zweimal überlegen, ob dieses Gefühl für diesen Zusammenhang gerechtfertigt ist. Diese aussage hat mir persönlich die Augen geöffnet, es geht hier um Fußball. Nur um Fußball. Es ist ein Spiel und sollte dementsprechend auch relativ vernünftig und entspannt diskutiert werden.


Irgendwie witzig.
Erst sagst du "wo waren sie bei 777 usw"
Und dann "wo sind die Kompromisse"

Merkst du selbst?

Falls nicht...

Die Ultras sind durchaus zu Kompromissen und zurück rudern bereit, wenn es die Situation erfordert. Siehe Investoreneinstieg bei Hertha. Man hat akzeptiert, dass die Ausgliederung und der Anteilsverkauf demokratsch beschlossen wurden und haben sich trotz sehr sehr viel Kritik im Vorfeld (die du ja scheinbar vergessen hast) untergeordnet. Sie haben nicht dem Verein deshalb dem Rücken gekehrt, sondern akzeptiert, dass "die anderen" in der Mehrheit sind und dann weiter ihr Ding gemacht.

Nun sind wir aber bei einer anderen Situation:
Letztes Jahr gab es eine Abstimmung in der DFL. Bei dieser wurde der Investorendeal abgelehnt.
Kurze Zeit später ließ man dann aber erneut abstimmen, um auf das richtige Ergebnis zu kommen. Trotz massivem Widerstand der Fans. Obwohl sich Fans in allen mir bekannten Umfragen gegen den Einstieg aussprachen.
Die Abstimmung selbst lässt dann auch noch Zweifel ob der Legitimität, da offensichtlich ein Vereinsverteter gegen die Weisung des Stammvereins abgestimmt hat, wodurch das Ergebnis massiv verfälscht wurde und obwohl diese Handlung nicht 50+1 konform ist.

Ganz ehrlich, und das haben die Ultras doch auch wirklich deutlich gemacht, bei dieser Aktion gehts nicht darum, ob du mit deiner Frau einen schönen Abend hattest oder ob die Hertha das Spiel gewinnt. Es ging dann doch um weit mehr. Ob der Hertha Schaden zugefügt wurde, vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht gibts ja auch viele potentielle Zuschauer, die wegen so einem Zirkus ins Stadion gehen, keine Ahnung. In jedem Fall fügt aber aktuell die DFL mit ihren Delegierten dem deutschen Fußball massiven Schaden zu mit diesem Anteilsverkauf über die Köpfe der Basis hinweg an mehr als fragwürdige Investoren mit ihrem Blutgeld.
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